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	<title>Baka-Tsuki - User contributions [en]</title>
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	<updated>2026-05-07T17:10:55Z</updated>
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		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Abenteuer_der_Asahina_Mikuru_Episode_00&amp;diff=53563</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band6 Die Abenteuer der Asahina Mikuru Episode 00</title>
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		<updated>2009-11-23T19:04:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich war froh, mein erstes Schulfest in der High School und den damit verbundenen Stress endlich hinter mir zu haben, aber leider sah Haruhi das offenbar anders, da sie mit ihren Gedanken schon in der Ferne schweifte. Ich kann mir sehr gut vorstellen, was für Ideen ihr durch den Kopf gingen. „Bestellt jetzt schon die Tickets vor“, „Dieser Film wird (sehr bald) Hollywood im Sturm erobern“, „Ein ganzes Jahr geplant und in weniger als einem Monat gedreht“, so ungefähr hatte sie sich wohl die Plakate für den zweiten Film vorgestellt, der auf dem nächsten Schulfest gezeigt werden sollte. Man kann es mit der Ungeduld auch übertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich hatte sie natürlich mal wieder nicht gefragt. Ich war nur dazu da, die schwere Ausrüstung zurückzuschleppen, was mich die ganze Zeit an die ägyptischen Sklaven erinnerte, die tonnenschwere Quader zu Pyramiden aufschichten mussten. Dabei hatte ich schon genug mit meinem Trauma zu tun, an dem ein bestimmter Film nicht ganz unschuldig gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr wissen wollt, warum der Film so traumatisch gewesen ist, müsst ihr nur etwas weiterlesen …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Abenteuer der Asahina Mikuru – Episode 00&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Heldin hieß Asahina Mikuru und war eigentlich ein ganz normales und süßes Mädchen, wäre da nicht der Umstand, dass sie eine Zeitreisende aus der Zukunft war. Ihr kennt auch jemanden, der Asahina Mikuru heißt? Reiner Zufall!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru war aber nicht nur eine Zeitreisende aus der Zukunft, sondern auch noch eine Kampfkellnerin. Warum kommt eine Kellnerin extra aus der Zukunft? Und wieso trägt sie die ganze Zeit ihre Arbeitskleidung? Fragt lieber nicht, solche unbedeutenden Fragen sind eh zwecklos, denn so ist die Geschichte nun mal. Ehrlich gesagt macht kein einziger Charakter aus dem Film Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtet eure Beschwerden also an den zuständigen Regisseur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasst uns nun heimlich beobachten, was Mikuru den ganzen Tag macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich zog sie sich erstmal ihr „Bunny Girl“-Kostüm an, das ein wichtiger Teil ihres Alltagslebens war. Immerhin musste sie damit Kunden in die Einkaufsstraße locken. Mikuru zog sich also direkt nach dem Aufstehen um, stellte sich mit einem großen Plastikschild vor die Läden und machte mit zaghafter Stimme Werbung für die Läden. Also ein ganz normaler Beruf. Naja, zumindest fast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte meinen, dass jemand aus der Zukunft so was nicht mehr nötig hätte, aber das war der zuständigen Drehbuchschreiberin anscheinend egal. Und nicht nur das, wenn ihr euch nun fragt, wieso sich Mikuru gerade als „Bunny Girl“ verkleidet, muss ich euch enttäuschen: ihr werdet darauf keine Antwort bekommen. Darüber hatte sich die Drehbuchschreiberin nämlich auch keine Gedanken gemacht. Ihr könnt den Film solange schauen wie ihr wollt; das Geheimnis wird trotzdem nicht gelüftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute stand Mikuru wieder in ihrem „Bunny Girl“-Kostüm vor den Läden und schwenkte ein Plastikschild herum, damit die Kunden ihr Geld in den Geschäften ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aufgepasst! Wir haben heute frischen Kohl reinbekommen! Und den gibt’s gleich als Sonderangebot! In der nächsten Stunde kostet ein Kohl nur den halben Preis! Die Dame dort hinten! Zögern sie nicht!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir ihr euch sicher denken könnt, stand Mikuru gerade vor dem Lebensmittelladen und sie war ziemlich angespannt. Das hat aber auch seine Vorzüge, denn wegen ihrer zitternden Bewegungen schwangen nicht nur die Hasenohren hin und her, sondern auch etwas anderes an ihrem Körper. Leider waren die meisten Kunden vor dem Laden Hausfrauen im mittleren Alter, also konnte die Werbung dieses süßen Mädchens nicht ihre volle Wirkung entfalten. Aber eigentlich reichte ja auch schon ihr selbstloser Einsatz an sich, um die Herzen der Kunden zu bewegen, und so fiel es ihnen nicht schwer, sich von ihrem Geld zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mikuru-chan, du bist heute ja wieder richtig gut drauf“, sagte ein Zuschauer mit ausdrucksloser Stimme, als er den Text aus dem Drehbuch ablas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vielen Dank! Ich gebe mein Bestes!“, antwortete das kostümierte Mädchen mit einem strahlenden Lächeln und fuhr damit fort, die Herzen der Kunden zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru musste Zauberkräfte haben, denn es gelang ihr im Nu, den einfachen Kohl in der Vorstellung der Kunden in einen köstlichen Gemüseeintopf zu verwandeln. Und als sie dann noch sagte: „Beeilen sie sich, solange wir noch welchen haben!“, wurde das Lebensmittelgeschäft regelrecht von den Kunden eingerannt. Es dauerte nicht lange, bis der Kohl im Sonderangebot ausverkauft war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach getaner Arbeit rief der Besitzer des Ladens, Morimuri Kiyosumi (46 Jahre alt), Mikuru zu sich und gab ihr den Umschlag mit der wohlverdienten Bezahlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du hilfst uns immer so nett. Es ist nicht viel, aber nimm es bitte trotzdem an“, sagte Morimuri-san, als er ihr den Umschlag mit seinen von der Arbeit gezeichneten Händen überreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru verbeugte sich und dankte dem Besitzer: „Das ist doch nicht der Rede wert. Sie sind viel zu großzügig. Ich habe ihnen bestimmt nur Umstände gemacht“; sie war eben ein sehr bescheidenes Mädchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie den Umschlag in ihren tiefen Dekollete gesteckt hatte, sagte sie: „Entschuldigen sie mich bitte, ich muss jetzt dem Schlachter helfen. Bis zum nächsten Mal!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann lief Mikuru, das unersetzbare und beliebe Maskottchen der Einkaufsstraße, mit ihrem Plastikschild auch schon zum nächsten Laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Erfolg, Mikuru! Hol die ganzen Kunden zurück, die uns der Supermarkt ein paar Ecken weiter geklaut hat! Das Schicksal unserer Einkaufsstraße liegt in deinen Händen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde ich ihr am liebsten hinterher rufen, als ich sie weggehen sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Mikuru war natürlich nicht in die Vergangenheit gereist, um ein paar Familiengeschäfte vor dem Untergang zu bewahren. Ihr erinnert euch bestimmt; sie ist in Wirklichkeit eine Kampfkellnerin und trägt das „Bunny Girl“-Kostüm nur zur Tarnung. Nicht dass es einen großen Unterschied machen würde, ob sie als „Bunny Girl“ oder Kellnerin verkleidet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl der Kostüme war genauso wahllos gewesen wie die ganze Handlung, die ein gewisser Jemand nicht mal im Entferntesten durchdacht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei, Mikurus richtige Aufgabe war nicht die Rettung der Einkaufsstraße. In Wirklichkeit sollte sie einen jungen Mann heimlich beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser junge Mann hieß Koizumi Itsuki und wirkte eigentlich wie ein ganz normaler High-School-Schüler. Doch in Wahrheit war er ein Esper. Ich denke euch ist klar, dass es purer Zufall ist, wenn ihr mal auf einen Koizumi Itsuki trefft. Itsuki war also ein Esper, aber er wusste nichts davon. Seine übernatürlichen Kräfte wurden nämlich nur ganz zufällig aktiviert, ohne dass er es hätte bemerken können. Und man kann es drehen und wenden wie man will, im Moment lebte er ein ganz normales Leben, so wie man es von einem High-School-Schüler erwarten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ging Itsuki wie jeden Tag durch die Einkaufsstraße, die er auf dem Weg nach Hause durchqueren musste, und natürlich lächelte er dabei so wie immer ganz zwanglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand beobachtete ihn. Hinter der Ecke stand eine Person mit langen Hasenohren in einem sehr freizügigen Kostüm. Ich nehme an, ihr könnt euch denken wen ich meine. Normalerweise würde man so was natürlich nicht tragen, wenn man jemanden beschatten möchte, aber da es ihre normale Arbeitskleidung war, hatte sie kaum eine andere Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Puh!“, seufzte Mikuru erleichtert. Sie war anscheinend froh, dass Itsuki im Moment in Sicherheit war. Andererseits könnte man auch denken, dass sie ein Kouhai wäre, der sich nur nicht traut seinen geliebten Senpai zu grüßen. Der Gedanke daran geht mir so auf die Nerven, dass ich ihn lieber schnell vergesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Itsuki die Straße verlassen hatte, schrieb Mikuru mit einem Filzstift etwas auf das Plastikschild: „100 Gramm Rinderbrust für nur 98 Yen.“ Dahinter malte sie noch ein Herz und eine Kuh, bevor sie etwas niedergeschlagen in die entgegengesetzte Richtung wegging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu ihrem Ziel, einem kleinen Schreibwarenladen, bedankte sie sich für jeden Gruß mit einem Kopfnicken. Am schwach beleuchteten Eingang des Ladens wurde Mikuru schon von dessen Besitzer Suzuki Yuusuke (65 Jahre alt) erwartet. Suzuki-san war übrigens der Präsident des Vorstands vom Einkaufsviertel, bei dem Mikuru vorübergehend wohnen durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Willkommen zurück, Mikuru-chan. Gab es heute wieder viel zu tun?“, fragte Suzuki-san und lächelte dabei, wie ein Großvater gegenüber seinen Enkeln lächeln würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Äh ... ein wenig. Heute waren viele Kunden da. Das Geschäft, äh ... floriert, ich denke so kann man es sagen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist schön.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru nickte kurz ihren Kopf, um sich bei Suzuki-san zu bedanken und ging dann die relativ steile Treppe nach oben. Nachdem sie einen engen Gang durchquert hatte, erreichte sie ein kleines Schlafzimmer, das im japanischen Stil eingerichtet gewesen war. Suzuki-san lebte woanders, deswegen wurde dieser Raum nicht genutzt und war nun Mikurus Unterkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die Tür geschlossen hatte, begann Mikuru damit langsam ihr „Bunny Girl“-Kostüm auszuziehen, aber leider wurde diese sehr anregende Szene geschnitten. In der nächsten Szene sah man dann, wie Mikuru mit einem sehr weiten T-Shirt ins Bett krabbelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru war aber nicht die einzige, die Itsuki beobachtet hatte. Da war noch eine andere Person, die jeden seiner Schritte aufmerksam verfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich Nagato Yuki, ein Mädchen, das eigentlich kaum auffiel, aber in Wirklichkeit eine böse außerirdische Magierin war. Ihren Beruf erkennt man schon alleine an ihrem seltsamen Kostüm; das aus einem spitzen Hut und einem langen Umhang bestand. Ach ja, falls ihr ein Mädchen namens Nagato Yuki kennt, ist das reiner Zufall … die Bemerkung hängt euch bestimmt schon zum Hals raus, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki stand gerade auf dem Dach einer High-School und schaute mit einem emotionslosen Ausdruck gebannt nach unten. Anscheinend war es die Schule, auf die Itsuki ging, und Yuki wartete auf ihn, um einen ihrer finsteren Pläne in die Tat umzusetzen. Aber Halt, hatten wir nicht gerade in der Szene vorher gesehen, wie Itsuki nach Hause ging? So ist es, Yuki stand auf dem Schuldach, obwohl Itsuki gar nicht mehr in der Schule war. Das nenne ich mal beeindruckende Regie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnern wir uns. In der Szene im Einkaufsviertel hatte schon die Dämmerung eingesetzt und in der Szene mit Yuki stand die Sonne hoch am Himmel. Es ist ziemlich offensichtlich, dass die Szene während der Mittagspause gefilmt wurde. Doch das war dem Regisseur egal, anscheinend hält er nicht viel von Kontinuität; sehr zum Leidwesen des Editors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt auch für alle folgenden Szenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider rennt uns die Zeit davon, also springen wir gleich zum ersten Kampf zwischen Mikuru und Yuki. Wer braucht schon eine Erklärung? Aus welchem Grund auch immer, fand der Kampf in einem Waldpark statt. Vorher rannte Mikuru noch durch ein paar Tauben, die spektakulär hochflogen, aber da die Szene wie der Rest des Films keinen Sinn machte, konzentrieren wir uns lieber auf den Kampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru trug nicht mehr das „Bunny Girl“-Kostüm, sondern ihr Kellnerkleid, das viel zu kurz geschnitten war, und hatte ihre Haare hochgesteckt. Die zwei langen Zöpfe an den Seiten verzehnfachten gleich ihren Charme. Außerdem hielt sie eine schwere Maschinenpistole in ihrer Hand und schaute dabei so, als wäre sie nicht gerade besonders begeistert gegen Yuki zu kämpfen. Das machte sie übrigens nicht auf Anweisung der Regisseurin; es waren ihre ehrlichen Gefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu verzog die ganz in Schwarz gekleidete Yuki keine Miene. Sie stand nur da und hielt einen Zauberstab mit Stern an der Spitze in ihrer Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden starrten sich eine Zeit an, wahrscheinlich um die Spannung zu erhöhen, nur hätte Mikuru dabei vielleicht etwas optimistischer schauen sollen. Hatte sie wirklich so große Zweifel den Kampf zu gewinnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ahh!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru kniff ihre Augen fest zusammen, als sie den Abzug der Maschinenpistole drückte und die Projektile rasten in Yukis Richtung. Leider kamen die meisten nicht mal in die Nähe ihres Zieles, um genau zu sein konnte man die Treffer an einer Hand abzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wollte sich Yuki nicht einfach abschießen lassen, also schwang sie ihren Stab, der übrigens den lächerlichen Namen „Sternenring-Inferno“ trug, und wehre die Kugeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Seufz ...“, war das einzige, was Mikuru dazu sagen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte die gesamte Munition verfeuert. Ruhe kehrte auf dem Schlachtfeld ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Na schön! Dann muss ich wohl meine geheime Technik benutzen! Nimm das!“, rief Mikuru mit süßer Stimme und warf danach ihre Maschinenpistole weg. Ist es nicht etwas früh für die geheime Technik? Wie dem auch sei, Mikuru formte aus ihren Fingern ein V, hielt es an ihr linkes, übrigens blaues, Auge und schrie: „Mi ... Mi ... Mikuru-Strahl!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Schrei schoss ein tödlicher Laserstrahl mit Lichtgeschwindigkeit aus Mikurus Auge und hätte alles in seinem Weg durchbohrt, wäre da nicht jemand, der etwas dagegen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser jemand war Yuki, die schneller als ein Wimpernschlag zu Mikuru rannte, um den Mikuru-Strahl mit ihrer rechten Hand aufzuhalten. Wir mussten für diese Szene nicht mal Spezialeffekte benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kyaa!?“, schrie Mikuru erschrocken, als Yuki so schnell auf sie zukam, dass man ihre Umrisse nur verschwommen wahrnehmen konnte. Ohne Schwierigkeiten drückte sie Mikuru zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah ... Na ... Nagato-san!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato saß nun auf der entsetzen Kellnerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wird als nächstes passieren? Welches Schicksal erwartet Mikuru? Und wann hat Itsuki seinen ersten richtigen Auftritt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habt noch ein wenig Geduld, die Geschichte geht gleich weiter, wenn unsere beiden Protagonistinnen mit der Werbung für „Oomori-Elektronik“ fertig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v06c01_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Habt noch ein wenig Geduld, die Geschichte geht gleich weiter, wenn unsere beiden Protagonistinnen mit der Werbung für „Oomori-Elektronik“ fertig sind.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind wir wieder, der Film kann weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru, die Kampfkellnerin, lief gerade ziellos die Einkaufsstraße entlang. „Ich kann immer noch nicht glauben, dass der Mikuru-Strahl nicht funktioniert hat … Ich muss mir etwas anderes überlegen“, sagte Mikuru zu sich selbst und schleppte sich mühsam in ihres kleines Zimmer zurück, in dem es nicht mal ein erwähnenswertes Möbelstück gab. Dort fing sie an sich wieder umzuziehen; Mikuru war nun mal kein Power Ranger, ihre Kleidung musste manuell gewechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Zimmertür öffnete, trug Mikuru wieder ihr „Bunny Girl“-Kostüm. Besonders glücklich sah sie nicht aus, als sie die Treppen runterging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt wohl, dass sie heute noch arbeiten musste, obwohl sie gerade erst einen schweren Kampf überstanden hatte. Nahm sie ihre Arbeit so ernst oder war sie einfach nur dumm? Wie auch immer, die Heldin dieses Films hatte es nicht leicht; etwas, das sie und die echte Mikuru gemeinsam hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Augenblick betrat Itsuki die Straße, der wie immer auf dem Weg nach Hause war. Anscheinend war er so in Gedanken versunken, dass er um sich herum nichts wahrnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen bemerkte er auch die mysteriöse in Schwarz gekleidete Gestalt nicht, die schon auf ihn wartete und auf deren Schulter diesmal ein Kater saß, der verzweifelt versuchte nicht die Balance zu verlieren. Kaum hatte Itsuki sie erreicht, stellte sich die Magierin mit Kater in seinen Weg. Der erschrockene Itsuki fragte: „Wer bist du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede andere Reaktion wäre wohl glaubwürdiger, aber so stand es eben im Drehbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich bin“, Yuki machte eine Pause und fuhr dann fort, „eine zauberkundige Außerirdische.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki starrte auf den Kater und sagte: „Ist dem so?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki starrte auch auf den Kater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und wie kann ich dir helfen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In dir ruht eine verborgene Kraft, die ich haben will.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn ich sie nicht hergeben möchte?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich muss sie haben, selbst wenn ich dafür extreme Mittel einsetzen muss.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was meinst du mit extremen Mitteln?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki schwenkte ihren „Sternenring-Inferno“ und schon schoss ein Strahl so schnell wie ein Blitz auf Itsuki zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Pass auf!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Seite her sprang ein „Bunny Girl“ auf Itsuki zu und stieß ihn aus der Schussbahn. Beide landeten auf dem Boden, während der Strahl sein Ziel verfehlte und in einen Strommast einschlug. Nun lagen Mikuru und Itsuki also eng umschlungen auf dem Boden; ein Anblick, der einen schnell zur Weißglut bringen kann, und es dauerte auch eine Weile, bis Mikuru wieder auf den Beinen war, denn der Sturz war wohl heftig genug, um sie ein paar Sterne sehen zu lassen. Aus welchen Gründen auch immer nutzte Yuki die Gelegenheit nicht aus und griff nicht weiter an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als Itsuki Mikuru an ihren Schultern packte und schüttelte, verschwanden die Sterne und sie sagte: „Au!“, während sie sich dabei den Kopf rieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann richtete sie ihren Finger auf Yuki und sagte herausfordernd: „Damit wirst du nicht durchkommen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki schaute Mikuru erst eine Weile an, wendete dann ihren Blick zu den Schnurrhaaren des Katers auf ihrer Schulter, nur um dann wieder zu Mikuru zu schauen und zu sagen: „Ich werde mich erstmal zurückziehen. Nächstes Mal wirst du nicht so viel Glück haben. Überleg dir schon mal was auf deinem Grabstein stehen soll, denn ich werde keine Gnade zeigen und dich mit absoluter Sicherheit auslöschen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe zwar nicht, wieso sie Mikuru verschont hatte, aber so war es eben. Nachdem sie ihre Drohung ausgesprochen hatte, ging Yuki langsam fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki hob seine Stimme: „Darf ich fragen wer du bist?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Äh?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru, die eben noch einen Seufzer der Erleichterung ausgestoßen hatte, wirkte wieder angespannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah, äh ... ich bin nur ein „Bunny Girl“, das zufälligerweise vorbeigekommen ist. Mehr nicht! Auf Wiedersehen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tat so als würde sie Yuki verfolgen und verließ die Einkaufsstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer das wohl gewesen ist?“, sagte Itsuki und ließ seinen Blick warum auch immer in der Ferne schweifen. Die Kamera tat es ihm gleich und schwenkte in Richtung weiße Wolken, wohl um zu zeigen, dass die Szene zu Ende war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Kampf zwischen Mikuru und Yuki fand bei einem See statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke ihr wisst bereits, dass es zwecklos ist auf eine Erklärung zu warten, wie dieser Kampf überhaupt zustande gekommen ist. Benutzt eure eigene Phantasie und stellt euch vor was zwischenzeitlich alles passiert ist. Ich hoffe zumindest, dass etwas passiert ist ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich hab keine Angst vor dir! Du böse Außerirdische, Yuki. Verschwinde von der Erde! Du ... äh ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du bist es, die verschwinden muss. Aus dieser Zeitperiode. Er gehört uns. Selbst wenn er noch nicht erkannt hat, dass er solche für uns wertvollen Kräfte besitzt. Wir brauchen ihn, um die Erde zu erobern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das werde ich verhindern, selbst wenn ich dafür mein Leben opfern muss!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn das so ist ... stirb!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend hatte Yuki den Kater diesmal gegen drei High-School-Schüler eingetauscht; ein lebhaftes Mädchen und zwei Jungen, die etwas verwirrt aussahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru kannte das langhaarige Mädchen wohl, denn sie sagte: „Ah, ah, Tsuruya-san … Selbst du … bitte komm wieder zur Vernunft!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mikuru, jemand der so was trägt, sollte nicht von anderen verlangen, dass sie wieder zur Vernunft kommen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tsuruya-san hatte anscheinend aus Verstehen ihr wahres Ich gezeigt, verzog dann aber ihr Gesicht und sagte: „Mikuru, tut mir leid. Ich möchte das nicht tun, aber ich hab mich nicht mehr unter Kontrolle. Es tut mir wirklich leid.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kya?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mach dich bereit zu sterben, Mikuru!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tsuruya-san spielte ihre Rolle sehr überzeugend und kam, zusammen mit den beiden anderen, langsam auf Mikuru zu, während Yuki hinter ihnen stand und sie mit ihrem Zauberstab kontrollierte. Anscheinend stieß der Stab irgendwelche die Gedanken manipulierenden Strahlen aus, jedenfalls hatte er Tsuruya-san und die beiden Jungen in Yukis persönliche Zombies verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die schreckliche Yuki so eine teuflische Methode einsetzt. Wie soll sich Mikuru gegen die drei wehren? Was wird sie nun tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Waaaa, Waaaa!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tsuruya-san und die beiden anderen hielten die arme Mikuru an ihren Armen und Beinen fest,&lt;br /&gt;
trugen sie zum grünen, modrigen See und schmissen sie ins Wasser. Einer der männlichen Zombies, um genau zu sein der, der besonders vertrottelt aussah, fiel auch ins Wasser. Macht euch keine Sorgen um ihn, er kam alleine wieder raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah, Hilfe! Waaa!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See sah ziemlich tief aus, also geriet Mikuru in Panik und schlug wie wild um sich. Dadurch kam sie keinen einzigen Zentimeter voran. Wenn das so weiterginge, dann würde sie wohl auf den Grund sinken und zu Fischfutter werden. Mikuru konnte nicht schwimmen ... zumindest dem Drehbuch nach, also konnte sie nichts anderes machen als im Wasser zu plantschen, bis ihr der weiße Schaum um die Ohren flog. Sie war in großer Gefahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber solche Momente sind wie geschaffen für den spektakulären Auftritt der männlichen Hautfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ist alles in Ordnung?“, sagte Itsuki, als er ruhig auf Mikuru zukam, sich am Rand des Sees hinkniete und seine Hand reichte. Ganz wie man es von einem Helden erwarten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Halt dich fest und beruhig dich erstmal. Pass auf, dass mich nicht auch reinziehst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es interessant. Wo zum Teufel kam Itsuki her? Beim See gab es kaum Stellen, an denen man sich verstecken konnte. Wenn man mal überlegt wie lange es gedauert hatte, bis er Mikuru erreichte, musste er das Geschehen von irgendwo her beobachtet haben. Noch unglaublicher ist, dass Yuki, die eben noch ihren Stab durch die Luft schwenkte, und ihre drei Diener, alle verschwunden waren. Das wäre die Gelegenheit gewesen Mikuru den Rest zu geben. Wo zur Hölle waren sie alle hingegangen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Brr ... Kalt ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Itsuki sie gerettet hatte, krabbelte Mikuru langsam auf den Steg und hustete dabei die ganze Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was machst du denn hier?“, fragte Itsuki, aber Mikuru antwortete nicht. Sie starrte ihn erst eine Zeit an, bis sie dann doch sprach: „Was ich hier mache? Nun … ich wurde von ein paar bösen Menschen in den See geworfen ... Ah ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau in diesem Moment hörte man ein entferntes Geräusch. Mikuru stöhnte und fiel in Ohnmacht. So ist es, das stand so im Drehbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hey, was ist los?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru sank langsam zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise würde man wenn so was passiert einen Krankenwagen rufen oder zumindest jemanden in der Nähe um Hilfe bitten. Aber Itsuki verhielt sich lieber unkonventionell und hob Mikuru hoch. „Du Bastard! Wohin willst du mit einem ohnmächtigen Mädchen wie ihr?“, selbst wenn ihr das schreien würdet, könntet ihr ihn nicht aufhalten. Itsuki wirkte sehr entschlossen, als er Mikuru wegtrug. So entschlossen, als würde er auch von irgendwelchen Strahlen kontrolliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm sie mit nach Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn der Regisseur ein paar Details ausgelassen hatte, erkennt man schon alleine an der Inneneinrichtung, dass Itsuki in einem riesigen Haus wohnen musste. Er trug Mikuru in ein großräumiges, Japanisch eingerichtetes Zimmer und wäre es nicht schon Sünde genug, dass er sie überhaupt in seinen Armen hielt, sah es auch noch so aus, als hätte sie gerade ein Bad genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nur ein kleines Problem. Wie soll ein bewusstloser Mensch alleine baden? Also hatte dieser grinsende Scheinheilige nicht nur ihren Körper befummelt, sondern vielleicht noch viel mehr getan. Bevor man darüber überhaupt nachdenken kann, steigt in einem schon die Wut hoch und man bekommt Lust ihn umzubringen. So ungefähr hatte ich mich gefühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki sollte sich keine Gedanken um Yuki machen, es ist wahrscheinlicher, dass ihm bald die halbe Schule nach dem Leben trachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon schlimm genug ein Mädchen, das fast ertrunken und bewusstlos ist, in sein Zimmer zu bringen, aber sie dann auch noch zu baden ist schon kriminell. Wenn jemand so etwas macht ... nein, Ituki hatte es ja getan, sollte er bei lebendigem Leibe in Stücke geschnitten werden und die Familie dürfte nicht mal eine Entschädigung erhalten. Es ist seine Schuld etwas getan zu haben, von dem jeder Junge in der Schule träumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki legte Mikuru auf eine Matratze, die vorher nicht dort lag, und kniete sich neben sie. Er verschränkte seine Arme und dachte angestrengt nach. Wollen wir wetten? Ich glaube, dass sein Kopf in diesem Moment sehr leer gewesen sein musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v06c01_02.jpg|thumb|&#039;&#039;Itsuki legte Mikuru auf eine Matratze, die vorher nicht dort lag und kniete sich neben sie. Er verschränkte seine Arme und dachte angestrengt nach.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand  aus dem Hintergrund gab eine Anweisung und Itsuki folge ihr gehorsam, indem er sich Mikurus Gesicht näherte. Wenn er noch einen Zentimeter weiter geht, dann wird jemand, der eigentlich nicht im Film mitspielt, die vierte Wand brechen und ihn zusammenschlagen. Glücklichweise stoppte ihn jemand, dessen Auftritt nicht ganz so überraschend gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Stopp!“, hörte man Yuki sagen, die ihren Kopf durch das Fenster reinsteckte und so aussah, als wäre sie ein Azubi des Sensenmanns. Ich sollte noch erwähnen, dass wir uns im zweiten Stock befanden und niemand wusste, auf was Yuki vor dem Fenster stand. Am besten ihr macht euch darüber gar keine Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki, die man wohl eher Engel in Leichenkleid als Sensenmann nennen sollte, sprang durch das Fenster und sagte mit gewohnt ruhigem Blick: „Koizumi Itsuki, wähle nicht sie, sondern mich. Nur wenn du mir folgst, kannst du dein volles Potenzial entfalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki war wirklich ein schlechter Schauspieler. Er wirkte überhaupt nicht erschrocken, als Yuki plötzlich vor dem Fenster auftauchte. Er als er zu ihr sagte: „Huch? Was meinst du?“, hob er seine Stimme und schaute ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann es im Moment nicht erklären, aber irgendwann wirst du es verstehen. Du hast zwei Möglichkeiten: Entweder du wählst mich und erreichst dadurch, dass das Universum seiner wahren Form näher kommt oder du wählst sie und verbaust dir diese Möglichkeit.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mich nicht irre, hatte sich Yuki ein Drittel davon selber ausgedacht. Richtete sich das an den echten Itsuki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wahre Bedeutung vom dem was Nagato, nein ich meine natürlich Yuki, damit sagen wollte, heben wir uns für später auf. Itsuki sah jedenfalls verwirrt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verstehe. Egal für welche Möglichkeit er sich entscheidet … nein Moment, ich bin es ja um den es geht … also ich bin eine Art Schlüssel, stimmt’s? Aber ein Schlüssel kann nicht viel mehr machen als eine Tür öffnen. Und wenn sich die Tür öffnet, dann würde etwas passieren, oder? Das bereitet mir Unbehagen ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki legte eine Pause ein und schaute nachdenklich in die Kamera. Mit wem zum Teufel redete er eigentlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jetzt wird mir alles klar, Yuki-san. Leider hab ich nicht das Recht diese Entscheidung zu treffen. Es ist noch zu früh dafür. Können wir sie also noch etwas hinausschieben? Wir brauchen noch mehr Zeit zum Nachdenken. Natürlich wäre es etwas anderes, wenn du uns alles was du weißt erzählen würdest.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das wird bald passieren, aber mit Sicherheit noch nicht jetzt. Unvollständige Daten sind für uns gleichbedeutend mit Fehlern. Wir werden nichts machen, solange wir uns nicht absolut sicher sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für ein geheimnisvolles Gespräch. Itsuki und Yuki waren wohl die einzigen die verstanden, worum es eigentlich ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki nickte kurz, schaute zur immer noch schlafenden Mikuru und kletterte dann aus dem Fenster. Sie sprang natürlich nicht aus dem zweiten Stock, sondern eigentlich nur auf den Balkon, aber da die Kamera die ganze Zeit im Zimmer blieb, konnte der Zuschauer das nicht wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki schaute danach wieder nachdenklich auf die bewusstlose Mikuru. Würde sie jetzt aufwachen, wäre ihr die Situation wohl so unangenehm, dass sie alles in Richtung Itsuki werfen würde, das ihr in die Finger käme. Immerhin ist sie alleine mit ihm in seinem Zimmer und trägt nur ein T-Shirt. Natürlich müsste sie annehmen, dass Itsuki sie begrabbelt hätte und ihn infolgedessen krankenhausreif schlagen. Bitte lasst die Geschichte so weitergehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zuvor kommt noch etwas Werbung. Diesmal für Yamatsuchis Modellgeschäft und wieder sind es unsere beiden Heldinnen, die sie verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Werbung müssen wir feststellen, dass der Film anscheinend plötzlich sein Genre gewechselt hatte. Alle Kämpfe von vorher sind vergessen, jetzt schauen wir eine romantische Komödie. Ich verstehe wirklich nicht mehr, was im Kopf der Regisseurin vorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru wohnte nun in Itsukis Haus und die Geschichte war praktisch eine normale Liebesgeschichte über ein junges Paar, das glücklich zusammen lebte. Das war so kitschig, dass man sich am liebsten tot stellen möchte, nur um diese peinlichen Szenen nicht sehen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem waren das folgende Szenen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Itsuki, der versuchte Mikurus missglückte Kochversuche zu überstehen, während sie dabei aufgeregt zusah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mikuru, die Itsuki an Tür verabschiedete und dabei zufällig seinen Finger berührte, nur um dann erschrocken zurückzuspringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heftig errötende Mikuru.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sich aufopferungsvoll um die Hausarbeit kümmernde Mikuru.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mikuru, die Itsuki fröhlich grüßte, nachdem er von der Schule zurückkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte am liebsten „Hört doch endlich auf damit!“ schreien, aber solche Einwände würden nur auf taube Ohren treffen, deswegen hielt ich mich zurück. Also fuhren Itsuki und Mikuru damit fort ein Liebespaar zu spielen. Koizumi, wollen wir die Plätze tauschen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki lebte übrigens mit seiner zehnjährigen Schwester zusammen. So verlangte es das Drehbuch. Ah, Entschuldigung, sie war im letzten Monat elf geworden. Jedenfalls sah man sie nun im Haus herumrennen. Auch wieder eine von diesen geheimnisvollen Szenen; aus welchem Grund wurde Itsukis Schwester überhaupt eingebaut?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer, der Kampf zwischen Mikuru und Yuki musste weitergehen und diesmal war der Schauplatz Itsukis Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hätte gedacht, dass Yuki in die Schule wechseln würde? Ich hab keine Ahnung, wie der Regisseur auf dieses Füllmaterial gekommen war. Jedenfalls hatte Yuki ihren schwarzen Umhang beiseite gelegt und versuchte nun sich mit Itsuki anzufreunden, um dadurch gleichzeitig Mikuru auszustechen. Ihre Strategie bestand zunächst darin, Liebesbriefe in Itsukis Schuhfach zu legen, bevor sie dann dazu überging, ihm in der Mittagspause ein selbst gemachtes Bento anzubieten. Außerdem wartete sie jeden Tag vor dem Schultor auf Itsuki und trug ein Foto von ihm in ihrem Portemonnaie. Man sollte anstelle von Strategie wohl eher von Besessenheit sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich sah Mikuru dabei nicht tatenlos zu und wechselte auch auf die Schule. Wäre es nicht besser gewesen, wenn die beiden von Anfang auf die Schule gewechselt wären? Mikuru hatte die Aufgabe Itsuki zu beschützen, also wäre es nachvollziehbar, wenn sie sich auf der gleichen Schule eingeschrieben hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch absurder war aber, dass Mikuru und Yuki sich nicht länger mit mysteriösen Strahlen und Zauberstäben bekämpften. Stattdessen hatten sie sich ein neues Ziel gesetzt; nämlich das Herz von Itsuki zu erobern. Die Geschichte war schon sinnlos genug und nun hatte sie sich auch noch in eine Liebesgeschichte mit Dreiecksbeziehung verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich war Yuki im Nachteil, denn Mikuru und Itsuki lebten schon zusammen; die besten Voraussetzungen, um ein Paar zu werden. Im Gegensatz dazu stand Yuki, bei der übrigens niemand wusste wo sie wohnte, vor einer großen Wand und diese Wand zu durchbrechen wäre wohl genauso schwer, wie die Chinesische Mauer zu überwinden. Also musste Yuki dem Drehbuch nach zu extremen Mitteln greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Waa! Was machst du da?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki ignorierte Mikurus Einwand und umarmte Itsuki fest. Anscheinend wollte der Regisseur Itsuki durch den körperlichen Kontakt aufrütteln, aber das konnte nicht funktionieren, weil das Mädchen an seiner Seite absolut keine Emotionen zeigte. Die Szene schaffte es also nicht die Gefühle in Wallung zu bringen, sondern sorgte eher für unfreiwillige Komik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch Mikuru wurde ihrer Rolle nicht gerecht, denn eigentlich sollte sie eifersüchtig werden. Und Itsuki ließ sowieso alles kalt. Keiner der drei steckte Gefühl in das Schauspiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das soll uns nicht weiter stören, ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass nun die Zeit für das groteske Finale gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht hatten sie selber keine Lust mehr auf die romantische Nebenhandlung, jedenfalls beendeten Mikuru und Yuki ihren stillschweigend getroffenen Waffenstillstand und nahmen wieder ihre alten Rollen als Kampfkellnerin bzw. außerirdische Magierin an. Die Handlung wurde dadurch immer absurder, denn es folgen einige willkürliche Gefechte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru, Yuki und ihr Lehrling, der Kater Shamisen, kämpften in einem Hinterhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru, Yuki und Shamisen kämpften im Bambusfeld hinter der Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru und Yuki lieferten sich vor der Wohnung von irgendjemand ein Gefecht, während Shamisen gelangweilt zuschaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru und Yuki rannten in Itsuki Haus umher, während die kleine Schwester dabei lachend zuschaute und Shamisen in ihrem Arm hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach all diesen irrelevanten Szenen werdet ihr euch bestimmt freuen, dass die romantische Nebenhandlung aus welchen Gründen auch immer wieder zurückkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider konnte sich Itsuki noch immer nicht zwischen den beiden entscheiden; ein Umstand, den man vielleicht sogar verstehen könnte. Zwischen Mikuru und Yuki zu stehen – ich kann mir vorstellen, dass das Publikum, das natürlich komplett aus Männern bestehen würde, sein Glück verfluchte. Das war der Göttin, aus deren Feder das Drehbuch stammte und die gleichzeitig die Ultra-Regisseurin war, aber ziemlich egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regie lässt sich mit einem Gorilla vergleichen, der an einem Radrennen teilnimmt und nicht weiß wie man bremst. Er würde bei jeder Drehung hinfallen, danach wieder aufstehen und geradeaus weiterfahren, als wäre nichts passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber egal wie viele brillante Einfälle unsere Ultra-Regisseurin hatte und wie rücksichtslos sie war, selbst sie musste irgendwann erkennen, dass es sinnlos wäre die Geschichte ewig lang weitergehen zu lassen. Leider dauerte es sehr lange, bis ihr das bewusst wurde. Dafür musste sie sich erst beim Hinfallen regelrecht den Hintern verbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls konnte die Geschichte so nicht weitergehen, also mussten alle sinnlosen Handlungsfäden irgendwie miteinander verbunden und schnell zum Abschluss gebracht werden. Endlich erinnerte sich Yuki daran, warum sie überhaupt auf die Erde gekommen war, und forderte Mikuru zum letzten Duell heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Morgens fand Mikuru einen Brief in ihrem Schuhfach. Es war ein kleiner Zettel, auf dem kleine Buchstaben geschrieben waren, die aussahen, als hätte ein Drucker sie ausgespuckt. Der Text lautete: „Bringen wir es zu Ende.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wisst ihr, wenn Yuki Mikuru wirklich auslöschen wollte, dann hätte sie sich gar nicht die Mühe machen brauchen, sie vorher zu benachrichtigen. Das hätte sie auch schon in den Kämpfen vorher tun können. Wenn man so darüber nachdenkt, war Yuki manchmal eine ausdruckslose High-School-Schülerin, die Itsukis Herz erobern wollte, und dann wieder eine außerirdische Magierin, die mit Mikuru kämpfte. Was von beiden war sie nun wirklich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru war genauso undurchschaubar. Nachdem sie die Nachricht gelesen hatte, zerknüllte sie den Zettel und schaute entschlossen in die Ferne, bevor sie energisch nickte. Was zur Hölle hatte sie gerade verstanden? Selbst wenn ich mich wiederhole, ich verstehe das alles nicht. Es gab nur eine Person, die alles verstand, und die tauchte nie vor der Kamera auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst wenn ich als Kameramann nicht alles verstand, wusste ich zumindest, dass alles was einen Anfang hat auch ein Ende haben muss. Dieser Gedanke hilft zumindest ein bisschen über diese scheinbar unendliche Hölle hinweg. Wir haben endlich den Höhepunkt der Geschichte erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte ein weiterer Gastauftritt von Tsuruya-san, die die besorgt schauende Mikuru fragte: „Was ist los, Mikuru? Du siehst so aus, als hätte dich ein alter Knacker begrabscht oder hat dein Arzt festgestellt, dass du Fußpilz hast?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru stand in der hintersten Ecke des Klassenraums und antwortete: „Meine Zeit ist gekommen. Ich muss losgehen und meine letzte Schlacht schlagen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das klingt toll, Mikuru. Wir zählen auf dich! Das Schicksal der Erde liegt in deinen Händen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie das gesagt hatte, verzog Tsuruya-san ihr Gesicht und brach schließlich in schallendem Gelächter aus, weil sie sich nicht länger zurückhalten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich werde alles geben“, sagte Mikuru so leise, dass es noch gerade eben vom Mikrophon aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwecklos, die ganzen groben Fehler in der Geschichte abzustreiten. Mikuru und Tsuruya-san kannten sich offenbar, wie wir in der Szene beim See gesehen hatten, in der sie als unter Gedankenkontrolle stehender Zombie auf Mikuru gehetzt wurde. Dann hätte die Szene doch nach der aktuellen Szene stattfinden müssen. Der Kampf wäre viel intensiver gewesen, weil das Publikum schon vorher gewusst hätte, dass Mikuru und Tsuruya-san Freunde sind. Aber dank der Fahrlässigkeit der Regisseurin, wurden die Szenen durcheinander gewirbelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider blieb die nervende Deus ex machina hartnäckig und ließ sich nicht von ihrer Linie abbringen, egal wie oft man sich beschwerte. Sie drehte so wie sie gerade Lust hatte und brachte damit normale Menschen wie mich an den Rand eines Nervenzusammenbruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Schlacht sollte auf dem Dach der Schule stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wartete Yuki während der Mittagpause dort. Sie trug wieder ihren schwarzen Umgang und Shamisen klammerte sich an ihre Schulter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später öffnete sich die Tür und Mikuru in ihrem Kellnerkostüm betrat das Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„H ... Hast du lange gewartet?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sehr lange“, antwortete Yuki unverblümt. Es war nämlich so, dass Mikuru vorher im WC gewesen war, um ihr Kostüm zu wechseln. Deswegen hatte es so lange gedauert und auch der Kameramann musste einige Zeit warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki fing an, einen lang vorbereiteten Dialog zu rezitieren: „Dieses Mal werde ich die Sache beenden. Wir haben nicht mehr viel Zeit. Alles muss spätestens in ein paar Minuten enden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das sehe ich genauso ... Aber Itsuki-kun wird ganz sicher mich auswählen! Äh ... das klingt vielleicht etwas peinlich, aber ich glaube fest daran!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bedauerlicherweise habe ich nicht vor seine Wünsche zu respektieren. Ich muss seine Kräfte haben. Selbst wenn ich dafür die ganze Erde erobern muss.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ja, du könntest die Erde zuerst erobern und dann Itsuki entführen. Dann wäre es unmöglich dich noch aufzuhalten, weil selbst eine süße Kampfkellnerin wie Mikuru nichts gegen so eine riesige Übermacht ausrichten könnte, die Itsuki sicher aushändigen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn du schon die Macht hast die Erde zu erobern, warum ist es dann so schwer Itsuki zu fangen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du wirst deinen Willen nicht durchsetzen! Ich bin aus der Zukunft gekommen, um das zu verhindern!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, natürlich, das hätte ich fast vergessen. Mikuru war eine Kampfkellnerin aus der Zukunft. Aber der Film war fast zu Ende, ich hab keine Ahnung, wie die Drehbuchschreiberin diesen Umstand überhaupt noch in die Geschichte einbauen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nun geht es erstmal mit dem Kampf zwischen Mikuru und Yuki weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru schrie „Hiyaaa!“ und „Nimm das!“, während sie Laserstrahlen, Raketen und schwarze Mikro-Löcher aus ihrem Auge schoss. Yuki dagegen blieb die ganze Zeit ruhig stehen und schwenkte nur ihren Zauberstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Für die Atmosphäre reichen Computereffekte nicht aus!“, bekamen wir zu hören, also benutzten wir eine Menge Knaller, die zwar Restbestände aus dem Lager des Spielwarenladens waren, aber trotzdem doch genug Lärm machten. Infolgedessen kamen ein paar Lehrer auf das Dach und hielten uns eine Standpauke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es nun mal, wenn man mit Feuerwerk auf dem Dach spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls sich deswegen meine Akte mit Minuspunkten wegen schlechtem Benehmen füllen sollte, bitte ich darum, sie in die Akte des Regisseurs zu übertragen. Vielen Dank. Ihre Leistungen waren sowieso so gut, dass sie selbst dann keine Probleme hätte, wenn alle Minuspunkte von Asahina-san, Nagato, Koizumi und mir in ihre Akte übertragen werden würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ging der Kampf weiter, denn unsere Regisseurin ließ sich von den Lehrern nicht beeindrucken, die darauf bestanden, dass wir sofort das Dach verlassen. Die Regisseurin drohte sogar damit, dass sie, wenn die Lehrer den Dreh dieser wichtige Szene verbieten würden, mit einer Klage wegen Unterdrückung der freien Meinungsäußerung rechnen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine der Gedanke daran ist unheimlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Macht doch was ihr wollt, aber hört auf mit Feuer zu spielen!“, sagten die Lehrer und verließen fluchtartig das Dach. Auf dem sammelten sich jetzt immer mehr Zuschauer an, wodurch der Auftritt für Mikuru noch unangenehmer wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v06c01_03.jpg|thumb|&#039;&#039;Mikuru schrie „Hiyaaa!“ und „Nimm das!“, während sie Laserstrahlen, Raketen und schwarze Mikro-Löcher aus ihrem Auge schoss. Yuki dagegen blieb die ganze Zeit ruhig stehen und schwenkte nur ihren Zauberstab.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Situation sah für Mikuru aussichtslos aus. Keine ihrer Attacken zeigte Wirkung und Yuki kam langsam immer weiter auf sie zu. Mikuru konnte nur zurückweichen und stand nun mit dem Rücken zum Rand des Dachs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ruhe in Frieden! Ich werde einen schönen Grabstein für dich aussuchen. Wenn du dich im Jenseits anstrengst und viel Gutes tust, sammelst du vielleicht genug Karma, um das Leben nach deiner Wiedergeburt genießen zu können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki schwenkte ihren Stab, als wollte sie Mikuru zum Abschied ein letztes Mal grüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Auf Wiedersehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem Augenblick auf den anderen, begann der Sternenringwasauchimmer ungewöhnlich stark zu leuchten und zu flackern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kyaaaa!“, schrie Mikuru, fasste sich an den Kopf und kauerte sich dann auf den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es schwer ist sich vorzustellen, was das für eine Attacke gewesen war, müssen wir wohl von einer sehr mächtigen ausgehen, denn immerhin flogen unzählige Laserstrahlen aus dem Stab auf Mikuru zu, die wohl stark genug sind, um sie in ihre Atome aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haltet noch ein wenig durch, wir stehen kurz vor dem Höhepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Waaa! Aaaaah!“, Mikuru konnte nichts anderes machen, als vor lauter Angst zu schreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sollte man von der schwachen Heldin genervt sein, aber weil sie so niedlich ist, kann man über ihre Nutzlosigkeit leicht hinwegsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst wenn man das kann, durfte die Geschichte nicht so weitergehen, sonst würde Mikuru besiegt und der Film zur subtilen Satire werden, in der das klassische Konzept „Das Gute gewinnt, das Böse verliert“ für das realistische „Die mit Macht gewinnen immer“ Platz machen müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich konnte der Film nicht so enden. Unsere Heldin würde nicht einfach so verschwinden, denn anders als im echten Leben sollte eine unsichtbare Hand auftauchen, um das Böse zurückzuschlagen und die holde Maid retten. So hatte es sich unsere Regisseurin ausgedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Retter in der Not war niemand anderes als Itsuki. Wer hätte es auch sonst sein sollen? Andere wichtige Figuren kamen in der Handlung gar nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki zog Mikuru gerade noch rechtzeitig zur Seite, bevor die Strahlen sie erreichten, die gehorsam mitspielten, indem sie langsamer wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bist du verletzt, Asahina-san?“, fragte Itsuki und wandte sich dann zu Yuki, der er mit ausgestrecktem Arm entgegen warf: „Ich werde nicht zulassen, dass du sie verletzt! Lass bitte Gnade walten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki, der breitbeinig vor der erschöpften Mikuru stand und sie um jeden Preis beschützen wollte, hatte es tatsächlich geschafft, Yuki zum Nachdenken zu bringen. Denkt sie darüber nach, ob sie, wenn sie Itsuki nicht bekommen kann, ihn zusammen mit Mikuru töten sollte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es war nicht sie, die diese Frage beantwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was gibt es da noch zu überlegen? Du musst doch nur den Geist von diesem jungen Mann in Besitz nehmen. Ich habe gehört, dass du diese Fähigkeit hast. Also übernimm die Kontrolle über ihn und locke ihn weg. Dann kannst du das Mädchen, das es wagt dir in die Quere zu kommen, ohne Probleme aus dem Weg räumen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Shamisen, der das sagte, also könnt ihr euch sicher vorstellen, wie entsetzt ich gewesen war. Ich hatte ihm ausdrücklich verboten zu sprechen, aber er wollte einfach nicht hören. Das Abendessen konnte er an dem Tag vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verstanden.“, sagte Yuki gewohnt gelassen und klopfte mit ihrem Stab Shamisen leicht auf den Kopf, der daraufhin nichts mehr sagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann tat Yuki so als würde sie Selbstgespräche führen und sagte: „Das war Bauchrednerei.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach hob sie ihren Sternendings und rief: „Dann zeig was du kannst, Koizumi Itsuki. Ich werde dich zu meiner Marionette machen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten ein paar billige Soundeffekte, bevor ein Blitz aus dem Stab schoss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, ihr wisst wie die Geschichte weitergehen wird, also werde ich mich kurz fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsukis versteckte Kräfte wurden in dieser auswegslosen Situation aktiviert und machten ihn zu einem vollwertigen Esper. Diese Kräfte waren so stark, dass selbst Itsuki sie nicht kontrollieren konnte. Jedenfalls gelang es ihm mit den Kräften, die wohl durch seine starken Gefühle ausgelöst wurden, Yukis Angriffe abzuwehren und die schwarz gekleidete Außerirdische dann selber mit aller Macht anzugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie schade ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Miau.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr konnten Yuki und ihr Partner Shamisen nicht sagen, bevor sie vom Dach bis ans Ende des Universums gefegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Itsuki die beiden besiegt hatte, drehte er sich zur Heldin und sagte sanft: „Es ist vorbei, Asahina-san.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru hob ihr kleines immer noch ängstlich schauendes Gesicht und schaute Itsuki dann mit strahlenden Augen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der reichte Mikuru seine Hand, um sie hochzuziehen, lehnte sich an den Rand des Dachs und schaute gen Himmel. Mikuru tat es ihm gleich und schließlich folgte auch die Kamera ihren Blicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist offensichtlich, dass diese Technik immer dann benutzt wurde, wenn niemand wusste, wie die Szenen miteinander verbunden werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der letzten Szene, an einem kalten Herbsttag, liefen Mikuru und Itsuki unter den üppig blühenden Kirschbäumen nebeneinander her. Wie ärgerlich, dass das Kellnerkleid so gut zur Schuluniform passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine starke Böe blies zufälligerweise die Kirschblütenblätter hoch. Es war die einzige Szene im Film, die natürlich wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki lächelte und nahm ein Blatt von Mikurus seidenem Haar, die daraufhin verlegen errötete und schließlich langsam die Augen schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich entfernte sich die Kamera von den beiden und drehte sich in Richtung blauer Himmel. Schon wieder dieser Kameraschwenk?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgte der Abspann, dessen Musik von irgendwo willkürlich geklaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu guter Letzt wurde noch ein Nachwort hinter dem Ende eingefügt. Das war es dann aber wirklich mit der Vorstellung der verwirrenden Geschichte von „Die Abenteuer der Asahina Mikuru – Episode 00.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt selten vor, dass ein Film von Anfang bis Ende konfus ist. Dieses Mischmasch als Film zu bezeichnen, ist eigentlich schon eine Beleidigung gegenüber allen, die sich die Mühe machen ernsthaft einen Film zu produzieren. Seltsamerweise war der Film aus welchen Gründen auch immer ziemlich beliebt. Zuerst sollte der Film zusammen mit den Projekten des Filmclubs gezeigt werden, aber letztendlich verdrängte er irgendwann die anderen Filme und beanspruchte die ganze Vorstellung für sich. Ich hatte gehört, dass es daran gelegen haben sollte, dass das wachsende Publikum den Film unbedingt sehen wollte und dann gab es ja auch noch eine bestimmte Person, die keine Ruhe gab. Außerdem hatte Asahina-san eine Menge Bewunderer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erfuhr später, dass die armen Mitglieder des Filmclubs ihre Filme immer nur zwischendurch zeigen durften und sie ständig unterbrechen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kein Eintritt verlangt wurde, machten wir mit dem Film natürlich kein Geld, aber trotzdem reichte sein Erfolg aus, um unsere Produzentin schon über eine Fortsetzung nachdenken zu lassen. Sie wollte sogar eine editierte Version namens „Die Abenteuer der Asahina Mikuru – Director’s Cut“ auf DVD pressen und auf den Markt werfen. Asahina-san (mit feuchten Augen) und ich gaben uns alle Mühe, sie von dieser Idee abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn jede Idee von ihr führt zum Chaos, selbst wenn wir noch etwas Zeit bis zum nächsten Schulfest hatten. Wer weiß, ob die SOS-Brigade dann überhaupt noch existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird doch noch existieren, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, das sollte ich eine gewisse Zeitreisende fragen. Ich hoffe nur, dass die Information nicht streng geheim ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die Abenteuer der Mikuru Asahina - Episode 00, Ende)&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
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		<title>Suzumiya Haruhi:Band6 Die Abenteuer der Asahina Mikuru Episode 00</title>
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		<updated>2009-11-23T19:02:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich war froh, mein erstes Schulfest in der High School und den damit verbundenen Stress endlich hinter mir zu haben, aber leider sah Haruhi das offenbar anders, da sie mit ihren Gedanken schon in der Ferne schweifte. Ich kann mir sehr gut vorstellen, was für Ideen ihr durch den Kopf gingen. „Bestellt jetzt schon die Tickets vor“, „Dieser Film wird (sehr bald) Hollywood im Sturm erobern“, „Ein ganzes Jahr geplant und in weniger als einem Monat gedreht“, so ungefähr hatte sie sich wohl die Plakate für den zweiten Film vorgestellt, der auf dem nächsten Schulfest gezeigt werden sollte. Man kann es mit der Ungeduld auch übertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich hatte sie natürlich mal wieder nicht gefragt. Ich war nur dazu da, die schwere Ausrüstung zurückzuschleppen, was mich die ganze Zeit an die ägyptischen Sklaven erinnerte, die tonnenschwere Quader zu Pyramiden aufschichten mussten. Dabei hatte ich schon genug mit meinem Trauma zu tun, an dem ein bestimmter Film nicht ganz unschuldig gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr wissen wollt, warum der Film so traumatisch gewesen ist, müsst ihr nur etwas weiterlesen …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Abenteuer der Asahina Mikuru – Episode 00&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Heldin hieß Asahina Mikuru und war eigentlich ein ganz normales und süßes Mädchen, wäre da nicht der Umstand, dass sie eine Zeitreisende aus der Zukunft war. Ihr kennt auch jemanden, der Asahina Mikuru heißt? Reiner Zufall!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru war aber nicht nur eine Zeitreisende aus der Zukunft, sondern auch noch eine Kampfkellnerin. Warum kommt eine Kellnerin extra aus der Zukunft? Und wieso trägt sie die ganze Zeit ihre Arbeitskleidung? Fragt lieber nicht, solche unbedeutenden Fragen sind eh zwecklos, denn so ist die Geschichte nun mal. Ehrlich gesagt macht kein einziger Charakter aus dem Film Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtet eure Beschwerden also an den zuständigen Regisseur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasst uns nun heimlich beobachten, was Mikuru den ganzen Tag macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich zog sie sich erstmal ihr „Bunny Girl“-Kostüm an, das ein wichtiger Teil ihres Alltagslebens war. Immerhin musste sie damit Kunden in die Einkaufsstraße locken. Mikuru zog sich also direkt nach dem Aufstehen um, stellte sich mit einem großen Plastikschild vor die Läden und machte mit zaghafter Stimme Werbung für die Läden. Also ein ganz normaler Beruf. Naja, zumindest fast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte meinen, dass jemand aus der Zukunft so was nicht mehr nötig hätte, aber das war der zuständigen Drehbuchschreiberin anscheinend egal. Und nicht nur das, wenn ihr euch nun fragt, wieso sich Mikuru gerade als „Bunny Girl“ verkleidet, muss ich euch enttäuschen: ihr werdet darauf keine Antwort bekommen. Darüber hatte sich die Drehbuchschreiberin nämlich auch keine Gedanken gemacht. Ihr könnt den Film solange schauen wie ihr wollt; das Geheimnis wird trotzdem nicht gelüftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute stand Mikuru wieder in ihrem „Bunny Girl“-Kostüm vor den Läden und schwenkte ein Plastikschild herum, damit die Kunden ihr Geld in den Geschäften ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aufgepasst! Wir haben heute frischen Kohl reinbekommen! Und den gibt’s gleich als Sonderangebot! In der nächsten Stunde kostet ein Kohl nur den halben Preis! Die Dame dort hinten! Zögern sie nicht!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir ihr euch sicher denken könnt, stand Mikuru gerade vor dem Lebensmittelladen und sie war ziemlich angespannt. Das hat aber auch seine Vorzüge, denn wegen ihrer zitternden Bewegungen schwangen nicht nur die Hasenohren hin und her, sondern auch etwas anderes an ihrem Körper. Leider waren die meisten Kunden vor dem Laden Hausfrauen im mittleren Alter, also konnte die Werbung dieses süßen Mädchens nicht ihre volle Wirkung entfalten. Aber eigentlich reichte ja auch schon ihr selbstloser Einsatz an sich, um die Herzen der Kunden zu bewegen, und so fiel es ihnen nicht schwer, sich von ihrem Geld zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mikuru-chan, du bist heute ja wieder richtig gut drauf“, sagte ein Zuschauer mit ausdrucksloser Stimme, als er den Text aus dem Drehbuch ablas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vielen Dank! Ich gebe mein Bestes!“, antwortete das kostümierte Mädchen mit einem strahlenden Lächeln und fuhr damit fort, die Herzen der Kunden zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru musste Zauberkräfte haben, denn es gelang ihr im Nu, den einfachen Kohl in der Vorstellung der Kunden in einen köstlichen Gemüseeintopf zu verwandeln. Und als sie dann noch sagte: „Beeilen sie sich, solange wir noch welchen haben!“, wurde das Lebensmittelgeschäft regelrecht von den Kunden eingerannt. Es dauerte nicht lange, bis der Kohl im Sonderangebot ausverkauft war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach getaner Arbeit rief der Besitzer des Ladens, Morimuri Kiyosumi (46 Jahre alt), Mikuru zu sich und gab ihr den Umschlag mit der wohlverdienten Bezahlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du hilfst uns immer so nett. Es ist nicht viel, aber nimm es bitte trotzdem an“, sagte Morimuri-san, als er ihr den Umschlag mit seinen von der Arbeit gezeichneten Händen überreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru verbeugte sich und dankte dem Besitzer: „Das ist doch nicht der Rede wert. Sie sind viel zu großzügig. Ich habe ihnen bestimmt nur Umstände gemacht“; sie war eben ein sehr bescheidenes Mädchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie den Umschlag in ihren tiefen Dekollete gesteckt hatte, sagte sie: „Entschuldigen sie mich bitte, ich muss jetzt dem Schlachter helfen. Bis zum nächsten Mal!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann lief Mikuru, das unersetzbare und beliebe Maskottchen der Einkaufsstraße, mit ihrem Plastikschild auch schon zum nächsten Laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Erfolg, Mikuru! Hol die ganzen Kunden zurück, die uns der Supermarkt ein paar Ecken weiter geklaut hat! Das Schicksal unserer Einkaufsstraße liegt in deinen Händen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde ich ihr am liebsten hinterher rufen, als ich sie weggehen sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Mikuru war natürlich nicht in die Vergangenheit gereist, um ein paar Familiengeschäfte vor dem Untergang zu bewahren. Ihr erinnert euch bestimmt; sie ist in Wirklichkeit eine Kampfkellnerin und trägt das „Bunny Girl“-Kostüm nur zur Tarnung. Nicht dass es einen großen Unterschied machen würde, ob sie als „Bunny Girl“ oder Kellnerin verkleidet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl der Kostüme war genauso wahllos gewesen wie die ganze Handlung, die ein gewisser Jemand nicht mal im Entferntesten durchdacht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei, Mikurus richtige Aufgabe war nicht die Rettung der Einkaufsstraße. In Wirklichkeit sollte sie einen jungen Mann heimlich beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser junge Mann hieß Koizumi Itsuki und wirkte eigentlich wie ein ganz normaler High-School-Schüler. Doch in Wahrheit war er ein Esper. Ich denke euch ist klar, dass es purer Zufall ist, wenn ihr mal auf einen Koizumi Itsuki trefft. Itsuki war also ein Esper, aber er wusste nichts davon. Seine übernatürlichen Kräfte wurden nämlich nur ganz zufällig aktiviert, ohne dass er es hätte bemerken können. Und man kann es drehen und wenden wie man will, im Moment lebte er ein ganz normales Leben, so wie man es von einem High-School-Schüler erwarten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ging Itsuki wie jeden Tag durch die Einkaufsstraße, die er auf dem Weg nach Hause durchqueren musste, und natürlich lächelte er dabei so wie immer ganz zwanglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand beobachtete ihn. Hinter der Ecke stand eine Person mit langen Hasenohren in einem sehr freizügigen Kostüm. Ich nehme an, ihr könnt euch denken wen ich meine. Normalerweise würde man so was natürlich nicht tragen, wenn man jemanden beschatten möchte, aber da es ihre normale Arbeitskleidung war, hatte sie kaum eine andere Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Puh!“, seufzte Mikuru erleichtert. Sie war anscheinend froh, dass Itsuki im Moment in Sicherheit war. Andererseits könnte man auch denken, dass sie ein Kouhai wäre, der sich nur nicht traut seinen geliebten Senpai zu grüßen. Der Gedanke daran geht mir so auf die Nerven, dass ich ihn lieber schnell vergesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Itsuki die Straße verlassen hatte, schrieb Mikuru mit einem Filzstift etwas auf das Plastikschild: „100 Gramm Rinderbrust für nur 98 Yen.“ Dahinter malte sie noch ein Herz und eine Kuh, bevor sie etwas niedergeschlagen in die entgegengesetzte Richtung wegging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu ihrem Ziel, einem kleinen Schreibwarenladen, bedankte sie sich für jeden Gruß mit einem Kopfnicken. Am schwach beleuchteten Eingang des Ladens wurde Mikuru schon von dessen Besitzer Suzuki Yuusuke (65 Jahre alt) erwartet. Suzuki-san war übrigens der Präsident des Vorstands vom Einkaufsviertel, bei dem Mikuru vorübergehend wohnen durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Willkommen zurück, Mikuru-chan. Gab es heute wieder viel zu tun?“, fragte Suzuki-san und lächelte dabei, wie ein Großvater gegenüber seinen Enkeln lächeln würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Äh ... ein wenig. Heute waren viele Kunden da. Das Geschäft, äh ... floriert, ich denke so kann man es sagen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist schön.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru nickte kurz ihren Kopf, um sich bei Suzuki-san zu bedanken und ging dann die relativ steile Treppe nach oben. Nachdem sie einen engen Gang durchquert hatte, erreichte sie ein kleines Schlafzimmer, das im japanischen Stil eingerichtet gewesen war. Suzuki-san lebte woanders, deswegen wurde dieser Raum nicht genutzt und war nun Mikurus Unterkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die Tür geschlossen hatte, begann Mikuru damit langsam ihr „Bunny Girl“-Kostüm auszuziehen, aber leider wurde diese sehr anregende Szene geschnitten. In der nächsten Szene sah man dann, wie Mikuru mit einem sehr weiten T-Shirt ins Bett krabbelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru war aber nicht die einzige, die Itsuki beobachtet hatte. Da war noch eine andere Person, die jeden seiner Schritte aufmerksam verfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich Nagato Yuki, ein Mädchen, das eigentlich kaum auffiel, aber in Wirklichkeit eine böse außerirdische Magierin war. Ihren Beruf erkennt man schon alleine an ihrem seltsamen Kostüm; das aus einem spitzen Hut und einem langen Umhang bestand. Ach ja, falls ihr ein Mädchen namens Nagato Yuki kennt, ist das reiner Zufall … die Bemerkung hängt euch bestimmt schon zum Hals raus, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki stand gerade auf dem Dach einer High-School und schaute mit einem emotionslosen Ausdruck gebannt nach unten. Anscheinend war es die Schule, auf die Itsuki ging, und Yuki wartete auf ihn, um einen ihrer finsteren Pläne in die Tat umzusetzen. Aber Halt, hatten wir nicht gerade in der Szene vorher gesehen, wie Itsuki nach Hause ging? So ist es, Yuki stand auf dem Schuldach, obwohl Itsuki gar nicht mehr in der Schule war. Das nenne ich mal beeindruckende Regie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnern wir uns. In der Szene im Einkaufsviertel hatte schon die Dämmerung eingesetzt und in der Szene mit Yuki stand die Sonne hoch am Himmel. Es ist ziemlich offensichtlich, dass die Szene während der Mittagspause gefilmt wurde. Doch das war dem Regisseur egal, anscheinend hält er nicht viel von Kontinuität; sehr zum Leidwesen des Editors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt auch für alle folgenden Szenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider rennt uns die Zeit davon, also springen wir gleich zum ersten Kampf zwischen Mikuru und Yuki. Wer braucht schon eine Erklärung? Aus welchem Grund auch immer, fand der Kampf in einem Waldpark statt. Vorher rannte Mikuru noch durch ein paar Tauben, die spektakulär hochflogen, aber da die Szene wie der Rest des Films keinen Sinn machte, konzentrieren wir uns lieber auf den Kampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru trug nicht mehr das „Bunny Girl“-Kostüm, sondern ihr Kellnerkleid, das viel zu kurz geschnitten war, und hatte ihre Haare hochgesteckt. Die zwei langen Zöpfe an den Seiten verzehnfachten gleich ihren Charme. Außerdem hielt sie eine schwere Maschinenpistole in ihrer Hand und schaute dabei so, als wäre sie nicht gerade besonders begeistert gegen Yuki zu kämpfen. Das machte sie übrigens nicht auf Anweisung der Regisseurin; es waren ihre ehrlichen Gefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu verzog die ganz in Schwarz gekleidete Yuki keine Miene. Sie stand nur da und hielt einen Zauberstab mit Stern an der Spitze in ihrer Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden starrten sich eine Zeit an, wahrscheinlich um die Spannung zu erhöhen, nur hätte Mikuru dabei vielleicht etwas optimistischer schauen sollen. Hatte sie wirklich so große Zweifel den Kampf zu gewinnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ahh!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru kniff ihre Augen fest zusammen, als sie den Abzug der Maschinenpistole drückte und die Projektile rasten in Yukis Richtung. Leider kamen die meisten nicht mal in die Nähe ihres Zieles, um genau zu sein konnte man die Treffer an einer Hand abzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wollte sich Yuki nicht einfach abschießen lassen, also schwang sie ihren Stab, der übrigens den lächerlichen Namen „Sternenring-Inferno“ trug, und wehre die Kugeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Seufz ...“, war das einzige, was Mikuru dazu sagen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte die gesamte Munition verfeuert. Ruhe kehrte auf dem Schlachtfeld ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Na schön! Dann muss ich wohl meine geheime Technik benutzen! Nimm das!“, rief Mikuru mit süßer Stimme und warf danach ihre Maschinenpistole weg. Ist es nicht etwas früh für die geheime Technik? Wie dem auch sei, Mikuru formte aus ihren Fingern ein V, hielt es an ihr linkes, übrigens blaues, Auge und schrie: „Mi ... Mi ... Mikuru-Strahl!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Schrei schoss ein tödlicher Laserstrahl mit Lichtgeschwindigkeit aus Mikurus Auge und hätte alles in seinem Weg durchbohrt, wäre da nicht jemand, der etwas dagegen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser jemand war Yuki, die schneller als ein Wimpernschlag zu Mikuru rannte, um den Mikuru-Strahl mit ihrer rechten Hand aufzuhalten. Wir mussten für diese Szene nicht mal Spezialeffekte benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kyaa!?“, schrie Mikuru erschrocken, als Yuki so schnell auf sie zukam, dass man ihre Umrisse nur verschwommen wahrnehmen konnte. Ohne Schwierigkeiten drückte sie Mikuru zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah ... Na ... Nagato-san!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato saß nun auf der entsetzen Kellnerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wird als nächstes passieren? Welches Schicksal erwartet Mikuru? Und wann hat Itsuki seinen ersten richtigen Auftritt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habt noch ein wenig Geduld, die Geschichte geht gleich weiter, wenn unsere beiden Protagonistinnen mit der Werbung für „Oomori-Elektronik“ fertig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v06c01_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Habt noch ein wenig Geduld, die Geschichte geht gleich weiter, wenn unsere beiden Protagonistinnen mit der Werbung für „Oomori-Elektronik“ fertig sind.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind wir wieder, der Film kann weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru, die Kampfkellnerin, lief gerade ziellos die Einkaufsstraße entlang. „Ich kann immer noch nicht glauben, dass der Mikuru-Strahl nicht funktioniert hat … Ich muss mir etwas anderes überlegen“, sagte Mikuru zu sich selbst und schleppte sich mühsam in ihres kleines Zimmer zurück, in dem es nicht mal ein erwähnenswertes Möbelstück gab. Dort fing sie an sich wieder umzuziehen; Mikuru war nun mal kein Power Ranger, ihre Kleidung musste manuell gewechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Zimmertür öffnete, trug Mikuru wieder ihr „Bunny Girl“-Kostüm. Besonders glücklich sah sie nicht aus, als sie die Treppen runterging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt wohl, dass sie heute noch arbeiten musste, obwohl sie gerade erst einen schweren Kampf überstanden hatte. Nahm sie ihre Arbeit so ernst oder war sie einfach nur dumm? Wie auch immer, die Heldin dieses Films hatte es nicht leicht; etwas, das sie und die echte Mikuru gemeinsam hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Augenblick betrat Itsuki die Straße, der wie immer auf dem Weg nach Hause war. Anscheinend war er so in Gedanken versunken, dass er um sich herum nichts wahrnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen bemerkte er auch die mysteriöse in Schwarz gekleidete Gestalt nicht, die schon auf ihn wartete und auf deren Schulter diesmal ein Kater saß, der verzweifelt versuchte nicht die Balance zu verlieren. Kaum hatte Itsuki sie erreicht, stellte sich die Magierin mit Kater in seinen Weg. Der erschrockene Itsuki fragte: „Wer bist du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede andere Reaktion wäre wohl glaubwürdiger, aber so stand es eben im Drehbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich bin“, Yuki machte eine Pause und fuhr dann fort, „eine zauberkundige Außerirdische.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki starrte auf den Kater und sagte: „Ist dem so?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki starrte auch auf den Kater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und wie kann ich dir helfen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In dir ruht eine verborgene Kraft, die ich haben will.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn ich sie nicht hergeben möchte?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich muss sie haben, selbst wenn ich dafür extreme Mittel einsetzen muss.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was meinst du mit extremen Mitteln?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki schwenkte ihren „Sternenring-Inferno“ und schon schoss ein Strahl so schnell wie ein Blitz auf Itsuki zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Pass auf!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Seite her sprang ein „Bunny Girl“ auf Itsuki zu und stieß ihn aus der Schussbahn. Beide landeten auf dem Boden, während der Strahl sein Ziel verfehlte und in einen Strommast einschlug. Nun lagen Mikuru und Itsuki also eng umschlungen auf dem Boden; ein Anblick, der einen schnell zur Weißglut bringen kann, und es dauerte auch eine Weile, bis Mikuru wieder auf den Beinen war, denn der Sturz war wohl heftig genug, um sie ein paar Sterne sehen zu lassen. Aus welchen Gründen auch immer nutzte Yuki die Gelegenheit nicht aus und griff nicht weiter an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als Itsuki Mikuru an ihren Schultern packte und schüttelte, verschwanden die Sterne und sie sagte: „Au!“, während sie sich dabei den Kopf rieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann richtete sie ihren Finger auf Yuki und sagte herausfordernd: „Damit wirst du nicht durchkommen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki schaute Mikuru erst eine Weile an, wendete dann ihren Blick zu den Schnurrhaaren des Katers auf ihrer Schulter, nur um dann wieder zu Mikuru zu schauen und zu sagen: „Ich werde mich erstmal zurückziehen. Nächstes Mal wirst du nicht so viel Glück haben. Überleg dir schon mal was auf deinem Grabstein stehen soll, denn ich werde keine Gnade zeigen und dich mit absoluter Sicherheit auslöschen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe zwar nicht, wieso sie Mikuru verschont hatte, aber so war es eben. Nachdem sie ihre Drohung ausgesprochen hatte, ging Yuki langsam fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki hob seine Stimme: „Darf ich fragen wer du bist?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Äh?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru, die eben noch einen Seufzer der Erleichterung ausgestoßen hatte, wirkte wieder angespannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah, äh ... ich bin nur ein „Bunny Girl“, das zufälligerweise vorbeigekommen ist. Mehr nicht! Auf Wiedersehen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tat so als würde sie Yuki verfolgen und verließ die Einkaufsstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer das wohl gewesen ist?“, sagte Itsuki und ließ seinen Blick warum auch immer in der Ferne schweifen. Die Kamera tat es ihm gleich und schwenkte in Richtung weiße Wolken, wohl um zu zeigen, dass die Szene zu Ende war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Kampf zwischen Mikuru und Yuki fand bei einem See statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke ihr wisst bereits, dass es zwecklos ist auf eine Erklärung zu warten, wie dieser Kampf überhaupt zustande gekommen ist. Benutzt eure eigene Phantasie und stellt euch vor was zwischenzeitlich alles passiert ist. Ich hoffe zumindest, dass etwas passiert ist ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich hab keine Angst vor dir! Du böse Außerirdische, Yuki. Verschwinde von der Erde! Du ... äh ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du bist es, die verschwinden muss. Aus dieser Zeitperiode. Er gehört uns. Selbst wenn er noch nicht erkannt hat, dass er solche für uns wertvollen Kräfte besitzt. Wir brauchen ihn, um die Erde zu erobern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das werde ich verhindern, selbst wenn ich dafür mein Leben opfern muss!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn das so ist ... stirb!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend hatte Yuki den Kater diesmal gegen drei High-School-Schüler eingetauscht; ein lebhaftes Mädchen und zwei Jungen, die etwas verwirrt aussahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru kannte das langhaarige Mädchen wohl, denn sie sagte: „Ah, ah, Tsuruya-san … Selbst du … bitte komm wieder zur Vernunft!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mikuru, jemand der so was trägt, sollte nicht von anderen verlangen, dass sie wieder zur Vernunft kommen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tsuruya-san hatte anscheinend aus Verstehen ihr wahres Ich gezeigt, verzog dann aber ihr Gesicht und sagte: „Mikuru, tut mir leid. Ich möchte das nicht tun, aber ich hab mich nicht mehr unter Kontrolle. Es tut mir wirklich leid.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kya?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mach dich bereit zu sterben, Mikuru!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tsuruya-san spielte ihre Rolle sehr überzeugend und kam, zusammen mit den beiden anderen, langsam auf Mikuru zu, während Yuki hinter ihnen stand und sie mit ihrem Zauberstab kontrollierte. Anscheinend stieß der Stab irgendwelche die Gedanken manipulierenden Strahlen aus, jedenfalls hatte er Tsuruya-san und die beiden Jungen in Yukis persönliche Zombies verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die schreckliche Yuki so eine teuflische Methode einsetzt. Wie soll sich Mikuru gegen die drei wehren? Was wird sie nun tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Waaaa, Waaaa!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tsuruya-san und die beiden anderen hielten die arme Mikuru an ihren Armen und Beinen fest,&lt;br /&gt;
