<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="en">
	<id>http://www.baka-tsuki.org/project/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=178.191.145.175</id>
	<title>Baka-Tsuki - User contributions [en]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.baka-tsuki.org/project/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=178.191.145.175"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Special:Contributions/178.191.145.175"/>
	<updated>2026-05-07T17:44:08Z</updated>
	<subtitle>User contributions</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.1</generator>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7&amp;diff=252733</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band1 Kapitel7</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7&amp;diff=252733"/>
		<updated>2013-05-20T17:30:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.191.145.175: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kapitel 7 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst ernannter Androide erschaffen von Aliens. Ein selbst ernanntes Mädchen, das durch die Zeit reist. Eine selbst ernannte Gruppe junger Esper. Alle drei von ihnen haben mir einen Beweis ihrer Identität gezeigt, daher könnte ich das ’selbst ernannt’ von ihren Titeln auch streichen. Sie versammeln sich um Haruhi aus drei verschiedenen Gründen. Ehrlich gesagt ist es nicht so schlimm. Nein, es &#039;&#039;ist&#039;&#039; schlimm.  Weil ich immer noch nichts verstehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum ich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi sagte, dass sich Aliens, Zeitreisende und Esper sich um Haruhi versammeln, weil sie es sich so wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist dann mit mir?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum bin ich dann in all das verwickelt? Ich bin nur ein normaler Mensch. Einhundertprozentig normal. Ich habe keine plötzlichen Erinnerungen an ein vergangenes Leben oder irgendwelche unaussprechbaren Kräfte. Einfach nur ein durch und durch normaler High School Schüler!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer um Himmels Willen hat eigentlich das Drehbuch zu dieser Geschichte geschrieben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder hat mir jemand eine Droge verabreicht die bewirkte, dass ich all das halluzinierte? Oder vielleicht wurde ich von einer schädlichen elektronischen Welle getroffen? Wer zum Henker hat mich in all das verwickelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warst du es, Haruhi?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein Scherz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß von nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum bin ich so besorgt? Es sieht so aus als ob alle Antworten zu Haruhi führen würden. Sie sollte diejenige sein, die sich sorgt. Warum muss ich auch für sie frustriert sein? Das macht keinen Sinn! Ich habe mich so entschieden! Wenn die Dinge so stehen, wie Nagato, Koizumi und Asahina-san es sagen, dann solltet ihr das besser alles Haruhi erzählen! Was auch immer dann mit der Welt passieren würde wäre dann ihre Verantwortung; ich habe nichts damit zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzt sie einfach auf euer Karussell! Lasst mich in ruhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Tage langsam den Sommer näherten, ging ich schwitzend, den Schweiß mit meiner Jacke abwischend, den Hang hinauf, während ich an meiner Krawatte zog und den dritten Knopf meines Hemdes öffnete. Es war bereits morgens schon so heiß und mittags würde es höllisch heiß werden. Während ich mit den Zähnen knirschte und den Hang zur Schule hinaufging, schlug mir jemand gegen die Schulter. Als ich „Fass mich nicht an! Ich explodiere gleich!“ schrie und mich umdrehte, sah ich Taniguchis Gesicht in mein Sichtfeld kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jo!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taniguchi, der jetzt Seite an Seite mit mir ging, war ebenfalls am schwitzen. „Wie nervig, meine gut zurechtgemachte Frisur ist wegen all dem Schweiß ruiniert.“ Obwohl er das sagte, sah er immer noch gut gelaunt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sag Taniguchi,“ Ich unterbrach ihn, als er nicht aufhörte, unsinnig mit den Zustand seines Hundes anzugeben, „Ich bin ein normaler High School Schüler, oder?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taniguchi gab ein Lachen von sich, als ob er gerade einen sehr lustigen Witz gehört hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du musst mir die richtige Definition von ’normal’ geben, wenn du meine Meinung haben willst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oh, muss ich!?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bereute, dass ich ihn das fragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„War ein Witz Kumpel. Gut, hattest du mich gefragt ob du normal bist? Ich glaube nicht, dass ein normaler High School Schüler ein Mädchen in einer menschenleeren Klasse auf den Boden drücken würde!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich würde Taniguchi eine solche Sache nicht vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich bin auch ein Mann. Ich mag keine Pingeligkeiten, weil ich zumindest weiß wie ich mich verhalten muss. Aber zwischen dir und mir – du weißt was ich meine, Geleebohne?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie hast du sie herumbekommen, huh? Mit Nagato Yuki, einer 1- auf meiner Schönheitsliste!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War Nagato eine 1- wert? Naja, dass ist jetzt nicht der Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Lass es mich doch erklären......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vermute, dass Taniguchis Verstand gerade voller unsinniger Gelüste und Fantasien ist. Daher entschied ich mich die folgende Erklärung zu benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die arme Nagato ist das Opfer von Haruhis unzumutbarer Besetzung des Literatur Clubraumes. Sie war sehr besorgt darüber, dass sie nicht in der Lage war, Aktivitäten für ihren eigenen Club zu halten, daher kam sie zu mir um Hilfe zu erbitten. Sie fragte mich ob es irgendeine Möglichkeit gebe, die Haruhi dazu bringen würde, den Literatur Clubraum aufzugeben und irgendwo anders hinzugehen. Ich war gerührt von ihrer Ehrlichkeit, also entschied ich mich ihr zu helfen und unterhielt mich mit ihr, an einen Ort, wo Haruhi nichts davon mitbekommen würde. Während wir, nachdem Haruhi gegangen war, uns darüber unterhielten was wir machen sollten, kippte Nagato wegen ihrer Blutarmut um. Ich war in der Lage sie aufzufangen noch bevor sie den Boden berührte und dann bist du hereingeplatzt. Siehst du, sobald du die Wahrheit erfährst stellt sich doch immer alles als unbedeutend heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du Lügner!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wies es zurück. Verdammt! Ich dachte, dass es eine perfekte Geschichte war, die sogar etwas Wahres enthielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Selbst wenn ich den Quatsch glauben sollte, glaube ich immer noch nicht, dass du normal bist. Du hast es tatsächlich geschafft, dass die gerade zu menschenscheue Nagato Yuki zu dir kam um nach Hilfe zu fragen und das ist schon was.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, bitte. Seit wann ist Nagato so berühmt geworden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Außerdem bist du einer von Suzumiyas Schergen. Wenn du ein normaler High School Schüler bist bin ich so normal wie ein Prolet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fragte ich, „Hey Taniguchi. Hast du irgendwelche psychischen Kräfte?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wa-?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bereits dumme Ausdruck auf seinem Gesicht steigerte sich noch eine Nummer. Er sah aus wie ein Nampa[http://de.wikipedia.org/wiki/Nampa], die Art vor den sich junge Schulmädchen hüten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagte, „Ich sehe, also bist auch du in Suzumiyas Gift eingetaucht......Obwohl es nur für eine kurze Zeit war warst du ein guter Kumpel. Bitte halt dich fern von mir; damit du mir nicht die ’Suzumiya Krankheit’ gibst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verpasste Taniguchi einen leichten schlag, worauf er unkontrollierbar in Lacher ausbrach. Ha, wenn dieser Typ ein Esper ist, bin ich der Generalsekretär der Vereinten Nationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich die Treppen erreichte die zur Schule führten, war ich Taniguchi etwas dankbar dafür, dass er diese Unterhaltung mit mir geführt hatte, da durch das Reden die Hitze etwas nachgelassen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem derartig heißen Wetter konnte selbst Haruhi nur erschöpft auf den Tisch liegen und betrübt zu den, in der ferne stehenden, Bergen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kyon, ich werde gleich gekocht!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht. Aber nicht nur du!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Fächel mich mit deinem Buch.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich würde eher mich selbst als jemand anderen fächeln. Ich habe heute Morgen nicht genug Energie um dir zu helfen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi blieb faul, ohne ihre gewöhnliche wichtigtuerische und artikulierende Aura auszustrahlen, auf den Tisch liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was meinst du was Mikuru-chan als nächstes tragen sollte?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Bunnygril und Dienstmädchenkostüm würde......wart ne Minute, es wird ein weiteres Kostüm geben!?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vielleicht Katzenohren? Oder eine Krankenschwester? Vielleicht sollte sie sich dieses mal als Königin verkleiden?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder von Asahina-san flogen durch meinen Kopf: von ihr, wie sie, mit ihrer kleinen umherzappelnden Figur, wild rot wird und gezwungen wird alle mögliche Kostüme zu tragen. Mir wird langsam schwindlig. Ahh, sie ist einfach zu süß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi schien erraten zu haben woran ich gerade dachte und gab mir einen finsteren blick. Sie schnipste dann leicht gegen ihr Haar hinter ihrem Ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dein Gesicht sieht albern aus,“ schloss Haruhi für sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hey, warst du nicht diejenige die das Thema angesprochen hat? Aber sie lag wahrscheinlich richtig, daher machte es keinen Sinn mit ihr zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie, am Nacken, mit einen Heft, in ihre Uniform reinfächelte, schrie sie plötzlich heraus, „Ich habe Langeweile!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhis Mund war genau wie ein heno-ji[http://en.wikipedia.org/wiki/Henohenomoheji] geformt. Sie sah aus wie eine Comicfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst unter der intensiven Bestrahlung der Sonnenstrahlen, waren wir in der Lage die höllische Nachmittagssportstunde zu überleben. Nach dem Unterricht fluchten alle „Verdammter Okabe! Uns einen Marathon über zwei Stunden laufen zu lassen!“, während wir, im sechsten Klassenraum, bevor wir zum fünften Klassenraum zurückkehrten, unsere Sportkleidung auszogen, die jetzt nur noch ein Haufen nasser Kleidung war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Mädchen waren bereits umgezogen, aber da die letzte Stunde Klassenlehrerunterricht war, waren ein paar, die zu Sportclubs gehörten und nach der Schule noch Aktivitäten haben würden, in ihrer Sportkleidung geblieben. Was mich dennoch verwunderte war, warum Haruhi, die zu keinen Sportclub gehörte, ebenfalls immer noch ihre Sportkleidung trug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist zu heiß!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja richtig, das ist ihr Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wen kümmerts? Ich muss mich immer noch umziehen wenn ich zum Clubraum gehe! Außerdem habe ich diese Woche auch noch Putzpflicht und ich kann mich hier drin halt besser bewegen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi hielt ihr Kinn mit ihrer Hand und sah nach draußen, zu den sich verdichtenden Regenwolken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist keine schlechte Idee.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sportuniform als nächstes Cosplaykostüm zu benutzen ist keine schlechte Idee! ’Cosplay’ ist nicht das richtige Wort? Ich weiß nicht was sie gerade plant, aber momentan versucht sie ihr bestes darin sich als eine High School Schülerin zu verkleiden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Über was um Himmels willen denkst du da gerade wieder?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhis zutreffende Beschuldigung ließ mich zu der Frage kommen, ob sie Gedanken lesen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich verbiete dir irgendetwas Unanständiges mit Mikuru-chan zu machen bevor ich da bin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Heißt das, dass ich etwas Unanständiges mit ihr machen kann, sobald du da bist?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich behielt diesen Gedanken für mich und hob meine Arme, wie ein Bandit in einen dieser Western Filme, der gerade von der Waffe des Sheriffs bedroht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer klopfte ich zuerst und wartete auf die Antwort, dass ich reinkommen konnte. Wie eine auf einen Stuhl sitzende Puppe, grüßte mich, als ob eine Sonnenblume die Sonne grüßen würde, ein Dienstmädchen mit ihrem schönsten Lächeln. Ah, ich fühle mich so warm!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato saß wie eine in Frühling blühende Kamelie am Tisch und las ihr Buch. Argh, was für einen Vergleich mach ich da?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich werde etwas Tee zubereiten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Asahina-san ihr Stirnband anzog, ging sie zur Seite des rostigen Tisches und gab sorgfältig die Teeblätter in die Teekanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich saß im Stuhl des Befehlshabers und sah Asahina fröhlich dabei zu, wie sie sich beschäftigte, als mir plötzlich eine Idee kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaltete schnell den Computer ein und wartete darauf, dass die Festplatte startete. Sobald das Bild auf den Bildschirm auftauchte, öffnete ich einen Ordner und gab das Passwort „MIKURU“ ein. Wie zu erwarten war die Arbeitsgeschwindigkeit auf den neuen PC, der Computer Studien Gruppe, unglaublich. Einen Augenblick später erschienen Asahinas Dienstmädchen Kostüm Bilder auf den Bildschirm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich mich versicherte, dass Asahina-san mit Teebrauen beschäftigt war, vergrößerte ich eines der Bilder wieder und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild war von dem mal, wo Haruhi, Asahina-san zwang, sich in sexy Posen zu stellen. Ihr verführerischer Ausschnitt war zu sehen und dort, auf ihrer verlockenden linken Brust, war ein kleines schwarzes Mal. Ich markierte dieses Mal und vergrößerte es noch weiter; das Bild war etwas unscharf aber man konnte immer noch gut genug sehen, dass dort ein sternförmiges Muttermal war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Also war das es.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hast du etwas gefunden?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Asahina-san die Teetasse auf den Tisch ablegte, schloss ich schnell alle Bildordner. Ich bin ziemlich sorgfältig wenn es um so welche Sachen geht. Selbstverständlich war zu dem Zeitpunkt, an den Asahina-san meine Seite erreichte, nichts mehr auf den Bildschirm zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Huh, was ist das? Was ist in den „MIKURU“ Ordner?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh nein! Ich war zu achtlos!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Warum hat dieser Ordner meinen Namen? Was ist darin? Komm schon, lass mich es sehen! Lass mich es sehen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Em, was darin ist......huh? Ich wundere mich? Ich glaub nicht, dass irgendetwas darin ist. Jup, das ist es, es ist nichts darin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das glaub ich nicht!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san streckte fröhlich ihren Arm aus und lehnte sich über mich, während sie versuchte die Maus in meiner rechten Hand zu bekommen. Niemals, Jose! Ich hielt die Maus fest in der Hand, so dass sie nicht in der Lage sein würde sie zu nehmen. Asahina-san versuchte über meine Schulter zu krabbeln und versuchte dann ihren weichen Körper über mich zu ziehen. Ich konnte ihren süßen Geruch nah an meinem Gesicht riechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Asahina-san, könntest du mich bitte gehen lassen......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Komm schon, nur ein kleiner Blick!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san, die ihre linke Hand auf meine Schulter legte, während sie mit der rechten Hand versuchte die Maus zu greifen, war jetzt komplett auf mir drauf; ich fühlte, dass die Situation immer schlimmer wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre süßen Lacher streichelten sanft meine Ohren. Unfähig einer derartigen Verlockung zu widerstehen, verlor meine Hand ihren halt und in diesen Moment…...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was macht ihr beide da?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich wurden wir von einer eisigen, -273 Grad Celsius Stimme, erfroren. Haruhi, die ihre Sportuniform und Tasche trug, hatte einen erschreckenden Gesichtsausdruck, als ob sie gerade ihren Vater dabei erwischt hätte, als er ein unschuldiges Mädchen belästigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Moment begann die benommene Asahina-san sich wieder zu bewegen. Sie ließ unbeholfen von meinen Rücken ab, zog sich langsam zurück und saß sich dann langsam, wie ein ASIMO Roboter, dessen Batterien den Geist aufgaben, auf einen Stuhl. Ihr blasses Gesicht war jetzt den Tränen nahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi machte ein „Humph“ und schritt, auf mich heruntersehend, zu dem Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Also, hast du einen Dienstmädchen Fetisch?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was meinst du damit?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich ziehe mich jetzt um.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mach was du willst. Ich werde einfach in ruhe den Tee trinken, den Asahina-san mir gebraut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Habe ich nicht gesagt, dass ich mich jetzt umziehen werde?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„GEH RAUS!!!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde raus auf den Korridor geschmissen und die Türe krachte hinter mir zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was zum Henker sollte das den!?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte noch nicht mal die Zeit meine Tasse abzulegen. Mit meiner Hand wischte ich den übergeschütteten Tee von meiner Jacke und lehnte mich dann gegen die Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist dieses merkwürdige Gefühl. Ich glaub das hier ist kein normaler Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oh, ich verstehe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise würde Haruhi sich offen in einen Klassenraum umziehen, aber jetzt hat sie mich tatsächlich aus dem Raum rausgeschmissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend hat sie angefangen sich zu verändern. Vielleicht hat sie das Alter erreicht, bei dem ihr solche Sachen peinlich werden? Da die Jungens der Fünften Klasse immer aus dem Klassenraum rausgeeilt sind, wenn die Glocke zum Sportunterricht läutete, hatte niemand anderes gemerkt, dass sie sich verändert hatte. Ach ja, die Person, die den Jungens diese Angewohnheit, vor den Sportunterricht aus den Klassenraum rauszulaufen, gegeben hatte, war Asakura, die jetzt nicht länger hier ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich saß eine Weile lang vor der Tür. Das Geräusch der sich reibenden Klamotten hörte auf, aber dennoch rief mich noch niemand hinein. Daher saß und wartete ich noch für weitere zehn volle Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bitte komm herein......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-sans leise Stimme kam von hinter der Tür. Als das makellose Dienstmädchen die Tür für mich öffnete, konnte ich hinter ihrer Schulter, Haruhi, die finster dreinschauend, mit den Füßen auf den Tisch an ihren Schreibtisch saß, sehen. Sie trug ein paar langer Hasenohren auf ihrem Kopf zusammen mit ihren nostalgischen Bunnygirl Kostüm. Vielleicht konnte sie nicht gestört werden, da sie weder die Manschetten noch die Krawatte trug. Sie trug noch nicht mal Strümpfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dieses Kostüm lässt meine Arme und meinen Rücken frisch bleiben, aber der Rest meines Körpers bekommt keine Luft mehr ab!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das gesagt war,  nahm Haruhi ihre Teetasse und trank ihren Tee, als ob sie ihn mögen würde, während Nagato ihr Buch weiter las.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einen Dienstmädchen und einen Bunnygirl umkreist, wusste ich nicht wie ich reagieren sollte. Wenn ich diese beiden Mädchen rausstellen würde um Kunden anzulocken, würde ich mit Sicherheit eine menge Kohle machen. Als ich daran dachte......&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Whoa, was ist das?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi ließ plötzlich ein eigenartiges Geräusch heraus, als er alle mit seinem Lächeln grüßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ist hier eine Kostümparty? Entschuldigung, dass ich heute keins trage.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass den Mist – Es macht die Geschichte nur noch komplizierter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mikuru-chan, setz dich hierhin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi zeigte auf den Stuhl, der vor ihr stand. Asahina-san setzte sich, mit den Rücken zu Haruhi gewannt, hin. Sie war am zittern und sah verängstigt aus. Ich fragte mich was Haruhi vor hatte um dann nur herauszufinden, dass sie Asahina-sans braunes Haar nur in drei Zöpfe flechten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ersten blick sah es nach einer herzerwärmenden Szene aus, in der die ältere Schwester das Haar der jüngeren Schwester zurechtmachte. Jedoch war Asahina-sans Gesicht steif vor Angst, während Haruhis einen mürrischen Ausdruck hatte. Ich vermute, dass Haruhi einfach nur ein dreizöpfiges Dienstmädchen sehen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wandte mich zu Koizumi, der, während er diese Szene beobachtete, die gesamte Zeit lächelte, und fragte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Lust Othello zu spielen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gerne. Ich habe es seit langen nicht mehr gespielt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während unser Schwarz und Weiß über die Vormacht auf den Brett kämpfte, (Ich hätte nie gedacht, das Koizumi, der sich in eine leuchtende Kugel verwandeln konnte, so schlecht in Brettspielen sein könnte.) flochte Haruhi einen Pferdeschwanz aus Asahina-sans Haar, lockerte ihn dann wieder, flochte dann zwei Pferdeschwänze und einen Haarknoten......&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Jedes mal wenn Haruhi sie anfasste, zitterte sie am ganzen Körper) während Nagato sich weiterhin in ihr Buch vertiefte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich wird es immer schwerer zu verstehen wofür diese Versammlung hier überhaupt gut sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, an diesen Tag hielten wir die Aktivitäten der SOS Brigade friedlich ab. Nichts in Verbindung zu Aliens aus einer anderen Dimension, Zeitreisende aus der Zukunft, blauen Riesen oder rot leuchtenden Kugeln passierte heute. Niemand wollte irgendetwas Besonderes machen, noch wußte jemand was man machen sollte. Wir erlaubten uns einfach auf der Zeit dahin zu treiben und unsere normalen High School Leben zu leben. Alles sah vollkommen normal aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ich mit einem derartig normalen Leben unzufrieden war, würde ich mir immer einreden, „Warum denn so viel denken? Du hast doch so viel Zeit.“ Und dann würde ich wieder denn nächsten Tag entgegen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst da war ich ziemlich glücklich. Ich kam ziellos zum Clubraum und sah Asahina-san dabei zu, wie sie wie ein Dienstmädchen arbeitete, wie Nagato wie eine Buddha Statue saß, wie Koizumi mit seinen fröhlichen Lächeln da war und Haruhi mit ihrer sich wechselnden Laune hier saß. All diese Sachen gaben eine Aura von kompletter Normalität von sich, aber dennoch ist all das ein Teil meines überraschend, zufriedenstellenden High School Lebens geworden. Obwohl ich die außergewöhnlichen Erlebnisse hatte, indem mich eine Klassenkameradin umbringen wollte und wo ich ein gigantisches Monster gesehen habe, dass in einer grauen Welt auftauchte, bin ich mir trotzdem nicht sicher ob das nicht einfach Produkte meiner Vorstellungskraft, Resultate von Hypnose oder sogar Halluzinationen, waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war immer noch sauer auf Haruhi dafür das sie mich hier in den Club gezerrt hatte, aber aus einer tieferen Perspektive gesehen war es ihr zu verdanken, dass ich friedlich, meine Zeit mit derartig interessanten Personen verbringen konnte. Die Frage „Warum ich?“ zur Seite schiebend, würden vielleicht auch eines Tages weiter normale Personen wie ich kommen und diesen Club beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich habe jetzt schon seit einer Weile über dieses Problem nachgedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder hätte über diese Sachen nachgedacht, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch gab es jemanden der noch nie über diese Sachen nachdachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dieser jemand ist Suzumiya Haruhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Nacht, nachdem ich gegessen, ein Bad genommen hatte und noch mal meine Sachen für die morgige Englischstunde durchgegangen war, sah ich auf die Uhr und fand heraus, dass es Zeit war mich hinzulegen. Ich legte mich auf mein Bett und öffnete das dick eingebundene Buch, das mir Nagato gegeben hatte. Ich dachte, dass etwas Lesen nicht schaden würde, daher überflog ich die ersten paar Seiten. Die Geschichte war überraschend interessant, also lies ich ununterbrochen weiter. Man muss wirklich erst ein Buch gelesen haben bevor man verstehen kann wie viel spaß es machen kann eins zu lesen. Lesen ist doch nicht so schlecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ist es unmöglich ein so dickes Buch in einer Nacht zu lesen, daher lag ich das Buch weg, nachdem ich einen sehr langen Monolog von einen der Protagonisten gelesen hatte. Müdigkeit überkam mich und nachdem ich das Lesezeichen mit Nagatos Handschrift in das Buch gelegt hatte, schaltete ich die Lichter aus und verzog mich unter meine Decke. In wenigen Minuten war ich im Traumland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weißt du wie Menschen träumen? Schlaf ist in zwei Arten aufgeteilt und diese Arten sind REM (Rapid Eye Movement = Schnelle Augen Bewegung) Schlaf und Non-REM Schlaf. Sie wechseln sich in einen periodischen Kreislauf ab. Der Non-REM Schlaf findet vor allem in den ersten Stunden nach den einschlafen einer Person statt, in dem sich das Gehirn normalerweise in einen Ruhestand ähnlichen Zustand befindet. Ein REM Schlaf bedeutet, dass sich der Körper in einen bewusstlosen Zustand befindet, während das Gehirn etwas aktiver wird und so dann Träume aufträten. Bis zum Morgen steigert sich die Frequenz des REM Schlafes, was zur folge hat, dass beinah alle Menschen beim aufwachen träumten. Ich selbst träume jede Nacht, aber da ich für gewöhnlich zu spät aufwache und mich dann zur Schule beeilen muss, vergesse ich meistens sofort wieder was ich gerade noch geträumt hatte. Trotzdem erinnere ich mich manchmal, plötzlich, an einen lang vergessenen Traum, den ich vor Jahren hatte. Es ist wirklich erstaunlich wie der Verstand eines Menschen aufgebaut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okay, genug Geplauder. Um ehrlich zu sein kümmerts mich einen Scheißdreck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühlte, dass mir jemand gegen mein Gesicht schlug. Geh weg! Ich bin müde! Stör nicht meine Träume!