trugen sie zum grünen, modrigen See und schmissen sie ins Wasser. Einer der männlichen Zombies, um genau zu sein der, der besonders vertrottelt aussah, fiel auch ins Wasser. Macht euch keine Sorgen um ihn, er kam alleine wieder raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah, Hilfe! Waaa!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See sah ziemlich tief aus, also geriet Mikuru in Panik und schlug wie wild um sich. Dadurch kam sie keinen einzigen Zentimeter voran. Wenn das so weiterginge, dann würde sie wohl auf den Grund sinken und zu Fischfutter werden. Mikuru konnte nicht schwimmen ... zumindest dem Drehbuch nach, also konnte sie nichts anderes machen als im Wasser zu plantschen, bis ihr der weiße Schaum um die Ohren flog. Sie war in großer Gefahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber solche Momente sind wie geschaffen für den spektakulären Auftritt der männlichen Hautfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ist alles in Ordnung?“, sagte Itsuki, als er ruhig auf Mikuru zukam, sich am Rand des Sees hinkniete und seine Hand reichte. Ganz wie man es von einem Helden erwarten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Halt dich fest und beruhig dich erstmal. Pass auf, dass mich nicht auch reinziehst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es interessant. Wo zum Teufel kam Itsuki her? Beim See gab es kaum Stellen, an denen man sich verstecken konnte. Wenn man mal überlegt wie lange es gedauert hatte, bis er Mikuru erreichte, musste er das Geschehen von irgendwo her beobachtet haben. Noch unglaublicher ist, dass Yuki, die eben noch ihren Stab durch die Luft schwenkte, und ihre drei Diener, alle verschwunden waren. Das wäre die Gelegenheit gewesen Mikuru den Rest zu geben. Wo zur Hölle waren sie alle hingegangen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Brr ... Kalt ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Itsuki sie gerettet hatte, krabbelte Mikuru langsam auf den Steg und hustete dabei die ganze Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was machst du denn hier?“, fragte Itsuki, aber Mikuru antwortete nicht. Sie starrte ihn erst eine Zeit an, bis sie dann doch sprach: „Was ich hier mache? Nun … ich wurde von ein paar bösen Menschen in den See geworfen ... Ah ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau in diesem Moment hörte man ein entferntes Geräusch. Mikuru stöhnte und fiel in Ohnmacht. So ist es, das stand so im Drehbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hey, was ist los?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru sank langsam zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise würde man wenn so was passiert einen Krankenwagen rufen oder zumindest jemanden in der Nähe um Hilfe bitten. Aber Itsuki verhielt sich lieber unkonventionell und hob Mikuru hoch. „Du Bastard! Wohin willst du mit einem ohnmächtigen Mädchen wie ihr?“, selbst wenn ihr das schreien würdet, könntet ihr ihn nicht aufhalten. Itsuki wirkte sehr entschlossen, als er Mikuru wegtrug. So entschlossen, als würde er auch von irgendwelchen Strahlen kontrolliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm sie mit nach Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn der Regisseur ein paar Details ausgelassen hatte, erkennt man schon alleine an der Inneneinrichtung, dass Itsuki in einem riesigen Haus wohnen musste. Er trug Mikuru in ein großräumiges, Japanisch eingerichtetes Zimmer und wäre es nicht schon Sünde genug, dass er sie überhaupt in seinen Armen hielt, sah es auch noch so aus, als hätte sie gerade ein Bad genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nur ein kleines Problem. Wie soll ein bewusstloser Mensch alleine baden? Also hatte dieser grinsende Scheinheilige nicht nur ihren Körper befummelt, sondern vielleicht noch viel mehr getan. Bevor man darüber überhaupt nachdenken kann, steigt in einem schon die Wut hoch und man bekommt Lust ihn umzubringen. So ungefähr hatte ich mich gefühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki sollte sich keine Gedanken um Yuki machen, es ist wahrscheinlicher, dass ihm bald die halbe Schule nach dem Leben trachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon schlimm genug ein Mädchen, das fast ertrunken und bewusstlos ist, in sein Zimmer zu bringen, aber sie dann auch noch zu baden ist schon kriminell. Wenn jemand so etwas macht ... nein, Ituki hatte es ja getan, sollte er bei lebendigem Leibe in Stücke geschnitten werden und die Familie dürfte nicht mal eine Entschädigung erhalten. Es ist seine Schuld etwas getan zu haben, von dem jeder Junge in der Schule träumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki legte Mikuru auf eine Matratze, die vorher nicht dort lag, und kniete sich neben sie. Er verschränkte seine Arme und dachte angestrengt nach. Wollen wir wetten? Ich glaube, dass sein Kopf in diesem Moment sehr leer gewesen sein musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v06c01_02.jpg|thumb|&#039;&#039;Itsuki legte Mikuru auf eine Matratze, die vorher nicht dort lag und kniete sich neben sie. Er verschränkte seine Arme und dachte angestrengt nach.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand  aus dem Hintergrund gab eine Anweisung und Itsuki folge ihr gehorsam, indem er sich Mikurus Gesicht näherte. Wenn er noch einen Zentimeter weiter geht, dann wird jemand, der eigentlich nicht im Film mitspielt, die vierte Wand brechen und ihn zusammenschlagen. Glücklichweise stoppte ihn jemand, dessen Auftritt nicht ganz so überraschend gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Stopp!“, hörte man Yuki sagen, die ihren Kopf durch das Fenster reinsteckte und so aussah, als wäre sie ein Azubi des Sensenmanns. Ich sollte noch erwähnen, dass wir uns im zweiten Stock befanden und niemand wusste, auf was Yuki vor dem Fenster stand. Am besten ihr macht euch darüber gar keine Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki, die man wohl eher Engel in Leichenkleid als Sensenmann nennen sollte, sprang durch das Fenster und sagte mit gewohnt ruhigem Blick: „Koizumi Itsuki, wähle nicht sie, sondern mich. Nur wenn du mir folgst, kannst du dein volles Potenzial entfalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki war wirklich ein schlechter Schauspieler. Er wirkte überhaupt nicht erschrocken, als Yuki plötzlich vor dem Fenster auftauchte. Er als er zu ihr sagte: „Huch? Was meinst du?“, hob er seine Stimme und schaute ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann es im Moment nicht erklären, aber irgendwann wirst du es verstehen. Du hast zwei Möglichkeiten: Entweder du wählst mich und erreichst dadurch, dass das Universum seiner wahren Form näher kommt oder du wählst sie und verbaust dir diese Möglichkeit.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mich nicht irre, hatte sich Yuki ein Drittel davon selber ausgedacht. Richtete sich das an den echten Itsuki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wahre Bedeutung vom dem was Nagato, nein ich meine natürlich Yuki, damit sagen wollte, heben wir uns für später auf. Itsuki sah jedenfalls verwirrt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verstehe. Egal für welche Möglichkeit er sich entscheidet … nein Moment, ich bin es ja um den es geht … also ich bin eine Art Schlüssel, stimmt’s? Aber ein Schlüssel kann nicht viel mehr machen als eine Tür öffnen. Und wenn sich die Tür öffnet, dann würde etwas passieren, oder? Das bereitet mir Unbehagen ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki legte eine Pause ein und schaute nachdenklich in die Kamera. Mit wem zum Teufel redete er eigentlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jetzt wird mir alles klar, Yuki-san. Leider hab ich nicht das Recht diese Entscheidung zu treffen. Es ist noch zu früh dafür. Können wir sie also noch etwas hinausschieben? Wir brauchen noch mehr Zeit zum Nachdenken. Natürlich wäre es etwas anderes, wenn du uns alles was du weißt erzählen würdest.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das wird bald passieren, aber mit Sicherheit noch nicht jetzt. Unvollständige Daten sind für uns gleichbedeutend mit Fehlern. Wir werden nichts machen, solange wir uns nicht absolut sicher sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für ein geheimnisvolles Gespräch. Itsuki und Yuki waren wohl die einzigen die verstanden, worum es eigentlich ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki nickte kurz, schaute zur immer noch schlafenden Mikuru und kletterte dann aus dem Fenster. Sie sprang natürlich nicht aus dem zweiten Stock, sondern eigentlich nur auf den Balkon, aber da die Kamera die ganze Zeit im Zimmer blieb, konnte der Zuschauer das nicht wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki schaute danach wieder nachdenklich auf die bewusstlose Mikuru. Würde sie jetzt aufwachen, wäre ihr die Situation wohl so unangenehm, dass sie alles in Richtung Itsuki werfen würde, das ihr in die Finger käme. Immerhin ist sie alleine mit ihm in seinem Zimmer und trägt nur ein T-Shirt. Natürlich müsste sie annehmen, dass Itsuki sie begrabbelt hätte und ihn infolgedessen krankenhausreif schlagen. Bitte lasst die Geschichte so weitergehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zuvor kommt noch etwas Werbung. Diesmal für Yamatsuchis Modellgeschäft und wieder sind es unsere beiden Heldinnen, die sie verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Werbung müssen wir feststellen, dass der Film anscheinend plötzlich sein Genre gewechselt hatte. Alle Kämpfe von vorher sind vergessen, jetzt schauen wir eine romantische Komödie. Ich verstehe wirklich nicht mehr, was im Kopf der Regisseurin vorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru wohnte nun in Itsukis Haus und die Geschichte war praktisch eine normale Liebesgeschichte über ein junges Paar, das glücklich zusammen lebte. Das war so kitschig, dass man sich am liebsten tot stellen möchte, nur um diese peinlichen Szenen nicht sehen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem waren das folgende Szenen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Itsuki, der versuchte Mikurus missglückte Kochversuche zu überstehen, während sie dabei aufgeregt zusah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mikuru, die Itsuki an Tür verabschiedete und dabei zufällig seinen Finger berührte, nur um dann erschrocken zurückzuspringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heftig errötende Mikuru.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sich aufopferungsvoll um die Hausarbeit kümmernde Mikuru.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mikuru, die Itsuki fröhlich grüßte, nachdem er von der Schule zurückkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte am liebsten „Hört doch endlich auf damit!“ schreien, aber solche Einwände würden nur auf taube Ohren treffen, deswegen hielt ich mich zurück. Also fuhren Itsuki und Mikuru damit fort ein Liebespaar zu spielen. Koizumi, wollen wir die Plätze tauschen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki lebte übrigens mit seiner zehnjährigen Schwester zusammen. So verlangte es das Drehbuch. Ah, Entschuldigung, sie war im letzten Monat elf geworden. Jedenfalls sah man sie nun im Haus herumrennen. Auch wieder eine von diesen geheimnisvollen Szenen; aus welchem Grund wurde Itsukis Schwester überhaupt eingebaut?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer, der Kampf zwischen Mikuru und Yuki musste weitergehen und diesmal war der Schauplatz Itsukis Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hätte gedacht, dass Yuki in die Schule wechseln würde? Ich hab keine Ahnung, wie der Regisseur auf dieses Füllmaterial gekommen war. Jedenfalls hatte Yuki ihren schwarzen Umhang beiseite gelegt und versuchte nun sich mit Itsuki anzufreunden, um dadurch gleichzeitig Mikuru auszustechen. Ihre Strategie bestand zunächst darin, Liebesbriefe in Itsukis Schuhfach zu legen, bevor sie dann dazu überging, ihm in der Mittagspause ein selbst gemachtes Bento anzubieten. Außerdem wartete sie jeden Tag vor dem Schultor auf Itsuki und trug ein Foto von ihm in ihrem Portemonnaie. Man sollte anstelle von Strategie wohl eher von Besessenheit sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich sah Mikuru dabei nicht tatenlos zu und wechselte auch auf die Schule. Wäre es nicht besser gewesen, wenn die beiden von Anfang auf die Schule gewechselt wären? Mikuru hatte die Aufgabe Itsuki zu beschützen, also wäre es nachvollziehbar, wenn sie sich auf der gleichen Schule eingeschrieben hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch absurder war aber, dass Mikuru und Yuki sich nicht länger mit mysteriösen Strahlen und Zauberstäben bekämpften. Stattdessen hatten sie sich ein neues Ziel gesetzt; nämlich das Herz von Itsuki zu erobern. Die Geschichte war schon sinnlos genug und nun hatte sie sich auch noch in eine Liebesgeschichte mit Dreiecksbeziehung verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich war Yuki im Nachteil, denn Mikuru und Itsuki lebten schon zusammen; die besten Voraussetzungen, um ein Paar zu werden. Im Gegensatz dazu stand Yuki, bei der übrigens niemand wusste wo sie wohnte, vor einer großen Wand und diese Wand zu durchbrechen wäre wohl genauso schwer, wie die Chinesische Mauer zu überwinden. Also musste Yuki dem Drehbuch nach zu extremen Mitteln greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Waa! Was machst du da?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki ignorierte Mikurus Einwand und umarmte Itsuki fest. Anscheinend wollte der Regisseur Itsuki durch den körperlichen Kontakt aufrütteln, aber das konnte nicht funktionieren, weil das Mädchen an seiner Seite absolut keine Emotionen zeigte. Die Szene schaffte es also nicht die Gefühle in Wallung zu bringen, sondern sorgte eher für unfreiwillige Komik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch Mikuru wurde ihrer Rolle nicht gerecht, denn eigentlich sollte sie eifersüchtig werden. Und Itsuki ließ sowieso alles kalt. Keiner der drei steckte Gefühl in das Schauspiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das soll uns nicht weiter stören, ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass nun die Zeit für das groteske Finale gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht hatten sie selber keine Lust mehr auf die romantische Nebenhandlung, jedenfalls beendeten Mikuru und Yuki ihren stillschweigend getroffenen Waffenstillstand und nahmen wieder ihre alten Rollen als Kampfkellnerin bzw. außerirdische Magierin an. Die Handlung wurde dadurch immer absurder, denn es folgen einige willkürliche Gefechte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru, Yuki und ihr Lehrling, der Kater Shamisen, kämpften in einem Hinterhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru, Yuki und Shamisen kämpften im Bambusfeld hinter der Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru und Yuki lieferten sich vor der Wohnung von irgendjemand ein Gefecht, während Shamisen gelangweilt zuschaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru und Yuki rannten in Itsuki Haus umher, während die kleine Schwester dabei lachend zuschaute und Shamisen in ihrem Arm hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach all diesen irrelevanten Szenen werdet ihr euch bestimmt freuen, dass die romantische Nebenhandlung aus welchen Gründen auch immer wieder zurückkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider konnte sich Itsuki noch immer nicht zwischen den beiden entscheiden; ein Umstand, den man vielleicht sogar verstehen könnte. Zwischen Mikuru und Yuki zu stehen – ich kann mir vorstellen, dass das Publikum, das natürlich komplett aus Männern bestehen würde, sein Glück verfluchte. Das war der Göttin, aus deren Feder das Drehbuch stammte und die gleichzeitig die Ultra-Regisseurin war, aber ziemlich egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regie lässt sich mit einem Gorilla vergleichen, der an einem Radrennen teilnimmt und nicht weiß wie man bremst. Er würde bei jeder Drehung hinfallen, danach wieder aufstehen und geradeaus weiterfahren, als wäre nichts passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber egal wie viele brillante Einfälle unsere Ultra-Regisseurin hatte und wie rücksichtslos sie war, selbst sie musste irgendwann erkennen, dass es sinnlos wäre die Geschichte ewig lang weitergehen zu lassen. Leider dauerte es sehr lange, bis ihr das bewusst wurde. Dafür musste sie sich erst beim Hinfallen regelrecht den Hintern verbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls konnte die Geschichte so nicht weitergehen, also mussten alle sinnlosen Handlungsfäden irgendwie miteinander verbunden und schnell zum Abschluss gebracht werden. Endlich erinnerte sich Yuki daran, warum sie überhaupt auf die Erde gekommen war, und forderte Mikuru zum letzten Duell heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Morgens fand Mikuru einen Brief in ihrem Schuhfach. Es war ein kleiner Zettel, auf dem kleine Buchstaben geschrieben waren, die aussahen, als hätte ein Drucker sie ausgespuckt. Der Text lautete: „Bringen wir es zu Ende.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wisst ihr, wenn Yuki Mikuru wirklich auslöschen wollte, dann hätte sie sich gar nicht die Mühe machen brauchen, sie vorher zu benachrichtigen. Das hätte sie auch schon in den Kämpfen vorher tun können. Wenn man so darüber nachdenkt, war Yuki manchmal eine ausdruckslose High-School-Schülerin, die Itsukis Herz erobern wollte, und dann wieder eine außerirdische Magierin, die mit Mikuru kämpfte. Was von beiden war sie nun wirklich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru war genauso undurchschaubar. Nachdem sie die Nachricht gelesen hatte, zerknüllte sie den Zettel und schaute entschlossen in die Ferne, bevor sie energisch nickte. Was zur Hölle hatte sie gerade verstanden? Selbst wenn ich mich wiederhole, ich verstehe das alles nicht. Es gab nur eine Person, die alles verstand, und die tauchte nie vor der Kamera auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst wenn ich als Kameramann nicht alles verstand, wusste ich zumindest, dass alles was einen Anfang hat auch ein Ende haben muss. Dieser Gedanke hilft zumindest ein bisschen über diese scheinbar unendliche Hölle hinweg. Wir haben endlich den Höhepunkt der Geschichte erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte ein weiterer Gastauftritt von Tsuruya-san, die die besorgt schauende Mikuru fragte: „Was ist los, Mikuru? Du siehst so aus, als hätte dich ein alter Knacker begrabscht oder hat dein Arzt festgestellt, dass du Fußpilz hast?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru stand in der hintersten Ecke des Klassenraums und antwortete: „Meine Zeit ist gekommen. Ich muss losgehen und meine letzte Schlacht schlagen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das klingt toll, Mikuru. Wir zählen auf dich! Das Schicksal der Erde liegt in deinen Händen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie das gesagt hatte, verzog Tsuruya-san ihr Gesicht und brach schließlich in schallendem Gelächter aus, weil sie sich nicht länger zurückhalten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich werde alles geben“, sagte Mikuru so leise, dass es noch gerade eben vom Mikrophon aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwecklos, die ganzen groben Fehler in der Geschichte abzustreiten. Mikuru und Tsuruya-san kannten sich offenbar, wie wir in der Szene beim See gesehen hatten, in der sie als unter Gedankenkontrolle stehender Zombie auf Mikuru gehetzt wurde. Dann hätte die Szene doch nach der aktuellen Szene stattfinden müssen. Der Kampf wäre viel intensiver gewesen, weil das Publikum schon vorher gewusst hätte, dass Mikuru und Tsuruya-san Freunde sind. Aber dank der Fahrlässigkeit der Regisseurin, wurden die Szenen durcheinander gewirbelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider blieb die nervende Deus ex machina hartnäckig und ließ sich nicht von ihrer Linie abbringen, egal wie oft man sich beschwerte. Sie drehte so wie sie gerade Lust hatte und brachte damit normale Menschen wie mich an den Rand eines Nervenzusammenbruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Schlacht sollte auf dem Dach der Schule stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wartete Yuki während der Mittagpause dort. Sie trug wieder ihren schwarzen Umgang und Shamisen klammerte sich an ihre Schulter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später öffnete sich die Tür und Mikuru in ihrem Kellnerkostüm betrat das Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„H ... Hast du lange gewartet?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sehr lange“, antwortete Yuki unverblümt. Es war nämlich so, dass Mikuru vorher im WC gewesen war, um ihr Kostüm zu wechseln. Deswegen hatte es so lange gedauert und auch der Kameramann musste einige Zeit warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki fing an, einen lang vorbereiteten Dialog zu rezitieren: „Dieses Mal werde ich die Sache beenden. Wir haben nicht mehr viel Zeit. Alles muss spätestens in ein paar Minuten enden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das sehe ich genauso ... Aber Itsuki-kun wird ganz sicher mich auswählen! Äh ... das klingt vielleicht etwas peinlich, aber ich glaube fest daran!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bedauerlicherweise habe ich nicht vor seine Wünsche zu respektieren. Ich muss seine Kräfte haben. Selbst wenn ich dafür die ganze Erde erobern muss.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ja, du könntest die Erde zuerst erobern und dann Itsuki entführen. Dann wäre es unmöglich dich noch aufzuhalten, weil selbst eine süße Kampfkellnerin wie Mikuru nichts gegen so eine riesige Übermacht ausrichten könnte, die Itsuki sicher aushändigen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn du schon die Macht hast die Erde zu erobern, warum ist es dann so schwer Itsuki zu fangen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du wirst deinen Willen nicht durchsetzen! Ich bin aus der Zukunft gekommen, um das zu verhindern!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, natürlich, das hätte ich fast vergessen. Mikuru war eine Kampfkellnerin aus der Zukunft. Aber der Film war fast zu Ende, ich hab keine Ahnung, wie die Drehbuchschreiberin diesen Umstand überhaupt noch in die Geschichte einbauen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nun geht es erstmal mit dem Kampf zwischen Mikuru und Yuki weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru schrie „Hiyaaa!“ und „Nimm das!“, während sie Laserstrahlen, Raketen und schwarze Mikro-Löcher aus ihrem Auge schoss. Yuki dagegen blieb die ganze Zeit ruhig stehen und schwenkte nur ihren Zauberstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Für die Atmosphäre reichen Computereffekte nicht aus!“, bekamen wir zu hören, also benutzten wir eine Menge Knaller, die zwar Restbestände aus dem Lager des Spielwarenladens waren, aber trotzdem doch genug Lärm machten. Infolgedessen kamen ein paar Lehrer auf das Dach und hielten uns eine Standpauke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es nun mal, wenn man mit Feuerwerk auf dem Dach spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls sich deswegen meine Akte mit Minuspunkten wegen schlechtem Benehmen füllen sollte, bitte ich darum, sie in die Akte des Regisseurs zu übertragen. Vielen Dank. Ihre Leistungen waren sowieso so gut, dass sie selbst dann keine Probleme hätte, wenn alle Minuspunkte von Asahina-san, Nagato, Koizumi und mir in ihre Akte übertragen werden würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ging der Kampf weiter, denn unsere Regisseurin ließ sich von den Lehrern nicht beeindrucken, die darauf bestanden, dass wir sofort das Dach verlassen. Die Regisseurin drohte sogar damit, dass sie, wenn die Lehrer den Dreh dieser wichtige Szene verbieten würden, mit einer Klage wegen Unterdrückung der freien Meinungsäußerung rechnen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine der Gedanke daran ist unheimlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Macht doch was ihr wollt, aber hört auf mit Feuer zu spielen!“, sagten die Lehrer und verließen fluchtartig das Dach. Auf dem sammelten sich jetzt immer mehr Zuschauer an, wodurch der Auftritt für Mikuru noch unangenehmer wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v06c01_03.jpg|thumb|&#039;&#039;Mikuru schrie „Hiyaaa!“ und „Nimm das!“, während sie Laserstrahlen, Raketen und schwarze Mikro-Löcher aus ihrem Auge schoss. Yuki dagegen blieb die ganze Zeit ruhig stehen und schwenkte nur ihren Zauberstab.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Situation sah für Mikuru aussichtslos aus. Keine ihrer Attacken zeigte Wirkung und Yuki kam langsam immer weiter auf sie zu. Mikuru konnte nur zurückweichen und stand nun mit dem Rücken zum Rand des Dachs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ruhe in Frieden! Ich werde einen schönen Grabstein für dich aussuchen. Wenn du dich im Jenseits anstrengst und viel Gutes tust, sammelst du vielleicht genug Karma, um das Leben nach deiner Wiedergeburt genießen zu können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki schwenkte ihren Stab, als wollte sie Mikuru zum Abschied ein letztes Mal grüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Auf Wiedersehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem Augenblick auf den anderen, begann der Sternenringwasauchimmer ungewöhnlich stark zu leuchten und zu flackern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kyaaaa!“, schrie Mikuru, fasste sich an den Kopf und kauerte sich dann auf den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es schwer ist sich vorzustellen, was das für eine Attacke gewesen war, müssen wir wohl von einer sehr mächtigen ausgehen, denn immerhin flogen unzählige Laserstrahlen aus dem Stab auf Mikuru zu, die wohl stark genug sind, um sie in ihre Atome aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haltet noch ein wenig durch, wir stehen kurz vor dem Höhepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Waaa! Aaaaah!“, Mikuru konnte nichts anderes machen, als vor lauter Angst zu schreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sollte man von der schwachen Heldin genervt sein, aber weil sie so niedlich ist, kann man über ihre Nutzlosigkeit leicht hinwegsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst wenn man das kann, durfte die Geschichte nicht so weitergehen, sonst würde Mikuru besiegt und der Film zur subtilen Satire werden, in der das klassische Konzept „Das Gute gewinnt, das Böse verliert“ für das realistische „Die mit Macht gewinnen immer“ Platz machen müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich konnte der Film nicht so enden. Unsere Heldin würde nicht einfach so verschwinden, denn anders als im echten Leben sollte eine unsichtbare Hand auftauchen, um das Böse zurückzuschlagen und die holde Maid retten. So hatte es sich unsere Regisseurin ausgedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Retter in der Not war niemand anderes als Itsuki. Wer hätte es auch sonst sein sollen? Andere wichtige Figuren kamen in der Handlung gar nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki zog Mikuru gerade noch rechtzeitig zur Seite, bevor die Strahlen sie erreichten, die gehorsam mitspielten, indem sie langsamer wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bist du verletzt, Asahina-san?“, fragte Itsuki und wandte sich dann zu Yuki, der er mit ausgestrecktem Arm entgegen warf: „Ich werde nicht zulassen, dass du sie verletzt! Lass bitte Gnade walten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki, der breitbeinig vor der erschöpften Mikuru stand und sie um jeden Preis beschützen wollte, hatte es tatsächlich geschafft, Yuki zum Nachdenken zu bringen. Denkt sie darüber nach, ob sie, wenn sie Itsuki nicht bekommen kann, ihn zusammen mit Mikuru töten sollte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es war nicht sie, die diese Frage beantwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was gibt es da noch zu überlegen? Du musst doch nur den Geist von diesem jungen Mann in Besitz nehmen. Ich habe gehört, dass du diese Fähigkeit hast. Also übernimm die Kontrolle über ihn und locke ihn weg. Dann kannst du das Mädchen, das es wagt dir in die Quere zu kommen, ohne Probleme aus dem Weg räumen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Shamisen, der das sagte, also könnt ihr euch sicher vorstellen, wie entsetzt ich gewesen war. Ich hatte ihm ausdrücklich verboten zu sprechen, aber er wollte einfach nicht hören. Das Abendessen konnte er an dem Tag vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verstanden.“, sagte Yuki gewohnt gelassen und klopfte mit ihrem Stab Shamisen leicht auf den Kopf, der daraufhin nichts mehr sagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann tat Yuki so als würde sie Selbstgespräche führen und sagte: „Das war Bauchrednerei.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach hob sie ihren Sternendings und rief: „Dann zeig was du kannst, Koizumi Itsuki. Ich werde dich zu meiner Marionette machen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten ein paar billige Soundeffekte, bevor ein Blitz aus dem Stab schoss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, ihr wisst wie die Geschichte weitergehen wird, also werde ich mich kurz fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsukis versteckte Kräfte wurden in dieser auswegslosen Situation aktiviert und machten ihn zu einem vollwertigen Esper. Diese Kräfte waren so stark, dass selbst Itsuki sie nicht kontrollieren konnte. Jedenfalls gelang es ihm mit den Kräften, die wohl durch seine starken Gefühle ausgelöst wurden, Yukis Angriffe abzuwehren und die schwarz gekleidete Außerirdische dann selber mit aller Macht anzugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie schade ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Miau.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr konnten Yuki und ihr Partner Shamisen nicht sagen, bevor sie vom Dach bis ans Ende des Universums gefegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Itsuki die beiden besiegt hatte, drehte er sich zur Heldin und sagte sanft: „Es ist vorbei, Asahina-san.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru hob ihr kleines immer noch ängstlich schauendes Gesicht und schaute Itsuki dann mit strahlenden Augen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der reichte Mikuru seine Hand, um sie hochzuziehen, lehnte sich an den Rand des Dachs und schaute gen Himmel. Mikuru tat es ihm gleich und schließlich folgte auch die Kamera ihren Blicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist offensichtlich, dass diese Technik immer dann benutzt wurde, wenn niemand wusste, wie die Szenen miteinander verbunden werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der letzten Szene, an einem kalten Herbsttag, liefen Mikuru und Itsuki unter den üppig blühenden Kirschbäumen nebeneinander her. Wie ärgerlich, dass das Kellnerkleid so gut zur Schuluniform passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine starke Böe blies zufälligerweise die Kirschblütenblätter hoch. Es war die einzige Szene im Film, die natürlich wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki lächelte und nahm ein Blatt von Mikurus seidenem Haar, die daraufhin verlegen errötete und schließlich langsam die Augen schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich entfernte sich die Kamera von den beiden und drehte sich in Richtung blauer Himmel. Schon wieder dieser Kameraschwenk?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgte der Abspann, dessen Musik von irgendwo willkürlich geklaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu guter Letzt wurde noch ein Nachwort hinter dem Ende eingefügt. Das war es dann aber wirklich mit der Vorstellung der verwirrenden Geschichte von „Die Abenteuer der Asahina Mikuru – Episode 00.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt selten vor, dass ein Film von Anfang bis Ende konfus ist. Dieses Mischmasch als Film zu bezeichnen, ist eigentlich schon eine Beleidigung gegenüber allen, die sich die Mühe machen ernsthaft einen Film zu produzieren. Seltsamerweise war der Film aus welchen Gründen auch immer ziemlich beliebt. Zuerst sollte der Film zusammen mit den Projekten des Filmclubs gezeigt werden, aber letztendlich verdrängte er irgendwann die anderen Filme und beanspruchte die ganze Vorstellung für sich. Ich hatte gehört, dass es daran gelegen haben sollte, dass das wachsende Publikum den Film unbedingt sehen wollte und dann gab es ja auch noch eine bestimmte Person, die keine Ruhe gab. Außerdem hatte Asahina-san eine Menge Bewunderer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erfuhr später, dass die armen Mitglieder des Filmclubs ihre Filme immer nur zwischendurch zeigen durften und sie ständig unterbrechen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kein Eintritt verlangt wurde, machten wir mit dem Film natürlich kein Geld, aber trotzdem reichte sein Erfolg aus, um unsere Produzentin schon über eine Fortsetzung nachdenken zu lassen. Sie wollte sogar eine editierte Version namens „Die Abenteuer der Asahina Mikuru – Director’s Cut“ auf DVD pressen und auf den Markt werfen. Asahina-san (mit feuchten Augen) und ich gaben uns alle Mühe, sie von dieser Idee abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn jede Idee von ihr führt zum Chaos, selbst wenn wir noch etwas Zeit bis zum nächsten Schulfest hatten. Wer weiß, ob die SOS-Brigade dann überhaupt noch existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird doch noch existieren, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, das sollte ich eine gewisse Zeitreisende fragen. Ich hoffe nur, dass die Information nicht streng geheim ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die Abenteuer der Mikuru Asahina - Episode 00, Ende)&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=53561</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:GER Registration Page</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=53561"/>
		<updated>2009-11-23T18:36:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 6 - Das Schwanken der Suzumiya Haruhi / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier tragt ihr euch ein, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt. Das Ganze läuft nach dem &amp;quot;wer zuerst kommt, mahlt zuerst&amp;quot;-System. Nicht mehr als zwei Übersetzer pro Band. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Sirey (100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]] -- Marok (komplett fertig, editiert)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Sirey (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Sirey (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Sirey (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Sirey (in Arbeit)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]] -- [[user:AJS90|AJS90]] (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]] -- [[user:AJS90|AJS90]] (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]] -- [[user:AJS90|AJS90]] (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]] -- [[user:AJS90|AJS90]] (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- [[user:AJS90|AJS90]] (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie ((100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers -- Shadayzie (komplett, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
(Damit wäre Band2 dann komplett übersetzt, viel spaß beim editieren :p.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Rhapsodie_der_Bambusblaetter|Rhapsodie der Bambusblätter]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mysterique_Zeichen|Mystérique-Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Das &amp;quot;Einsame Insel&amp;quot;-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Das Herumtoben der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Sommer|Prolog - Sommer]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Die endlose Acht|Die endlose Acht]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Herbst|Prolog - Herbst]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Der Tag des Schützen|Der Tag des Schützen]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Winter|Prolog - Winter]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Das “Verschneiter Berg”-Syndrom|Das “Verschneiter Berg”-Syndrom]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6_Ein_Live_erleben|Ein Live (er)leben]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Abenteuer_der_Asahina_Mikuru_Episode_00|Die Abenteuer der Asahina Mikuru - Episode 00]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Wo_ist_der_Kater_hin?|Wo ist der Kater hin?]] -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen) &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]] -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Watanuki &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]](~23% Kewlheit) -- Lauta&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]] -- Lauta&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]] (Kewlheit ~54%)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]] -- Darklor (3%)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]] -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]] -- Doc Astaroth &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Registration_Page]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band6_Anmerkungen_des_Uebersetzers&amp;diff=53560</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band6 Anmerkungen des Uebersetzers</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band6_Anmerkungen_des_Uebersetzers&amp;diff=53560"/>
		<updated>2009-11-23T18:33:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: New page: Ich hab das Kapitel &amp;quot;Die Abenteuer der Mikuru Asahina - Episode 00&amp;quot; recht frei übersetzt. Es wurde öfter mal etwas umgeschrieben, manchmal etwas weggelassen und auch mal etwas hinzugefü...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich hab das Kapitel &amp;quot;Die Abenteuer der Mikuru Asahina - Episode 00&amp;quot; recht frei übersetzt. Es wurde öfter mal etwas umgeschrieben, manchmal etwas weggelassen und auch mal etwas hinzugefügt. Natürlich ohne dass der Sinn der Szene verloren geht. Hoffe ich zumindest. Der Grund dafür ist, dass ich den englischen Text für ziemlich schwach geschrieben halte. Ich bin zwar kein native speaker, aber die Konstruktionsfehler sind mMn auch ohne hohes Sprachlevel leicht zu erkennen. Also habe ich den Text so umgeschrieben, dass er sich besser liest und sinnvollere Übergänge besitzt. [[User:Equinox|Equinox]] 18:33, 23 November 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi_(German)&amp;diff=53559</id>
		<title>Suzumiya Haruhi (German)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi_(German)&amp;diff=53559"/>
		<updated>2009-11-23T18:32:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 6 - Das Schwanken der Suzumiya Haruhi / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Keine durchschnittliche japanische High-School Geschichte! Kyon verbringt gerade sein erstes Jahr an der North High. Hinter ihm sitzt eine intelligente, energetische und total gelangweilte Haruhi, die von sich selbst sagt, dass sie kein Interesse an normalen Menschen hat, und dass alle Aliens, Zeitreisende, Dimensionswechsler oder Esper zu ihr kommen und ihr Gesellschaft leisten sollen. Warum ist sie so wählerisch und will nur mit Nicht-Menschen Kontakt? &amp;quot;Weil Menschen allgemein keinen Spass machen!&amp;quot; Kyon ist bald eingewickelt von den Versuchen dieses ungewöhnlichen Mädchens, ihr Leben interessanter zu machen, und entdeckt bald, dass die Welt viel unglaublicher ist, als es Haruhi jemals erlaubt wäre zu wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Infos ==&lt;br /&gt;
-Jeder, der aktiv am Projekt mitwirken will, meldet sich bitte bei mir ( sirey_mc@hotmail.de ). Wer sich nicht meldet, kann nicht in die Credits bzw. die Liste der aktiven Übersetzer aufgenommen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-Wir suchen dringend Editoren! Sie sollten die deutsche Rechtschreibung beherrschen, einen guten Schreibstil haben und diskussionsfähig sein. Wer Interesse hat, meldet sich bitte. Wer Verwandte/Bekannte hat, die gut deutsch können, zwingt sie einfach zum mitmachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Format Standards ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jedes Kapitel muss (nach dem Editieren) gemäss den Punkten, die in den Richtlinien unten aufgezählt sind, formatiert sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Format_guideline|General Format/Style Guideline]]&lt;br /&gt;
*[[Suzumiya_Haruhi:Guideline|Project Specific translation and format conventions]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kapitel sind Übersetzungen der Englischen Version, die selbst nur eine von Fans gemachte Übersetzung ist. Sollte jemand kleine Fehler entdecken, da er die Original Japanische Version gelesen hat, &#039;&#039;&#039;fühlt euch gebeten, die Änderungen einfach selbst zu machen&#039;&#039;&#039; - dies ist eine Wiki, soll heissen jeder ist gebeten Sachen zu verbessern (und wenn ihr Scheisse baut, können wir das rückgängig machen). Wir sehen die Veränderungen, die ihr macht, also macht&#039;s einfach anstatt euch zu verstecken oder auf Erlaubnis zu warten. Das ganze Script auf einmal austauschen ist allerdings nicht gewünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Anmerkungen für Übersetzer===&lt;br /&gt;
[[GER_Suzumiya_Haruhi_Wichtige_Anmerkungen|Hier]] findet ihr einige Hinweise, die ihr unbedingt beachten solltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Registrations-Seite===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Suzumiya Haruhi:GER_Registration_Page|Hier]] könnt ihr euch registrieren, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Editoren und Übersetzer dürfen sich gebeten fühlen, sich auch im [[http://www.baka-tsuki.net/forums/ Forum]] zu registrieren.&lt;br /&gt;
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===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
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===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
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===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
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===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Das Herumtoben der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
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::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Herbst|Prolog - Herbst]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Der Tag des Schützen|Der Tag des Schützen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Winter|Prolog - Winter]]&lt;br /&gt;
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::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
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::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Wo_ist_der_Kater_hin?|Wo ist der Kater hin?]] &lt;br /&gt;
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::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
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::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;br /&gt;
==Im Englischen noch in Arbeit==&lt;br /&gt;
=== Haruhi Theater / ハルヒ劇場 ===&lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.1|Haruhi Theater act.1&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.1&#039;&#039; Original]] &lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.1_Version2|Haruhi Theater act.1&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.1&#039;&#039; Preview]] &lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.2|&#039;&#039;Haruhi Theater act.2&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Project Staff ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Project Administrator: [[user:Onizuka-gto|Onizuka-gto]]&lt;br /&gt;
*Project Supervisor: [[User:Sirey|Sirey]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Translators ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACTIVE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*[[User:Sirey|Sirey]]&lt;br /&gt;
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::*[[User:Equinox|Equinox]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A.W.O.L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;Marok (unregistered)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Übersetzer werden gebeten, sich für Kapitel an denen sie arbeiten zu [[Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page|registrieren]]&#039;&#039;&#039; (für näheres besucht [[Format_guideline#Translators|die Guideline page]] (englisch)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Editors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This is the Project Editorial Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACTIVE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*[[User:Kato| Kato]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A.W.O.L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Series Overview ==&lt;br /&gt;
* Band 1 - &#039;&#039;The Melancholy of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱 (Published June 6, 2003, ISBN 4-04-429201-9)&lt;br /&gt;
* Band 2 - &#039;&#039;The Sighs of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息 (Published September 30, 2003, ISBN 4-04-429202-7)&lt;br /&gt;
* Band 3 - &#039;&#039;The Boredom of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈 (Published December 27, 2003, ISBN 4-04-429203-5)&lt;br /&gt;
* Band 4 - &#039;&#039;The Disappearance of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失 (Published July 31, 2004, ISBN 4-04-429204-3)&lt;br /&gt;
* Band 5 - &#039;&#039;The Rampage of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走 (Published September 30, 2004 ISBN 4-04-429205-1)&lt;br /&gt;
* Band 6 - &#039;&#039;The Wavering of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺 (Published March 31, 2005, ISBN 4-04-429206-X)&lt;br /&gt;
* Band 7 - &#039;&#039;The Intrigues of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀 (Published August 31, 2005, ISBN 4-04-429207-8)&lt;br /&gt;
* Band 8 - &#039;&#039;The Indignation of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨 (Published May 1, 2006, ISBN 4-04-429208-6)&lt;br /&gt;
* Band 9 - &#039;&#039;The Dissociation of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂 (Published April 1, 2007, ISBN 978-4-04-429209-6)&lt;br /&gt;
* Band 10 - &#039;&#039;The Astonishment of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第十巻: 涼宮ハルヒの驚愕 (To be announced, ISBN 4-04-429210-8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Alternative Languages| Suzumiya Haruhi Deutsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Abenteuer_der_Asahina_Mikuru_Episode_00&amp;diff=53558</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band6 Die Abenteuer der Asahina Mikuru Episode 00</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Abenteuer_der_Asahina_Mikuru_Episode_00&amp;diff=53558"/>
		<updated>2009-11-23T18:30:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich war froh, mein erstes Schulfest in der High School und den damit verbundenen Stress endlich hinter mir zu haben, aber leider galt das nicht für Haruhi, die mit ihren Gedanken schon in der Ferne schweifte. Ich kann mir sehr gut vorstellen, was für Ideen ihr durch den Kopf gingen. „Bestellt jetzt schon die Tickets vor“, „Dieser Film wird (sehr bald) Hollywood im Sturm erobern“, „Ein ganzes Jahr geplant und in weniger als einem Monat gedreht“, so ungefähr hatte sie sich wohl die Plakate für den zweiten Film vorgestellt, der auf dem nächsten Schulfest gezeigt werden sollte. Man kann es mit der Ungeduld auch übertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich hatte sie natürlich mal wieder nicht gefragt. Ich war nur dazu da, die schwere Ausrüstung zurückzuschleppen, was mich die ganze Zeit an die ägyptischen Sklaven erinnerte, die tonnenschwere Quader zu Pyramiden aufschichten mussten. Dabei hatte ich schon genug mit meinem Trauma zu tun, an dem ein bestimmter Film nicht ganz unschuldig gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr wissen wollt, warum der Film so traumatisch gewesen ist, müsst ihr nur etwas weiterlesen …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Abenteuer der Asahina Mikuru – Episode 00&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Heldin hieß Asahina Mikuru und war eigentlich ein ganz normales und süßes Mädchen, wäre da nicht der Umstand, dass sie eine Zeitreisende aus der Zukunft war. Ihr kennt auch jemanden, der Asahina Mikuru heißt? Reiner Zufall!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru war aber nicht nur eine Zeitreisende aus der Zukunft, sondern auch noch eine Kampfkellnerin. Warum kommt eine Kellnerin extra aus der Zukunft? Und wieso trägt sie die ganze Zeit ihre Arbeitskleidung? Fragt lieber nicht, solche unbedeutenden Fragen sind eh zwecklos, denn so ist die Geschichte nun mal. Ehrlich gesagt macht kein einziger Charakter aus dem Film Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtet eure Beschwerden also an den zuständigen Regisseur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasst uns nun heimlich beobachten, was Mikuru den ganzen Tag macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich zog sie sich erstmal ihr „Bunny Girl“-Kostüm an, das ein wichtiger Teil ihres Alltagslebens war. Immerhin musste sie damit Kunden in die Einkaufsstraße locken. Mikuru zog sich also direkt nach dem Aufstehen um, stellte sich mit einem großen Plastikschild vor die Läden und machte mit zaghafter Stimme Werbung für die Läden. Also ein ganz normaler Beruf. Naja, zumindest fast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte meinen, dass jemand aus der Zukunft so was nicht mehr nötig hätte, aber das war der zuständigen Drehbuchschreiberin anscheinend egal. Und nicht nur das, wenn ihr euch nun fragt, wieso sich Mikuru gerade als „Bunny Girl“ verkleidet, muss ich euch enttäuschen: ihr werdet darauf keine Antwort bekommen. Darüber hatte sich die Drehbuchschreiberin nämlich auch keine Gedanken gemacht. Ihr könnt den Film solange schauen wie ihr wollt; das Geheimnis wird trotzdem nicht gelüftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute stand Mikuru wieder in ihrem „Bunny Girl“-Kostüm vor den Läden und schwenkte ein Plastikschild herum, damit die Kunden ihr Geld in den Geschäften ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aufgepasst! Wir haben heute frischen Kohl reinbekommen! Und den gibt’s gleich als Sonderangebot! In der nächsten Stunde kostet ein Kohl nur den halben Preis! Die Dame dort hinten! Zögern sie nicht!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir ihr euch sicher denken könnt, stand Mikuru gerade vor dem Lebensmittelladen und sie war ziemlich angespannt. Das hat aber auch seine Vorzüge, denn wegen ihrer zitternden Bewegungen schwangen nicht nur die Hasenohren hin und her, sondern auch etwas anderes an ihrem Körper. Leider waren die meisten Kunden vor dem Laden Hausfrauen im mittleren Alter, also konnte die Werbung dieses süßen Mädchens nicht ihre volle Wirkung entfalten. Aber eigentlich reichte ja auch schon ihr selbstloser Einsatz an sich, um die Herzen der Kunden zu bewegen, und so fiel es ihnen nicht schwer, sich von ihrem Geld zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mikuru-chan, du bist heute ja wieder richtig gut drauf“, sagte ein Zuschauer mit ausdrucksloser Stimme, als er den Text aus dem Drehbuch ablas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vielen Dank! Ich gebe mein Bestes!“, antwortete das kostümierte Mädchen mit einem strahlenden Lächeln und fuhr damit fort, die Herzen der Kunden zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru musste Zauberkräfte haben, denn es gelang ihr im Nu, den einfachen Kohl in der Vorstellung der Kunden in einen köstlichen Gemüseeintopf zu verwandeln. Und als sie dann noch sagte: „Beeilen sie sich, solange wir noch welchen haben!“, wurde das Lebensmittelgeschäft regelrecht von den Kunden eingerannt. Es dauerte nicht lange, bis der Kohl im Sonderangebot ausverkauft war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach getaner Arbeit rief der Besitzer des Ladens, Morimuri Kiyosumi (46 Jahre alt), Mikuru zu sich und gab ihr den Umschlag mit der wohlverdienten Bezahlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du hilfst uns immer so nett. Es ist nicht viel, aber nimm es bitte trotzdem an“, sagte Morimuri-san, als er ihr den Umschlag mit seinen von der Arbeit gezeichneten Händen überreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru verbeugte sich und dankte dem Besitzer: „Das ist doch nicht der Rede wert. Sie sind viel zu großzügig. Ich habe ihnen bestimmt nur Umstände gemacht“; sie war eben ein sehr bescheidenes Mädchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie den Umschlag in ihren tiefen Dekollete gesteckt hatte, sagte sie: „Entschuldigen sie mich bitte, ich muss jetzt dem Schlachter helfen. Bis zum nächsten Mal!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann lief Mikuru, das unersetzbare und beliebe Maskottchen der Einkaufsstraße, mit ihrem Plastikschild auch schon zum nächsten Laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Erfolg, Mikuru! Hol die ganzen Kunden zurück, die uns der Supermarkt ein paar Ecken weiter geklaut hat! Das Schicksal unserer Einkaufsstraße liegt in deinen Händen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde ich ihr am liebsten hinterher rufen, als ich sie weggehen sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Mikuru war natürlich nicht in die Vergangenheit gereist, um ein paar Familiengeschäfte vor dem Untergang zu bewahren. Ihr erinnert euch bestimmt; sie ist in Wirklichkeit eine Kampfkellnerin und trägt das „Bunny Girl“-Kostüm nur zur Tarnung. Nicht dass es einen großen Unterschied machen würde, ob sie als „Bunny Girl“ oder Kellnerin verkleidet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl der Kostüme war genauso wahllos gewesen wie die ganze Handlung, die ein gewisser Jemand nicht mal im Entferntesten durchdacht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei, Mikurus richtige Aufgabe war nicht die Rettung der Einkaufsstraße. In Wirklichkeit sollte sie einen jungen Mann heimlich beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser junge Mann hieß Koizumi Itsuki und wirkte eigentlich wie ein ganz normaler High-School-Schüler. Doch in Wahrheit war er ein Esper. Ich denke euch ist klar, dass es purer Zufall ist, wenn ihr mal auf einen Koizumi Itsuki trefft. Itsuki war also ein Esper, aber er wusste nichts davon. Seine übernatürlichen Kräfte wurden nämlich nur ganz zufällig aktiviert, ohne dass er es hätte bemerken können. Und man kann es drehen und wenden wie man will, im Moment lebte er ein ganz normales Leben, so wie man es von einem High-School-Schüler erwarten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ging Itsuki wie jeden Tag durch die Einkaufsstraße, die er auf dem Weg nach Hause durchqueren musste, und natürlich lächelte er dabei so wie immer ganz zwanglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand beobachtete ihn. Hinter der Ecke stand eine Person mit langen Hasenohren in einem sehr freizügigen Kostüm. Ich nehme an, ihr könnt euch denken wen ich meine. Normalerweise würde man so was natürlich nicht tragen, wenn man jemanden beschatten möchte, aber da es ihre normale Arbeitskleidung war, hatte sie kaum eine andere Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Puh!“, seufzte Mikuru erleichtert. Sie war anscheinend froh, dass Itsuki im Moment in Sicherheit war. Andererseits könnte man auch denken, dass sie ein Kouhai wäre, der sich nur nicht traut seinen geliebten Senpai zu grüßen. Der Gedanke daran geht mir so auf die Nerven, dass ich ihn lieber schnell vergesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Itsuki die Straße verlassen hatte, schrieb Mikuru mit einem Filzstift etwas auf das Plastikschild: „100 Gramm Rinderbrust für nur 98 Yen.“ Dahinter malte sie noch ein Herz und eine Kuh, bevor sie etwas niedergeschlagen in die entgegengesetzte Richtung wegging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu ihrem Ziel, einem kleinen Schreibwarenladen, bedankte sie sich für jeden Gruß mit einem Kopfnicken. Am schwach beleuchteten Eingang des Ladens wurde Mikuru schon von dessen Besitzer Suzuki Yuusuke (65 Jahre alt) erwartet. Suzuki-san war übrigens der Präsident des Vorstands vom Einkaufsviertel, bei dem Mikuru vorübergehend wohnen durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Willkommen zurück, Mikuru-chan. Gab es heute wieder viel zu tun?“, fragte Suzuki-san und lächelte dabei, wie ein Großvater gegenüber seinen Enkeln lächeln würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Äh ... ein wenig. Heute waren viele Kunden da. Das Geschäft, äh ... floriert, ich denke so kann man es sagen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist schön.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru nickte kurz ihren Kopf, um sich bei Suzuki-san zu bedanken und ging dann die relativ steile Treppe nach oben. Nachdem sie einen engen Gang durchquert hatte, erreichte sie ein kleines Schlafzimmer, das im japanischen Stil eingerichtet gewesen war. Suzuki-san lebte woanders, deswegen wurde dieser Raum nicht genutzt und war nun Mikurus Unterkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die Tür geschlossen hatte, begann Mikuru damit langsam ihr „Bunny Girl“-Kostüm auszuziehen, aber leider wurde diese sehr anregende Szene geschnitten. In der nächsten Szene sah man dann, wie Mikuru mit einem sehr weiten T-Shirt ins Bett krabbelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru war aber nicht die einzige, die Itsuki beobachtet hatte. Da war noch eine andere Person, die jeden seiner Schritte aufmerksam verfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich Nagato Yuki, ein Mädchen, das eigentlich kaum auffiel, aber in Wirklichkeit eine böse außerirdische Magierin war. Ihren Beruf erkennt man schon alleine an ihrem seltsamen Kostüm; das aus einem spitzen Hut und einem langen Umhang bestand. Ach ja, falls ihr ein Mädchen namens Nagato Yuki kennt, ist das reiner Zufall … die Bemerkung hängt euch bestimmt schon zum Hals raus, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki stand gerade auf dem Dach einer High-School und schaute mit einem emotionslosen Ausdruck gebannt nach unten. Anscheinend war es die Schule, auf die Itsuki ging, und Yuki wartete auf ihn, um einen ihrer finsteren Pläne in die Tat umzusetzen. Aber Halt, hatten wir nicht gerade in der Szene vorher gesehen, wie Itsuki nach Hause ging? So ist es, Yuki stand auf dem Schuldach, obwohl Itsuki gar nicht mehr in der Schule war. Das nenne ich mal beeindruckende Regie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnern wir uns. In der Szene im Einkaufsviertel hatte schon die Dämmerung eingesetzt und in der Szene mit Yuki stand die Sonne hoch am Himmel. Es ist ziemlich offensichtlich, dass die Szene während der Mittagspause gefilmt wurde. Doch das war dem Regisseur egal, anscheinend hält er nicht viel von Kontinuität; sehr zum Leidwesen des Editors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt auch für alle folgenden Szenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider rennt uns die Zeit davon, also springen wir gleich zum ersten Kampf zwischen Mikuru und Yuki. Wer braucht schon eine Erklärung? Aus welchem Grund auch immer, fand der Kampf in einem Waldpark statt. Vorher rannte Mikuru noch durch ein paar Tauben, die spektakulär hochflogen, aber da die Szene wie der Rest des Films keinen Sinn machte, konzentrieren wir uns lieber auf den Kampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru trug nicht mehr das „Bunny Girl“-Kostüm, sondern ihr Kellnerkleid, das viel zu kurz geschnitten war, und hatte ihre Haare hochgesteckt. Die zwei langen Zöpfe an den Seiten verzehnfachten gleich ihren Charme. Außerdem hielt sie eine schwere Maschinenpistole in ihrer Hand und schaute dabei so, als wäre sie nicht gerade besonders begeistert gegen Yuki zu kämpfen. Das machte sie übrigens nicht auf Anweisung der Regisseurin; es waren ihre ehrlichen Gefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu verzog die ganz in Schwarz gekleidete Yuki keine Miene. Sie stand nur da und hielt einen Zauberstab mit Stern an der Spitze in ihrer Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden starrten sich eine Zeit an, wahrscheinlich um die Spannung zu erhöhen, nur hätte Mikuru dabei vielleicht etwas optimistischer schauen sollen. Hatte sie wirklich so große Zweifel den Kampf zu gewinnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ahh!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru kniff ihre Augen fest zusammen, als sie den Abzug der Maschinenpistole drückte und die Projektile rasten in Yukis Richtung. Leider kamen die meisten nicht mal in die Nähe ihres Zieles, um genau zu sein konnte man die Treffer an einer Hand abzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wollte sich Yuki nicht einfach abschießen lassen, also schwang sie ihren Stab, der übrigens den lächerlichen Namen „Sternenring-Inferno“ trug, und wehre die Kugeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Seufz ...“, war das einzige, was Mikuru dazu sagen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte die gesamte Munition verfeuert. Ruhe kehrte auf dem Schlachtfeld ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Na schön! Dann muss ich wohl meine geheime Technik benutzen! Nimm das!“, rief Mikuru mit süßer Stimme und warf danach ihre Maschinenpistole weg. Ist es nicht etwas früh für die geheime Technik? Wie dem auch sei, Mikuru formte aus ihren Fingern ein V, hielt es an ihr linkes, übrigens blaues, Auge und schrie: „Mi ... Mi ... Mikuru-Strahl!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Schrei schoss ein tödlicher Laserstrahl mit Lichtgeschwindigkeit aus Mikurus Auge und hätte alles in seinem Weg durchbohrt, wäre da nicht jemand, der etwas dagegen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser jemand war Yuki, die schneller als ein Wimpernschlag zu Mikuru rannte, um den Mikuru-Strahl mit ihrer rechten Hand aufzuhalten. Wir mussten für diese Szene nicht mal Spezialeffekte benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kyaa!?“, schrie Mikuru erschrocken, als Yuki so schnell auf sie zukam, dass man ihre Umrisse nur verschwommen wahrnehmen konnte. Ohne Schwierigkeiten drückte sie Mikuru zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah ... Na ... Nagato-san!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato saß nun auf der entsetzen Kellnerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wird als nächstes passieren? Welches Schicksal erwartet Mikuru? Und wann hat Itsuki seinen ersten richtigen Auftritt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habt noch ein wenig Geduld, die Geschichte geht gleich weiter, wenn unsere beiden Protagonistinnen mit der Werbung für „Oomori-Elektronik“ fertig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v06c01_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Habt noch ein wenig Geduld, die Geschichte geht gleich weiter, wenn unsere beiden Protagonistinnen mit der Werbung für „Oomori-Elektronik“ fertig sind.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind wir wieder, der Film kann weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru, die Kampfkellnerin, lief gerade ziellos die Einkaufsstraße entlang. „Ich kann immer noch nicht glauben, dass der Mikuru-Strahl nicht funktioniert hat … Ich muss mir etwas anderes überlegen“, sagte Mikuru zu sich selbst und schleppte sich mühsam in ihres kleines Zimmer zurück, in dem es nicht mal ein erwähnenswertes Möbelstück gab. Dort fing sie an sich wieder umzuziehen; Mikuru war nun mal kein Power Ranger, ihre Kleidung musste manuell gewechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Zimmertür öffnete, trug Mikuru wieder ihr „Bunny Girl“-Kostüm. Besonders glücklich sah sie nicht aus, als sie die Treppen runterging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt wohl, dass sie heute noch arbeiten musste, obwohl sie gerade erst einen schweren Kampf überstanden hatte. Nahm sie ihre Arbeit so ernst oder war sie einfach nur dumm? Wie auch immer, die Heldin dieses Films hatte es nicht leicht; etwas, das sie und die echte Mikuru gemeinsam hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Augenblick betrat Itsuki die Straße, der wie immer auf dem Weg nach Hause war. Anscheinend war er so in Gedanken versunken, dass er um sich herum nichts wahrnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen bemerkte er auch die mysteriöse in Schwarz gekleidete Gestalt nicht, die schon auf ihn wartete und auf deren Schulter diesmal ein Kater saß, der verzweifelt versuchte nicht die Balance zu verlieren. Kaum hatte Itsuki sie erreicht, stellte sich die Magierin mit Kater in seinen Weg. Der erschrockene Itsuki fragte: „Wer bist du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede andere Reaktion wäre wohl glaubwürdiger, aber so stand es eben im Drehbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich bin“, Yuki machte eine Pause und fuhr dann fort, „eine zauberkundige Außerirdische.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki starrte auf den Kater und sagte: „Ist dem so?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki starrte auch auf den Kater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und wie kann ich dir helfen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In dir ruht eine verborgene Kraft, die ich haben will.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn ich sie nicht hergeben möchte?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich muss sie haben, selbst wenn ich dafür extreme Mittel einsetzen muss.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was meinst du mit extremen Mitteln?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki schwenkte ihren „Sternenring-Inferno“ und schon schoss ein Strahl so schnell wie ein Blitz auf Itsuki zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Pass auf!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Seite her sprang ein „Bunny Girl“ auf Itsuki zu und stieß ihn aus der Schussbahn. Beide landeten auf dem Boden, während der Strahl sein Ziel verfehlte und in einen Strommast einschlug. Nun lagen Mikuru und Itsuki also eng umschlungen auf dem Boden; ein Anblick, der einen schnell zur Weißglut bringen kann, und es dauerte auch eine Weile, bis Mikuru wieder auf den Beinen war, denn der Sturz war wohl heftig genug, um sie ein paar Sterne sehen zu lassen. Aus welchen Gründen auch immer nutzte Yuki die Gelegenheit nicht aus und griff nicht weiter an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als Itsuki Mikuru an ihren Schultern packte und schüttelte, verschwanden die Sterne und sie sagte: „Au!“, während sie sich dabei den Kopf rieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann richtete sie ihren Finger auf Yuki und sagte herausfordernd: „Damit wirst du nicht durchkommen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki schaute Mikuru erst eine Weile an, wendete dann ihren Blick zu den Schnurrhaaren des Katers auf ihrer Schulter, nur um dann wieder zu Mikuru zu schauen und zu sagen: „Ich werde mich erstmal zurückziehen. Nächstes Mal wirst du nicht so viel Glück haben. Überleg dir schon mal was auf deinem Grabstein stehen soll, denn ich werde keine Gnade zeigen und dich mit absoluter Sicherheit auslöschen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe zwar nicht, wieso sie Mikuru verschont hatte, aber so war es eben. Nachdem sie ihre Drohung ausgesprochen hatte, ging Yuki langsam fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki hob seine Stimme: „Darf ich fragen wer du bist?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Äh?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru, die eben noch einen Seufzer der Erleichterung ausgestoßen hatte, wirkte wieder angespannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah, äh ... ich bin nur ein „Bunny Girl“, das zufälligerweise vorbeigekommen ist. Mehr nicht! Auf Wiedersehen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tat so als würde sie Yuki verfolgen und verließ die Einkaufsstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer das wohl gewesen ist?“, sagte Itsuki und ließ seinen Blick warum auch immer in der Ferne schweifen. Die Kamera tat es ihm gleich und schwenkte in Richtung weiße Wolken, wohl um zu zeigen, dass die Szene zu Ende war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Kampf zwischen Mikuru und Yuki fand bei einem See statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke ihr wisst bereits, dass es zwecklos ist auf eine Erklärung zu warten, wie dieser Kampf überhaupt zustande gekommen ist. Benutzt eure eigene Phantasie und stellt euch vor was zwischenzeitlich alles passiert ist. Ich hoffe zumindest, dass etwas passiert ist ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich hab keine Angst vor dir! Du böse Außerirdische, Yuki. Verschwinde von der Erde! Du ... äh ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du bist es, die verschwinden muss. Aus dieser Zeitperiode. Er gehört uns. Selbst wenn er noch nicht erkannt hat, dass er solche für uns wertvollen Kräfte besitzt. Wir brauchen ihn, um die Erde zu erobern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das werde ich verhindern, selbst wenn ich dafür mein Leben opfern muss!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn das so ist ... stirb!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend hatte Yuki den Kater diesmal gegen drei High-School-Schüler eingetauscht; ein lebhaftes Mädchen und zwei Jungen, die etwas verwirrt aussahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru kannte das langhaarige Mädchen wohl, denn sie sagte: „Ah, ah, Tsuruya-san … Selbst du … bitte komm wieder zur Vernunft!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mikuru, jemand der so was trägt, sollte nicht von anderen verlangen, dass sie wieder zur Vernunft kommen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tsuruya-san hatte anscheinend aus Verstehen ihr wahres Ich gezeigt, verzog dann aber ihr Gesicht und sagte: „Mikuru, tut mir leid. Ich möchte das nicht tun, aber ich hab mich nicht mehr unter Kontrolle. Es tut mir wirklich leid.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kya?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mach dich bereit zu sterben, Mikuru!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tsuruya-san spielte ihre Rolle sehr überzeugend und kam, zusammen mit den beiden anderen, langsam auf Mikuru zu, während Yuki hinter ihnen stand und sie mit ihrem Zauberstab kontrollierte. Anscheinend stieß der Stab irgendwelche die Gedanken manipulierenden Strahlen aus, jedenfalls hatte er Tsuruya-san und die beiden Jungen in Yukis persönliche Zombies verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die schreckliche Yuki so eine teuflische Methode einsetzt. Wie soll sich Mikuru gegen die drei wehren? Was wird sie nun tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Waaaa, Waaaa!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tsuruya-san und die beiden anderen hielten die arme Mikuru an ihren Armen und Beinen fest,&lt;br /&gt;