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......Kyon.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wecker hat noch nicht mal geklingelt. Selbst wenn er es hätte, hätte ich ihn einfach sofort wieder ausgeschaltet, da es immer noch etwas dauern würde, bis meine Mutter meine Schwester schicken würde um mich aus den Bett zu schmeißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wach endlich auf.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein! Ich will noch etwas schlafen. Ich habe keine Zeit für merkwürdige Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich sagte, dass du aufwachen sollst! Kannst du mich nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hände an meinen Nacken schüttelten mich jetzt unaufhaltbar. Ich öffnete letzten Endes meine Augen, als ich die Hinterseite meinen Kopfes gegen den harten Boden schlagen fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harter Boden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich saß mich, verwirrt umhersehend, aufrecht hin. Haruhi sah auf mich herab und zog sich ein stück zurück, um ein Zusammenstoßen unserer Köpfe zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bist du jetzt endlich wach?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben mir kniend, war Haruhi in ihrer Sailoruniform. Ihr weißes Gesicht zeigte einen besorgten Gesichtsausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weißt du wo wir sind?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich weiß ich das; wir sind in Nord High, die Schule zu der wir gehen, und jetzt gerade sind wir an der Treppe vor den Schuhfächern am Schuleingang. Keine Lichter waren an und die nächtliche Schule erschien grau vor uns......&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, etwas stimmt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über uns war kein Nachthimmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein weiter grauer Horizont. Ein monotoner Himmel. Es gab keinen Mond oder Sterne, noch nicht mal eine einzige Wolke. Nur einen Himmel der so grau wie die Betonmauern war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt ist umschlossen von Stille und Dunkelheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Verschlossene Realität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stand langsam auf. Ich war überrascht, dass ich nicht meinen Schlafanzug, sonder meine Schuluniform trug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Als ich aufwachte war ich hier, mit dir an meiner Seite. Was ist hier los? Warum sind wir in der Schule?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragte Haruhi in einer abnormal sanften Stimme. Ich antwortete ihr nicht sofort und stattdessen streckte ich meine Arme aus und tastete meinen Weg voran. Von dem Schmerz, den Rücken meiner Hand zu kneifen, bis zu dem Gefühl der Uniform an meinen Körper, konnte ich sagen, dass sich das hier nicht wie ein Traum anfühlte. Ich riss zwei meiner Haare raus. Ich fand heraus, dass es verdammt weh tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Haruhi, sind wir hier alleine?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja, ich müsste eigentlich unter meiner Bettdecke schlafen. Warum sind wir hier aufgetaucht? Und der Himmel sieht merkwürdig aus......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hast du Koizumi gesehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein......warum fragst du nach ihn?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kein Grund, nur ne Frage.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn diese Verschlossene Realität von einen beben in der dimensionalen Bruchlinie oder von externen Faktoren erzeugt wurde, müsste es einen leuchtenden Riesen geben und auch Koizumi müsste hier sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie auch immer, lass uns die Schule fürs erste verlassen! Vielleicht begegnen wir jemanden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie kommt es, dass du überhaupt nicht besorgt aussiehst?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin sehr besorgt, vor allem, da auch du hier bist. Ist das hier nicht der Spielplatz für die Riesen, die du erschaffst? Oder bin ich überempfindlich und träume das alles hier nur? Mit Haruhi alleine in einer leeren Welt......Wenn Sigmund Freud hier wäre, hätte er das alles für mich analisieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hielt eine gewisse Distanz von Haruhi, während wir zum Schuleingang gingen, als wir dann von einer unsichtbaren Mauer gestoppt wurden. Ich erinnere mich immer noch an das elastische Gefühl dieser Mauer. Sie konnte etwas nach innen gedrückt werden, aber kurz darauf würde eine weitere härtere Mauer jeden weiteren Vorstoßversuch verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......Was ist das?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi streckte ihre Arme aus und versuchte gegen diese unsichtbare Mauer zu drücken, während sie das mit weit geöffneten Augen fragte. Ich ging den Sportplatz entlang und verfolgte die Mauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sieht so aus als ob wir in der Schule gefangen wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es sieht so aus als ob es keinen Weg aus der Schule raus gibt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte keinen Windstoß fühlen. Es kam mir so vor als ob selbst die Luft aufgehört hätte sich zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Lass es uns beim Hintereingang versuchen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah ja, gibt es irgendeine Möglichkeit wie wir Kontakt mit Anderen aufnehmen können? Lass uns nach einen Telefon suchen. Ich habe mein Handy nicht dabei.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das eine der Verschlossenen Realitäten war, von denen mir Koizumi erzählt hatte, war ein Telefon zu finden sinnlos. Dennoch entschieden wir uns in die Schule zu gehen um nach einen zu suchen. Es sollte ein Telefon im Lehrerzimmer geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dunkelheit, ohne irgendwelche Lichter an, sah die Schule unheimlich aus. Wir gingen an den Schuhfächern vorbei und betraten leise das Schulgebäude. Auf den Weg schalteten wir die Lichter des ersten Stockwerks an und sofort gingen die Lampen an der Decke an. Obwohl es ein kaltes, künstliches Licht war, war es dennoch genug um einen Seufzer der Erleichterung aus mir und Haruhi herauszulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns versichert hatten, dass sich niemand in den Klassenräumen auf dieser Etage befand, gingen wir weiter zum Lehrerzimmer. Natürlich war das Lehrerzimmer verschlossen, daher nahm ich einen in der nähe stehenden Feuerlöscher, zerschmetterte die Scheibe und trat durch diese hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......Scheint nicht zu funktionieren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi hielt den Hörer an ihr Ohr, konnte aber nichts hören. Sie versuchte ein paar Nummern zu wählen, aber dennoch passierte nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verließen das Lehrerzimmer, schalteten sämtliche Lichter auf den Weg an und gingen dann die Treppe hinauf, da Haruhi vorgeschlagen hatte zurück zu unseren Klassenzimmer zu gehen. Da der fünfte Klassenraum der Erstklässler auf der obersten Etage war, dachten wir uns, dass wir vielleicht etwas herausfinden könnten, wenn wir von dort oben uns draußen umsahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi hielt sich, die gesamte Zeit in der wir durch die Korridore gingen, an meiner Jacke fest. Verlass dich nicht auf mich; ich habe keinerlei übernatürlicher Kräfte. Wenn du so viel Angst hast, dann halt dich an meinen arm fest! So sieht es natürlicher aus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Trottel.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi sah mich finster an, aber ihre Finger ließen nie von meiner Jacke ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab keine Veränderungen in den fünften Klassenraum; es war alles so wie wir es nach der Schule hinterlassen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......Kyon, sieh......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi wurde still nachdem sie zum Fenster gegangen war. Ich ging zu ihrer Seite und betrachtete die Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über all um uns herum war eine tief graue Welt. Von der vierten Etage auf der Spitze des Hügels konnte ich selbst den Horizont hinter der Küste erkennen. Die gesamte Landschaft war in Dunkelheit gehüllt, ohne auch nur ein eingeschaltetes Licht. Es war wie das Ende der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was ist das für ein Ort......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die gesamte Bevölkerung war es die verschwunden ist, sonder eher wir die verschwunden waren. Es sah so aus, als ob wir durch Zufall über diese Verschlossene Realität gestolpert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es fühlt sich komisch an.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Murmelte Haruhi und fasste ihre Schultern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir nicht mehr wussten wo wir hingehen sollten, gingen wir zurück zum Clubraum, indem wir erst den letzten Nachmittag verbracht hatten. Da ich bereits die Schlüssel aus dem Lehrerzimmer gestohlen hatte, waren wir in der Lage die Türe aufzuschließen und einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir beide seufzten erleichtert, als wir zu einen bekannten, gut beleuchteten Raum zurückkehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir schalteten das Radio an, aber es war noch nicht mal ein Störgeräusch zu hören. Der Clubraum war so leise, dass nur das Geräusch von den eingießenden Tee gehört werden konnte. Ich war nicht sonderlich interessiert daran die Teeblätter auszuwechseln, daher braute ich den Tee mit übernutzten und geschmacklosen Teeblättern. Haruhi stand, lebhaft aus dem Fenster in die graue Welt draußen sehend, neben mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Willst du etwas Tee?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nahm meine Teetasse, zog einen Stuhl heraus und setzte mich. Ich nahm einen Schluck. Seufz, der Tee der von Asahina-san gebraut ist, schmeckt um Welten besser als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was geht hier eigentlich ab!? Ich verstehe es nicht! Was ist das für ein Ort? Warum bin ich hier?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi stand beim Fenster und sah nach draußen; ihre Figur sah sehr zerbrechlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und warum bin ich von allen möglichen Leuten mit dir hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Woher, verdammt noch mal, soll ich das denn wissen!?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi schnipste ihr Haar und war genervt von meiner Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich gehe nach draußen und sehe mich etwas um.“ Sagte sie und machte sich auf den Weg den Raum zu verlassen. Gerade als ich dabei war auch aufzustehen......&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du bleibst hier, ich bin gleich zurück.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nachdem sie das gesagt hatte verließ sie den Raum. Das ist so typisch Haruhi so was zu machen! Während Haruhis energische Fußschritte langsam verschwanden und ich meinen geschmacklosen warmen Tee trank, tauchte es auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eine kleine rote Kugel. Zuerst hatte sie die Größe eines Tischtennisballs und dann wurde die Kugel, die wie ein Glühwürmchen leuchtete, langsam größer und nahm eine menschliche Gestallt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Koizumi, bist du das?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor mir war ein leuchtender Mensch, aber ich konnte Koizumis aussehen nicht klar erkennen, seinen Mund, Nase und Augen eingeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hallo da.“ Eine luftige Stimme kam aus der leuchtenden Gestallt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du bist spät dran! Ich dachte das du in deiner menschlichen Form auftauchen würdest......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich weiß. Darüber werde ich dir auch noch was sagen. Es gibt einen guten Grund für meine Verspätung. Um ehrlich zu sein; es ist ein Notfall!“ Das rote Licht flackerte leicht. „Wenn es eine normale Verschlossene Realität gewesen wäre, hätte ich einfach in sie eindringen können, aber nicht dieses mal. Ich musste in dieser unvollständigen Form auftauchen und ich brauchte selbst dafür die Hilfe meiner Gefährten bis ich letztlich in der Lage war hier einzutreten, aber ich kann nicht lange hier bleiben. Selbst in diesem Moment verschwinden unsere Kräfte langsam.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was geht hier ab? Sind nur ich und Haruhi hier?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja.“ Antwortete Koizumi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das bedeutet, dass das was wir befürchtet hatten, jetzt eingetroffen ist. Suzumiya-san hat ihr Interesse an dieser Realität verloren und hat sich entschieden eine neue zu erschaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Unsere Vorgesetzten befinden sich gerade in totaler Panik. Keiner weiß was mit der Welt passieren wird sobald ihr Gott verschwindet. Obwohl es sein könnte, dass die Welt überleben wird solange sich Suzumiya-san entscheidet mitleid mit ihr zu haben, ist es auch möglich, dass sie in einen Augenblick verschwinden wird.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was willst du damit sagen......?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Um es einfach auszudrücken,“ das rote Licht flackerte jetzt wie eine Flamme, „Du und Suzumiya-san sind jetzt aus unserer Welt verschwunden. Diese Welt ist keine Verschlossene Realität, sondern eher eine brand neue Realität die von Suzumiya-san erschaffen wurde. Die Verschlossenen Realitäten, die wir bis jetzt gesehen haben, waren wahrscheinlich nur Übungen bevor sie sich entschied, die Welt wirklich neu zu erschaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein interessanter Witz, aber leider weiß ich gerade nicht wie ich lachen soll. Ha ha ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich mache keine Witze. Diese Welt ist wahrscheinlich am nahesten zu der Welt, die sich Suzumiya-san erwünscht. Wir sind uns immer noch nicht sicher was für eine Art von Welt sie sich erwünscht, aber wir sollten bald eine Antwort darauf haben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Lassen wir das fürs erste, das wirkliche Problem ist, warum bin ich hier?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weißt du es wirklich nicht? Du bist die Person die von Suzumiya-san erwählt wurde. Du bist die einzige Person aus unserer Welt mit der Suzumiya-san zusammen sein will. Ich dachte das du das bis jetzt herausgefunden hättest.“ Das Licht um Koizumi herum flimmerte jetzt wie eine Fackel, dessen Batterien den Geist aufgaben, seine Helligkeit wurde langsam schwächer. „Ich habe meine Grenze fast erreicht. Wenn es so weitergeht werde ich dich nie wieder sehen; andererseits bin ich auch etwas erleichtert, da ich jetzt nicht mehr jagt auf die Avatare machen muss.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Muss ich alleine mit Haruhi in einer derartig grauen Welt leben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ihr beide seit wie Adam und Eva. Wenn ihr genügend Kinder habt, um die Welt wieder zu besiedeln, ist doch alles in Ordnung, oder?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...Ruhe oder ich verpass dir eine.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nur ein Witz. Der momentane verschlossene Zustand ist wahrscheinlich nur vorübergehend und sehr bald wird sie unserer Welt wieder sehr ähnlich sehen. Dennoch wird diese Welt vollkommen anders sein als die aus der wir kommen. Momentan könnte diese Welt als die richtige Welt angesehen werden, während die originale Realität als die Verschlossene Realität angesehen werden kann. Was für Unterschiede zwischen diesen beiden Welten existieren wissen wir leider nicht. Falls ich glücklich genug bin in der neuen Realität wieder geboren zu werden, zähle ich darauf, dass du mich herumzeigst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Moment begann sich Koizumi, der leuchtende Mensch, langsam aufzulösen und dann, wie ein Stern der keinen Treibstoff mehr hat, schrumpfte er wieder zu seiner originalen Tischtennisballgröße zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ist es unmöglich, dass wir zu der originalen Welt zurückkehren können?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Solange Suzumiya-san es sich wünscht mag es noch möglich sein. Ich kannte dich nur für eine kurze Zeit; es ist wirklich zu schade, aber ich habe meine Zeit mit der SOS Brigade genossen......Ah ja, hätte ich beinahe vergessen, ich muss dir die Nachrichten von Asahina Mikuru und Nagato Yuki übergeben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Koizumi hinterließ diese Nachrichten bevor er komplett verschwand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Asahina Mikuru fragte mich, sich an ihrer Stelle bei dir zu entschuldigen: sie sagte, ’Es tut mir leid, es ist alles meine Schuld.’ Nagato Yuki sagt dir: ’Erinnere dich daran den Computer anzuschalten.’“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Nachricht verschwand er wie eine vom Wind ausgepustete Kerze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht warum sich Asahina-san bei mir entschuldigen musste. Hatte sie mir irgendetwas angetan? Aber ich entschied mich jetzt nicht darüber nachzudenken; stattdessen folgte ich Nagatos Bitte und schaltete den Computer an. Nachdem die Festplatte einen Piepton machte, sollte eigentlich das Betriebsystem mit den Markenzeichen auf den Bildschirm auftauchen......Das ist merkwürdig, warum taucht nichts auf? Das Betriebssystem Bild, was eigentlich nach ein paar Sekunden auftauchen sollte, erschien nicht; der Bildschirm war Pech schwarz mit nur den weißen Eingabe-Cursor, in der oberen linken Ecke des Bildschirms blinkend. Dann fing der Cursor an sich leise zu bewegen und eine Zeile mit kalten Worten erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 YUKI.N &amp;gt; Kannst du das lesen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Weile war ich fassungslos und dann zog ich die Tastatur näher und fing an zu tippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ’Ja.’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 YUKI.N &amp;gt; Bis jetzt habe ich noch nicht komplett den Kontakt mit der Welt, in der du bist, verloren.&lt;br /&gt;
 Aber es ist nur eine Frage der Zeit, da die Trennung sehr bald auftreten sollte. Wenn es so ist,&lt;br /&gt;
 wird das unsere letzte Konversation sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ’Was soll ich machen?’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 YUKI.N &amp;gt; Ich weiß es auch nicht. Die ungewöhnliche Datenspur ist bei uns vollkommen verschwunden.&lt;br /&gt;
 Die Entität des integrierten Datenbewusstseins ist sehr unzufrieden, weil sie die Möglichkeit&lt;br /&gt;
 verlieren werden sich weiter zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ’Was meinst du mit der Möglichkeit sich weiter zu entwickeln? Wie entwickelt sich Haruhi denn?’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 YUKI.N &amp;gt; Überempfindlich zu sein bedeutet Daten schnell und präzise verarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
 Empfindliche organische Lebensformen sind durch ihre geringe Präzision und durcheinander laufenden&lt;br /&gt;
 Datenströme, die durch ihre physikalischen Körper verursacht werden, begrenzt und sind daher nicht&lt;br /&gt;
 in der Lage Daten schnell und präzise zu verarbeiten. Also werden organische Lebensformen, nachdem&lt;br /&gt;
 sie eine gewisse Entwicklungsstufe erricht haben, aufhören sich weiter zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ’Ist es möglich sich auch ohne einen physikalischen Körper weiter zu entwickeln?’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 YUKI.N &amp;gt; Die Entität des integrierten Datenbewusstseins besteht ebenfalls aus Daten. Sie glaubten auch,&lt;br /&gt;
 dass ihre Fähigkeit Daten zu verarbeiten, bis zu dem Zeitpunkt, an dem sich das Universum überhitzt,&lt;br /&gt;
 unendlich erhöhen sollte. Aber sie lagen falsch. Wie das Universum einen Rand hat, hat auch ihre&lt;br /&gt;
 Evolution eine Grenze, zumindest für die empfindlichen Entitäten, die sich auf Daten verlassen um zu überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ’Was ist mit Suzumiya?’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 YUKI.N &amp;gt; Suzumiya Haruhi besitzt die Fähigkeit eine massive Menge an Daten aus den nichts heraus zu erschaffen.&lt;br /&gt;
 Das ist die Fähigkeit, die Die Entität des integrierten Datenbewusstseins, nicht besitzt. Sie setzt Daten frei,&lt;br /&gt;
 die von einem Menschen, eine einfache organische Lebensform, in ihrer begrenzten Lebenszeit, niemals verarbeiten&lt;br /&gt;
 werden könnten. Die Entität des integrierten Datenbewusstseins glaubt, dass wenn diese Daten produzierende&lt;br /&gt;
 Fähigkeit analisiert ist, sie Hinweise darauf finden wie sie in der Lage sein könnten sich automatisch weiter zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cursor blinkte momentan. Vielleicht wusste Nagato nicht welche Wörter sie benutzen sollte. In der nächsten Sekunde flossen die Wörter wie ein Wasserfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 YUKI.N &amp;gt; Ich setzte alle meine Hoffnungen auf dich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ’Auf mich setzten für was?’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 YUKI.N &amp;gt; Ich hoffe, dass ihr beide zu dieser Welt zurückkehren könnt. Suzumiya Haruhi ist ein wichtiges&lt;br /&gt;
 Beobachtungs-Ziel, ein wichtiger Schatz der vielleicht nur einmal in diesem Universum auftauchen wird.&lt;br /&gt;
 Außerdem wünsche auch ich persönlich, dass ihr beide zurückkehren werdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbe der Wörter begann, wegen der niedriger werdenden Stromzufuhr, zu verschwinden. Der Cursor schrieb weiterhin Wörter nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 YUKI.N &amp;gt; Werde dich in der Bibliothek wiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wörter wurden dunkler; selbst der Versuch die Helligkeit des Bildschirms neu einzustellen scheiterte. Letztlich tippte Nagato das folgende Wort ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 YUKI.N &amp;gt; Donröschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Brrrr&#039;&#039; Das Geräusch der sich drehenden Festplatte brachte mich dazu aus meinen Sitz zu springen. Das Licht der CPU flackerte und das bekannte Markenzeichen des Betriebsystems erschien auf den Bildschirm. Das Geräusch des sich drehenden Computerventilators war alles was man in dieser Welt hören konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was soll ich machen? Koizumi! Nagato!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich seufzte tief und drehte meinen Kopf mutlos in Richtung des Fensters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein blaues Licht schien von außerhalb des Fensters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der blaue Riese stand jetzt auf den Schulhof. Da er so nahe war sah er aus wie eine riesige blaue Wand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi rannte in den Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kyon! Etwas ist aufgetaucht!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi bemerkte, dass sie in mich, wer am Fenster stand, rein rennen würde wenn sie nicht ihre Richtung änderte, also beeilte sie sich zu stoppen und stand dann neben mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was ist das? Es ist riesig! Ist es ein Monster? Es sieht nicht aus wie eine Illusion.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi hörte sich sehr aufgeregt an. Ihre depressive Besorgnis von vorhin ist vollkommen verschwunden. Jetzt gerade leuchteten ihre Augen voller Enthusiasmus. Keine Angst war in ihnen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Denkst du, dass das ein Alien ist? Oder könnte es eine von unseren Vorfahren erschaffene Superwaffe sein, die von ihrem langem schlaf wieder auf erwacht ist? Ist dieses Ding schult daran, dass wir nicht aus der Schule rauskommen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die blaue Wand bewegte sich. Die Bilder des Riesen, wie er mit Leichtigkeit Gebäude zerstörte, blitzten in meinen Kopf. Ich nahm schnell Haruhis Hand und schoss aus dem Clubraum hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Warte! Warte, was machst du da!?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir, fast hinfallend, auf den Korridor hinausliefen, fing auf einmal ein lautes Beben in der Luft an zu vibrieren; ich drückte Haruhi schnell gegen den Boden und schützte sie mit meinen Körper. Das Clubgebäude bebte stark. Das Geräusch und das Vibrieren eines harten, schweren Objekts, das auf den Boden auftrat, wurde zu meinen Ohren geleitet. Daraus schließend wusste ich, dass das Ziel des Riesen nicht das Clubgebäude, sonder eher das gegenüberliegende Schulgebäude war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich packte Haruhi, die so geschockt war, dass sie ihren Mund, wie ein Goldfisch, öffnete und schloss und fing an zu rennen. Überraschender Weise folgte mir Haruhi gehorsam und rannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Handflächen fingen an zu schwitzen. So taten auch Haruhis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Clubgebäude war sogar staubfrei. Mit aller Kraft rannte ich mit Haruhi im Schlepptau zu den Treppen. Das Geräusch des Riesen, wie er weitere Zerstörungen verursachte, konnte gehört werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich rannte die Treppen hinunter, während Haruhis Körperwärme zwischen unseren Handflächen abgeleitet wurde. Nachdem wir den Schulhof überquerten, liefen wir Richtung Abhang und zu den Sportfeld. In diesem Moment nahm ich einen schnellen Blick auf Haruhi. Ich lag vielleicht falsch, aber sie sah ziemlich glücklich aus. Es war als ob man ein Kind am Weihnachtsmorgen sehen würde, dass sämtliche Geschenke die es sich schon immer erhofft hatte, an der Seite ihres Bettes vorfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir eine ganze Strecke von den Schulgebäuden weggerannt waren, drehten wir uns um und sahen nach oben und fanden heraus wie gigantisch dieser Riese war. Der Riese den Koizumi mir in der Verschlossenen Realität gezeigt hatte, war genau so groß wie dieser, beinnahe so groß wie ein Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Riese schwenkte seine Hand und das Schulgebäude brach zusammen. Da das vierstöckige Gebäude bereits von dem vorherigen Schlag aufgerissen war, fiel es nun ohne Widerstand. Der Schutt fiel zusammen mit den geschlagenen Geräusch den er verursachte in alle Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir rannten so schnell wir konnten bis zu der Mitte des Zweihundertmeter-Sportfeldes, bevor wir stehen blieben. Ein unglaublicher blauer Riese ist jetzt in der monotonen schwarzen Schule aufgetaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du Bilder nehmen willst, solltest du welche hiervon nehmen und nicht Bilder in denen der Präsident der Computer Studien Gruppe die Brüste von Asahina-san begrapscht und erst recht nicht von Asahina-san während sie alle möglichen Kostüme trägt. Die Webseite muss Bilder wie diese, die wir hier jetzt sehen, haben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich das dachte, sagte Haruhi schnell in mein Ohr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Glaubst du, dass er uns angreifen wird? Ich glaub nicht in geringsten das er Böse ist, was glaubst du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Keine Ahnung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich Haruhi antwortete, dachte ich im selben Moment darüber nach, was Koizumi mir gesagt hatte, als er mich mit in diese Verschlossene Realität genommen hatte. Wenn wir diese „Avatare“ ihre Zerstörung weitermachen lassen, wird nach der Zerstörung die Verschlossene Realität, die richtige Welt ersetzen, was bedeuten würde, dass diese graue Welt, die Welt aus der wir gekommen sind, ersetzen würde, und dann......