trugen sie zum grünen, modrigen See und schmissen sie ins Wasser. Einer der männlichen Zombies, um genau zu sein der, der besonders vertrottelt aussah, fiel auch ins Wasser. Macht euch keine Sorgen um ihn, er kam alleine wieder raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah, Hilfe! Waaa!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See sah ziemlich tief aus, also geriet Mikuru in Panik und schlug wie wild um sich. Dadurch kam sie keinen einzigen Zentimeter voran. Wenn das so weiterginge, dann würde sie wohl auf den Grund sinken und zu Fischfutter werden. Mikuru konnte nicht schwimmen ... zumindest dem Drehbuch nach, also konnte sie nichts anderes machen als im Wasser zu plantschen, bis ihr der weiße Schaum um die Ohren flog. Sie war in großer Gefahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber solche Momente sind wie geschaffen für den spektakulären Auftritt der männlichen Hautfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ist alles in Ordnung?“, sagte Itsuki, als er ruhig auf Mikuru zukam, sich am Rand des Sees hinkniete und seine Hand reichte. Ganz wie man es von einem Helden erwarten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Halt dich fest und beruhig dich erstmal. Pass auf, dass mich nicht auch reinziehst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es interessant. Wo zum Teufel kam Itsuki her? Beim See gab es kaum Stellen, an denen man sich verstecken konnte. Wenn man mal überlegt wie lange es gedauert hatte, bis er Mikuru erreichte, musste er das Geschehen von irgendwo her beobachtet haben. Noch unglaublicher ist, dass Yuki, die eben noch ihren Stab durch die Luft schwenkte, und ihre drei Diener, alle verschwunden waren. Das wäre die Gelegenheit gewesen Mikuru den Rest zu geben. Wo zur Hölle waren sie alle hingegangen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Brr ... Kalt ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Itsuki sie gerettet hatte, krabbelte Mikuru langsam auf den Steg und hustete dabei die ganze Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was machst du denn hier?“, fragte Itsuki, aber Mikuru antwortete nicht. Sie starrte ihn erst eine Zeit an, bis sie dann doch sprach: „Was ich hier mache? Nun … ich wurde von ein paar bösen Menschen in den See geworfen ... Ah ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau in diesem Moment hörte man ein entferntes Geräusch. Mikuru stöhnte und fiel in Ohnmacht. So ist es, das stand so im Drehbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hey, was ist los?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru sank langsam zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise würde man wenn so was passiert einen Krankenwagen rufen oder zumindest jemanden in der Nähe um Hilfe bitten. Aber Itsuki verhielt sich lieber unkonventionell und hob Mikuru hoch. „Du Bastard! Wohin willst du mit einem ohnmächtigen Mädchen wie ihr?“, selbst wenn ihr das schreien würdet, könntet ihr ihn nicht aufhalten. Itsuki wirkte sehr entschlossen, als er Mikuru wegtrug. So entschlossen, als würde er auch von irgendwelchen Strahlen kontrolliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm sie mit nach Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn der Regisseur ein paar Details ausgelassen hatte, erkennt man schon alleine an der Inneneinrichtung, dass Itsuki in einem riesigen Haus wohnen musste. Er trug Mikuru in ein großräumiges, Japanisch eingerichtetes Zimmer und wäre es nicht schon Sünde genug, dass er sie überhaupt in seinen Armen hielt, sah es auch noch so aus, als hätte sie gerade ein Bad genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nur ein kleines Problem. Wie soll ein bewusstloser Mensch alleine baden? Also hatte dieser grinsende Scheinheilige nicht nur ihren Körper befummelt, sondern vielleicht noch viel mehr getan. Bevor man darüber überhaupt nachdenken kann, steigt in einem schon die Wut hoch und man bekommt Lust ihn umzubringen. So ungefähr hatte ich mich gefühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki sollte sich keine Gedanken um Yuki machen, es ist wahrscheinlicher, dass ihm bald die halbe Schule nach dem Leben trachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon schlimm genug ein Mädchen, das fast ertrunken und bewusstlos ist, in sein Zimmer zu bringen, aber sie dann auch noch zu baden ist schon kriminell. Wenn jemand so etwas macht ... nein, Ituki hatte es ja getan, sollte er bei lebendigem Leibe in Stücke geschnitten werden und die Familie dürfte nicht mal eine Entschädigung erhalten. Es ist seine Schuld etwas getan zu haben, von dem jeder Junge in der Schule träumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki legte Mikuru auf eine Matratze, die vorher nicht dort lag, und kniete sich neben sie. Er verschränkte seine Arme und dachte angestrengt nach. Wollen wir wetten? Ich glaube, dass sein Kopf in diesem Moment sehr leer gewesen sein musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v06c01_02.jpg|thumb|&#039;&#039;Itsuki legte Mikuru auf eine Matratze, die vorher nicht dort lag und kniete sich neben sie. Er verschränkte seine Arme und dachte angestrengt nach.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand  aus dem Hintergrund gab eine Anweisung und Itsuki folge ihr gehorsam, indem er sich Mikurus Gesicht näherte. Wenn er noch einen Zentimeter weiter geht, dann wird jemand, der eigentlich nicht im Film mitspielt, die vierte Wand brechen und ihn zusammenschlagen. Glücklichweise stoppte ihn jemand, dessen Auftritt nicht ganz so überraschend gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Stopp!“, hörte man Yuki sagen, die ihren Kopf durch das Fenster reinsteckte und so aussah, als wäre sie ein Azubi des Sensenmanns. Ich sollte noch erwähnen, dass wir uns im zweiten Stock befanden und niemand wusste, auf was Yuki vor dem Fenster stand. Am besten ihr macht euch darüber gar keine Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki, die man wohl eher Engel in Leichenkleid als Sensenmann nennen sollte, sprang durch das Fenster und sagte mit gewohnt ruhigem Blick: „Koizumi Itsuki, wähle nicht sie, sondern mich. Nur wenn du mir folgst, kannst du dein volles Potenzial entfalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki war wirklich ein schlechter Schauspieler. Er wirkte überhaupt nicht erschrocken, als Yuki plötzlich vor dem Fenster auftauchte. Er als er zu ihr sagte: „Huch? Was meinst du?“, hob er seine Stimme und schaute ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann es im Moment nicht erklären, aber irgendwann wirst du es verstehen. Du hast zwei Möglichkeiten: Entweder du wählst mich und erreichst dadurch, dass das Universum seiner wahren Form näher kommt oder du wählst sie und verbaust dir diese Möglichkeit.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mich nicht irre, hatte sich Yuki ein Drittel davon selber ausgedacht. Richtete sich das an den echten Itsuki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wahre Bedeutung vom dem was Nagato, nein ich meine natürlich Yuki, damit sagen wollte, heben wir uns für später auf. Itsuki sah jedenfalls verwirrt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verstehe. Egal für welche Möglichkeit er sich entscheidet … nein Moment, ich bin es ja um den es geht … also ich bin eine Art Schlüssel, stimmt’s? Aber ein Schlüssel kann nicht viel mehr machen als eine Tür öffnen. Und wenn sich die Tür öffnet, dann würde etwas passieren, oder? Das bereitet mir Unbehagen ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki legte eine Pause ein und schaute nachdenklich in die Kamera. Mit wem zum Teufel redete er eigentlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jetzt wird mir alles klar, Yuki-san. Leider hab ich nicht das Recht diese Entscheidung zu treffen. Es ist noch zu früh dafür. Können wir sie also noch etwas hinausschieben? Wir brauchen noch mehr Zeit zum Nachdenken. Natürlich wäre es etwas anderes, wenn du uns alles was du weißt erzählen würdest.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das wird bald passieren, aber mit Sicherheit noch nicht jetzt. Unvollständige Daten sind für uns gleichbedeutend mit Fehlern. Wir werden nichts machen, solange wir uns nicht absolut sicher sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für ein geheimnisvolles Gespräch. Itsuki und Yuki waren wohl die einzigen die verstanden, worum es eigentlich ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki nickte kurz, schaute zur immer noch schlafenden Mikuru und kletterte dann aus dem Fenster. Sie sprang natürlich nicht aus dem zweiten Stock, sondern eigentlich nur auf den Balkon, aber da die Kamera die ganze Zeit im Zimmer blieb, konnte der Zuschauer das nicht wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki schaute danach wieder nachdenklich auf die bewusstlose Mikuru. Würde sie jetzt aufwachen, wäre ihr die Situation wohl so unangenehm, dass sie alles in Richtung Itsuki werfen würde, das ihr in die Finger käme. Immerhin ist sie alleine mit ihm in seinem Zimmer und trägt nur ein T-Shirt. Natürlich müsste sie annehmen, dass Itsuki sie begrabbelt hätte und ihn infolgedessen krankenhausreif schlagen. Bitte lasst die Geschichte so weitergehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zuvor kommt noch etwas Werbung. Diesmal für Yamatsuchis Modellgeschäft und wieder sind es unsere beiden Heldinnen, die sie verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Werbung müssen wir feststellen, dass der Film anscheinend plötzlich sein Genre gewechselt hatte. Alle Kämpfe von vorher sind vergessen, jetzt schauen wir eine romantische Komödie. Ich verstehe wirklich nicht mehr, was im Kopf der Regisseurin vorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru wohnte nun in Itsukis Haus und die Geschichte war praktisch eine normale Liebesgeschichte über ein junges Paar, das glücklich zusammen lebte. Das war so kitschig, dass man sich am liebsten tot stellen möchte, nur um diese peinlichen Szenen nicht sehen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem waren das folgende Szenen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Itsuki, der versuchte Mikurus missglückte Kochversuche zu überstehen, während sie dabei aufgeregt zusah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mikuru, die Itsuki an Tür verabschiedete und dabei zufällig seinen Finger berührte, nur um dann erschrocken zurückzuspringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heftig errötende Mikuru.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sich aufopferungsvoll um die Hausarbeit kümmernde Mikuru.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mikuru, die Itsuki fröhlich grüßte, nachdem er von der Schule zurückkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte am liebsten „Hört doch endlich auf damit!“ schreien, aber solche Einwände würden nur auf taube Ohren treffen, deswegen hielt ich mich zurück. Also fuhren Itsuki und Mikuru damit fort ein Liebespaar zu spielen. Koizumi, wollen wir die Plätze tauschen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki lebte übrigens mit seiner zehnjährigen Schwester zusammen. So verlangte es das Drehbuch. Ah, Entschuldigung, sie war im letzten Monat elf geworden. Jedenfalls sah man sie nun im Haus herumrennen. Auch wieder eine von diesen geheimnisvollen Szenen; aus welchem Grund wurde Itsukis Schwester überhaupt eingebaut?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer, der Kampf zwischen Mikuru und Yuki musste weitergehen und diesmal war der Schauplatz Itsukis Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hätte gedacht, dass Yuki in die Schule wechseln würde? Ich hab keine Ahnung, wie der Regisseur auf dieses Füllmaterial gekommen war. Jedenfalls hatte Yuki ihren schwarzen Umhang beiseite gelegt und versuchte nun sich mit Itsuki anzufreunden, um dadurch gleichzeitig Mikuru auszustechen. Ihre Strategie bestand zunächst darin, Liebesbriefe in Itsukis Schuhfach zu legen, bevor sie dann dazu überging, ihm in der Mittagspause ein selbst gemachtes Bento anzubieten. Außerdem wartete sie jeden Tag vor dem Schultor auf Itsuki und trug ein Foto von ihm in ihrem Portemonnaie. Man sollte anstelle von Strategie wohl eher von Besessenheit sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich sah Mikuru dabei nicht tatenlos zu und wechselte auch auf die Schule. Wäre es nicht besser gewesen, wenn die beiden von Anfang auf die Schule gewechselt wären? Mikuru hatte die Aufgabe Itsuki zu beschützen, also wäre es nachvollziehbar, wenn sie sich auf der gleichen Schule eingeschrieben hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch absurder war aber, dass Mikuru und Yuki sich nicht länger mit mysteriösen Strahlen und Zauberstäben bekämpften. Stattdessen hatten sie sich ein neues Ziel gesetzt; nämlich das Herz von Itsuki zu erobern. Die Geschichte war schon sinnlos genug und nun hatte sie sich auch noch in eine Liebesgeschichte mit Dreiecksbeziehung verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich war Yuki im Nachteil, denn Mikuru und Itsuki lebten schon zusammen; die besten Voraussetzungen, um ein Paar zu werden. Im Gegensatz dazu stand Yuki, bei der übrigens niemand wusste wo sie wohnte, vor einer großen Wand und diese Wand zu durchbrechen wäre wohl genauso schwer, wie die Chinesische Mauer zu überwinden. Also musste Yuki dem Drehbuch nach zu extremen Mitteln greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Waa! Was machst du da?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki ignorierte Mikurus Einwand und umarmte Itsuki fest. Anscheinend wollte der Regisseur Itsuki durch den körperlichen Kontakt aufrütteln, aber das konnte nicht funktionieren, weil das Mädchen an seiner Seite absolut keine Emotionen zeigte. Die Szene schaffte es also nicht die Gefühle in Wallung zu bringen, sondern sorgte eher für unfreiwillige Komik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch Mikuru wurde ihrer Rolle nicht gerecht, denn eigentlich sollte sie eifersüchtig werden. Und Itsuki ließ sowieso alles kalt. Keiner der drei steckte Gefühl in das Schauspiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das soll uns nicht weiter stören, ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass nun die Zeit für das groteske Finale gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht hatten sie selber keine Lust mehr auf die romantische Nebenhandlung, jedenfalls beendeten Mikuru und Yuki ihren stillschweigend getroffenen Waffenstillstand und nahmen wieder ihre alten Rollen als Kampfkellnerin bzw. außerirdische Magierin an. Die Handlung wurde dadurch immer absurder, denn es folgen einige willkürliche Gefechte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru, Yuki und ihr Lehrling, der Kater Shamisen, kämpften in einem Hinterhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru, Yuki und Shamisen kämpften im Bambusfeld hinter der Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru und Yuki lieferten sich vor der Wohnung von irgendjemand ein Gefecht, während Shamisen gelangweilt zuschaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru und Yuki rannten in Itsuki Haus umher, während die kleine Schwester dabei lachend zuschaute und Shamisen in ihrem Arm hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach all diesen irrelevanten Szenen werdet ihr euch bestimmt freuen, dass die romantische Nebenhandlung aus welchen Gründen auch immer wieder zurückkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider konnte sich Itsuki noch immer nicht zwischen den beiden entscheiden; ein Umstand, den man vielleicht sogar verstehen könnte. Zwischen Mikuru und Yuki zu stehen – ich kann mir vorstellen, dass das Publikum, das natürlich komplett aus Männern bestehen würde, sein Glück verfluchte. Das war der Göttin, aus deren Feder das Drehbuch stammte und die gleichzeitig die Ultra-Regisseurin war, aber ziemlich egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regie lässt sich mit einem Gorilla vergleichen, der an einem Radrennen teilnimmt und nicht weiß wie man bremst. Er würde bei jeder Drehung hinfallen, danach wieder aufstehen und geradeaus weiterfahren, als wäre nichts passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber egal wie viele brillante Einfälle unsere Ultra-Regisseurin hatte und wie rücksichtslos sie war, selbst sie musste irgendwann erkennen, dass es sinnlos wäre die Geschichte ewig lang weitergehen zu lassen. Leider dauerte es sehr lange, bis ihr das bewusst wurde. Dafür musste sie sich erst beim Hinfallen regelrecht den Hintern verbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls konnte die Geschichte so nicht weitergehen, also mussten alle sinnlosen Handlungsfäden irgendwie miteinander verbunden und schnell zum Abschluss gebracht werden. Endlich erinnerte sich Yuki daran, warum sie überhaupt auf die Erde gekommen war, und forderte Mikuru zum letzten Duell heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Morgens fand Mikuru einen Brief in ihrem Schuhfach. Es war ein kleiner Zettel, auf dem kleine Buchstaben geschrieben waren, die aussahen, als hätte ein Drucker sie ausgespuckt. Der Text lautete: „Bringen wir es zu Ende.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wisst ihr, wenn Yuki Mikuru wirklich auslöschen wollte, dann hätte sie sich gar nicht die Mühe machen brauchen, sie vorher zu benachrichtigen. Das hätte sie auch schon in den Kämpfen vorher tun können. Wenn man so darüber nachdenkt, war Yuki manchmal eine ausdruckslose High-School-Schülerin, die Itsukis Herz erobern wollte, und dann wieder eine außerirdische Magierin, die mit Mikuru kämpfte. Was von beiden war sie nun wirklich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru war genauso undurchschaubar. Nachdem sie die Nachricht gelesen hatte, zerknüllte sie den Zettel und schaute entschlossen in die Ferne, bevor sie energisch nickte. Was zur Hölle hatte sie gerade verstanden? Selbst wenn ich mich wiederhole, ich verstehe das alles nicht. Es gab nur eine Person, die alles verstand, und die tauchte nie vor der Kamera auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst wenn ich als Kameramann nicht alles verstand, wusste ich zumindest, dass alles was einen Anfang hat auch ein Ende haben muss. Dieser Gedanke hilft zumindest ein bisschen über diese scheinbar unendliche Hölle hinweg. Wir haben endlich den Höhepunkt der Geschichte erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte ein weiterer Gastauftritt von Tsuruya-san, die die besorgt schauende Mikuru fragte: „Was ist los, Mikuru? Du siehst so aus, als hätte dich ein alter Knacker begrabscht oder hat dein Arzt festgestellt, dass du Fußpilz hast?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru stand in der hintersten Ecke des Klassenraums und antwortete: „Meine Zeit ist gekommen. Ich muss losgehen und meine letzte Schlacht schlagen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das klingt toll, Mikuru. Wir zählen auf dich! Das Schicksal der Erde liegt in deinen Händen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie das gesagt hatte, verzog Tsuruya-san ihr Gesicht und brach schließlich in schallendem Gelächter aus, weil sie sich nicht länger zurückhalten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich werde alles geben“, sagte Mikuru so leise, dass es noch gerade eben vom Mikrophon aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwecklos, die ganzen groben Fehler in der Geschichte abzustreiten. Mikuru und Tsuruya-san kannten sich offenbar, wie wir in der Szene beim See gesehen hatten, in der sie als unter Gedankenkontrolle stehender Zombie auf Mikuru gehetzt wurde. Dann hätte die Szene doch nach der aktuellen Szene stattfinden müssen. Der Kampf wäre viel intensiver gewesen, weil das Publikum schon vorher gewusst hätte, dass Mikuru und Tsuruya-san Freunde sind. Aber dank der Fahrlässigkeit der Regisseurin, wurden die Szenen durcheinander gewirbelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider blieb die nervende Deus ex machina hartnäckig und ließ sich nicht von ihrer Linie abbringen, egal wie oft man sich beschwerte. Sie drehte so wie sie gerade Lust hatte und brachte damit normale Menschen wie mich an den Rand eines Nervenzusammenbruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Schlacht sollte auf dem Dach der Schule stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wartete Yuki während der Mittagpause dort. Sie trug wieder ihren schwarzen Umgang und Shamisen klammerte sich an ihre Schulter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später öffnete sich die Tür und Mikuru in ihrem Kellnerkostüm betrat das Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„H ... Hast du lange gewartet?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sehr lange“, antwortete Yuki unverblümt. Es war nämlich so, dass Mikuru vorher im WC gewesen war, um ihr Kostüm zu wechseln. Deswegen hatte es so lange gedauert und auch der Kameramann musste einige Zeit warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki fing an, einen lang vorbereiteten Dialog zu rezitieren: „Dieses Mal werde ich die Sache beenden. Wir haben nicht mehr viel Zeit. Alles muss spätestens in ein paar Minuten enden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das sehe ich genauso ... Aber Itsuki-kun wird ganz sicher mich auswählen! Äh ... das klingt vielleicht etwas peinlich, aber ich glaube fest daran!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bedauerlicherweise habe ich nicht vor seine Wünsche zu respektieren. Ich muss seine Kräfte haben. Selbst wenn ich dafür die ganze Erde erobern muss.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ja, du könntest die Erde zuerst erobern und dann Itsuki entführen. Dann wäre es unmöglich dich noch aufzuhalten, weil selbst eine süße Kampfkellnerin wie Mikuru nichts gegen so eine riesige Übermacht ausrichten könnte, die Itsuki sicher aushändigen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn du schon die Macht hast die Erde zu erobern, warum ist es dann so schwer Itsuki zu fangen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du wirst deinen Willen nicht durchsetzen! Ich bin aus der Zukunft gekommen, um das zu verhindern!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, natürlich, das hätte ich fast vergessen. Mikuru war eine Kampfkellnerin aus der Zukunft. Aber der Film war fast zu Ende, ich hab keine Ahnung, wie die Drehbuchschreiberin diesen Umstand überhaupt noch in die Geschichte einbauen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nun geht es erstmal mit dem Kampf zwischen Mikuru und Yuki weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru schrie „Hiyaaa!“ und „Nimm das!“, während sie Laserstrahlen, Raketen und schwarze Mikro-Löcher aus ihrem Auge schoss. Yuki dagegen blieb die ganze Zeit ruhig stehen und schwenkte nur ihren Zauberstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Für die Atmosphäre reichen Computereffekte nicht aus!“, bekamen wir zu hören, also benutzten wir eine Menge Knaller, die zwar Restbestände aus dem Lager des Spielwarenladens waren, aber trotzdem doch genug Lärm machten. Infolgedessen kamen ein paar Lehrer auf das Dach und hielten uns eine Standpauke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es nun mal, wenn man mit Feuerwerk auf dem Dach spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls sich deswegen meine Akte mit Minuspunkten wegen schlechtem Benehmen füllen sollte, bitte ich darum, sie in die Akte des Regisseurs zu übertragen. Vielen Dank. Ihre Leistungen waren sowieso so gut, dass sie selbst dann keine Probleme hätte, wenn alle Minuspunkte von Asahina-san, Nagato, Koizumi und mir in ihre Akte übertragen werden würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ging der Kampf weiter, denn unsere Regisseurin ließ sich von den Lehrern nicht beeindrucken, die darauf bestanden, dass wir sofort das Dach verlassen. Die Regisseurin drohte sogar damit, dass sie, wenn die Lehrer den Dreh dieser wichtige Szene verbieten würden, mit einer Klage wegen Unterdrückung der freien Meinungsäußerung rechnen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine der Gedanke daran ist unheimlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Macht doch was ihr wollt, aber hört auf mit Feuer zu spielen!“, sagten die Lehrer und verließen fluchtartig das Dach. Auf dem sammelten sich jetzt immer mehr Zuschauer an, wodurch der Auftritt für Mikuru noch unangenehmer wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v06c01_03.jpg|thumb|&#039;&#039;Mikuru schrie „Hiyaaa!“ und „Nimm das!“, während sie Laserstrahlen, Raketen und schwarze Mikro-Löcher aus ihrem Auge schoss. Yuki dagegen blieb die ganze Zeit ruhig stehen und schwenkte nur ihren Zauberstab.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Situation sah für Mikuru aussichtslos aus. Keine ihrer Attacken zeigte Wirkung und Yuki kam langsam immer weiter auf sie zu. Mikuru konnte nur zurückweichen und stand nun mit dem Rücken zum Rand des Dachs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ruhe in Frieden! Ich werde einen schönen Grabstein für dich aussuchen. Wenn du dich im Jenseits anstrengst und viel Gutes tust, sammelst du vielleicht genug Karma, um das Leben nach deiner Wiedergeburt genießen zu können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki schwenkte ihren Stab, als wollte sie Mikuru zum Abschied ein letztes Mal grüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Auf Wiedersehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem Augenblick auf den anderen, begann der Sternenringwasauchimmer ungewöhnlich stark zu leuchten und zu flackern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kyaaaa!“, schrie Mikuru, fasste sich an den Kopf und kauerte sich dann auf den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es schwer ist sich vorzustellen, was das für eine Attacke gewesen war, müssen wir wohl von einer sehr mächtigen ausgehen, denn immerhin flogen unzählige Laserstrahlen aus dem Stab auf Mikuru zu, die wohl stark genug sind, um sie in ihre Atome aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haltet noch ein wenig durch, wir stehen kurz vor dem Höhepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Waaa! Aaaaah!“, Mikuru konnte nichts anderes machen, als vor lauter Angst zu schreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sollte man von der schwachen Heldin genervt sein, aber weil sie so niedlich ist, kann man über ihre Nutzlosigkeit leicht hinwegsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst wenn man das kann, durfte die Geschichte nicht so weitergehen, sonst würde Mikuru besiegt und der Film zur subtilen Satire werden, in der das klassische Konzept „Das Gute gewinnt, das Böse verliert“ für das realistische „Die mit Macht gewinnen immer“ Platz machen müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich konnte der Film nicht so enden. Unsere Heldin würde nicht einfach so verschwinden, denn anders als im echten Leben sollte eine unsichtbare Hand auftauchen, um das Böse zurückzuschlagen und die holde Maid retten. So hatte es sich unsere Regisseurin ausgedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Retter in der Not war niemand anderes als Itsuki. Wer hätte es auch sonst sein sollen? Andere wichtige Figuren kamen in der Handlung gar nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki zog Mikuru gerade noch rechtzeitig zur Seite, bevor die Strahlen sie erreichten, die gehorsam mitspielten, indem sie langsamer wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bist du verletzt, Asahina-san?“, fragte Itsuki und wandte sich dann zu Yuki, der er mit ausgestrecktem Arm entgegen warf: „Ich werde nicht zulassen, dass du sie verletzt! Lass bitte Gnade walten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki, der breitbeinig vor der erschöpften Mikuru stand und sie um jeden Preis beschützen wollte, hatte es tatsächlich geschafft, Yuki zum Nachdenken zu bringen. Denkt sie darüber nach, ob sie, wenn sie Itsuki nicht bekommen kann, ihn zusammen mit Mikuru töten sollte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es war nicht sie, die diese Frage beantwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was gibt es da noch zu überlegen? Du musst doch nur den Geist von diesem jungen Mann in Besitz nehmen. Ich habe gehört, dass du diese Fähigkeit hast. Also übernimm die Kontrolle über ihn und locke ihn weg. Dann kannst du das Mädchen, das es wagt dir in die Quere zu kommen, ohne Probleme aus dem Weg räumen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Shamisen, der das sagte, also könnt ihr euch sicher vorstellen, wie entsetzt ich gewesen war. Ich hatte ihm ausdrücklich verboten zu sprechen, aber er wollte einfach nicht hören. Das Abendessen konnte er an dem Tag vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verstanden.“, sagte Yuki gewohnt gelassen und klopfte mit ihrem Stab Shamisen leicht auf den Kopf, der daraufhin nichts mehr sagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann tat Yuki so als würde sie Selbstgespräche führen und sagte: „Das war Bauchrednerei.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach hob sie ihren Sternendings und rief: „Dann zeig was du kannst, Koizumi Itsuki. Ich werde dich zu meiner Marionette machen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten ein paar billige Soundeffekte, bevor ein Blitz aus dem Stab schoss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, ihr wisst wie die Geschichte weitergehen wird, also werde ich mich kurz fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsukis versteckte Kräfte wurden in dieser auswegslosen Situation aktiviert und machten ihn zu einem vollwertigen Esper. Diese Kräfte waren so stark, dass selbst Itsuki sie nicht kontrollieren konnte. Jedenfalls gelang es ihm mit den Kräften, die wohl durch seine starken Gefühle ausgelöst wurden, Yukis Angriffe abzuwehren und die schwarz gekleidete Außerirdische dann selber mit aller Macht anzugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie schade ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Miau.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr konnten Yuki und ihr Partner Shamisen nicht sagen, bevor sie vom Dach bis ans Ende des Universums gefegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Itsuki die beiden besiegt hatte, drehte er sich zur Heldin und sagte sanft: „Es ist vorbei, Asahina-san.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru hob ihr kleines immer noch ängstlich schauendes Gesicht und schaute Itsuki dann mit strahlenden Augen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der reichte Mikuru seine Hand, um sie hochzuziehen, lehnte sich an den Rand des Dachs und schaute gen Himmel. Mikuru tat es ihm gleich und schließlich folgte auch die Kamera ihren Blicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist offensichtlich, dass diese Technik immer dann benutzt wurde, wenn niemand wusste, wie die Szenen miteinander verbunden werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der letzten Szene, an einem kalten Herbsttag, liefen Mikuru und Itsuki unter den üppig blühenden Kirschbäumen nebeneinander her. Wie ärgerlich, dass das Kellnerkleid so gut zur Schuluniform passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine starke Böe blies zufälligerweise die Kirschblütenblätter hoch. Es war die einzige Szene im Film, die natürlich wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki lächelte und nahm ein Blatt von Mikurus seidenem Haar, die daraufhin verlegen errötete und schließlich langsam die Augen schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich entfernte sich die Kamera von den beiden und drehte sich in Richtung blauer Himmel. Schon wieder dieser Kameraschwenk?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgte der Abspann, dessen Musik von irgendwo willkürlich geklaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu guter Letzt wurde noch ein Nachwort hinter dem Ende eingefügt. Das war es dann aber wirklich mit der Vorstellung der verwirrenden Geschichte von „Die Abenteuer der Asahina Mikuru – Episode 00.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt selten vor, dass ein Film von Anfang bis Ende konfus ist. Dieses Mischmasch als Film zu bezeichnen, ist eigentlich schon eine Beleidigung gegenüber allen, die sich die Mühe machen ernsthaft einen Film zu produzieren. Seltsamerweise war der Film aus welchen Gründen auch immer ziemlich beliebt. Zuerst sollte der Film zusammen mit den Projekten des Filmclubs gezeigt werden, aber letztendlich verdrängte er irgendwann die anderen Filme und beanspruchte die ganze Vorstellung für sich. Ich hatte gehört, dass es daran gelegen haben sollte, dass das wachsende Publikum den Film unbedingt sehen wollte und dann gab es ja auch noch eine bestimmte Person, die keine Ruhe gab. Außerdem hatte Asahina-san eine Menge Bewunderer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erfuhr später, dass die armen Mitglieder des Filmclubs ihre Filme immer nur zwischendurch zeigen durften und sie ständig unterbrechen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kein Eintritt verlangt wurde, machten wir mit dem Film natürlich kein Geld, aber trotzdem reichte sein Erfolg aus, um unsere Produzentin schon über eine Fortsetzung nachdenken zu lassen. Sie wollte sogar eine editierte Version namens „Die Abenteuer der Asahina Mikuru – Director’s Cut“ auf DVD pressen und auf den Markt werfen. Asahina-san (mit feuchten Augen) und ich gaben uns alle Mühe, sie von dieser Idee abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn jede Idee von ihr führt zum Chaos, selbst wenn wir noch etwas Zeit bis zum nächsten Schulfest hatten. Wer weiß, ob die SOS-Brigade dann überhaupt noch existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird doch noch existieren, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, das sollte ich eine gewisse Zeitreisende fragen. Ich hoffe nur, dass die Information nicht streng geheim ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die Abenteuer der Mikuru Asahina - Episode 00, Ende)&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
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	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Abenteuer_der_Asahina_Mikuru_Episode_00&amp;diff=53557</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band6 Die Abenteuer der Asahina Mikuru Episode 00</title>
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		<updated>2009-11-23T18:28:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: Erste Fassung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich war froh, mein erstes Schulfest in der High School und den damit verbundenen Stress endlich hinter mir zu haben, aber leider galt das nicht für Haruhi, die mit ihren Gedanken schon in der Ferne schweifte. Ich kann mir sehr gut vorstellen, was für Ideen ihr durch den Kopf gingen. „Bestellt jetzt schon die Tickets vor“, „Dieser Film wird (sehr bald) Hollywood im Sturm erobern“, „Ein ganzes Jahr geplant und in weniger als einem Monat gedreht“, so ungefähr hatte sie sich wohl die Plakate für den zweiten Film vorgestellt, der auf dem nächsten Schulfest gezeigt werden sollte. Man kann es mit der Ungeduld auch übertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich hatte sie natürlich mal wieder nicht gefragt. Ich war nur dazu da, die schwere Ausrüstung zurückzuschleppen, was mich die ganze Zeit an die ägyptischen Sklaven erinnerte, die tonnenschwere Quader zu Pyramiden aufschichten mussten. Dabei hatte ich schon genug mit meinem Trauma zu tun, an dem ein bestimmter Film nicht ganz unschuldig gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr wissen wollt, warum der Film so traumatisch gewesen ist, müsst ihr nur etwas weiterlesen …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Abenteuer der Asahina Mikuru – Episode 00“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Heldin hieß Asahina Mikuru und war eigentlich ein ganz normales und süßes Mädchen, wäre da nicht der Umstand, dass sie eine Zeitreisende aus der Zukunft war. Ihr kennt auch jemanden, der Asahina Mikuru heißt? Reiner Zufall!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru war aber nicht nur eine Zeitreisende aus der Zukunft, sondern auch noch eine Kampfkellnerin. Warum kommt eine Kellnerin extra aus der Zukunft? Und wieso trägt sie die ganze Zeit ihre Arbeitskleidung? Fragt lieber nicht, solche unbedeutenden Fragen sind eh zwecklos, denn so ist die Geschichte nun mal. Ehrlich gesagt macht kein einziger Charakter aus dem Film Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtet eure Beschwerden also an den zuständigen Regisseur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasst uns nun heimlich beobachten, was Mikuru den ganzen Tag macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich zog sie sich erstmal ihr „Bunny Girl“-Kostüm an, das ein wichtiger Teil ihres Alltagslebens war. Immerhin musste sie damit Kunden in die Einkaufsstraße locken. Mikuru zog sich also direkt nach dem Aufstehen um, stellte sich mit einem großen Plastikschild vor die Läden und machte mit zaghafter Stimme Werbung für die Läden. Also ein ganz normaler Beruf. Naja, zumindest fast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte meinen, dass jemand aus der Zukunft so was nicht mehr nötig hätte, aber das war der zuständigen Drehbuchschreiberin anscheinend egal. Und nicht nur das, wenn ihr euch nun fragt, wieso sich Mikuru gerade als „Bunny Girl“ verkleidet, muss ich euch enttäuschen: ihr werdet darauf keine Antwort bekommen. Darüber hatte sich die Drehbuchschreiberin nämlich auch keine Gedanken gemacht. Ihr könnt den Film solange schauen wie ihr wollt; das Geheimnis wird trotzdem nicht gelüftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute stand Mikuru wieder in ihrem „Bunny Girl“-Kostüm vor den Läden und schwenkte ein Plastikschild herum, damit die Kunden ihr Geld in den Geschäften ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aufgepasst! Wir haben heute frischen Kohl reinbekommen! Und den gibt’s gleich als Sonderangebot! In der nächsten Stunde kostet ein Kohl nur den halben Preis! Die Dame dort hinten! Zögern sie nicht!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir ihr euch sicher denken könnt, stand Mikuru gerade vor dem Lebensmittelladen und sie war ziemlich angespannt. Das hat aber auch seine Vorzüge, denn wegen ihrer zitternden Bewegungen schwangen nicht nur die Hasenohren hin und her, sondern auch etwas anderes an ihrem Körper. Leider waren die meisten Kunden vor dem Laden Hausfrauen im mittleren Alter, also konnte die Werbung dieses süßen Mädchens nicht ihre volle Wirkung entfalten. Aber eigentlich reichte ja auch schon ihr selbstloser Einsatz an sich, um die Herzen der Kunden zu bewegen, und so fiel es ihnen nicht schwer, sich von ihrem Geld zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mikuru-chan, du bist heute ja wieder richtig gut drauf“, sagte ein Zuschauer mit ausdrucksloser Stimme, als er den Text aus dem Drehbuch ablas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vielen Dank! Ich gebe mein Bestes!“, antwortete das kostümierte Mädchen mit einem strahlenden Lächeln und fuhr damit fort, die Herzen der Kunden zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru musste Zauberkräfte haben, denn es gelang ihr im Nu, den einfachen Kohl in der Vorstellung der Kunden in einen köstlichen Gemüseeintopf zu verwandeln. Und als sie dann noch sagte: „Beeilen sie sich, solange wir noch welchen haben!“, wurde das Lebensmittelgeschäft regelrecht von den Kunden eingerannt. Es dauerte nicht lange, bis der Kohl im Sonderangebot ausverkauft war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach getaner Arbeit rief der Besitzer des Ladens, Morimuri Kiyosumi (46 Jahre alt), Mikuru zu sich und gab ihr den Umschlag mit der wohlverdienten Bezahlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du hilfst uns immer so nett. Es ist nicht viel, aber nimm es bitte trotzdem an“, sagte Morimuri-san, als er ihr den Umschlag mit seinen von der Arbeit gezeichneten Händen überreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru verbeugte sich und dankte dem Besitzer: „Das ist doch nicht der Rede wert. Sie sind viel zu großzügig. Ich habe ihnen bestimmt nur Umstände gemacht“; sie war eben ein sehr bescheidenes Mädchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie den Umschlag in ihren tiefen Dekollete gesteckt hatte, sagte sie: „Entschuldigen sie mich bitte, ich muss jetzt dem Schlachter helfen. Bis zum nächsten Mal!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann lief Mikuru, das unersetzbare und beliebe Maskottchen der Einkaufsstraße, mit ihrem Plastikschild auch schon zum nächsten Laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Erfolg, Mikuru! Hol die ganzen Kunden zurück, die uns der Supermarkt ein paar Ecken weiter geklaut hat! Das Schicksal unserer Einkaufsstraße liegt in deinen Händen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde ich ihr am liebsten hinterher rufen, als ich sie weggehen sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Mikuru war natürlich nicht in die Vergangenheit gereist, um ein paar Familiengeschäfte vor dem Untergang zu bewahren. Ihr erinnert euch bestimmt; sie ist in Wirklichkeit eine Kampfkellnerin und trägt das „Bunny Girl“-Kostüm nur zur Tarnung. Nicht dass es einen großen Unterschied machen würde, ob sie als „Bunny Girl“ oder Kellnerin verkleidet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl der Kostüme war genauso wahllos gewesen wie die ganze Handlung, die ein gewisser Jemand nicht mal im Entferntesten durchdacht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei, Mikurus richtige Aufgabe war nicht die Rettung der Einkaufsstraße. In Wirklichkeit sollte sie einen jungen Mann heimlich beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser junge Mann hieß Koizumi Itsuki und wirkte eigentlich wie ein ganz normaler High-School-Schüler. Doch in Wahrheit war er ein Esper. Ich denke euch ist klar, dass es purer Zufall ist, wenn ihr mal auf einen Koizumi Itsuki trefft. Itsuki war also ein Esper, aber er wusste nichts davon. Seine übernatürlichen Kräfte wurden nämlich nur ganz zufällig aktiviert, ohne dass er es hätte bemerken können. Und man kann es drehen und wenden wie man will, im Moment lebte er ein ganz normales Leben, so wie man es von einem High-School-Schüler erwarten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ging Itsuki wie jeden Tag durch die Einkaufsstraße, die er auf dem Weg nach Hause durchqueren musste, und natürlich lächelte er dabei so wie immer ganz zwanglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand beobachtete ihn. Hinter der Ecke stand eine Person mit langen Hasenohren in einem sehr freizügigen Kostüm. Ich nehme an, ihr könnt euch denken wen ich meine. Normalerweise würde man so was natürlich nicht tragen, wenn man jemanden beschatten möchte, aber da es ihre normale Arbeitskleidung war, hatte sie kaum eine andere Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Puh!“, seufzte Mikuru erleichtert. Sie war anscheinend froh, dass Itsuki im Moment in Sicherheit war. Andererseits könnte man auch denken, dass sie ein Kouhai wäre, der sich nur nicht traut seinen geliebten Senpai zu grüßen. Der Gedanke daran geht mir so auf die Nerven, dass ich ihn lieber schnell vergesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Itsuki die Straße verlassen hatte, schrieb Mikuru mit einem Filzstift etwas auf das Plastikschild: „100 Gramm Rinderbrust für nur 98 Yen.“ Dahinter malte sie noch ein Herz und eine Kuh, bevor sie etwas niedergeschlagen in die entgegengesetzte Richtung wegging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu ihrem Ziel, einem kleinen Schreibwarenladen, bedankte sie sich für jeden Gruß mit einem Kopfnicken. Am schwach beleuchteten Eingang des Ladens wurde Mikuru schon von dessen Besitzer Suzuki Yuusuke (65 Jahre alt) erwartet. Suzuki-san war übrigens der Präsident des Vorstands vom Einkaufsviertel, bei dem Mikuru vorübergehend wohnen durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Willkommen zurück, Mikuru-chan. Gab es heute wieder viel zu tun?“, fragte Suzuki-san und lächelte dabei, wie ein Großvater gegenüber seinen Enkeln lächeln würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Äh ... ein wenig. Heute waren viele Kunden da. Das Geschäft, äh ... floriert, ich denke so kann man es sagen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist schön.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru nickte kurz ihren Kopf, um sich bei Suzuki-san zu bedanken und ging dann die relativ steile Treppe nach oben. Nachdem sie einen engen Gang durchquert hatte, erreichte sie ein kleines Schlafzimmer, das im japanischen Stil eingerichtet gewesen war. Suzuki-san lebte woanders, deswegen wurde dieser Raum nicht genutzt und war nun Mikurus Unterkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die Tür geschlossen hatte, begann Mikuru damit langsam ihr „Bunny Girl“-Kostüm auszuziehen, aber leider wurde diese sehr anregende Szene geschnitten. In der nächsten Szene sah man dann, wie Mikuru mit einem sehr weiten T-Shirt ins Bett krabbelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru war aber nicht die einzige, die Itsuki beobachtet hatte. Da war noch eine andere Person, die jeden seiner Schritte aufmerksam verfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich Nagato Yuki, ein Mädchen, das eigentlich kaum auffiel, aber in Wirklichkeit eine böse außerirdische Magierin war. Ihren Beruf erkennt man schon alleine an ihrem seltsamen Kostüm; das aus einem spitzen Hut und einem langen Umhang bestand. Ach ja, falls ihr ein Mädchen namens Nagato Yuki kennt, ist das reiner Zufall … die Bemerkung hängt euch bestimmt schon zum Hals raus, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki stand gerade auf dem Dach einer High-School und schaute mit einem emotionslosen Ausdruck gebannt nach unten. Anscheinend war es die Schule, auf die Itsuki ging, und Yuki wartete auf ihn, um einen ihrer finsteren Pläne in die Tat umzusetzen. Aber Halt, hatten wir nicht gerade in der Szene vorher gesehen, wie Itsuki nach Hause ging? So ist es, Yuki stand auf dem Schuldach, obwohl Itsuki gar nicht mehr in der Schule war. Das nenne ich mal beeindruckende Regie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnern wir uns. In der Szene im Einkaufsviertel hatte schon die Dämmerung eingesetzt und in der Szene mit Yuki stand die Sonne hoch am Himmel. Es ist ziemlich offensichtlich, dass die Szene während der Mittagspause gefilmt wurde. Doch das war dem Regisseur egal, anscheinend hält er nicht viel von Kontinuität; sehr zum Leidwesen des Editors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt auch für alle folgenden Szenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider rennt uns die Zeit davon, also springen wir gleich zum ersten Kampf zwischen Mikuru und Yuki. Wer braucht schon eine Erklärung? Aus welchem Grund auch immer, fand der Kampf in einem Waldpark statt. Vorher rannte Mikuru noch durch ein paar Tauben, die spektakulär hochflogen, aber da die Szene wie der Rest des Films keinen Sinn machte, konzentrieren wir uns lieber auf den Kampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru trug nicht mehr das „Bunny Girl“-Kostüm, sondern ihr Kellnerkleid, das viel zu kurz geschnitten war, und hatte ihre Haare hochgesteckt. Die zwei langen Zöpfe an den Seiten verzehnfachten gleich ihren Charme. Außerdem hielt sie eine schwere Maschinenpistole in ihrer Hand und schaute dabei so, als wäre sie nicht gerade besonders begeistert gegen Yuki zu kämpfen. Das machte sie übrigens nicht auf Anweisung der Regisseurin; es waren ihre ehrlichen Gefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu verzog die ganz in Schwarz gekleidete Yuki keine Miene. Sie stand nur da und hielt einen Zauberstab mit Stern an der Spitze in ihrer Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden starrten sich eine Zeit an, wahrscheinlich um die Spannung zu erhöhen, nur hätte Mikuru dabei vielleicht etwas optimistischer schauen sollen. Hatte sie wirklich so große Zweifel den Kampf zu gewinnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ahh!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru kniff ihre Augen fest zusammen, als sie den Abzug der Maschinenpistole drückte und die Projektile rasten in Yukis Richtung. Leider kamen die meisten nicht mal in die Nähe ihres Zieles, um genau zu sein konnte man die Treffer an einer Hand abzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wollte sich Yuki nicht einfach abschießen lassen, also schwang sie ihren Stab, der übrigens den lächerlichen Namen „Sternenring-Inferno“ trug, und wehre die Kugeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Seufz ...“, war das einzige, was Mikuru dazu sagen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte die gesamte Munition verfeuert. Ruhe kehrte auf dem Schlachtfeld ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Na schön! Dann muss ich wohl meine geheime Technik benutzen! Nimm das!“, rief Mikuru mit süßer Stimme und warf danach ihre Maschinenpistole weg. Ist es nicht etwas früh für die geheime Technik? Wie dem auch sei, Mikuru formte aus ihren Fingern ein V, hielt es an ihr linkes, übrigens blaues, Auge und schrie: „Mi ... Mi ... Mikuru-Strahl!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Schrei schoss ein tödlicher Laserstrahl mit Lichtgeschwindigkeit aus Mikurus Auge und hätte alles in seinem Weg durchbohrt, wäre da nicht jemand, der etwas dagegen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser jemand war Yuki, die schneller als ein Wimpernschlag zu Mikuru rannte, um den Mikuru-Strahl mit ihrer rechten Hand aufzuhalten. Wir mussten für diese Szene nicht mal Spezialeffekte benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kyaa!?“, schrie Mikuru erschrocken, als Yuki so schnell auf sie zukam, dass man ihre Umrisse nur verschwommen wahrnehmen konnte. Ohne Schwierigkeiten drückte sie Mikuru zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah ... Na ... Nagato-san!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato saß nun auf der entsetzen Kellnerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wird als nächstes passieren? Welches Schicksal erwartet Mikuru? Und wann hat Itsuki seinen ersten richtigen Auftritt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habt noch ein wenig Geduld, die Geschichte geht gleich weiter, wenn unsere beiden Protagonistinnen mit der Werbung für „Oomori-Elektronik“ fertig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v06c01_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Habt noch ein wenig Geduld, die Geschichte geht gleich weiter, wenn unsere beiden Protagonistinnen mit der Werbung für „Oomori-Elektronik“ fertig sind.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind wir wieder, der Film kann weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru, die Kampfkellnerin, lief gerade ziellos die Einkaufsstraße entlang. „Ich kann immer noch nicht glauben, dass der Mikuru-Strahl nicht funktioniert hat … Ich muss mir etwas anderes überlegen“, sagte Mikuru zu sich selbst und schleppte sich mühsam in ihres kleines Zimmer zurück, in dem es nicht mal ein erwähnenswertes Möbelstück gab. Dort fing sie an sich wieder umzuziehen; Mikuru war nun mal kein Power Ranger, ihre Kleidung musste manuell gewechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Zimmertür öffnete, trug Mikuru wieder ihr „Bunny Girl“-Kostüm. Besonders glücklich sah sie nicht aus, als sie die Treppen runterging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt wohl, dass sie heute noch arbeiten musste, obwohl sie gerade erst einen schweren Kampf überstanden hatte. Nahm sie ihre Arbeit so ernst oder war sie einfach nur dumm? Wie auch immer, die Heldin dieses Films hatte es nicht leicht; etwas, das sie und die echte Mikuru gemeinsam hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Augenblick betrat Itsuki die Straße, der wie immer auf dem Weg nach Hause war. Anscheinend war er so in Gedanken versunken, dass er um sich herum nichts wahrnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen bemerkte er auch die mysteriöse in Schwarz gekleidete Gestalt nicht, die schon auf ihn wartete und auf deren Schulter diesmal ein Kater saß, der verzweifelt versuchte nicht die Balance zu verlieren. Kaum hatte Itsuki sie erreicht, stellte sich die Magierin mit Kater in seinen Weg. Der erschrockene Itsuki fragte: „Wer bist du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede andere Reaktion wäre wohl glaubwürdiger, aber so stand es eben im Drehbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich bin“, Yuki machte eine Pause und fuhr dann fort, „eine zauberkundige Außerirdische.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki starrte auf den Kater und sagte: „Ist dem so?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki starrte auch auf den Kater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und wie kann ich dir helfen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In dir ruht eine verborgene Kraft, die ich haben will.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn ich sie nicht hergeben möchte?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich muss sie haben, selbst wenn ich dafür extreme Mittel einsetzen muss.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was meinst du mit extremen Mitteln?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki schwenkte ihren „Sternenring-Inferno“ und schon schoss ein Strahl so schnell wie ein Blitz auf Itsuki zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Pass auf!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Seite her sprang ein „Bunny Girl“ auf Itsuki zu und stieß ihn aus der Schussbahn. Beide landeten auf dem Boden, während der Strahl sein Ziel verfehlte und in einen Strommast einschlug. Nun lagen Mikuru und Itsuki also eng umschlungen auf dem Boden; ein Anblick, der einen schnell zur Weißglut bringen kann, und es dauerte auch eine Weile, bis Mikuru wieder auf den Beinen war, denn der Sturz war wohl heftig genug, um sie ein paar Sterne sehen zu lassen. Aus welchen Gründen auch immer nutzte Yuki die Gelegenheit nicht aus und griff nicht weiter an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als Itsuki Mikuru an ihren Schultern packte und schüttelte, verschwanden die Sterne und sie sagte: „Au!“, während sie sich dabei den Kopf rieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann richtete sie ihren Finger auf Yuki und sagte herausfordernd: „Damit wirst du nicht durchkommen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki schaute Mikuru erst eine Weile an, wendete dann ihren Blick zu den Schnurrhaaren des Katers auf ihrer Schulter, nur um dann wieder zu Mikuru zu schauen und zu sagen: „Ich werde mich erstmal zurückziehen. Nächstes Mal wirst du nicht so viel Glück haben. Überleg dir schon mal was auf deinem Grabstein stehen soll, denn ich werde keine Gnade zeigen und dich mit absoluter Sicherheit auslöschen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe zwar nicht, wieso sie Mikuru verschont hatte, aber so war es eben. Nachdem sie ihre Drohung ausgesprochen hatte, ging Yuki langsam fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki hob seine Stimme: „Darf ich fragen wer du bist?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Äh?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru, die eben noch einen Seufzer der Erleichterung ausgestoßen hatte, wirkte wieder angespannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah, äh ... ich bin nur ein „Bunny Girl“, das zufälligerweise vorbeigekommen ist. Mehr nicht! Auf Wiedersehen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tat so als würde sie Yuki verfolgen und verließ die Einkaufsstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer das wohl gewesen ist?“, sagte Itsuki und ließ seinen Blick warum auch immer in der Ferne schweifen. Die Kamera tat es ihm gleich und schwenkte in Richtung weiße Wolken, wohl um zu zeigen, dass die Szene zu Ende war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Kampf zwischen Mikuru und Yuki fand bei einem See statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke ihr wisst bereits, dass es zwecklos ist auf eine Erklärung zu warten, wie dieser Kampf überhaupt zustande gekommen ist. Benutzt eure eigene Phantasie und stellt euch vor was zwischenzeitlich alles passiert ist. Ich hoffe zumindest, dass etwas passiert ist ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich hab keine Angst vor dir! Du böse Außerirdische, Yuki. Verschwinde von der Erde! Du ... äh ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du bist es, die verschwinden muss. Aus dieser Zeitperiode. Er gehört uns. Selbst wenn er noch nicht erkannt hat, dass er solche für uns wertvollen Kräfte besitzt. Wir brauchen ihn, um die Erde zu erobern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das werde ich verhindern, selbst wenn ich dafür mein Leben opfern muss!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn das so ist ... stirb!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend hatte Yuki den Kater diesmal gegen drei High-School-Schüler eingetauscht; ein lebhaftes Mädchen und zwei Jungen, die etwas verwirrt aussahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru kannte das langhaarige Mädchen wohl, denn sie sagte: „Ah, ah, Tsuruya-san … Selbst du … bitte komm wieder zur Vernunft!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mikuru, jemand der so was trägt, sollte nicht von anderen verlangen, dass sie wieder zur Vernunft kommen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tsuruya-san hatte anscheinend aus Verstehen ihr wahres Ich gezeigt, verzog dann aber ihr Gesicht und sagte: „Mikuru, tut mir leid. Ich möchte das nicht tun, aber ich hab mich nicht mehr unter Kontrolle. Es tut mir wirklich leid.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kya?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mach dich bereit zu sterben, Mikuru!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tsuruya-san spielte ihre Rolle sehr überzeugend und kam, zusammen mit den beiden anderen, langsam auf Mikuru zu, während Yuki hinter ihnen stand und sie mit ihrem Zauberstab kontrollierte. Anscheinend stieß der Stab irgendwelche die Gedanken manipulierenden Strahlen aus, jedenfalls hatte er Tsuruya-san und die beiden Jungen in Yukis persönliche Zombies verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die schreckliche Yuki so eine teuflische Methode einsetzt. Wie soll sich Mikuru gegen die drei wehren? Was wird sie nun tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Waaaa, Waaaa!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tsuruya-san und die beiden anderen hielten die arme Mikuru an ihren Armen und Beinen fest,&lt;br /&gt;
trugen sie zum grünen, modrigen See und schmissen sie ins Wasser. Einer der männlichen Zombies, um genau zu sein der, der besonders vertrottelt aussah, fiel auch ins Wasser. Macht euch keine Sorgen um ihn, er kam alleine wieder raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah, Hilfe! Waaa!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See sah ziemlich tief aus, also geriet Mikuru in Panik und schlug wie wild um sich. Dadurch kam sie keinen einzigen Zentimeter voran. Wenn das so weiterginge, dann würde sie wohl auf den Grund sinken und zu Fischfutter werden. Mikuru konnte nicht schwimmen ... zumindest dem Drehbuch nach, also konnte sie nichts anderes machen als im Wasser zu plantschen, bis ihr der weiße Schaum um die Ohren flog. Sie war in großer Gefahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber solche Momente sind wie geschaffen für den spektakulären Auftritt der männlichen Hautfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ist alles in Ordnung?“, sagte Itsuki, als er ruhig auf Mikuru zukam, sich am Rand des Sees hinkniete und seine Hand reichte. Ganz wie man es von einem Helden erwarten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Halt dich fest und beruhig dich erstmal. Pass auf, dass mich nicht auch reinziehst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es interessant. Wo zum Teufel kam Itsuki her? Beim See gab es kaum Stellen, an denen man sich verstecken konnte. Wenn man mal überlegt wie lange es gedauert hatte, bis er Mikuru erreichte, musste er das Geschehen von irgendwo her beobachtet haben. Noch unglaublicher ist, dass Yuki, die eben noch ihren Stab durch die Luft schwenkte, und ihre drei Diener, alle verschwunden waren. Das wäre die Gelegenheit gewesen Mikuru den Rest zu geben. Wo zur Hölle waren sie alle hingegangen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Brr ... Kalt ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Itsuki sie gerettet hatte, krabbelte Mikuru langsam auf den Steg und hustete dabei die ganze Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was machst du denn hier?“, fragte Itsuki, aber Mikuru antwortete nicht. Sie starrte ihn erst eine Zeit an, bis sie dann doch sprach: „Was ich hier mache? Nun … ich wurde von ein paar bösen Menschen in den See geworfen ... Ah ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau in diesem Moment hörte man ein entferntes Geräusch. Mikuru stöhnte und fiel in Ohnmacht. So ist es, das stand so im Drehbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hey, was ist los?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru sank langsam zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise würde man wenn so was passiert einen Krankenwagen rufen oder zumindest jemanden in der Nähe um Hilfe bitten. Aber Itsuki verhielt sich lieber unkonventionell und hob Mikuru hoch. „Du Bastard! Wohin willst du mit einem ohnmächtigen Mädchen wie ihr?“, selbst wenn ihr das schreien würdet, könntet ihr ihn nicht aufhalten. Itsuki wirkte sehr entschlossen, als er Mikuru wegtrug. So entschlossen, als würde er auch von irgendwelchen Strahlen kontrolliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm sie mit nach Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn der Regisseur ein paar Details ausgelassen hatte, erkennt man schon alleine an der Inneneinrichtung, dass Itsuki in einem riesigen Haus wohnen musste. Er trug Mikuru in ein großräumiges, Japanisch eingerichtetes Zimmer und wäre es nicht schon Sünde genug, dass er sie überhaupt in seinen Armen hielt, sah es auch noch so aus, als hätte sie gerade ein Bad genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nur ein kleines Problem. Wie soll ein bewusstloser Mensch alleine baden? Also hatte dieser grinsende Scheinheilige nicht nur ihren Körper befummelt, sondern vielleicht noch viel mehr getan. Bevor man darüber überhaupt nachdenken kann, steigt in einem schon die Wut hoch und man bekommt Lust ihn umzubringen. So ungefähr hatte ich mich gefühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki sollte sich keine Gedanken um Yuki machen, es ist wahrscheinlicher, dass ihm bald die halbe Schule nach dem Leben trachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon schlimm genug ein Mädchen, das fast ertrunken und bewusstlos ist, in sein Zimmer zu bringen, aber sie dann auch noch zu baden ist schon kriminell. Wenn jemand so etwas macht ... nein, Ituki hatte es ja getan, sollte er bei lebendigem Leibe in Stücke geschnitten werden und die Familie dürfte nicht mal eine Entschädigung erhalten. Es ist seine Schuld etwas getan zu haben, von dem jeder Junge in der Schule träumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki legte Mikuru auf eine Matratze, die vorher nicht dort lag, und kniete sich neben sie. Er verschränkte seine Arme und dachte stark nach. Wollen wir wetten? Ich glaube, dass sein Kopf in diesem Moment sehr leer gewesen sein musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v06c01_02.jpg|thumb|&#039;&#039;Itsuki legte Mikuru auf eine Matratze, die vorher nicht dort lag und kniete sich neben sie. Er verschränkte seine Arme und dachte stark nach.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand  aus dem Hintergrund gab eine Anweisung und Itsuki folge ihr gehorsam, indem er sich Mikurus Gesicht näherte. Wenn er noch einen Zentimeter weiter geht, dann wird jemand, der eigentlich nicht im Film mitspielt, die vierte Wand brechen und ihn zusammenschlagen. Glücklichweise stoppte ihn jemand, dessen Auftritt nicht ganz so überraschend gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Stopp!“, hörte man Yuki sagen, die ihren Kopf durch das Fenster reinsteckte und so aussah, als wäre sie ein Azubi des Sensenmanns. Ich sollte noch erwähnen, dass wir uns im zweiten Stock befanden und niemand wusste, auf was Yuki vor dem Fenster stand. Am besten ihr macht euch darüber gar keine Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki, die man wohl eher Engel in Leichenkleid als Sensenmann nennen sollte, sprang durch das Fenster und sagte mit gewohnt ruhigem Blick: „Koizumi Itsuki, wähle nicht sie, sondern mich. Nur wenn du mir folgst, kannst du dein volles Potenzial entfalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki war wirklich ein schlechter Schauspieler. Er wirkte überhaupt nicht erschrocken, als Yuki plötzlich vor dem Fenster auftauchte. Er als er zu ihr sagte: „Huch? Was meinst du?“, hob er seine Stimme und schaute ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann es im Moment nicht erklären, aber irgendwann wirst du es verstehen. Du hast zwei Möglichkeiten: Entweder du wählst mich und erreichst dadurch, dass das Universum seiner wahren Form näher kommt oder du wählst sie und verbaust dir diese Möglichkeit.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mich nicht irre, hatte sich Yuki ein Drittel davon selber ausgedacht. Richtete sich das an den echten Itsuki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wahre Bedeutung vom dem was Nagato, nein ich meine natürlich Yuki, damit sagen wollte, heben wir uns für später auf. Itsuki sah jedenfalls verwirrt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verstehe. Egal für welche Möglichkeit er sich entscheidet … nein Moment, ich bin es ja um den es geht … also ich bin eine Art Schlüssel, stimmt’s? Aber ein Schlüssel kann nicht viel mehr machen als eine Tür öffnen. Und wenn sich die Tür öffnet, dann würde etwas passieren, oder? Das bereitet mir Unbehagen ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki legte eine Pause ein und schaute nachdenklich in die Kamera. Mit wem zum Teufel redete er eigentlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jetzt wird mir alles klar, Yuki-san. Leider hab ich nicht das Recht diese Entscheidung zu treffen. Es ist noch zu früh dafür. Können wir sie also noch etwas hinausschieben? Wir brauchen noch mehr Zeit zum Nachdenken. Natürlich wäre es etwas anderes, wenn du uns alles was du weißt erzählen würdest.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das wird bald passieren, aber mit Sicherheit noch nicht jetzt. Unvollständige Daten sind für uns gleichbedeutend mit Fehlern. Wir werden nichts machen, solange wir uns nicht absolut sicher sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für ein geheimnisvolles Gespräch. Itsuki und Yuki waren wohl die einzigen die verstanden, worum es eigentlich ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki nickte kurz, schaute zur immer noch schlafenden Mikuru und kletterte dann aus dem Fenster. Sie sprang natürlich nicht aus dem zweiten Stock, sondern eigentlich nur auf den Balkon, aber da die Kamera die ganze Zeit im Zimmer blieb, konnte der Zuschauer das nicht wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki schaute danach wieder nachdenklich auf die bewusstlose Mikuru. Würde sie jetzt aufwachen, wäre ihr die Situation wohl so unangenehm, dass sie alles in Richtung Itsuki werfen würde, das ihr in die Finger käme. Immerhin ist sie alleine mit ihm in seinem Zimmer und trägt nur ein T-Shirt. Natürlich müsste sie annehmen, dass Itsuki sie begrabbelt hätte und ihn infolgedessen krankenhausreif schlagen. Bitte lasst die Geschichte so weitergehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zuvor kommt noch etwas Werbung. Diesmal für Yamatsuchis Modellgeschäft und wieder sind es unsere beiden Heldinnen, die sie verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Werbung müssen wir feststellen, dass der Film anscheinend plötzlich sein Genre gewechselt hatte. Alle Kämpfe von vorher sind vergessen, jetzt schauen wir eine romantische Komödie. Ich verstehe wirklich nicht mehr, was im Kopf der Regisseurin vorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru wohnte nun in Itsukis Haus und die Geschichte war praktisch eine normale Liebesgeschichte über ein junges Paar, das glücklich zusammen lebte. Das war so kitschig, dass man sich am liebsten tot stellen möchte, nur um diese peinlichen Szenen nicht sehen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem waren das folgende Szenen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Itsuki, der versuchte Mikurus missglückte Kochversuche zu überstehen, während sie dabei aufgeregt zusah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mikuru, die Itsuki an Tür verabschiedete und dabei zufällig seinen Finger berührte, nur um dann erschrocken zurückzuspringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heftig errötende Mikuru.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sich aufopferungsvoll um die Hausarbeit kümmernde Mikuru.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mikuru, die Itsuki fröhlich grüßte, nachdem er von der Schule zurückkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte am liebsten „Hört doch endlich auf damit!“ schreien, aber solche Einwände würden nur auf taube Ohren treffen, deswegen hielt ich mich zurück. Also fuhren Itsuki und Mikuru damit fort ein Liebespaar zu spielen. Koizumi, wollen wir die Plätze tauschen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki lebte übrigens mit seiner zehnjährigen Schwester zusammen. So verlangte es das Drehbuch. Ah, Entschuldigung, sie war im letzten Monat elf geworden. Jedenfalls sah man sie nun im Haus herumrennen. Auch wieder eine von diesen geheimnisvollen Szenen; aus welchem Grund wurde Itsukis Schwester überhaupt eingebaut?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer, der Kampf zwischen Mikuru und Yuki musste weitergehen und diesmal war der Schauplatz Itsukis Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hätte gedacht, dass Yuki in die Schule wechseln würde? Ich hab keine Ahnung, wie der Regisseur auf dieses Füllmaterial gekommen war. Jedenfalls hatte Yuki ihren schwarzen Umhang beiseite gelegt und versuchte nun sich mit Itsuki anzufreunden, um dadurch gleichzeitig Mikuru auszustechen. Ihre Strategie bestand zunächst darin, Liebesbriefe in Itsukis Schuhfach zu legen, bevor sie dann dazu überging, ihm in der Mittagspause ein selbst gemachtes Bento anzubieten. Außerdem wartete sie jeden Tag vor dem Schultor auf Itsuki und trug ein Foto von ihm in ihrem Portemonnaie. Man sollte anstelle von Strategie wohl eher von Besessenheit sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich sah Mikuru dabei nicht tatenlos zu und wechselte auch auf die Schule. Wäre es nicht besser gewesen, wenn die beiden von Anfang auf die Schule gewechselt wären? Mikuru hatte die Aufgabe Itsuki zu beschützen, also wäre es nachvollziehbar, wenn sie sich auf der gleichen Schule eingeschrieben hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch absurder war aber, dass Mikuru und Yuki sich nicht länger mit mysteriösen Strahlen und Zauberstäben bekämpften. Stattdessen hatten sie sich ein neues Ziel gesetzt; nämlich das Herz von Itsuki zu erobern. Die Geschichte war schon sinnlos genug und nun hatte sie sich auch noch in eine Liebesgeschichte mit Dreiecksbeziehung verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich war Yuki im Nachteil, denn Mikuru und Itsuki lebten schon zusammen; die besten Voraussetzungen, um ein Paar zu werden. Im Gegensatz dazu stand Yuki, bei der übrigens niemand wusste wo sie wohnte, vor einer großen Wand und diese Wand zu durchbrechen wäre wohl genauso schwer, wie die Chinesische Mauer zu überwinden. Also musste Yuki dem Drehbuch nach zu extremen Mitteln greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Waa! Was machst du da?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki ignorierte Mikurus Einwand und umarmte Itsuki fest. Anscheinend wollte der Regisseur Itsuki durch den körperlichen Kontakt aufrütteln, aber das konnte nicht funktionieren, weil das Mädchen an seiner Seite absolut keine Emotionen zeigte. Die Szene schaffte es also nicht die Gefühle in Wallung zu bringen, sondern sorgte eher für unfreiwillige Komik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch Mikuru wurde ihrer Rolle nicht gerecht, denn eigentlich sollte sie eifersüchtig werden. Und Itsuki ließ sowieso alles kalt. Keiner der drei steckte Gefühl in das Schauspiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das soll uns nicht weiter stören, ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass nun die Zeit für das groteske Finale gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht hatten sie selber keine Lust mehr auf die romantische Nebenhandlung, jedenfalls beendeten Mikuru und Yuki ihren stillschweigend getroffenen Waffenstillstand und nahmen wieder ihre alten Rollen als Kampfkellnerin bzw. außerirdische Magierin an. Die Handlung wurde dadurch immer absurder, denn es folgen einige willkürliche Gefechte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru, Yuki und ihr Lehrling, der Kater Shamisen, kämpften in einem Hinterhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru, Yuki und Shamisen kämpften im Bambusfeld hinter der Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru und Yuki lieferten sich vor der Wohnung von irgendjemand ein Gefecht, während Shamisen gelangweilt zuschaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru und Yuki rannten in Itsuki Haus umher, während die kleine Schwester dabei lachend zuschaute und Shamisen in ihrem Arm hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach all diesen irrelevanten Szenen werdet ihr euch bestimmt freuen, dass die romantische Nebenhandlung aus welchen Gründen auch immer wieder zurückkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider konnte sich Itsuki noch immer nicht zwischen den beiden entscheiden; ein Umstand, den man vielleicht sogar verstehen könnte. Zwischen Mikuru und Yuki zu stehen – ich kann mir vorstellen, dass das Publikum, das natürlich komplett aus Männern bestehen würde, sein Glück verfluchte. Das war der Göttin, aus deren Feder das Drehbuch stammte und die gleichzeitig die Ultra-Regisseurin war, aber ziemlich egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regie lässt sich mit einem Gorilla vergleichen, der an einem Radrennen teilnimmt und nicht weiß wie man bremst. Er würde bei jeder Drehung hinfallen, danach wieder aufstehen und geradeaus weiterfahren, als wäre nichts passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber egal wie viele brillante Einfälle unsere Ultra-Regisseurin hatte und wie rücksichtslos sie war, selbst sie musste irgendwann erkennen, dass es sinnlos wäre die Geschichte ewig lang weitergehen zu lassen. Leider dauerte es sehr lange, bis ihr das bewusst wurde. Dafür musste sie sich erst beim Hinfallen regelrecht den Hintern verbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls konnte die Geschichte so nicht weitergehen, also mussten alle sinnlosen Handlungsfäden irgendwie miteinander verbunden und schnell zum Abschluss gebracht werden. Endlich erinnerte sich Yuki daran, warum sie überhaupt auf die Erde gekommen war, und forderte Mikuru zum letzten Duell heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Morgens fand Mikuru einen Brief in ihrem Schuhfach. Es war ein kleiner Zettel, auf dem kleine Buchstaben geschrieben waren, die aussahen, als hätte ein Drucker sie ausgespuckt. Der Text lautete: „Bringen wir es zu Ende.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wisst ihr, wenn Yuki Mikuru wirklich auslöschen wollte, dann hätte sie sich gar nicht die Mühe machen brauchen, sie vorher zu benachrichtigen. Das hätte sie auch schon in den Kämpfen vorher tun können. Wenn man so darüber nachdenkt, war Yuki manchmal eine ausdruckslose High-School-Schülerin, die Itsukis Herz erobern wollte, und dann wieder eine außerirdische Magierin, die mit Mikuru kämpfte. Was von beiden war sie nun wirklich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru war genauso undurchschaubar. Nachdem sie die Nachricht gelesen hatte, zerknüllte sie den Zettel und schaute entschlossen in die Ferne, bevor sie energisch nickte. Was zur Hölle hatte sie gerade verstanden? Selbst wenn ich mich wiederhole, ich verstehe das alles nicht. Es gab nur eine Person, die alles verstand, und die tauchte nie vor der Kamera auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst wenn ich als Kameramann nicht alles verstand, wusste ich zumindest, dass alles was einen Anfang hat auch ein Ende haben muss. Dieser Gedanke hilft zumindest ein bisschen über diese scheinbar unendliche Hölle hinweg. Wir haben endlich den Höhepunkt der Geschichte erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte ein weiterer Gastauftritt von Tsuruya-san, die die besorgt schauende Mikuru fragte: „Was ist los, Mikuru? Du siehst so aus, als hätte dich ein alter Knacker begrabscht oder hat dein Arzt festgestellt, dass du Fußpilz hast?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru stand in der hintersten Ecke des Klassenraums und antwortete: „Meine Zeit ist gekommen. Ich muss losgehen und meine letzte Schlacht schlagen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das klingt toll, Mikuru. Wir zählen auf dich! Das Schicksal der Erde liegt in deinen Händen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie das gesagt hatte, verzog Tsuruya-san ihr Gesicht und brach schließlich in schallendem Gelächter aus, weil sie sich nicht länger zurückhalten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich werde alles geben“, sagte Mikuru so leise, dass es noch gerade eben vom Mikrophon aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwecklos, die ganzen groben Fehler in der Geschichte abzustreiten. Mikuru und Tsuruya-san kannten sich offenbar, wie wir in der Szene beim See gesehen hatten, in der sie als unter Gedankenkontrolle stehender Zombie auf Mikuru gehetzt wurde. Dann hätte die Szene doch nach der aktuellen Szene stattfinden müssen. Der Kampf wäre viel intensiver gewesen, weil das Publikum schon vorher gewusst hätte, dass Mikuru und Tsuruya-san Freunde sind. Aber dank der Fahrlässigkeit der Regisseurin, wurden die Szenen durcheinander gewirbelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider blieb die nervende Deus ex machina hartnäckig und ließ sich nicht von ihrer Linie abbringen, egal wie oft man sich beschwerte. Sie drehte so wie sie gerade Lust hatte und brachte damit normale Menschen wie mich an den Rand eines Nervenzusammenbruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Schlacht sollte auf dem Dach der Schule stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wartete Yuki während der Mittagpause dort. Sie trug wieder ihren schwarzen Umgang und Shamisen klammerte sich an ihre Schulter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später öffnete sich die Tür und Mikuru in ihrem Kellnerkostüm betrat das Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„H ... Hast du lange gewartet?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sehr lange“, antwortete Yuki unverblümt. Es war nämlich so, dass Mikuru vorher im WC gewesen war, um ihr Kostüm zu wechseln. Deswegen hatte es so lange gedauert und auch der Kameramann musste einige Zeit warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki fing an, einen lang vorbereiteten Dialog zu rezitieren: „Dieses Mal werde ich die Sache beenden. Wir haben nicht mehr viel Zeit. Alles muss spätestens in ein paar Minuten enden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das sehe ich genauso ... Aber Itsuki-kun wird ganz sicher mich auswählen! Äh ... das klingt vielleicht etwas peinlich, aber ich glaube fest daran!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bedauerlicherweise habe ich nicht vor seine Wünsche zu respektieren. Ich muss seine Kräfte haben. Selbst wenn ich dafür die ganze Erde erobern muss.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ja, du könntest die Erde zuerst erobern und dann Itsuki entführen. Dann wäre es unmöglich dich noch aufzuhalten, weil selbst eine süße Kampfkellnerin wie Mikuru nichts gegen so eine riesige Übermacht ausrichten könnte, die Itsuki sicher aushändigen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn du schon die Macht hast die Erde zu erobern, warum ist es dann so schwer Itsuki zu fangen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du wirst deinen Willen nicht durchsetzen! Ich bin aus der Zukunft gekommen, um das zu verhindern!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, natürlich, das hätte ich fast vergessen. Mikuru war eine Kampfkellnerin aus der Zukunft. Aber der Film war fast zu Ende, ich hab keine Ahnung, wie die Drehbuchschreiberin diesen Umstand überhaupt noch in die Geschichte einbauen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nun geht es erstmal mit dem Kampf zwischen Mikuru und Yuki weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru schrie „Hiyaaa!“ und „Nimm das!“, während sie Laserstrahlen, Raketen und schwarze Mikro-Löcher aus ihrem Auge schoss. Yuki dagegen blieb die ganze Zeit ruhig stehen und schwenkte nur ihren Zauberstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Für die Atmosphäre reichen Computereffekte nicht aus!“, bekamen wir zu hören, also benutzten wir eine Menge Knaller, die zwar Restbestände aus dem Lager des Spielwarenladens waren, aber trotzdem doch genug Lärm machten. Infolgedessen kamen ein paar Lehrer auf das Dach und hielten uns eine Standpauke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es nun mal, wenn man mit Feuerwerk auf dem Dach spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls sich deswegen meine Akte mit Minuspunkten wegen schlechtem Benehmen füllen sollte, bitte ich darum, sie in die Akte des Regisseurs zu übertragen. Vielen Dank. Ihre Leistungen waren sowieso so gut, dass sie selbst dann keine Probleme hätte, wenn alle Minuspunkte von Asahina-san, Nagato, Koizumi und mir in ihre Akte übertragen werden würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ging der Kampf weiter, denn unsere Regisseurin ließ sich von den Lehrern nicht beeindrucken, die darauf bestanden, dass wir sofort das Dach verlassen. Die Regisseurin drohte sogar damit, dass sie, wenn die Lehrer den Dreh dieser wichtige Szene verbieten würden, mit einer Klage wegen Unterdrückung der freien Meinungsäußerung rechnen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine der Gedanke daran ist unheimlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Macht doch was ihr wollt, aber hört auf mit Feuer zu spielen!“, sagten die Lehrer und verließen fluchtartig das Dach. Auf dem sammelten sich jetzt immer mehr Zuschauer an, wodurch der Auftritt für Mikuru noch unangenehmer wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v06c01_03.jpg|thumb|&#039;&#039;Mikuru schrie „Hiyaaa!“ und „Nimm das!“, während sie Laserstrahlen, Raketen und schwarze Mikro-Löcher aus ihrem Auge schoss. Yuki dagegen blieb die ganze Zeit ruhig stehen und schwenkte nur ihren Zauberstab.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Situation sah für Mikuru aussichtslos aus. Keine ihrer Attacken zeigte Wirkung und Yuki kam langsam immer weiter auf sie zu. Mikuru konnte nur zurückweichen und stand nun mit dem Rücken zum Rand des Dachs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ruhe in Frieden! Ich werde einen schönen Grabstein für dich aussuchen. Wenn du dich im Jenseits anstrengst und viel Gutes tust, sammelst du vielleicht genug Karma, um das Leben nach deiner Wiedergeburt genießen zu können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuki schwenkte ihren Stab, als wollte sie Mikuru zum Abschied ein letztes Mal grüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Auf Wiedersehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem Augenblick auf den anderen, begann der Sternenringwasauchimmer ungewöhnlich stark zu leuchten und zu flackern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kyaaaa!“, schrie Mikuru, fasste sich an den Kopf und kauerte sich dann auf den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es schwer ist sich vorzustellen, was das für eine Attacke gewesen war, müssen wir wohl von einer sehr mächtigen ausgehen, denn immerhin flogen unzählige Laserstrahlen aus dem Stab auf Mikuru zu, die wohl stark genug sind, um sie in ihre Atome aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haltet noch ein wenig durch, wir stehen kurz vor dem Höhepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Waaa! Aaaaah!“, Mikuru konnte nichts anderes machen, als vor lauter Angst zu schreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sollte man von der schwachen Heldin genervt sein, aber weil sie so niedlich ist, kann man über ihre Nutzlosigkeit leicht hinwegsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst wenn man das kann, durfte die Geschichte nicht so weitergehen, sonst würde Mikuru besiegt und der Film zur subtilen Satire werden, in der das klassische Konzept „Das Gute gewinnt, das Böse verliert“ für das realistische „Die mit Macht gewinnen immer“ Platz machen müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich konnte der Film nicht so enden. Unsere Heldin würde nicht einfach so verschwinden, denn anders als im echten Leben sollte eine unsichtbare Hand auftauchen, um das Böse zurückzuschlagen und die holde Maid retten. So hatte es sich unsere Regisseurin ausgedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Retter in der Not war niemand anderes als Itsuki. Wer hätte es auch sonst sein sollen? Andere wichtige Figuren kamen in der Handlung gar nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki zog Mikuru gerade noch rechtzeitig zur Seite, bevor die Strahlen sie erreichten, die gehorsam mitspielten, indem sie langsamer wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bist du verletzt, Asahina-san?“, fragte Itsuki und wandte sich dann zu Yuki, der er mit ausgestrecktem Arm entgegen warf: „Ich werde nicht zulassen, dass du sie verletzt! Lass bitte Gnade walten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki, der breitbeinig vor der erschöpften Mikuru stand und sie um jeden Preis beschützen wollte, hatte es tatsächlich geschafft, Yuki zum Nachdenken zu bringen. Denkt sie darüber nach, ob sie, wenn sie Itsuki nicht bekommen kann, ihn zusammen mit Mikuru töten sollte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es war nicht sie, die diese Frage beantwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was gibt es da noch zu überlegen? Du musst doch nur den Geist von diesem jungen Mann in Besitz nehmen. Ich habe gehört, dass du diese Fähigkeit hast. Also übernimm die Kontrolle über ihn und locke ihn weg. Dann kannst du das Mädchen, das es wagt dir in die Quere zu kommen, ohne Probleme aus dem Weg räumen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Shamisen, der das sagte, also könnt ihr euch sicher vorstellen, wie entsetzt ich gewesen war. Ich hatte ihm ausdrücklich verboten zu sprechen, aber er wollte einfach nicht hören. Das Abendessen konnte er an dem Tag vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verstanden.“, sagte Yuki gewohnt gelassen und klopfte mit ihrem Stab Shamisen leicht auf den Kopf, der daraufhin nichts mehr sagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann tat Yuki so als würde sie Selbstgespräche führen und sagte: „Das war Bauchrednerei.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach hob sie ihren Sternendings und rief: „Dann zeig was du kannst, Koizumi Itsuki. Ich werde dich zu meiner Marionette machen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten ein paar billige Soundeffekte, bevor ein Blitz aus dem Stab schoss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, ihr wisst wie die Geschichte weitergehen wird, also werde ich mich kurz fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsukis versteckte Kräfte wurden in dieser auswegslosen Situation aktiviert und machten ihn zu einem vollwertigen Esper. Diese Kräfte waren so stark, dass selbst Itsuki sie nicht kontrollieren konnte. Jedenfalls gelang es ihm mit den Kräften, die wohl durch seine starken Gefühle ausgelöst wurden, Yukis Angriffe abzuwehren und die schwarz gekleidete Außerirdische dann selber mit aller Macht anzugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie schade ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Miau.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr konnten Yuki und ihr Partner Shamisen nicht sagen, bevor sie vom Dach bis ans Ende des Universums gefegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Itsuki die beiden besiegt hatte, drehte er sich zur Heldin und sagte sanft: „Es ist vorbei, Asahina-san.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikuru hob ihr kleines immer noch ängstlich schauendes Gesicht und schaute Itsuki dann mit strahlenden Augen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der reichte Mikuru seine Hand, um sie hochzuziehen, lehnte sich an den Rand des Dachs und schaute gen Himmel. Mikuru tat es ihm gleich und schließlich folgte auch die Kamera ihren Blicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist offensichtlich, dass diese Technik immer dann benutzt wurde, wenn niemand wusste, wie die Szenen miteinander verbunden werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der letzten Szene, an einem kalten Herbsttag, liefen Mikuru und Itsuki unter den üppig blühenden Kirschbäumen nebeneinander her. Wie ärgerlich, dass das Kellnerkleid so gut zur Schuluniform passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine starke Böe blies zufälligerweise die Kirschblütenblätter hoch. Es war die einzige Szene im Film, die natürlich wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Itsuki lächelte und nahm ein Blatt von Mikurus seidenem Haar, die daraufhin verlegen errötete und schließlich langsam die Augen schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich entfernte sich die Kamera von den beiden und drehte sich in Richtung blauer Himmel. Schon wieder dieser Kameraschwenk?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgte der Abspann, dessen Musik von irgendwo willkürlich geklaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu guter Letzt wurde noch ein Nachwort hinter dem Ende eingefügt. Das war es dann aber wirklich mit der Vorstellung der verwirrenden Geschichte von „Die Abenteuer der Asahina Mikuru – Episode 00.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt selten vor, dass ein Film von Anfang bis Ende konfus ist. Dieses Mischmasch als Film zu bezeichnen, ist eigentlich schon eine Beleidigung gegenüber allen, die sich die Mühe machen ernsthaft einen Film zu produzieren. Seltsamerweise war der Film aus welchen Gründen auch immer ziemlich beliebt. Zuerst sollte der Film zusammen mit den Projekten des Filmclubs gezeigt werden, aber letztendlich verdrängte er irgendwann die anderen Filme und beanspruchte die ganze Vorstellung für sich. Ich hatte gehört, dass es daran gelegen haben sollte, dass das wachsende Publikum den Film unbedingt sehen wollte und dann gab es ja auch noch eine bestimmte Person, die keine Ruhe gab. Außerdem hatte Asahina-san eine Menge Bewunderer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erfuhr später, dass die armen Mitglieder des Filmclubs ihre Filme immer nur zwischendurch zeigen durften und sie ständig unterbrechen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kein Eintritt verlangt wurde, machten wir mit dem Film natürlich kein Geld, aber trotzdem reichte sein Erfolg aus, um unsere Produzentin schon über eine Fortsetzung nachdenken zu lassen. Sie wollte sogar eine editierte Version namens „Die Abenteuer der Asahina Mikuru – Director’s Cut“ auf DVD pressen und auf den Markt werfen. Asahina-san (mit feuchten Augen) und ich gaben uns alle Mühe, sie von dieser Idee abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn jede Idee von ihr führt zum Chaos, selbst wenn wir noch etwas Zeit bis zum nächsten Schulfest hatten. Wer weiß, ob die SOS-Brigade dann überhaupt noch existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird doch noch existieren, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, das sollte ich eine gewisse Zeitreisende fragen. Ich hoffe nur, dass die Information nicht streng geheim ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die Abenteuer der Mikuru Asahina - Episode 00, Ende)&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi_(German)&amp;diff=53556</id>
		<title>Suzumiya Haruhi (German)</title>
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		<updated>2009-11-23T18:17:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 6 - Das Schwanken der Suzumiya Haruhi / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Keine durchschnittliche japanische High-School Geschichte! Kyon verbringt gerade sein erstes Jahr an der North High. Hinter ihm sitzt eine intelligente, energetische und total gelangweilte Haruhi, die von sich selbst sagt, dass sie kein Interesse an normalen Menschen hat, und dass alle Aliens, Zeitreisende, Dimensionswechsler oder Esper zu ihr kommen und ihr Gesellschaft leisten sollen. Warum ist sie so wählerisch und will nur mit Nicht-Menschen Kontakt? &amp;quot;Weil Menschen allgemein keinen Spass machen!&amp;quot; Kyon ist bald eingewickelt von den Versuchen dieses ungewöhnlichen Mädchens, ihr Leben interessanter zu machen, und entdeckt bald, dass die Welt viel unglaublicher ist, als es Haruhi jemals erlaubt wäre zu wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Infos ==&lt;br /&gt;
-Jeder, der aktiv am Projekt mitwirken will, meldet sich bitte bei mir ( sirey_mc@hotmail.de ). Wer sich nicht meldet, kann nicht in die Credits bzw. die Liste der aktiven Übersetzer aufgenommen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-Wir suchen dringend Editoren! Sie sollten die deutsche Rechtschreibung beherrschen, einen guten Schreibstil haben und diskussionsfähig sein. Wer Interesse hat, meldet sich bitte. Wer Verwandte/Bekannte hat, die gut deutsch können, zwingt sie einfach zum mitmachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Format Standards ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jedes Kapitel muss (nach dem Editieren) gemäss den Punkten, die in den Richtlinien unten aufgezählt sind, formatiert sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Format_guideline|General Format/Style Guideline]]&lt;br /&gt;
*[[Suzumiya_Haruhi:Guideline|Project Specific translation and format conventions]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kapitel sind Übersetzungen der Englischen Version, die selbst nur eine von Fans gemachte Übersetzung ist. Sollte jemand kleine Fehler entdecken, da er die Original Japanische Version gelesen hat, &#039;&#039;&#039;fühlt euch gebeten, die Änderungen einfach selbst zu machen&#039;&#039;&#039; - dies ist eine Wiki, soll heissen jeder ist gebeten Sachen zu verbessern (und wenn ihr Scheisse baut, können wir das rückgängig machen). Wir sehen die Veränderungen, die ihr macht, also macht&#039;s einfach anstatt euch zu verstecken oder auf Erlaubnis zu warten. Das ganze Script auf einmal austauschen ist allerdings nicht gewünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Anmerkungen für Übersetzer===&lt;br /&gt;
[[GER_Suzumiya_Haruhi_Wichtige_Anmerkungen|Hier]] findet ihr einige Hinweise, die ihr unbedingt beachten solltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Registrations-Seite===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Suzumiya Haruhi:GER_Registration_Page|Hier]] könnt ihr euch registrieren, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Editoren und Übersetzer dürfen sich gebeten fühlen, sich auch im [[http://www.baka-tsuki.net/forums/ Forum]] zu registrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Updates ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &#039;&#039;Suzumiya Haruhi&#039;&#039; Reihe, von [[Tanigawa Nagaru]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]]  &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Rhapsodie_der_Bambusblaetter|Rhapsodie der Bambusblätter]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mysterique_Zeichen|Mystérique-Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Das &amp;quot;Einsame Insel&amp;quot;-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Das Herumtoben der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Sommer|Prolog - Sommer]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Die endlose Acht|Die endlose Acht]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Herbst|Prolog - Herbst]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Der Tag des Schützen|Der Tag des Schützen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Winter|Prolog - Winter]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Das “Verschneiter Berg”-Syndrom|Das “Verschneiter Berg”-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6_Ein_Live_erleben|Ein Live (er)leben]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Abenteuer_der_Asahina_Mikuru_Episode_00|Die Abenteuer der Asahina Mikuru - Episode 00]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Wo_ist_der_Kater_hin?|Wo ist der Kater hin?]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;br /&gt;
==Im Englischen noch in Arbeit==&lt;br /&gt;
=== Haruhi Theater / ハルヒ劇場 ===&lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.1|Haruhi Theater act.1&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.1&#039;&#039; Original]] &lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.1_Version2|Haruhi Theater act.1&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.1&#039;&#039; Preview]] &lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.2|&#039;&#039;Haruhi Theater act.2&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Project Staff ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Project Administrator: [[user:Onizuka-gto|Onizuka-gto]]&lt;br /&gt;
*Project Supervisor: [[User:Sirey|Sirey]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Translators ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACTIVE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*[[User:Sirey|Sirey]]&lt;br /&gt;
::*[[User:Shadayzie|Shadayzie]]&lt;br /&gt;
::*[[User:Equinox|Equinox]]&lt;br /&gt;
::*[[User:Harima|Harima]]&lt;br /&gt;
::*[[User:Watanuki|Watanuki]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A.W.O.L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;Marok (unregistered)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Übersetzer werden gebeten, sich für Kapitel an denen sie arbeiten zu [[Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page|registrieren]]&#039;&#039;&#039; (für näheres besucht [[Format_guideline#Translators|die Guideline page]] (englisch)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Editors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This is the Project Editorial Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACTIVE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*[[User:Kato| Kato]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A.W.O.L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Series Overview ==&lt;br /&gt;
* Band 1 - &#039;&#039;The Melancholy of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱 (Published June 6, 2003, ISBN 4-04-429201-9)&lt;br /&gt;
* Band 2 - &#039;&#039;The Sighs of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息 (Published September 30, 2003, ISBN 4-04-429202-7)&lt;br /&gt;
* Band 3 - &#039;&#039;The Boredom of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈 (Published December 27, 2003, ISBN 4-04-429203-5)&lt;br /&gt;
* Band 4 - &#039;&#039;The Disappearance of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失 (Published July 31, 2004, ISBN 4-04-429204-3)&lt;br /&gt;
* Band 5 - &#039;&#039;The Rampage of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走 (Published September 30, 2004 ISBN 4-04-429205-1)&lt;br /&gt;
* Band 6 - &#039;&#039;The Wavering of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺 (Published March 31, 2005, ISBN 4-04-429206-X)&lt;br /&gt;
* Band 7 - &#039;&#039;The Intrigues of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀 (Published August 31, 2005, ISBN 4-04-429207-8)&lt;br /&gt;
* Band 8 - &#039;&#039;The Indignation of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨 (Published May 1, 2006, ISBN 4-04-429208-6)&lt;br /&gt;
* Band 9 - &#039;&#039;The Dissociation of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂 (Published April 1, 2007, ISBN 978-4-04-429209-6)&lt;br /&gt;
* Band 10 - &#039;&#039;The Astonishment of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第十巻: 涼宮ハルヒの驚愕 (To be announced, ISBN 4-04-429210-8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Alternative Languages| Suzumiya Haruhi Deutsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Talk:Suzumiya_Haruhi:Band6_Ein_Live_erleben&amp;diff=48160</id>
		<title>Talk:Suzumiya Haruhi:Band6 Ein Live erleben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Talk:Suzumiya_Haruhi:Band6_Ein_Live_erleben&amp;diff=48160"/>
		<updated>2009-07-12T15:23:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Titelvorschlag für diese Kapitel: Live-Erlebnis. Der jetztige Titel ergibt jedenfalls überhaupt keinen Sinn, und das Wortspiel aus dem englischen Titel lässt sich wohl auch nicht ohne weiteres ins Deutsche übernehmen.&lt;br /&gt;
:Inwiefern macht der Titel keinen Sinn? &amp;quot;Live&amp;quot; ist in diesem Fall die Abkürzung von Live-Konzert. Ich nehme mal an, dass der Autor das beim Originaltitel so gemeint hat. Dadurch, dass der Titel nun gleichzeitig als &amp;quot;Ein Live leben&amp;quot; und &amp;quot;Ein Live erleben&amp;quot; gelesen werden kann, bleibt der krude Klang des Originaltitels weitestgehend erhalten. Der kann einerseits als &amp;quot;Live alive&amp;quot; oder &amp;quot;Live a Live&amp;quot; gelesen werden, was &amp;quot;Lebendig leben&amp;quot; oder eben &amp;quot;Ein Live leben&amp;quot; bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hmm, ich haette das jetzt als Lebe ein Leben übersetzt a la Lebe einen Traum. Im übrigen halte ich den aktuellen Titel ebenfalls nich für ganz getroffen... --[[User:Darklor|Darklor]] 19:57, 7 July 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
:Dann wäre der Originaltitel aber falsch geschrieben, denn &amp;quot;Leben&amp;quot; heißt im Englischen &amp;quot;life&amp;quot; und nicht &amp;quot;live&amp;quot;. Ich denke schon, dass mit &amp;quot;Live&amp;quot; das Konzert gemeint ist. [[User:Equinox|Equinox]] 15:23, 12 July 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Talk:Suzumiya_Haruhi:Band6_Ein_Live_erleben&amp;diff=47515</id>
		<title>Talk:Suzumiya Haruhi:Band6 Ein Live erleben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Talk:Suzumiya_Haruhi:Band6_Ein_Live_erleben&amp;diff=47515"/>
		<updated>2009-06-28T09:06:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Titelvorschlag für diese Kapitel: Live-Erlebnis. Der jetztige Titel ergibt jedenfalls überhaupt keinen Sinn, und das Wortspiel aus dem englischen Titel lässt sich wohl auch nicht ohne weiteres ins Deutsche übernehmen.&lt;br /&gt;
:Inwiefern macht der Titel keinen Sinn? &amp;quot;Live&amp;quot; ist in diesem Fall die Abkürzung von Live-Konzert. Ich nehme mal an, dass der Autor das beim Originaltitel so gemeint hat. Dadurch, dass der Titel nun gleichzeitig als &amp;quot;Ein Live leben&amp;quot; und &amp;quot;Ein Live erleben&amp;quot; gelesen werden kann, bleibt der krude Klang des Originaltitels weitestgehend erhalten. Der kann einerseits als &amp;quot;Live alive&amp;quot; oder &amp;quot;Live a Live&amp;quot; gelesen werden, was &amp;quot;Lebendig leben&amp;quot; oder eben &amp;quot;Ein Live leben&amp;quot; bedeutet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Talk:Suzumiya_Haruhi:Band6_Ein_Live_erleben&amp;diff=47514</id>
		<title>Talk:Suzumiya Haruhi:Band6 Ein Live erleben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Talk:Suzumiya_Haruhi:Band6_Ein_Live_erleben&amp;diff=47514"/>
		<updated>2009-06-28T08:47:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Titelvorschlag für diese Kapitel: Live-Erlebnis. Der jetztige Titel ergibt jedenfalls überhaupt keinen Sinn, und das Wortspiel aus dem englischen Titel lässt sich wohl auch nicht ohne weiteres ins Deutsche übernehmen.&lt;br /&gt;
:Inwiefern macht der Titel keinen Sinn? &amp;quot;Live&amp;quot; ist in diesem Fall die Abkürzung von Live-Konzert. Ich nehme mal an, dass der Autor das beim Originaltitel so gemeint hat. Dadurch, dass der Titel nun gleichzeitig als &amp;quot;Ein Leben leben&amp;quot; und &amp;quot;Ein Live erleben&amp;quot; gelesen werden kann, bleibt der (sowieso schon krude) Originaltitel weitestgehend erhalten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=46271</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:GER Registration Page</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=46271"/>
		<updated>2009-05-24T10:27:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 6 - Das Schwanken der Suzumiya Haruhi / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier tragt ihr euch ein, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt. Das Ganze läuft nach dem &amp;quot;wer zuerst kommt, mahlt zuerst&amp;quot;-System. Nicht mehr als zwei Übersetzer pro Band. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Sirey (100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]] -- Marok (komplett fertig, editiert)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Sirey (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Sirey (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Sirey (in Arbeit)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Sirey (in Arbeit)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie ((100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers -- Shadayzie (komplett, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
(Damit wäre Band2 dann komplett übersetzt, viel spaß beim editieren :p.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Rhapsodie_der_Bambusblaetter|Rhapsodie der Bambusblätter]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mysterique_Zeichen|Mystérique-Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Das &amp;quot;Einsame Insel&amp;quot;-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Das Herumtoben der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Sommer|Prolog - Sommer]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Die endlose Acht|Die endlose Acht]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Herbst|Prolog - Herbst]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Der Tag des Schützen|Der Tag des Schützen]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Winter|Prolog - Winter]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Das “Verschneiter Berg”-Syndrom|Das “Verschneiter Berg”-Syndrom]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6_Ein_Live_erleben|Ein Live (er)leben]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Abenteuer_der_Asahina_Mikuru_Episode_00|Die Abenteuer der Asahina Mikuru Episode 00]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Wo ist die Katze hin?|Wo ist die Katze hin?]] -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]] -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Watanuki &lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]] -- Lauta&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]] -- Lauta&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]] -- Darklor (3%)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Registration_Page]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi_(German)&amp;diff=46270</id>
		<title>Suzumiya Haruhi (German)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi_(German)&amp;diff=46270"/>
		<updated>2009-05-24T10:26:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 6 - Das Schwanken der Suzumiya Haruhi / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Keine durchschnittliche japanische High-School Geschichte! Kyon verbringt gerade sein erstes Jahr an der North High. Hinter ihm sitzt eine intelligente, energetische und total gelangweilte Haruhi, die von sich selbst sagt, dass sie kein Interesse an normalen Menschen hat, und dass alle Aliens, Zeitreisende, Dimensionswechsler oder Esper zu ihr kommen und ihr Gesellschaft leisten sollen. Warum ist sie so wählerisch und will nur mit Nicht-Menschen Kontakt? &amp;quot;Weil Menschen allgemein keinen Spass machen!&amp;quot; Kyon ist bald eingewickelt von den Versuchen dieses ungewöhnlichen Mädchens, ihr Leben interessanter zu machen, und entdeckt bald, dass die Welt viel unglaublicher ist, als es Haruhi jemals erlaubt wäre zu wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Infos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Format Standards ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jedes Kapitel muss (nach dem Editieren) gemäss den Punkten, die in den Richtlinien unten aufgezählt sind, formatiert sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Format_guideline|General Format/Style Guideline]]&lt;br /&gt;
*[[Suzumiya_Haruhi:Guideline|Project Specific translation and format conventions]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kapitel sind Übersetzungen der Englischen Version, die selbst nur eine von Fans gemachte Übersetzung ist. Sollte jemand kleine Fehler entdecken, da er die Original Japanische Version gelesen hat, &#039;&#039;&#039;fühlt euch gebeten, die Änderungen einfach selbst zu machen&#039;&#039;&#039; - dies ist eine Wiki, soll heissen jeder ist gebeten Sachen zu verbessern (und wenn ihr Scheisse baut, können wir das rückgängig machen). Wir sehen die Veränderungen, die ihr macht, also macht&#039;s einfach anstatt euch zu verstecken oder auf Erlaubnis zu warten. Das ganze Script auf einmal austauschen ist allerdings nicht gewünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Anmerkungen für Übersetzer===&lt;br /&gt;
[[GER_Suzumiya_Haruhi_Wichtige_Anmerkungen|Hier]] findet ihr einige Hinweise, die ihr unbedingt beachten solltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Registrations-Seite===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Suzumiya Haruhi:GER_Registration_Page|Hier]] könnt ihr euch registrieren, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Editoren und Übersetzer dürfen sich gebeten fühlen, sich auch im [[http://www.baka-tsuki.net/forums/ Forum]] zu registrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Updates ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &#039;&#039;Suzumiya Haruhi&#039;&#039; Reihe, von [[Tanigawa Nagaru]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]]  &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Rhapsodie_der_Bambusblaetter|Rhapsodie der Bambusblätter]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mysterique_Zeichen|Mystérique-Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Das &amp;quot;Einsame Insel&amp;quot;-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Das Herumtoben der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Sommer|Prolog - Sommer]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Die endlose Acht|Die endlose Acht]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Herbst|Prolog - Herbst]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Der Tag des Schützen|Der Tag des Schützen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Winter|Prolog - Winter]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Das “Verschneiter Berg”-Syndrom|Das “Verschneiter Berg”-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6_Ein_Live_erleben|Ein Live (er)leben]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Abenteuer_der_Asahina_Mikuru_Episode_00|Die Abenteuer der Asahina Mikuru Episode 00]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Wo ist die Katze hin?|Wo ist die Katze hin?]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;br /&gt;
==Im Englischen noch in Arbeit==&lt;br /&gt;
=== Haruhi Theater / ハルヒ劇場 ===&lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.1|Haruhi Theater act.1&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.1&#039;&#039; Original]] &lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.1_Version2|Haruhi Theater act.1&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.1&#039;&#039; Preview]] &lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.2|&#039;&#039;Haruhi Theater act.2&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Project Staff ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Project Administrator: [[user:Onizuka-gto|Onizuka-gto]]&lt;br /&gt;
*Project Supervisor: [[User:Sirey|Sirey]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Translators ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACTIVE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A.W.O.L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;Marok (unregistered)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Übersetzer werden gebeten, sich für Kapitel an denen sie arbeiten zu [[Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page|registrieren]]&#039;&#039;&#039; (für näheres besucht [[Format_guideline#Translators|die Guideline page]] (englisch)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Editors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This is the Project Editorial Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACTIVE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*[[User:Kato| Kato]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A.W.O.L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Series Overview ==&lt;br /&gt;
* Band 1 - &#039;&#039;The Melancholy of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱 (Published June 6, 2003, ISBN 4-04-429201-9)&lt;br /&gt;
* Band 2 - &#039;&#039;The Sighs of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息 (Published September 30, 2003, ISBN 4-04-429202-7)&lt;br /&gt;
* Band 3 - &#039;&#039;The Boredom of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈 (Published December 27, 2003, ISBN 4-04-429203-5)&lt;br /&gt;
* Band 4 - &#039;&#039;The Disappearance of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失 (Published July 31, 2004, ISBN 4-04-429204-3)&lt;br /&gt;
* Band 5 - &#039;&#039;The Rampage of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走 (Published September 30, 2004 ISBN 4-04-429205-1)&lt;br /&gt;
* Band 6 - &#039;&#039;The Wavering of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺 (Published March 31, 2005, ISBN 4-04-429206-X)&lt;br /&gt;
* Band 7 - &#039;&#039;The Intrigues of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀 (Published August 31, 2005, ISBN 4-04-429207-8)&lt;br /&gt;
* Band 8 - &#039;&#039;The Indignation of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨 (Published May 1, 2006, ISBN 4-04-429208-6)&lt;br /&gt;
* Band 9 - &#039;&#039;The Dissociation of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂 (Published April 1, 2007, ISBN 978-4-04-429209-6)&lt;br /&gt;
* Band 10 - &#039;&#039;The Astonishment of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第十巻: 涼宮ハルヒの驚愕 (To be announced, ISBN 4-04-429210-8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Alternative Languages| Suzumiya Haruhi Deutsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band6_Ein_Live_erleben&amp;diff=46269</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band6 Ein Live erleben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band6_Ein_Live_erleben&amp;diff=46269"/>
		<updated>2009-05-24T10:20:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: New page: ==Ein Live (er)leben==  Es passierte in meinem ersten Jahr in der High School.  In diesem Jahr begann das Wetterphänomen namens Suzumiya Haruhi mit ihrem Wüten und die Folge von diesen f...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ein Live (er)leben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passierte in meinem ersten Jahr in der High School.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr begann das Wetterphänomen namens Suzumiya Haruhi mit ihrem Wüten und die Folge von diesen für mich ereignisreichsten zwölf Monaten meines Lebens waren mehr nervenaufreibende Erlebnisse als ich aufzählen könnte. Würde ich in mein Fotoalbum schauen, wären da Unmengen von Dingen, die einem die Kinnlade runterklappen ließen. Eines dieser kleinen Ereignisse ist mir besonders stark im Gedächtnis geblieben, also erlaubt mir euch davon zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passierte zu einer Zeit, als die übrig gebliebene Sommerhitze sich vehement weigerte unser Land zu verlassen. Man musste fast annehmen, dass jemand aus Versehen einen Wetterwechselmechanismus in Gang gesetzt hatte, denn nach dem Kalender sollte schon der Herbst begonnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Tag fand das Schulfest statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter uns lag das ganze Chaos, das durch den wahnsinnigen Regisseur und ausführenden Produzenten hervorgerufen wurde - angefangen mit der Ankündigung einen Film zu drehen bis zum Abschluss der Editierarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich war es mir zu verdanken, dass aus dem Film etwas geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute war also der erste Tag des Schulfests und daher fand auch die Premiere statt. Ich weiß nicht, ob man den Film mit dem Titel &amp;quot;Die Abenteuer der Asahina Mikuru Episode 00&amp;quot; wirklich als Film bezeichnen kann. Eigentlich ist es eher eine Kontaktanzeige von Asahina-san, aber ich nehme an, dass er gerade deswegen gute Kritiken bekommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum ich &amp;quot;nehme an&amp;quot; sage? Weil ich nicht länger möchte, dass mein Name mit diesem Müll, der im wahrsten Sinne des Wortes die physikalischen Gesetze auf den Kopf gestellt hat, in Verbindung gebracht wird. Deshalb entschloss ich mich dazu, mir keine Gedanken mehr über den Film zu machen und vertrat mir stattdessen lieber zur Entspannung die Beine, nachdem ich dem Filmclub das Band ausgehändigt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklicherweise macht sich Haruhi wenn es um die kleinen Details geht; in diesem Fall die ungemein wichtige Aufgabe für den Film zu werben; noch viel enthusiastischer als sonst an die Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich war ihr egal was die Lehrer und Schüler dachten, die hatten sich sowieso schon an ihre Eskapaden gewöhnt, aber sie hätte zumindest auf die Eltern und die Besucher Rücksicht nehmen sollen, als sie in ihrem Bunny-Kostüm, das sie zuletzt im Frühling trug, vor dem Schuleingang stand. Wenigstens konnten sich Asahina-san, Nagato und Koizumi dank Haruhis Einsatz auf die Vorbereitung der Festaktivitäten ihrer Klassen konzentrieren. Die Aktivitäten waren übrigens nicht so langweilig wie die von Haruhis und meiner Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturm hatte sich also endlich gelegt und mein Bewusstsein war so klar wie das Wasser eines ruhigen Sees. Die Editierarbeiten waren das Letzte was noch getan werden musste und damit war ich nun endlich fertig. Ich schüttelte mich etwas verschlafen und entschied, Nagato beim Wahrsagen zuzuschauen und vielleicht gibt es was zu lachen, wenn Koizumi seine schlechten Schauspielkünste zum Besten gibt. Es mag ein typisches Schulfest einer kleinen Schule gewesen sein, aber es war immerhin ein Fest, also konnte es nicht schaden sich umzusehen, um etwas zu erleben, was man sonst nicht alle Tage sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hatte ich heute eine Pflicht zu erfüllen, meine Hand umklammerte schon die ganze Zeit ein kleines Stück Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Stück Papier war nichts anderes als ein Gutschein für den Nudelstand von Asahina-sans Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal wie billig die Teeblätter sein mögen, sobald Asahina-san daraus einen Tee kocht, wird er zum göttlichen Elixier. Deswegen war ich mir sicher, dass ein Nudelgericht aus diesen Händen es ohne weiteres mit dem eines erstklassigen chinesischen Restaurant aufnehmen könnte. Während ich die Treppe hochging, nahmen meine Erwartungen immer weiter zu und meine Schritte fühlten sich so leicht an als würde ich fliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich also voller Vorfreude mit dem Aufstieg ins Paradies begann, goss jemand einen kaltem Eimer Wasser über meinen Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie hätten uns doch auch einen Gutschein geben können, bei dem man gar nichts bezahlen muss.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nur einen einzigen Menschen auf der Welt, der sich so viel beschwert, nämlich Taniguchi. Ich hatte ihn nur deswegen eingeladen, weil er mir Leid tat, als er damals beim Filmdreh in den See gestürzt war. Sonst wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen ihn für einen Gutschein in Betracht zu ziehen. Mehr kann er doch nicht verlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab alles gegeben und warte trotzdem immer noch auf meine Bezahlung! Du hättest mich wenigstens zur Premiere einladen können. Sag nicht, dass du meine ganzen Szenen herausgeschnitten hast. 30% Rabatt sind viel zu wenig wenn man bedenkt, dass ich fast ertrunken wäre!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind doch nur Kleinigkeiten. Du solltest Asahina-sans Güte in Ehren halten, immerhin können wir nun die Nudeln vom Stand ihrer Klasse genießen. Und wenn einer der Darsteller unterbezahlt war, dann war es Asahina-san selber. Ich hatte sogar mit dem Gedanken gespielt das Komitee der &amp;quot;Academy Awards&amp;quot; davon zu überzeugen ihr einen Oscar zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn du keine Lust hast mitzukommen, dann verschwinde!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Dritte im Bunde mich das sagen hörte, entschloss er zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun komm schon, Taniguchi, lass uns zusammen gehen. Zu dritt ist es doch besser oder möchtest du alleine durch die Gegend laufen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kam von meinem Mitschüler Kunikida, der im Gegensatz zu Taniguchi den Eindruck eines gescheiten Schülers machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Außerdem bekommen wir wenn Kyon bei uns ist vielleicht mehr angeboten. Zum Beispiel mehr Kimchi. Magst du nicht koreanisches Essen so gerne, Taniguchi?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Naja, mehr oder weniger&amp;quot;, antwortete Taniguchi rasch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das kommt darauf an wie es schmeckt. Kyon, Asahina-san kocht nicht, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich die Frage hörte, erinnerte ich mich daran, dass Asahina gesagt hatte sie würde nur für das Servieren zuständig sein. Aber warum die Frage?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, es ist nichts. Ich dachte nur, dass Asahina-san wahrscheinlich nicht kochen kann. Es würde mich nicht überraschen, wenn sie mit Zucker anstelle von Salz würzt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will mich ja nicht beschweren, aber könntest du aufhören Asahina-san so zu behandeln? Es mag ja sein, dass Asahina-san weder ein gutes Maskottchen noch ein gutes Dienstmädchen ist, aber Menschen, die Zucker mit Salz verwechseln, würde man heutzutage nur in einer Fantasy-Welt finden. Asahina-san würde nur dann in Panik geraten, wenn sie ihr Gerät zum Zeitreisen verliert, obwohl mich gerade dieser Umstand daran zweifeln lässt, dass sie wirklich aus der Zukunft kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin wirklich gespannt wie es ist&amp;quot;, sagte Kunikida: &amp;quot;Ich hab gehört, dass ihre Klasse ein Cosplay-Cafe macht. Asahina-sans Kellnerkostüm aus dem Film und das Bunny-Kostüm davor waren unglaublich, ich frag mich was sie diesmal trägt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann es kaum erwarten das herauszufinden&amp;quot;, stimmte Taniguchi ihm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu mir waren die beiden es nicht gewohnt Asahina-san in ihrem Dienstmädchenkostüm zu sehen. Sie taten mir plötzlich leid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir die oberste Treppenstufe erreicht hatten und danach den Korridor betraten, begann auch ich mir vorzustellen was mich erwarten würde. Beim Stichwort Kellnerin war die enge Uniform, die Asahina-san im Film trug und bei mir den starken Drang auslöste sie zu begrabschen, alles was meiner schmutzigen Phantasie einfiel. Heute würde sie aber wohl eine bezaubernde und elegante Uniform tragen, in der sie graziös das Essen und Trinken serviert. Diese die Seele reinigende Szene vor Augen, kann man doch unmöglich mehr verlangen, oder nicht? Im Gegensatz dazu hat Haruhi schon immer viel zu komplizierte Kostüme vorgezogen, sie war verrückt genug sich in einem Bunny-Kostüm vor den Schuleingang zu stellen. Solche Nerven wie Drahtseile passen vielleicht zu einem rüden Mädchen wie Haruhi, aber nicht jeder ist so wie sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san in einem von ihren Klassenkameraden handgemachten Kellnerkostüm ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dieser Umstand ließ mich Taniguchi begeistert zustimmen: Ich freute mich darauf. Total.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wurden die Schulgänge ausnahmsweise mit grünen Grasmatten, die diesen billigen roten Teppichen ähnelten, ausgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise müssen die Schüler extra Schuhe für drinnen anziehen, wenn sie die Schule betreten, aber diese Regel wurde, um den Besuchern entgegenzukommen, für heute und morgen aufgehoben. Also durfte jeder solange das Schulfest lief auch mit seinen Straßenschuhen in das Schulgebäude kommen. Die ganzen Aktivitäten lockten wieder viele Besucher an und so waren es nicht nur die Familien von den Schülern, die etwas auf dem Fest darboten, sondern die ganze Nachbarschaft, die hier die Zeit totschlug. Dann waren da noch die ehemaligen Klassenkameraden aus der Junior High School, die extra von den anderen Schulen herkamen; vor allem die aus der Mädchenschule am Fuß des Hügels. Deswegen wurde das Fest für viele männliche Schüler zur einmaligen Gelegenheit ihr Glück bei den Mädchen zu versuchen. Natürlich galt das auch für Taniguchi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir drei wirkten  wie Sardinen, die in Richtung ihrer Beute schwammen, als wir den Gang entlang gingen, auf dem nichts so sehr herausstach wie unsere North-High-Uniformen. Nachdem wir den Gang mit den Klassenräumen des zweiten Jahrgangs hinter uns gelassen hatten, erreichten wir endlich unser Ziel. Das Klassenzimmer lag genau zwischen einem, bei dem ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Whac-A-Mole &amp;quot;Whac-A-Mole&amp;quot;-Spiel] angeboten wurde und einem, bei dem Ballons an die Besucher verteilt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Eingang hing ein Schild mit der Aufschrift &amp;quot;Nudel- und Getränkestand&amp;quot; und wir waren anscheinend nicht die einzigen, die vom Geruch des gegrillten [http://de.wikipedia.org/wiki/Teriyaki Teriyakis] angelockt wurden, denn nirgendwo sonst war die Schlange so groß wie vor diesem Raum. Aber bevor wir uns in die sich schlängelnde Reihe einreihen konnten, rief eine Stimme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah! Kyon-kun, du bist also auch gekommen und hast deine Freunde gleich mitgebracht! Herzlich Willkomm! Hier lang bitte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kristallklare Stimme und dieses strahlende Lächeln würde ich selbst aus zehn Yard Entfernung immer der richtigen Person zuordnen können, denn es gibt außer Haruhi nur einen einzigen Menschen, der so fröhlich lächeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war niemand anderes als die in eine Kellneruniform gekleidete Tsuruya-san, die vor uns stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stand draußen bei den Tischen und winkte. Anscheinend war sie dafür zuständig die Eintrittskarten zu verkaufen und Kunden anzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und? Was sagst du zum Kostüm? Es sieht gut aus, nicht wahr?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tsuruya-san bewegte sich geschickt durch die Menge, als sie auf uns zukam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich tut es das&amp;quot;, antwortete ich, während ich Tsuruya-san etwas zurückhaltend anschaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war so beschäftigt damit mir Asahina-san in ihrem Dienstmädchenkostüm vorzustellen, dass ich ganz vergessen hatte, dass Tsuruya-san in die gleiche Klasse ging. Taniguchi und Kunikida starrten ihren langhaarigen Senpai an, als wären sie Fischer, die einen Plattfisch an Land gezogen hatten und überrascht feststellten, dass sich ein Guppy in dessen Schwanz verbissen hatte. Das kann ich ihnen nicht verübeln. Wer auch immer aus ihrer Klasse dieses Kostüm entworfen hatte, muss ein erstklassiger Mode-Designer sein. Es sah ganz anders aus als die seltsamen Kostüme, die Asahina-san gezwungenermaßen für den Film tragen musste. Das Kostüm war weder zu extravagant noch zu gewöhnlich. Jeder der es trägt muss darin elegant wirken, ohne dass sein natürlicher Charme vom Kostüm in den Schatten gestellt wird. Es holt in jeder Hinsicht alles aus dem Träger heraus und könnte ohne weiteres das beste Mode-Design des Jahres sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer, das Kostüm war so gut, dass ich es nicht besser als mit diesen abstrakten Begriffen beschreiben kann. Ich dachte, dass wenn schon Tsuruya-san in diesem Kostüm so gut aussah, mich Asahina-sans Anblick vermutlich regelrecht erstarren lassen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geschäft läuft gut, nicht wahr?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie mich das sagen hörte, antwortete Tsuruya-san: &amp;quot;Nya ha ha ha. Ja, sie beißen wirklich an!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ignorierte die Blicke der anderen Leute, hob elegant ihre Schürze und sagte: &amp;quot;Wir haben für die Nudeln die billigsten Zutaten genommen, sie schmecken absolut schrecklich, und trotzdem haben wir so viele Kunden. Ich kann mit dem Lachen gar nicht mehr aufhören, wenn ich mir vorstelle, dass sie für so was so viel Geld bezahlen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tsuruya-san sah wirklich glücklich aus. Man muss kein Genie sein um zu verstehen, warum nur Jungs in der Schlange standen. Tsuruya-sans Lächeln war so zauberhaft, dass selbst ich von ihrer Fröhlichkeit angesteckt wurde. Letztendlich lassen Männer sich eben leicht täuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stellten uns ans Ende der langen Schlange und warteten. Als dann Tsuruya-san, die weiterhin ihr Lächeln kostenlos verteilte, zu uns kam, sagte sie: &amp;quot;Bitte zuerst bezahlen! Wir haben nur gebratene Nudeln und Wasser! Eine Platte kostet 300 Yen, das Leitungswasser ist umsonst!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gab ihr die Gutscheine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, drei Stück habt ihr? Dann macht es 500 Yen für euch drei. Da habt ihr viel gespart!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach steckte sie die Münzen in ihre Schürze und gab uns drei Essensmarken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Ordnung, bitte wartet einen Moment! Ihr kommt gleich dran!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie das gesagt hatte, drehte sich Tsuruya-san um und ging zurück zum Tisch beim Eingang. Bald war nur noch das Klimpern der Münzen in ihrer Schürzentasche zu hören, als sie in der Menge verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie ist ganz schön lebhaft. Wie schafft sie das?&amp;quot;, sagte Kunikida beeindruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taniguchi senkte seine Stimme und fragte: &amp;quot;Kyon, das geht mir schon einige Zeit durch den Kopf. Wer ist das eigentlich? Eine von deinen und Suzumiyas Komplizinnen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nei~~n&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie ihr ist Tsuruya-san nicht in unserem Club. Sie ist nur die Lückenfüllerin wenn mal jemand gebraucht wird. Komischerweise taucht sie immer zur richtigen Zeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich dauert &amp;quot;ein Moment&amp;quot; bei Tsuruya-san eine halbe Stunde, denn wir mussten ungefähr dreißig Minuten warten, bis wir endlich an die Reihe kamen. Während wir gewartet hatten, wuchs die Schlange immer weiter an und es waren alles Jungs, die sich anstellten ... ein wirklich unglaubliches Schauspiel. Obwohl wir nicht das Recht hatten etwas zu sagen; wir waren immerhin auch ein Teil der Schlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klassenzimmer war in zwei Hälften geteilt; in der einen befand sich die provisorische Küche und in der anderen die Tische. Die Nudeln brutzelten laut in den Pfannen, als die Köche, alles Mädchen in weißen, japanischen Schürzen, sie brieten. Da die Zutaten auch nur von Mädchen geschnitten wurden, fragte ich mich, wo die ganzen Jungs geblieben waren. Und was hatten sie die ganze Zeit gemacht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erfuhr später von Tsuruya-san, dass die armen Kerle praktisch Sklaven der Mädchen gewesen waren und entweder losgeschickt wurden, um fehlende Zutaten und Zubehör zu besorgen oder für das Wasserholen und Waschen der Teller zuständig waren. Da kann man nichts machen, das [http://de.wikipedia.org/wiki/Wassermannzeitalter &amp;quot;Wassermannzeitalter&amp;quot;] hatte wohl begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tsuruya-san führte uns zu unserem Tisch und sagte: &amp;quot;Hier ist euer Tisch. Drei Mal Wasser für die Kunden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bezaubernde Stimme antwortete: &amp;quot;Komme~~. Ah, herzlich Willkommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich brauche wohl nicht zu erwähnen wem diese Stimme gehörte. Ihr könnt euch sicher schon denken, wer mit drei Gläsern Wasser auf einem Tablett zu uns kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie uns die Gläser gegeben hatte, steckte sie das Tablett unter ihren Arm und verbeugte sich höflich: &amp;quot;Willkommen! Vielen Dank, dass ihr unseren Nudelstand besucht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lächelte sanft und sagte: &amp;quot;Hallo, Kyon-kun ... und deine Freunde ... ihr seid die Statisten gewesen, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden neben mir antworteten gleichzeitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin Taniguchi.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin Kunikida.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He he, ich bin Asahina Mikuru.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Wand des Klassenzimmers hing ein Poster auf dem &amp;quot;Keine Fotos!&amp;quot; stand. Das war verständlich, denn wären Fotos erlaubt gewesen, hätte man bei dem ganzen Chaos kaum Nudeln verkaufen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich konnte Asahina-san der ganzen Schule den Kopf zu verdrehen. Deswegen war es auch klar, dass ich beim Anblick ihres Kostüms auf Wolke sieben schwebte. Mehr brauche ich nicht sagen, um ihre Niedlichkeit zu beschreiben. Asahina-san und Tsuruya-san sahen so wunderschön aus, dass ich ihnen am liebsten den Preis für das beste Kellnerkostüm verliehen hätte. So muss das Paradies aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tablett steckte immer noch unter Asahina-sans Arm, als sie die Essensmarken in zwei Hälften riss. Nachdem sie uns die eine Hälfte zurückgegeben hatte, sagte sie: &amp;quot;Bitte wartet einen Moment.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lief sie unter den wachsamen Augen der Jungs zurück in die provisorische Küche. Tsuruya-san lächelte und erklärte: &amp;quot;Mikuru kümmert sich nur um die Essensmarken, sammelt Teller ein oder bringt das Wasser. Mehr macht sie nicht! Nicht auszudenken, wenn sie beim Tragen der heißen Nudeln aus Versehen stolpern und sich an ihnen verbrennen würde. Deswegen bieten wir unserem &#039;Covergirl&#039; den größtmöglichen Schutz.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ich sehr gut verstehen, Tsuruya-san.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Kellnerin vom zweiten Jahrgang servierte uns die Nudeln. Der Preis für die Extraportion Kimchi war weniger Fleisch, die Nudeln waren bestenfalls normal und außer der Soße hatte kaum etwas Geschmack. Also alles andere als gut. Asahina-san flog wie ein Kolibri von Tisch zu Tisch und schenkte den neuen Kunden Wasser ein, bevor sie die Essensmarken entgegennahm. Ab und zu kam sie mal zu uns zurück, um die Gläser wieder mit kaltem Wasser aufzufüllen, das eigentlich gar nicht wirklich kalt gewesen ist. Immerhin besser als nichts. Auch Tsuruya-san war die meiste Zeit beschäftigt und rannte ständig rein und raus, während sie die Kunden empfing. Es war einfach nicht angenehm genug, um hier längere Zeit zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchten nur fünf Minuten, um die Nudeln zu essen und obwohl wir nicht wirklich satt waren, blieb uns keine andere Wahl als so schnell wie möglich zu verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was machen wir jetzt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunikida fragte: &amp;quot;Ich möchte mir den Film ansehen, den Kyon gemacht hat. Nur um sicherzugehen, dass ich auch mit drinnen bin. Was ist mit dir, Taniguchi?