&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wird aus unserer Welt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem was Koizumi mir gerade gesagt hatte, war Haruhi gerade dabei eine brand neue Welt zu erschaffen. Werden die Asahina und die Nagato die ich kenne auch in dieser Welt sein?  Oder wird es eine unnatürliche Welt, in der diese „Avatare“ frei herumlaufen und Aliens, Zeitreisende und Esper vollkommen normal werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Welt tatsächlich so werden sollte, was soll dann meine Rolle darin sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Argh, vergiss es, es ist sinnlos weiterhin darüber nachzudenken, da ich es ja sowieso nicht begreife. Ich habe keine Ahnung was Haruhi denkt und ich besitze keine telepatischen Kräfte die mir erlauben, dass zu lesen, was andere denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Augenblick hörte ich Haruhi zu mir sprechen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was genau passiert hier eigentlich? Egal ob es diese Welt oder dieser Riese ist, es ist alles merkwürdig!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dinge wurden alle von dir erschaffen Fräulein! Ich sollte derjenige sein der fragt, warum du mich in all das hier gezogen hast!? Was Adam und Eva? Das ist einfach bescheuert! Ich werde nicht in eine derartig beschissene Geschichte glauben! Niemals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Willst du nicht zu unserer Welt zurückkehren?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hast du gesagt?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi drehte sich zu mir. Selbst in dieser grauen Welt war ihr Gesicht durchgehend weiß und ihre leuchtenden Augen waren jetzt von Dunkelheit umhüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir können hier nicht für immer bleiben! Es gibt hier nicht ein einziges Geschäft, daher können wir nirgendwo essen wenn wir hungrig werden. Außerdem ist die Schule von einer unsichtbaren Mauer umschlossen: es führt kein Weg hinaus. Wenn es so weiter geht werden wir zu Tode verhungern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hmm, es ist merkwürdig, aber das kümmert mich nicht. Die Dinge werden sich eventuell alle ergeben. Aus irgendeinen Grund fühle ich mich einfach sehr glücklich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was ist denn mit der SOS Brigade? Du hast den Club erschaffen! Du willst ihn einfach zurücklassen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es interessiert mich ehrlich gesagt kein bisschen mehr, da ich gerade bereits etwas Spannendes erlebe; es gibt keinen Grund mehr für mich rauszugehen und nach mysteriösen Ereignissen zu suchen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aber ich will zu unserer Welt zurückkehren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Riese hielt einen Moment, bei der Zerstörung der Schule, inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bevor wir in dieser befremdlichen Situation geendet sind, habe ich nie bemerkt wie glücklich ich mit meinen Leben, so wie es war, war. Dort habe ich den idiotischen Taniguchi, Kunikida, Koizumi, Nagato und Asahina und sogar die seit langen verschwundene Asakura.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......Worüber redest du da?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich will meine Freunde unbedingt wiedersehen. Ich habe vieles, was ich ihnen sagen will.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi senkte ihren Kopf und fuhr nach einer Weile fort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir werden sie sehen: diese Welt wird nicht für immer in Dunkelheit gehüllt sein. Sobald der Morgen kommt wird die Sonne aufgehen. Ich bin mir dessen sicher.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nicht so. Diese Welt ist nicht, was du glaubst was sie ist. Ich will wirklich meine Freunde in unserer Welt wiedersehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich versteh nicht was du meinst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi sah mich, wie ein Kind, dessen geschätztes Geschenk weggeschnappt wurde, finster an und zeigte mir ihre Verärgerung und ihre Trauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hast du nicht auch genug von dieser langweiligen Welt? Diese Welt ist so normal, dass es dort überhaupt nichts Außergewöhnliches gibt. Möchtest du nicht auch etwas Interessantes erleben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe auch so gedacht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Riese fing an sich zu bewegen. Er trat die verbliebenen Teile der Schule zusammen und bewegte sich jetzt in Richtung Schulhof. Auf den Weg dort hin schlug er mit seinen Arm durch den Schulkorridor und gab dann den Clubgebäude einen heftigen tritt. Die Schule, zusammen mit unseren Clubraum, wird langsam platt gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah über Haruhis Schulter und war geschockt weitere leuchtende blaue Wände vorzufinden. Eins, zwei, drei......als ich bei fünf war entschied ich mich das Zählen aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne die rot leuchtenden Kugeln im Weg, fingen die leuchtenden blauen Riesen jetzt an, ohne Unterbrechung, diese graue Welt zu zerstören. Ich verstehe nicht was so interessant an dieser Zerstörung ist. Jedes mal wenn sie ihre Arme und Beine bewegen, verschwindet alles womit sie in Berührung kommen augenblicklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Augenblicke später war die hälfte der Schule verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte nicht sagen wie riesig diese Verschlossene Realität war und ich wusste nicht ob sich diese Dimension weiter ausdehnen würde und eine andere Realität werden würde. In diesen Moment waren meine Gedanken voller Unsicherheiten. Wenn jetzt ein alter Trinker neben mir in einen Zug gesessen hätte und mir gesagt hätte, „Lass mich dir was sagen, aber verrat es keinen! In Wirklichkeit bin ich ein Alien,“ hätte ich ihn sofort geglaubt, da die Anzahl an mysteriösen Ereignissen die ich erlebt hatte sich jetzt in den letzten Monat verdreifacht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau könnte ich machen? Wenn es vor einen Monat gewesen wäre hätte ich vielleicht über nichts gedacht, aber jetzt gerade dachte ich, dass ich es könnte. Das ist weil ich bereits ein paar Hinweise bekommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald ich mich entschieden hatte sagte ich das folgende,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Haruhi, die letzten paar Tage habe ich einige sehr interessante Sachen erlebt. Obwohl du es wahrscheinlich nicht weißt, gibt es eine ganze Menge an verschiedenen Leuten, die sehr um dich besorgt sind. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass die Welt sich im wörtlichsten Sinne um dich dreht. Alle glauben, dass du eine sehr spezielle Person bist und sie haben versucht diesen Glauben mit ihren Handlungen hervorzuheben. Du magst es vielleicht nicht wissen, aber die Welt bewegt sich gerade in eine sehr interessante Richtung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich Haruhis Schulter packte bemerkte ich, dass ich immer noch ihre Hand festhielt, während Haruhi mich mit einen Gesicht ansah, das sagte, „Was ist los mit dir?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann bewegte sie ihre Augen, mit einem selbstverständlichen Gesichtsausdruck, von mir zu den tobende blauen Riesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihr junges und glattes Gesicht sehend, erinnerte ich mich an Nagatos „Evolutionsmöglichkeit“, an Asahina-sans „temporale Verzerrung“ und an Koizumi, der Haruhi wie „Gott“ behandelte. Aber für mich, was ist Haruhi für mich? Wie behandle ich sie?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi ist Haruhi, was soll man sonst sagen? Ich hatte aber nicht vor einfach so zu antworten. Dennoch hatte ich keine genaue Antwort. Ich wusste das es darauf hinauslaufen würde, oder? Wenn du auf die Klassenkameradin hinter mir gezeigt hättest und gefragt hättest, „Was bedeutet sie dir?“ – was meinst du was ich geantwortet hätte? .......Das, tut mir leid. Ich bewege mich schon wieder im Kreis! Für mich ist Haruhi keine einfache Klassenkameradin und mit Sicherheit keine „Evolutionsmöglichkeit“, „temporale Verzerrung“ oder sogar „Gott“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Riese wandte sich dem Sportfeld zu. Er sollte keine Augen haben, aber dennoch war ich in der Lage seinen Blick lebhaft du spüren. Er machte einen Schritt in unsere Richtung. Der eine Schritt war höchst wahrscheinlich ein paar Meter oder ansonsten hätte er die Distanz, obwohl er nur so langsam ging, zwischen uns nicht so schnell verkürzt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab es! Hatte Asahina-san nicht etwas darüber gesagt? Diese Prophezeiung! Und Nagatos letzte Nachricht. Schneewittchen und Donröschen. Bitte, selbst ich weißt was Donröschen bedeuten soll! Was ist die Ähnlichkeit zwischen diesen beiden Geschichten? In dieser verzweifelten Situation wurde diese Antwort darauf schon geradezu laut rausgeschrien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mann, das ist so lahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bei weiten zu lahm! Asahina-san, Nagato. Ich werde niemals so eine Entwicklung akzeptieren! Niemals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein gesunder Menschenverstand beharrte darauf. Aber Menschen waren noch nie Wesen, die sich nur auf Logik verließen um zu überleben. Vielleicht brauchten sie etwas von dem was Nagato „durcheinander laufende Datenströme“ nannte. Ich ließ Haruhis Hand los, nahm ihre Schulter und drehte sie zu mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was jetzt......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weißt du, ich mag es wirklich, wenn du einen Pferdeschwanz hast.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich weiß nicht seit wann, aber seit dem kann ich nicht aufhören an dich mit einem Pferdeschwanz zu denken. Ich glaube, dass dir der am besten steht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was ist los mit dir?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v1_07.jpg|thumb|&#039;&#039;Ich ignorierte Haruhis Proteste und küsste sie auf die Lippen... Ich nahm ihre Hand und hielt sie, sie noch nicht loslassen wollend, fest umklammert.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
Ihre schwarzen Augen wehrten sich gegen mich. Ich ignorierte Haruhis Proteste und küsste sie auf die Lippen. Es ist Kuss Ein mal Eins die Augen in einer solchen Situation zu schließen, daher schloss ich meine. Und daher wusste ich auch nicht, was Haruhi für einen Gesichtsausdruck machte. Waren ihre Augen von den Schock geöffnet? Oder schloss auch sie ihre Augen? Oder versuchte sie ihre Hand anzuheben um mir eine Ohrfeige zu geben? Aber selbst wenn sie mich schlagen würde, dachte ich mir, dass es nichts ausmachen würde. Du kannst drauf wetten! Wenn jemand anderes das mit Haruhi gemacht hätte, dann wüsste er jetzt wie sich das anfühlte. Ich nahm ihre Hand und hielt sie, sie noch nicht loslassen wollend, fest umklammert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte immer noch das grollen in der Ferne hören; es sah so aus als ob der Riese immer noch dabei war die Schule zu zerstören. Gerade als ich das dachte, verlor ich mein Gleichgewicht und fing an abwärts zu fallen und dann stand alles auf den Kopf. Ich spürte einen harten Aufprall auf meiner linken Seite. Egal was ich versuchte, ich konnte mein Gleichgewicht nicht halte. Als ich versuchte mich aufzusetzen und meine Augen zu öffnen, sah ich, über meinen Kopf, eine mir bekannte Decke und war fassungslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war in meinen Zimmer und als ich mich umdrehte bemerkte ich, dass ich aus meinem Bett auf den Boden gefallen war. Natürlich trug ich meinen Schlafanzug. Die hälfte der durcheinander geratenen Decke lag auf den Boden. Ich setzte meine Hand hinter meinen Rücken ab und öffnete meinen Mund wie ein Vollidiot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verging etwas Zeit bevor ich wieder denken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einen halb verträumten Zustand, stand ich langsam auf, öffnete das Fenster und sah hinaus. Ich sah ein paar funkelnde Sterne und leuchtende Straßenlaternen. Ich versicherte mich, dass die Lichter in den Häusern der anderen Leute brannten und, dass ab und zu eine Silhouette an den Fenstern vorbeiging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War es ein Traum? Hatte ich all das geträumt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wusste, dass ich einen Traum von einer übernatürlichen Welt mit einem Mädchen hatte, mit dem es dann dazu gekommen war, dass ich sie küsste! Ein Traum der so einfach zu verstehen war, dass selbst Sigmund Freud laut darüber lachen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urgh, ich wollte mich in diesen Moment wirklich sofort aufhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sollte ich dankbar dafür sein, dass dieses Land ein Gesetz gegen den besitz von Schusswaffen hatte, ansonsten hätte ich eine vollautomatische Pistole genommen und sie ohne zu zögern gegen meinen Kopf gehalten. Wenn es mit Asahina gewesen wäre hätte ich zumindest eine Art von detaillierter Persönlichkeitsanalyse aus diesem Traum bekommen können, aber, von allen möglichen Leuten, musste ich davon träumen, dass ich Haruhi küsste! Über was hatte mein Unterbewusstsein da nur gedacht!?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich saß müde und meinen Kopf festhaltend auf den Boden, darüber nachdenkend warum wenn das alles doch nur eine Traum war, sich es alles so real anfühlte? Die verschwitzte rechte Hand und die zurückgebliebene Wärme auf meinen Lippen......&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
......Heißt das...Heißt das, dass das hier nicht länger die originale Welt ist? Ist das hier eine brand neue Welt die von Haruhi erschaffen wurde? Gibt es eine Möglichkeit das zu bestätigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal wie hart ich darüber nachdachte, es gibt keine. Oder eher gesagt, ich wollte noch nicht mal über so ein Problem nachdenken. Wenn ich zugeben müsste, dass das alles nur ein Traum gewesen war, weil mein Gehirn seine Funktion aufgegeben hatte, würde ich dann doch eher glauben wollen, dass die Welt zerstört wurde. Außerdem befinde ich mich gerade in einen Zustand der Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah auf meinen Wecker. Halb drei morgens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
......Ich leg mich wieder schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zog die Decke über meinen bereits wieder klaren Kopf und fragte ihn mir etwas tiefen schlaf zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte nicht schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Grund, warum ich schon beinahe kriechen musste, damit ich den Abhang hinaufkam. Um ehrlich zu sein, das bringt mich um. Ich bin nur froh, dass ich Taniguchi auf den Weg nicht begegnete oder ich wäre gezwungen gewesen seiner nicht endenden Schwafelei zuzuhören. Die Sonne setzte weiterhin die Hitze, aus ihrer nuklearen Fusion, frei. Herr Sonnenschein, ich bitte dich, kannst du nicht mal ab und zu eine Pause machen? Ich werde noch zu Tode gebraten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlafdämon, der mich abgelehnt hatte, als ich ihn an meisten brauchte, flog jetzt, wo ich ihn an wenigsten brauchte, um meinen Kopf herum. Wenn das so weitergeht, weiß ich nicht, wie lange ich in der ersten Stunde wach bleiben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich das popelige, alte, vierstöckige Schulgebäude sah, stoppte ich und sah es an. Die verschwitzten Schüler krabbelten alle, wie ein Haufen Ameisen, in das Schulgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zerrte meine Füße die Treppe hoch und dann, in den familiären fünften Klassenraum, hielt ich drei Schritte vor dem Fenster an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort hinten bei dem Fenster sitzend, sah ich die Rückseite von Haruhis Kopf. Wie sollte ich es sagen? Wie immer ruhte ihr Kinn auf ihrer Hand und sie starrte mit einen hölzernem Gesichtsausdruck nach draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von hinten konnte ich einen kleinen Schwanz aus ihren Haaren zu ihren Schultern verlaufen sehen. Ihr Haar war jetzt ein bisschen zu kurz um es in einen Pferdeschwanz zu binden, daher vermutete ich, dass sie ihn einfach wahllos so gebunden hatte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jo, wie geht’s?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich legte meine Tasche auf den Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Schrecklich! Ich hatte letzte Nacht einen schrecklichen Albtraum.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Haruhi in einen gelassenen Ton. Hey, du hast erst gestern Nacht ein wirklich erstaunliches Ereignis erlebt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist der Grund, warum ich die gesamte Nacht nicht schlafen konnte. Ich wollte eigentlich zu Hause bleiben, aber dann wäre meine Fehlstundenanzahl zu hoch geworden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich verstehe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich setzte mich auf den harten Stuhl und studierte Haruhis Gesicht. Ihr Haar bedeckte die Seite ihres Gesichtes von ihren Ohr und weitergehen, daher konnte ich nicht klar ihr Gesicht sehen. Wie auch immer, sie hatte schlechte Laune. Zumindest verriet mir das ihr Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hey Haruhi.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sagte zu Haruhi, wessen Augen immer noch nach draußen sahen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du siehst gut mit einem Pferdeschwanz aus.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zurück zur [[GER_Suzumiya_Haruhi|Hauptseite]]&lt;br /&gt;
| Zurück zum [[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
| Vorwärts zu [[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.191.145.175</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6&amp;diff=252709</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band1 Kapitel6</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6&amp;diff=252709"/>
		<updated>2013-05-20T15:32:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.191.145.175: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kapitel 6 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie auch schon gestern, fand ich auch heute einen Brief in meinem Schuhfach. Was ist los mit den Leuten heutzutage, dass sie andauernd Briefe per Schuhfächer verschicken müssen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal hatte ich allerdings ein anderes Gefühl. Es war nicht, wie beim letzten mal, ein gefalteter anonymer Brief. Auf der Rückseite des Umschlages, der wie einer dieser eleganten Umschläge aussah die in den Shoujo-Manga Magazinen für die Fragebögen und so was mitgeschickt werden, stand klar und deutlich ein Name geschrieben. Wenn mich meine Augen nicht täuschten, war ich mir sicher wessen Name darauf geschrieben stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina Mikuru.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort steckte ich den Umschlag in meine Jackentasche und beeilte mich zur Herrentoilette zu kommen um ihn zu öffnen. Dort, auf einen Blatt Papier, das mit Smileys überhäuft war, waren folgende Worte geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich werde in der Mittagspause im Clubraum auf dich warten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mikuru-chan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem gestrigen Tag hat sich meine komplette Auffassung des Lebens, der Welt und sogar der Realität selbst, einen 360 Grad Salto, ähnlich wie ein Akrobat, durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will mich nie wieder in einer derartig lebensgefährlichen Situation befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich konnte diese Einladung nicht ablehnen. Schließlich war dieses mal Asahina-san diejenige die mich einlud! Obwohl ich keinen Beweis hatte, der bezeugen konnte, dass der Brief von Asahina-san stammte, bezweifelte ich nie seine Echtheit, da sie nach einer Person aussah die derartig indirekte Mittel benutzen würde um einen Brief zu verschicken. Des Weiteren passte das Bild, wo sie einen Stift umklammert hält während sie aufgeregt auf ein süßes Blatt Papier schreibt, einfach zu gut zu ihr. Wenn es in der Mittagspause ist sollte auch Nagato in Clubraum sein, die mich dann wahrscheinlich retten würde, falls doch etwas passieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte nenn mich keinen hoffnungslosen Feigling. Ich bin immerhin nur ein normaler High School Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die vierte Unterrichtsstunde endete war ich von folgenden Personen umkreist: Taniguchi, der mich mit einen bedeutungsvollen Blick ansah; Kunikida, der mit seinen Mittagessen zu mir kam um zu fragen ob wir zusammen essen wollen; und Haruhi, die mich am fragen war ob ich mit ihr zum Lehrerzimmer komme um die Wahrheit über die Asakuras Abreise herauszufinden. Ohne mein Mittagessen auch nur angefasst zu haben, ging ich sogleich zu unseren Clubraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war erst Mai, aber dennoch schien die Sonne bereits mit der stärke des Sommers. Die Sonne strahlt, wie eine extra große Feuerstelle, fröhlich ihre Energie auf die Erde ab. Wenn Sommer letzten Endes kommt, wird Japan zu einer natürlichen Sauna. Bloß weil ich ein paar Schritte ging, konnte ich schon den Schweiß, sich langsam in meiner Unterwäsche bilden fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In drei Minuten war ich an der Clubraumtür angekommen. Ich klopfte zuerst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bitte komm herein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ohne Zweifel Asahina-sans Stimme. Okay, ich konnte mich entspannen und reingehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich rein ging, fand ich weder Nagato noch, überraschender Weise, Asahina-san vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor mir stand ein lang-haariges Mädchen, das sich an den Fenstersims anlehnte und von dort hinaus auf den Schulhof sah. Sie trug eine weiße Bluse und einen schwarzen Minirock, während ihre Füße mit einen paar Hausschuhen protzten, die für Schulbesucher gemacht waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie mich sah, ging sie mir glücklich entgegen und nahm meine Hände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kyon-kun......lang nicht gesehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war nicht Asahina-san, aber sie sah ihr dennoch so ähnlich, dass man sie sehr einfach mit der echten Asahina-san verwechseln konnte. Um ehrlich zu sein hätte selbst ich gedacht, dass sie Asahina-san wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch war sie nicht Asahina-san. Die Asahina-san die ich kannte war nicht so groß, ihr Gesicht war noch nicht so erwachsen und nicht zu vergessen, hätten ihre Brüste unter ihrer Bluse, nicht über Nacht, um ein drittel wachsen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal wie ich es betrachtete war die Person die hier gerade meine Hände festhaltend und mich dabei glücklich anlächelnd, vor mir stand, in ihren Zwanzigern und gab mir dabei ein vollkommen  anderes Gefühl, als die Junior High-Schoolmädchen ähnliche Asahina-san. Aber warum sah sie Asahina-san so ähnlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Entschuldigung......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir fiel plötzlich ein Grund ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bist du Asahina-sans......Schwester?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sah eine Zeit lang überrascht aus, fing dann an zu lächeln und zwinkerte mit ihren Augen, wobei ihre Schultern zitterten. Selbst ihr Lächeln war das Selbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hee, hee, ich bin ich!“ sagte sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich bin Asahina Mikuru. Nur, dass ich von einer noch weiter entfernteren Zukunft komme......ich wollte dich schon seit langen wiedersehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Moment muss ich sehr dämlich ausgesehen haben. Ich konnte es gewiss einfach akzeptieren, dass Asahina-san aus der Zukunft kommt. Beim Ansehen der Schönheit vor mir wurde mir bewusst wie viel schöner sie noch werden würde. Dazu ist sie größer, wodurch sie noch attraktiver wird. Ich hätte nie gedacht, dass sie so schön sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oh, du glaubst mir immer noch nicht?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san, in ihren Sekretärin ähnlichen Outfit, sagte unartig,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann werde ich dir einen Beweis zeigen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf fing sie an ihre Bluse aufzuknöpfen. Zu meiner Überraschung enthüllte sie, nachdem sie den zweiten Knopf geöffnet hatte, ihren Busen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da, siehst du das sternförmige Muttermal? Es ist nicht aufgeklebt! Willst du es berühren?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es befand sich ein sternförmiges Muttermal auf ihrer linken Brust, ein attraktives Highlight auf ihrer weißen Haut, welches seinen eigenen Reiz ausstrahlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„So, glaubst du mir jetzt?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sollte ich es sagen? Ich kann mich nicht mal daran erinnern, dass ich jemals gesehen hätte, dass Asahina-san ein Muttermal auf ihrer Brust hat. Obwohl ich gewissermaßen dazu gezwungen war ihr beim Umziehen zuzusehen, als sie sich vor einer weile als Bunnygirl verkleidete, war ich da dennoch nicht so konzentriert, als dass ich einen derartig kleinen Fleck bemerkt hätte. Während ich über das hier stehende nachdachte sagte die attraktive, erwachsen aussehende Asahina-san,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist merkwürdig. Wenn du mir nicht gesagt hättest, dass ich dieses Muttermal habe, hätte ich es nie bemerkt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san schüttelte verwirrt ihren Kopf und dann, als ob sie etwas realisieren würde, fingen sich ihre Augen an weit zu öffnen und ihr Gesicht wurde knall rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eh......Oh, nein, ich wollte nur......A...Ah, ja! Wir haben immer noch nicht......Was soll ich jetzt machen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san legte die Hände auf ihr Gesicht und zitterte stark mit den immer noch geöffneten Kragenknöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe einen Fehler gemacht......E...Es tut mir leid! Bitte vergiss was ich gerade gesagt habe!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einfacher gesagt als getan. Oh, und könntest du dich bitte zuknöpfen? Ich weiß wirklich nicht mehr wo ich mit meinen Augen hinschauen soll!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In Ordnung, ich glaub dir fürs erste. Momentan kann ich alles glauben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie bitte?