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde meine Zeit nicht mit so einem Film verschwenden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Taniguchi ablehnend und nahm einen Flyer mit dem Programm des Schulfestes aus seiner Tasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Beim Nudelstand gab es kaum was zu essen, ich gehe noch zum Barbecue vom Wissenschaftsclub. Aber vorher ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er grinste boshaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Werde ich diese Gelegenheit ausnutzen und ein paar Mädchen abschleppen! Meine Ziele sind heute Mädchen in Alltagskleidung. Du musst auf die achten, die zu dritt herumlaufen. Wenn du mit denen flirtest, kommt mindestens die Hälfte wirklich mit dir mit. Das sagt mir meine Flirt-Erfahrung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Teufel mit deiner Flirt-Erfahrung. Deine Erfolgsquote ist praktisch gleich null, was bringen mir deine Erfahrungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schüttelte schnell meinen Kopf: &amp;quot;Ich komme nicht mit. Ihr könnt alleine gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taniguchi lächelte kalt, während Kunikida zustimmend nickte, als würde er etwas verstanden haben. Das ging mir auf die Nerven, aber ich wusste nicht, was ich dagegenhalten sollte. Nicht dass ich Angst hätte beim Flirten mit anderen Mädchen auf jemand bestimmtes zu treffen, es ist nur so ... dass ich lieber auf Nummer sicher gehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taniguchi tat so als würde er seufzen, also versuchte Kunikida zu vermitteln: &amp;quot;Ich hab heute auch keine Lust mit Mädchen zu flirten. Tut mir leid. Wenn du eine abschleppst, kannst du mir ja ihre Freundin vorstellen. Wir sind immerhin Freunde, nicht wahr?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach sagte Kunikida: &amp;quot;Also dann bis später, Leute.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ging gelassen. Ich entschloss mich Kunikida zu folgen und ließ Taniguchi, der uns wie ein Idiot hinterher starrte, zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bis später, Taniguchi. Ich frag dich heute Abend wie hoch deine Quote gewesen ist. Falls du überhaupt Erfolg gehabt hast.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hm ... wohin soll ich als nächstes gehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich in das Klassenzimmer gehe, werde ich dort wahrscheinlich auf Haruhi treffen. Ich nahm an, dass jemand sie schon längst davon abgehalten hatte weiterhin Flyer am Schuleingang zu verteilen, also wird sie nun schmollend im Klassenzimmer sitzen. Außer ihr wird natürlich niemand anderes da sein. Also wird sie nichts Besseres zu tun haben als mit mir in der Schule herumlaufen zu wollen und zwangsläufig wird dabei etwas passieren, das mein Ansehen sehr stark in Mitleidenschaft zieht. Als mir dieser Gedanken durch den Kopf ging, entschlossen sich meine Füße fast wie von selbst in die entgegengesetzte Richtung zu gehen. Lass mir bitte nur heute meine Ruhe. Morgen kommen meine Mutter und Schwester zu Besuch, da wird es mit dir schon genug Ärger geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute mir noch mal das Programmheft an. Leider gab es nur wenige interessante Aktivitäten. Ich interessierte mich nicht für die Ergebnisse der Schulumfrage und die Studie über die Verteilung der lokalen und ausländischen [de.wikipedia.org/wiki/Bauhinia Bauhinien-Arten] tat es auch nicht. Jeder Jahrgang hatte anscheinend mehr als zwei Filme gedreht, aber ich hatte keine Lust mir einen von ihnen anzusehen. Ebenso wenig interessierten mich die Diskussionsrunden über das was wir gelernt hatten oder die Irrgärten aus Aluminiumpapier. War es wirklich eine gute Idee Mitglieder von außerhalb zu rekrutieren, um einen neuen Handballclub zu gründen? Nur unser Klassenlehrer Okabe war von dieser Idee begeistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also bleibt mir nur ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Blick stoppte beim größten Ereignis des Schulfests, deren Veranstalter wie niemand anderes Tag und Nacht geübt hatten. Ich dachte plötzlich an das nervende Tröten von Trompeten, das die letzten Wochen jede Nacht zu hören war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Konzert des Trompetenorchesters.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute noch mal genauer hin, leider werden sie erst am nächsten Tag spielen. Es gab wirklich eine Menge Clubs, die die Aula gebucht hatten. Der Theaterclub und der Chor werden ebenfalls erst morgen etwas ausführen, was ist dann heute dran ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Live-Konzert des Popmusikclubs und von Bands, die sich registriert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kennt man ja. Die meisten Bands werden zwar nur Lieder aus den Charts spielen, aber es ist zur Abwechslung mal ganz nett Live-Musik zu hören. Die Leidenschaft und Mühe, die die Bands in ihre Aufführung gesteckt hatten, übertraf mein Engagement für unseren Film um das Hundertfache. Ich könnte ja hingehen, um die Ergebnisse zu vergleichen und während ich mich bei ihrer Musik entspanne, diesen Indie-Film endlich ad acta legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein wenig Zeit für mich habe ich jetzt wirklich nötig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hätte gedacht, dass mein Plan auf so überraschende Weise zunichte gemacht werden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war naiv, immer anzunehmen alles in der Welt hätte seine Grenzen. Ich vergesse immer wieder, dass es diese Grenzen nur gibt, damit jemand sie ignoriert und letztendlich bricht. Wegen dieser Naivität wurde ich in einen unendlichen Strudel des Chaos gezogen, der das Fassungsvermögen jedes Menschen übersteigt. Ich musste erst ein seltsames Ereignis nach dem anderen erleben, um zu erkennen, wie einfältig ich doch war. Diese Lektion muss ich an meine Nachfahren weitergeben, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob diese Regel überhaupt noch für sie gelten wird, aber darüber zerbreche ich mir jetzt nicht den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Türen der Aula waren weit geöffnet und von innen kam so viel Lärm, dass es mir so vorkam als würden die Götter selber ein Konzert veranstalten. Die Qualität vom Soul-Rock-Konzert war nicht gerade berauschend, aber wenn man sein ganzes Herz in die Sache reinsteckt, dann spielt es keine Rolle ob man gut oder schlecht ist. Das ist wie mit einer Miso-Suppe. Wenn man sie nicht würzt, schadet das der Suppe nicht. Obwohl sie viel besser schmeckt, wenn sie gewürzt ist, aber das Hauptgericht ist letztendlich die Miso-Suppe und nicht das Gewürz. Hätte man nur die Gewürze vorgesetzt bekommen, würde das keinen Sinn machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute mich in der ziemlich klein wirkenden Aula um. Die Metallstühle waren nur zu ungefähr zwei Drittel gefüllt. Die Amateurbands spielten einige bekannte Poplieder; bis sie groß rauskommen wird es wohl noch eine Weile dauern; obwohl die Remix-Fähigkeiten des Rundfunkclubs auch zum Teil für die Wirkung des Auftritts verantwortlich gewesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lichter richteten sich alle auf die Bühne und während die Umgebung langsam dunkler wurde, fand ich eine Reihe mit leeren Stühlen und setzte mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Programmheft zufolge war das Konzert in zwei Abschnitte aufgeteilt, einer gehörte ganz dem Popmusikclub und der andere war für Amateurbands, die sich für das Konzert registriert hatten. Im Moment spielten die Schüler des Amateurbands. Vor der ersten Reihe gab es eine kleine Stehfläche, auf der einige Leute zur Musik tanzten. Ich nahm an, dass es sich entweder um Familienmitglieder der Band handelte oder um Leute, die dafür bezahlt wurden. Auf jeden Fall waren die Verstärker zu laut, um tagzuträumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem ich meine Hände hinter den Kopf gelegt hatte und der letzte Ton gespielt wurde, stellte der Leadsänger seine Gefolgschaft vor. Ich erfuhr, dass die Band &amp;quot;Die freundlichen Fünf&amp;quot; hieß und aus dem zweiten Jahrgang kam. Ich werde diese Informationen vermutlich in drei Tagen wieder vergessen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musik interessiert mich nicht genug, um sie wirklich wertschätzen zu können und ich hatte kein Interesse mir zu merken wer die Interpreten waren. Ich war nur dort, um Zeit totzuschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also fing ich an mich zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dann, nachdem die &amp;quot;Freundlichen Fünf&amp;quot; auf der einen Seite die Bühne verließen, während sie den sporadisch klatschenden Zuschauern zuwinkten, eine andere Band die Bühne betrat ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste ich mir die Augen reiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was!?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung in der Halle schlug schnell um. Der Gemütszustand von allen stürzte zehn Meter nach unten und der Lärm des Gemurmels hallte in meinem Kopf wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v6_ch1_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Als sie auf der Bühne stand, schwangen ihre Hasenohren hin und her. Selbst in Verkleidung würde ich sofort erkennen wer das war.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was zum Teufel denkt dieses Mädchen was sie da macht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hatte mich schon umgehauen, dass sie mit ihrem typischen Gesichtsausdruck und in ihrem Bunny-Kostüm ins Rampenlicht trat, aber sie hatte auch noch einen Notenständer und ein Mikrophon bei sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie auf der Bühne stand, schwangen ihre Hasenohren hin und her. Selbst in Verkleidung würde ich sofort erkennen wer das war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suzumiya Haruhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus irgendeinem Grund stand Haruhi mitten auf der Bühne und hatte einen sehr ernsten Gesichtsausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre ja in Ordnung gewesen, wenn es nur sie gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah!?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So muss es sich ungefähr angehört haben, als die ganze Luft auf einen Schlag aus meinen Lungen gepresst wurde, nachdem ich sah, wer nur eine Sekunde später als zweites auf die Bühne kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal eine böse, außerirdische Magierin, manchmal eine in einen dunklen Mantel gekleidete Wahrsagerin mit einer Kristallkugel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; ... &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachlos ... ich war wirklich sprachlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato Yuki trug ihren schwarzen Hut und Mantel, an die ich mich in den letzten Wochen schon langsam gewöhnt hatte, und eine E-Gitarre. Was haben die beiden nur vor?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wären Asahina-san und Koizumi den beiden gefolgt, hätte ich erleichtert geseufzt. Aber die dritte und vierte Person waren Mädchen, die ich nicht kannte. Ihre schlichten Uniformen gaben ihnen eine gewisse Ausstrahlung, ich nahm an, dass sie Senpais aus dem dritten Jahrgang sein mussten. Eine von ihnen trug einen E-Bass, während die andere Schlagzeug mitbrachte. Mehr Bandmitglieder kamen nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Als ich Haruhi und Nagato in ihrem Schulfest-Outfit sah wollte ich am liebsten meine Augen schließen. Warum waren die beiden in der Band des Popmusikclubs? Und wieso stand Haruhi mit einem Mikrophon auf der wichtigsten Position?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich immer noch versuchte diese Fragen zu beantworten, sah die mysteriöse Vier-Personen-Band so aus als wolle sie loslegen. Das Publikum murmelte weiter, während ich sie sprachlos anstarrte. Die Bassistin und die Schlagzeugerin testeten nervös ihre Instrumente, während Nagatos Gesicht so ruhig wie immer wirkte, als sie ihre Finger auf die Gitarre legte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes stellte Haruhi etwas das wie Notenblätter aussah auf den Ständer und schaute sich dann in der Halle um. Die Sitzreihen waren ins Dunkel getaucht, als denke ich nicht, dass sie mich gesehen hatte. Haruhi klopfte auf das Mikrophon, um zu testen, ob es funktionierte und wandte sich danach zur Schlagzeugerin, um etwas zu ihr zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann, ohne sich vorzustellen, ohne irgendeine Ankündigung oder irgendein Wort vom Veranstalter, fing die Band an zu spielen. Schon der Auftakt reichte aus, um mich vom Sitz fallen zu lassen. Nagatos Fähigkeiten mit der Gitarre waren auf dem Niveau von Leuten wie Mark Knopfler oder Brian May. Und sie spielten ein Lied, dass ich noch nie zuvor gehört hatte. Wie ist das möglich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zum Teufel ist da los? Während ich darüber nachdachte, als wolle sie mich noch weiter durcheinander bringen, fing Haruhi plötzlich an zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eine sehr klare Stimme. So klar, dass sie bis zum Mond reichen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sie den Text nur vom Notenblatt ablas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich blieb über die gesamte Dauer des Liedes sprachlos. Wahrscheinlich wirkte ich so wie eines dieser Monster aus einem Rollenspiel, das von einem &amp;quot;Stille&amp;quot;-Zauberspruch getroffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi bewegte sich kein Stück. Sie stand nur dort und konzentrierte sich auf das Singen. Ich nehme an, dass es kaum möglich ist gleichzeitig zu tanzen und den Text abzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das erste Lied zu Ende war, hatte ich mich immer noch nicht vom Schock erholt. Normalerweise wäre jetzt der Zeitpunkt für stehenden Applaus, aber das Publikum war genauso versteinert wie ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was kommt noch? Es war ja schon erstaunlich, dass Haruhi auf der Bühne stand und sang, aber es war noch erstaunlicher, dass Nagato auf einer E-Gitarre so gut spielen kann. Ich bin mir sicher, dass die anderen Mitglieder des Popmusikclubs genauso überrascht waren. Die Besucher von außerhalb, werden sich andererseits vermutlich nur Folgendes gefragt haben: &amp;quot;Warum trägt die Leadsängerin ein Bunny-Kostüm?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Halle war so ruhig wie ein Schützengraben nach einem Bombenteppich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren so still wie Seefahrer, die vom Gesang der Sirenen betört wurden. Als ich genau hinsah, stellte ich fest, dass die Mädchen, die den Bass und das Schlagzeug spielten, Haruhi und Nagato mit dem gleichen überraschten Gesichtsausdruck anstarrten. Also war nicht nur das Publikum wie gelähmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi schaute in Richtung Publikum und wartete auf etwas. Irgendwann runzelte sie ihre Stirn und drehte sich um. Daraufhin fing die Schlagzeugerin an wild auf die Trommeln zu schlagen und das zweite Lied ging los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als hätte sie das Publikum nicht schon genug begeistert, spielte die mysteriöse Band nun sogar schon ihr drittes Lied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht hatte ich mich schon daran gewöhnt, denn meinen Ohren gefielen langsam Rhythmus und Liedtext. Es war ein schneller R&amp;amp;B-Song, den ich, obwohl ich ihn das erste Mal hörte, sehr angenehm fand. Das Lied war wirklich gut. Vielleicht kam es wegen der unglaublichen Fähigkeiten der Gitarristin oder wegen Haruhis makellosen Stimme … hm, wie soll ich es sagen? Meistens nervt es mich ja nur sie schreien und schimpfen zu hören, aber ich muss zugeben, dass sie eine sehr gute Sängerin ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Publikum hatte sich auch vom Zustand der Versteinerung erholt und hörte der Darbietung nun aufmerksam zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute mich ein wenig um und bemerkte, dass die Zahl der Zuhörer zunahm. Zwischen den Leuten, die neu hinzugekommen sind, entdeckte ich jemanden, den ich sehr gut kenne. Er trug die Rüstung eines dänischen Ritters und kam auf mich zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hallo.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er flüsterte direkt in mein Ohr, vermutlich weil er fürchtete, dass seine Stimme nicht gegen die Lautsprecher ankommen würde: &amp;quot;Darf ich fragen was hier gerade vor sich geht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war niemand anderes als Koizumi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher zur Hölle soll ich das wissen? Schrie ich zurück und starrte Koizumis seltsames Kostüm an. Wieso läufst du mit deinem Kostüm in der Schule herum?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weil es zu umständlich ist sich ständig umzuziehen, deshalb hab ich mich entschlossen das Kostüm auch außerhalb der Vorstellung anzubehalten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wieso bist du hierher gekommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi schaute mit einem sanften Gesichtsausdruck zur Bühne auf der Haruhi stand und schnippte dann seine Haare durch die Luft: &amp;quot;Ich hab Gerüchte gehört.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es macht also schon die Runde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja. Wenn jemand in diesem Outfit etwas aufführt, ist es nur verständlich, dass sich die Neuigkeit schnell verbreitet. Wer kann das schon für sich behalten?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Unruhestifter der North High, Suzumiya Haruhi, führt wieder was im Schilde … Ich hab schon öfter miterlebt wie sich diese Neuigkeit in der ganzen Schule verbreitet hat. Es stört mich nicht wenn das Mädchen für eine neue X-Akte in ihrem Ordner sorgt, aber es wäre nicht in Ordnung, wenn mein Name oder der der SOS-Brigade damit in Verbindung gebracht werden würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suzumiya-san ist wirklich unglaublich. Nagato ebenso.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi lächelte und schloss seine Augen, als wolle er die Musik genießen. Ich wandte mich wieder zur Bühne und beobachtete Haruhi, denn ich wollte wissen was sie wirklich vorhatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir beide, Koizumi und ich, hatten die gleiche Meinung vom Gesang und der Aufführung, selbst wenn die Leadsängerin den Liedtext ablesen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus welchem Grund auch immer hatte die Aufführung etwas an sich, das mich bewegte. Woher kam das Zittern in meinem Herzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Lied hatte eine langsame, melancholische Melodie, wahrscheinlich um die Vorführung abwechslungsreicher zu gestalten. Als das vierte Lied zu Ende ging, hatten sein Rhythmus und der Text bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen. Es war schon lange her, dass ich so ein bewegendes Lied gehört hatte. Das dachte nicht nur ich, denn das Publikum war auch geradezu andächtig still, man hörte nicht mal jemanden sich räuspern. Auch nachdem das Lied vorüber war, blieb die Aula still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich, nachdem sie sich zur nun randvoll gefüllten Halle gewendet hatte, sprach Haruhi ihre ersten Worte: &amp;quot;Ähem ... Hallo Leute.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte sie steif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich denke es wird Zeit, dass ich die Mitglieder der Band vorstelle. In Wirklichkeit sind ich und ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie zeigte zu Nagato.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yuki keine Mitglieder der Band. Wir machen nur Vertretung. Die richtige Leadsängerin musste wegen unvorhergesehener Umstände passen. Oh, und die Leadsängerin ist auch gleichzeitig die Gitarristin. Es gibt also nur drei Mitglieder in dieser Band.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Publikum hörte ihr aufmerksam zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi ging um den Notenständer herum zur Bassistin und gab ihr das Mikrophon. Das Mädchen schaute Haruhi nervös an und fragte sie leise: &amp;quot;Ja?&amp;quot; Erst danach stellte sie sich euphorisch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ging Haruhi zur Schlagzeugerin und ließ auch sie sich vorstellen. Abschließend machte sie sich wieder auf den Weg zur Mitte der Bühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese beiden und die abwesende Bandleaderin sind die echten Mitglieder der Band. Das ist alles … und tut mir Leid wegen allem. Ich weiß nicht, ob ich eine gute Vertretung gewesen bin, wir hatten ja nur eine Stunde Zeit zum Proben, aber ich musste es einfach versuchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi schüttelte ihren Kopf, dabei wippten die Hasenohren wild hin und her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ihr also hören wollt wie die Lieder klingen, wenn sie von der Leadsängerin gesungen und gespielt werden, dann tragt euch nachher für eine CD ein. Oh und jeder der einen MD- oder MP3-Player bei sich hat kann nachher eine Kopie bekommen, stimmt&#039;s?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bassistin nickte steif mit dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ok, dann ist alles geklärt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi zeigte ihr erstes Lächeln, also kann sogar dieses Mädchen mal nervös werden, und sie strahlte gleich so sehr, dass es so aussah als wären alle Fesseln von ihr gefallen. Es war dieses strahlende Lächeln, das sie immer im Clubraum zeigte. Naja, nicht ganz so strahlend, aber die Helligkeit lag mindestens bei 50 Watt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi drehte sich zu Nagato, die ausdruckslos wie immer wirkte, und schrie dann so laut sie konnte ins Mikrophon: &amp;quot;Und jetzt zum letzten Lied!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später erfuhr ich dann von Haruhi die ganze Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nachdem ich mit dem Verteilen der Flyer am Schuleingang fertig gewesen bin und mich auf dem Weg zum Klassenraum befand ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi erzählte weiter: &amp;quot;Sah ich wie ein paar Leute bei den Schuhfächern diskutierten. Es waren die Bandmitglieder und einige Vertreter vom Schulfestvorstand des Schülerrats. Ich bin neugierig gewesen und hab gelauscht weshalb sie gestritten haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du hast noch dein Bunny-Kostüm getragen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ich getragen habe ist doch egal. Ich hab sie also belauscht und erfuhr, dass der Festvorstand die Band nicht auftreten lassen wollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum gerade bei den Schuhfächer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das kommt daher, weil sich die Leadsängerin kaum auf den Beinen halten konnte. Sie hat plötzlich Fieber bekommen, anscheinend wegen einer Mandelentzündung, durch die sie kaum sprechen konnte. Sie sah ganz schön erschöpft aus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hatte sie wirklich Pech.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Genau. Und dann war sie auch noch vorher zuhause gestolpert und hatte sich das rechte Handgelenkt verdreht. Sie hätte unmöglich auftreten können.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es sowieso unmöglich war, wieso ist sie dann zur Schule gekommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie hat ja weinend und flehend versucht, die Leute vom Vorstand davon zu überzeugen sie auf die Bühne zu lassen. Aber sie sah so aus als würde sie sofort umkippen, wenn sie nicht schnell behandelt werden würde, also trugen die Mitglieder vom Vorstand sie ... ungefähr so ... weg. Als würden sie ein kleines, grünes Männchen tragen. Jeder zog und drückte und am Ende standen sie vor den Schuhfächern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie wollte die Leadsängerin überhaupt auftreten, wenn sie krank und obendrein verletzt gewesen ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alleine durch pure Entschlossenheit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube nur du wärst zu so was in der Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie hatten für diesen Tag so hart gearbeitet! Wenn deine eigene Arbeit umsonst gewesen ist, lässt sich das ja noch verkraften, aber die deiner Freunde wäre es auch. Ich hasse so was wirklich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt so als hättest du selber hart gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und erst recht die Lieder. Sie wollten keine von diesen halbherzigen Popliedern aufführen, sondern Eigenkreationen. Mit selbst komponierten Melodien und eigenen Texten. Natürlich wollten sie um jeden Preis auftreten. Wenn die Lieder sprechen könnten, hätten sie bestimmt &#039;Spiel mich! Spiel mich!&#039; geschrien!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hast du dich entschlossen die Ärmel hochzukrempeln und ihnen zu helfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Kostüm hatte keine Ärmel. Die Leute vom Schulfestvorstand sind alles dumme Ja-Sager, die von den Lehrern in den Vorstand reingesetzt wurden. Deswegen reden die sowieso nur Unsinn. Normalerweise würde ich denen nie zustimmen, ich stehe mit dem Schülerrat ja auf Kriegsfuß, aber auch ich war der Meinung, dass die Leadsängerin so schlecht aussah, dass sie unmöglich auftreten könnte. Also hab ich gesagt: &#039;Lasst mich das übernehmen.&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die drei haben dir wirklich zugestimmt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich musste ja nur singen, so schwer war das nicht. Die kranke Bandleaderin starrte mich eine Zeit lang an und sagte dann: &#039;Einverstanden. Wenn du es bist, dann geht das schon.&#039; Dann lächelte sie mich obwohl sie so erschöpft war noch herzhaft an.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder in North High kennt Haruhi und weiß wie sie aussieht. Ihnen war vermutlich klar, was sie für ein Mädchen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab sie dann in das Auto eines Lehrers geschoben, das sie zum nächsten Krankenhaus bringen sollte. Danach hab ich mich ganz darauf konzentriert mir die Melodie und den Text zu merken. Wir hatten ja nur noch eine Stunde bis zum Auftritt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was war mit Nagato?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ich hätte keine Schwierigkeiten damit auch die Gitarre zu spielen, aber wir hatten ja keine Zeit mehr und ich war schon damit beschäftigt mir die Lieder zu merken. Deswegen entschloss ich mich dazu Yuki um Hilfe zu bitten. Weißt du was? Es gibt nichts was dieses Mädchen nicht kann!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich weiß ich das. Sogar besser als du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als ich sie fand, war sie gerade damit beschäftigt ihren Kunden die Zukunft vorauszusagen. Ich hab ihr alles erklärt und sie hat sofort zugestimmt. Es hat mich total überrascht, dass sie sich die Noten augenblicklich merken und dann perfekt spielen konnte. Ich frag mich wann Yuki so gut Gitarre spielen gelernt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat wahrscheinlich genau in dem Moment damit angefangen, als du sie gefragt hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Montag, das war zwei Tage nach dem Vorfall und am ersten Montag nach dem Schulfest, passierte in der Pause nach der vierten Stunde Folgendes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi saß hinter mir und schrieb fröhlich etwas in ihr Notizheft. Ich wollte nicht wissen was, selbst wenn ich es mir schon vorstellen konnte. Haruhi war so begeistert, dass der erste Indiefilm der SOS-Brigade überraschend gut ankam, dass sie sich schon emsig Gedanken über eine Fortsetzung machte. Es nervte mich schon alleine darüber nachzudenken, wie ich diese Gedanken aus Haruhis Kopf kriegen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier ist jemand!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Kunikida, als er von der Toilette zurückkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie suchen nach Suzumiya-san.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi hob ihren Kopf, während Kunikida zur Tür zeigte. Als er seine Rolle als Bote beendet hatte, setzt er sich wieder schnell auf seinen Stuhl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Tür standen drei feierlich blickende Mädchen. Eines von ihnen trug eine Schlinge um den Arm. Ich erinnerte mich an die beiden anderen ... sie waren die Bandmitglieder vom Konzert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haruhi.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zeigte mit meinem Kinn in Richtung Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Anscheinend wollen sie was von dir.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschenderweise wirkte Haruhi zögerlich. Sie stand langsam auf, nur um sich dann nicht vom Fleck zu rühren. Am Ende sagte sie dann sogar: &amp;quot;Kyon, komm mit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso soll ich mit dir kommen? Ich hatte keine Chance mit ihr zu diskutieren, denn Haruhi zog mich dank ihrer unglaublichen Kraft an meinem Kragen zur Tür. Die drei Senpais kicherten sofort als sie uns so sahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi zwang mich dann neben ihr zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist deine Mandelentzündung besser geworden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte sie zum Mädchen aus dem dritten Jahrgang, das ich vorher noch nie getroffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, mir geht’s jetzt viel besser.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie strich sanft über ihren Hals und sagte dann mit schwacher Stimme: &amp;quot;Wir stehen für immer in deiner Schuld, Suzumiya-san.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach verbeugte sie sich tief. Die anderen Bandmitglieder taten es ihr gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fand heraus, dass die gesamte Schule (vor allem die Mädchen) zum Popmusikclub gestürmt ist und nach Kopien der Originalaufnahme verlangte. Das war auch der Grund weshalb die drei unterwegs waren. Sie verteilten gerade die Kopien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unglaublich wie viele Bestellungen wir bekommen haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich hörte wie viele es waren, hat mich das auch beeindruckt. Die Leute haben nämlich nicht die Version mit Haruhi und Nagato bestellt, sondern das Original. Das war ein ungewöhnlicher Welleneffekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das haben wir wirklich alles dir zu verdanken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei lächelten alle auf die gleiche Weise, als sie ihrem hilfreichen Kouhai dankten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nur deswegen ist unsere ganze Arbeit nicht umsonst gewesen. Wir sind dir für deine Hilfe so dankbar. Suzumiya-san, du bist wirklich unglaublich. Dieses Schulfest war für unseren Popmusikclub die letzte Chance etwas Großes aufzuführen. Ich hätte es ja selber gemacht, wenn es möglich gewesen wäre, aber eine Vertretung zu finden ist besser als ganz aufzugeben. Wir sind dir einfach unendlich dankbar für deine Großzügigkeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser ehrliche Dank der drei Senpais war mir unangenehm, obwohl es nicht mal ich gewesen bin, an den sich der Dank gerichtet hat. Warum muss ich hier neben Haruhi stehen und mich gemeinsam mit ihr in Verlegenheit bringen lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir möchten dir etwas schenken, um uns bei dir zu bedanken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Bandleaderin das gesagt hatte, schüttelte Haruhi schnell ihre Hände: &amp;quot;Das ist nicht nötig, wirklich nicht. Es hat mir Spaß gemacht zu singen, die Lieder waren sehr schön. Das war wie Karaoke, nur dass eine Live-Band spielt. Deswegen würde ich mich unwohl fühlen, wenn ihr mir dafür ein Geschenk gebt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte das Gefühl, dass Haruhi komisch klang. Als ob sie diese Rede schon vorher geplant hätte. Andererseits wurde sie ihrem Bild gerecht, denn sie sprach sehr salopp mit ihren Senpais.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch darüber also keine Gedanken. Wenn ihr jemanden danken wollt, dann geht zu Yuki. Sie hat sich extra bereit erklärt mir zu helfen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei erklärten, dass sie schon bei Nagato gewesen sind, um ihr zu danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie das getan hatten, nickte Nagato ohne eine Miene zu verziehen und zeigte dann still in Richtung Haruhis Klassenzimmer. Das konnte ich mir lebhaft vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun dann ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte die Bandleaderin schließlich: &amp;quot;Wir haben vor, bevor wir von der Schule abgehen, noch ein weiteres Konzert zu veranstalten. Wenn du Lust hast kannst du kommen und ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaute mich vorsichtig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiss nicht deinen Freund mitzubringen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie ist es möglich, dass die Originalversion so gefragt gewesen war?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflösung dieses kleinen Rätsels lieferte ein gewisser Jemand. Nur in solchen Momenten ist diese Klatschtante zu gebrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du irgendwelche Unterschiede zwischen Haruhis Stimme und dem Rest entdeckt? Oder um genau zu sein, den Unterschied zwischen Haruhis Teil plus Nagatos Gitarrenspiel und dem Bass plus Schlagzeug.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi fuhr fort: &amp;quot;Der Unterschied war so klein, dass man ihn kaum erkennen konnte. Sie haben so gut gespielt, dass niemand denken würde, sie wären nur eine provisorische Band. Suzumiya-san hat wirklich ein beeindruckendes Gespür für den Rhythmus. Sie musste sich das Originallied nur dreimal anhören, bevor sie es singen konnte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato war genauso beeindruckend. Sie hatte auf einem professionellen Niveau gespielt, aber andererseits ist das bei unserer zuverlässigen Göttin Nagato auch nichts Ungewöhnliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Trotzdem hat sie aber nicht perfekt gesungen. Letztendlich waren das alles Lieder, die vom Popmusikclub selber komponiert wurden. Seine Mitglieder, die Tag und Nacht die Lieder geübt hatten, und Haruhi, die sich die Lieder nur dreimal angehört hatte, haben natürlich ein ganz anderes Verständnis für die Stücke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ziemlich offensichtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Exakt. Mit anderen Worten spielte es keine Rolle wie gut die Bassistin und die Schlagzeugerin versuchten sich an Haruhis eigene Interpretation des Liedes und Nagatos Gitarrenspiel anzupassen; es würde immer irgendwelche Unstimmigkeiten geben. Das Publikum würde diese Disharmonien spüren, ohne zu wissen woher sie kommen. Es wäre eine Art unterbewusstes Gefühl.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist immer so. Er versucht alles so zu erklären, als wäre es eine ganz große Sache. Musst du immer den Psychologen spielen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist bei meiner Analyse herausgekommen. Du wirst es verstehen, wenn ich fertig bin. Beim zweiten und dritten Lied nahm das Gefühl dieser Disharmonie immer weiter zu, obwohl dem Publikum wie gesagt nicht bewusst war warum es dieses Gefühl hatte, bis dann das letzte Lied gespielt wurde. Denk mal darüber nach, was sagte Haruhi, bevor das Lied losging?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte dem Publikum erklärt, dass die Leadsängerin nicht spielen konnte und Haruhi und Nagato deswegen eingesprungen waren. Danach gab sie den anderen Bandmitgliedern das Mikrophon und ließ sie sich vorstellen. Das ist passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und das hat gereicht. Das Rätsel wurde gelöst und alle Zweifel des Publikums waren verflogen. &#039;Ah ... deswegen hatten wir dieses komische Gefühl&#039; Mehr mussten sie nicht wissen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du es so willst, stimmt das wohl. Aber ich war noch immer nicht überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suzumiya-sans Gesang und Nagato-sans Gitarrenkünste lagen weit über den Fähigkeiten, die Mitglieder eines Popmusikclubs normalerweise besitzen würden. Das Publikum hat sich wohl gedacht, dass wenn schon der Ersatz so gut ist, die richtigen Mitglieder noch viel besser sein müssen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb wollten also so viele Leute Kopien von der Originalaufnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suzumiya-san kann annährend perfekt singen. Trotz der Disharmonie hat sie etwas Gutes aus dem Konzert gemacht. Sie ist wahrlich unglaublich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann schon sein. Für die drei Bandmitglieder des dritten Jahrgangs war Haruhi so was wie ein Erlöser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ... was ist sie für uns?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Für uns? Was meinst du damit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine damit, was Haruhi für die Mitglieder der SOS-Brigade ist, die stets Opfer ihrer Ideen sind. Sag nicht, dass du glaubst bei ihren Ideen kommt „etwas Gutes“ heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Darauf kann ich dir keine Antwort geben. Sie muss bis zum Ende warten. Ja, wenn wir am Ende das Gefühl haben werden, dass es nicht so schlecht gewesen ist sie getroffen zu haben, dann wird es wohl ein Segen gewesen sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Glocke den Anfang der vierten Stunde ankündigte, verließen die drei Senpais uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi setzte sich mit einem kaum zu beschreibenden Gesichtsausdruck wieder auf ihren Stuhl. Dieser Gesichtsausdruck änderte sich auch die ganze 4. Stunde nicht. Sie saß die ganze Zeit nur herum und war mit Tagträumen beschäftigt. Als die Essenpause begann, verschwand sie sofort aus dem Klassenzimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verbrachte die Essenspause damit mir zusammen mit Kunikida Taniguchis Entschuldigungen anzuhören: &amp;quot;Es stimmt. Da war kein einziges heißes Mädchen während des Schulfests. Ich denke, das hat mit der geographischen Lage unserer Schule zu tun. Die Schule liegt auf einem Hügel und weil es anstrengend ist ihn zu erklimmen, ist auch der Aufstieg zum Liebesglück so schwer.&amp;quot; Dieses Gelaber ging ins eine Ohr rein und aus dem anderen wieder raus, immerhin war ich mit dem Essen beschäftigt. Als ich meine Mahlzeit beendet hatte, stand ich auf und ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach bekam ich - warum auch immer - Lust darauf etwas spazieren zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich eine Weile ziellos durch die Gegend gelaufen war, führten mich meine Füße fast automatisch zum zentralen Hof. Dort auf dem grasbefleckten Hügel direkt vor dem Gang, der zum Gebäude mit den Clubräumen führt, sah ich Haruhi liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie benutzte ihre Hand als Kissen für ihren Kopf und schien sich auf die Bewegung der Wolken über ihr zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yo.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v6_ch1_02.jpg|thumb|&#039;&#039;Ich tat es ihr gleich und beobachtete schweigend die Wolken.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist los? Diesen Gesichtsausdruck hast du schon seit der letzten Pause.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was soll denn sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhis gab eine unverständliche Antwort und fuhr damit fort sich die Wolken anzuschauen. Ich tat es ihr gleich und beobachtete schweigend die Wolken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht wie lange wir still blieben. Ich nehme an es waren mehr als drei Minuten, aber andererseits vertraue ich meiner inneren Uhr nicht besonders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende dieser unnötigen Zeit der Stille, sagte Haruhi endlich etwas. Sie klang sehr steif, als ob sie Schwierigkeiten hatte ein Thema zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm ... ich komme irgendwie nicht zur Ruhe, ich frag mich warum.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erkannte sofort an ihrer Stimme, dass sie etwas beschäftigte. Ich sagte zaghaft lächelnd: &amp;quot;Woher soll ich das wissen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt daher, weil du es nicht gewohnt bist, dass dir jemand dankt. Ganz besonderes nicht wenn derjenige für dich ein Fremder ist. Und weil es das erste Mal gewesen ist, dass du etwas getan hast, für das sich jemand bei dir von Angesicht zu Angesicht bedankt. Du fragst dich vermutlich, ob du zu aufdringlich gewesen bist, als du deine Hilfe angeboten hast. Wärst du an ihrer Stelle gewesen, hättest du dich, selbst wenn deine Stimmbänder kaputt und deine Arme gebrochen wären, alleine durch deine pure Entschlossenheit auf die Bühne geschleppt. Egal wie sehr die Leute versucht hätten dich davon abzuhalten. Du würdest niemals daran denken andere um Hilfe zu bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich hast du nicht nur die Lage gerettet, sondern auch die Popularität des Popmusikclubs gesteigert. Und das alles nur, weil du dich gegen den Festvorstand gestellt hast. Die Dankbarkeit deiner Senpais war aufrichtig und kam aus tiefsten Herzen. Deshalb war deine Entscheidung vermutlich die zweitbeste, wenn nicht sogar die beste. Wie fühlt es sich an? Haruhi? Nun weißt du wie wichtig es ist denen zu helfen, die Hilfe brauchen. Warum legst du keinen Schwur ab, dich dein Leben lang für die anderen einzusetzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... doch nichts von dem sagte ich zu Haruhi. Ich machte nichts anderes als neben ihr zu liegen und in dem Himmel zu schauen. Man merkte, dass es langsam Herbst wurde, denn von den Bergen zog ein kalter Wind herüber und blies die dünnen Wolken fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi blieb auch still. Wahrscheinlich wollte sie mich mit ihrem finsteren Gesichtsausdruck nur ärgern. Ich glaube nicht, dass sie sich tatsächlich so gefühlt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lag noch immer auf dem Gras, als sie sich mit einem durchstechenden Blick zur mir wandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Willst du etwas sagen? Beeil dich und sag es! Es wird zwar irgendein unwichtiger Unsinn sein, aber man wird wahnsinnig, wenn man etwas zu lange für sich behält.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, es ist nichts&amp;quot;, antwortete ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi setzte sich auf und nahm etwas Gras vom Hügel, das sie dann in meine Richtung warf. Aber anscheinend waren die Wettergötter auf meiner Seite, denn der plötzlich aufgekommene Wind blies das Gras direkt ins Haruhis Gesicht zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie das Gras aus ihren Mund gespuckt hatte, legte sie sich wieder hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hob meinen Kopf und schaute in Richtung des Clubgebäudes. Dort am Fenster des Literaturclubs dachte ich zuerst eine kleine Gestalt mit kurzen Haaren zu erkennen, aber ich hatte mich wohl versehen. Es war ja normal, dass ich nichts sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem weiteren Moment der Stille, fing eine Stimme an mit sich selber zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es fühlte sich nicht schlecht an live zu singen. Obwohl ich mir für einen Moment Sorgen gemacht habe, dass ich es nicht hinkriege … aber es hat Spaß gemacht. Wie soll ich es sagen? Das war eine Atmosphäre, in die man richtig eintauchen konnte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es dich glücklich macht in einem Bunny-Kostüm als Ersatz zu singen, dann musst du wirklich ein unendliche Menge Enthusiasmus haben, aber das wusste ich ja sowieso schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und es war auch lustig, dass es geklappt hat, obwohl der verletzte Senpai erst mit dem Festvorstand diskutieren musste.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses herzliche Geständnis bewegte mich irgendwie. Dem Mädchen gelingt es immer wieder mich zu beeindrucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi, die die ganze Zeit über ernst geblieben war, sprang plötzlich nach vorne und stoppte knapp vor meinem Gesicht. Ich wich instinktiv zurück und stolperte dabei. Genau in dem Moment zeigte diese launische Drama Queen ihr größtes Lächeln und hob ihre Stimme: &amp;quot;Kyon, welches Instrument kannst du spielen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unheilvolles Gefühl ließ es mir kalt den Rücken runterlaufen. Ich schüttelte schnell meinen Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wüsste nicht, dass es da eines gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass uns für das Schulfest im nächsten Jahr eine Band aufmachen. Selbst wenn wir keine Mitglieder des Popmusikclubs sind, brauchen wir nur das Vorsingen zu bestehen, um etwas aufführen zu dürfen. Das schaffen wir mit links. Ich werde singen, Yuki spielt Gitarre und Mikuru-chan kann das Tamburin schwingen, um auf der Bühne für Stimmung zu sorgen. Gute Idee, was?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, das ist keine gute Idee!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir müssen natürlich auch an der Fortsetzung des Films arbeiten. So sieht’s aus! Wir werden nächstes Jahr ganz schön beschäftigt sein. Wir müssen uns für das nächste Jahr mehr Ziele setzen als in diesem!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun warte doch mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass uns gehen, Kyon.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte, Stopp. Wohin gehen wir? Und was wollen wir machen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Uns Instrumente besorgen! Im Raum vom Popmusikclub werden wir wahrscheinlich ein paar gute finden und außerdem möchte ich die Senpais fragen, ob sie mir Tipps geben können, wie man ein Lied komponiert. Gute Dinge sollte man nicht aufschieben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für dich mögen es vielleicht gute Dinge sein, aber nicht für mich! Aber Haruhi ignorierte meine Zweifel und griff meine Hand, nur um mich dann mitzuziehen …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie machte sehr große Schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mach&#039; dir keine Sorgen, ich werde mich um die Musik und den Liedtext kümmern. Natürlich werde ich auch für das Editieren und die Tanzchoreographie zuständig sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufz. Der seltsame Schalter, der nur in Haruhi existiert, wurde auf &amp;quot;ein&amp;quot; geschaltet und erschuf wieder mal seltsame Ideen. Selbst wenn mich Außerirdische entführt hätten, würden sie mich nicht so gewaltsam mit sich schleifen. Ich schaute mich nach jemanden um, der mich retten könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Fenster vom Clubraum war immer noch niemand zu sehen. Der Gitarrenmaestro und außerirdische Magier war wahrscheinlich tief in ihre Welt der Bücher eingetaucht; immerhin ist der Herbst die beste Jahreszeit für das Lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kannst du nicht alleine laufen? Nun komm schon, lass uns drei Schritte auf einmal machen, dann haben wir die Treppe im Nu geschafft!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi drehte sich wieder um, ihre Augen funkelten vor lauter Vorfreude, und sie beschleunigte ihr Tempo, bis sie rannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte keine andere Wahl als auch zu rennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr fragt warum?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es noch eine Weile dauerte, bis Haruhi meine Hand losließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ein Live (er)leben Ende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=46268</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:GER Registration Page</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=46268"/>
		<updated>2009-05-24T09:53:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 6 - Das Schwanken der Suzumiya Haruhi / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier tragt ihr euch ein, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt. Das Ganze läuft nach dem &amp;quot;wer zuerst kommt, mahlt zuerst&amp;quot;-System. Nicht mehr als zwei Übersetzer pro Band. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Sirey (100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]] -- Marok (komplett fertig, editiert)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Sirey (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Sirey (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Sirey (in Arbeit)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Sirey (in Arbeit)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie ((100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers -- Shadayzie (komplett, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
(Damit wäre Band2 dann komplett übersetzt, viel spaß beim editieren :p.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Rhapsodie_der_Bambusblaetter|Rhapsodie der Bambusblätter]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mysterique_Zeichen|Mystérique-Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Das &amp;quot;Einsame Insel&amp;quot;-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Das Herumtoben der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Sommer|Prolog - Sommer]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Die endlose Acht|Die endlose Acht]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Herbst|Prolog - Herbst]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Der Tag des Schützen|Der Tag des Schützen]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Winter|Prolog - Winter]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Das “Verschneiter Berg”-Syndrom|Das “Verschneiter Berg”-Syndrom]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6_Ein_Live_erleben|Ein Live (er)leben]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00|Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Wo ist die Katze hin?|Wo ist die Katze hin?]] -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]] -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Watanuki &lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]] -- Lauta&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]] -- Lauta&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]] -- Darklor (3%)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Registration_Page]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi_(German)&amp;diff=46267</id>
		<title>Suzumiya Haruhi (German)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi_(German)&amp;diff=46267"/>
		<updated>2009-05-24T09:51:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 6 - Das Schwanken der Suzumiya Haruhi / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Keine durchschnittliche japanische High-School Geschichte! Kyon verbringt gerade sein erstes Jahr an der North High. Hinter ihm sitzt eine intelligente, energetische und total gelangweilte Haruhi, die von sich selbst sagt, dass sie kein Interesse an normalen Menschen hat, und dass alle Aliens, Zeitreisende, Dimensionswechsler oder Esper zu ihr kommen und ihr Gesellschaft leisten sollen. Warum ist sie so wählerisch und will nur mit Nicht-Menschen Kontakt? &amp;quot;Weil Menschen allgemein keinen Spass machen!&amp;quot; Kyon ist bald eingewickelt von den Versuchen dieses ungewöhnlichen Mädchens, ihr Leben interessanter zu machen, und entdeckt bald, dass die Welt viel unglaublicher ist, als es Haruhi jemals erlaubt wäre zu wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Infos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Format Standards ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jedes Kapitel muss (nach dem Editieren) gemäss den Punkten, die in den Richtlinien unten aufgezählt sind, formatiert sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Format_guideline|General Format/Style Guideline]]&lt;br /&gt;
*[[Suzumiya_Haruhi:Guideline|Project Specific translation and format conventions]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kapitel sind Übersetzungen der Englischen Version, die selbst nur eine von Fans gemachte Übersetzung ist. Sollte jemand kleine Fehler entdecken, da er die Original Japanische Version gelesen hat, &#039;&#039;&#039;fühlt euch gebeten, die Änderungen einfach selbst zu machen&#039;&#039;&#039; - dies ist eine Wiki, soll heissen jeder ist gebeten Sachen zu verbessern (und wenn ihr Scheisse baut, können wir das rückgängig machen). Wir sehen die Veränderungen, die ihr macht, also macht&#039;s einfach anstatt euch zu verstecken oder auf Erlaubnis zu warten. Das ganze Script auf einmal austauschen ist allerdings nicht gewünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Anmerkungen für Übersetzer===&lt;br /&gt;
[[GER_Suzumiya_Haruhi_Wichtige_Anmerkungen|Hier]] findet ihr einige Hinweise, die ihr unbedingt beachten solltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Registrations-Seite===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Suzumiya Haruhi:GER_Registration_Page|Hier]] könnt ihr euch registrieren, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Editoren und Übersetzer dürfen sich gebeten fühlen, sich auch im [[http://www.baka-tsuki.net/forums/ Forum]] zu registrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Updates ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &#039;&#039;Suzumiya Haruhi&#039;&#039; Reihe, von [[Tanigawa Nagaru]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]]  &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Rhapsodie_der_Bambusblaetter|Rhapsodie der Bambusblätter]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mysterique_Zeichen|Mystérique-Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Das &amp;quot;Einsame Insel&amp;quot;-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Das Herumtoben der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Sommer|Prolog - Sommer]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Die endlose Acht|Die endlose Acht]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Herbst|Prolog - Herbst]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Der Tag des Schützen|Der Tag des Schützen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Winter|Prolog - Winter]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Das “Verschneiter Berg”-Syndrom|Das “Verschneiter Berg”-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6_Ein_Live_erleben|Ein Live (er)leben]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00|Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Wo ist die Katze hin?|Wo ist die Katze hin?]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;br /&gt;
==Im Englischen noch in Arbeit==&lt;br /&gt;
=== Haruhi Theater / ハルヒ劇場 ===&lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.1|Haruhi Theater act.1&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.1&#039;&#039; Original]] &lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.1_Version2|Haruhi Theater act.1&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.1&#039;&#039; Preview]] &lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.2|&#039;&#039;Haruhi Theater act.2&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Project Staff ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Project Administrator: [[user:Onizuka-gto|Onizuka-gto]]&lt;br /&gt;
*Project Supervisor: [[User:Sirey|Sirey]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Translators ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACTIVE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*[[User:Sirey|Sirey]]&lt;br /&gt;
::*[[User:Shadayzie|Shadayzie]]&lt;br /&gt;
::*[[User:Equinox|Equinox]]&lt;br /&gt;
::*[[User:Harima|Harima]]&lt;br /&gt;
::*[[User:Watanuki|Watanuki]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A.W.O.L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;Marok (unregistered)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Übersetzer werden gebeten, sich für Kapitel an denen sie arbeiten zu [[Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page|registrieren]]&#039;&#039;&#039; (für näheres besucht [[Format_guideline#Translators|die Guideline page]] (englisch)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Editors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This is the Project Editorial Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACTIVE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*[[User:Kato| Kato]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A.W.O.L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Series Overview ==&lt;br /&gt;
* Band 1 - &#039;&#039;The Melancholy of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱 (Published June 6, 2003, ISBN 4-04-429201-9)&lt;br /&gt;
* Band 2 - &#039;&#039;The Sighs of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息 (Published September 30, 2003, ISBN 4-04-429202-7)&lt;br /&gt;
* Band 3 - &#039;&#039;The Boredom of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈 (Published December 27, 2003, ISBN 4-04-429203-5)&lt;br /&gt;
* Band 4 - &#039;&#039;The Disappearance of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失 (Published July 31, 2004, ISBN 4-04-429204-3)&lt;br /&gt;
* Band 5 - &#039;&#039;The Rampage of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走 (Published September 30, 2004 ISBN 4-04-429205-1)&lt;br /&gt;
* Band 6 - &#039;&#039;The Wavering of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺 (Published March 31, 2005, ISBN 4-04-429206-X)&lt;br /&gt;
* Band 7 - &#039;&#039;The Intrigues of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀 (Published August 31, 2005, ISBN 4-04-429207-8)&lt;br /&gt;
* Band 8 - &#039;&#039;The Indignation of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨 (Published May 1, 2006, ISBN 4-04-429208-6)&lt;br /&gt;
* Band 9 - &#039;&#039;The Dissociation of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂 (Published April 1, 2007, ISBN 978-4-04-429209-6)&lt;br /&gt;
* Band 10 - &#039;&#039;The Astonishment of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第十巻: 涼宮ハルヒの驚愕 (To be announced, ISBN 4-04-429210-8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Alternative Languages| Suzumiya Haruhi Deutsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=46055</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:GER Registration Page</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=46055"/>
		<updated>2009-05-16T15:47:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 6 - Das Schwanken der Suzumiya Haruhi / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier tragt ihr euch ein, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt. Das Ganze läuft nach dem &amp;quot;wer zuerst kommt, mahlt zuerst&amp;quot;-System. Nicht mehr als zwei Übersetzer pro Band. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Sirey (100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]] -- Marok (komplett fertig, editiert)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Sirey (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Sirey (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Sirey (in Arbeit)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Sirey (in Arbeit)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie ((100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers -- Shadayzie (komplett, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
(Damit wäre Band2 dann komplett übersetzt, viel spaß beim editieren :p.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Rhapsodie_der_Bambusblaetter|Rhapsodie der Bambusblätter]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mysterique_Zeichen|Mystérique-Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Das &amp;quot;Einsame Insel&amp;quot;-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Das Herumtoben der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Sommer|Prolog - Sommer]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Die endlose Acht|Die endlose Acht]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Herbst|Prolog - Herbst]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Der Tag des Schützen|Der Tag des Schützen]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Winter|Prolog - Winter]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Das “Verschneiter Berg”-Syndrom|Das “Verschneiter Berg”-Syndrom]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6 Lebe_ein_Leben|Lebe ein Leben]] -- Equinox (in Arbeit)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00|Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Wo ist die Katze hin?|Wo ist die Katze hin?]] -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]] -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Watanuki &lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]] -- Lauta&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]] -- Lauta&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]] -- Darklor (3%)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Registration_Page]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Talk:Suzumiya_Haruhi_(German)&amp;diff=38924</id>
		<title>Talk:Suzumiya Haruhi (German)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Talk:Suzumiya_Haruhi_(German)&amp;diff=38924"/>
		<updated>2008-12-09T10:44:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Sollten die Namen nicht eigentlich auch an das westliche Format angepasst werden [Vorname Nachname]? Ist das nicht sonst auch die normale herangehensweise bei deutschen Übersetzungen aus dem Japanischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[User:Darklor|Darklor]] 01:10, 4 December 2008 (PST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Also mich persönlich stört es nicht, wenn das japanische Format beibehalten wird. Ich hab die Formatierung erstmal von der englischen Übersetzung 1:1 übernommen.--[[User:Equinox|Equinox]] 02:44, 9 December 2008 (PST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=38256</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:GER Registration Page</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=38256"/>
		<updated>2008-11-26T18:36:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 3 - &amp;#039;&amp;#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&amp;#039;&amp;#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier tragt ihr euch ein, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt. Das Ganze läuft nach dem &amp;quot;wer zuerst kommt, mahlt zuerst&amp;quot;-System. Nicht mehr als zwei Übersetzer pro Band. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Sirey (100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]] -- Marok (komplett fertig, editiert)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Sirey (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Sirey (in Arbeit)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Sirey (in Arbeit, low prio)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]]  &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie ((100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers -- Shadayzie (komplett, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
(Damit wäre Band2 dann komplett übersetzt, viel spaß beim editieren :p.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Rhapsodie_der_Bambusblaetter|Rhapsodie der Bambusblätter]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mysterique_Zeichen|Mystérique-Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Das &amp;quot;Einsame Insel&amp;quot;-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Das Herumtoben der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Sommer|Prolog - Sommer]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Die endlose Acht|Die endlose Acht]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Herbst|Prolog - Herbst]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Der Tag des Schützen|Der Tag des Schützen]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Winter|Prolog - Winter]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Das “Verschneiter Berg”-Syndrom|Das “Verschneiter Berg”-Syndrom]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6 Lebe_ein_Leben|Lebe ein Leben]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00|Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Wo ist die Katze hin?|Wo ist die Katze hin?]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band3_Rhapsodie_der_Bambusblaetter&amp;diff=38255</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band3 Rhapsodie der Bambusblaetter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band3_Rhapsodie_der_Bambusblaetter&amp;diff=38255"/>
		<updated>2008-11-26T18:34:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: Erste Version&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Rhapsodie der Bambusblätter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Mai schon heiß genug war, wurde er von der erdrückenden Hitze des Julis noch bei weitem übertroffen und so schoss meine [http://de.wikipedia.org/wiki/Hitzeindex Unbehaglichkeitsschwelle] auf Rekordhöhe. Natürlich konnte man nicht erwarten, dass es in unserem billigen High-School-Gebäude so eine hochwertige Ausstattung wie eine Klimaanlage geben würde und deswegen war es im Klassenraum der 1-5 so brütend heiß, dass man dachte man würde im Warteraum für den Bus zur Hölle sitzen. Ich frage mich, ob der Architekt schon mal was vom Konzept des &amp;quot;angenehmen Lebensraumes&amp;quot; gehört hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre das nicht schon schlimm genug, war diese Woche auch die erste Woche des Julis, in der die Semesterprüfungen stattfanden, also entschloss sich meine Fröhlichkeit irgendwo in Brasilien zu verweilen und hatte nicht vor zurückzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Noten der Prüfungen in der Mitte des Semesters waren schon katastrophal, ich wollte mir gar nicht vorstellen wie erst die der Semesterprüfungen aussehen würden. Grund für die schlechten Noten war natürlich, dass ich viel zu viel Zeit mit der SOS-Brigade verbracht hatte und mich deswegen nicht auf meine Schulaufgaben konzentrieren konnte. Normalerweise hätte ich mich niemals von etwas so einnehmen lassen, aber seit diesem Frühling blieb mir keine andere Wahl als Haruhi wann immer sie mal wieder eine ihrer Ideen hatte zu folgen. Das war schon längst Teil meines Alltages geworden und ich fing an mich dafür zu hassen, mich an dieses Leben schon gewöhnt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die letzte Schulstunde gerade in vollem Gange war und die Sonnenstrahlen schon vom Westen her in den Klassenraum fielen, stieß mich das Mädchen hinter mir mit einem Druckbleistift an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weiß du welchen Tag wir heute haben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragte mich Suzumiya Haruhi mit dem entzückten Ausdruck eines Kindes an Heiligabend. Immer wenn sie so schaute, war das ein untrügerisches Zeichen dafür, dass sie etwas Bösartiges plante. Ich tat so als würde ich drei Sekunden nachdenken und sagte dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dein Geburtstag?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-sans Geburtstag?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nei-ein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der von Koizumi oder Nagato?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher soll ich wissen wann sie Geburtstag haben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also wenn du mich fragst, mein Geburtstag ist ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiss es. Du weißt wirklich nicht welcher wichtige Tag heute ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn du wichtig sagst, für mich ist es nur ein sehr heißer, normaler Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann sag mir mal welches Datum wir heute haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;7. Juli ... He, sag nicht, dass du das [http://de.wikipedia.org/wiki/Tanabata Tanabata-Fest] meinst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich meine ich das Tanabata-Fest, Tanabata! Das sagt einen doch schon der gesunde Menschenverstand, zumindest wenn man aus Japan kommt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Fest stammte eigentlich aus China und sollte nach dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Lunisolarer_Kalender Lunisolarkalender] erst im nächsten Monat stattfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie mit ihrem Druckbleistift vor meinen Augen herumwirbelte sagte Haruhi:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asien reicht vom Roten Meer bis hierher.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Logik war das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die ganzen Länder spielen bei der Weltmeisterschaftsqualifikation alle in einer Gruppe, oder nicht? Außerdem ist es egal ob wir Juli oder August haben. Beides sind Sommermonate.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie auch immer, wir müssen das Tanabata-Fest feiern. Ich lasse mir so was doch nicht entgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben deiner Idee gibt es noch ein paar andere Dinge, die wir uns nicht entgehen lassen sollten. Und überhaupt, wieso erzählst du mir das? Ich hab mit deinen Plänen nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es macht mehr Spaß, wenn wir alle zusammen feiern. Ich hab beschlossen, dass wir von nun an jedes Jahr etwas Großes an Tanabata veranstalten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Entscheide das nicht alleine.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ich das gesagt hatte, erkannte ich schon an ihrem außergewöhnlich begeisterten Gesichtsausdruck, dass es dumm und vergebens war zu versuchen sie davon abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum hatte die Glocke das Ende der Stunde eingeläutet, stürmte sie aus dem Klassenzimmer und rief: &amp;quot;Warte im Clubzimmer auf mich! Du darfst nicht nach Hause gehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das musst du mir nicht sagen, denn ich wollte sowieso zum Clubraum gehen, denn dort ist eine bestimmte Person, die ich mindestens einmal pro Tag sehen muss – aber nur diese Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Mitglieder hatten sich schon im Clubzimmer versammelt, das sich auf dem zweiten Flur des Kunstflügels befand. Es wäre wohl besser den Raum nicht &amp;quot;vom Literaturclub gemietetes Clubzimmer der SOS-Brigade&amp;quot; zu nennen, sondern eher &amp;quot;gewaltsam besetztes Hauptquartier der Brigade&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh, Hallo.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenige, die lächelte und mich fröhlich grüsste war Asahina-san. Sie ist die Quelle meines Glückes, ohne sie würde die SOS-Brigade bedeutungslos sein, so wie Curry-Reis ohne Curry-Würfel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Juli trug Asahina-san ein Sommer-Dienstmädchenkostüm. Die Kostüme wurden von Haruhi gekauft und ich hatte absolut keine Ahnung woher sie diese bunten Kleider bekam. Asahina-san war das wohl egal, sie bedankte sich nur immer angespannt mit: &amp;quot;Ah … v … vielen Dank.&amp;quot; Heute spielte sie mal wieder das Dienstmädchen und kochte sorgfältig Tee für mich. Ich schlürfte meinen Tee und schaute mich im Raum um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He, wie läuft&#039;s?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi schaute auf und grüsste mich. Er saß vor einem Schachbrett, das auf dem Tisch lag und hielt ein Schachbuch in einer Hand, während er mit der anderen die Schachfiguren bewegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf jeden Fall nicht mehr normal seit ich auf der High School bin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi sagte letzte Woche, dass er auf Othello keine Lust mehr hatte und brachte deswegen das Schachbrett mit. Da aber weder ich noch jemand anderes wussten wie man Schach spielt, musste er immer alleine spielen. Er wirkte dabei trotz der anstehenden Prüfungen ziemlich entspannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So entspannt bin ich nun auch wieder nicht. Ich nutze nur die Zeit wenn ich nicht lerne, um mein Gehirn zu trainieren. Bei jedem gelösten Problem erhöht sich die Blutzirkulation im Kopf. Wie wäre es mit einem Spiel?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein Danke, mir ist im Moment nicht danach mein ausgelaugtes Gehirn zu trainieren. Wenn ich an noch mehr seltsamen Kram denke, werden alle englischen Wörter, die ich mir mühsam gemerkt habe, von meinem Gehirn wieder abgestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist schade. Soll ich das nächste Mal vielleicht Monopoly oder Schiffeversenken mitbringen? Oder wie wäre es mit etwas bei dem alle mitspielen können? Was denkst du?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was weiß ich. Das hier ist nicht der Brettspielclub, sondern die SOS-Brigade. Ich frage mich übrigens immer noch in was für Aktivitäten die SOS-Brigade involviert ist. Ich war mir nicht sicher was dieser mysteriöse Club für einen Zweck hatte. Eigentlich wollte ich es aber auch nicht wissen, denn das erhöhte die Chance das alles zu überleben. Deshalb ging meine Motivation etwas zu tun gegen null, das ist meine perfekte Logik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi zuckte mit den Achseln und konzentrierte sich wieder auf sein Schachbuch. Er nahm den schwarzen Springer und zog ihn über das Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Koizumi saß Nagato Yuki, die so wirkte als würde sie weniger Emotionen als ein Roboter besitzen und las aufmerksam ein Buch. Die stille und kühle Außerirdische hatte von übersetzten Romanen zu ausländischen Romanen gewechselt. Im Moment las sie ein Buch, auf dessen Cover Buchstaben in einer Sprache standen, die ich nicht entziffern konnte; es sah so aus als wäre es eines dieser alten, dicken Zauberbücher. Ich nahm an, dass es in [http://de.wikipedia.org/wiki/Etruskische_Sprache Etruskisch] oder einer anderen seltsamen Sprache geschrieben war. Ich bin mir sicher, dass Nagato ohne Probleme diese Steintafeln in [http://de.wikipedia.org/wiki/Linear_A Linearschrift A] lesen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nahm einen der Klappstühle und setzte mich drauf. Asahina-san stellte sofort eine Tasse auf den Tisch. &#039;&#039;Wer will an einem heißen Tag heißen Tee trinken&#039;&#039; ... Aber ich habe nicht die Absicht den Zorn des Himmels heraufzubeschwören und trank den Tee deshalb mit einem Gefühl von Dankbarkeit. Hm, er ist kochend heiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ecke vom Zimmer stand ein Ventilator, den Haruhi von irgendwo geklaut hatte, aber seine Kühlwirkung war ungefähr so als würde man heißes Wasser auf einen glühend heißen Stein gießen. Wenn du schon klaust, dann klau doch einen der Deckenventilatoren aus dem Lehrerzimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wandte mich vom Englischbuch ab, dessen Seiten im Wind flatterten, lehnte meinen Rücken an den Klappstuhl und streckte mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir war klar, dass ich zuhause nicht lernen würde, also wollte ich mal sehen, ob ich es im Clubraum schaffen würde, aber ich erkannte schnell, dass es egal war wo ich mich befand, solange mich das was ich lernen musste nicht interessierte. Es würde physisch und psychisch nicht gut sein sich zum Lernen zu zwingen. Mit anderen Worten, es wäre nicht gesund. So ist es, ich werde nicht lernen. Ich wirbelte meinen Druckbleistift herum, schloss das Buch und schaute lieber meinem seelischen Stabilisator zu. Dieser Stabilisator, der mein zynisches Herz zur Ruhe bringen konnte, saß gerade, in ein Dienstmädchenkostüm gekleidet, vor mir und arbeitete an ihren Matheaufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaute sich eifrig die Fragen an und kritzelte dann etwas in das Notizheft; sie schaute ungezwungen während sie dachte, nur um dann plötzlich wie verrückt zu schreiben, als hätte sie etwas inspiriert – es war niemand Geringeres als Asahina-san, die das mehrmals wiederholte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon beim Zuschauen fühlte ich mich viel entspannter und mir wurde so warm ums Herz,&lt;br /&gt;
dass ich ohne zu zögern mein ganzes Geld, abgesehen von meinem Taschengeld, in eine Spendendose geworfen hätte. Asahina-san bemerkte nicht dass ich sie anstarrte, da sie sich auf ihre Matheaufgaben konzentrierte. Jede Handlung von ihr ließ mich lächeln, eigentlich lächelte ich schon die ganze Zeit. Ich fühlte mich so als würde ich gerade einem Babyseehund zuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Blicke trafen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, w ... was ist los? H ... hab ich etwas Komisches gemacht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san versuchte verzweifelt ihre Kleidung sauberzumachen, was mein Herz nur noch mehr zum Schmelzen brachte. Gerade als ich ein himmlisches Loblieb anstimmen wollte ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hal-lo!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tür wurde gewaltsam geöffnet und das rabiate Mädchen stolzierte in den Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sorry, Sorry, ich bin spät dran.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, niemand hat dich vermisst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrem bühnenreifen Auftritt trug Haruhi einen Bambussprössling auf ihrer Schulter. Aus dem langen Stück eines frischen Bambusstabes wuchsen unzählige grüne Blätter. Warum bringst du so was hierher? Um daraus eine Spardose zu machen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi plusterte ihre Backen auf und antwortete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum wohl? Natürlich um daran Wünsche aufzuhängen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Was zum Teufel?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, es ist schon so lange her, seit ich mal Wünsche an einem Bambusstab aufgehängt habe,&lt;br /&gt;
also hab ich beschlossen, dass wir es heute mal machen. Immerhin haben wir Tanabata!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... es macht wie erwartet keinen Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und woher hast du den Stab her?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aus dem Bambuswald hinter der Schule.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mich nicht irre, ist das ein Privatgrundstück, du Bambusdiebin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist doch egal. Die Wurzeln wachsen unter der Erde, es macht dem Sprössling nichts, selbst wenn man die obere Hälfte abschneidet. Nur wenn ich den ganzen Sprössling mitgenommen hätte, wäre es ein Verbrechen gewesen. Aber mich haben ein paar Mücken gestochen, das juckt vielleicht. Mikuru-chan, kannst du meinen Rücken mit Anti-Juck-Salbe einreiben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, sofort!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san ging in kleinen Schritten zu Haruhi und hatte einen Erste-Hilfe-Kasten bei sich. Sie wirkte fast wie eine Krankenschwester in der Ausbildung. Nachdem sie Haruhi erreicht hatte, nahm sie die Salbe aus dem Kasten und steckte ihre Hand unter Haruhis Matrosenuniform. Haruhi lehnte sich nach vorne und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein bissen nach rechts ... nein, zu weit. Ja, genau dort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wirkte dabei wie ein Kätzchen, dem man gerade unter dem Kinn streichelte, und blinzelte entspannt. Danach stellte sie den Bambussprössling ans Fenster, stieg auf den Tisch der Kommandantin und holte fröhlich lächelnd ein paar Tanzakus aus der Tasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns jetzt unsere Wünsche aufschreiben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato hob langsam ihren Kopf, Koizumi lächelte vorsichtig und Asahina-san starrte Haruhi mit großen Augen an. Was hatte sie diesmal vor? Haruhi sprang vom Tisch, ihr Rock flatterte durch den Windzug, und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber es gibt Bedingungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für Bedingungen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kyon, weißt du wer am Tanabata die Wünsche erfüllt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind das nicht Orihime und Hikoboshi?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Stimmt, das macht zehn Punkte. Und weißt du welche Sterne für Orihime und Hikoboshi stehen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es sind [http://de.wikipedia.org/wiki/Wega Wega] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Altair Altair].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwortete Koizumi schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist richtig! 85 Punkte! Diese beiden Sterne sind es! Auf diese Sterne müsst ihr die Bambusstäbe mit den Tanzakus richten. Verstanden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was willst du uns damit sagen? Und wo sind die restlichen 15 Punkte geblieben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hehe&#039;&#039; Haruhis gerissenes Gelächter machte keinen Sinn.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst es mich erklären. Nach der speziellen Relativitätstheorie ist es unmöglich mit Lichtgeschwindigkeit zu reisen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es einen Grund weshalb du uns das plötzlich erzählst? Haruhi nahm einen Zettel aus der Tasche ihres Rocks und sagte während sie ihn las:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nur damit du es weißt, von der Erde sind es 25 bzw. 16 Lichtjahre zu Wega und Altair. Das bedeutet eine Nachricht von der Erde braucht 25 bzw. 16 Jahre, um die Sternen zu erreichen. Das sind Fakten – hast du verstanden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und? Wieso hast du dir überhaupt die Mühe gemacht das herauszufinden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Solange würde es also auch dauern bis einer der Götter unseren Wunsch erhalten hat, nicht wahr? Wir müssen also solange auf die Erfüllung der Wünsche warten. Deswegen müsst ihr das aufschreiben, was ihr in 25 oder 16 Jahren erfüllt haben wollt! Wünsche wie &#039;Ich möchte nächste Weihnachten endlich einen Freund finden&#039; werden nicht funktionieren, weil sie nicht rechtzeitig in Erfüllung gehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi wirbelte mit ihren Armen wild herum und fuhr dann mit ihren Erklärungen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Moment, wenn es 25 Jahre dauert bis der Wunsch den Stern erreicht hat, müsste er doch genauso lange brauchen, um wieder zurückzukehren. Heißt das nicht, dass wir 50 bzw. 32 Jahre warten müssen, bis die Wünsche in Erfüllung gehen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind immerhin Götter. Natürlich werden sie sich etwas einfallen lassen, um uns zu helfen. Jedes Jahr gibt es einen 50% Rabatt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer es ihr gerade passte ignoriert sie die physikalischen Gesetze oder ich sollte lieber sagen wirft sie gleich zum Fenster raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hat jetzt jeder verstanden was ich meine? Ich hab hier zwei Arten von Tanzakus, einen für Wega und einen für Altair. Schreibt auf sie bitte was ihr euch in 25 bzw. 16 Jahren wünscht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist absolut lächerlich und es ist ganz schön dreist, sich gleich zwei Wünsche auf einmal zu wünschen. Außerdem können wir gar nicht wissen, was wir in 25 oder 16 Jahren machen werden. Woher sollen wir wissen, was wir uns zu der Zeit wünschen? Höchstens, dass die Rente gesichert ist und die Aktien immer gut laufen, denke ich mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Orihime und Hikoboshi solche Wünsche hören würden, bekämen sie sicherlich Kopfschmerzen. Sie können sich nur einmal pro Jahr treffen und dann müssen sie sich auch noch solche dummen Wünsche anhören. &#039;&#039;Warum fragst du nicht einfach deine Politiker?&#039;&#039;, würde ich sicherlich sagen, wenn ich an ihrer Stelle wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer, dieses Mädchen dachte sich wie gehabt irgendeinen Unsinn aus. Ich frage mich, ob sich in ihrem Kopf ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Weißes_Loch weißes Loch] befindet, denn anscheinend kommt ihr Verstand aus einem anderen Universum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, das stimmt nicht ganz.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi klang so als wollte er Haruhi verteidigen, aber er sagte es so leise, dass nur ich es hören konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es stimmt, dass Haruhis Vorträge und ihr Verhalten sehr ungewöhnlich sind, aber von der gegenwärtigen Situation ausgegangen, ist es offensichtlich, dass sie gesunden Menschenverstand besitzt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi zeigte wieder sein übliches fröhliches Lächeln und fuhr fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wären ihre Gedankenmuster abnormal, dann würde diese Welt nicht so stabil sein. Stattdessen hätten wir es mit einer seltsamen Welt voller eigenartiger Regeln zu tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher willst du das wissen?&amp;quot;, fragte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suzumiya-san wünscht sich, dass die Welt sich ein wenig verändert und sie besitzt die Macht die Welt von Grund auf neu zu erschaffen. Das solltest du wissen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wusste ich das, obwohl ich schon manchmal meine Zweifel hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Trotzdem hat sich die Welt bis jetzt noch nicht ins Absurde verändert, denn Suzumiya-sans  gesunder Menschenverstand steht über ihren Wünschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das mag ein wenig kindisch klingen, aber ...&amp;quot;, Koizumi hob seinen Kopf und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Stellen wir uns beispielsweise vor, dass sie sich wünschen würde, dass der Weihnachtsmann existiert. Es ist allgemein bekannt, dass der Weihnachtsmann nicht existiert. Schon alleine in Japan wäre es unmöglich in ein verschlossenes Haus mitten in der Nacht einzudringen, dort ein Geschenk zurückzulassen und von niemand entdeckt zu werden. Woher weiß der Weihnachtsmann was jedes Kind sich wünscht? Und wie will er es schaffen innerhalb von einer Nacht im Haus jedes Kindes ein Geschenk abzuliefern? Das ist physikalisch unmöglich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand der das ernsthaft in Erwägung ziehen würde hätte einen an der Klatsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Genau und deswegen kann der Weihnachtsmann nicht existieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nervte mich, dass er auf Haruhis Seite stand und deswegen wandte ich ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn du Recht hast, dürfte es doch eigentlich auch keine Außerirdischen, Zeitreisenden oder Esper geben. Wieso bist du dann hier?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deswegen denke ich ja, dass Suzumiya-san mit ihrem gesunden Menschenverstand nicht zufrieden ist. Ihr Verstand hat ein ums andere Mal ihren Wunsch abgelehnt – und der ist, dass übernatürliche Ereignisse die Regel sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißt das also, dass ihre wilden Gedanken gegenüber ihrem Verstand doch einen kleinen Vorsprung haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vielleicht war sie nicht in der Lage diese Gedanken zu unterdrücken und deswegen tauchten Asahina-san, Nagato-san und ich an ihrer Seite auf und ich erhielt übernatürliche Kräfte. Oder siehst du das anders?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte mir darüber keine Gedanken machen. Zumindest bin ich nicht so wie du, ich weiß ganz genau, dass ich ein normaler Mensch bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich weiß nicht ob das ein Fluch oder Segen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He, ihr beiden! Keine Privatgespräche! Ich rede hier gerade über etwas Wichtiges!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhis Augen wurden zu Dreiecken, als sie uns anstarrte und anschrie, offenbar gefiel es ihr nicht, dass wir heimlich flüsterten. Also mussten wir gehorsam die Tanzakus und Stifte von ihr entgegennehmen und dann zu unseren Stühlen zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi summte und fing dann mit dem Schreiben an; Nagato bewegte sich kein Stück und starrte auf den Tanzaku, während Asahina-san einen besorgten Gesichtsausdruck hatte, als würde sie gerade mit einem Problem konfrontiert werden, das eine schwere Matheaufgabe bei weitem übertrifft. Koizumi sagte entspannt: &amp;quot;Hm, das ist ein Problem&amp;quot;, und neigte dabei tief in Gedanken versunken seinen Kopf. Müsst ihr drei wirklich so angestrengt darüber nachdenken? Würde es nicht besser sein das alles locker zu nehmen und einfach irgendetwas aufzuschreiben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v03c02_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Dort auf den Zettel stand etwas gekritzelt, das man vielleicht von einem gestörten Kind erwarten würde und es wäre in Ordnung, wenn es als Witz gemeint gewesen wäre, aber Haruhi wirkte todernst, als sie ihren Tanzaku an ein Bambusblatt band.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und sagt mir nicht, dass die Wünsche wirklich in Erfüllung gehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wirbelte den Stift um meine Finger und schaute zum Fenster. Der von Haruhi &amp;quot;gestohlene&amp;quot; Bambussprössling hing aus dem geöffneten Fenster, seine Blätter sahen deswegen schon ziemlich mitgenommen aus. Der Wind, der ab und zu wehte, verursachte ein raschelndes Geräusch, das gleichermaßen ein Gefühl von Kälte und Entspannung hinterließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind alle fertig?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhis Stimme sorgte dafür, dass meine Seele in die Realität zurückkehrte. Auf dem Tisch vor ihr lagen zwei Zettel auf denen stand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &amp;quot;Die Welt soll sich um mich drehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &amp;quot;Ich wünsche mir, dass sich die Welt rückwärts dreht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort auf den Zettel stand etwas gekritzelt, das man vielleicht von einem gestörten Kind erwarten würde und es wäre in Ordnung, wenn es als Witz gemeint gewesen wäre, aber Haruhi wirkte todernst, als sie ihren Tanzaku an ein Bambusblatt band.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san schrieb mit ihrer süßen und ordentlichen Handschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &amp;quot;Ich wünsche mir, dass sich meine Nähkünste verbessern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &amp;quot;Ich wünsche mir, dass sich meine Kochkünste verbessern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wünsche, die Asahina-san gemacht hatte, waren einfach zu liebenswert. Sie schloss ihre Hände zusammen und betete die Tanzakus an, die sie vorher an die Bambusblätter gehängt hatte. Ich denke sie musst da etwas missverstanden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Nagatos Tanzakus stand nichts Interessantes. Sie hatte auf sie in einer sehr regelmäßigen Schrift abstrakte Wörter wie &amp;quot;Harmonie&amp;quot; oder &amp;quot;Reformation&amp;quot; geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Koizumi sah es genauso aus. In einer überraschend wilden Schrift hatte er so einfache Schlagwörter wie &amp;quot;Weltfrieden&amp;quot; oder &amp;quot;harmonische Familie&amp;quot; auf die Tanzakus geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mit mir ist? Meine waren auch sehr einfach gehalten. In 25 bzw. 16 Jahren würde ich schon ein alter Sack sein, deswegen dachte ich mein zukünftiges Ich würde sich Folgendes wünschen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &amp;quot;Gib mir Geld.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &amp;quot;Gib mir ein großes Haus mit einem Garten, in dem ich meinen Hund baden kann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist vielleicht ein Snob.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi sprach ihre Gedanken aus, als sie erstaunt meine Zettel betrachtete. Sie war die Letzte, die wegen meiner Wünsche so überrascht sein sollte. Auf lange Sicht gesehen sind meine Wünsche viel nützlicher als deiner, dass sich die Welt rückwärts drehen soll!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Soviel dazu. Denkt daran, dass ihr euch die Wünsche die ihr aufgeschrieben habt merkt! Das erste Schlüsselereignis wird in sechzehn Jahren sein. Machen wir daraus ein Rennen wessen Wunsch Altair zuerst erfüllt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh ... in Ordnung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san nickte mit einem ernsten Gesichtausdruck, während Nagato schon wieder in ihre Welt der Bücher zurückgekehrt war. Auch ich setzte mich wieder auf meinen Stuhl und beobachtete Haruhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi hängte den langen Bambussprössling aus dem Fenster und befestigte ihn. Dann schob sie einen Stuhl neben das Fenster, setzte sich drauf und legte ihre Ellbogen auf den Fensterrahmen, während sie dabei in den Himmel starrte. Sie sah etwas melancholisch aus, als wüsste sie nicht was sie tun sollte. Haruhi ist die Art Mensch, deren Stimmung von einem Augenblick auf den anderen umschlägt. Dabei hat sie eben noch so begeistert herumgeschrieen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich öffnete mein Textbuch und versuchte ein weiteres Mal die Prüfungen in Angriff zu nehmen. Als ich gerade damit beschäftigt war mir die unterschiedlichen Arten von Adjektiven zu merken …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sechzehn Jahre … Das ist eine lange Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hörte ich Haruhi hinter mir flüstern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Nagato leise ihre ausländischen Romane las,  Koizumi gegen sich selber Schach spielte und ich damit beschäftigt war mir meine Englischübersetzungen einzuprägen, saß Haruhi die ganze Zeit am Fenster und schaute in den Himmel. Sie war genau genommen ein ziemlich schöner Anblick, wenn sie da so saß und sich nicht bewegte. Ich dachte erst sie hätte sich von Nagato eine Scheibe abgeschnitten, aber dann wurde mir ihr Verhalten immer unheimlicher. In mir kam der Verdacht auf, dass sie sich wieder neue Dinge ausdachte, mit denen sie uns Kopfschmerzen bereiten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi wirkte heute warum auch immer ziemlich niedergeschlagen. Manchmal schaute sie in den Himmel und seufzte dabei schwer. Das ließ mich nur noch mehr schaudern, denn ihre Stille konnte nur die Ruhe vor dem Sturm sein, wirklich schrecklich. Der [http://de.wikipedia.org/wiki/Sutoku Kaiser Sutoku] hat sich vermutlich genauso verhalten, als er die ersten zwei bis drei Tage in [http://de.wikipedia.org/wiki/Provinz_Sanuki Sanuki] im Exil gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raschel Ich hörte das Geräusch von raschelndem Papier und hob meinen Kopf. Mir gegenüber saß Asahina-san, die vor kurzem noch an ihren Matheaufgaben gesessen hatte und nun einen Finger auf ihre Lippen legte und mit dem rechten Auge zwinkerte. Sie gab mir einen weiteren Tanzaku, den sie vorher in weiser Voraussicht eingesteckt hatte. Danach schaute sie vorsichtig zu Haruhi, zog ihre Hand wieder zurück und senkte dann ihren Kopf, als wäre sie ein kleines Mädchen, das gerade jemanden erfolgreich einen Streich gespielt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Verlangen ihr Komplize zu werden war nun erst recht erwacht. Ich nahm schnell den Tanzaku und las ihn sorgfältig durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bitte bleib noch im Clubraum wenn wir fertig sind – Mikuru-chan.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Nachricht stand in einer kleinen und runden Schrift auf dem Zettel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie könnte ich da nein sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schluss für heute.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Haruhi, nahm dann schnell ihre Tasche und verließ das Zimmer. Sie verhielt sich heute eher ungewöhnlich, so wie ein Diesellaster, der plötzlich so zahm wie ein solarbetriebenes Auto geworden ist. Heute läuft es für mich wirklich gut, dachte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann sollte ich auch gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi räumte sein Schachbrett auf und erhob sich von seinem Stuhl. Nachdem er Blicke mit Asahina-san und mir ausgetauscht hatte, verließ auch er den Raum des Literaturclubs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato schloss ihr Buch mit einem lauten Knall. Oh, du gehst auch? Danke für dein Verständnis … Gerade als ich mich dankbar fühlte, schlich Nagato wie eine Katze zu mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nimm das hier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nahm ein Stück Papier aus ihrer Tasche. Es war noch ein Tanzaku. &#039;&#039;Ich kann das für dich leider nicht ins All schicken!&#039;&#039; Dachte ich, als ich den Tanzaku anschaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihm waren seltsame geometrische Formen abgebildet. Was zum Teufel ist das? Irgendeine [http://de.wikipedia.org/wiki/Sumerische_Sprache sumerische Sprache]? Ich fürchte selbst die [http://de.wikipedia.org/wiki/Enigma_(Maschine) Enigma-Maschine] wird das nicht dechiffrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zog meine Augenbrauen hoch und studierte die Muster, die weder Zeichnungen noch Wörter waren, sondern nur dreieckige, kreis- oder wellenförmige Formen. Nagato hatte währenddessen schon ihre Tasche gepackt und das Zimmer verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss es. Ich packte den Tanzaku in meine Jackentasche und drehte mich zu Asahina-san.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;T ... Tut mir leid, aber ich hoffe, dass du mit mir zu einem bestimmten Ort kommst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einladung kam von niemand anderem als Asahina-san. Ich sollte verdammt sein, wenn ich ihre Einladung nicht annehmen würde. Ich hätte mich sogar in eine Grube mit geschmolzenem Eisen gestürzt, wenn sie es mir befehlen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Ordnung, wohin gehen wir?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ... äh ... drei Jahre zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte nach dem Ort und sie antwortete mit einer Zeitangabe. Aber ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nicht schon wieder drei Jahre zurück.&#039;&#039; Dachte ich, aber trotzdem war ich neugierig. Immerhin behauptete Asahina-san, dass sie eine Zeitreisende aus einer unbekannten Zukunft ist, obwohl ich das immer vergaß, weil sie so niedlich ist. Aber drei Jahre zurück? Wir gehen an einen Ort vor drei Jahren? Heißt das, dass wir durch die Zeit reisen werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;J ... ja.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na gut, ich hab keine Einwände, aber warum ich? Was werden wir dort machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ... das wirst du sehen, wenn wir dort sind ... denke ich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht war es mein verwirrter Gesichtsausdruck, der Asahina-san dazu veranlasste, verzweifelt ihre Hände zu schütteln und mich mit Tränen in den Augen anzuflehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bitte! Bitte frag nicht weiter und stimm einfach zu! Sonst werde ich ... äh ... gibt es ein Problem.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ok, lass uns gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wirklich? Vielen Dank!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san war zufrieden und nahm fröhlich meine Hände. Ah, Asahina-sans Glück ist auch mein Glück, hahaha!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich so darüber nachdenke, gab es, als Asahina-san mir erklärte, dass sie aus der Zukunft stammen würde, niemanden der ihre Behauptung bestätigen konnte. Erst als ich der erwachsenen Version von Asahina-san begegnete, hatte ich ihr das wirklich abgekauft, obwohl ich immer noch ganz sicher war, dass dahinter nicht irgendeine Verschwörung stecken könnte. Würde das jetzt nicht eine gute Gelegenheit sein, um zu beweisen, dass &amp;quot;Asahina-san aus der Zukunft stammt&amp;quot;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wo ist die Zeitmaschine?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte gedacht, dass wir nur wie [http://de.wikipedia.org/wiki/Doraemon Doraemon] in einen Schrank klettern mussten, aber Asahina-san sagte, dass es so eine Maschine nicht gab. Wie sollen wir dann durch die Zeit reisen? Asahina-san wand sich hin und her und kniff dann in ihre Schürze. Dann sagte sie: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir werden von hier aus gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was? Von hier? Ich drehte mich und schaute mich ungezwungen im Raum um, in dem außer uns beiden niemand mehr war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, setz dich bitte hin. Und könntest du bitte deine Augen schließen? Gut und nun entspann deine Schulter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich machte was sie zu mir sagte und hoffte, dass mir nicht plötzlich jemand auf den Hinterkopf schlagen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kyon-kun ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-sans leise Stimme war direkt hinter meinem Ohr zu hören. Der sanfte Lufthauch ihres Atems war wirklich angenehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte ein schlechtes Gefühl als sie das sagte, aber als ich meine Augen öffnen wollte, wurde um mich herum plötzlich alles dunkel. Ich spürte eine starke Benommenheit, als würde ich das Gleichgewicht verlieren und wurde dann ohnmächtig. Bevor ich von der Dunkelheit umschlungen wurde, dachte ich noch, dass ich nicht zugestimmt hätte, wenn ich das gewusst hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich wieder zu Bewusstsein kam, hatte sich meine Sicht um 90 Grad gedreht. Alles was eigentlich stehen sollte, lag plötzlich auf dem Boden. Als ich die Straßenlampen über mir sah, wurde mir klar, dass ich lag. Genau in dem Moment spürte ich an der linken Seite meines Kopfes plötzlich etwas Warmes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh, du bist aufgewacht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte eine engelsgleiche Stimme. Nun war ich wieder voll da. Was kam da gerade unter meinem linken Ohr hervor?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh ... wenn du deinen Kopf nicht hebst ... dann würde ich ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san klang etwas beunruhigt. Ich stand auf und bestätigte wo ich mich befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bank nachts im Park.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was passiert hier gerade? Ich hatte auf Asahina-sans Beinen geschlafen und weil ich geschlafen hatte, konnte ich mich an absolut gar nichts erinnern. Das ist sehr schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Beine sind schon taub geworden, das war ganz schön anstrengend.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san lächelte und senkte ihren Kopf vor Verlegenheit. Ich wusste nicht wo sie sich umgezogen hatte, aber sie trug jetzt nicht mehr ihr Dienstmädchenkostüm, sondern die Matrosenuniform der North High. Aber sie hatte von der Dämmerung bis zur späten Nacht auch mehr als genug Zeit um sich umzuziehen, da ich die ganze Zeit geschlafen hatte. Aber wieso hatte ich geschlafen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das kommt daher, dass du nicht wissen durftest wie das Zeitreisen funktioniert, denn das ist Geheimsache ... bist du wütend?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich bin überhaupt nicht wütend. Hätte Haruhi das gemacht, hätte ich ihr wohl schon eine runtergehauen, aber da es Asahina-san gewesen war, hat es mir nichts ausgemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da wir gerade davon sprechen, ich hab eben, als ich auf dem Stuhl im Clubraum saß, nur kurz meine Augen geschlossen, wieso bin ich plötzlich im Park und es ist mitten in der Nacht? Und ich hab das Gefühl, dass ich in diesem Park schon mal gewesen bin. Ich erinnere mich daran, dass Nagato mich hier damals treffen wollte. Ist das hier irgendeine Pilgerstätte der komischen Leute?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kratzte mich am Kopf, es gab da etwas das ich fragen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In welcher Zeitebene befinden wir uns?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neben mir sitzende Asahina-san antwortete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ausgegangen von unserer Ursprungszeit haben wir heute den 7. Juli vor drei Jahren. Es ist ungefähr neun Uhr nachts, nehme ich an.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ist das also.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaute ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hätte nicht gedacht, dass Zeitreisen so einfach ist. Natürlich war ich nicht naiv genug, um alles was sie mir erzählte zu glauben. Ich müsste es erst bestätigen, indem ich die Zeit- und Wetteransage anrufen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich Asahina-san erzählen wollte was ich vorhatte, spürte ich plötzlich etwas Schweres auf meiner Schulter. Was? Asahina-san hatte ihren Kopf auf meine Schulter gelegt. Warum lehnte sie sich einfach so gegen mich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schnarch ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schnarcht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lehnte meinen Kopf 85 Grad nach links und sah, dass Asahina-san ihre Augen geschlossen hatte, während aus ihrem halb geöffneten Lippen ein leises Schnarchen zu vernehmen war. Was passiert hier gerade?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Raschel …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Büsche hinter uns fingen an zu rascheln. Mir wäre fast das Herz in die Hose gerutscht, was war das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schläft sie?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Gebüsch kam niemand anderes als ... noch eine Asahina-san.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Guten Abend, Kyon-kun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war die Luxusausgabe von Asahina-san. Eine schöne junge Frau, viel älter als die auf meiner Schulter schlafende Asahina-san, bei der sich alles prächtig entwickelt hatte. Während sie immer noch niedlich aussah, hatte sich ihr Charme verzehnfacht. Ich hatte sie schon mal getroffen und wie letztes Mal trug sie eine weiße Bluse und einen blauen, engen Minirock. Diese Asahina-san lief nun zu uns hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hehe, von hier&amp;quot;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erwachsene Asahina-san kniff der schlafenden Asahina-san in die Wand und sagte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sieht sie wie ein Kind aus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nostalgie schwelgend, strich Asahina-san (groß) über die Matrosenuniform von Asahina-san (klein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So sah ich also in diesem Alter aus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte nichts anderes machen als still zu sitzen und Asahina-san (groß) voller Ehrfurcht zu bewundern, während ich den Atem von Asahina-san (klein) auf meinem Arm spürte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es war ihre Aufgabe dich hierher zu bringen und von nun an ist es meine Aufgabe dich zu führen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wirkte wie ein Idiot, als ich Asahina-san, die selbst wenn sie lächelte eine erwachsene Ausstrahlung besaß, fragte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh ... was für ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann es dir nicht genau erklären, da es wieder Geheimsache ist. Das Einzige was ich machen kann ist dich anzuleiten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich drehte mich, um mir die Asahina-san anzuschauen, die auf meiner Schulter lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab sie einschlafen lassen, weil sie mich nicht sehen darf.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weil ich, als ich sie gewesen bin, mich nicht gesehen habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erklärung klang gleichermaßen einleuchtend und verwirrend. Die bezaubernde Asahina-san kniff ein Auge zusammen und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Folge den Schienen nach Süden und du erreichst eine öffentliche Junior High School. Könntest du der Person vor dem Zaun der Schule bitte helfen? Und kannst du jetzt gehen?&lt;br /&gt;
Und ich hoffe es stört dich nicht mich dabei zu tragen, ich sollte nicht so schwer sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie klang wie einer dieser Dorfbewohner aus einem Rollenspiel. Ich frage mich welchen Schatz ich als Belohnung erhalten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Belohnung? Nun ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erwachsene Asahina-san legte ihre Hände elegant unter ihr Kinn und dachte angestrengt nach. Dann antwortete sie mit einem erwachsen wirkenden Lächeln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab nichts, was ich dir anbieten könnte, aber wenn du möchtest, kannst du mich sanft küssen während ich schlafe. Aber achte darauf, dass ich dabei wirklich schlafe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein attraktives Angebot! Das ist genau das, was ich mir gewünscht habe. Der Anblick der tief und fest schlafenden Asahina-san war so süß, dass ich in Versuchung geriet, aber ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist etwas ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht ob es meine Stimmung oder die Situation gewesen war, aber ich hatte einfach das Gefühl, es wäre nicht angemessen gewesen. Meine eigene Rationalität widerte mich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Zeit läuft uns davon, du musst nun gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das diesmal der Tipp?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh, ja, sag ihr bitte nicht, dass ich hier gewesen bin. Hake bitte deinen Finger ein und versprich es mir.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hob automatisch meinen kleinen Finger und hakte ihn bei Asahina-sans (groß) kleinem Finger ein. Können wir das nicht noch eine Minute länger machen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf Wiedersehen, Kyon-kun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Asahina-san fröhlich und verschwand in die Dunkelheit. Es dauerte nur einen Augenblick, bis sie nicht mehr zu sehen war. Diesmal hatte sie es wirklich eilig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun denn ...&amp;quot;, murmelte ich. Würde ich diese erwachsene Asahina-san noch mal wieder treffen? Mir kam es so vor, als hätte sie sich seit damals, als ich von ihr diesen seltsamen Tipp bekam, nicht großartig verändert. Vielleicht kam diese Asahina-san aber auch von einer Zeitebene die vor der lag, aus der die andere stammte. Ich verstehe es nicht. Wie könnte ich auch. Jedenfalls wäre es möglich, dass ich noch auf viele andere Asahina-sans aus unterschiedlichen Zeitebenen treffen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san, die ich auf meinem Rücken trug, war nicht leicht, aber sie war auch nicht schwer. Es war klar, dass ich mit ihr nicht so schnell gehen konnte. Von ihrem engelsgleichen Gesicht blies ein so sanfter Hauch in mein Ohr, dass ich fast das Gefühl hatte einen Frevel zu begehen. Und dann juckte mein Hals auch noch wegen ihres Atems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging den Blicken der Fußgänger aus dem Weg (obwohl zu dieser Zeit sowieso kaum jemand auf der Straße war) und lief schnell in die Richtung, die mir die erwachsene Asahina-san genannt hatte. Es waren ungefähr zehn Minuten die ich brauchte, bis wir unser Ziel endlich erreichten. Auf dem Weg dorthin wurden die Fußgänger immer weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
East Junior High. Ich hab schon mal von diesem Ort gehört. Es war Taniguchis und Haruhis Junior High School. Und da wir gerade davon reden, vor dem Schulzaun stand eine bekannte Person. Ich erkannte die kleine Gestalt, die gerade über den Zaun klettern wollte, sofort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war überrascht. Woher wusste ich wer diese Person ist? Das war unglaublich. Ich sah nur ihren Rücken, ihre Höhe war viel kleiner als ich sie in Erinnerung hatte und die dunklen, glatten Haare waren weder lang noch kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich gab es nur eine Person die ich kannte, die Nachts rausschleichen und einen Schulzaun besteigen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt hatte ich wirklich das Gefühl, dass ich der Vergangenheit von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen würde. Ehrlich, es schien so als wäre ich tatsächlich drei Jahre in die Vergangenheit gereist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesicht von der Person, die ihren Kopf gedreht hatte und sich nun an den Zaun lehnte, war wirklich jünger als das der Kommandantin der SOS-Brigade. Trotzdem war es offensichtlich, dass ihre funkelnden Augen die Augen von Haruhi waren. Selbst wenn sie ganz salopp ein T-Shirt und eine Shorts trug, gab es für mich keinen Zweifel. Vor drei Jahren war Haruhi im ersten Jahr der Junior High School. Könnte sie die Person sein, der ich helfen sollte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer bist du? Ein Sexverbrecher? Oder ein Kidnapper? Jedenfalls siehst du verdächtig aus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straßenlampen tauchten die Straße in ein schummriges weißes Licht. Ich konnte nicht genau erkennen was Haruhi für ein Gesicht machte, aber es kam mir so vor, dass die Schülerin aus dem ersten Jahr der Junior High School mich argwöhnisch anstarrte. Wer von uns beiden war verdächtiger? Ein Mädchen, das mitten in der Nacht den Schulzaun besteigt oder jemand, der herumlungert und auf dem Rücken ein schlafendes Mädchen trägt? Ich hab wirklich keine Lust auf diese Frage weiter einzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist es, die hier verdächtig aussieht. Was machst du denn da?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was mache ich wohl? Ich versuche natürlich unerlaubt in die Schule einzudringen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erklär nicht einfach unverhohlen deine kriminellen Absichten! Selbst Dreistigkeit hat ihre Grenzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du kommst gerade richtig. Ich kenne dich zwar nicht, aber wenn du Zeit hast, kannst du mir etwas helfen! Oder ich rufe die Polizei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sollte derjenige sein, der die Polizei ruft, aber ich hatte Asahina-san schon versprochen Haruhi zu helfen. Andererseits frage ich mich langsam, wieso ich mich ständig mit dieser Existenz, bekannt unter dem Namen Suzumiya Haruhi, abgeben muss. Und nun sogar in dieser Zeitebene?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi sprang vom Zaun ins Innere der Schule und öffnete das Schloss mit einem Schlüssel. Woher hatte sie diese Schlüssel?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab sie gestohlen als gerade niemand hingeschaut hatte. Das war schon fast zu einfach.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war wirklich eine Taschendiebin. Haruhi schob das Tor des Metallzaunes langsam zur Seite und winkte dann. Ich ging zum kleinen Mädchen, das einen Kopf kürzer war als ihr zukünftiges Ich in drei Jahren, und hielt dabei Asahina-san fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Eingang der East Junior High befand sich der Sportplatz. Auf der anderen Seite lag das Schulgebäude. Haruhi ging diagonal über den dunklen Sportplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist gut, dass es so dunkel gewesen war, denn so konnte sie weder das Gesicht von Asahina-san noch von mir richtig erkennen. In drei Jahren wird Haruhi nichts davon wissen, dass sie Asahina-san und mich im ersten Jahr der Junior High School getroffen hatte. So war es richtig, denn sonst würden wir einige Probleme bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi führte mich sofort zum Geräteschuppen am Rande des Sportplatzes. Im Inneren befanden sich ein verrosteter Wagen mit einer Kreidemaschine dran und einige Säcke voll Kreidepulver. [[Image:Sh_v03c02_02.jpg|thumb|&#039;&#039;Das Gesicht von der Person, die ihren Kopf gedreht hatte und sich nun an den Zaun lehnte, war wirklich jünger als das der Kommandantin der SOS-Brigade.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab das vorher im Geräteschuppen versteckt, ziemlich clever, was?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Haruhi strahlend und stellte dann den Sack mit dem Kreidepulver, der fast genauso schwer war wie sie, auf den Wagen und schob ihn dann nach draußen. Als ich sie dabei beobachte, wie sie den Wagen langsam heraus schob, wurde mir erst klar wie jung sie eigentlich war. Schüler der Junior High School sind eben doch noch Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich legte Asahina-san vorsichtig auf den Boden und lehnte sie gegen die Wand des Geräteschuppens. Bitte sei ein artiges Mädchen und bleib hier sitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass mich das machen. Gib mir das Ding, du kannst die Kreidemaschine tragen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte ich ihr wirklich helfen? Die ganze Zeit hatte Haruhi mich wie einen Sklaven behandelt,&lt;br /&gt;
sie führte sich wie ein amoklaufender Roboter auf, der nicht aufhören würde, bis er alles zerstört hatte. Anscheinend war sie schon damals so. Es hätte mich aber auch gewundert, wenn sich ein angeborener Charakter innerhalb von drei Jahren so stark verändern würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Folge meinen Anweisungen und zeichne die Linien. Ja, du bist gemeint. Ich muss nämlich von weiter weg zuschauen, damit ich bemerke, wenn du Fehler machst. Ah! Du hast schon etwas falsch gezeichnet! Was machst du da!?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Zweifel, das muss Haruhi sein, niemand anderes wäre in der Lage einen High School Schüler, den sie gerade erst getroffen hat, ohne rot zu werden herumzukommandieren. Wäre mir so eine Junior-High-Schülerin das erste Mal über den Weg gelaufen, würde ich sie wohl für geisteskrank halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich kannte ja schon Nagato, Asahina-san und Koizumi, deswegen war es für mich nichts Ungewöhnliches mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich folgte Haruhi Anweisungen und zeichnete quer über den Sportplatz weiße Linien. Es dauerte ungefähr dreißig Minuten und in der ganzen Zeit tauchte weder ein Lehrer auf Patrouille auf noch erschien ein Polizeiwagen, um der Beschwerde von Nachbarn nachzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnten die seltsamen Symbole, die nach Taniguchi einfach so auf dem Sportplatz erschienen waren, von niemand anderem als mir selbst gezeichnet worden sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute mir schweigend die Muster an, die ich so mühsam gezeichnet hatte. Haruhi kam zu mir und nahm mir die Kreidemaschine aus der Hand. Dann zeichnete sie noch ein paar Linien mehr und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He, glaubst du an Außerirdische?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kam überraschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich denke schon.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild von Nagato zog an meinem geistigen Auge vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist mit Zeitreisenden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, es würde mich nicht überraschen, wenn es sie gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment bin ich selber einer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wie sieht es mit Espern aus?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind überall, nehme ich an.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte plötzlich an unzählige rote Punkte, die um mich herumschwebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Leute aus anderen Universen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab bis jetzt noch keine getroffen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hmph.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi warf die Kreidemaschine zur Seite und rieb sich mit ihrem Ärmel die Kreide aus dem Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, das sollte reichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühlte mich etwas seltsam, vielleicht weil ich etwas gesagt hatte, das ich lieber nicht hätte sagen sollen? Haruhi schaute zu mir hoch und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist das eine Uniform der North High?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie heißt du?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;John Smith.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bist du blöd oder was?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Darf ich kein Pseudonym benutzen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wer ist das Mädchen da?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist meine Schwester. Sie leidet unter einer Schlafstörung namens [http://de.wikipedia.org/wiki/Narkolepsie Narkolepsie]. Sie hat das schon länger, schläft plötzlich überall und zu jeder Zeit ein und ich muss sie dann tragen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hmph.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi biss sich in die Lippe und drehte sich mit einem Gesichtsausdruck als würde sie mir nicht glauben von mir weg. Ich entschloss mich das Thema zu wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist das übrigens?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weißt du das nicht? Eine Botschaft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Für wen? Sag nicht für Hikoboshi und Orihime.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi starrte mich überrascht an und fragte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher weißt du das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, wir haben heute Tanabata und ich kenne jemand, der so was auch macht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wirklich? Ich würde diese Person gerne treffen. Gibt es in der North High wirklich so jemand?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na klar.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob heute oder morgen, es gibt nur eine Person, die so was machen würde, und das bist du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, North High, ja?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Murmelte Haruhi tief in Gedanken versunken. Sie war eine Zeit lang still und drehte sich dann plötzlich um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich geh jetzt nach Hause. Hab alles erledigt was ich machen wollte. Bis dann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stolzierte von dannen, ohne mir zu danken. Wie unhöflich, aber das passte zu Haruhi. Außerdem hatte sie mir nicht mal ihren Namen genannt. Andererseits war das vermutlich auch gut so. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können hier nicht für alle Ewigkeit bleiben, als entschloss ich mich Asahina-san aufzuwecken. Natürlich hatte ich vorher den Wagen und das Kreidepulver, die von Haruhi zurückgelassen wurden, wieder zurück in den Geräteschuppen gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san sah so niedlich wie ein kleines Kätzchen aus als sie schlief; ich geriet in Versuchung etwas Unanständiges zu machen, aber ich widerstand diesem Drang und schüttelte dann vorsichtig an ihren Schultern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh ... Was? Wie? ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie ihre Augen geöffnet hatte, schaute sich Asahina-san verwirrt um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;WAS!?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrie sie und sprang dann auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;W ... w ... wo sind wir gerade? Warum? Welche Zeit haben wir?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll ich das beantworten? Gerade als ich über eine Antwort nachdachte, schrie Asahina-san plötzlich &amp;quot;AH!!!&amp;quot; Selbst im Dunkeln konnte ich erkennen, dass ihr weißes Gesicht noch viel blasser war als sonst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san suchte sich mit ihren Händen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der ZEZ ... er ist verschwunden. Ich kann ihn nicht finden ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Asahina-san den Tränen nahe und kurze Zeit später fing sie tatsächlich an zu weinen. Sie sah aus wie ein Kind, das sich gerade verlaufen hatte, und rieb mit ihren Händen in den Augen während die Tränen unaufhörlich flossen. Aber nun war nicht der richtige Zeitpunkt, um ihre Niedlichkeit zu bewundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist ein ZEZ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schluchz ... das ist Geheimsache. Ich darf dir das nicht erzählen … es ist eine Art Zeitmaschine. Ich hab ihn benutzt, um in diese Zeitebene zu reisen ... aber ich kann ihn nicht mehr finden. Ohne ihn können wir nicht in unsere Zeit zurückkehren ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie konntest du ihn denn verlieren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weiß ich nicht ... man kann ihn eigentlich nicht verlieren ... aber er ist wirklich weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte an die andere Asahina-san, die sie eben berührt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kommt denn niemand, um uns zu helfen ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, das ist unmöglich. Schluchz ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Asahina-san weiter schluchzte, erklärte sie mir, dass jedes Ereignis in einer Zeitebene schon feststehen würde; wenn es also einen ZEZ gab, dann sollte er in ihrem Besitz sein. Aber da dies nicht der Fall war, bedeutet das, dass es unvermeidlich war, dass sie ihn verliert. Es war also schon beschlossene Sache, dass sie &amp;quot;ihn nicht länger bei sich hat&amp;quot; ... oder so was in der Art. Und was bedeutet das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was machen wir nun?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schluchz ... Wenn wir keinen Ausweg finden, dann bedeutet das, dass wir in dieser Zeitebene bleiben müssen und nicht in unsere Zeit zurückkehren können.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das klingt ernst!&#039;&#039; Dachte ich, war aber irgendwie trotzdem nicht sonderlich besorgt. Die erwachsene Asahina-san hatte mir nichts davon erzählt. Ich ging davon aus, dass sie den ZEZ weggenommen und damit diese Situation heraufbeschworen hatte. Vermutlich war Asahina-san nur deswegen in die Vergangenheit gereist. Für sie, die aus einer noch entfernteren Zeit stammte als die jüngere Asahina-san, war dieses Ereignis unausweichlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wendete meinen Blick von der immer noch vor sich hin schluchzenden Asahina-san ab und schaute mir den Sportplatz an. Die von Haruhi ausgedachten und von mir gezeichneten geheimnisvollen Muster sahen ziemlich chaotisch aus. Die Lehrer und Schüler der East Junior High werden am nächsten Tag sicherlich einen Schock bekommen, wenn sie sie sehen. Ich hoffe nur, dass diese Kritzeleien keine Flüche sind, die irgendwelche Außerirdischen beleidigen ... Gerade als ich darüber nachdachte, ging mir endlich ein Licht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule wurde von den Straßenlampen nur in ein mattes Licht getaucht und deswegen konnte man kaum was sehen. Außerdem waren die weißen Linien so dick,  dass ich sie nicht erkennen konnte, wenn ich nicht etwas von ihnen entfernt stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen hatte es so lange gedauert, bis ich es bemerkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich griff in meine Tasche und holte den Tanzaku heraus, den Nagato mir gegeben hatte. Auf ihm befanden sich einige seltsame, geometrische Figuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vielleicht gibt es eine Möglichkeit wie wir hier wegkommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich und während Asahina-san mich blinzelnd anschaute, fuhr ich damit fort den Tanzaku zu studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Muster darauf waren genau die gleichen, die Haruhi und ich vor kurzem auf den Sportplatz gezeichnet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verließen schnell die East Junior High und begaben uns zu einem Luxuswohnblock in der Nähe der Haltestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wohnt hier nicht ... Nagato-san?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ich hab sie zwar nicht gefragt, wann genau sie zur Erde gekommen ist, aber ich bin sicher, dass sie auch schon vor drei Jahren hier gewesen ist … hoffe ich jedenfalls.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stand vor dem Haupteingang des Wohnblocks und drückte den Knopf für Raum 708. Aus der Sprechanlage war ein Piepen zu hören, ich spürte die Wärme von Asahina-sans Händen an meinem Ärmel. Dann sprach ich in das Mikrofon:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist das der Wohnsitz von Nagato Yuki?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;, antworte die Sprechanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, Ich weiß nicht wie ich das erklären soll ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin ein Freund von Suzumiya Haruhi ... sagt dir das etwas?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kühl wirkendes Atmen war von der anderen Seite der Sprechanlage zu hören. Es gab eine kurze Pause und dann ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tritt ein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Piep.&#039;&#039; Die Eingangstür öffnete sich. Ich ging mit Asahina-san, die ziemlich verängstigt wirkte, in den Fahrstuhl und fuhr mit ihr dann in den 7. Stock. Dort drückte ich die Tür des mir wohlbekannten Raumes Nr. 708 zaghaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Eingangsflur stand Nagato Yuki. Es kam mir alles so surreal vor. Stimmte es wirklich, dass Asahina-san und ich in die Vergangenheit gereist waren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato sah genauso wie immer aus, was mich daran zweifeln ließ, ob wir uns wirklich in der Vergangenheit befanden. Die Art wie sie die Uniform der North High trug, der Blick ihrer gefühlslos wirkenden Augen, das Fehlen jeglicher Körperwärme und der Eindruck, als würde sie gar nicht existieren; alles war genauso wie bei der Nagato die ich kannte. Der einzige Unterschied zur mir bekannten Nagato war, dass diese Nagato immer noch ihre Brille trug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hey!&amp;quot; Ich hob meinen Arm und lächelte sie freundlich an, aber Nagato reagierte so emotionslos wie immer. Währenddessen versteckte sich Asahina-san hinter meinem Rücken und zitterte unaufhörlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Können wir reinkommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato wandte sich schweigend in Richtung ihrer Wohnung. Ich nahm an, dass sie Asahina-san und mir damit die Erlaubnis zum Eintreten gegeben hatte. Wir zogen unsere Schuhe aus und gingen ins Wohnzimmer. Es war so wie das Zimmer in drei Jahren, immer noch leer. Nagato stand mitten im Zimmer und wartete auf uns. Mir blieb wohl keine andere Wahl, als ihr alles zu erklären. Wo sollte ich anfangen? Vom ersten Tag in der Schule an, als ich das erste Mal Haruhi traf? Das ist eine verdammt lange Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich übersprang die Details und fasste alles was passiert war knapp zusammen. Ihre emotionslos wirkenden Augen schauten mich dabei die ganze Zeit an. Ich denke ich hatte ungefähr fünf Minuten gebraucht, um alles zu erklären. Ehrlich gesagt kam mir diese Geschichte über Haruhi ziemlich absurd vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;... und dann hat dein Ich aus der Zukunft in drei Jahren mir dieses hier gegeben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato starrte den Tanzaku an und fuhr mit ihren Fingern über die seltsamen Symbole, als würde sie gerade einen Strichcode lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstanden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nickte mit ihrem Kopf. So einfach ist das? Moment, ich dachte plötzlich an etwas, das mich wirklich beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fasste mich an meine Schläfe und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es stimmt, dass ich Nagato schon eine Weile kenne, aber für dich liegt das drei Jahre in der Zukunft. Das heißt, dass es für dich das erste Mal ist, dass wir uns treffen, ja?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst ich verstand nicht, was ich da redete, aber Nagato sagte, als wäre nichts passiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlaubnis zur Speicherteilung mit alternativer temporaler Disparität wird eingeholt. Lade rückwärts gerichtete Zeitebenen-Daten runter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zum Teufel meinte sie?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Ich aus der Zeitebene in drei Jahren und das Ich, das in dieser Zeitebene existiert, sind ein und dieselbe Person.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weiter? Das ist doch normal. Aber ist es möglich, dass die Nagato vor drei Jahren mit der Nagato drei Jahre später die Erinnerungen teilen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist möglich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie machst du das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Synchronisation.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äh, ich verstehe es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato hörte auf mir zu antworten und setzte langsam ihre Brille ab. Ihre emotionslos wirkenden Augen schauten mich an. Das war tatsächlich das Gesicht des bücherliebenden Mädchens das ich kannte. Es war die Nagato Yuki an die ich mich erinnerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso trägst du eigentlich die Uniform der North High? Gehst du dort schon zur Schule?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, im Moment befinde ich mich im Bereitschafts-Modus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bereitschaft ... hast du vor drei Jahre lang in Bereitschaft zu stehen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast wirklich ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Geduld. Findest du das nicht langweilig? Nagato schüttelte ihren Kopf und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist meine Aufgabe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre klaren Augen schauten mich direkt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es gibt noch andere Möglichkeiten, um durch die Zeit zu reisen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato sagte mit einem ausdruckslosen Gesicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der ZEZ ist nur ein Werkzeug, um die Raumzeit zu kontrollieren. Er enthält Unsicherheiten und Ungenauigkeiten. Es gibt noch viele andere Theorien für die Bewegung im Raum-Zeit-Kontinuum.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san umklammerte meine Hand fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh ... was meinst du damit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist zulässig organische Lebensformen mit dem ZEZ durch die Zeit zu bewegen, aber es verursacht Störungen. Für uns ist er kein ideales Werkzeug.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du &amp;quot;uns&amp;quot; sagst, dann meinst du die empfindungsfähige Datenintegrations-Entität?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann Nagato-san ihren ganzen Körper durch die Zeitebenen bewegen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Körper ist nicht notwendig. Für das Zeitreisen reicht es aus Daten zu übertragen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hin- und her pendeln, ja?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Asahina-san das kann, dann sollte es für Nagato erst recht kein Problem sein, denn sie besitzt die nötigen Kräfte dafür. Ich fragte mich ob Asahina-san nicht ziemlich im Abseits steht, wenn ich sie mit Nagato und Koizumi vergleiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das reicht erstmal.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich unterbrach das Gespräch zwischen Asahina-san und Nagato, jetzt ist nicht der Moment, um über die Theorie und den Ablauf von Zeitreisen zu diskutieren. Die Frage ist wie Asahina-san und ich in die Zukunft in drei Jahren zurückkehren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nickte einfach nur und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist möglich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stand sie auf und öffnete die Papiertür, die ein Nebenzimmer mit dem Wohnzimmer verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein japanisches Schlafzimmer, auf dessen Boden sich Tatami-Matten befanden, eigentlich gab es im Raum nichts anderes außer den Matten. Das Zimmer wirkte ziemlich verlassen, so wie man es von Nagatos Wohnung erwarten würde. Das überraschte mich also nicht, aber wieso hat sie uns in dieses Gästezimmer geführt? Ist irgendwo im Raum eine Zeitmaschine versteckt? Gerade als ich eine Menge Fragen stellen wollte, nahm Nagato ein Futon aus dem Schrank und legte es auf den Boden. Sie holte sogar zwei Decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hoffe ich mache mir nur zu viele Gedanken ... willst du etwa, dass wir hier schlafen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato schaute mich an, während sie die Decken trug. In ihren kristallklaren Pupillen reflektierten sich Asahina-san und ich deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier? Mit Asahina-san? Wir beide?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich warf einen heimlichen Blick zur Seite und sah die verlegene Asahina-san, ihr Gesicht war stark errötet. Diese Reaktion sollte man erwarten, nehme ich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Nagato schien das nicht zu stören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schlaft nun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei nicht so direkt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist nur Schlafen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufz ... das wollte ich ja. Ich tauschte Blicke mit Asahina-san aus, was dazu führte, dass sie noch mehr errötete, während ich nur meine Achseln zucken konnte. Wir waren es, die Nagato um Hilfe gebeten hatten, wenn sie möchte, dass wir schlafen, dann schlafen wir. Falls wir uns nach dem Aufwachen wieder in unserer Zeit befinden würden, könnte ich mich nicht beschweren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato drückte den Schalter der Lampe und murmelte dabei etwas. Als ich mich fragte &#039;&#039;Sagt sie gerade gute Nacht zu uns?&#039;&#039;, fing die Lampe an zu flackern und ging aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schadet ja nichts zu schlafen! Ich legte mit hin und zog die Decke über mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort danach ging das Licht wieder an. Die Halogenröhre flackerte, bis sich das Licht stabilisiert hatte. Was? Woher kommt dieses seltsame Gefühl? Draußen sah ich den gleichen Nachthimmel wie zuvor.[[Image:Sh_v03c02_03.jpg|thumb|&#039;&#039;Ich hoffe ich mache mir nur zu viele Gedanken ... willst du etwa, dass wir hier schlafen?&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich setzte mich auf und Asahina-san tat es mir gleich, während sie dabei die Decke umklammerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr unschuldiges, kindliches Gesicht wirkte besorgt und sie sah mich fragend an, aber ich konnte ihre Fragen natürlich nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato stand wie vorher an der Tür zum Zimmer und hatte den Lichtschalter gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir kam es so vor, als wäre das nicht Nagatos übliches Gesicht, irgendwie konnte ich so was wie Gefühle in ihm entdecken. Ich schaute mir das blasse, weiße Gesicht sorgfältig an; es ist als ob sie etwas ausdrücken wollte, aber es nicht konnte, weil sie mit ihrem Herzen in Konflikt stand. Hätte ich ihr Gesicht nicht über einen längeren Zeitraum beobachtet, würde mir so was wohl nicht auffallen. Obwohl ich nicht garantieren kann, dass es nicht nur meine Einbildung  gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hörte wie jemand neben mir tief einatmete. Als ich mich umdrehte, sah ich Asahina-san, die an ihrer LCD-Uhr herumfummelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hä? Das kann nicht sein ... Hä? Ist das wahr?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute mir ihre Uhr an. Könnte das Ding dieser so genannte ZEZ sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, das ist nur eine automatische Digitaluhr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meinst diese Uhren, die sich automatisch auf die Standardzeit stellen? Asahina-san lächelte mich glücklich an und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir sind zurückgekehrt! Es stimmt mit unserem Abreisezeitpunkt überein, 7. Juli ... ungefähr neun Uhr dreißig nachts. Was bin ich erleichtert ... Puh!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erleichtertes Seufzen kam aus tiefstem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Tür stand die Nagato, die wir kannten. Wenn ich mich zwischen der Nagato mit Brille und der ohne entscheiden sollte, dann war es diese, die etwas offener geworden ist. Es ist mir endlich klar geworden, nachdem ich ihr Ich aus der Vergangenheit getroffen hatte. Die Nagato vor mir hatte sich, seit ich von Haruhi in den Literaturclub geschleppt wurde und sie dort traf, ein wenig verändert. Die Veränderungen waren so klein, dass sie vermutlich selber nichts von ihnen wusste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber wie hast du das gemacht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato erklärte es Asahina-san ohne Anzeichen von Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verflüssigte, verbundene Daten wurden selektiv zusammen mit der Raumzeit eingefroren, bis zum entsprechenden Zeitpunkt im Raum-Zeit-Kontinuum konserviert und dann wieder aufgetaut.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nannte einige sehr abstrakte Begriffe, machte eine Pause und fügte dann hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und das ist heute.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san versuchte aufzustehen, aber ihre Knie gaben nach und so kniete sie sich wieder hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Könnte es sein ... unmöglich ... Nagato, du ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato schwieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist denn?&amp;quot;, fragte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato-san ... hat die Zeit an sich angehalten. Sie hat vermutlich die Zeit zusammen mit uns für drei Jahre eingefroren und heute dann wieder aufgetaut ... stimmt’s?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, antwortete Nagato und nickte dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist unglaublich, einfach so die Zeit anzuhalten ... wah ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kniete sich erschöpft hin und seufzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte nach, also waren wir anscheinend sicher in die Zukunft zurückgekehrt. Das konnte man schon an Asahina-sans Reaktion erkennen, sie ist die Art Mensch, der man die Gefühle vom Gesicht ablesen kann. Aber mal unabhängig davon, werde ich den Grund für unsere Rückkehr und dass die Zeit eingefroren wurde sowieso glauben. Im Moment glaube ich so gut wie alles, egal was es ist, ich kann es ohne Probleme akzeptieren. Alles ist also soweit in Ordnung ... aber ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war nicht das erste Mal, dass ich Nagatos Wohnung besucht hatte. Sie hatte uns vor mehr als einem Monat schon mal eingeladen, aber damals sah ich nur das Wohnzimmer und war nicht in das Gästezimmer gegangen. Ich wusste nicht mal, dass eines existierte. So … äh, das heißt also … wie ist das möglich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute Nagato an und Nagato schaute mich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... Das heißt also, als ich Nagato damals besucht hatte und diese Geschichte mit der Daten-Explosion hörte, schlief mein anderes Ich nebenan im Zimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann das sein? Der Logik nach muss es so gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, sagte Nagato. Mir war plötzlich schwindelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;... He, bedeutet das, dass du damals schon wusstest was alles passieren wird? Und du wusstest schon vorher, dass wir uns treffen werden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von mir ausgegangen, hatte ich Nagato das erste Mal getroffen, als gerade das Schuljahr anfing und Haruhi auf die Idee kam die SOS-Brigade zu gründen. Aber Nagato hatte mich schon am Tanabata vor drei Jahren getroffen. Für mich war das alles noch nicht lange her, aber für sie lag es schon drei Jahre in der Vergangenheit. Ich glaube ich werde gleich verrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san und ich waren sprachlos, so sehr erstaunte uns diese überraschende Wendung. Ich wusste ja schon, dass Nagato etwas auf dem Kasten hat, aber ich hätte nie gedacht, dass sie die Zeit einfrieren kann. Soll ich sie ab jetzt Wonder Woman nennen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist nicht gänzlich korrekt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lehnte mein Lob ohne Umschweife ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war eine Ausnahme. Ein Notfall. Diese Methode wird nur benutzt, wenn es um etwas sehr Wichtiges geht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also waren wir &amp;quot;etwas sehr Wichtiges&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke, Nagato.