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah, gar nichts, habe nur mit mir selbst gesprochen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asahina-san, von unbekanntem Alter, hielt immer noch ihr rotes Gesicht in ihren Händen, bis sie bemerkte worauf ich starrte und knöpfte dann schnell ihre Bluse zu. Nachdem sie sich hingesetzt hatte, hustete sie leise und sagte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Glaubst du wirklich, dass ich aus der Zukunft, zu dieser zeitlichen Ebene gekommen bin?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Natürlich. Hmm, wenn das der Fall ist, bedeutet das, dass jetzt zwei Asahina-sans in dieser Welt sind?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja, mein vergangenes Ich......in diesem Moment befindet sie sich im Klassenraum und isst mit ihren Klassenkameraden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weiß diese Asahina-san, dass du hier bist?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein, immerhin ist sie meine Vergangenheit.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da ich dich etwas fragen wollte, bat ich meine Bosse mich in diesen Zeitrahmen kommen zu lassen. Ach ja, ich habe Nagato-san eben gebeten mich mit dir für eine Weile alleine zu lassen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es sich um Nagato handelt würde sie wahrscheinlich noch nicht einmal zurückzucken wenn sie diese Asahina-san sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......Weißt du wer Nagato-san in Wirklichkeit ist?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es tut mir leid, aber das sind Geheiminformationen. Oh, ich habe gerade bemerkt, dass ich das schon seit einer langen Zeit nicht mehr gesagt habe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe dich das erst vor ein paar Tagen sagen hören.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du hast recht.“ Sagte Asahina-san während sie sich gegen ihren Kopf klopfte und ihre Zunge herausstreckte. Das sieht tatsächlich nach etwas aus, was Asahina-san machen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch fing sie plötzlich an ernsthaft zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann nicht lange hierbleiben, daher komm ich direkt zum Punkt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sag einfach was auch immer du sagen willst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hast du schon einmal was von Schneewittchen gehört?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah die etwas größere Asahina an. Ihre schwarzen Pupillen sahen etwas feucht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja, ......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich hoffe, dass egal welchen Besorgnis erregenden Ereignissen du auch begegnen wirst, du dich dennoch an diese Geschichte erinnern wirst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du meinst die mit den Sieben Zwergen, der bösen Hexe und den Vergifteten Apfel?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja, dass Märchen von Schneewittchen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe bereits gestern etwas Besorgniserregendes erlebt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein......es ist ernster als dieses Ereignis. Ich kann dir nicht die Details verraten, alles was  ich dir sagen kann ist, dass auch Suzumiya Haruhi bei dir sein wird.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi? Auch bei mir? Du meinst, dass wir beide, ich und sie, zusammen in eine gefährliche Situation kommen werden? Wann? Wo?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......Vielleicht sieht Suzumiya-san es noch nicht mal als problematisch......aber für dich und uns Alle ist es ein großes Problem.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du kannst mir nicht die Details verraten......oder?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tut mir leid, aber ich kann dir nur Hinweise geben. Das ist alles was ich machen kann.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tat der erwachsenen Asahina-san so leid, dass sie schon fast anfing zu weinen. Ja, das ist der Gesichtsausdruck den Asahina-san normalerweise von sich gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du meinst das Märchen von Schneewittchen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich werde mich daran erinnern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie mich nicken sah sagte sie, dass sie noch etwas Zeit hatte, daher ging sie durch den Raum und streichelte nostalgisch über ihr wertvolles Dienstmädchenkostüm, dass auf den Garderobenständer hing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe dieses Kostüm oft getragen. Heute würde ich mich nicht mehr trauen es zu tragen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Momentan siehst du aber so aus als ob du dich als eine Büro Angestellte verkleiden würdest.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hee, hee, da ich nicht in meiner Schuluniform hier hinkommen konnte musste ich mich als Lehrerin verkleiden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Menschen sind einfach dafür geboren Kostüme zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wo wir gerade dabei sind, was hat dich Haruhi ansonsten noch alles tragen lassen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das verrat ich dir nicht, das ist zu peinlich. Außerdem wirst du das ja sowieso bald herausfinden, oder etwa nicht?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san ging in ihren Hausschuhen und bewegte sich zu meinem Gesicht. Ich bemerkte, dass ihre Augen ungewöhnlich feucht waren und ihr Gesicht ein wenig rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich werde dann jetzt gehen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san sah mich an. Sie wollte weiterreden, entschied sich aber dann doch aufzuhören. Sie zitternd und anscheinend etwas haben wollend sehend, fragte ich mir ob ich ihr einen Kuss geben sollte. Gerade als ich sie umarmen wollte wich sie zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san drehte sich langsam um und sagte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe noch eine letzte bitte. Bitte kümmere dich nicht zu sehr um mich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte sie mit einem schwachen Seufzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich rief schnell, der zur Tür laufenden Asahina-san hinterher, „Ich muss dir eine Frage stellen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san hielt inne als sie gerade dabei war die Tür zu öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Asahina-san, wie alt bist du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san drehte sich um und schüttelte ihre Haare aus ihrem Gesicht und gab mir dann ein verführerisches Lächeln, „Geheiminformation~.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit schloss sich die Tür. Ich hätte nichts machen können auch wenn ich sie verfolgt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wow, ich konnte kaum glauben, dass Asahina-san zu so einer Schönheit werden würde wenn sie erwachsen ist. Dann dachte ich plötzlich über die erste Sache nach die sie mir sagte. „Kyon-kun......lang nicht gesehen.“ Das kann nur eins bedeuten: Asahina-san hatte mich seit einer langen Zeit nicht mehr gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja, das sollte Sinn ergeben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zukünftige Asahina-san ist wohl zu ihrer nicht all zu weit entfernten Zukunft zurückgekehrt und verbrachte dann dort ein paar Jahre bevor sie dann zu dieser Epoche zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit mag es für sie gewesen sein? Nach ihren Wachstum zu urteilen würde ich vielleicht fünf Jahre schätzen......oder sogar drei! Mädchen verändern sich sehr stark, wenn sie mit der High School fertig sind. Meine Kusine war so. In ihrer High School war sie immer ein ruhiges, intelligentes Mädchen, das keine Aufmerksamkeit auf sich zog. Dann, nachdem sie angefangen hat in die Universität zu gehen, verwandelte sie sich von einer hässlichen Raupe zu einem schönen Schmetterling. Aber da sie erwachsen ist, bin ich jetzt noch mehr von Asahina-sans echten Alter überrascht; Ich kann nicht glauben, dass sie 17 ist!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mann, ich bin hungrig. Ich glaub ich geh zurück zum Klassenzimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Moment kam Nagato Yuki mit ihren gut erhaltenen kalten Gesicht herein, aber da sie heute keine Brille trug traf mich ihr nackter Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hey, hast du gerade jemanden, der wie Asahina-san aussieht, an dir vorbeigehen sehen?“ sagte ich halb scherzend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe bereits heute Morgen Asahina Mikurus differentiellen, temporären Klon gesehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato setzte sich langsam hin, legte dann ihr Buch auf den Tisch und öffnete es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist nicht länger hier, da sie bereits von diesen Zeitrahmen abgereist ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kannst du auch durch die Zeit reisen? Mit diesen Daten Entität Ding?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kann ich nicht. Jedoch ist eine temporale Reise nicht so schwierig wie man denken würde; es ist nur das die Menschen noch die Basisprinzipien verstehen müssen. Zeit ist wie Raum; sich hindurch zu bewegen ist sehr einfach.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kannst du mir dann verraten wie?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist ein Konzept das nicht mit Sprache vermittelt werden kann, daher würdest du es auch dann nicht verstehen, wenn ich es dir erklären würde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ist das so?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann vermute ich mal, dass es nichts bringt.“ &amp;lt;-- I guess I’m lost, then. Versucht euch eine Übersetzung zu überlegen. Ich habs jetzt einfach so gemacht.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja, es würde nichts bringen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch, mit so einer stillen Person zu reden, erschien mir ziemlich Sinnlos, daher entschied ich mich zurück zum Klassenzimmer zu gehen. Vielleicht habe ich immer noch Zeit zum essen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nagato-san, danke für gestern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr starrer Gesichtsausdruck bewegte sich leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du brauchst mir nicht danken. Ich war verantwortlich für Asakura Ryoukos Handlungen; ich war zu unvorsichtig in ihrer Überwachung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr sich teilendes Haar, bewegte sich sanft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuchte sie sich zu verbeugen und sich bei mir zu entschuldigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du siehst ohne deine Brille wirklich besser aus.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antwortete nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte mich zurück zum Klassenraum beeilen damit ich noch essen konnte, aber Haruhi stand vor der Tür und wartete auf mich und sofort flogen so meine Pläne noch zu essen aus dem Fenster. Könnte das Schicksal sein? Es sieht so aus als ob ich den Punkt erreicht habe wo ich durch das Karma hindurch sehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeduldig, in den Korridor wartend, schrie Haruhi in einen genervten Ton,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wo bist du hingelaufen? Ich dachte, dass du früher zurückkommen würdest. Weil ich so lange auf dich gewartet habe, habe ich jetzt noch nicht einmal essen können!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hört sich nicht in geringsten wütend an. Sie hört sich eher nach einer der Kindheitsfreundinnen an, die schmollen, um ihre Verlegenheit zu verstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Steh da nicht wie ein Idiot! Komm mit!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi nahm mein Handgelenk in einen Wrestler Griff und zog mich zu der dunklen Treppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin wirklich hungrig, verdammt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe gerade Okabe im Lehrerzimmer gefragt. Die Lehrer haben erst heute Morgen von Asakuras Transfer erfahren. Früh morgens hat ein Mann angerufen, der behauptete Asakuras Vater zu sein und sagte, dass sie wegen irgendeinem Notfall umziehen müssen. Und weißt du wohin sie umziehen? Kanada! Wie kann das möglich sein? Das ist einfach zu verdächtig!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oh wirklich?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Danach sagte ich den Lehrern, dass ich eine gute Freundin von Asakura wäre und wollte fragen ob sie mir ihre Kontaktinformationen geben können, damit ich sie in Kanada kontaktieren könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte. Du hast so gut wie überhaupt nicht mit ihr gesprochen wo sie noch hier war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und weißt du was die Lehrer sagten? Sie sagten, dass sie sie nicht kennen. Würde normalerweise jemand der wegzieht nicht seine Kontaktinformationen zurücklassen? Etwas stimmt damit nicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein, es ist alles in Ordnung!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Daher fragte ich nach Asakuras alter Adresse bevor sie wegzog. Ich werde nach der Schule dort hingehen und nachsehen. Vielleicht können wir dort was herausfinden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer hört dieses Mädchen nichts von dem was andere Leute sagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss es, ich werde sie nicht aufhalten. Letzten Endes ist Haruhi diejenige die ihre Zeit verschwänden würde und nicht ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du kommst auch mit.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Warum!?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi hob ihre Schultern an und schrie, wie ein wütender und sich aufblähender Drache der sich kurz davor befand seinen Atem abzufeuern, in einer Lautstärke, sodass es die gesamte Schule es hören konnte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„WEIL DU EIN MITGLIED DER SOS BRIGADE BIST!!!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich über Haruhis Befehle beschwerend zog ich mich wütend zurück. Ich ging zum Clubraum, weil ich Nagato sagen musste, dass weder ich noch Haruhi heute an den Clubaktivitäten teilnehmen werden, außerdem brauchte ich sie, damit sie diese Nachricht an Asahina-san und Koizumi weitergibt wenn sie später kommen werden. Dennoch war ich mir nicht sicher ob dieses ruhige Alien die Dinge nicht noch komplizierter machen würde, daher nahm ich, nur um sicher zu gehen, einen Filzstift und schrieb auf die Rückseite einer der SOS Brigade Infoblätter,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Heute finden keine Clubaktivitäten der SOS Brigade statt. – Haruhi.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und klebte die Notiz an die Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi beiseite lassend kann man zumindest sagen, dass sich Asahina-san heute nicht ihr Dienstmädchenkostüm anziehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen all dessen klingelte die Glocke zur fünften Stunde noch bevor ich in der Lage war etwas zu essen. Also dauerte es bis zur nächsten Pause bis ich essen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hätte gelogen wenn ich gesagt hätte, dass ich noch nie, wie in diesen Idoldramen, mit einem Mädchen nach der Schule, Schulter an Schuler, gehen wollte. Aber obwohl sich der Traum jetzt erfüllt hat bin ich jetzt alles andere als glücklich. Was geht hier ab?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hast du gerade was gesagt?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragte Haruhi während sie an meiner Seite, mit großen Schritten ging und dabei ein Blatt Notizpapier mit sich trug. Ich interpretierte ihre Frage automatisch als „Hast du ein Problem?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein, überhaupt nichts.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gingen den Hügel hinunter und folgten den Schienen. Ein bisschen weiter voraus würde der Koyouen Bahnhof sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte gedacht, dass wir uns Nagatos zu Hause nähern, jedoch hätte ich nie gedacht, dass auch Haruhi zu diesem Platz gehen würde. Wir erreichten ein bekannten, brand neuen Apartment Block.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Asakura scheint in Raum 505 zu leben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kein Wunder.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was meinst du mit ’kein Wunder’?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nichts. Ach ja, wie hast du vor reinzukommen? Sieh, selbst das Tor ist verschlossen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zeigte zu die Zifferntastatur an der Gesprächsanlage und sagte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du musst den richtigen Code eingeben, damit sich die Tür öffnet. Kennst du ihn?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein, in diesen Fall müssen wir dann halt einen verlängerten Kampf aushalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worauf versuchst du überhaupt zu warten? Gerade als ich mich fragte wie lang wir wohl warten müssten, stellte sich heraus, dass wir gar nicht lang warten mussten. In diesen Moment öffnete eine Frau mittleren alters die Tür von innen, die anscheinend gerade auf den Weg war einige Lebensmittel einkaufen zu gehen. Sie sah uns eine Zeit lang mit einen fragenden Blick an und ging dann weiter. Haruhi beeilte sich, kurz bevor die Tür sich schloss, die Türe offen zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sieht nicht sehr weise aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Beeil dich!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Art und Weise wurde ich in die Eingangshalle gezogen, worauf wir dann in den Aufzug stiegen, der sich zufälliger Weise schon im Erdgeschoss befand. Es ist eine Basis Etikette leise auf die Etagenzahlen zu sehen wenn man mit einen Aufzug fährt......&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Diese Asakura......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Haruhi scheint die Existenz dieser Etikette nicht zu begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......Es gibt viele weitere verdächtige Dinge um sie herum. Sie ging anscheinend auch nicht in die lokale Junior High School.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe mich etwas informiert und habe herausgefunden, dass sie von einer anderen Stadt zur Nord High School transferierte. Das ist zu verdächtig! Nord High School ist eine einfache lokale High School und keine berühmte Schule oder so was. Warum sollte sie sich die Anstrengung machen von einer anderen Stadt zu kommen um diese Schule zu besuchen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kein Plan.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dennoch lebt sie in der nähe der Schule und es ist eines dieser Apartments, die bar bezahlt werden und nicht gemietet. Es muss wahnsinnig teuer gewesen sein. Ist sie die gesamte Zeit mit den Zug zu ihrer Junior High School, außerhalb dieser Stadt, gefahren?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe dir bereits gesagt, dass ich keine Ahnung habe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es sieht so aus als ob wir herausfinden müssen seit wann Asakura hier lebte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufzug hielt im Fünften Stockwerk an. Wir standen still und suchten nach der Tür zum Raum 505. Das Namensschild wurde entfernt, was darauf hinwies, dass das Apartment unbewohnt war. Haruhi drehte am Türknauf, aber wie zu erwarten war sie verschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi kreuzte, sich wundernd, wie sie das Innere des Apartments untersuchen soll, ihre Arme, während ich da stand und mit aller Kraft versuchte mein Gähnen zu unterdrücken. Das ist eine komplette Zeitverschwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Lass uns den Hausmeister finden gehen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich glaub nicht, dass er uns den Schlüssel ausleihen wird.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein, ich habe vor ihn zu fragen, wann Asakura anfing hier zu wohnen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vergiss es, lass uns nach Hause gehen! Was wollen wir den machen selbst wenn wir es wissen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fuhren mit dem Aufzug wieder zurück zum Erdgeschoss und gingen zum Posten des Hausmeisters an der Eingangshalle. Es sah nicht so aus als ob sich jemand hinter der Glasscheibe befinden würde, aber dennoch, nachdem wir auf den Knopf der Glocke gedrückt hatten, erschien langsam ein kleiner, alter Mann mit grauem Haar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi begann den alten Mann, noch bevor er was sagen konnte, mit Fragen zu bombardieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Entschuldigung, wir sind Freunde von Asakura-san. Sie sagte uns plötzlich, dass sie wegziehen würde und hinterließ uns noch nicht einmal ihre Adresse oder Kontaktinformationen. Könnten wir euch bitte fragen ob sie wissen wohin sie gezogen ist? Und könnten sie uns bitte sagen seit wann Asakura-san hier wohnte?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich davon erstaunt war, dass Haruhi tatsächlich eine derartige normal und formelle Sprache benutzen konnte, schien der alte Mann schwerhörig zu sein und fragte jedes mal, „Was?“, „Wie bitte?“, und so weiter. Dennoch war Haruhi in der Lage zu erfahren, dass selbst der alte man von Asakuras plötzlichem Auszug überrascht war. (&#039;&#039;Ich habe noch nicht mal die Möbelpacker kommen sehen, aber trotzdem waren alle Möbel im Raum weg. Bei den Gedanken läuft mir immer noch ein kalter Schauer über den Rücken.&#039;&#039;) Und, dass Asakura vor drei Jahren hierhin gezogen war. (&#039;&#039;Ich kann mich erinnern, dass mir das hübsche kleine Mädchen damals eine Box mit Süßigkeiten schenkte!&#039;&#039;) Außerdem wurde das Apartment nicht in Raten bezahlt, sondern wurde anscheinend in einen Schwung in bar bezahlt. (&#039;&#039;Ich vermute, dass sie sehr reich sind!&#039;&#039;) Wow! Du kannst ein Detektiv werden wenn du so weiter machst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den alten Mann schien es zu gefallen zu einen jungen Mädchen wie Haruhi sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wo ich gerade darüber nachdenke kann ich mich, obwohl ich die schöne junge Dame des öfteren gesehen habe, nicht erinnern, dass ich jemals ihre Eltern gesehen habe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann mich an die junge Dame Ryouko erinnern. So ein eleganter Name für ein Mädchen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich hatte gehofft, dass sie mir zumindest tschüss sagen würde......aber es ist zu schade. Ah ja, du siehst auch sehr hübsch aus!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der alte Mann anfing über derartigen Kram zu reden, schloss Haruhi, dass sie keine weiteren Informationen mehr aus ihn heraussaugen konnte und entschied sich daher sich höflich vor ihn zu verbeugen und sagte, „Herzlichen dank für ihre Hilfe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf hin drängte sie mich zu gehen. Sie brauchte mich nicht drängen, da ich bereits darauf vorbereitet war ihr zu folgen und diesen Apartment Block zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hey Kleiner, die Kleine wird zu einer schönen Frau heranwachsen, pass auf, dass sie dir nicht durch die Lappen geht!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Mann redete offensichtlich Unsinn. Worüber ich mich sorgte, war was für eine Art von schrecklicher Reaktion Haruhi, die das alles mitbekam, haben würde. Dennoch ging sie ohne was zu sagen weiter worauf ich ebenfalls ruhig blieb. Ein paar Schritte von der Eingangshalle entfernt, begegneten wir Nagato, die ihre Tasche und einige Einkaufsplastiktaschen mit sich trug. Für Nagato, die öfters im Clubraum lesend sitzen würde bis die Schule schloss, hier zu sein, musste bedeuten, das auch sie, wie ich, nach der Schule gegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah! Kann es sein das auch du hier wohnst? So ein Zufall!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hast du irgendetwas von Asakura gehört?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schüttelte ihren Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich versteh. Wenn du irgendetwas von Asakura hören solltest vergiss nicht es mir zu sagen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nickte mit ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bemerkte einige Lebensmitteldosen und Gemüsesorten in ihrer Einkaufstasche und dachte mir darauf, also kann sie essen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was ist mit deiner Brille passiert?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato antwortete auf diese Frage nicht direkt und sah mich stattdessen an. Ich geriet in Panik als sie mich so anstarrte, während Haruhi noch nicht einmal eine Antwort erwartete, einfach die Achseln zuckte und ohne ihren Kopf umzudrehen wegging. Ich hob meinen Arm und winkte Nagato zum Abschied zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir an ihr vorbeigingen flüsterte Nagato, „Sei vorsichtig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig, weswegen diesmal? Als ich mich umdrehte um sie zu fragen war Nagato bereits in den Apartment Block gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich folgte zwei bis drei Schritte hinter der ziellos, an den Schienen entlanggehenden, Haruhi. Wir würden uns weiter von unseren Häusern entfernen wenn wir weiter diesen Weg gehen würden, daher fragte ich wohin wir gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nirgendwo bestimmtes.“ Antwortete sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah auf die Rückseite von Haruhis Kopf und sagte, „Kann ich dann jetzt nach Hause gehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesen Punkt blieb Haruhi plötzlich stehen, wobei sie aussah als ob sie nach vorne fallen würde. Sie sah mich dann mit einen Gesicht an, dass so blass wie das von Nagato war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hast du jemals das Gefühl bekommen, dass deine Existenz auf der Erde vollkommen unbedeutend ist?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie setzte fort, „Ich schon, und ich werde es niemals vergessen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi stand neben den Bahngleisen, Entschuldigung, neben der Bahnstrecke und fing an zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Als ich in der sechsten Klasse war bin ich mit meiner Familie ausgegangen um ein Baseballspiel zu sehen. Ich war nicht wirklich interessiert in Baseball, aber als ich dort hingegangen war habe ich einen Schock bekommen, da egal wo ich hinsah überall Menschen waren. Die Menschen auf der gegenüberliegenden Seite waren nur so groß wie Reiskörner, die sich unaufhörlich bewegten. Ich dachte, dass die gesamte Nation an diesen Ort versammelt war. Daher fragte ich meinen Vater wie viele Menschen in den Stadium waren. Mein Vater sagte, da das Stadium an diesen Tag voll war, vielleicht fünfzigtausend Menschen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nach dem Spiel waren die Straßen vollgepackt mit Menschen. All das sehend war ich fassungslos. Dort waren so viele Menschen und dennoch war das nur ein winziger Bruchteil der gesamten Nation. Ich habe im Erdkundeunterricht gelesen, dass Japan eine Einwohnerzahl von einhundert Millionen Menschen hat, also ging ich nach Hause und rechnete mit meinen Taschenrechner, wobei ich herausfand, dass fünfzigtausend nur ein zweitausendstel der gesamten Nation war. Zu diesem Zeitpunkt war ich wieder fassungslos. Ich war nur ein so kleiner Teil bei den Menschen im Stadium und all diese Menschen waren nur ein zweitausendstel der gesamten Nation.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vor diesen Zeitpunkt hatte ich immer geglaubt, dass ich etwas Spezielles wäre. Ich war glücklich in meiner Familie und ich glaubte, dass ich die interessantesten Menschen der Welt in meiner Klasse hatte. Doch von diesem Moment an bemerkte ich, dass es nicht so war. Es hat sich herausgestellt, dass die Erfahrungen die ich in der Schule gemacht habe, von denen ich glaubte, dass sie die glücklichsten Dinge der Welt waren, auch in jeder anderen Schule existierten. Für die gesamte Nation war dies nichts Besonderes. Als ich das bemerkte, hat die gesamte Welt um mich herum ihre Farbe verloren. Ich putze meine Zähne und leg mich schlafen, dann wach ich wieder auf und esse Frühstück. Diese Dinge siehst du überall.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich fand es extrem langweilig als ich herausfand, dass all das ein Teil des gewöhnlichen Lebens einer Person ist. Ich glaube, da es so viele Menschen gibt, muss es irgendwo einen geben, der ein außergewöhnliches und spannendes Leben führen muss. Aber warum bin nicht ich dieser Mensch?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich dachte über all das, noch bevor ich meine Grundschule verließ. Als ich in die Junior High kam entschied ich mich daher mich zu verändern. Ich wollte der Welt verkünden, dass ich kein Mädchen bin, das nur sitzt und wartet. Ich glaube, dass ich mein bestes versucht habe, aber es ist immer noch alles wie es schon immer war. Und jetzt bin ich in der High School und hoffe immer noch, dass sich irgendetwas ändern wird.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v1_06.jpg|thumb|&#039;&#039;Als sie fertig war machte sie einen Gesichtsausdruck als ob sie bereuen würde das alles gesagt zu haben und sah voller Kummer zum Himmel hinauf.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
Haruhi sagte all das ohne eine Pause, als ob sie eine Rede in einer Debatte gehalten hätte. Als sie fertig war machte sie einen Gesichtsausdruck als ob sie bereuen würde das alles gesagt zu haben und sah voller Kummer zum Himmel hinauf. Ein Zug fuhr schnell an uns vorbei. Dank des grollenden Lärms hatte ich Zeit darüber nach zu denken, ob ich sie weiter fragen sollte, oder ob ich etwas Philosophisches finden sollte, das Haruhi wieder aufmuntern würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah den Zug hinterher, wie er seinen Dopplereffekt hinterließ und sagte, „Ist das so?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühlte mich schlecht dafür, dass ich nur mit einer solchen einfachen Antwort antworten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi benutze ihre Hände um ihr Haar , das vom Wind des vorbeifahrenden Zuges hoch geblasen wurde, runterzuhalten und sagte, „Lass uns gehen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ging danach in die Richtung, aus der wir gekommen waren. Obwohl ich schneller zu Hause wäre, wenn ich Haruhis Weg folgen würde, kam es mir so vor als ob mir ihr Rücken leise sagen würde, „Folg mir nicht!“, daher blieb ich stehen und sah Haruhi hinterher, bis sie aus meinen Blickfeld verschwunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zum Henker habe ich überhaupt die gesamte Zeit gemacht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich bei meinen Haus ankam fand ich Koizumi bei der Haustür vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hallo.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein lächeln sah leicht gefälscht aus, als ob er versuchen würde einen alten Freund zu begrüßen. Er winkte mir von ganzen Herzen, seine Uniform und seine Tasche tragend, entgegen, da er anscheinend gerade erst von der Schule gekommen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich wollte das Versprechen einlösen, was ich vor einer Weile mit dir gemacht habe. Das ist der Grund, warum ich hier auf dich warte. Ich hätte nie gedacht, dass du schon so früh zurück wärst!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi fuhr mit seinen immer vorhandenen lächeln fort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kann ich einen Teil deiner Zeit beanspruchen? Ich würde dir gerne einen bestimmten Platz zeigen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hat es was mit Suzumiya zu tun?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es hat etwas mit Suzumiya-san zu tun.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich öffnete die Tür und legte meine Tasche in den Vorraum. Nachdem ich meiner Schwester, die gerade herauskam, sagte, dass ich etwas später nach Hause kommen würde, ging ich zurück zu Koizumi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Minuten später fuhren wir los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi winkte ein Taxi heran, dass vor meinen Haus anhielt und worauf wir dann in Richtung Osten auf der Hauptstraße entlangfuhren. Koizumi sagte dem Fahrer, dass er zu einer großen Stadt außerhalb der Präfektur fahren soll. Es wäre billiger gewesen mit dem Zug zu fahren, aber da Koizumi bezahlte störte ich mich nicht weiter daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ach ja, was war noch mal das Versprechen,welches du einhalten wolltest?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hattest du nicht gesagt, dass du einen Beweis für meine Esper Kräfte sehen wolltest? Jetzt ist die Gelegenheit dazu, weswegen ich wollte das du mitkommst!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Müssen wir dafür so weit wegfahren?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja. Ich kann meine Kräfte nur unter bestimmten Voraussetzungen und an bestimmten Plätzen benutzen. Der Ort zu den wir jetzt fahren erfüllt diese Voraussetzungen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du glaubst immer noch, das Haruhi Gott ist?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi, der mit mir zusammen auf der Hinterbank saß, sah mich von der Seite an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hast du schon mal was vom anthropischen Prinzip gehört?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Noch nie gehört.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi stöhnte und lächelte dann wieder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Im Grunde ist es die Theorie, die besagt, ’wenn etwas wahr sein muss damit wir Menschen existieren können, dann ist es wahr aus den einfachen Grund, da wir existieren.’“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versteh es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Universum existiert nur, weil es da ist um von uns beobachten zu werden. In anderen Worten hat die intelligente Lebensform, bekannt als Mensch, von der Existenz des Universums, durch Erforschung wie das Universum geformt ist und durch die Entdeckung der Physikalischen Gesetze, erfahren. Wenn sich die Menschen nicht zu ihren jetzigen Zustand entwickelt hätten, wäre die Erforschung des Universums unmöglich und sie hätten nie von der Existenz des Universums erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, dass für noch nicht vollständig entwickelte Menschen, die Existenz oder nicht Existenz des Universums keine große Rolle spielt. Es ist nur wegen der Momentanen Situation der vollständig entwickelten Menschen, dass die Existenz des Universums größtenteils akzeptiert ist. Das ist die Methode aus der Sichtweise der Menschen zu denken.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was für eine seltsame Art zu denken! Ich meine, dass Universum würde auch existieren, egal ob es nun Menschen gibt oder nicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du hast recht. Das ist der Grund, warum das anthropische Prinzip nicht wirklich eine wissenschaftliche, sondern nur eine philosophische Denkweise ist. Jedoch kommt auch etwas Interessantes aus dieser Theorie hervor.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Taxi hielt an einer roten Ampel. Der Fahrer sah ausschließlich nach vorne und bemühte sich nicht einmal darum sich zu uns umzudrehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Warum ist das Universum so geschaffen, dass wir Menschen darin leben können? Bei einer kleinen Veränderung in der Schwerkraftkonstante würde man bereits ein vollkommen anderes Universum erhalten, als das in den wir hier sind. Andere Gesetze wie das plancksche Wirkungsquantum oder das Massenverhältnis atomarer Moleküle scheinen alle so ausgerichtet zu sein, damit Menschen in diesem Universum existieren können. Findest du das nicht erstaunlich?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühlte meinen Rücken jucken. Das tut er, weil der Kram von den Koizumi da spricht, sich so anhört wie das was auf einen dieser rhetorischen Fugblätter einer neu geformten Religion steht, wessen Grundprinzipen auf wissenschaftlichen Theorien beruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Entspann dich! Ich glaub nicht an die Existenz eines allmächtigen Gottes, oder an einen Ultimativen Erschaffer der die Menschen erschaffte. Viele meiner Gefährten denken auch so. Dennoch gibt es eine Sache die uns stört.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestört von was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Dinge die wir machen. Sind sie so sinnlos wie ein Clown der am Abhang einer Klippe einen Handstand macht?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Gesichtsausdruck in diesen Moment muss sehr merkwürdig gewesen sein, da Koizumi ansonsten nicht wie bescheuert angefangen hätte zu lachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„War nur ein Scherz!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe wirklich keine Ahnung wovon du da überhaupt redest.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte ihn wirklich sagen, &#039;&#039;Ich habe nicht die Zeit für deine dummen Witze. Kannst du mich jetzt gehen lassen? Fahrer, würde es dich stören umzudrehen? Wenn möglich würde ich das letztere bevorzugen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich benutze das anthropische Prinzip nur als Vergleich. Wir haben bis jetzt das Thema Suzumiya-san noch gar nicht angeschnitten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zu merkwürdig. Warum bist du, Nagato und Asahina alle so betört von Haruhi?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich finde, dass sie eine sehr charismatische Person ist. Lassen wir das für jetzt. Kannst du dich noch daran erinnern, dass ich gesagt habe, dass die Welt wahrscheinlich von Suzumiya-san erschaffen wurde?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mochte nicht was er sagte, aber ich konnte mich daran erinnern, dass er das mal sagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie hat die Fähigkeit Träume zu verwirklichen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kannst du aufhören so endgültig zu sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann nicht, nicht so denken, weil die Welt sich Momentan an Suzumiya-sans Wünschen orientiert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das möglich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Suzumiya-san glaubte immer, dass Aliens existieren würde, daher tauchte Nagato Yuki auf. Ähnlich wollte sie Zeitreisende treffen, also tauchte auch Asahina Mikuru auf. Und ich tauchte wegen denselben Gründen vor ihr auf.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und woher weißt du das?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es war vor drei Jahren......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor drei Jahren schon wieder! Ich habe die schnauze voll davon, dass zu hören!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eines Tages bemerkte ich plötzlich, dass ich eine spezielle Kraft hatte und aus irgendeinem Grund wusste ich genau wie ich sie einsetzen konnte. Zum selben Zeitpunkt fand ich auch heraus, dass auch die Kräfte von anderen wie mir erwachten und das ihnen diese Kräfte von Suzumiya Haruhi gegeben wurden. Ich kann nicht ins Detail gehen, daher ist alles was ich sagen kann, dass ich diese Dinge weiß ohne das ich sie erklären kann.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In Ordnung, selbst wenn ich dir glauben sollte, dass du diese Kräfte hast, kann ich dir immer noch nicht glauben, dass Haruhi derartige Kräfte haben soll.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weder tat ich. Eine einfache Schülerin, die die Fähigkeit haben soll die Welt zu verändern – Entschuldigung, es sollte eher die Fähigkeit sein Welten zu erschaffen, huh? Das erschreckende dabei ist, dass dieses Mädchen diese Welt für langweilig hält.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Warum dass?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Habe ich das nicht schon gesagt? Wenn sie Welten nach belieben erschaffen kann, kann sie natürlich auch diese Welt, ohne ein Spur zurückzulassen, verschwinden lassen und sie dann, nach ihren Wünschen wieder neu aufbauen. Dann, in wörtlichstem Sinne, wäre die Welt am Ende aller Tage. Wir können nicht bestimmen ob diese Theorie korrekt ist oder nicht; wer weiß, die Welt die wir für einzigartig halten mag vielleicht schon viele male neu erschaffen worden sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich überbeanspruchte das Wort „unglaublich“ mittlerweile so stark, dass ich einen Thesaurus brauchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn das so ist, warum sagst du dann Haruhi nicht einfach wer du wirklich bist? Lass sie wissen das Esper existieren. Wenn sie es wissen würde wäre sie bestimmt sehr glücklich. Vielleicht würde sie dann aufhören zu versuchen die Welt zu zerstören!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann würden wir vor einem noch größeren Problem stehen. Wenn Suzumiya-san glauben würde, dass die Existenz von Espern sehr normal wäre, würde sich die ganze Welt in diese Richtung verändern. Sämtliche Gesetze der Physik würden durcheinander geraten: die Molekulare Konstante, das zweite Gesetz der Thermodynamik und der Rest des ganzen Universums würde ins Chaos stürzen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da ist etwas was ich nicht verstehe.“ Ich fuhr fort, „Ich erinnere mich, dass du sagtest das Haruhis Wunsch Aliens, Zeitreisende und Esper zu treffen dafür verantwortlich ist das du, Nagato-san und Asahina-san vor ihr auftauchten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn das so ist, warum hat Haruhi das dann bis jetzt noch nicht herausgefunden? Im Gegensatz, nur du und ich wissen alles. Ist das nicht ein bisschen merkwürdig?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du findest, dass es sich widerspricht? Es tut es aber nicht; der wirkliche Widerspruch liegt in Suzumiya-sans Herzen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kannst du nicht mal was sagen was ich auch verstehe, bitte!?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In anderen Worten erhofft sie die Existenz von Aliens, Zeitreisenden und Espern. Ihr gesunder Menschenverstand sagt ihr allerdings, dass all diese Dinge nicht existieren und das erschafft eine erkenntnismäßige Uneinigkeit. Obwohl sie in ihren Verhalten und ihrer Sprache sehr exzentrisch ist, ist ihre Denkweise nicht anders als die eines normalen Menschen. Ihr stürmischer Enthusiasmus hat sich über die vergangenen Monate etwas gemildert und wir freuen uns über die Besserung, aber eine Tornadoähnliche Veränderung ist plötzlich aufgetreten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und warum das?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist alles wegen dir.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi hob seine Lippen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn du Suzumiya-san keine merkwürdigen Ideen gegeben hättest, würden wir sie auch heute noch aus einer Entfernung beobachten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hab ich den gemacht!?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du warst derjenige, der sie ermutigte diesen eigenartigen Club zu erschaffen. Nur wegen deiner Unterhaltung mit ihr, ist sie auf die Idee gekommen, einen Club zu gründen, der sämtliche mysteriösen Charaktere in sich vereint. Daher musst du die gesamte Verantwortung für all das tragen. Wegen dir haben sich die drei Gruppen, die sich am meisten über Suzumiya Haruhi sorgten, jetzt in einen Platz versammelt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......Das ist eine unfaire Beschuldigung!“ verteidigte ich mich selbst unüberzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi lächelte nur und fuhr fort, „Aber das ist nicht der einzige Grund.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er das gesagt hatte hörte er auf zu sprechen. Als ich gerade etwas sagen wollte sagte der Fahrer plötzlich, „Wir sind da.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auto hielt an und die Türen öffneten sich. Ich ging zusammen mit Koizumi auf die überfüllte Straße. Obwohl der Fahrer ohne nach Geld zu fragen wegfuhr, war ich nicht im Geringsten überrascht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Leute aus dieser Gegend einkaufen wollten, war das hier wohl der Platz um es zu machen. Das hier ist eine typische lokale Metropole mit einem Eisenbahn-Austausch, genau wie auch allen Sorten von Geschäften und komplexer Architektur. Der Sonnenuntergang badete die belebte Straße voller Fußgänger in eine leuchtende Farbe. Als die Ampel, auf der vor uns liegenden Kreuzung, grün wurde füllte sich die Straße augenblicklich mit einen Meer aus Menschen. Wir wurden nachdem wir den Gehweg verließen, kurz von dieser Welle, voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was wolltest du mir hier zeigen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam über den Zebrastreifen gehend, sah Koizumi nach vorne und sagte, „Du hast immer noch Zeit zurückzukehren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich bin bereits hier, also lass den Quatsch.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben mir gehend, nahm Koizumi plötzlich meine Hand. Hey, was glaubst du was du da machst!? Das ist ekelerregend!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Entschuldigung, aber könntest du deine Augen kurz schließen? Es wird nicht lang dauern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wich aus um zu verhindern, dass ich mit einen anderen Fußgänger zusammen stieß. Das grüne Licht fing an zu blinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ordnung! Ich schloss meine Augen gehorsam. Ich konnte immer noch die vielen Fußtritte auf der Straße hören, die Automotoren tosen, die endlosen Unterhaltungen und alle möglichen andern Geräusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Koizumis Führung ging ich einen Schritt, zwei Schritte, drei Schritte nach vorne und hielt dann an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du kannst sie jetzt wieder öffnen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam öffnete ich meine Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Welt fiel in einen Grauton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war sehr dunkel. Ich konnte nicht anders, als zum Himmel zu sehen. Die leuchtende, orange Sonne war nirgends zu sehen und der Himmel war bedeckt mit düsteren grauen Wolken. Waren das wirklich Wolken? Der perfekte, schwarze Horizont zog sich endlos in jede Richtung. Die einzige Sache, die verhinderte, dass diese Welt in komplette Dunkelheit fiel, war das ab und zu durchscheinende Licht, was dass der Sonne ersetzte und ein schwaches leuchten im grauen Himmel verursachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab keinen einzigen Menschen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer Koizumi und mir, die in der Mitte der Kreuzung standen, sind alle anderen der belebten Menschenmenge, die hier noch zuvor standen, spurlos verschwunden. Nur die Ampeln blinkten, die eine rot werdend worauf die andere auf grün wechselte, in der weiten Dunkelheit, aber es stand nicht ein einziges Fahrzeug auf der Straße. Es war so ruhig, dass man sich fragen konnte ob selbst die Erde aufgehört hatte sich um ihre eigene Achse zu drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir sind jetzt in einen Spalt einer Kreuzungs-Dimensionalen Bruchlinie; das ist eine verschlossene Realität, ein Ort dessen gesamte Verbindungen mit der Welt in der wir leben getrennt wurden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumis Stimme wurde in dieser Stille besonders klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Zentrum dieser Kreuzung trifft mitten auf die „Mauer“ dieser Verschlossenen Realität. Sieh, genau so.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumis ausgestreckter Arm hielt, als ob er von irgendetwas blockiert werden würde, mitten in der Luft an. Ich versuchte das Selbe zu machen und streckte meinen Arm in diese Richtung aus; es fühlte sich so an als ob man kalt abgewaschenes Gemüse anfassen würde. Meine Hände drückten durch die Oberfläche einer elastischen, unsichtbaren Mauer, aber nie weiter als zehn Zentimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dieser Verschlossene Raum hat einen Radius von fünf Kilometern. Normalerweise ist es unmöglich mit normaler menschlicher Kraft hier hereinzukommen. Eine meiner Kräfte ist, dass ich diesen Raum hier betreten kann.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei aufrecht stehenden Bambusstangen, schien kein Licht von den um uns herumstehenden Gebäuden. Die Läden in den Einkaufsviertel waren alle dunkel und nur die Straßenlaternen blinkten schwach vor sich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wo ist dieser Ort?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, die Frage müsste sein „In welcher Dimension sind wir?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich werde es dir erklären, während wir weitergehen,“ sagte Koizumi beiläufig,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich weiß nicht viel über die Details, aber diese Dimension ist nicht weit von unserer entfernt......Lass es mich so sagen, eine Kreuzungs-Dimensionale Bruchlinie ist einfach vor uns aufgetaucht und wir sind durch eine Lücke reingegangen. In diesen Moment geht die äußere Welt immer noch ganz normal weiter. Es ist gerade zu unmöglich für einen normalen Menschen durch Zufall in diese Dimension zu stolpern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir überquerten die Straße. Koizumi ging in eine von ihm bereits vorgegebene Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Stell dir eine umgekehrte Schüssel ähnliche, eiförmige Dimension vor und das hier ist das Innere davon.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir traten in einen mehrstöckigen Apartmentkomplex, aber dennoch war keine einzige Person zu sehen, noch nicht einmal eine Staubflocke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verschlossene Realitäten erscheinen wahllos. Manchmal erscheinen sie jeden Tag, manchmal aber auch nur alle paar Monate. Trotzdem ist eine Sache sicher...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Dunkelheit stiegen wir die Treppen hinauf. Wenn ich nicht direkt hinter Koizumi gegangen wäre, wäre ich wohl gestolpert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Immer wenn Suzumiya-san in einer instabilen mentalen Lage ist erscheint dieser Raum.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erreichten das Dach des Apartmentkomplexes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sobald eine Verschlossene Realität erscheint bin ich in der Lage sie zu fühlen; und so können das auch meine Gefährten. Wie wir das wissen können? Um ehrlich zu sein wissen selbst wir nicht warum. Wie auch immer, wir wissen einfach, wann und wo eine Verschlossene Realität auftaucht und wie man in sie eindringt. Ich kann das Gefühl nicht mit Worten beschreiben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hielt den Dachzaun und sah zum Himmel; keine Brise war zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du hast mich hierhin gebracht damit ich das sehe? Hier ist doch niemand!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein, der Hauptteil kommt noch. Es fängt bald an.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör auf herum zu scherzen! Aber Koizumi tat so als ob er meinen genervten Ausdruck nicht sehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine Fähigkeiten sind nur diese Verschlossenen Realitäten aufzuspüren und in sie einzudringen. Um ehrlich zu sein kann ich noch nicht mal Suzumiya-sans mentalen Zustand erkennen. Diese Welt ist wie eine, von Suzumiya-sans instabilem emotionalem Zustand, verursachte Blase und ich bin die Medizin, die dafür gemacht ist, diese Blase zu heilen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Deine Vergleiche sind wirklich schwer zu Verstehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das sagen mir Leute öfters. Jedoch bist auch du ziemlich erstaunlich! Du siehst nicht in geringsten geschockt aus nach dem du das alles hier gesehen hast.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Moment tauchten Bilder von Asakuras spurlosen Verschwinden und von der erwachsenen Version von Asahina in meinen Kopf auf: Ich hatte bereits zu viele dieser Erfahrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich hob Koizumi seinen Kopf an und sah in die Ferne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sieht so aus als ob es begonnen hat. Dreh dich um und sehe hinter dich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich machte es und – ich sah es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ferne, zwischen den großen Gebäuden stehend, war ein leuchtender, blauer Riese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war einen Kopf größer als ein 30-stöckiges Gebäude. Seine schmale, tief blau, schattierte Figur sah so aus als ob sie irgendein Material enthalten würde, dass es ihr ermöglichte von innen heraus zu leuchten. Da es zu dunkel war konnte ich nicht seine Umrisse erkennen und außer den Mund und den Augen, die ein bisschen dunkler als der Rest aussahen, hatte das Gesicht keine weiteren Merkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was um himmels Willen ist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Riese hob langsam seinen Arm an und ließ ihn dann wie eine Axt niederfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude, dass neben ihm stand, wurde in zwei geteilt; dann wie in Zeitlupe fiel die Bausubstanz, die Drähte und der Schutt zu Boden und machte einen ohrenbetäubenden Lärm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir glauben, dass das die Manifestation von Suzumiya-sans Frustration ist. Jedes mal wenn ihre inneren Konflikte eine bestimmte Grenze erreichen, erscheinen diese Riesen, die dann alles um sie herum zerstören um druck abzulassen, aber wir können diesen Ding nicht erlauben in unserer Realität alles zu machen was es will, oder es würde ansonsten eine weitreichende Zerstörung verursachen. Das ist der Grund, warum diese Verschlossene Realität erschafft wurde, nämlich damit es dort seine Zerstörung ausüben kann. Macht das Sinn?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes mal wenn der leuchtende blaue Riese seinen Arm schwenkte wurde ein Gebäude in zwei geteilt und brach zusammen. Der Riese machte dann, auf den Schutt herumtretend, weiter. Überraschender weise konnte ich nur den fallenden Schutt hören, aber nicht die Fußtritte des Riesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nach den Physikalischen Gesetzen müsste es eigentlich unmöglich für so einen Riesen sein, wegen seines Gewichtes, zu stehen. Jedoch ist er in der Lage sich in einen schwerelosen Zustand frei zu bewegen. Obwohl das Zerstören eines Gebäudes eine Veränderung der molekularen Struktur mit sich ziehen würde, scheinen diese Regeln nicht auf ihn zuzutreffen. Nicht mal eine ganze Armee wäre in der Lage ihn zu stoppen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Also lassen wir ihn einfach machen was er will?