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich entschloss mich, mich erstmal bei ihr zu bedanken, das war das Beste was ich machen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht der Rede wert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nickte und gab mir den Tanzaku mit den geometrischen Symbolen drauf. Ich nahm ihn und sah, dass er schon ziemlich abgenutzt war, was nach drei Jahren auch keine Überraschung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach ja, was bedeuten eigentlich diese Symbole auf dem Tanzaku?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragte ich beiläufig. Ich ging nicht davon aus, dass jemand Haruhis absurde Symbole verstehen könnte und nahm einfach an, dass es sich um einen Scherz handeln würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin hier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwortete Nagato. Ich war verdutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das steht auf dem Tanzaku.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verwirrte mich immer mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Heißt das, diese [http://de.wikipedia.org/wiki/Nazca-Linien nazca-ähnlichen] Zeichnungen oder Symbole sind eine Art außerirdische Sprache?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato beantwortete diese Frage nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san verließ zusammen mit mir Nagatos Wohnung und als wir gerade unter dem vom Mond erhellten Himmel gingen, fragte ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san, gibt es eigentlich einen Grund dafür, dass du mich mit in die Vergangenheit genommen hast?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san strengte sich an nachzudenken, hob dann ihren Kopf und sagte mit einer sehr leisen Stimme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid. Ich ... nun ... äh ... Ich bin mir nicht sicher ... Ich bin ... das Verbindungsstück am Ende ... nein, das ganz unten ... nein, ich bin nur eine Auszubildende ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und trotzdem bist du an Haruhis Seite.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber ich hätte nie gedacht, dass Suzumiya-san mich dazu drängen würde in den Club einzutreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Asahina-san schmollend. Du siehst auch mit diesem Gesicht niedlich aus, Asahina-san.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab mich einfach nur an die Anweisungen meiner Vorgesetzten gehalten. Deshalb weiß ich selber nicht, warum ich das alles machen musste.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich mir die errötete Asahina-san so anschaute, fragte ich mich, ob ihr Vorgesetzter nicht die erwachsene Asahina-san sein könnte. Das war eine Spekulation ohne Basis, aber da die einzigen Zeitreisenden die ich kenne die beiden Asahina-sans sind, kann mir das niemand vorhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Murmelte ich, während ich dabei meinen Kopf zur Seite neigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich verstand es immer noch nicht. Da die erwachsene Asahina-san mir den Tipp gegeben hat, musste sie wissen, was mit uns passieren wird. Aber es sieht so aus, als ob sie der jungen Asahina-san niemals etwas davon erzählt hatte. Was war da los?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm …&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bringt nichts sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Wenn Asahina-san es nicht versteht, dann kann ich es erst recht nicht verstehen. Nagato hatte gesagt, dass es mehr als eine Möglichkeit gibt durch die Zeit zu reisen. Die Zeitreisenden haben also ihre eigenen Regeln, nehme ich an. Ich hoffe jemand wir sie mir erklären, wenn alles vorbei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san und ich gingen ab der Haltestelle getrennte Wege. Sie dankte mir noch einmal und machte sich dann auf den Weg, auch wenn das sehr schade war. Nachdem sie außer Sicht war, ging ich auch nach Hause und erst jetzt bemerkte ich, dass ich meine Tasche im Clubraum vergessen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Tag, der 8. Juli, war für mein Bewusstsein zwar tatsächlich der nächste Tag, aber für meinen Körper fühlte es sich so an, als wäre ich vor drei Jahren und einem Tag das letzte Mal zur Schule gegangen. Ich ging mit leeren Händen zur Schule, holte meine Tasche aus dem Clubraum und begab mich dann in Richtung Klassenzimmer. Anscheinend war Asahina-san schon vorher gekommen, ich konnte ihre Tasche nirgendwo finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich im Klassenzimmer ankam, sah ich schon Haruhi dort sitzen und aus dem Fenster starren, als würde sie die Ankunft von Außerirdischen sehnlichst erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist los mit dir? Du wirkst seit gestern ziemlich melancholisch. Hast du irgendeinen giftigen Pilz gegessen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich und setzte mich hin. Haruhi seufzte theatralisch, als wollte sie, dass ich es höre und sagte dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, es ist nichts. Ich hab nur etwas in meinen Erinnerungen gegraben. Erinnerungen vom Tanabata.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erschauderte augenblicklich. Was für Erinnerungen sie meinte ... fragte ich lieber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstehe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi drehte ihren Kopf wieder und beobachtete, wie sich die Wolken veränderten. Ich zuckte mit den Achseln. Ich hatte keine Lust den Zünder dieser Bombe zu zünden. Vernünftige Menschen würden so was nicht tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Schule verwandelte sich der Literaturclub einmal mehr in das Untergrundhauptquatier der SOS-Brigade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi sagte nur: &amp;quot;Wirf den Bambussprössling weg, er ist jetzt nutzlos&amp;quot; und ging danach sofort. Das Armband der &amp;quot;Kommandantin&amp;quot; wirkte ziemlich einsam, nachdem es auf dem Tisch zurückgelassen wurde. Seufz, morgen wird sie wieder das exzentrische Mädchen sein, das unmögliche, unsinnige Dinge von uns verlangen würde. Sie ist diese Art Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san war auch nicht da. Im Raum befand sich neben Koizumi, der mit mir Schach spielte, nur noch Nagato Yuki. Ich konnte Koizumis fast schon religiöser Passion für Schach nicht widerstehen und ließ mir von ihm erklären, wie man das Spiel spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte erst, dass Koizumi zu Schach gewechselt hatte, weil er bei Othello so schlecht war, aber anscheinend hatte ich mich geirrt. Er war bei Schach genauso schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich gerade einen von Koizumis Bauern mit meinem Springer schlug, bemerkte ich, dass Nagato aufmerksam das Schachbrett beobachtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sag mal, Nagato, ich verstehe es irgendwie nicht. Stammt Asahina-san wirklich aus der Zukunft?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato neigte langsam ihren Kopf zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber irgendwie gibt es da ein Paradoxon.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte man jedenfalls denken. Gäbe es zwischen der Vergangenheit und der Zukunft keine Kontinuität, dann müsste, nachdem wir drei Jahre in die Vergangenheit gereist sind, dort schliefen und in der Gegenwart wieder aufgeweckt wurden, die „Gegenwart“ anders sein als das „Gestern“. Aber stattdessen hatte ich Haruhi auf eine Idee gebracht, die sie niemals haben dürfte und diese Idee hatte Haruhi zur North High geführt und ihr Interesse an nicht-menschlichem Leben sogar noch vergrößert … diese Möglichkeit besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ich nicht in die Vergangenheit gereist, wäre alles vielleicht gar nicht passiert. Die erwachsene Asahina-san wirkte so, als würde sie mehr wissen als wir, was bedeutet, dass es zwischen Vergangenheit und Zukunft eine Kontinuität geben muss. Das widerspricht aber dem, was mir Asahina-san vorher erzählt hatte. So viel kann ich gerade noch verstehen, egal wie dumm ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da sich keine Schlussfolgerungen über die Paradoxa treffen lassen, kann nicht bewiesen werden, dass es kein Paradoxon gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Nagato ruhig und schaute dabei so als wolle sie sagen: &amp;quot;Das sollte alles erklären.&amp;quot; Diese Erklärung mag für dich ausreichen, aber ich verstehe absolut gar nichts. Nagato hob ihren Kopf und schaute mich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du wirst es bald verstehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ging sie zu ihrem Stuhl zurück und widmete sich wieder ihrer Welt der Bücher. Koizumi sagte daraufhin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ist es. Im Moment steht mein König wegen deines Turms im Schach. Das ist für mich wirklich ein Problem, wohin soll ich flüchten?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi nahm den schwarzen König und steckte ihn beiläufig in seine Jackentasche. Dann zeigte er mir wie ein Zauberer, der gerade einen Zaubertrick aufführte, seine Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist es ein Paradoxon wenn ich das hier mache?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich mit dem weißen Turm herumspielte, dachte ich, dass ich keine Lust habe irgendwelche dummen Zen-Philosophie-Spiele mit ihm zu spielen und ich werde mich auch nicht mit solchen abstrakten Erklärungen zufrieden geben. Deswegen weigerte ich mich ihm zu antworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall gibt es keinen Zweifel daran, dass Haruhi eine paradoxe Existenz ist, das gilt auch für diese Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Außerdem ist der König für uns ja nicht so interessant, die Dame spielt eine viel wichtigere Rolle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stellte den weißen Turm auf das Feld auf dem der schwarze König gestanden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; ... Ich weiß nicht was als nächstes passieren wird, aber ich hoffe es wird nichts sein, das mir Kopfschmerzen bereitet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato schwieg weiter und Koizumi sagte lächelnd:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich denke es ist besser wenn alles friedlich bleibt oder möchtest du, dass etwas passiert?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schnaubte und zeichnete auf der Punktetabelle unter meinem Namen einen Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
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		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen&amp;diff=38238</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band4 Illustrationen</title>
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		<updated>2008-11-26T12:30:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: New page: Dies sind die Farbillustrationen des vierten Bandes, geistiges und materielles Eigentum von Itou Noizi (いとうのいぢ).  &amp;lt;gallery&amp;gt; Image:Sh_v4_illust_01.jpg|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einband&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Image:Sh_v4_...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dies sind die Farbillustrationen des vierten Bandes, geistiges und materielles Eigentum von Itou Noizi (いとうのいぢ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Sh_v4_illust_01.jpg|&#039;&#039;&#039;Einband&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Image:Sh_v4_illust_02.jpg|&#039;&#039;&#039;Innenumschlag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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Image:Sh_v4_illust_06.jpg|&#039;&#039;&#039;Prologumschlag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
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		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=38237</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:GER Registration Page</title>
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		<updated>2008-11-26T12:24:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 6 - &amp;#039;&amp;#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&amp;#039;&amp;#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier tragt ihr euch ein, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt. Das Ganze läuft nach dem &amp;quot;wer zuerst kommt, mahlt zuerst&amp;quot;-System. Nicht mehr als zwei Übersetzer pro Band. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Sirey (100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]] -- Marok (komplett fertig, editiert)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Sirey (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Sirey (in Arbeit)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Sirey (in Arbeit, low prio)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]]  &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie ((100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers -- Shadayzie (komplett, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
(Damit wäre Band2 dann komplett übersetzt, viel spaß beim editieren :p.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Rhapsodie_der_Bambusblaetter|Rhapsodie der Bambusblätter]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mysterique_Zeichen|Mystérique-Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Das &amp;quot;Einsame Insel&amp;quot;-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Harima(100% übersetzt, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Das Herumtoben der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Sommer|Prolog - Sommer]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Die endlose Acht|Die endlose Acht]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Herbst|Prolog - Herbst]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Der Tag des Schützen|Der Tag des Schützen]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Winter|Prolog - Winter]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Das “Verschneiter Berg”-Syndrom|Das “Verschneiter Berg”-Syndrom]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6 Lebe_ein_Leben|Lebe ein Leben]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00|Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Wo ist die Katze hin?|Wo ist die Katze hin?]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog&amp;diff=38217</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band4 Epilog</title>
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		<updated>2008-11-25T18:30:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Epilog */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Epilog ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte darüber nach was ich als nächstes machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schulschluss-Versammlung war zu Ende und ich hatte mein Zeugnis von Okabe-sensei erhalten, demnach war ich für dieses Jahr mit der Schule erstmal durch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Heute war der 24. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschwundene Klasse 1-9 und seine Schüler waren alle wiederauferstanden, inklusive Koizumi, der in dieser Geschichte nur selten aufgetaucht ist. Asakura aus der 1-5 war nun schon seit über einem halben Jahr verschwunden; Taniguchi befand sich immer noch im Liebestaumel; der Platz hinter mir war einmal mehr mit Haruhi besetzt und es gab in unserer Klasse keine Grippe-Epidemie mehr. Als ich Nagato in der Aula sah, trug sie keine Brille und nach der Versammlung am Ende des Schuljahres traf ich auf die beiden &amp;quot;Schwestern&amp;quot; Asahina-san und Tsuruya-san, die gleichzeitig winkten und mich grüßten. Außerdem bestätigte ich an diesem Morgen auf dem Weg zur Schule, dass Kouyouen nun wieder eine angesehene Privatschule für reiche und berühmte Mädchen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt war also wieder so wie ich sie kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vor mir lag immer noch die Entscheidung, ob ich diese Welt wirklich erhalten wollte, denn dazu war es nötig mit Nagato und Asahina-san noch mal zurückzureisen – zurück zum Morgen des 18. Dezembers. Würde ich das nicht tun, dann könnte die Welt nicht wiederhergestellt werden. Das Problem war nur, dass ich mich immer noch nicht entschieden hatte wann ich das machen sollte. Ich musste Asahina-san alles irgendwie erklären. Vielleicht hatte sie es aber auch von ihrem zukünftigen Ich erfahren. Jedenfalls war sie mir in den letzten Tagen öfter mal über den Weg gelaufen, aber ich hatte trotzdem kein Wort zu ihr gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich ohne Grund geflucht hatte, begab ich mich in Richtung Club-Raum-Komplex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Rennwagen würde ich mich an die goldene Regel halten müssen, irgendwann zum Start zurückzukehren. Es machte nichts, wenn ich zwei oder drei Runden zurück liegen würde, es lag sowieso nicht in meiner Macht daran etwas zu ändern. Und obwohl die erste Runde und die letzte auf der gleichen Straße und in der gleichen Landschaft lagen, unterschieden sie sich doch in ihrer Bedeutung. Ich musste nur darauf achten, dass ich nicht aus dem Rennen flog und irgendwann an der schwenkenden, karierten Flagge vorbeifahren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... Vergiss es, es macht keinen Sinn noch mehr zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war unnötig mich zu rechtfertigen, da ich die Entscheidung in diese Welt zurückzukehren selber getroffen hatte. Diesmal waren es nicht Haruhis leichtfertige Aktionen, sondern mein eigener Wille, der mir Probleme bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand musste dafür die Verantwortung tragen und sich um alles kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser jemand war weder Nagato noch Haruhi, sondern ich selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geschieht mir recht ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verfiel in Selbstmitleid und unterstrich das mit einer coolen Pose. Es war mir egal ob jemand mich gesehen hätte, denn derjenige würde sich sowieso nicht die Mühe machen hinzuschauen. Gerade als ich das dachte, schaute mich eine unbekannte High-School-Schülerin an, die in diesem Moment an mir vorbeilief. Sie wandte ihren Blick sehr schnell wieder ab und flitze davon. Ich sagte leise, obwohl sie es vermutlich sowieso nicht hören konnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Frohe Weihnachten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre das die letzte Folge einer Seifenoper gewesen, würden nun strahlend weiße Schneeflocken vom Himmel fallen und der Protagonist hätte eine aufgefangen und gesagt: &amp;quot;Ah!&amp;quot; Oder so was in der Art. Aber anscheinend wurde es dieses Jahr nichts mit &amp;quot;White Christmas&amp;quot;. Das Wetter war heute überraschend gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also lief die Geschichte weiter und ich verschwand nicht hinter dem fallenden Vorhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So, was nun?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst jetzt wurde mir klar, dass ich im Moment wirklich nichts zu tun hatte. Also dachte ich noch mal über alle nach. Es bestand kein Zweifel, dass ich hierher gehöre. Von dem Tag an, als mich Haruhi in den Literaturclub gezerrt hatte und sich selber zur Besatzungsmacht erklärte, war ich schon ein Teil dieses Haufens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die anderen Mitglieder der SOS-Brigade wollte ich dabei mitmachen die Welt zu beschützen. Niemand zwang mich dazu, ich hatte freiwillig meine Hand gehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb war eigentlich klar was ich tun musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist leichter aufzustehen, wenn man auf etwas gefallen ist als direkt auf den Boden zu fallen, selbst wenn beides mit Fallen zu tun hat. Oder anders ausgedrückt, war es meine Aufgabe zurückzukehren und meinem anderen Ich, das gefallen war, hoch zu helfen. Letztendlich war das in meinem eigenen Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging die Treppen hoch und machte mir über die heutige Feier Gedanken. Haruhi und Asahina-san waren dafür verantwortlich die Zutaten zu kaufen. Mir blieb es erspart den menschlichen Einkaufswagen zu spielen, vermutlich weil ich im Krankenhaus gelegen hatte, hätte ich gerne gesagt, aber ich bezweifelte, dass Haruhi aus Rücksicht auf meine Hilfe verzichtete, sie wollte das Menü wohl nur bis zum letzten Moment geheim halten und uns alle damit überraschen. Vielleicht wollte sie ja das austesten, was sie damals auf der einsamen Insel gelernt hatte und eine &amp;quot;Feuertopf im Dunkeln&amp;quot;-Weihnachtsparty veranstalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte mich was sie für Zutaten benutzen würden. Da Haruhi die Chefköchin war, würde sie vermutlich etwas Stimulierendes und Aufregendes bevorzugen. Wer weiß, vielleicht würde sie sich sogar einen experimentellen Feuertopf ausdenken, den die menschliche Küche noch nie zuvor gesehen hatte. Aber egal was im Topf landen würde, es sollte zumindest essbar sein. Selbst Haruhi dürfte nicht so dumm sein etwas in den Topf zu werfen, das sogar sie nicht vertragen würde. Andererseits könnte Haruhi den Magen eines Monsters haben. Nein, Haruhi mag exzentrisch sein, aber ihr Magen ist immer noch der eines normalen Menschen. Mit ihrem Gehirn sieht es da natürlich wieder ganz anders aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei, ich musste mich vor der Feier erst noch als Rentier verkleiden und dann später irgendeine unterhaltsame Vorstellung abliefern. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie es sich anfühlt darüber nachzudenken was mir während der Aufführung alles bevorstehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hach ja.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein deprimiertes Seufzen, das ich eigentlich vor einem Monat aus meinem Sprachschatz gestrichen hatte, kam wieder einmal aus meinem Mund. Ach, seid nicht so pingelig. Der Satz mag der gleiche sein, aber die Bedeutung ist eine ganz andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschuldigte ich die wieder verwendete Phrase und legte das vorherbestimmte Ereignis das bald auf mich warten würde im geistigen Tagebuch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis stand mir halt noch bevor, wenn ich in dieser Welt bleiben wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich musste mir in nächster Zukunft die Zeit nehmen um die Welt wiederherzustellen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich mich dem Clubzimmer näherte, kam mir schon der Geruch des Feuertopfs entgegen. Schon das reichte aus, um mich satt zu machen. Woher kam dieses Gefühl von Zufriedenheit? Ich musste immer noch zurückgehen und das Problem lösen und trotzdem fühlte ich mich schon jetzt so zufrieden. Was das nicht ein wenig zu voreilig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ach was soll’s. Ich hab ja noch Zeit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde es in irgendwann machen, nicht das Ich aus einer entfernten Zukunft, aber auch nicht das Ich des Hier und Jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nahm den Türgriff des Zimmers vom Literaturclub in die Hand und fragte die Welt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;He, stört es dich noch ein wenig zu warten? Kannst du noch ein wenig Geduld haben, bevor ich dich wiederherstelle?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ich Haruhis Feuertopf probiert habe. Danach sollte es noch nicht zu spät sein, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5&amp;diff=38216</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band4 Kapitel5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5&amp;diff=38216"/>
		<updated>2008-11-25T18:28:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Kapitel 5 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Kapitel 5 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wusste immer noch nicht, was ich dazu sagen sollte. Nagato wandte sich zu Asahina-san und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich gebe dir die Raum-Zeit-Koordinaten des Zieles.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh, in Ordnung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein artiger Hund, der seinem Herrchen die Pfote geben will, streckte Asahina-san ihre Hand aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nur zu.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato tippte nur leicht mit ihrem Finger auf Asahina-sans Handrücken und zog danach ihre Hand wieder zurück. Das war alles? Für Asahina-san anscheinend schon, denn sie war damit zufrieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun ist mir alles klar, Nagato-san. Wir müssen nichts weiter machen als &#039;sie&#039; zu &#039;kurieren&#039;, oder? Das sollte nicht schwer sein, denn &#039;sie&#039; hat ja zu dem Zeitpunkt keine Kräfte mehr ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitreisende wirkte entschlossen und ballte ihre Faust, als die Außerirdische rief:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bitte wartet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nun brillenlose Nagato sagte daraufhin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In eurem Zustand würdet ihr von den Veränderungen im Raum-Zeit-Kontinuum auch betroffen werden. Es ist nötig Gegenmaßnahmen zu ergreifen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann streckte sie ihre Hand aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deine Hand.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für was brauchte sie meine Hand? Wollte sie Hände schütteln? Ich folge gehorsam Nagatos Anweisung und als ihre eiskalten Finger mein Handgelenk umfassten, ging mein Herzschlag für eine Weile in die Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich bewegte Nagato ihr mürrisch wirkendes Gesicht in Richtung meines Armes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Moment!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrie ich fast schon automatisch, es war wohl eine unvermeidbare Reaktion, nehme ich an. Die neben mir kniende Nagato berührte nicht nur mein Handgelenk sanft mit ihren Lippen, sondern benutzte sogar ihre Zähne. Das erinnerte mich an die Zeit als wir den Film gedreht hatten, damals hatte sie Asahina-san ständig angegriffen und gebissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tat nicht wirklich weh, sondern fühlte sich höchstens so wie die sanften, spielerischen Bisse von Shamisen an, die ich immer zu spüren bekam, wenn ich ihn streichelte. Obwohl es schon etwas prickelte, als die Eckzähne in meiner Haut versanken, so als würde mich etwas stechen, ohne dass es wirklich schmerzt. Vielleicht lag es daran, dass in Nagatos Speichel irgendein Betäubungsmittel war, das die Schmerzen unterdrücken sollte. Jedenfalls fühlte es sich nicht schlimmer als ein Mückenstich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v04_ch5_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Die neben mir kniende Nagato berührte nicht nur mein Handgelenk sanft mit ihren Lippen, sondern benutzte sogar ihre Zähne.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie etwa fünf bis zehn Sekunden in meine Hand gebissen hatte, hob Nagato langsam ihren Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deine Körperoberfläche wurde mit einem Daten manipulierenden Tarnfeld und Schutzschild versehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Nagato ohne dabei zu erröten. Asahina-san hielt sich andererseits die Hand vor den Mund und wirkte ziemlich beeindruckt. Ich fühlte mich etwas benommen und schaute auf mein Handgelenk. Dort waren zwei kleine Löcher zu sehen, als hätte mich ein Vampir gebissen. Während ich auf sie starrte, begannen die beiden Löcher sich langsam zu schließen und verschwanden dann ganz. Genauso wie bei Asahina-san während des Filmdrehs, befanden sich nun auch in meinem Körper Nagatos Nanomaschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du auch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Nagatos Aufforderung erschrockene Asahina-san streckte ihre Hand aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist eine Weile her, seit du mir das letzte Mal eine Injektion gegeben hast. Es muss für dich damals schwer gewesen sein ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist das erste Mal, dass ich dir eine Injektion gebe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach ja, stimmt. Daran hab ich nicht gedacht ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitreisende hielt Nagato ihr Handgelenk entgegen und empfing mit fest zusammengekniffenen Augen den segnenden Kuss der Außerirdischen. Das Injizieren der Nanomaschinen dauerte diesmal nicht so lange wie bei mir. Nachdem es vorbei war, fing Asahina-san an trocken zu husten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass uns losgehen, Kyon-kun. Jetzt wird es ernst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich? Die Aufwärmphase hatte diesmal ganz schön lange gedauert! Obwohl das letztendlich meine Schuld ist, da ich es für alle nur möglichst spannend machen will, selbst wenn ich dazu eigentlich keine Lust habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuchte ruhig zu bleiben, als ich mich bei der Herrin der Wohnung bedankte. Die stille Nagato reagierte nicht. Es wirkte so, als hätte sie kein eigenes Bewusstsein, aber ich hatte trotzdem das Gefühl, dass sich die dort vor mir stehende Nagato einsam fühlte. Lag ich mit meiner Annahme richtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also bis dann, Nagato. Warte bis Haruhi und ich auftauchen solange im Zimmer des Literaturclubs.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von Außerirdischen erschaffene, organische Wesen nickte mechanisch, als wäre sie eine Puppe, der man gerade Leben eingehaucht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde warten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Satz reichte aus, um in meinem Herzen ein geheimnisvolles Feuer zu entfachen. Obwohl ich sagen muss, dass sein Leuchten nicht stärker war als das eines Zigarettenstummels, den jemand vergessen hatte auszumachen. Während ich darüber nachdachte, woher dieser kleine Funken kam, sagte Asahina-san:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Damit dir nicht unwohl wird ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie packte während sie das sagte fest meine Schultern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Solltest du lieber deine Augen schließen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich folgte Asahina-sans Anweisungen. Obwohl ich die Augen geschlossen hatte, spürte ich, dass sie direkt vor mir stand. Dann nahm sie meine Hände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kyon-kun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese weiche Stimme war einfach zu angenehm. Wollte sie mir etwa einen Kuss geben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Los geht&#039;s&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte, mach weiter. Du kannst mich so oft küssen wie du willst; je leidenschaftlicher, desto besser. Gerade als ich das dachte ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir wurde extrem schwindelig. Es war gut, dass ich meine Augen geschlossen hatte. Selbst wenn sie geöffnet wären, würde ich um mich herum vermutlich sowieso nur Schwärze sehen; diese Schwärze, die man von einem Stromausfall kennt. Nun fühlte ich mich so, als ob ich in einer Achterbahn sitzen würde und jemand vergessen hätte, mir den Gurt anzulegen. Ich war nicht länger sicher, ob mein Blut längst meinen Körper verlassen hatte oder in mein Gehirn rauschte. Das Gefühl schwerelos durch die Gegend zu schweben hielt an. Obwohl meine Augen geschlossen blieben, fühlte ich mich trotzdem schwindelig. Ich verlor nur deswegen nicht das Bewusstsein, weil ich die Wärme von Asahina-sans Händen spüren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Minuten waren vergangen? Oder waren es sogar Stunden? Ich hatte mein Raum- und Zeitgefühl verloren. Länger kann ich das nicht aushalten. Asahina-san, ich hab das Gefühl ich muss mich übergeben ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich mich gerade unmanierlich nach etwas umschaute, in das ich mich übergeben konnte ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh ... wir sind angekommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich fühlte ich wieder den Boden unter meinen Füssen, wie hatte ich das vermisst. Die Kälte des Bodens kroch durch meine Socken in meinen Körper. Mein Gleichgewichtssinn funktionierte wieder und der Drang mich zu übergeben war plötzlich auch weg, als hätte ich mir ihn mir nur eingebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du kannst die Augen wieder öffnen. Glücklicherweise sind wir am Ort gelandet, den Nagato-san uns genannt hat ... und die Zeit stimmt auch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hob meinen Kopf und sah am Nachthimmel einige Sternkonstellationen des Winters funkeln. Da die Winternächte klarer sind als die des Sommers, konnte man die Sterne sehr gut sehen. Ich drehte mich um und erkannte sofort das Dach der North High, das sich weit über die Dächer der Wohnhäuser erhob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um noch mal zu bestätigen wo ich mich befand, schaute ich mich um. Obwohl es dunkel war, konnte ich mich kaum täuschen. Ich stand dort, wo ich mich schon vor ein paar Stunden aufgehalten hatte. Ich konnte mich immer noch sehr gut an Haruhi mit Pferdeschwanz und Koizumi in meiner Sportuniform erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier war der Ort, an dem sich die beiden umgezogen hatten. Wohl nur ein Zufall, nehme ich an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und welche Uhrzeit hatten wir?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san sagte, während sie auf ihre Uhr schaute:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist 4:48 morgens am 18. Dezember. In ungefähr fünf Minuten wird sich die Welt verändern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also war Heute zwei Tage von dem 20. Dezember entfernt, an dem ich die Enter-Taste drückte und drei Jahre in die Vergangenheit reiste. Dieses &amp;quot;Heute&amp;quot; war ein ganz normaler Tag, an dem ich wie üblich zur Schule ging und nicht wusste, in was für ein Chaos ich kurze Zeit später gestützt werden würde, nachdem mir klar wurde, dass sich die North High komplett verändert hatte. Es war nicht nur so, dass Haruhi verschwunden war und Asakura plötzlich wieder die Schule besuchte, auch Asahina-san erkannte mich nicht wieder und Nagato war eine völlig andere Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier fing alles an, ich befand mich kurz vor dem Moment, an dem die Veränderung stattfinden würde und das heißt, dass ich die Möglichkeit hatte das ganze Chaos zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich brannte förmlich darauf endlich etwas tun zu können, doch ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh nein! Ich hab meine Schuhe vergessen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-sans leiser Ausruf unterbrach meine Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir direkt aus Nagatos Wohnung in die Zukunft gereist waren, hatten wir natürlich keine Schuhe an. Selbst die vielen vergangenen Jahre halfen nichts, Asahina-san war wie erwartet immer noch ziemlich tollpatschig …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wird Nagato sich gut um sie kümmern?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Unsicherheit ließ meine Anspannung für einen Moment verschwinden. Natürlich wird sie sich gut um sie kümmern. Immerhin hatte sie es geschafft einen Tanzaku (eine Art Talisman) drei Jahre lang aufzubewahren. Sie würde ein Paar Schuhe nicht so leicht verlieren. Du kannst jederzeit den Schrank in ihrer Wohnung durchsuchen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich ruhig nachdachte, fuhr plötzlich ein sehr unangenehmes Gefühl durch meinen Körper, als hätte ich einen Stromschlag bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lag zum einen daran, dass ich keine Schuhe trug und zum anderen daran, dass ich vom Sommer mitten in den kalten Winter springen musste. Ich dachte sofort daran, die Jacke wieder anzuziehen, die ich immer noch in meinen Händen hielt. Aber dann bemerkte ich, dass Asahina-san zittere, während sie sich fest mit ihren Armen umklammerte. Nun ja, man sollte annehmen, dass jemand, der nur eine langärmelige Bluse und einen engen Minirock trägt, bei diesen niedrigen Temperaturen verdammt friert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ziehen Sie das hier an.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz über mein ritterliches Benehmen, legte ich meine Jacke über ihre zitternden Schultern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh, vielen Dank und Entschuldigung deswegen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keinen Grund sich zu entschuldigen. Hättest du vor drei Jahren nicht auf mich gewartet, dann hätte ich gar nicht hierher zurückkommen können. Ich war Asahina-san so dankbar, dass ich für sie sogar alles ausziehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lächeln das daraufhin folgte, war gleichzeitig so verführerisch und niedlich, dass es wohl kaum jemanden geben wird, der wegen ihm keine weichen Knie bekommen würde. Dann sagte Asahina-san wieder mit ernstem Gesicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist gleich soweit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht war es gar nicht mal so schlecht, dass wir unsere Schuhe vergessen hatten, denn so machten wir beim Laufen keine Geräusche. Trotzdem vermied Asahina-san es laut zu atmen, als wir in Richtung Eingang der North High gingen. Wir hielten vor der Ecke und steckten, wie Jäger die ihrer Beute folgten, nur unsere Köpfe heraus, um den Pfad vor uns im Dunkeln zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es in dieser Gegend wenig Straßenlaternen gibt, stand zu unserem Glück eine von ihnen direkt vor dem Tor. Nur dort konnte man etwas sehen und selbst wenn das Licht relativ schwach war, sollte es nicht schwer sein jemanden unter der Lampe auszumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da kommt sie ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine warme Hand legte sich auf meine Schulter. Ich fühlte Asahina-sans intensiven, aber trotzdem angenehmen Atem in meinem Ohr. Normalerweise wäre ich wie verzaubert gewesen, aber ich war jetzt nicht in der Stimmung dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der temporale Umformer entstieg den Schatten und war nun deutlich unter der Lampe zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Uniform der North High. Das war die Person, von der Nagato gesprochen hatte. Diese Person war für die Veränderung der Welt verantwortlich und genauso dafür, dass die Mitglieder der SOS-Brigade getrennt und zu normalen Menschen wurden. Während die Erinnerungen von allen anderen verändert wurden, blieben meine intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Person war gerade dabei sich ans Werk zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich musste mit dem Injizieren des Wiederherstellungsprogramms so lange warten, bis die Person die Welt verändert hatte, das war der Rat, den mir Nagato gegeben hatte. Nur dann würde die Zeitlinie existieren, in der ich das Fluchtprogramm aktiviert hatte. Ich hatte nicht wirklich verstanden was Nagato meinte, obwohl sie und Asahina-san sich ihrer Sache ziemlich sicher waren. Anscheinend kennen sie sich mit dem Fluss der Zeit ziemlich gut aus; für mich war das alles natürlich unverständlich. Da ich es sowieso nicht verstehen werde, kann ich es auch gleich den Profis überlassen. Nagato würde niemals lügen, auf diese ernst schauende Außerirdische ist immer Verlass ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich umklammerte die kleine Nadelpistole die ich von Nagato bekommen hatte fest und wartete weiter geduldig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Person lief in regelmäßigen Schritten bis zum Tor der North High, hob dann ihren Kopf und schaute in Richtung des von Finsternis umgebenen Schulgebäudes, bevor sie schließlich anhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rock ihrer Matrosenuniform flatterte im Wind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend bemerkte sie uns nicht, was wohl an Nagatos Nanomaschinen lag, die unsere Körper mit einem Tarnfeld und Schutzschild umgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Person hob plötzlich einen Arm und machte eine Bewegung, als wolle sie etwas in der Luft greifen. Es sah irgendwie unnatürlich aus, als würde etwas sie kontrollieren, aber ich wusste, dass das nicht der Fall war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unglaublich&amp;quot;, rief Asahina-san, &amp;quot;Das war ein mächtiges Zeitbeben. Sie hatte wirklich solche Kräfte ... Ich kann es immer noch kaum glauben, selbst wenn ich es gerade mit meinen eigenen Augen gesehen habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine eigenen Augen haben mir leider absolut gar keine Veränderung gezeigt, alles schien so wie früher zu sein, aber ich glaubte Asahina-san. Sie musste irgendwie bemerkt haben, wie die Person mit was für einer Methode auch immer eine gewaltige Veränderung der Welt ausgelöst hatte. Naja, da Asahina-san aus der Zukunft kommt, ist es keine große Überraschung, dass sie so was sehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san lehnte sich eng an mich. Eigentlich hätte uns die Veränderung der Welt auch beeinflusst, aber durch Nagatos Biss waren wir geschützt. Nagato und Asahina-san hatten mir wirklich weitergeholfen, also war meine Entscheidung sie aufzusuchen richtig gewesen. Nun musste ich nur noch dieses eine Problem lösen, ich konnte mir einfach nicht erlauben an der letzten Hürde zu scheitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich sah, dass die Person ihren Arm runternahm und sich plötzlich in unsere Richtung drehte, hielt ich meinen Atem an. Zunächst dachte ich, dass sie bemerkte hätte, dass wir sie beobachtet hatten, aber anscheinend schaute sie sich nur um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, sie hat uns nicht bemerkt. Sie wurde gerade &#039;wiedergeboren&#039;. Das Zeitbeben ... die Veränderung der Welt hat aufgehört. Kyon-kun, nun sind wir am Zug.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Asahina-san mit einer monotonen, ernsten Stimme und gab mir das Signal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trat aus der Dunkelheit hervor und begab mich in Richtung Schultor. Es gab keinen Grund sich zu beeilen, da sie nicht weglaufen würde. Als die Person mich im Licht der Straßenlaterne bemerkte, stand sie wie erwartet immer noch vor dem Tor der Schule. Wenn sich etwas geändert hatte, dann ihr Gesichtsausdruck. Ihr erstaunter Blick ließ mich plötzlich melancholisch werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hallo.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich rief sie so, als würde ich einen Freund ansprechen, den ich eine lange Zeit nicht gesehen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin&#039;s. Wir sehen uns also wieder.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-sans Tonfall sagte eigentlich schon alles. Von allen Leuten die ich kannte, gab es außer Haruhi nur eine einzige Person, bei der Asahina-san sich so unsicher fühlte. Denkt darüber nach. Nach dem 18. verschwanden alle Spuren von Übernatürlichkeit aus den Akten der Mitglieder der SOS-Brigade, doch ihre Persönlichkeiten blieben so wie sie waren. Nur bei einer Person hatten sich Aktionen, Ausdruckweise und Verhalten komplett verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem matten Nachthimmel stand eine kleine Gestalt in der Uniform der North High und wusste nicht was gerade passierte. Sie wirkte wie ein Schlafwandler, der plötzliche aufgewacht ist und sich verwirrt umschaut, ohne zu wissen, wo er gerade ist ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist also dafür verantwortlich, habe ich Recht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vor mir stehende Nagato Yuki, diesmal mit Brille, war weder eine Außerirdische, noch irgendeine andere geheimnisvolle Entität, sondern nur ein sehr schüchterner Bücherwurm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato wirkte noch überraschter als vorher und verstand nicht, was gerade passierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum ... warum ... bist du hier?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wollte ich dich gerade fragen, weiß du weshalb du hier bist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich gehe nur spazieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Nagato nervös und weitete dabei ihre Augen. Das Licht der Straßenlampe reflektierte sich in ihren Brillengläsern. Ich schaute sie an und dachte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nein Nagato, so einfach ist das nicht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mädchen war einfach nur erschöpft. Wenn man den ganzen Tag von Haruhi schikaniert wird, nebenbei ständig mein Leben retten muss und im Geheimen noch an irgendeinem unbekannten Ort aktiv ist, dann ist es nur verständlich, wenn einen irgendwann die Puste ausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir vor einer Weile in Nagatos Wohnung waren, sagte sie uns folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die fehlerhaften Dateien in meiner Erinnerungsdatenbank werden eine anormale Reaktion auslösen. Es war absehbar, dass dieses Ereignis eintreten wird. Am 18. Dezember drei Jahre in der Zukunft werde ich die Welt rekonstruieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fuhr ruhig fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es gibt keine Gegenmaßnahmen, da ich nicht weiß, wie diese Fehler auftreten konnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich wusste es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wusste was sich hinter Nagatos unerklärlichem, abnormalem Verhalten versteckte und woher diese fehlerhaften Dateien kamen, die sie angesammelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eines der elementarsten Grundbedürfnisse. Selbst für eine aus komplexen Programmen bestehende künstliche Intelligenz, selbst für einen menschenähnlichen Androiden, der so was nie installiert bekommen hatte, war es verständlich irgendwann so ein Verlangen zu entwickeln. Du wirst es niemals verstehen, aber ich schon. Und Haruhi vermutlich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fuhr unbeeindruckt von ihrem besorgten Gesichtsausdruck damit fort Nagato zu beobachten. Das Traummädchen aus dem Literaturclub wirkte nun noch unsicherer. Als ich sah wie hilflos sie war, wollte ich am liebsten schreien: &amp;quot;Nagato! So was nennt man Gefühle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Reaktion war nur deswegen so heftig, weil du eigentlich keine Emotionen haben dürfest. Du wolltest vermutlich am liebsten schreien, durchdrehen oder Haruhi: &amp;quot;Du dummes Mädchen! Ich hab genug von dir!&amp;quot; an den Kopf werfen. Stimmt&#039;s? Nein, selbst wenn sie nicht so dachte, was sie getan hatte war absolut verständlich. Ich kann ihr das vergeben, weil ich selber teilweise dafür verantwortlich war. Ich hatte zu sehr darauf vertraut, dass sie mir immer aus der Patsche hilft, mich daran gewöhnt, dass sie alle Probleme löst. Ich dachte immer, dass ich solange Nagato da ist mein Gehirn ausschalten könnte. Was für ein Idiot ich doch gewesen bin; ein noch größerer Idiot als Haruhi. Deshalb hatte ich nicht das Recht Nagato irgendetwas vorzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also der Grund, wieso Nagato auf die dumme Idee kam die Welt zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine anormale Reaktion oder ein Programmfehler?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mann, du nervst wirklich, es ist keines von beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das was sich Nagato wünschte war einfach nur eine normale Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ließ nur meine Erinnerungen unangetastet und veränderte die der anderen, inklusive ihrer eigenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kannte ich endlich die Antwort auf die Frage, die mich schon seit Tagen beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Warum war ich der einzige, dessen Erinnerungen nicht verändert wurden?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort war einfach, das Mädchen wollte mir die Wahl lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist die veränderte Welt besser? Oder ist die ursprüngliche Welt besser?&#039;&#039; Nach ihrem gut ausgearbeiteten Drehbuch war ich es, der die letzte Entscheidung treffen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt noch mal!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Höhle mit &amp;quot;die Wahl lassen&amp;quot;! Ich hatte niemals eine!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte ich einfach nur die SOS-Brigade zurückgewollt, dann hätte ich mir die ganze Mühe nicht machen brauchen. Ich könnte sie in der neuen Welt einfach wieder aufmachen. Haruhi und Koizumi würden zwar auf eine andere Schule gehen, aber das wäre kein großes Problem. Nennen wir es einfach außerschulisches Hobby. Dieser Mystery-Club könnte sich dann wie üblich im Cafe treffen und Haruhi würde wie immer mit irgendwelchem lächerlichen Kram ankommen, während Koizumi dabei die ganze Zeit grinst. Asahina-san würde sehr verzweifelt aussehen und ich würde mit einem mürrischen Blick mein Gesicht abwenden ... Diese Szene zog an meinem geistigen Auge vorbei. Die Nagato dort würde vermutlich auch beunruhigt sein, aber trotzdem still ihr Buch weiterlesen. Aber ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre einfach nicht mehr die SOS-Brigade, die ich kenne. Nagato wäre keine Außerirdische mehr, Asahina-san keine Zeitreisende aus der Zukunft, Koizumi nur ein normaler Mensch und Haruhi würde keine außergewöhnlichen Kräfte mehr besitzen. Es würde nur noch ein einfacher, normaler und glücklicher Club sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde mir das gefallen? Wäre das nicht besser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hatte ich eigentlich am Anfang gedacht? Was hätte ich am liebsten zu Haruhi gesagt, als sie mich ständig mit ihren absurden, schwachsinnigen Ideen nervte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was für ein Mist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es reicht!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bist du blöd?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mir reicht es langsam!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz begann zu schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein normaler High-School-Schüler wurde dazu gezwungen an irgendwelchen nervenden Aktivitäten teilzunehmen und schaffte es gerade noch so zu überleben, damit er diese Geschichte erzählen kann. Das war die Rolle, die ich die ganze Zeit spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nun? Ja, Kyon, ich rede mit dir! Ich will dir eine sehr wichtige Frage stellen, also hör genau zu und beantworte sie. Du kannst der Frage nicht ausweichen. Nur ein einfaches &amp;quot;Ja&amp;quot; oder &amp;quot;Nein&amp;quot; reicht aus. Also Ohren auf, hier kommt die Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Macht so ein verrücktes und außergewöhnliches Schulleben nicht Spaß?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeil dich und antworte, Kyon, aber denk vorher sehr gut über die Antwort nach. Nun? Die Frage ist doch berechtigt, oder? Beeil dich und sag es mir endlich. Eine Welt, in der ich ständig von Haruhi schikaniert werde; mich Außerirdische angreifen; ich mir wilde Theorien von einer Zeitreisenden anhören muss; das philosophische Gelaber eines Espers ertragen muss; in einer geschlossenen Parallelwelt zusammen mit amoklaufenden Riesen eingesperrt werde; mit einer sprechenden Katze zusammen wohne; unbegreifliche Sprünge durch die Zeit mache und obendrein immer verhindern muss, dass Haruhi etwas von allem mitbekommt, damit die Kommandantin der SOS-Brigade fröhlich damit weitermachen kann nach übernatürlichen Dingen zu suchen, ohne zu wissen, dass sie dabei nur Chaos anrichtet ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Findest du so eine Welt nicht interessant?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder hat dich das alles nur genervt? Wolltest du ihr lieber sagen, dass es endlich reicht? Immerhin hast du sie immer für einen Dummkopf gehalten und dich entschlossen sie zu ignorieren. Stimmt das? Würdest du also lieber sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Diese Welt war nicht wirklich interessant.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin ging dir Haruhi in der Ursprungswelt total auf die Nerven. Egal was für dumme Ideen sie hatte, du hattest dabei immer ein Gefühl der Melancholie. Natürlich dürfest du so eine Welt doch nicht interessant finden, oder? Und sag mir nicht, dass es nicht stimmt. Du weißt, dass es so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wirklichkeit hast du das alles heimlich genossen. Weil diese Welt interessant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du fragst mich warum ich das sage?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lass mich sagen warum:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hast du nicht die Enter-Taste gedrückt?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du weißt schon, die für das Notfall-Flucht-Programm, das Nagato für dich zurückgelassen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bist du bereit?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage hast du mit einem entschlossenen &amp;quot;Ja&amp;quot; beantwortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich nicht Recht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl unsere große Göttin Nagato so weit ging und für dich eine stabile Welt erschuf, hast du ihr großzügiges Angebot einfach so ausgeschlagen. Diese idiotische Welt, in der du seit dem ersten Treffen mit Haruhi im April leben musstest, ist für dich anscheinend zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Du möchtest tatsächlich in diese verrückte Welt zurückkehren, in der Außerirdische, Zeitreisende und Esper einfach so in der Schule herumlaufen. Warum willst du das? Hast du dich nicht die ganze Zeit darüber beschwert, wie bedauernswert dein Leben ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dem wirklich so wäre, warum hast du dann nicht das Flucht-Programm ignoriert? Hättest du dich dazu entschieden in der normalen Welt zu bleiben, wären Haruhi, Asahina-san, Koizumi und Nagato ganz normale High-School-Schüler und du könntest unter Haruhis Herrschaft ein glückliches Leben führen. Da sie keine übernatürlichen Kräfte mehr hätte, könntest du dich von den ganzen surrealen Erlebnissen verabschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Welt würde Haruhi nur ein ganz normales Mädchen sein, das gerne andere Leute herumkommandiert; Asahina-san wäre nicht länger eine Zeitreisende, sondern nur eine sehr süße Person; Koizumi wäre ein normaler Schüler und hätte nichts mehr mit einer mysteriösen &amp;quot;Organisation&amp;quot; zu tun und Nagato würde nur ein schüchternes und buchliebendes Mädchen sein, das keine erstaunlichen Kräfte mehr einsetzen müsste, um jemanden zu beobachten oder zu beschützen. Natürlich würde sie die meiste Zeit nur ausdruckslos herumsitzen, aber ich bin mir sicher, dass sie auch mal über den einen oder anderen doofen Witz herzhaft lachen und danach heftig erröten würde. Wer weiß, vielleicht würde sie durch die Zeit die ich mit ihr verbringe sogar irgendwann offener werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein idyllisches Leben würde es sein und trotzdem hast du es nicht gewollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum nur?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage dich ein letztes Mal. Antworte mir ehrlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Findest du Haruhi die Nervensäge und die albtraumhaften Ereignisse die sie verursacht hat interessant? Beeile dich und antworte!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich tue ich das.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwortete ich und ergänzte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich muss keine wissenschaftliche Abhandlung darüber schreiben, um zu erkennen, dass es Spaß gemacht hat. Frag mich so was triviales nie wieder.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte jemand gesagt das wäre nicht interessant, dann wäre diese Person ein Vollidiot. Ihr Verstand wäre dreißig Mal kleiner als der von Haruhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es geht hier um Außerirdische, Zeitreisende und Esper!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst einer von denen würde schon faszinierend sein, aber gleich drei dieser interessanten Charaktere auf einen Schlag, und Haruhi darf ich natürlich nicht vergessen, sorgen garantiert für Unterhaltung. Ich würde mich nie wieder langweilen. Wenn jemand irgendwelche Einwände hätte, würde ich ihn vermutlich sofort zusammenschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ist das also.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich zu mir selbst. Man könnte sagen, dass ich endlich die Erleuchtung gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bevorzuge die ursprüngliche Welt. Diese Welt passt einfach nicht zu mir. Tut mir leid, Nagato. Dein aktuelles Ich sagt mir nicht so zu, ich ziehe lieber die Nagato von früher vor. Außerdem steht dir die Brille nicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nagato aus dieser Welt schaute mich verwirrt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was redest du da ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nagato Yuki die ich kenne würde so was niemals sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mädchen wusste nichts von den drei Tagen, als ich herausfand, dass irgendetwas nicht stimmte. Das lag daran, dass diese Nagato sozusagen wiedergeboren wurde ich mich niemals getroffen hatte. Sie konnte sich also nicht daran erinnern, dass ich panisch in den Literaturclub gestürmt kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzigen Erinnerungen, die diese Nagato besaß, waren die künstlich erschaffenen Erinnerungen aus der Bibliothek. Sonst gab es absolut nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Monaten waren Haruhi und ich in dieser grauen, geschlossenen Parallelwelt gefangen. Nach Koizumi handelte es sich dabei um eine Welt, die von Haruhi erschaffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich hat Nagato diese Kraft irgendwie genutzt. Irgendwie muss es ihr gelungen sein Haruhi diese geheimnisvolle Kraft zu stehlen, um damit dann diese Welt zu erschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich ziemlich praktisch, diese Kraft. Egal wer sie besitzt, jeder würde sie dafür benutzen um entweder noch mal von ganz vorne anzufangen oder zu einem Zeitpunkt zu springen, an dem es gerade besonders gut lief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein normaler Mensch könnte sich diese Wünsche natürlich niemals erfüllen und das war auch gut so. Ich wollte nicht noch mal von ganz vorne anfangen und deswegen bin auch mit Haruhi aus der geschlossenen Parallelwelt geflüchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Zwischenfall fand also statt, weil Nagato irgendwie die gottgleichen, allmächtigen Fähigkeiten von Haruhi auf sich übertragen hatte. Haruhi wusste nichts davon und Nagato hatte die Kontrolle verloren, was schließlich zur Veränderung der Welt führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging zur kleinen, angespannt wirkenden Gestalt vor mir. Nagato bewegte sich nicht und starrte mich nur an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Egal wie oft ich gefragt werde, meine Antwort bleibt immer die gleiche. Bitte mach das alles wieder rückgängig und vergiss dich dabei nicht. Wir haben das bis jetzt immer überstanden und wir werden auch noch viele weitere Tage in der SOS-Brigade überstehen. Falls du meine Hilfe brauchst, reicht es aus ein Zeichen zu geben und ich bin sofort zur Stelle. Außerdem hat sich Haruhi in letzter Zeit sowieso zurückgehalten, es gibt also keinen Grund, dass du so eine ungesunde Kraft benutzt, um damit gewaltsam die Welt zu verändern. Lass alles einfach so wie es ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nagatos Augen unter den Brillengläsern konnte man langsam Furcht erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kyon-kun ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san zog mich an meinem Ärmel und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es hat keinen Zweck ihr das zu erklären. Sie hat sich ja auch verändert. Diese Nagato-san ist ein ganz normales Mädchen ohne irgendwelche Kräfte ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte plötzlich über etwas nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die langhaarige Haruhi aus dieser Welt besaß keine gott- oder sollte ich lieber sagen teufelsähnlichen Kräfte, sie war nur eine ganz gewöhnliche Schülerin, obwohl sich an ihrem dreisten Charakter natürlich nichts geänderte hatte, was man gut daran sah, dass sie ohne zu zögern in die North High platzte. Ihre Augen funkelten hell, als sie mir, den sie nur unter dem Namen John Smith kannte, neugierig dabei zuhörte, wie ich ihr die Geschichte der SOS-Brigade erzählte und dann rief: &amp;quot;Klingt nach Spaß!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der stets ein breites Grinsen tragende Koizumi sagte er würde Haruhi mögen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass er dabei meine Sportuniform trug und eine seltsame Grimasse verzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese bebrillte Nagato lud mich in den Literaturclub ein und erinnerte sich zusammen mit mir an die künstlich erschaffenen Erinnerungen. Ihr Lächeln war so wie ein Sonnenaufgang hinter dem Horizont. Ich würde es gerne noch mal wieder sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mir war klar, dass ich diese Leute nie wieder sehen würde. Wenn ich ehrlich bin vermisste ich sie schon jetzt ein wenig. Nur waren sie nun mal künstlich hergestellt worden. Nicht die Haruhi, Koizumi, Nagato und Asahina-san die ich kannte. Es war schade, dass ich mich von ihnen nicht verabschieden konnte, aber mein Entschluss stand fest. Ich möchte &amp;quot;meine&amp;quot; Haruhi, Koizumi, Nagato und Asahina-san zurückhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hob die Pistole und richtete sie auf Nagato, die augenblicklich auf der Stelle einfror. Als ich ihre Reaktion sah, fühlte ich mich so, als würde ich gerade ein Verbrechen begehen, aber nun war nicht der Zeitpunkt um noch zu zögern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alles wird bald wieder normal sein. Wir werden viele unterschiedliche Orte besuchen, zusammen an Weihnachten Feuertopf essen und dann zusammen zum Landhaus in den verschneiten Bergen gehen. Du kannst diesmal die große Detektivin spielen. Eine große Detektivin, die den Fall schon aufgeklärt hat, bevor er überhaupt stattfinden konnte, nicht wahr? Das wird ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kyon-kun! Pass auf ... KYAA!!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Asahina-san schrie, hatte schon jemand meinen Rücken gerammt. Der dumpfe Aufprall ließ mich erzittern, selbst mein Schatten unter der Straßenlaterne zitterte. In diesem Schatten tauchte die Silhouette einer anderen Person auf. Was? Wer ist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde nicht zulassen, dass du Nagato-san etwas antust!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute über meine Schulter und sah das blasse Gesicht eines Mädchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakura Ryoko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was zum ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte nichts machen, als sich plötzlich etwas Eiskaltes in meinen Unterleib bohrte. Es war ein flacher Gegenstand, der tief in meinen Körper eindrang. So kalt. Das Gefühl der Desorientierung war viel stärker als der Schmerz. Was passierte gerade? Wie kann das sein? Wieso ist Asakura hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hehe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Grinsen wirkte auf mich wie eine ausdruckslose Maske, die plötzlich anfing zu lächeln. Asakura trat zurück und zog das blutbefleckte Messer, das sie in meinen Unterleib gerammt hatte, wieder aus mir raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verlor sofort die Balance und fiel wie ein Brummkreisel auf den Boden. Nagato, die die ganze Zeit in meiner Nähe stand, ging ebenfalls in die Knie und sagte ängstlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asakura ... -san?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakura winkte mit dem Schweizer-Armee-Messer, das in mein Blut getaucht war, als wolle sie jemanden grüßen und sagte dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hallo, Nagato-san. Mach dir keine Sorgen, solange ich hier bin, werde ich jeden eliminieren, der dich bedroht. Das war der Grund weshalb ich erschaffen wurde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakura lächelte und fuhr fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das hast du dir doch so gewünscht, oder nicht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Lüge. Nagato würde sich niemals so etwas wünschen. Sie würde nicht einfach einen Vogel töten, nur weil er nicht so singt wie es ihr gefällt. Auf keinen Fall. Als Nagato anfing sich seltsam zu verhalten, begann auch die neu erschaffene Asakura sich seltsam zu verhalten, so wie ein Schatten von Nagato ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakuras Schatten bewegte sich langsam über meinen Körper und es dauerte nicht lange, bis ihre Silhouette meine Sicht auf den Mond verdeckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass mich dich nun auf deine letzte Reise schicken. Wenn du erst mal tot bist, ist alles wieder in Ordnung. Es ist ja sowieso deine Schuld, dass Nagato leiden musste. Tut es weh? Ja, da bin ich mir sicher. Genieß dieses Gefühl solange es anhält, denn es wird dein letztes sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das breite Messer erhob sich langsam und seine Spitze war auf mein Herz gerichtet. Das Blut strömte unaufhörlich aus mir heraus. &amp;quot;War es das?&amp;quot; ... Ich strengte mich an bei Bewusstsein zu bleiben, aber langsam verschwamm alles vor mir. Das ist also deine Aufgabe, Psycho-Asakura? Nagato Yuki auf diese Weise zu helfen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Messer raste auf mich zu ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urplötzlich kam von der Seite eine Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...!!!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand hielt die Klinge des Messers mit der bloßen Hand fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer ...?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der bloßen Hand ...!? Wo hab ich das schon mal gesehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da meine Sicht immer stärker verschwamm, konnte ich nicht sagen wer es war. Hier ist zuwenig Licht, kann jemand nicht mal das Licht anmachen? Sie stand vor der grellen Straßenlaterne, deshalb konnte ich ihr Gesicht nicht erkennen. Ich wusste nur, dass es ein kurzhaariges Mädchen war ... sie trug die Uniform der North High ... hatte keine Brille auf ... mehr konnte ich nicht erkennen ... Koizumi! Wo ist der Kerl, der eigentlich für die Beleuchtung zuständig ist, wenn man ihn mal braucht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was ...!?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rief die auf dem Boden sitzende Nagato leise. In ihren Brillengläsern wurde das grelle Licht der Straßenlaterne reflektiert, deswegen konnte ich ihren Gesichtsausdruck nicht klar erkennen. Hatte sie Angst? Oder war sie überrascht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum? Du bist doch ...!? Warum ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrie Asakura. Sie sprach anscheinend mit dem Mädchen, das die Klinge mit ihrer bloßen Hand gestoppt hatte, aber das Mädchen reagierte nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es klang so, als würde Asahina-san direkt neben mir sein, als sie sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, Kyon, ich hätte es ja eigentlich wissen müssen, aber trotzdem ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kyon-kun! Kyon-kun ... Nein! Das darf nicht passieren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun waren da anscheinend zwei Asahina-sans. Die eine war die erwachsene Asahina-san und die andere war die jüngere Version. Beide hatten Tränen in ihren Augen und schüttelten meinen Körper. He ihr beiden, das tut weh ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moment? Was macht die junge Asahina-san hier? Ich konnte ja verstehen, dass die erwachsene Version meine Hand hielt und weinte, da sie mit mir zusammen in diese Zeitebene gekommen ist, aber woher kam die andere Asahina-san? Ah, nun verstehe ich es. Das ist eine von diesen Halluzinationen, bei denen das ganze Leben noch mal an einem vorbeizieht, wenn man gerade dessen Ende erreicht hat ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war viel unheimlicher als die Schmerzen und das viele Blut, das aus meinem Körper strömte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdammt, ich sterbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte gerade darüber nach, wie bedauerlich es ist, dass ich kein Testament aufgesetzt hatte, als ich bemerkte, dass jemand sich über mich beugte. Die Person hob mich und die nun auf dem Boden liegende Nadelpistole auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bekannte Stimme war zu hören, obwohl ich mich nicht daran erinnerte wem sie gehörte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir ja leid, aber ich hab meine Gründe warum ich dir nicht sofort helfen kann, also hasse mich nicht dafür. Immerhin war es für mich genauso schmerzhaft. Wie auch immer, wir wissen was getan werden muss und kümmern uns um den Rest. Ach ja, du wirst später auch wissen was du zu tun hast. Also versuch jetzt zu schlafen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über was spricht er da gerade? Und mit wem spricht er überhaupt? Was tun? Und wer kümmert sich um was? Bilder zogen an meinem geistigen Auge vorbei; Asakuras verheerender Treffer; die sich auf ihren Händen abstützende Nagato auf dem Boden; die beiden Asahina-sans und die Haruhi in einer anderen Schuluniform; alles verschmolz miteinander und wurde zu einem Chaos aus Farben und Formen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fiel langsam in Ohnmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4&amp;diff=38215</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band4 Kapitel4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4&amp;diff=38215"/>