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein, und das ist der Grund, warum ich hier bin. Bitte sieh dort drüben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi zeigte in die Richtung des Riesen. Ich sah in die Richtung, in die er zeigte und bemerkte ein paar rot leuchtende Punkte die zuvor nicht da waren und jetzt um den Riesen herum flogen. In Vergleich zu den gigantischen blauen Riesen sahen die roten Punkte aus wie Sesamkörner. Es waren insgesamt fünf, aber da sie zu schnell flogen waren meine Augen nicht in der Lage ihnen zu folgen. Wie Satelliten flogen die roten Punkte in einen Orbit um den Riesen, als ob sie versuchen wollten seinen Vormarsch zu stoppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dies sind meine Gefährten, die wie ich ihre Kräfte von Suzumiya-san bekommen haben und jetzt Krieger im Kampf gegen diese Riesen sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die roten Punkte wichen den Angriffen des Armes des Riesen gekonnt aus, während sie dabei schnell ihre Flugrichtungen änderten und dann den Körper des Riesen angriffen. Der Körper des Riesen schien aus Gas gemacht zu sein, da die roten Punkte einfach durch ihn hindurch flogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem schien der Riese die Angriffe der roten Punkte zu ignorieren und hob wieder seinen Arm um ein weiteres Kaufhaus zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Riese hörte nicht auf, egal wie auch immer die roten Punkte ihn angriffen. Rote Laser ähnliche Strahlen durchstießen jetzt unaufhörlich den Körper des Riesen, aber da ich zu weit weg war konnte ich nicht das Ausmaß an Schaden erkennen, was er davon erlitten hatte. Eine Sache war sicher: die roten Strahlen hinterließen keine Löcher in den Körper des Riesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In Ordnung, ich denke das ich ihnen jetzt helfen sollte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumis Köper fing an rot zu leuchten und kurz darauf war sein leuchtender Körper von einer rot leuchtenden Kugel umhüllt. Vor mir stehend war er nicht länger ein Mensch, sondern ein großer leuchtender Ball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam wird’s bescheuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ob es ein Signal machen würde, erhob sich die leuchtende Kugel in die Luft und flog dann mit einer ungeheuren Geschwindigkeit in die Richtung des Riesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die roten Kugeln niemals still standen war ich nicht in der Lage die genaue Anzahl herauszufinden, aber es sollten, einschließlich Koizumi, nicht mehr als zehn sein. Sie flogen mutig dem Körper des Riesen entgegen, aber alles was sie machen konnten war durch ihn hindurch zu fliegen. Der Riese war kaum, wenn überhaupt, verletzt. Während ich das dachte, flog plötzlich eine der roten Kugeln zum Handgelenk des Riesen und umkreiste dieses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Moment war die Hand des Riesen abgeschnitten. Die Führerlose Hand viel zum Boden, gab ein mosaikartiges leuchten von sich, wurde durchsichtig und löste sich dann, wie in der Sonne schmelzender Schnee, in seine Bestandteile auf. Ich glaube, dass der blaue Rauch, der aus dem durchschnittenen Handgelenk des Riesen herauskam, sein Blut gewesen sein muss. Das was vor mir geschah war echt wie aus der Fantasie herausgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die roten Punkte schienen ihre Angriffstaktik, den Riesen direkt anzugreifen, geändert zu haben. Die flogen zum Riesen wie ein Haufen Fliegen, die einen Hund umkreisten. Die roten Strahlen durchschnitten das Gesicht des Riesen, worauf sein Kopf herunterfiel: danach fiel auch noch seine Schulter, gefolgt vom oberen Teil seines Körpers und hinterließ eine merkwürdige Form. Die fallenden Teile strahlten ihr charakteristisches blaues Leuchten aus, lösten sich in ihre Bestandteile auf und verschwanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Riese auf einem großen Stück Land ohne irgendwelche Hindernisse stand, war ich in der Lage die gesamte Prozedur von Anfang bis Ende mit zu verfolgen. Als der Oberkörper des Riesen fiel fing auch der Rest seines Körpers an sich in seine Bestandteile aufzulösen. Er zerfiel letzten Endes zu Perlen, die kleiner als Staubflocken waren und breitete sich auf den Schutt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die roten Punkte sicher waren, dass ihre Arbeit erledigt war, fingen sie an in alle Richtungen davon zu fliegen. Die meisten von ihnen verschwanden sofort; nur einer von ihnen flog in meine Richtung und landete letztlich auf den Dach des Apartmentkomplexes. Die rote Kugel fing langsam an ihr Leuchten zu verlieren und dann stand Koizumi, mit seinen Haar protzig umherfliegend und seinen üblichen Lächeln, wieder vor mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Entschuldigung, dass ich dich warten lassen habe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hörte sich sehr entspannt und nicht ein bisschen erschöpft an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zum Schluss will ich dir noch etwas Interessantes zeigen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi zeigte zum Himmel. Halb misstrauisch hob ich meinen Kopf an und in den dunklen grauen Himmel, sah ich es!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt über der Stelle wo der Riese zum ersten mal aufgetaucht war erschien ein Riss, wie der eines schlüpfenden Vogels, der versucht durch die Eierschale zu brechen. Der Riss verlängerte sich schlagartig und sah nun aus wie ein Spinnennetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nachdem man die blauen Kreaturen zerstört hat wird auch der Verschlossene Raum zerstört. Es sieht aus wie Zauberei!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Koizumi mit seiner Erklärung fertig war haben sich die riesigen Risse überall hin ausgebreitet und verliehen der Welt den Anschein, als ob sie in ein metallisches Netz gewickelt wäre. Die Ränder des Netzes kamen sich so nahe, das die Zwischenräume anfingen auszusehen wie schwarze gekrümmte Linien. Dann, in diesen Augenblick, knack!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An sich habe ich kein Geräusch gehört. Es war nur mein Gehirn, das versuchte das Geräusch von zerbrechendem Glas zu simulieren. Ein Licht durchstieß eine Stelle am Himmel und breitete sich dann, in der Kugel, in alle Richtungen gleichzeitig aus. Ich fühlte die Lichtdusche herunterkommen. Nein, das ist nicht die richtige Formulierung: es war mehr wie die Öffnung des einziehbaren Daches des Tokio Dome Stadiums, nur in ein paar Sekunden. Der Unterschied dabei war, dass dieses Dach alle Gebäude unter ihn abdeckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein lautes belebtes Geräusch fing an in meinen Trommelfeldern zu grollen, worauf ich instinktiv meine Ohren zuhielt. Aber das war nur weil ich zu lange in dieser Welt der Stille war und mich nicht so schnell wieder umstellen konnte. Als ich genauer hinhörte bemerkte ich, dass es das normale belebte Geräusch auf den Straßen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt kehrte zu ihren ursprünglichen Zustand zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab keine zerstörten Gebäude, keinen grauen Himmel und keine rot leuchtenden Kugeln die durch die Luft flogen. Die Straße war gefüllt mit Menschen und Fahrzeugen. Ein bekanntes oranges Leuchten konnte durch die Zwischenräume der Gebäude gesehen werden. Die Welt sah dankbar für das Erhalten einer solchen Wärme aus und hinterließ lange Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sanfte Brise war zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verstehst du es jetzt?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragte mich Koizumi als wir dabei waren in das Taxi einzusteigen, das auf magische Weise vor uns anzuhalten schien nachdem wir aus dem Apartmentkomplex herauskamen. Als ich nachsah, fand ich heraus, dass es derselbe Fahrer wie schon vorhin war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich verstehe es immer noch nicht.“ Antwortete ich wahrheitsgemäß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich dachte mir, dass du das sagen würdest.“ Koizumi lachte, „Wir nennen diese blauen Kreaturen Avatare, aber, wie ich dir auch bereits gesagt habe, stehen sie in starker Verbindung mit Suzumiya-sans mentaler Lage. Wir sind natürlich genau so. Sobald eine Verschlossene Realität erscheint, sobald ein Avatar anfängt sich zu bewegen, können wir unsere Kräfte benutzen. Wir können diese Kräfte nur innerhalb der Verschlossenen Realitäten benutzen; jetzt gerade bin ich machtlos.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah stillschweigend den Rücken des Fahrers an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich weiß nicht, warum nur wir diese Kräfte haben, aber ich glaube nicht, dass es etwas mit unseren Identitäten zu tun hat. Es ist als ob man in der Lotterie gewonnen hätte: auch wenn die Chancen sehr klein sind wird doch irgendwer gewinnen müssen. Ich bin bloß zufälligerweise derjenige gewesen, den dieses Schicksal getroffen hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie unglücklich ich doch bin!“ Koizumi lächelte gezwungen. Ich verblieb still, da ich nicht wusste was ich sagen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir können den Avataren nicht erlauben sich frei zu bewegen. Warum das? Das ist, weil je mehr die Avatare zerstören, desto größer wird auch die Sphäre der Verschlossenen Realität werden. Die, die du gerade gesehen hast war eine der kleineren. Wenn wir sie unbeaufsichtigt lassen würden, würden sie weiter wachsen, bis sie die ganze Nation, sogar die gesamte Welt umschließen und dann letzten Endes wird die alternative graue Welt, die Welt in der wir leben komplett ersetzen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich öffnete endlich meinen Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Woher weißt du das alles?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe dir schon gesagt, dass ich es einfach weiß aber nicht erklären kann. Alle die in Verbindung mit der ’Organisation’ stehen sind genau so. Eines Tages wussten sie plötzlich alles über Suzumiya-san und welchen Einfluss sie auf diese Welt hat, ebenso, dass sie, da sie jetzt diese Kräfte besaßen, die Verschlossenen Realitäten, nicht einfach links liegen lassen konnten. Wenn normale Menschen von diesen Dingen erfahren, würden sie normalerweise wissen wollen ob sie irgendwie aushelfen können. Wenn wir nichts gemacht hätten, wäre die Welt so wie wir sie kennen schon längst zerstört.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und das wäre schlecht.“ Koizumi wurde ruhig nachdem er das gemurmelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor ich zu Hause ankam, beobachteten wir einfach nur, in ruhe, die Umgebung außerhalb des Fensters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auto hielt an und als ich dabei war auszusteigen fing er wieder an zu reden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bitte achte auf Suzumiya-sans Verhalten. Ihr vermeintlich stabiler mentaler Zustand hat sich angefangen schnell zu verändern. Es ist eine Weile her, dass etwas wie heute das letzte mal passiert ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn ich sie beobachtet hätte, wäre sie trotzdem in diesen Zustand, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Um ehrlich zu sein weiß ich es auch nicht. Aber ich glaube, dass es eine gute Idee ist alles dir zu überlassen, da manche meiner Kollegen dazu neigen auf eine zu komplexe Art und Weise zu denken.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor ich antworten konnte zog Koizumi seinen Kopf zurück in die geöffnete Tür und schloss sie darauf. Während ich beobachtete wie das legendäre Phantomtaxi davonfuhr, fühlte ich mich plötzlich dämlich, daher fing ich an zum Haus zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zurück zur [[GER_Suzumiya_Haruhi|Hauptseite]]&lt;br /&gt;
| Zurück zum [[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
| Vorwärts zu [[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.191.145.175</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5&amp;diff=252672</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band1 Kapitel5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5&amp;diff=252672"/>
		<updated>2013-05-20T11:43:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.191.145.175: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kapitel 5 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag kam und die Feuchtigkeit der regnerischen Jahreszeit machte sich wachsend bemerkbar in der Schule, bis zu den Punkt an den alle anfingen eimerweise zu schwitzen. Wenn irgendein Politiker ein Wahlkampfversprechen abgegeben hätte, einen Aufzug auf der Straße die den Hügel hinaufführt zu bauen, hätte er mit Sicherheit meine Stimme bekommen sobald ich wahlberechtigt wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich saß in der Klasse und fächelte meinen Nacken mit einer Schreibunterlage als Ersatz für einen Fächer, bis die Glocke läutete und Haruhi, merkwürdiger weise, die letzte war die hereinkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Tasche auf den Tisch schmeißend sagte sie, „Ich würde auch gerne gefächelt werden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mach es selbst!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi, von der ich mich vor zwei Tagen, vor den Bahnhof verabschiedet habe, verbog ihr Gesicht schmollend zu einer säuerlichen Miene. Gerade als ich angefangen habe zu denken das ihr Gesichtsausdruck in diesen Tagen hübscher wurde, hat sie sich wieder zurück zu ihren alten, finster dreinschauenden Ausdruck gekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sag Suzumiya. Kennst du die Geschichte des ‚Blue Bird of Happiness’?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was ist das?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein, ist schon egal, es ist nichts.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gut, dann frag nicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi gab mir einen finsteren Blick von der Seite, als Okabe-sensei ankam und die Unterrichtsstunde begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Unterrichts an diesen Tag strahlte Haruhis Wermutstropfen eine verdrossene Aura zu allen Seiten aus, die einen unbehaglichen Druck auf meinen Rücken abgab. Nie zuvor hat sich das Läuten am ende des Tages so angenehm angehört. Wie eine Feldmaus die vor einem tobenden Buschfeuer flieht, evakuierte ich mich in den Clubraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur von Nagato beim lesen ist mittlerweile die Standartaussicht im Clubraum geworden, bis zu den Ausmaß wo sie als fester Dekorationsbestandteil in den Raum angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gesagt, drehte ich mich zu Koizumi Itsuki, der bereits ankommen war,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sag nicht, dass auch du mir etwas über Suzumiya zu sagen hast?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wir drei befinden uns in diesen Raum. Haruhi hat heute Reinigungs-Pflicht, während Asahina-san noch eintreffen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah, aus deiner Reaktion zu schließen, scheinen die anderen beiden Mädchen sich bereits an dich gewendet zu haben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi nahm einen schnellen blick zu Nagato, die wie immer mit den Lesen ihres Buches beschäftigt war. Ich fand seinen ich-weiß-alles Ton ziemlich nervend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Lass uns einen anderen Platz zum Reden finden. Es wäre problematisch wenn Suzumiya-san uns hören würde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi und ich gingen in die Cafeteria und setzten uns an einen der Tische. Auf den Weg dorthin kaufte mir Koizumi sogar eine Tasse heißen Kaffee. Ich weiß, dass es merkwürdig ist für zwei Kerle am selben Cafeteriatisch zu sitzen, aber es ging nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie viel weißt du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Suzumiya keine normaler Mensch ist, glaube ich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das macht die Dinge einfach für mich. Du liegst richtig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War das eine Art Witz? Alle der drei anderen Mitglieder der SOS Brigade haben mir gesagt das Suzumiya kein Mensch ist. Hat die globale Erwärmung ihre Gehirne so stark erhitzt, dass sie einen Kurzschluss hatten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Fürs erste, sag mir wer du wirklich bist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da mir eine gesagt hatte, dass sie eine Außerirdische ist während die andere eine Zeitreisende, hatte ich bereits eine Idee, also schließ ich ab,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du wirst mir nicht erzählen das du ein Esper bist, oder?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nun, es gibt keinen Grund zu der Annahme!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi schüttelte sanft seine Tasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Obwohl nicht vollkommen zutreffend liegst du mehr oder weniger richtig – Ich bin das was du einen Esper nennen würdest. Das ist wahr, ich besitze übernatürlich Kräfte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trank meinen Kaffee ohne was zu sagen. Mmm, zu süß. Er hätte ihn mit weniger Zucker kaufen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich hätte es bevorzugt nicht so plötzlich zu dieser Schule transferiert zu werden, aber es gab eine Änderung der Umstände. Ich hätte nie gedacht, dass diese beiden Mädchen schon so früh Kontakt mit Suzumiya aufnehmen würden. Zuvor haben sie sie immer aus einer Entfernung beobachtet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör auf Suzumiya wie eine geschätzte, gefährdete Spezies zu behandeln!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkend, dass ich die Stirn runzelte, fuhr er fort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jetzt beruhig dich. Wir versuchen ebenfalls unser bestes! Wir haben nicht die Absicht Suzumiya-san zu schaden. Wir wollen sie eher vor Gefahren beschützen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sagtest du wir? Das heißt es gibt andere Espers wie dich?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Naja, es gibt nicht ganz so viele wie du glaubst. Da ich mit zu denen mit den niedrigsten Rängen gehöre weiß ich nicht sonderlich viel. Ich weiß nur, dass es ungefähr zehn auf der Welt gibt. Alle von ihnen stehen unter der Überwachung der ’Organisation’.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großartig, jetzt haben wir eine ’Organisation’!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich weiß nicht woraus die ‚’Qrganisation’ besteht oder wie viele Mitglieder sie hat. Alles scheint von den hohen Tieren in den oberen Reihen geleitet zu werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......Also, diese geheime Gruppe, diese ’Organisation’, was macht die überhaupt?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi befeuchtete seine Lippen mit den abgekühlten Kaffee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Genau wie du vermutet hast wurde die ’Organisation vor drei Jahren gegründet und ihre Priorität ist es Suzumiya Haruhi zu überwachen. Offen gestanden existieren sie nur für die Überwachung von Suzumiya Haruhi. Ich bin mir sicher, dass du mittlerweile verstehst, richtig? Ich bin nicht das einzige ’Organisationsmitglied’ in dieser Schule. Es gibt einige Leute die bereits vor mir hier eingedrungen sind; ich wurde nur temporär hierhin transferiert um sie zu unterstützen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte plötzlich an Taniguchis Gesicht. Er sagte, dass er in der selben Klasse mit Haruhi seit der Junior High war. Könnte auch er wie Koizumi ein Esper sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du machst Witze, richtig?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi tat so als ob er das nicht gehört hätte und fuhr fort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dennoch, ich kann nicht garantieren, dass alle auf Suzumiya-sans Seite sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum mögen alle Haruhi? Sie ist nur ein exzentrisches, verrücktes Mädchen, das anderen Schwierigkeiten bereitet, nicht zu vergessen, dass sie extrem egozentrisch ist. Ist sie es wirklich wert eine ‚’Organisation’ zu haben die sämtliche ihrer Ressourcen darauf verwendet sie zu beschützen? Obwohl ich zugeben muss, dass sie sehr attraktiv aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich weiß nicht was wirklich vor drei Jahren geschah. Ich weiß nur, dass ich plötzlich bemerkte, dass ich übernatürliche Kräfte an einen Tag vor drei Jahren hatte. Ich war wirklich erschrocken; ich wusste nicht was ich machen sollte. Glücklicherweise dauerte es bei mir nicht lange bis die ’Organisation’ mich aufnahm, ansonsten hätte ich mich wahrscheinlich selbst umgebracht unter den Glauben, dass irgendetwas mit meinen Gehirn nicht stimmen würde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe seit den ich dich getroffen habe gedacht, dass irgendetwas mit deinen Gehirn nicht stimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Naja, das ist nicht unmöglich. Obwohl wir mehr Angst vor den schrecklichen unvorhersehbaren Möglichkeiten haben die existieren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine eigenen Makel belächelnd trank Koizumi seine Tasse Kaffee und fing dann an mich ernsthaft anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was glaubst du wann diese Welt angefangen hat zu existieren?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fragte plötzlich eine ziemlich schockende Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Begann es nicht mit dem Urknall?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist was man momentan sagt. Dennoch, für uns gibt es eine weitere Möglichkeit – diese Welt begann vor drei Jahren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah wieder und wieder in Koizumis Gesicht. Was er da sagte war zu absurd um wahr zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist unmöglich! Ich kann mich immer noch klar daran erinnern was vor drei Jahren geschah. Außerdem sind meine Eltern immer noch am leben. Ich habe immer noch die drei Stiche aus meiner Kindheit wo ich einmal in einen Ablauf gefallen bin. Und wie erklärst du all den Kram, den ich wie bescheuert aus den Geschichtsbüchern gelernt habe?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Okay, dann, wie kannst du dir sicher sein das alle Menschen, dich eingeschlossen, nicht mit ihren Erinnerungen, wie sie jetzt sind, erschaffen wurde? Wenn das der Fall ist braucht man nicht über das vor drei Jahren nachdenken. Es gibt keine Beweise in der Welt, die dagegen sprechen können, dass die Welt nicht vor fünf Minuten begonnen hat und das alles Leben dort begonnen hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zum Beispiel, versuch dir eine virtuelle Realität vorzustellen. Dein Gehirn ist zugestöpselt mit Elektrodrähten, alles was du siehst, riechst und sogar berührst wird eigentlich mit elektronischen Signalen der Drähte zu deinen Gehirn geleitet. Trotz dessen glaubst du, dass das was du erlebst, real ist. Diese so genannte ’reale Welt’ ist eigentlich überraschend zerbrechlich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......Lass uns sagen das ich mit den übereinstimme was du sagst. Es ist egal ob die Erde vor drei Jahren oder vor fünf Minuten erschaffen wurde. Die Sache ist, was hat die Existenz eurer ’Organisation’ mit Haruhi zu tun?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Leiter der ’Organisation’ glaubt, dass diese Welt in Wirklichkeit der Traum einer Person ist. Wir, nein, die gesamte Welt selbst soll nicht mehr als ein Traum sein. Weil sie nur ein Traum ist, ist es für diese Person, einfach wie das stellen einer Uhr, die Realität in der wir uns befinden, zu erschaffen und zu verändern. Und wir alle wissen, wer diese Person ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist es wegen seiner ehrerbietenden Benutzung von Wörtern, aber Koizumis Gesicht sieht überraschend erwachsen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Menschen haben die, die nach belieben erschaffen und zerstören können Götter genannt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
......Hey, Haruhi! Du bist bereits zum Gott geworden, oh mein Gott! (Wortspiel beabsichtigt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Deswegen hat sich die ’Organisation’ immer sehr vorsichtig verhalten. Wenn Gott diese Welt anfängt zu missfallen, könnte sie die alte Welt komplett zerstören und mit einer Neuen ersetzen. Genau wie ein Kind den seine Sandburg nicht gefällt und sich daher entscheidet sie zu zerstören und eine Neue zu bauen. Obwohl ich weiß, dass diese Welt zahlreiche ungelöste Meinungsverschiedenheiten aufweist, gibt es immer noch einige Eigenschaften die diese Welt lebenswert machen. Das ist der Grund warum ich der ’Organisation’ geholfen habe diese Welt zu beschützen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Warum gehst du nicht einfach direkt zu Haruhi und fragst sie? Sag ihr, dass sie aufhören soll die Welt zu zerstören, vielleicht wird sie dir sogar zuhören.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Natürlich weiß Suzumiya-san nichts davon. Sie ist sich ihrer eigenen Kräfte nicht bewusst. Unser Job ist es dafür zu sorgen das sie es ihr niemals werden und sie ihr Leben in frieden lebt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi fing wieder an zu lächeln nachdem er als das gesagt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Momentan ist sie immer noch ein unvollständiger Gott, da sie nicht in der Lage ist die Welt nach belieben zu kontrollieren. Obwohl sie noch nicht komplett entwickelt ist haben wir aber bereits einige Zeichen dafür gesehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie kannst du das wissen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Überleg mal. Warum sollten Esper wie ich, ebenso Personen wie Asahina Mikuru und Nagato Yuki, existieren? Sie tun es weil Suzumiya-san es sich so wünscht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Falls jemand hier ein Alien, Zeitreisender, Dimensionswechsler oder Esper ist, kommt zu mir!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlagartig erinnerte ich mich wieder an Haruhis Vorstellungsrede am Anfang des Semesters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da sie sie noch nicht entdeckt hat, ist sie nicht in der Lage ihre ganze Kraft zu nutzen, sie konnte sie nur unterbewusst und planlos abgeben. Trotz dessen hat Suzumiya-san wiederholt, während der letzten paar Monate Kräfte freigesetzt die weit über das menschliche Verständnis hinaus gehen. Wie du weißt führte dies dazu, dass Asahina Mikuru, Nagato Yuki und selbst ich Suzumiya-sans Club beitraten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht mich das jetzt zu den einzigen Außenseiter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nicht ganz. Für uns bist du ein Mysterium. Ich habe deine Hintergründe bereits mehrere male überprüft; Ich hoffe das macht dir nichts aus. Ich kann dir versichern das du ein normales menschliches Wesen ohne irgendwelche speziellen Kräfte bist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ich das als Kompliment verstehen oder sollte ich enttäuscht sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das weiß ich auch nicht, aber es kann gut sein, dass das Schicksal der Welt in deinen Händen liegt. Daher solltest du darauf achten, dass du Suzumiya-san keine negativen Gefühle dieser Welt gegenüber fühlen lässt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da du glaubst, dass Haruhi Gott ist“ schlug ich vor, „warum entführst du sie dann nicht einfach, autopsierst sie und siehst nach woraus ihr Gehirn gemacht ist? Vielleicht erfährst du sogar die Geheimnisse des Universums!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es gibt ein paar Extremisten innerhalb der ’Organisation’ die derselben Auffassung sind wie du.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi nickte wobei er hinzufügte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Trotzdem glauben die meisten immer noch das es am besten ist sie allein zu lassen. Immerhin ist es sehr wahrscheinlich, dass eine Katastrophe stattfinden wird, wenn wir Gott mit dieser Handlung unglücklich machen. Wir hoffen das die Welt so bleibt wie sie ist, daher hoffen wir natürlicherweise, dass Suzumiya-san in frieden leben kann. Wir haben nichts zu gewinnen wenn eine Katastrophe eintreten sollte......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......Was sollten wir dann machen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist es was ich nicht weiß.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ach ja. Was würde mit der Welt passieren wenn plötzlich Haruhi sterben sollte?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Würde die Welt zusammen mit ihren Tod zerstört werden? Oder würde Gott einfach aufhören zu existieren? Oder würde einfach ein neuer kommen um sie zu ersetzen? Bevor das passiert weiß niemand wirklich davon.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaffee in der Papiertasse ist kalt geworden. Ich schob sie zur Seite, da mir nicht mehr nach trinken zu mute war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du sagtest, dass du übernatürliche Kräfte hast?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Naja, das ist nicht ganz richtig, aber mehr oder weniger Korrekt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann zeig mir ein bisschen deiner Kräfte, dann glaube ich dir auch. Zum Beispiel, mach diesen Kaffee wieder warm.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi lächelte gut gelaunt. Das ist das erste mal das ich sein richtiges Lächeln gesehen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tut mir leid, aber das kann ich nicht. Meine Kräfte sind nicht so leicht verständlich. Unter normalen Umständen besitze ich keine besonderen Kräfte. Es müssen bestimmte Bedingungen erfüllt werden damit ich sie benutzen kann, aber ich bin der Überzeugung, dass du eines Tages die Möglichkeit bekommst sie zu sehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Entschuldigung wenn ich deine Zeit beansprucht habe. Ich glaube ich werde jetzt nach Hause gehen.“ Nachdem Koizumi das gesagt hatte ging er mit einen Lächeln davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah Koizumi hinterher bis er verschwunden war und dachte dann daran die Papiertasse zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich es mir schon dachte war der Kaffee immer noch kalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich zurück zum Clubraum gegangen war, stolperte ich über Asahina-san, die innerhalb, nur mit ihren BH und ihren Schlüpfer bekleidet, stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san, mit den Dienstmädchenkostüm in den Händen, stand da mit weit aufgerissenen Augen die mich, gefroren an einen Punkt mit den Türknauf in der Hand, ansahen. Langsam fing ihr Mund an sich zu öffnen um sich darauf vorzubereiten zu schreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Entschuldigung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie anfangen konnte zu schreien zog ich meinen Fuß, der sich im Raum befand, zurück und schloss schnell die Tür. Dank dessen war ich in der Lage ihr Schreien zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich, ich sollte zuerst klopfen. Nein warte, sie sollte die Tür abschließen wenn sie sich umziehen will!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade als ich mich fragte, ob ich das Bild ihres weichen, weißen, halb nackten Körpers in den Speichern meiner Langzeiterinnerung speichern soll, kam ein sanfter Klopfer von der anderen Seite der Tür, „Du kannst jetzt reinkommen......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Entschuldigung für das eben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ist nicht so schlimm......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah zu Asahina-sans gesenktem Kopf als sie die Tür öffnete und sich entschuldigte. Sie wurde rot und sagte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Entschuldigung, ich zeige immer meine beschämende Seite......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stört mich überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist sehr still. Ein gehorsames Mädchen, das wie Haruhi es von ihr verlangt hat, ihr Dienstmädchenkostüm trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist einfach zu niedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte angst, dass wenn ich Asahina-sas weiterhin so anstarrte, das Bild was ich eben erst aufgenommen hatte, auf die dreckige Seite kippen würde. Alle Vernunft aufbringend musste ich diese frustrierenden Triebe in den griff kriegen, setzte mich auf den Stuhl des Befehlshabers &amp;lt;!-- ==== commander, falls ihr denken solltet, dass es eine bessere Übersetzung gibt korrigiert es ruhig ==== --&amp;gt;und schaltete den Computer an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkend das mich jemand beobachtete hob ich meinen Kopf und fand Nagato Yuki, die mich ausnahmsweise tatsächlich mal ansah. Sie schob ihre Brille ein stück nach oben und wandte sich dann wieder ihren Buch zu. Ihre Bewegungen waren ziemlich menschlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich öffnete den Webbrowser und die Startseite des Clubs, versuchend etwas auf der immer unveränderlichen Seite zu bearbeiten, aber ich hatte keine Ahnung wo ich anfangen sollte. Ich dachte immer, dass das bearbeiten von Webseiten eine Verschwendung von Zeit wäre und würde das Fenster schließen und seufzen. Dennoch war ich gerade extremst gelangweilt; Othello fing ebenfalls an mich zu langweilen, ich brauchte etwas um die Zeit tot zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich leise vor mich hinmurmelte und meine Arme gekreuzt hatte, stellte plötzlich jemand eine warme Tasse Tee vor mich. Ich blickte nach oben und fand Asahina-san in ihrem Dienstmädchenkostüm, lächelnd mit einem Tablett in ihren Händen vor. Sie ist genau wie ein richtiges Dienstmädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Danke.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde gerade erst zu einer Tasse heißen Kaffee von Koizumi eingeladen, aber trotzdem nahm ich mit Freuden diese Tasse warmen Tee an. Asahina-san stellte danach eine weitere Tasse an Nagatos Seite und setzte sich dann neben sie und trank leise ihre eigene Tasse Tee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Endeffekt tauchte Haruhi an diesen Tag nie im Clubraum auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Warum bist du gestern nicht gekommen? Wolltest du keine Auswertungsbesprechung halten?“ &amp;lt;!-- ==== bin mir nicht ganz sicher wie man debriefing in diesen Fall übersetzen sollte ==== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer drehte ich mich um und sprach mit Haruhi hinter mir, bevor die erste Unterrichtsstunde begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flach auf den Tisch liegend, mit ihren Kinn auf der Oberfläche sagte Haruhi mit einem genervten Gesichtsausdruck,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du nervst! Ich habe die Auswertung bereits gestern alleine gemacht!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wusste sofort das Haruhi die Plätze zu denen sie letzten Samstag nach der Schule gegangen war, zurückverfolgt haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe befürchtet, dass ich etwas übersehen haben könnte, also dachte ich mir, dass es sicherer wäre die Plätze noch mal abzugehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte immer nur Detektive würden glauben das Kriminelle zum Ort des Verbrechens zurückkehren würden, doch ich lag falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist verdammt heiß! Wann wird die Schule die Uniformen wechseln? Ich möchte kurze Ärmel haben!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verändern die Jahreszeiten nicht bis zum Juni und es dauert nur noch eine Woche bis Mai zu Ende ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Suzumiya, vielleicht habe ich es schon mal gesagt, aber ich denke du solltest besser aufhören nach diesen mysteriösen Geschehnissen zu suchen und stattdessen versuchen ein normales High Scholl Leben zu leben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie würde ihren Kopf anheben und mich mit einem finsteren Blick ansehen......Ich habe diese Art von Reaktion erwartet, aber Haruhis Kopf blieb an den Tisch befestigt. Es scheint als ob sie wirklich erschöpft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein normales High School Leben? Was für eine Art von Leben ist das?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hört sich kein bisschen interessiert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Etwas wie einen anständigen Freund finden. Vielleicht wirst du sogar über ein Alien stolpern während ihr miteinander ausgeht. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe. Das ist nicht so schlecht, richtig?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fing an, an das Gespräch mit Asahina-san an diesen Tag zu denken während ich diesen Vorschlag machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Darüber hinaus stehen schon eine Menge Jungens bei dir Schlange. Alles was du machen musst ist dieses exzentrische Verhalten von dir zurückzuhalten und schon wird dein Freund ankommen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hmph, es ist egal ob ich einen Freund habe oder nicht! Diese so genannte Liebe ist nur eine vorübergehende Verwirrung das Verstandes, eine geistige Krankheit.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Haruhi erschöpft, auf den Tisch liegend und aus dem Fenster sehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tatsächlich neige ich dazu von Zeit zu Zeit über diesen Kram nachzudenken. Ich bin immerhin eine aktive junge Frau und mein Körper hat seine Bedürfnisse. Aber ich bin nicht dumm genug diese Mühseligkeiten auf mich zu nehmen nur wegen eines kurzen Momentes der Verwirrung. Und wenn ich zu beschäftigt mit Ausgehen bin, was passiert dann mit der SOS Brigade? Ich hab sie gerade erst gegründet!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technisch gesehen wurde sie noch gar nicht gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann warum nicht einfach einen Club schaffen der irgendeine Form von Unterhaltung umfasst? Das würde sicherlich mehr Mitglieder anlocken.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi lehnte rundweg ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe die SOS Brigade gegründet weil alle andern normalen Clubs zu langweilig waren und außerdem habe ich ein niedliches Mädchen wie Mikuru-chan und auch noch einen mysteriösen Transferschüler! Warum ist bis jetzt noch nichts passiert? Seufz, es wird langsam Zeit das etwas Außergewöhnliches passiert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das erste mal, dass ich Haruhi so deprimiert gesehen habe, aber auch so sieht sie gut aus. Für ein schönes Mädchen wie sie es ist, ist sie selbst schön genug wenn sie gerade nicht lächelt. Es ist einfach zu schade je mehr ich darüber nachdenke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi verbrachte den Rest des Tages damit lautstark zu schlafen. Das erstaunliche dabei ist, dass der Lehrer es nie bemerkte......Nein, das muss ein Zufall sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch von diesem Moment an begannen die merkwürdigen Dinge anzufangen. Da es anfangs noch kein großes Problem darstellte hatte es noch niemand bemerkt, aber mich beschäftigte es von dem Tag dieser Unterrichtsstunde an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich mich mit Haruhi unterhielt waren meine Gedanken bei etwas anderen. Alles begann mit einer Notiz, die an diesen Morgen, in meinem Schuhfach zurückgelassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Notiz stand,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Komm nach der Schule, nachdem alle gegangen sind, zur Klasse 1-5.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eindeutig die Handschrift eines Mädchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat das alles zu bedeuten? Eine Notfall-Konferenz wurde zwischen den verschiedenen Meinungen in meinen Kopf gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste sagte „So etwas ist schon einmal passiert,“ aber die Handschrift war eine andere als die auf den Lesezeichen. Nagato, die von sich behauptet, dass sie eine lebende humanoide Schnittstelle der Aliens ist, hat so sauber geschrieben, dass man denken konnte das es gedruckt wurde, aber diese Notiz macht eher den Eindruck auf mich, als ob es die Handschrift einer High School Schülerin wäre. Außerdem würde Nagato mir die Notiz nicht so direkt geben indem sie sie in mein Schuhfach legt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite sagte: „Vielleicht von Asahina-san?“ Nein, Asahin-san würde nicht einfach irgendein Stück Papier rausreißen und dann eine Notiz drauf kritzeln ohne eine Zeit zu nennen. Richtig, sie hätte ihren gut geschriebenen Brief ein einen Umschlag hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren war es merkwürdig, dass der Treffpunkt meine Klasse war. „Es kann nicht Haruhi sein, richtig?“, sagte die dritte Meinung. Das ist noch unmöglicher. Wenn sie es gewesen wäre, hätte sie mich einfach zum Treppenhaus gezogen und hätte mir ohne umschweife gesagt was sie mir mitteilen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der selben Logik basierend eliminierte ich auch Koizumi aus der Gleichung. Abschließend sagte eine vierte Meinung: „Könnte es ein Liebesbrief von jemand unbekannten sein?“ Lassen wir uns lieber nicht von der Frage beunruhigen ob es ein Liebesbrief ist oder nicht. Der Fakt ist, dass ich von jemanden herausgerufen wurde und es muss noch nicht mal unbedingt ein Mädchen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Fall nicht auf den Trick rein! Es ist höchst wahrscheinlich ein Scherz von Taniguchi und Kunikida.“ Ja, das ist die plausibelste Meinung. Es ist möglich das dieser Idiot Taniguchi einen derartig sinnlosen Streich spielen würde, aber er hätte mehr geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wanderte ziellos durch die Schule während ich über diese Dinge nachdachte. Nach dem Unterricht sagte Haruhi, dass sie krank ist und ging nach Hause. Das ist eine großartige Gelegenheit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich entschied mich zuerst zum Clubraum zu gehen. Ich würde verrückt werden wenn ich zu früh zum Klassenraum gehen würde und auf irgendeinen unbekannten Fremden warten müsste. Des weiteren, wenn ohne Vorwarnung Taniguchi plötzlich hereinkommen würde und sagen würde: „Jo, du wartest immer noch? Ich kann nicht glauben das du auf so eine kleine Notiz reinfällst; du bist so naiv!“ wäre ich verdammt angepisst. Schlag zuerst etwas Zeit tot, dann geh und stiehl einen Blick in den Klassenraum und dann, nach den man sich versichert hat das keiner innerhalb ist, geh rein. Ja, das ist die perfekte Strategie!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kam alleine an den Clubraum an. Dieses mal erinnerte ich mich zuerst zu klopfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bitte, komm herein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald ich bestätigt hatte, dass dies Asahina-sans Stimme war, öffnete ich die Tür. Egal wie oft ich Asahina-san in ihrem Dienstmädchenkostüm sehe, sie sieht einfach bezaubernd aus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hat ziemlich lange gedauert bist du hier warst. Wo ist Suzumiya-san?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend war sie wieder dabei Tee zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist nach Hause gegangen; sie schien sehr müde zu sein. Wenn du Rache an ihr ausüben willst, ist jetzt die Gelegenheit, da sie momentan sehr schwach aussieht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich werde nichts Derartiges machen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir saßen Angesicht zu Angesicht und tranken unseren Tee im Clubraum mit Nagato die am Lesen war. Es sieht so aus als ob wir uns wieder zu demselben ziellosen Verein zurückgelehrt haben der wir schon zuvor waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Koizumi ist immer noch nicht da?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Koizumi-kun war vor kurzen hier. Er sagte, dass er heute Teilzeitarbeit hat, daher ging er als erstes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Art von Teilzeitarbeit? Aber so wie die Dinge stehen kann ich Koizumi und Haruhi ohne Probleme aus meiner Liste der möglichen Notizverfasser streichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir nichts zu tun hatten spielte ich eine Runde Othello mit Asahina-san und unterhielt mich mit ihr. Nachdem ich drei Mal gewonnen hatte hörten wir auf zu spielen und surften dann im Internet um nach den Nachrichten zu sehen und in diesen Moment schloss Nagato ihr Buch. In letzter Zeit haben wir angefangen dies als Zeichen dafür zu sehen, dass es Zeit ist unsere Clubaktivitäten zu beenden (obwohl wir nicht mal wissen was für Aktivitäten das überhaut sind), daher fingen wir ebenfalls an unsere Sachen zu packen und gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du kannst vorausgehen, da ich mich noch umziehen muss.“ Diesen Satz von Asahina-san sagen hörend, fing ich an mich zu beeilen den Clubraum zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uhr zeigte, dass es halb sechs ist. Es sollte sich jetzt keiner mehr in den Klassenraum befinden, vermutlich? Selbst wenn es sich dabei um einen Streich von Taniguchi handelte, würde er nach Hause gehen nachdem er für eine so lange Zeit gewartet hat. Trotz dessen rannte ich, nur um sicher zu gehen, die zwei Treppen zu der obersten Etage hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stand schwer atmend im Korridor. Da die Klassenfenster alle undurchsichtig waren, gab es keine Möglichkeit, dass ich sehen konnte was drinnen vorgeht. Nur das der Sonnenuntergang die Klasse orange-rot gefärbt hatte war sichtbar. Ich öffnete gelassen die Tür der Klasse 1-5 und steckte meinen Kopf hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war nicht all zu überrascht davon, dass jemand im Klassenraum wartete, aber es schockte mich nach dem ich herausgefunden habe wer dieser jemand war. Vor der Tafel stehend befand sich eine Person die ich hier am wenigsten erwatet hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du bist spät dran.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakura Ryouko lächelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schnipste ihr seidenes, langes Haar und begann die Schneise zwischen den Tischen herunterzugehen. Ihre glatten Beine unter ihren gefalteten Rock und ihren weißen Hausschuhen waren wirklich ablenkend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie blieb in der Mitte des Raumes stehen und winkte mir lächelnd zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Komm herein!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ob ich hereingesaugt würde, bewirkte ihr Verhalten, dass ich den Türgriff losließ und anfing zu ihr hinzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Also warst du es......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja, überrascht?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakura lächelte glücklich mit der rechten Seite ihres Gesichtes rot gefärbt vom Licht des Sonnenuntergangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du wolltest was von mir?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte mit Absicht in einen forschen Ton, worauf Asakura kicherte und antwortete,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In der Tat. Ich wollte was von dir. Ich muss dich etwas fragen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakuras weißes Gesicht wandte sich nun mir zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kennst du das Sprichwort ’Es ist besser zu bereuen etwas getan zu haben als zu bereuen es gar nicht erst versucht zu haben’? Glaubst du, dass das einen Sinn hat?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich weiß nicht wirklich wer das gesagt hat, aber ich glaub die Bedeutung macht Sinn.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was würdest du machen, wenn eine Situation existieren würde in der das Verbleiben im Status Quo Dinge nur verschlimmern würde und du keine Ahnung hast was du machen kannst damit sich Dinge verbessern?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verbessern in was? Wirtschaft?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Frage ignorierend, lächelte Asakura und fuhr fort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Würdest du nicht sagen, dass du zuerst etwas unternehmen solltest und danach erst dich mit den Konsequenzen beschäftigen? Denn nichts wird sich verändern wenn alles so bleibt wie es ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hmm, ich vermute schon.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist es was ich meine.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakura, wessen Hände hinter ihren Rücken waren, lehnte sich leicht nach vorne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie auch immer. Da die oberen Leiter nicht in der Lage sind, dass eben genannte in betracht zu ziehen, verlieren sie ihre Verbindung zu den schnell auftretenden Veränderungen der Realität. Ich bin gezwungen etwas zu machen damit Dinge wieder ohne Probleme laufen können. Deswegen, weil ich mich in dieser Realität befinde, habe ich mich entschieden alleine zu handeln und werde die Veränderungen erzwingen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zum Henker willst du mir versuchen damit zu sagen? Soll das eine Art Scherz sein? Wundernd ob sich Taniguchi, die Putzutensilien zurückhaltend, im Schrank versteckte oder ob er unter den Tisch des Lehrers saß, sah ich mich im Raum um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe genug davon eine sich nicht verändernde Umgebung zu beobachten, daher......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war so damit beschäftigt mich umzusehen, dass ich nicht mehr wirklich mitbekam was Asakura sagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich muss dich umbringen, um herauszufinden was für eine Art von Reaktion Suzumiya Haruhi dann haben würde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blitzschnell zog Asakura ihre rechte Hand hervor, worauf ein weißer metallischer Blitz an der Stelle vorbeiging, wo vor kurzem noch mein Hals war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut gelaunt lächelnd, zeigte sich jetzt ein Messer in Asakuras rechter Hand, dass die schärfe eines Militärsmessers besaß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte großes Glück das ich den ersten Hieb ausweichen konnte. Weil momentan befinde ich mich, blass Asakura ansehend, mit den Rücken auf den Boden liegend. &#039;&#039;Ich kann nicht fliehen wenn ich bewegungsunfähig bin!&#039;&#039; Dieser Gedanke raste durch meinen Kopf, worauf ich, wie eine Heuschrecke, rückwärts weg kroch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum verfolgte mich Asakura nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
......Nein, warte! Was zum Henker ist hier los? Warum versucht Asakura mich mit einem Messer zu erstechen? Wart ne Sekunde, was hat Asakura gesagt? Sie will mich töten? Mich töten? Aber warum!?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hör auf mit den Witzen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte nur diesen Satz sagen, der so ziemlich mein Markenzeichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das war wirklich gefährlich! Selbst wenn das Messer unecht wäre, würde ich immer noch Angst haben! Steck das Ding weg!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war mehr als verwirrt. Wenn jemand weiß was hier abgeht dann komm bitte raus und erklär es mir!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du glaubst, dass ich scherze?“, sagte Asakura in einen sehr fröhlichen Ton, der sich nicht gerade sehr ernsthaft anhörte. Jetzt wo ich mal drüber nachdenke ist eine High School Schülerin, die lächelt, während sie dein Leben mit einem Messer bedroht, sehr furchteinflößend. So, jetzt weißt du wie viel Angst ich hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hmph!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakura klopfte mit der Rückseite ihres Messers ihre Schulter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dir gefällt es nicht zu sterben? Du willst nicht sterben? Der Tod von organischen Wesen bedeutet mir nichts.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich steh langsam auf. &#039;&#039;Das muss ein Scherz sein und ich habe nur Angst weil ich zu ernst bin.&#039;&#039; Ich hörte nicht auf mir das einzureden, da diese Situation einfach zu unwirklich war. Asakura ist eine ernsthafte, verantwortungsbewusste Klassensprecherin, die nur dann sprechen würde, wenn es in der Klasse nötig ist und auch dann nicht durchdrehen würde wenn sie vor einen Problem steht. Warum sollte sie ein Messer bei sich tragen und plötzlich sagen, dass sie mich töten will?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem war dieses Messer echt und wenn ich nicht aufpasste würde ich den gesamten Raum voll bluten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich versteh nicht was du meinst. Das ist nicht mehr lustig, okay? Steck dieses unheimliche Ding weg!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das kann ich nicht,“ Asakura lächelte ihr gewöhnliches, unschuldiges Lächeln, „weil ich dich unbedingt tot haben will.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hielt ihr Messer bei ihrer Hüfte und begann sich auf mich zu stürzen. Sie ist schnell! Dieses mal war ich vorbereitet, da ich lang bevor Asakura ihren Angriff begann, schon darauf vorbereitet war durch die Tür hindurch zu fliehen – aber dennoch traf ich nur die Wand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
????&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigenartig, wo ist die Tür hin? Selbst die Fenster sind verschwunden! Eigentlich müssten sich Fenster an der Wand zum Korridor befinden, aber jetzt ist hier nur noch eine dicke, graue Wand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmöglich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist zwecklos.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakuras Stimme näherte sich von hinten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da ich jetzt die komplette Kontrolle über diesen Bereich des Raumes habe wurden alle Ausgänge Blockiert. Es ist überraschend einfach. Alles was ich machen musste war die molekulare Struktur der Gebäude auf diesen Planeten zu manipulieren und schon kann ich das Material nach belieben verändern. Dieser Raum ist nun zu einen abgeschlossenen Raum geworden bei den es keinen Weg rein oder raus gibt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich drehte mich um und bemerkte, dass auch der Sonnenuntergang verschwunden war. Der ganze Raum war umschlossen von Betonwänden nur mit den weißen Lampen zurückgeblieben die ihr Licht kalt auf die Tische stahlten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann nicht sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakuras Profil näherte sich mir langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich rate dir aufzuhören Widerstand zu leisten; du wirst sowieso sterben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......Wer genau bist du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal wo ich hinsah waren Wände um mich herum. Es gibt keine einzige Tür, kein einziges Fenster, nichts! Stimmt etwas mit meinen Gehirn nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bewegte mich verzweifelt zwischen den Tischen umher, versuchend so weit wie möglich von Asakura wegzukommen. Aber dennoch ging Asakura, sämtliche Tische und Stühle nach belieben wegschiebend, geradewegs auf mich zu. Verglichen mit ihr war mein Weg immer mit Tischen blockiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Katz und Maus Spiel dauerte nicht lang an und endete damit, dass ich in die Enge getrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es so aussieht......&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich entschied mich das Risiko einzugehen einen Tisch auf Asakura zu werfen, der sich aber direkt vor ihr in Luft auflöste und dann zum anderen Ende des Raumes flog. Wie kann das möglich sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hab ich dir nicht gesagt, dass es zwecklos ist? Alles in diesen Raum bewegt sich jetzt so wie ich es will.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte...Warte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was geht hier ab? Wenn dies kein Witz oder Scherz ist und weder Asakura noch ich verrückt sind, was ist hier dann los?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich muss dich umbringen, um herauszufinden was für eine Art von Reaktion Suzumiya Haruhi dann haben würde.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v1_05.jpg|thumb|&#039;&#039;Ich muss dich umbringen, um herauszufinden was für eine Art von Reaktion Suzumiya Haruhi dann haben würde.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum schon wieder Haruhi? Haruhi, wirst du nicht langsam ein bisschen zu beliebt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich hätte das von Anfang an machen sollen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Körper gefror nachdem Asakura das gesagt hatte. Du kannst das nicht machen! Das ist Betrug!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Füße sind wie die Wurzeln eines Baumes, unfähig sich zu bewegen, an den Boden verwurzelt. Meine Arme sind steif wie eine Wachsstatue – Ich kann noch nicht mal meine Finger bewegen. Mein Gesicht zum Boden gewannt konnte ich Asakuras Hausschuhe langsam in mein Blickfeld treten sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nachdem du gestorben bist muss Suzumiya Haruhi irgendeine Form von Reaktion haben. Er wird vielleicht zu einer massiven Daten Explosion führen, aus der wir dann etwas schließen können. Das könnte die beste Chance unseres Lebens sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kümmert mich recht wenig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jetzt stirb.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte Asakura ihr Messer anheben spüren. Wo würde sie anfangen? Die Halsschlagadern, Herz? Wenn ich wüsste wie ich sterben würde könnte ich zumindest darauf vorbereitet sein. Zu mindest lass mich meine Augen schließen......Nein, das kann ich nicht. W...was ist das!?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühlte plötzlich die Luft beben. Das Messer begann auf mich hernieder zu fallen......&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Moment gab die Decke ein lautes, knackendes Geräusch von sich gefolgt vom herunterfallenden Schutt. Ein Teil davon fiel auf meinen Kopf – das tut weh! Verdammt noch mal! Ich war von dem fortlaufend, herunterfallenden Schutt mit weißem Staub bedeckt, daher vermutete ich, dass auch Asakura mit weiß bedeckt sein muss. Ich wollte zu gerne sehen wie Asakura jetzt aussah, aber ich konnte mich nicht bewegen......nein, warte, ich kann mich wieder bewegen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hob meinen Kopf an und entdeckte......!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geschockte Asakura – kurz bevor sie meinen Hals durchschnitt. Vor mir stehend, die Klinge mit bloßen Händen abfangend, war die schmale Figur von Nagato Yuki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wow, sie kann die Klinge mit ihren bloßen Händen abfangen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Deine Programme sind zu basisch.“ Sagte Nagato in ihren üblichen, gefühlslosen Ton,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Datenschlüssel um die Decke herum war unvollständig. Deswegen war ich in der Lage es zu finden und einzutreten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du willst dich mir in den Weg stellen?“ Asakura hörte sich gelassen an. „Sobald ich diese Person getötet habe muss Suzumiya Haruhi irgendeine Art von Rektion haben. Nur dann können wir mehr Daten sammeln.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du sollst mein Backupprogramm sein.“ Sagte Nagato in einer Mantra ähnlichen Stimme, „diese Art von Gehorsamsverweigerung ist verboten; du musst meine Befehlen befolgen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was ist wenn ich es nicht tu?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann werde ich die Verbindung deines Daten Interfaces trennen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Willst du es versuchen? Ich stehe hier in Vorteil, da dieser Klassenraum zu meinen Datenkontrollbereiches zählt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Erstelle Antrage für die Trennung des Daten Interfaces.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nagato fertig war begann das Messer in ihrer Hand an hell zu leuchten. Dann, als ob ein Zuckerwürfel in eine Tasse Tee gegeben worden wäre, fing es langsam an sich zu kristallisieren, löste sich auf und fiel, wie Staub, zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„!!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakura ließ das Messer los und sprang fünf Meter weit weg. Dieses Schauspiel sehend konnte ich nicht anders als denken – whoa, diese beiden sind tatsächlich nicht menschlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strecke in einen Augenblick zurücklegen, landete Asakura elegant und lächelte ohne Veränderung weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Raum rundherum fing an sich zu verformen – ich kann es nur so beschreiben. Asakura, die Tische, die Decke und der Boden fingen an stark zu beben; allgemein sah es aus wie flüssiges Metall, obwohl ich das nicht klar sehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade als ich anfing mich zu wundern, wie es nur dieser Raum war, der sich langsam anfing sich in etwas speerartiges zu verändern, fand eine kristallisierte Explosion vor Nagatos angehobener Hand statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nächsten Sekunde fanden fortlaufend weitere Explosionen vor Nagato statt, gefolgt von auf dem Boden fallendem Staub. Die kristallisierten speerähnlichen Objekte flogen aus allen Richtungen, blitzschnell auf uns zu. Es war bereits ein Moment vergangen bevor ich bemerkte, dass Nagato sich mit der selben Geschwindigkeit gegen sie stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bleib hinter mir.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato wich Asakuras Angriffen aus und zog mich zur selben Zeit an meiner Krawatte, damit ich mich hinsetzen würde und mich hinter ihr verstecken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Whoa!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unbekanntes Objekt flog über meinen Kopf hinweg und zerschmetterte die Tafel in Stücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato sah leicht nach oben und einen Augenblick später wuchsen Eiszapfen unter der Decke und fielen auf Asakura Kopf. Asakura wich ihnen mit einer Geschwindigkeit aus, dass es nicht mehr möglich war sie mit bloßem Auge zu sehen und unmittelbar darauf wurde aus dem Boden ein Wald aus Eiszapfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist unmöglich, dass du mich in diesen Bereich des Raumes besiegen kannst.“ Sagte Asakura gelassen. Sie und Nagato standen ein paar Meter voneinander entfernt und starrten sich gegenseitig an, während ich nur hoffnungslos, ohne es auch nur zu wagen mich zu Bewegen, auf den Boden knien konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato stand mit leicht gespreizten Beinen vor mir und erst jetzt bemerkte ich, dass sie tatsächlich derartig ernst ist, dass sie sogar ihren Namen auf ihre Hausschuhe geschrieben hatte. Dann, als ob sie ein Gebet singen würde, murmelte sie leise vor sich hin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 WÄHLE Serien_Code&lt;br /&gt;
 VON Datenbank&lt;br /&gt;
 WO Code =’Daten’&lt;br /&gt;
 AUFTRAG GEBEN AUF aggressive_kampf_Dateien&lt;br /&gt;
 ÖFFNEN Zerstörungsmodus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zielname Asakura Ryouko, Feindseligkeit bestätigt. Trenne die Verbindung zum organischen Informations-Interface des Zieles.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normaler Raum existiert nicht mehr in diesem Klassenzimmer. Alles hatte sich in geometrische Figuren verbogen und sah verzerrt oder kegelartig aus. Dieses unreale Bild zu sehen ist so als ob man sich in einen dieser Geisterhäuser befinden würde die die Freizeitparks haben. Mir wird schon allein vom Hinsehen schwindlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du wirst noch vor mir aufhören zu funktionieren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser farbenfrohen Fata Morgana habe ich keine Ahnung von woher Asakuras Stimme gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woosh, das Geräusch von Wind, der die Luft durchschneidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato trat mich hart mit der Rückseite ihrer Ferse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sollte......?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor ich aussprechen konnte flog ein Speer so schnell an meiner Nase vorbei, dass ich kaum in der Lage war ihn zu sehen bevor er dann schließlich zu Boden fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir werden ja sehen wie lange du noch in der Lage sein wirst ihn zu beschützen. Nimm das!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nächsten Sekunde stand Nagato, durchbohrt von ungefähr zwölft bräunlich gefärbten, langen Speeren, vor mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es in anderen Worten zu sagen griff Asakura Nagato und mich von allen Seiten gleichzeitig an. Nagato schaffte es einige der Speere zu kristallisieren und zu zerstören, aber um mich vor den restlichen Speeren zu beschützen, schütze sie mich mit ihren eigenen Körper. Aber da das Alles zu schnell passierte, war ich mir dessen, zu diesem Moment noch nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagatos Brille fiel von ihren Gesicht und prallte leicht von Boden ab als sie auftraf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„NAGATO!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du solltest dich nicht bewegen.“ Sagte Nagato in aller ruhe und zeigte dabei auf die Speere die aus ihrer Brust und ihren Bauch ragten. Eine Blutpfütze begann sich unter ihren Füßen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich bin in Ordnung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott, wie kann das in Ordnung sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato zog die Speere aus ihren Körper heraus ohne auch nur einmal zu zucken. Die blutigen Speere fielen, mit einen eisigen Geräusch, auf den Boden und verwandelten sich augenblicklich in Tische. Also daraus wurden die Speere gemacht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„So verletzt wie du bist glaub ich nicht, dass du mich länger aufhalten kannst. Hier kommt dein Todesstoß!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite des verzerrten Raumes verschwand Asakuras Profil und tauchte wieder auf. Ich konnte ein Lächeln auf ihrem Gesicht sehen während sie langsam ihren Arm anhob – wenn ich mich nicht irre leuchteten ihre Arme bis hin zu ihren Fingerspitzen und dehnten sich auf das doppelte ihrer ursprünglichen Länge. Nein, nicht nur das Doppelte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bitte stirb!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakuras Arme dehnten sich, umherwackelnd wie ein Haufen von Tentakeln, fortlaufend aus und näherten sich dann uns von beiden Seiten. Unfähig sich zu bewegen, bebte die kleine Figur von Nagato sehr stark...... Im nächsten Moment war mein Gesicht vollgespritzt mit Blut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakuras linker Arm krallte sich in den rechten Bereich von Nagatos Bauch, während der linke Arm sich in Nagatos linke Brust durchbohrte, welcher dabei wieder durch ihren Rücken herauskam und erst an der Wand stoppte. Blut spritze aus Nagatos Mund und lief über ihre weißen Beine hinab in die sich ausweitende Blutpfütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist vorbei.“ Sagte Nagato sanft bevor sie die Tentakeln packte. Nichts passierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was ist vorbei?“ sagte Asakura, überzeugt davon, dass sie gewonnen hatte. „Du meinst dein drei Jahre langes Leben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein,“ sagte eine schwer verwundete Nagato als ob nichts mit ihr wäre. „Beginne Trennung des Dateninterfaces.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinahe sofort fing alles in der Klasse an hell zu leuchten, kristallisierte und löste sich in der nächsten Sekunde wieder auf. Der Tisch neben mir verwandelte sich ebenfalls in Sand und viel in sich zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie ist das möglich......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kristallisierter Sand fiel ohne unterlass von der Decke. Dieses mal war Asakura die jenige die fassungslos war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du bist wirklich herausragend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Speere in Nagatos Körper verwandelten sich ebenfalls in Sand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es hat etwas gedauert bis ich in das Programm eindringen konnte. Aber alles wird jetzt enden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......du hast schon lang bevor ich diesen Raum übernommen hatte überall zerstörende Faktoren platziert, oder? Kein wunder, dass du so schwach aussahst. Du warst es weil du bereits zuvor angreifende Dateien benutzt hattest......“ sagte Asakura mutlos während sich ihre Arme anfingen zu kristallisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Seufz, es ist zu schade, trotz allem bin ich immer noch nur ein Backupprogramm. Ich dachte das dies eine Gelegenheit wäre aus diesen Zustand des völligen Stillstandes auszubrechen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakura wurde wieder ihr normales Klassenkameraden-Ich und sah mich glücklich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe verloren. Es ist wunderbar, dass du überleben kannst. Aber du solltest besser achtsam sein. Die Entität des integrierten Datenbewusstseins ist nicht ganz so einig wie du es vielleicht glauben magst, da es eine beachtliche Zahl an Personen gibt die einer anderen Meinung wie ich sind. Ganz wie die Menschen; es wird weitere Extremisten wie mich geben. Und wer weiß, selbst diejenigen die Nagato-san kontrollieren mögen vielleicht ihre Denkweise ändern und dann stattdessen versuchen dich zu töten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist jetzt von, Kopf bis Fuß, mit der leuchtenden kristallisierten Substanz bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bevor das passiert wünsche ich dir und Suzumiya-san alles Gute. Leb wohl.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Asakura dies gesagt hatte zerfiel sie langsam in kleine, sandige Dünen. Daraufhin zersetzten sich die kleinen Sanddünen weiterhin, bis sie dann vollkommen verschwunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter diesen Regen von kristallisiertem Sand verschwand die High School Schülerin mit den Namen Asakura Ryouko vollständig von dieser Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich hörte man ein lautes Dröhnen. Ich war schnell darin Nagato, auf den Boden liegend, zu finden, daher stand ich verzweifelt auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nagato! Halt durch! Ich werde einen Krankenwagen rufen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist unnötig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato sah, mit weit geöffneten Augen, zur Decke hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Körperliche Schäden haben für mich keine Bedeutung. Unsere Priorität ist es, diesen Bereich des Raumes, wieder zu seinen ursprünglichen Zustand zurück zu versetzen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sandkristalle hörten auf herunter zu fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Entferne verunreinigte Substanzen, Wiederherstellung des Klassenraumes.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie fertig war hatte ich wieder den vertrauten Klassenraum 1-5 vor den Augen. Es war wie das Zurückspulen einer Kassette: alles im Raum kehrte wieder zum Ausgangszustand zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tafel, der Tisch des Lehrers, die verbleibenden Stühle und Tische. Alles wuchs, wie ich es zuletzt gesehen hatte, bevor der Unterricht heute Geendet hatte, zu seiner ursprünglichen Form, aus dem weißen Sand heraus. Ich kann nicht beschreiben was in diesen Moment in meinen Gedanken vorging. Wenn ich es nicht mit meinen eigenen Augen gesehen hätte, hätte ich geglaubt, dass all diese Bilder High-End spezial Effekte waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster, mit halb durchsichtigen Glas, wuchsen aus den Wänden; der Sonnenuntergang erschien wieder und tauchte Nagato und mich in sein orange-rotes Licht. Ich sah in meine Schreibtischfächer, wo ich alle meine Sachen intakt vorfand und das gesamte Blut, dass auf mein Gesicht gespritzt war, war nun ebenfalls komplett verschwunden. Das war zu erstaunlich. Ich konnte es nur als Magie beschreiben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bist du wirklich in Ordnung?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kniete mich neben Nagato nieder, die immer noch auf den Boden lag. Ich hatte gedacht, dass sie viele Wunden und Löcher in ihrer Kleidung von den Speeren haben müsste, die sie eben durchbohrten, aber sie waren jetzt alle verschunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da die verarbeitete Kraft in Operationsdaten umgewandelt wurde muss ich für eine weile das verknüpfte Interface umstellen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Soll ich dir aufhelfen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise zögerte Nagato nicht meine Hand zu nehmen, aber gerade als sie dabei war aufzustehen –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oh!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schnappte plötzlich nach Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe vergessen eine neue Brille zu regenerieren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„......Persönlich gesagt finde ich das du ohne Brille besser aussiehst. Vieräugige Mädchen sind nicht wirklich mein Typ.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was meinst du mit ’Vieräugige Mädchen’?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nichts, nur ein sinnloser Kommentar.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich verstehe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt für sinnlose Schwafelei. Ich bereute, dass ich das gesagt hatte. Obwohl es bedeuten würde Nagato herzlos zurück zu lassen, hätte ich sofort beschämt aus den Klassenraum raus rennen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jo!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klassenzimmertür öffnete sich plötzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich vergaß~ Ich vergaß meine Sachen~“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdammt, da in die Klasse hereinkommend, ein dämliches Lied summend, kam Taniguchi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taniguchi hätte wohl nie erwartet, dass sich so spät noch Personen im Klassenraum befinden würden. Als er uns entdeckte, stand er nur sprachlos, mit seinen weit geöffneten Mund, wie ein Idiot, da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Moment versuchte ich gerade Nagato auf zu heben, aber wenn man uns jetzt zum ersten mal in dieser Situation sah, machte es wohl eher den Anschein, als ob ich sie gerade runterlegen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es tut mir wirklich Leid.“ Taniguchi sagte dies in einen ernsthaften Ton den ich bis jetzt noch nie von ihn gehört hatte und floh sofort darauf aus den Klassenzimmer. Ich hatte noch nicht einmal genügend Zeit um ihn zu verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eine sehr interessante Person.“ Sagte Nagato.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich Seufzte tief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sollen wir jetzt machen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Überlass das mir.“ Sagte Nagato während sie sich auf meiner Brust ausruhte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Datenmanipulation ist meine Spezialität. Ich lasse alle glauben, dass Asakura Ryouko in eine andere Schule transferiert ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist wie sie es macht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt um über derartigen Kram nachzudenken, wo ich gerade erst dieses unglaubliche Ereignis erlebt habe. Es stellt sich nicht länger die Frage ob ich oder ob ich nicht daran glauben soll was Nagato an den einen Tag gesagt hatte. Ich wagte es nicht zuzugeben, dass ich auch nur halb davon überzeugt war. Trotzdem hat mich, dass was gerade passiert war, dazu geführt die Ernsthaftigkeit der Lage zu erkennen. Ich dachte ernsthaft, dass ich sterben würde! Wenn Nagato nicht aus der Decke aufgetaucht wäre, hätte mich Asakura getötet. Die Erinnerungen an den Anblick des verzerrten Klassenraums, an Asakuras sich unnatürlich verlängernden Arme und an Nagato die sie gefühllos eliminierte, haben sich in meine Gedanken eingeritzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benutzt Nagato das hier um mir zu versichern, dass sie tatsächlich ein Alien ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht mich das nicht in einer Weise zu einem Insider in diesem mysteriösen Ereignis? Wie ich am Anfang schon sagte, wollte ich nur ein Zuschauer sein der denen zusieht die in diese Ereignisse reingezogen werde, zufrieden mit der Rolle eines Nebendarstellers. Aber so wie die Dinge standen war ich bereits der Protagonist! Es ist wahr, dass ich mir wünschte ein Charakter in einer Geschichte zu sein, die sich mit Aliens befasst, aber wenn ich einer werden würde hing alles von der Perspektive ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ehrlich zu sein stört es mich ziemlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich wirklich will ist einfach die Sorte von Nebencharakter zu sein, die dann wenn keiner mehr weiter weiß, fröhlich seine hilfreichen Ratschläge zu einer Situation abgibt. Ich möchte kein Leben indem meine eigenen Klassenkameraden eine Gefahr für mein Leben darstellen! Ich habe meine Prinzipien wenn es um mein Leben geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Gedanken wanderten eine Zeit lang ziellos in meinen Kopf umher während ich in den orange-roten Klassenraum saß. Ich hatte vollkommen vergessen, dass sich Nagato immer noch auf meiner Brust ausrute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W......Was soll das alles? Woran dachte ich da? So von der Rolle bemerkte ich nicht das Nagato ihre Regeneration bereits beendet hatte und mich schon seit einer weile gefühllos anstarrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am folgenden Tag verschwand Asakura Ryouko aus der Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Ergebnis war unvermeidlich, aber ich war der Einzige der so dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hmm, ich vermute, dass es etwas mit der Arbeit von Asakuras Vater zu tun hat, da sie plötzlich wegtransferieren musste. Um ehrlich zu sein waren selbst die Lehrer geschockt als sie diese Nachricht heute Morgen erfuhren. Da sie das Land verlassen mussten sind sie bereits gestern weggeflogen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als uns Okabe-sensei diese Verschleierungsgeschichte mitteilte, reagierten die meisten Mädchen mit schockierten Ausrufen, „Was?“, „Warum?“, während die Jungens sich auch, unter sich, darüber unterhielten. Selbst die Lehrer sahen verwirrt aus. Es war nicht überraschend, dass das Mädchen hinter mir nicht stillhalten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlag! Sie hat die Hinterseite meines Kopfes mit ihrer Faust geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kyon, dass MUSS ein mysteriöses Ereignis sein!“ Haruhis Augen schienen hell erleuchtet zusammen mit ihrer wiedererlangten Lebenskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sollte ich machen? Ihr die Wahrheit sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich wurde Asakura-san von einer unbekannten Identität bekannt als Entität des integrierten Datenbewusstseins erschaffen. Des Weiteren ist Nagato-san eine Verbündete von ihr, aber aus irgendeinem Grund ist ihre Beziehung auseinander gebrochen und letzten Endes hat Asakura-san sich dafür entschieden mich zu töten. Der Grund warum ich überhaupt davon betroffen bin bist, ob du es glaubst oder nicht, du. Jedoch wurde Asakura-san von Nagato-san in einen Haufen Sand verwandelt und verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh bitte! Man würde sich wie bescheuert über mich lustig machen wenn ich das sagen würde und außerdem ist mir nicht danach es zu sagen. Ich tu einfach so als ob alles was gestern geschehen ist eine Illusion gewesen wäre und belass es dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zuerst kommt ein mysteriöser Transferschüler und dann transferiert ein Mädchen auf eine mysteriöse Weise weg von dieser Schule. Damit kann etwas nicht stimmen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte ich ihren brillanten Instinkte loben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vielleicht wurde ihr Vater transferiert?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kaufe denen keine derartig lahme Entschuldigung ab.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Glaub es oder nicht, aber das ist der Hauptgrund warum man zu einer anderen Schule transferiert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aber denkst du nicht, dass es merkwürdig ist? Es dauerte nur einen Tag von der Ankunft der Berufstransfernotiz bis zum eigentlichen Auszug. Was für eine Art von Arbeit soll ihr Vater bitte haben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vielleicht hatte Asakura-sans Vater ihr nichts davon davor berichtet......“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist unmöglich. Diese Sache benötigt weitere Untersuchung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte schon sagen, dass der Jobtransfer nur eine Entschuldigung war um übernacht, vor den Schuldeneintreibern zu fliehen denen sie einen Berg von Schulden hinterließen, aber ich entschied mich dann doch dagegen, da die Person die den wirklichen Grund dafür kannte, niemand anderes als ich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Als die Leiterin der SOS Brigade kann ich ein solch mysteriöses Ereignis nicht einfach unbemerkt links liegen lassen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte hör auf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem was gestern passiert war hatte ich über Nacht eine komplette Umstellung durchlaufen müssen. Immerhin musste ich mich nachdem ich diesen übernatürlichen Kram aus erster Hand miterlebt habe und mir daraufhin einreden wollte, dass das alles nie passiert ist, mich zwischen einer der folgenden Möglichkeiten entscheiden: Ich war entweder an halluzinieren; oder etwas mit meinen Gehirn stimmte nicht; oder die Welt ist bereits jetzt schon merkwürdig genug; oder ich hatte einen sehr langen Traum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenbei gesagt, ich könnte niemals akzeptieren, dass die Welt an sich nur eine virtuelle Realität ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mann! Für jemanden der gerade erst 15 geworden ist, ist es einfach noch zu früh einen Wendepunkt im Leben zu haben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum muss sich ein High School Schüler wie ich, der erst in der ersten Klasse ist, sich mit so philosophischen Problemen befassen wie ob die Welt wirklich existiert oder nicht? Das sind keine Dinge über die ich denken sollte. Bitte gib mir nicht noch mehr Probleme als ich sowieso schon habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Momentan habe ich eine ganze Menge verzwickter Probleme mit denen ich fertig werden muss!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zurück zur [[GER_Suzumiya_Haruhi|Hauptseite]]&lt;br /&gt;
| Zurück zum [[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
| Vorwärts zu [[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.191.145.175</name></author>
	</entry>
</feed>