		<updated>2008-11-25T18:27:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Kapitel 4 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Kapitel 4 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke jeder der die gleiche Erfahrung gemacht hat, wird wissen wie unheimlich es ist alleine im Dunkeln durch die Schule zu laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hängte meine Jacke über die Schulter und ging langsam aus dem Clubraum. Als ich mich in Richtung Treppe begab, versuchte ich wie ein Ninja keine unnötigen Geräusche zu machen und jedes Mal bevor ich um eine Ecke bog, versicherte ich mich erst, dass dort niemand auf mich wartete. Das war wirklich aufreibend! Ich hatte keine Ahnung welchen Tag wir heute hatten, aber es wäre sehr ungünstig, wenn mich irgendein Lehrer auf Wache gesehen hätte. Ich wüsste nicht mal, wie ich ihm das hier erklären sollte - ehrlich gesagt wünschte ich jemand würde mir erklären was hier gerade passierte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich die schwüle Luft schon eine längere Zeit ertragen musste, erreichte ich endlich schweißgebadet die Eingangshalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was haben wir denn da ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich und öffnete danach mein Schuhfach. Darin befanden sich die Schuhe von jemand anderen - ich war ziemlich sicher, dass es nicht meine waren. Dass jemand nur das Fach verwechselt und aus Versehen meine Schuhe genommen hatte, schloss ich schnell aus. Es war mitten im Sommer, also muss ich wieder in eine Parallelwelt gesprungen sein – wirklich beeindruckend was für  eine Phantasie ich habe. Der Besitzer dieses Schuhfaches war jedenfalls nicht ich, sondern jemand aus dieser Parallelwelt. Ich war nicht so überrascht wie ich es eigentlich sein sollte, denn entweder hatte ich mich an das alles schon gewöhnt oder stand diesen überwältigenden Ereignissen längst gleichgültig gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man nichts machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es unangebracht die Schuhe für drinnen außerhalb der Schule zu tragen, aber ich hatte keine andere Wahl. Ich wollte diese Schule so schnell wie möglich verlassen. Wie erwartet war die Eingangstür nachts verschlossen, also begab ich mich zu einem der Fenster in der Nähe, öffnete dessen Schloss und hob das Fenster vorsichtig an. Langsam atmete ich die Nachtluft ein und sprang aus dem Fenster, genau auf die steinernen Stufen, auf denen mich Haruhi aufgeweckt hatte, als wir uns in der geschlossenen Parallelwelt befanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich etwa zehn Sekunden gewartet hatte und mir sicher war, dass niemand mich sehen konnte, ging ich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war draußen genauso heiß wie in der Schule. Diese typische schwüle japanische Sommerhitze. Und da ich gerade aus dem eiskalten Winter kam, entschlossen sich meine Schweißporen mich regelrecht in Schweiß zu baden. Ich wischte ihn mir mit meinem langärmeligen Hemd aus dem Gesicht und ging zum Schultor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss der Schule für ihren nicht vorhandenen Sicherheitsdienst danken - es reichte aus über den Zaun zu klettern und schon war ich draußen. Ganz einfach. Nachdem ich den Zaun überwunden hatte, nahm ich meine Jacke, die ich vorher über den Zaun geworfen hatte, wieder mit und dachte beim Betrachten des Sternenhimmels darüber nach, was ich als nächstes machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle stand herauszufinden welches Datum wir hatten, da zwischen der Vergangenheit und Zukunft sicherlich ein großer Zeitunterschied lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich entschloss mich erstmal den Hügel runterzulaufen, denn auf dem Weg nach unten sollte es einen kleinen Laden geben. Den Gedanken einen der Einwohner zu fragen: &amp;quot;Welches Jahr und welchen Monat haben wir heute?&amp;quot; verwarf ich schnell, denn dann hätte ich wohl damit rechnen müssen, dass er mich für einen dieser verrückten High-School-Schüler hält und mich von den netten Leuten in den weißen Kitteln abholen lässt. Also versuchte ich lieber das Datum auf eigene Faust herausfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber es ist wirklich ziemlich heiß ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir war ja schon alleine durch die Winteruniform heiß, aber nun klebte sogar meine Hose durch den ganzen Schweiß an den Beinen. Das war der Moment, an dem anfing den Erfinder dieser synthetischen Fasern wirklich zu hassen. Ach ja, warm hält diese Winteruniform einen natürlich auch nicht; sie wurde nur gemacht um gut auszusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund warum ich mir über so was Gedanken machte war, dass mein Gehirn wieder anfing normal zu arbeiten. Anstatt im Winter frierend auf den Beginn des Frühlings zu warten, ziehe ich es vor mich über den heißen Sommer zu beschweren, während ich mich dabei mit einem Fächer abkühle. Davon mal abgesehen ist in meinem ersten Sommer auf der High School so einiges passiert, das zwar geistig und körperlich sehr anstrengend gewesen ist, aber nachdem ich es erstmal hinter mir hatte, schon gar nicht mehr so schlimm erschien. Und immerhin konnte ich Asahina-san in einem Schwimmanzug bewundern. Dabei fällt mir auf, dass wir bis jetzt keine SOS-Brigaden-würdige Aktivitäten im Winter hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Kopf voll mit dem Geschmack des Feuertopfes, den ich so vermisste, ging ich den Abhang hinunter. Nach 15 Minuten sah ich endlich ein beleuchtetes Schild. Es war der kleine Laden, den ich ab und zu aufsuchte, um mir einen kleinen Snack für den Heimweg mitzunehmen. Ich wusste nun zumindest, dass die aktuelle Uhrzeit vor dem Zeitpunkt liegen muss, an dem der Laden schließt, denn er war noch offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeduldig warte ich darauf, dass sich die automatische Tür öffnete und schaute mich erstmal draußen um. Es dauerte eine Weile, bis ich mich an die Kühle der Klimaanlage gewöhnte und so nutzte ich die Zeit, einen Blick auf die Analoguhr an der Wand zu werfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Uhr dreißig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Sonne schon untergegangen war, musste es acht Uhr dreißig nachts sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist mit dem Datum? Welches Jahr hatten wir? Es gab eine Menge Zeitungen auf dem Regal und jede von ihnen würde genügen. Ich nahm mir willkürlich eine der Sportzeitschriften und blätterte sie hastig durch. Es war egal was da stand, selbst wenn ich eine dieser billigen Boulevardzeitschriften in den Händen hielt, würden sie nicht so weit gehen das Datum oben auf der Seite zu fälschen, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr fuhr mit meinen Augen bis zu einer bestimmten Stelle und dann sah ich es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Zahlen, über die einige Leute sicherlich sehr glücklich sein würden, waren zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welches Jahr hatten wird? Als ich das Datum oben auf der Seite bestätigte, wirkte es fast so, als wolle ich die Zeitschrift aufsaugen. Der Verkäufer sah mich ziemlich genervt an, aber das war mir zu diesem Zeitpunkt völlig egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich starrte immer und immer wieder auf die vierstellige Nummer. Wenn ich das Jahr aus dem ich gekommen war - dort wo wir immer noch den kalten Dezember hatten – von der Jahreszahl auf dieser Zeitschrift abziehen würde ... selbst ein Kind könnte diese einfache Matheaufgabe lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist es also, Nagato ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hob meinen Kopf und seufzte schwer, während ich an die Decke starrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fröhlich romantische Tanabata-Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute war der 7. Juli vor 3 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanabata vor drei Jahren ... was ist an diesem Tag passiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tanabata &amp;quot;dieses Jahres&amp;quot; war wie eine Rhapsodie; wir hatten gerade unsere Wünsche aufgeschrieben und an Bambusstäben aufgehängt, als mich Asahina-san dazu einlud, mit ihr in die Vergangenheit zu reisen - genau zum heutigen Tag. Danach traf ich Asahina-sans ältere Version, die mich dazu drängte noch in jener Nacht zur East Junior High zu gehen. Und so begegnete ich einer uns allen wohlbekannten Siebenklässlerin, die gerade dabei war über einen Zaun zu klettern und mich mehr oder weniger dazu zwang, ihr dabei zu helfen mit weißer Kreide eine Nachricht fürs All auf den Sportplatz zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später brachte mich Asahina-san (klein), die ihr Gerät zum Zeitreisen (genannt ZEZ) verloren hatte, zu Nagatos hochklassiger Wohnung, wo wir beide uns für drei Jahre schlafen legten, um wieder in die Zeit zurückzukehren, aus der wir kamen …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bedeutet ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war leichter als eine einfache Matheaufgabe. Ich musste nichts anderes tun als genau das zu wiederholen, was ich damals gemacht hatte. Das ist es! Ich hab endlich raus was ich machen muss, damit in diese verrückte Welt wieder Ordnung einkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die einzige Möglichkeit, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Beine zitterten ziemlich stark, nicht weil ich Angst hatte, sondern vor Aufregung, denn mir war nun klar, dass etwas Wichtiges getan werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tanabata vor drei Jahren. Die East Junior High. Die mysteriösen Zeichen. John Smith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was auf den ersten Blick zusammenhangslos erschien ergab nun einen Sinn. Endlich erkannte ich es. Dabei war es eigentlich so einfach. Ich sagte noch mal das Gleiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bedeutet ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sie&amp;quot; sind &amp;quot;hier&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verführerische Asahina-san (groß) und Nagato Yuki im Standby-Modus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Personen die mir helfen konnten waren hier in dieser Zeitebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich die Zeitschrift auf den Boden warf und aus dem Laden stürmte, dachte ich nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich an das erste Mal, als ich vor drei Jahren hier ankam. Asahina-san (klein) hatte mich auf der Bank im Park nahe der Kouyouen-Station aufgeweckt und mir gesagt: &amp;quot;Es ist ungefähr neun Uhr in der Nacht.&amp;quot; Wenn ich ungefähr eine halbe Stunde rennen würde, sollte ich rechtzeitig ankommen. Das Problem war nur, dass ich nicht wusste, ob der Übeltäter diese Zeitebene verändert hatte. Wenn es Veränderungen gäbe, dann würde ich hier mein anderes Ich nicht anfinden. Aber unabhängig davon musste ich entweder Asahina-san (groß) treffen oder Nagato in ihrer Luxuswohnung aufsuchen; oder beide hintereinander. Das bedeutet es gab zwei Möglichkeiten und ich musste mich für eine entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato würde die ganze Zeit in ihrer Wohnung sein, es spielte also keine Rolle wann ich sie aufsuche, aber Asahina-san (groß) konnte ich nur an einem ganz bestimmten Zeitpunkt im Park antreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als Lehrerin gekleidete, erwachsene Asahina-san war diejenige, die mir einen Rat wegen der Sache mit &amp;quot;Schneewittchen&amp;quot; gegeben hatte und eilte danach ziemlich schnell zurück in eine noch viel weiter entfernte Zukunft, als die, aus der die mir bekannte Asahina-san stammt. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als sie ihrem jüngeren Ich fröhlich lachend in die Wange kniff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Asahina-san muss mich kennen, daran bestand kein Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Park nicht weit vom Bahnhof entfernt ist, waren kaum Leute zu sehen. Das lag vermutlich daran, dass es schon sehr spät war und man befürchten musste, dass in der Gegend irgendwelche suspekten Gestalten herumlungern würden. Ist das hier irgendeine Pilgerstätte der komischen Leute, fragte ich mich ... das Gleiche dachte ich schon, als ich während des Tanabatas diesen Park aufsuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spektakulärer Auftritt kam für mich nicht in Frage, deshalb ging ich fernab des Weges im Dunkeln die Mauer entlang. Obwohl die Bezeichnung &amp;quot;Mauer&amp;quot; vielleicht etwas übertrieben ist, denn die Wand ging mir nur bis zur Taille. Auf ihr war ein Drahtzaun gespannt und unzählige Büsche jedweder Art umgaben sie. Es war sehr einfach sich hier zu verstecken, selbst am Tag, und in der Nacht erst recht, obwohl ich vorsichtig sein musste, dass mir keine Fußgänger von hinten skeptische Blicke zuwarfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich an die Stelle mit der Bank, an der ich damals aufwachte und bewegte mich entlang der Wand langsam dorthin, um einen passenden Platz zum Verstecken zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war fast neun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme an, dass was ich tat nennt man Voyeurismus. Als ich meinen Kopf aus den Büschen erhob, sah ich endlich das was ich sehen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist die Richtige.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es fühlte sich an, als ob ich einen Film mit mir als Hauptdarsteller ansehen würde. Und es fühlte sich so an, als würde ich mich selber aus den Augen eines Dritten in einer Traumlandschaft sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber wie soll ich das erklären ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Schauer ergoss sich das Licht der Lampen über die Bank und obwohl sie etwas entfernt war, konnte ich klar erkennen, dass die beiden Personen auf ihr Uniformen der North High trugen. Es war genauso wie damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich aus der Vergangenheit und Asahina-san (klein) saßen auf der Bank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere Ich lag mit seinem Kopf auf Asahina-sans Schoß und schlief. Und ungelogen, als ich dort damals lag, hatte ich Träume über die es sich zu schwärmen lohnt. Wie könnte jemand überhaupt gut schlafen, wenn er nicht mal auf dem schönsten Kissen der Welt süße Träume hätte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als Kissen benutze Asahina-san schaute mir ab und zu beim Schlafen zu, blies mir ins Ohr oder spielte damit herum. Mann, ich war wirklich eifersüchtig ... Moment, kann man auf sich selber eifersüchtig sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Augenblick spürte ich wirklich den Drang mein anderes Ich zur Seite zu schieben und seinen Platz einzunehmen, aber letztendlich entschloss ich mich dieses Gefühl zu unterdrücken. Das Ich in dieser Zeitebene hatte mich nicht gesehen. Wäre ich aus dem Gebüsch herausgestürmt, hätte das nur für unnötige Komplikationen gesorgt ... nicht wahr? Jemand hatte das Raum-Zeit-Kontinuum sowieso schon durcheinander gewirbelt; ich wollte es nicht noch weiter ins Chaos stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unterdrückte ich diesen irrationalen Impuls meines Körpers und spielte weiter den Spanner. Je mehr ich darüber nachdachte, desto stolzer wurde ich darauf, dass ich mich in so einer Situation so lange Zeit zusammenreißen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Gedanken fuhr ich mit meiner Observation fort. Asahina-san bewegte ihre kirschroten Lippen und sagte etwas, während mein anderes Ich sich leicht bewegte und dann langsam aufwachte. Es war nicht möglich von dort wo ich mich versteckte zu hören was Asahina-san gesagt hatte, aber ich konnte mich sehr gut daran erinnern, dass es die Worte: &amp;quot;Oh, du bist aufgewacht?&amp;quot; gewesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Asahina-san eine Weile mit &amp;quot;mir&amp;quot; gesprochen hatte, wurde sie müde und legte ihren Kopf auf &amp;quot;meine&amp;quot; Schulter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Busch hinter der Bank wackelte und dann erschien sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie trug eine weiße, langärmelige Bluse und einen blauen Mini-Rock. Wie könnte ich diesen an eine Lehrerin erinnernden Aufzug jemals vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ende Mai schrieb sie mir eine Nachricht, in der sie mich darum bat sie zu treffen und gab mir später den Hinweis mit &amp;quot;Schneewittchen&amp;quot;. Sie hatte mir sogar von ihrem sternförmigen Muttermal erzählt. Und dann, an diesem Tag als das Tanabata-Fest stattfand, lies sie Asahina-san (klein) einschlafen und führte mich zu Haruhi, bevor sie verschwand ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erwachsene Version von Asahina-san.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war unschwer zu erkennen, dass Asahina-san (groß) aus einer noch viel weiter entfernten Zukunft stammte als ihr jüngeres Gegenstück, denn sie ist im Laufe der Zeit nicht nur größer geworden, sondern ihr ganzer Körper hatte sich prächtig entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war genauso wie damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ja am Tanabata vor drei Jahren selber hier gewesen und vor meinen Augen spielte sich genau das ab, an was ich mich erinnern konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie eine Weile mit &amp;quot;mir&amp;quot; gesprochen hatte, kniete sich Asahina-san (groß) runter, um Asahina-san (klein) leicht zu zwicken und dann zu streicheln. Daraufhin stand sie wieder auf und sagte etwas zu &amp;quot;mir&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war ihre Aufgabe dich hierher zu bringen und von nun an ist es meine Aufgabe dich zu führen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Äh ... was für ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke das war es, was gesagt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem mein anderes Ich Asahina-san (groß) mit offenem Mund zugehört hatte, machte sie sich auf den Weg und verschwand aus dem Schein der Straßenlampen. Erst jetzt wurde mir klar, dass sie in Richtung des Ausgangs ging, der entgegengesetzt von dem liegt, der zur East Junior High führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich&amp;quot; blieb zurück und konnte, von Asahina-sans (groß) Ausführungen beeindruckt, nichts anderes tun als Asahina-san (klein) beim Schlafen zuzusehen, während &amp;quot;ich&amp;quot; dabei über etwas nachdachte. Ich versuchte mich zu erinnern, über was &amp;quot;ich&amp;quot; nachgedacht hatte, aber ich gab nach ein paar Sekunden auf in der Vergangenheit zu schwelgen, da ich Asahina-san (groß) nicht aus den Augen verlieren wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sprang aus dem Gebüsch hinter dem ich mich versteckte und ging schnell durch den Park. Es gab keinen Grund mich länger zu verstecken, denn ich bin damals meinem anderen Ich nicht über den Weg gelaufen. Zu dieser Zeit wusste &amp;quot;ich&amp;quot; ja auch nicht, dass mein anderes Ich sich auch in dieser Zeitebene aufhielt. Das macht Sinn, denn mein damaliges Ich hätte sich sicherlich nicht vorstellen können, wie stark das Raum-Zeit-Kontinuum in meiner Zeitebene in Mitleidenschaft gezogen wurde. Es war also unnötig sich noch Gedanken um &amp;quot;mich&amp;quot; zu machen, der damit beschäftigt war Asahina-san (klein) auf seinem Rücken zu tragen und sich um ganze andere Dinge Gedanken machte. Ich entschloss mich wegzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der nächsten Ecke sah ich sie, etwa hundert Meter entfernt. Um genau zu sein sah ich ihren Rücken, denn sie entfernte sich von mir. Die klackenden Geräusche ihrer hochhackigen Schuhe klangen melodisch. Sie schien nicht in Eile zu sein - das passte mir, denn ich war es. Wenn ich sie nun verlieren würde, dann wüsste ich nicht, wieso ich mir diese ganze Mühe gemacht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging etwas schneller, um die Entfernung zu ihr zu verkürzen. Unter dem gedämpften Licht schienen ihre langen Beine und ihr langes Haar beinahe zu glitzern. Obwohl ich nur ihren Rücken sehen konnte, war ich sicher, dass sie es war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte nicht lange bis ich sie erreichte und sie rufen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stoppte, womit auch die klackenden Geräusche ihrer hochhackigen Schuhe aufhörten. Die weichen, braunen Haare wirbelten über ihren Rücken und wie in Zeitlupe begann sie sich langsam umzudrehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte mich, was sie sagen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Oh? Haben wir uns nicht eben erst voneinander verabschiedet?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bist du mir etwa die ganze Zeit gefolgt? So was darfst du doch nicht machen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;He, wo ist mein anderes Ich?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich war es nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Guten Abend, Kyon-kun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ging durch den Kopf, dass ihr hübsches Gesicht genauso war wie ich es in Erinnerung hatte, als sie mich mit einem breiten Lächeln begrüßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v04_ch4_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Mir ging durch den Kopf, dass ihr hübsches Gesicht genauso war wie ich es in Erinnerung hatte, als sie mich mit einem breiten Lächeln begrüßte..&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist eine Weile her. Zumindest für &#039;dich&#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erwachsene Asahina-san zwinkerte nachdem sie das sagte. Es war tatsächlich das Lächeln, das ich vor fünf Monaten gesehen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Gesichtsausdruck eines Kindes sagte Asahina-san:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gott sei Dank treffen wir uns hier wieder. Wenn ich ehrlich bin war ich schon etwas besorgt, dass ich etwas falsch gemacht habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin immer noch ziemlich ungeschickt&amp;quot;, sagte Asahina-san und streckte dabei niedlich ihre Zunge heraus. Es war so eine bezaubernde Aktion, dass sie ausreichte, um die Knochen im Körper zum Schmelzen zu bringen. Aber wäre ich jetzt in einen Haufen Staub zerschmolzen, dann hätte ich alles verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Asahina-san wusste was ich machen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuchte meine Zunge, die anscheinend ein Eigenleben besitzt, unter Kontrolle zu halten und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san, Sie wussten also, dass ich kommen würde ... Sie wussten, dass ich in diese Zeitebene und an diesen Ort zurückkehren würde, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, Asahina-san nickte, &amp;quot;denn das hier ist ein vorbestimmtes Ereignis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;An dem Tag des Tanabata-Festes brachte mich die kleine Asahina-san zum Tanabata drei Jahre zuvor ... also heute. Sie müssen diejenige gewesen sein, die alles in die Wege geleitet hat, habe ich Recht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, das war eine Voraussetzung. Sonst würdest du jetzt nicht hier sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das leuchtete mir ein, denn wenn ich nicht zur East Junior High gegangen wäre, dann hätte ich auch nicht dieses Graffiti zeichnen können und folglich hätte Haruhi auch nie meinen (falschen) Namen &amp;quot;John Smith&amp;quot; erfahren. Das würde natürlich bedeuten, dass die Haruhi im ersten Jahrgang der Kouyouen-Schule auch nichts von diesem Namen wissen könnte. Mit anderen Worten wäre es für mich unmöglich gewesen die Verbindung zu erkennen, denn außer dem Namen gab es zwischen mir und der jungen Haruhi keine andere Verbindung. Demzufolge hätten wir Fünf uns nicht im Clubraum versammeln können und das Fluchtprogramm wäre nicht ausgeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Moment kam in mir eine Frage auf. Der andere John Smith ... könnte es sein!?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bist du gewesen, Kyon-kun. Das aktuelle Du.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san schenkte mir ein Lächeln, das so schön wie weiße Rosen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist ein wenig anstrengend im Stehen zu reden. Lass uns einen Platz zum Hinsetzen finden. Wir haben noch etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft ihres Lächelns reichte aus, um alle Anspannung und Verwirrung aus mir zu vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Asahina-san hier war, musste das heißen, dass die Zukunft immer noch existierte. Nicht die chaotische Zukunft nach dem 18. Dezember, sondern die mir bekannte Zukunft aus der Haruhi, Asahina-san (klein) und ich stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es musste einen Weg geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde wieder etwas zuversichtlicher und fühlte mich erleichtert. Als ob sie diese Zuversicht noch steigern wollte, fuhr Asahina-san fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von nun an wird es meine Aufgabe sein dich zu führen. Aber danach bist du auf dich alleine gestellt. Ich halte mich dann zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darauf folgte ein Zwinkern, das ausreichte, um meine Knie weich werden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kehrten in den Park zurück und setzten uns auf die Bank, auf der vor kurzem noch &amp;quot;Ich&amp;quot; und Asahina-san (klein) saßen. Bevor sich Asahina-san (groß) hinsetzte, strich sie über die Bank, als würde es sich um ein Andenken von ihren Vorfahren handeln. Ich versuchte genauso ernst zu schauen und setzte mich langsam hin. Die Bank war immer noch warm, es war die Körperwärme von Asahina-san (klein) und meinem anderen Ich, die vor fünf Monaten drei Jahre in die Vergangenheit gereist waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte hastig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist etwas mit dem Fluss der Zeit passiert? Mir ist klar, dass die Zeitebene von der ich komme mit diesem Tanabata verbunden ist. Sonst wäre es nicht möglich, dass ich hier hätte ankommen können. Also, Asahina-san ... bedeutet das, dass es zwischen der Zukunft aus der Sie kommen und der veränderten Zukunft aus der ich komme keine Verbindung gibt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann dir die Einzelheiten nicht erklären.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dachte ich mir, mal wieder &#039;&#039;Geheimsache&#039;&#039;, was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san schüttelte ihren Kopf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es würde zu kompliziert sein, dir das zu erklären. Unsere STC-Theorie basiert auf bestimmten Konzepten, die man kaum mit Sprache vermitteln kann. Erinnerst du dich noch daran, als ich dir das erste Mal erzählt habe, dass ich aus der Zukunft komme?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich konnte ich das. Wir saßen beide zusammen am Ufer des Flusses, während hinter unserem Rücken die Blüten der Kirschbäume herunterfielen, als Asahina-san, von der ich dachte sie wäre nichts anderes als eine süße Schülerin aus einer der höheren Klassen, mir die erschütternde Wahrheit offenbarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich damals nicht gesagt, dass ich dir nichts erklären kann, was du kaum verstehen würdest? Darum geht&#039;s. Jeder Versuch dir alles zu erklären, hätte dich nur noch mehr verwirrt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san klopfte sanft gegen ihren Kopf und zwinkerte gleichzeitig. Egal was für Kleinigkeiten es sind, alles was sie macht ist einfach nur sexy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieses Konzept kann über Sprache nicht vermittelt werden, das geht nur über andere Wege. Verstehst du?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, tat ich nicht. Es wirkte fast so, als wolle Asahina-san einem Kindergartenschüler das Rechnen beibringen, so hoffnungslos war der Fall und ich fühlte mich sowieso schon schwindelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, aber bald wirst du es verstehen. Ganz sicher. Mehr kann ich dir im Moment nicht sagen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bald wirst du es verstehen&#039;&#039;. Wann hatte ich das schon mal gehört? Genau, es war Nagato. Nagato hatte mir dasselbe schon mal gesagt ... Nein, Moment ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistesblitz ging mir auf, als ich folgendes sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor den Sommerferien ... das was Nagato sagte, als wir gerade mit dieser riesigen Grille zu tun hatten ... es ging darum, dass Computer in der Zukunft nicht mehr so sind wie heute, kann es sein ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wow, ich bin beeindruckt. Du kannst dich noch daran erinnern? Du hast Recht, das Gegenstück zu Computern oder dem so genannten Internet in deiner Zeitebene, äh ... es existiert in meiner Zeit nicht mehr, jedenfalls nicht im materiellen Sinne, sondern nur noch als etwas Immaterielles in unseren Gehirnen. Das gilt auch für den ZEZ.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses &amp;quot;Gerät&amp;quot;, das man eigentlich nicht verlieren kann, aber das doch verloren ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und mit diesem Gerät kann man durch die Zeit reisen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist ein Zeitebenen-Zerstörer.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das nicht eigentlich Geheimsache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Für mein damaliges Ich ja, aber für mein aktuelles Ich wurden die Regeln etwas gelockert. Ich bin nur deswegen hier, weil ich sehr hart gearbeitet habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san klopfte sich stolz auf die Brust, ihre Bluse stand kurz davor aufzuplatzen. Vor meinen Augen tauchten Körpermaße auf, die jedem Naturgesetz trotzten und ich wäre bei diesem Anblick wohl normalerweise ins Reich der Träume weggetreten, aber ich war nicht in der Stimmung, um mich von diesem Augenschmaus beeindrucken zu lassen. Also fragte ich weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was ist die Ursache der Veränderung? Ich weiß, dass sich die Zukunft die ich kenne verändert hat, aber wann hat das angefangen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das solltest du Nagato in dieser Zeitebene fragen. Ich kann dir nur soviel sagen: Die Veränderungen deiner Zeitebene begannen vor drei Jahren, am Morgen des 18. Dezembers.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hieß aus meiner Sicht heute in zwei Tagen. Die Zeitebene hatte sich also verändert. Das bedeutet ... ich versuchte mich noch mal an die beiden Möglichkeiten zu erinnern, die Koizumi genannte hatte. Anscheinend war die Theorie, dass ich mich immer noch in meiner Realität befinde, die Richtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das stimmt. Über Nacht wurden die STC-Dateien ... Nein, ich sollte lieber sagen die gesamte Welt wurde verändert. Nur deine Erinnerungen blieben unangetastet. Es gab ein starkes Zeitbeben, das so stark war, dass seine Auswirkungen selbst in der fernen Zukunft noch messbar gewesen sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte nicht sagen, dass ich nicht neugierig gewesen bin, was sich hinter den Begriffen STC oder Zeitbeben versteckt, aber ich hatte einfach nicht die Zeit mir über solche unwichtigen Dinge Gedanken zu machen, da es andere Fragen gab, die mir auf dem Herzen lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san, heißt das, dass Sie, um diese große Veränderung in der Zukunft beheben zu können, sogar meine Hilfe brauchen und deswegen hier auf mich gewartet haben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann das nicht alleine&amp;quot;, sagte sie mit ernster Miene, &amp;quot;Nagato muss mir dabei helfen. Natürlich brauche ich auch deine Hilfe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wer ist der Verantwortliche? Eigentlich kann es doch nur Haruhi sein, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san hörte auf zu lächeln und wurde ernst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist nicht Suzumiya-sans Schuld. Jemand anderes ist dafür verantwortlich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;War es irgendjemand den ich nicht kenne? Jemand aus einer Parallelwelt oder so ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san unterbrach mich und schaute dabei ziemlich bekümmert zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es war jemand, den du sehr gut kennst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Asahina-san auf ihre Uhr geschaut hatte, sagte sie, dass noch etwas Zeit ist und begann in Erinnerungen über die Zeit in der SOS-Brigade zu schwelgen. Ich hatte das alles erst in diesem Jahr erlebt, aber für sie musste es schon viele Jahre her sein. Und so erinnerten wir uns ... daran, als Haruhi uns in den Clubraum schleppte; wie Haruhi Asahina-san dazu zwang ein Bunny-Girl-Kostüm zu tragen; an die Wünsche am Tanabata; an die Krimigeschichte auf der einsamen Insel; an die Yukatas, die wir während des O-Bon-Festes trugen; daran, dass wir in der Sommerferien zusammen die Hausaufgaben gemacht haben; an das was alles passiert ist, als wir den Film gedreht haben ... als meine Erinnerungen nach und nach wieder auflebten, wurde die Stimme von Asahina-san immer leiser und leiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war schon gespannt zu erfahren, was die Zukunft für mich bereit hielt und hoffte, dass Asahina-san sich irgendwann versprechen würde, aber sie vermied es zu viel zu verraten und blieb beim Small Talk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Selbst wenn es ganz schön anstrengend gewesen ist, sind das schöne Erinnerungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Satz schloss Asahina-san das Gespräch ab und schaute mich schweigend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte darüber nach was ich sagen sollte, als ich etwas Weiches und Warmes auf meiner Schulter spürte. Es war Asahina-sans Kopf. Was hatte das zu bedeuten? Ich hätte das Gewicht, das auf meiner Schulter lastete, am liebsten mit Gold aufgewogen, so sehr stimulierten der Druck und Asahina-sans süßlicher Duft die wildesten Phantasien in meinem Kopf. Es fiel mir schwer überhaupt noch klar zu denken. Wollte sie mir mit diesem Annäherungsversuch irgendetwas sagen? Erwartete sie von mir eine Reaktion? Asahina-san lag weiterhin mit geschlossenen Augen auf meiner Schulter und sagte nichts, aber ich hatte das Gefühl, dass sich ihre kirschroten Lippen trotzdem bewegen würden. Es schien so, als ob sie etwas flüstern würde, aber was war es?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte es sein ... ich fing wieder an zu tagträumen. Wäre es möglich, dass diese Asahina-san auch einschläft, nur damit noch eine weitere Asahina-san auftauchen würde und mir wieder etwas Geheimnisvolles erzählen könnte? Und so würde ich für immer an diesem Ort bleiben und unzählige Asahina-sans aus unterschiedlichen Zeitebenen treffen ... Verdammt, meine Gedanken wurden wie die Wäsche in der Waschmaschine durcheinander gewirbelt, immer und immer wieder im Kreis. Was dachte ich da eigentlich? Könnte jemand mir das mal sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san lehnte sich ungefähr eine Minute an mich und dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He he.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lächelte, als ob sie meine Gedanken gelesen hätte und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist gleich soweit. Lass uns losgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stand auf als wäre nichts passiert und, obwohl es eigentlich schade war, hatte ich keine andere Wahl als in die Wirklichkeit zurückzukehren. Sie hatte Recht, es wurde Zeit aufzubrechen. Äh ... wohin eigentlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum zweiten Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Asahina-sans Uhr war es zehn Uhr in der Nacht. Das war der Zeitpunkt, als &amp;quot;ich&amp;quot;, in der Rolle des Komplizen einer bestimmten Siebenklässlerin, gerade damit fertig wurde, Graffiti auf den Sportplatz der East Junior High zu zeichnen. Kurze Zeit später hielt &amp;quot;ich&amp;quot; die Hand einer schluchzenden Asahina-san (klein), als wir Nagatos Wohnung betraten. Es war der Moment, als die Zeit für &amp;quot;mich&amp;quot; drei Jahre lang anhielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit Nagato einen Besuch abzustatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber vorher ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san sagte mit einem strahlenden Lächeln, das jedes Herz zum Klopfen bringen könnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist da noch etwas, das du machen musst, nicht wahr?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich ein kleines Stück durch den Park gegangen war, erreichte ich ein Wohngebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hielt mich an Asahina-sans Anweisungen und ging in eine kleine Gasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor mir auf dem dunklen Weg rannte eine kleine Gestalt, deren winzige Arme und Beine, die aus dem kurzärmeligen T-Shirt und der Shorts herausragten, wild durch die Gegend wirbelten, und entfernte sich blitzschnell immer weiter von mir, während ihr Haar hin und her flatterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gestalt im T-Shirt drehte langsam ihren Kopf. Nachdem ich mir sicher war, dass sie mich bemerkt hatte, schrie ich so laut es ging:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gib gut Acht auf den John Smith, der mal die Welt erschüttern wird!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie warf mir einen kurzen Blick entgegen, drehte sich ziemlich genervt um und ging dann weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich dachte sie, dass sie mich auf der North High sowieso finden würde, deswegen machte sie keine Anstalten stehen zu bleiben. Ich schaute noch eine Weile den flatternden mittellangen, schwarzen Haaren hinterher und fügte dann leise hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bitte erinnere dich daran, Haruhi. Du musst dich an den Namen John Smith erinnern ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich betete von ganzem Herzen zur zwölfjährigen Haruhi, die vermutlich die East Junior High noch eine ganze Weile auf den Kopf stellen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitte vergiss nicht, dass ich hier gewesen bin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kannte den Weg zur Luxuswohnung wie meine Westentasche, also hätte ich wohl selbst mit geschlossenen Augen dorthin laufen können. Ich hob meinen Kopf und schaute zum Gebäude, das ich erst vor ungefähr zwanzig Stunden besucht hatte, während Asahina-san hinter mir lief. Obwohl wir immer noch draußen waren, hatte Asahina-san ihren schönen Körper schon längst versteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kyon-kun, ich möchte dich um etwas bitten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war gar nicht nötig, dass sie mich so energisch um einen Gefallen bat, denn es gab keinen Grund ihre Bitte abzuschlagen. Selbst wenn sie nicht die Asahina-san aus meiner Zeitebene war; wer bei klarem Verstand würde sich weigern ihr jeden Wunsch zu erfüllen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, aber ich fühle mich in Nagatos Gegenwart immer noch etwas komisch ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich daran, dass Asahina-san (klein) sich schon im Clubraum immer so distanziert verhalten hat und auch als wir das letzte Mal vor Nagatos Wohnblock standen war es so. Mal abgesehen von Haruhi, war Koizumi der einzige, der sich in Anwesenheit von Außerirdischen oder Zeitreisenden nicht unwohl fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist schon in Ordnung. Ich verstehe das.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich verständnisvoll, während ich die Nummer 708 auf der Tastatur vor dem Eingang eingab. Danach drückte ich die Klingel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Sekunden später kamen ein paar knackende Geräusche aus der Sprechanlage, also hörte jemand am anderen Ende zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato, ich bin&#039;s.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß auch nicht wie ich das erklären soll, tut mir leid. Jedenfalls bin ich zurück aus der Zukunft gekommen und Asahina-san ist bei mir, also die erwachsene Version von ihr. Ach, für dich ist das ja die temporale Differentialvariante.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich brauche deine Hilfe. Immerhin bist du es gewesen, die mich in diese Zeitebene gebracht hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san und ich sollten eigentlich in deiner Wohnung sein, stimmt&#039;s? Wir sollten im Gästezimmer schlafen, in dem die Zeit angehalten wurde ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss der Tür öffnete sich piepend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tretet ein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war sehr beruhigend Nagatos Stimme durch die Sprechanlage zu hören. Die Stimme war so ruhig wie immer, ohne ein Anzeichen von Aufregung oder Sorge, obwohl es klang als wäre sie überrascht, aber vielleicht hatte ich mir das auch nur eingebildet. Selbst in dieser Situation wird sie einen Ausweg finden, sonst bin ich am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina klammerte sich nervös an meinen Gürtel, als würde sie mit ihren hochhackigen Schuhen gerade in eine Festung im Feindesland marschieren. Der Fahrstuhl schloss seine Tür und brachte uns beide nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich erreichten wir den uns wohlbekannten Raum mit der Nummer 708.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen gab es eine Klingel, aber sie funktionierte anscheinend noch nicht, also klopfte ich an die Tür. Obwohl ich niemanden hinter der Tür ausmachen konnte, öffnete sie sich trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine brillentragende Person schaute durch den Türspalt, erst zu mir und dann zu Asahina-san und dann wieder zu mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war gleichzeitig so ausdruckslos und still, so frei von jeglicher Emotion, dass ich sie am liebsten angefleht hätte irgendetwas zu sagen. Das war Nagato wie sie leibt und lebt, die Nagato Yuki, wie ich sie von unserem ersten Treffen am Anfang des Schuljahres her kannte. Die Nagato, die &amp;quot;ich&amp;quot; vor drei Jahren um Hilfe bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Können wir reinkommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Moment der Stille nickte Nagato kurz und drehte sich dann in Richtung Zimmer. Das heißt wohl &amp;quot;Ja&amp;quot;. Ich wendete mich zur schönen Frau neben mir, die ziemlich angespannt wirkte, und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gehen wir, Asahina-san.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah ... du hast Recht, es wird schon schief gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was so klang, als würde sie es zu sich selber sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oft habe ich diesen Ort eigentlich schon besucht? Wenn ich von meiner biologischen Uhr ausgehe war es das vierte Mal, aber chronologisch gesehen eigentlich erst das zweite Mal. Das Hin- und Herspringen in der Zeit hatte mich schon so verwirrt, dass ich stolz darauf war, dass meine biologische Uhr immer noch richtig ging. Wenn man vom Winter in den Sommer springt und danach sogar drei Jahre in die Vergangenheit, sollte man annehmen, dass der Körper irgendwann nicht mehr mitspielt, aber mir ging es gut. Und nicht nur das, meine Gedanken waren so klar wie seit meiner Geburt nicht mehr. Vielleicht hatte ich mich an diese surrealen Ereignisse schon so gewöhnt, dass ich sie für normal hielt. Bei jemand anderen wäre vermutlich schon längst etwas im Kopf durchgebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah mich noch mal um und stellte fest, dass Nagatos Zimmer genauso kalt und leblos war, wie ich es in Erinnerung hatte. Es war so wie das Zimmer &amp;quot;vor drei Jahren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Erleichterung stellte ich fest, dass Nagato immer noch die Nagato war die ich kannte. Sie war immer noch ausdrucks- und emotionslos und würde egal was passiert niemals in Panik geraten. Eine stets zuverlässige Außerirdische eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zog meine Schuhe aus und ging durch den engen Flur, bis ich im Wohnzimmer ankam. Nagato wartete dort schon alleine und starrte Asahina-san und mich schweigend an. Selbst wenn unser Besuch sie überrascht hatte, so konnte man das nicht von ihrem Gesicht ablesen. Vielleicht hatte sie sich aber auch schon daran gewöhnt, dass ich aus der Zukunft zu Besuch kam, obwohl ich gerne darauf verzichten kann immer und immer wieder hierher zurückzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich denke wir überspringen das gegenseitige Vorstellen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Nagato sich nicht hinsetzte, blieben Asahina-san und ich auch stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist die erwachsene Version von Asahina-san. Ich denke ihr habt euch schon mal getroffen&amp;quot;, aber mir wurde schlagartig klar, dass ihr Treffen erst in drei Jahren sein würde, also ergänzte ich: &amp;quot;Entschuldigung, ihr werdet euch treffen. Aber egal, das hier ist jedenfalls Asahina-san. Vergiss den Rest einfach.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato begutachtete Asahina-san mit den Augen eines Prüfers während eines nationalen Mathematikexamens. Danach lies sie ihren Blick durch das Wohnzimmer wandern, nur um letztendlich wieder die aufreizende Dame hinter mir zu fixieren und sagte dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstanden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nickte leicht, ihre Haare bewegten sich dabei so gut wie gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich Nagatos Blick folgte, fiel mir der Raum auf - dieser besondere Raum neben dem Wohnzimmer, den nur eine Papiertür von uns trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann der Raum geöffnet werden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato schüttelte den Kopf und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Negativ. Der gesamte strukturelle Aufbau des Raumes wurde zusammen mit der Zeit eingefroren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war gleichermaßen enttäuscht und erleichtert, als ich das hörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spürte ich einen warmen Luftzug an meinem Hals. Es war Asahina-san, die erleichtert seufzte. Sie dachte wohl das Gleiche. Wenn sie gesehen hätte, dass wir beide gemütlich im gleichen Futon schlafen würden, was hätte sie wohl gedacht? Die Frage verkniff ich mir lieber, denn im Moment war es wichtiger zu erklären was gerade vor sich geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato, es tut mir wirklich leid, dass ich dich schon wieder so plötzlich besuche. Wie auch immer, kannst du dir bitte unsere Geschichte anhören?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieviele hatte ihr mein anderes Ich im Nachbarzimmer schon erzählt? Die Geschichte der SOS-Brigade bis zum Tanabata-Fest kannte sie ja schon, oder? Also musste ich von da an weitermachen und ihr erzählen, was in der zweiten Hälfte des Jahres passiert ist. Vom melancholischen Frühling, in dem ich mich mit Haruhis Langeweile herumschlagen musste, bis zu meinen unaufhörlichen Seufzern während wir den Film drehten. Natürlich warst du auch mit dabei, Nagato. Du warst immer zur Stelle, wenn es Probleme gab. Und dann veränderte sich die Welt plötzlich, als ich vorgestern aufwachte. Ich wollte wissen, wieso alle ihre Erinnerung verloren hatten und ich gezwungen war mit Hilfe von Nagatos Notfall-Flucht-Programm hierher zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es würde eine Weile dauern wenn ich ins Detail ginge, also beschränkte ich mich auf die Kurzfassung, die ich schon Haruhi erzählt hatte. Ich übersprang die kleineren Details und konzentrierte mich auf die wichtigen Teile der Geschichte, was für dieses Mädchen mehr als genug gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;... so war das ungefähr. Und nun bin ich dank dir wieder hier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um meine Aussage mit einem Beweis zu unterlegen, nahm ich das zerknitterte Lesezeichen aus der Tasche meiner Jacke und überreichte es Nagato so, als würde ich einem Phantom einen Talisman geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm das Lesezeichen mit ihren Fingerspitzen, schaute sich das Blumenmuster an und studierte den Text auf der Rückseite, fast so, als wäre sie ein Archäologe, der gerade aus einer Felssohle der Kreidezeit einen LCD-Fernseher ausgegraben hätte. Es schien so, als würde sie für alle Ewigkeit die Wörter auf dem Lesezeichen untersuchen, also unterbrach ich sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was soll ich nun machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich ... ich würde gerne die temporale Anomalie rückgängig machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme von Asahina-san klang so nervös, als wolle sie gerade ihrem Traummann die Liebe gestehen. Wenn Nagato anwesend ist, verhielt sich Asahina-san selbst nach so vielen Jahren immer noch unsicher. Dachte ich jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato-san ... kannst du uns bitte helfen? Du bist die Einzige, die die veränderte Zeitebene wieder in ihren Originalzustand zurückversetzen kann. Ich bitte dich ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san faltete ihre Hände und schloss ihre Augen. Sie wirkte dabei so als würde sie gerade eine Gottheit anbeten. Oh große Göttin Nagato, auch ich bete zu dir und bitte dich um Gnade. Bitte lass mich in den Clubraum zurückkehren, damit ich weiterhin Asahina-san bewundern und ihren selbstgebrauten Tee genießen kann. Damit ich mit Koizumi Brettspiele spielen kann und damit ich dir, wenn du wieder wie eine Statue herumsitzt, beim Lesen zusehen kann. Ich nehme sogar in Kauf, dass Haruhi jedes Mal in den Raum hereinplatzt. Mehr wünsche ich mir gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato hob ihren Kopf und schaute direkt in den Himmel. Ich konnte verstehen, dass Asahina-san so nervös war, denn sie hatte Nagato nichts entgegenzusetzen und sie gehörte letztendlich einer anderen Gruppe an. Ich meine, gibt es überhaupt jemanden der Nagato das Wasser reichen kann? Nur Haruhi vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die perfekte Schalldämmung der Luxuswohnung sorgte dafür, dass absolut kein Echo zu hören war. Es war so leise, dass man den Eindruck bekam die Zeit wäre stehen geblieben. Nagato und ich tauschten Blicke aus, bis sie dann schließlich leicht nickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass es mich bestätigen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte sie. Bevor ich fragen konnte was sie bestätigen möchte, schloss sie ihre Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später öffnete sie wieder ihre Augen und schaute mich mit ihren schwarzen Obsidianen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht in der Lage zu synchronisieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte sie eilig und starrte mich dann an. Ihr Gesichtsausdruck hatte sich etwas verändert und diesmal bildete ich mir das nicht ein. Es war dieser Ausdruck, den sie schon zwischen Frühling und Sommer hatte, selbst Koizumi hatte diese Veränderung erkannt. Nagatos Ausdruck hat sich durch die Begegnung mit uns langsam verändert, obwohl das hier noch nicht die Nagato war, die ich vom Winter her kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre blassen, roten Lippen bewegten sich ein weiteres Mal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin nicht in der Lage auf meine temporale Variante aus jener Zeitebene zuzugreifen, da sie ein Kraftfeld aufgebaut hat, das selektiv meine Zugriffsversuche abwehrt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ich nicht verstand was sie meinte, stieg Unbehagen in mir auf. Heißt das, dass wir nichts machen können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato ignorierte meine Angst und fuhr fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber ich habe eine ungefähre Vorstellung von der Situation. Eine Wiederherstellung ist möglich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie strich sanft über die Wörter auf dem Lesezeichen und dann prasselten die Wörter wie Regentropfen während eines Wolkenbruches aus hier heraus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der temporale Umformer hat Suzumiya Haruhis Fähigkeit zur Erzeugung von Daten vollständig ausgenutzt und so einen Teil der Daten der Welt verändert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre gewohnt ruhige Stimme klang so beruhigend wie eine dieser Spieluhren, mit denen ich als Baby getröstet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deshalb besitzt die veränderte Suzumiya Haruhi nicht mehr die Fähigkeit Daten zu erzeugen. Außerdem existiert in jener Parallelwelt auch keine empfindungsfähige Datenintegrations-Entität mehr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstand nicht wirklich was sie meinte, aber es klang sehr ernst. Anscheinend hatte außer mir jeder, Haruhi eingeschlossen, einen neuen Satz Erinnerungen bekommen und nicht nur das: eine Mädchenschule wurde zu einer gemeinsamen Schule; ein Teil der Schüler der North High wurde in die andere Schule gepackt, während ihre Erinnerungen im Geheimen verändert wurden; der Beauftragte der &amp;quot;Organisation&amp;quot;, die Außerirdische Nagato und die Zeitreisende Asahina-san lebten nun alle ein anderes Leben; ach ja und Asakura war auch wieder da. Natürlich konnte sich auch niemand auf der North High an Haruhi erinnern. Und zu guter Letzt wurde nun sogar Nagatos Chef gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für ein Chaos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der temporale Umformer war mithilfe der von Suzumiya Haruhi gestohlenen Kräfte in der Lage genug Daten zu verändern, um die Erinnerungen über einen Zeitraum von 365 Tagen zu beeinflussen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten wurden alle Erinnerungen über den Zeitraum vom letzten Dezember - aus der Sicht der Zeitebene aus der ich kam - bis zum 17. Dezember in diesem Jahr vollständig verändert. Die Erinnerungen vom Tanabata vor drei Jahren - was heute ist - konnte der Übeltäter anscheinend nicht verändern. Nur deswegen war es möglich, dass sich Haruhi an mich erinnerte und ich dadurch in der Lage war hierher zu kommen. Aber wer ist dieser Dummkopf, der genau den gleichen Unsinn wie Haruhi treibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagatos Blick konzentrierte sich weiter auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um die Welt wieder in ihren normalen Zustand zu versetzen, muss jemand von hier zum 18. Dezember in drei Jahren reisen und das Wiederherstellungsprogramm genau nach dem Zeitpunkt aktivieren, an dem der temporale Umformer die Veränderung ausgeführt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also werden wir drei Jahre in die Zukunft reisen, nicht wahr? Und du wirst diejenige sein, die die Wiederherstellung ausführt, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann nicht gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nagato auf das Gästezimmer zeigte, verstand ich es sofort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann sie nicht alleine lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Nagatos Erklärung konnte sie selber keine Zeitreisen durchführen, solange sie damit beschäftigt war die Zeit im Raum, in dem Asahina-san und mein anderes Ich schliefen, anzuhalten. Im Tonfall einer automatischen Zeitansage sagte sie dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aktivere Notfall-Modus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was bedeutet das?&amp;quot; Ich wurde etwas nervös.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Harmonisierung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstand es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm langsam ihre Brille ab und umfasste sie mit ihren Händen. Und dann fing die Brille an zu schweben, als würde sie an einem unsichtbaren Faden hängen. Hätte das ein normaler Mensch gemacht, wäre ich wohl davon ausgegangen, dass sich an seinem Finger ein sehr dünner Faden befinden würde, aber Nagato würde natürlich niemals so was Normales machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rahmen und die Gläser begannen sich zu verzerren und sahen bald aus wie eine Art Strudel, bis sich die Brille von einem Augenblick auf den anderen in einen anderen Gegenstand verwandelt hatte. Ich habe diese Form schon mal gesehen, es war eine, die jedem Menschen Angst einjagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stellte zögernd fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es sieht wie eine sehr große Spritze aus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist korrekt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine farblose Flüssigkeit befand sich in der Spritze. Aber wer sollte sie abbekommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Wiederherstellungsprogramm muss in den Körper des temporalen Umformers injiziert werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Anblick der scharfen Nadel am Ende der Spritze musste ich mich instinktiv wegdrehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh ... gibt es da keine zuverlässigere Methode? Es tut mir ja leid das zu sagen, aber ich bin ein Laie wenn es um so was geht. Es wäre ziemlich schlimm wenn ich die falsche Stelle treffen würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagatos Augen, die wie ein LCD-Bildschirm funkelten, schauten auf die Spritze in ihrer Hand und sie sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist dem so?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie breitete ihre Hände wieder aus und die Spritze wurde ein weiteres Mal zu einem Strudel, um sich schließlich in ein anderes Objekt zu verwandeln. Als ich die Form des Gegenstands sah, seufzte ich erleichtert auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch ein Gegenstand der für Aufruhr sorgen wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal war es eine Pistole aus rostfreiem Stahl mit einer kleinen Düse an der Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm die kleine, glänzende Metallwaffe, die aussah wie eine brandneue Spielzeugpistole, in ihre Hand und überreichte sie mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Wahrscheinlich mit ihr Kleidung zu penetrieren ist sehr hoch, aber wenn möglich ist es besser sie direkt auf der Haut des Zieles abzufeuern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist mit Patronen? Sind da echte Patronen drinnen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sah eher wie eine Aluminium- oder Plastikpistole aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Pistole besitzt eine kleine Nadel, in der sich das Programm befindet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit so einem Ding fühlte ich mich irgendwie besser als mit einer riesigen Spritze. Ich nahm die Pistole und wunderte mich wie unglaublich leicht sie war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach ja ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stellte endlich die Frage, die ich mich lange Zeit nicht traute zu fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer ist der Übeltäter? Wer ist derjenige, der die Welt verändert hat? Wenn es nicht Haruhi ist, wer dann? Sag es mir bitte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hörte Asahina-san leise seufzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato öffnete langsam ihren Mund und nannte mir ruhig und ohne eine Miene zu verziehen den Namen des Verantwortlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4&amp;diff=38171</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band4 Kapitel4</title>
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		<updated>2008-11-24T15:10:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Kapitel 4 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Kapitel 4 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke jeder der die gleiche Erfahrung gemacht hat, wird wissen wie unheimlich es ist alleine im Dunkeln durch die Schule zu laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hängte meine Jacke über die Schulter und ging langsam aus dem Clubraum. Als ich mich in Richtung Treppe begab, versuchte ich wie ein Ninja keine unnötigen Geräusche zu machen und jedes Mal bevor ich um eine Ecke bog, versicherte ich mich erst, dass dort niemand auf mich wartete. Das war wirklich aufreibend! Ich hatte keine Ahnung welchen Tag wir heute hatten, aber es wäre sehr ungünstig, wenn mich irgendein Lehrer auf Wache gesehen hätte. Ich wüsste nicht mal, wie ich ihm das hier erklären sollte - ehrlich gesagt wünschte ich jemand würde mir erklären was hier gerade passierte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich die schwüle Luft schon eine längere Zeit ertragen musste, erreichte ich endlich schweißgebadet die Eingangshalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was haben wir denn da ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich und öffnete danach mein Schuhfach. Darin befanden sich die Schuhe von jemand anderen - ich war ziemlich sicher, dass es nicht meine waren. Dass jemand nur das Fach verwechselt und aus Versehen meine Schuhe genommen hatte, schloss ich schnell aus. Es war mitten im Sommer, also muss ich wieder in eine Parallelwelt gesprungen sein – wirklich beeindruckend was für  eine Phantasie ich habe. Der Besitzer dieses Schuhfaches war jedenfalls nicht ich, sondern jemand aus dieser Parallelwelt. Ich war nicht so überrascht wie ich es eigentlich sein sollte, denn entweder hatte ich mich an das alles schon gewöhnt oder stand diesen überwältigenden Ereignissen längst gleichgültig gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man nichts machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es unangebracht die Schuhe für drinnen außerhalb der Schule zu tragen, aber ich hatte keine andere Wahl. Ich wollte diese Schule so schnell wie möglich verlassen. Wie erwartet war die Eingangstür nachts verschlossen, also begab ich mich zu einem der Fenster in der Nähe, öffnete dessen Schloss und hob das Fenster vorsichtig an. Langsam atmete ich die Nachtluft ein und sprang aus dem Fenster, genau auf die steinernen Stufen, auf denen mich Haruhi aufgeweckt hatte, als wir uns in der geschlossenen Parallelwelt befanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich etwa zehn Sekunden gewartet hatte und mir sicher war, dass niemand mich sehen konnte, ging ich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war draußen genauso heiß wie in der Schule. Diese typische schwüle japanische Sommerhitze. Und da ich gerade aus dem eiskalten Winter kam, entschlossen sich meine Schweißporen mich regelrecht in Schweiß zu baden. Ich wischte ihn mir mit meinem langärmeligen Hemd aus dem Gesicht und ging zum Schultor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss der Schule für ihren nicht vorhandenen Sicherheitsdienst danken - es reichte aus über den Zaun zu klettern und schon war ich draußen. Ganz einfach. Nachdem ich den Zaun überwunden hatte, nahm ich meine Jacke, die ich vorher über den Zaun geworfen hatte, wieder mit und dachte beim Betrachten des Sternenhimmels darüber nach, was ich als nächstes machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle stand herauszufinden welches Datum wir hatten, da zwischen der Vergangenheit und Zukunft sicherlich ein großer Zeitunterschied lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich entschloss mich erstmal den Hügel runterzulaufen, denn auf dem Weg nach unten sollte es einen kleinen Laden geben. Den Gedanken einen der Einwohner zu fragen: &amp;quot;Welches Jahr und welchen Monat haben wir heute?&amp;quot; verwarf ich schnell, denn dann hätte ich wohl damit rechnen müssen, dass er mich für einen dieser verrückten High-School-Schüler hält und mich von den netten Leuten in den weißen Kitteln abholen lässt. Also versuchte ich lieber das Datum auf eigene Faust herausfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber es ist wirklich ziemlich heiß ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir war ja schon alleine durch die Winteruniform heiß, aber nun klebte sogar meine Hose durch den ganzen Schweiß an den Beinen. Das war der Moment, an dem anfing den Erfinder dieser synthetischen Fasern wirklich zu hassen. Ach ja, warm hält diese Winteruniform einen natürlich auch nicht; sie wurde nur gemacht um gut auszusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund warum ich mir über so was Gedanken machte war, dass mein Gehirn wieder anfing normal zu arbeiten. Anstatt im Winter frierend auf den Beginn des Frühlings zu warten, ziehe ich es vor mich über den heißen Sommer zu beschweren, während ich mich dabei mit einem Fächer abkühle. Davon mal abgesehen ist in meinem ersten Sommer auf der High School so einiges passiert, das zwar geistig und körperlich sehr anstrengend gewesen ist, aber nachdem ich es erstmal hinter mir hatte, schon gar nicht mehr so schlimm erschien. Und immerhin konnte ich Asahina-san in einem Schwimmanzug bewundern. Dabei fällt mir auf, dass wir bis jetzt keine SOS-Brigaden-würdige Aktivitäten im Winter hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Kopf voll mit dem Geschmack des Eintopfes, den ich so vermisste, ging ich den Abhang hinunter. Nach 15 Minuten sah ich endlich ein beleuchtetes Schild. Es war der kleine Laden, den ich ab und zu aufsuchte, um mir einen kleinen Snack für den Heimweg mitzunehmen. Ich wusste nun zumindest, dass die aktuelle Uhrzeit vor dem Zeitpunkt liegen muss, an dem der Laden schließt, denn er war noch offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeduldig warte ich darauf, dass sich die automatische Tür öffnete und schaute mich erstmal draußen um. Es dauerte eine Weile, bis ich mich an die Kühle der Klimaanlage gewöhnte und so nutzte ich die Zeit, einen Blick auf die Analoguhr an der Wand zu werfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Uhr dreißig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Sonne schon untergegangen war, musste es acht Uhr dreißig nachts sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist mit dem Datum? Welches Jahr hatten wir? Es gab eine Menge Zeitungen auf dem Regal und jede von ihnen würde genügen. Ich nahm mir willkürlich eine der Sportzeitschriften und blätterte sie hastig durch. Es war egal was da stand, selbst wenn ich eine dieser billigen Boulevardzeitschriften in den Händen hielt, würden sie nicht so weit gehen das Datum oben auf der Seite zu fälschen, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr fuhr mit meinen Augen bis zu einer bestimmten Stelle und dann sah ich es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Zahlen, über die einige Leute sicherlich sehr glücklich sein würden, waren zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welches Jahr hatten wird? Als ich das Datum oben auf der Seite bestätigte, wirkte es fast so, als wolle ich die Zeitschrift aufsaugen. Der Verkäufer sah mich ziemlich genervt an, aber das war mir zu diesem Zeitpunkt völlig egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich starrte immer und immer wieder auf die vierstellige Nummer. Wenn ich das Jahr aus dem ich gekommen war - dort wo wir immer noch den kalten Dezember hatten – von der Jahreszahl auf dieser Zeitschrift abziehen würde ... selbst ein Kind könnte diese einfache Matheaufgabe lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist es also, Nagato ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hob meinen Kopf und seufzte schwer, während ich an die Decke starrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fröhlich romantische Tanabata-Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute war der 7. Juli vor 3 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanabata vor drei Jahren ... was ist an diesem Tag passiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tanabata &amp;quot;dieses Jahres&amp;quot; war wie eine Rhapsodie; wir hatten gerade unsere Wünsche aufgeschrieben und an Bambusstäben aufgehängt, als mich Asahina-san dazu einlud, mit ihr in die Vergangenheit zu reisen - genau zum heutigen Tag. Danach traf ich Asahina-sans ältere Version, die mich dazu drängte noch in jener Nacht zur East Junior High zu gehen. Und so begegnete ich einer uns allen wohlbekannten Siebenklässlerin, die gerade dabei war über einen Zaun zu klettern und mich mehr oder weniger dazu zwang, ihr dabei zu helfen mit weißer Kreide eine Nachricht fürs All auf den Sportplatz zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später brachte mich Asahina-san (klein), die ihr Gerät zum Zeitreisen (genannt ZEZ) verloren hatte, zu Nagatos hochklassiger Wohnung, wo wir beide uns für drei Jahre schlafen legten, um wieder in die Zeit zurückzukehren, aus der wir kamen …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bedeutet ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war leichter als eine einfache Matheaufgabe. Ich musste nichts anderes tun als genau das zu wiederholen, was ich damals gemacht hatte. Das ist es! Ich hab endlich raus was ich machen muss, damit in diese verrückte Welt wieder Ordnung einkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die einzige Möglichkeit, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Beine zitterten ziemlich stark, nicht weil ich Angst hatte, sondern vor Aufregung, denn mir war nun klar, dass etwas Wichtiges getan werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tanabata vor drei Jahren. Die East Junior High. Die mysteriösen Zeichen. John Smith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was auf den ersten Blick zusammenhangslos erschien ergab nun einen Sinn. Endlich erkannte ich es. Dabei war es eigentlich so einfach. Ich sagte noch mal das Gleiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bedeutet ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sie&amp;quot; sind &amp;quot;hier&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verführerische Asahina-san (groß) und Nagato Yuki im Standby-Modus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Personen die mir helfen konnten waren hier in dieser Zeitebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich die Zeitschrift auf den Boden warf und aus dem Laden stürmte, dachte ich nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich an das erste Mal, als ich vor drei Jahren hier ankam. Asahina-san (klein) hatte mich auf der Bank im Park nahe der Kouyouen-Station aufgeweckt und mir gesagt: &amp;quot;Es ist ungefähr neun Uhr in der Nacht.&amp;quot; Wenn ich ungefähr eine halbe Stunde rennen würde, sollte ich rechtzeitig ankommen. Das Problem war nur, dass ich nicht wusste, ob der Übeltäter diese Zeitebene verändert hatte. Wenn es Veränderungen gäbe, dann würde ich hier mein anderes Ich nicht anfinden. Aber unabhängig davon musste ich entweder Asahina-san (groß) treffen oder Nagato in ihrer Luxuswohnung aufsuchen; oder beide hintereinander. Das bedeutet es gab zwei Möglichkeiten und ich musste mich für eine entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato würde die ganze Zeit in ihrer Wohnung sein, es spielte also keine Rolle wann ich sie aufsuche, aber Asahina-san (groß) konnte ich nur an einem ganz bestimmten Zeitpunkt im Park antreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als Lehrerin gekleidete, erwachsene Asahina-san war diejenige, die mir einen Rat wegen der Sache mit &amp;quot;Schneewittchen&amp;quot; gegeben hatte und eilte danach ziemlich schnell zurück in eine noch viel weiter entfernte Zukunft, als die, aus der die mir bekannte Asahina-san stammt. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als sie ihrem jüngeren Ich fröhlich lachend in die Wange kniff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Asahina-san muss mich kennen, daran bestand kein Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Park nicht weit vom Bahnhof entfernt ist, waren kaum Leute zu sehen. Das lag vermutlich daran, dass es schon sehr spät war und man befürchten musste, dass in der Gegend irgendwelche suspekten Gestalten herumlungern würden. Ist das hier irgendeine Pilgerstätte der komischen Leute, fragte ich mich ... das Gleiche dachte ich schon, als ich während des Tanabatas diesen Park aufsuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spektakulärer Auftritt kam für mich nicht in Frage, deshalb ging ich fernab des Weges im Dunkeln die Mauer entlang. Obwohl die Bezeichnung &amp;quot;Mauer&amp;quot; vielleicht etwas übertrieben ist, denn die Wand ging mir nur bis zur Taille. Auf ihr war ein Drahtzaun gespannt und unzählige Büsche jedweder Art umgaben sie. Es war sehr einfach sich hier zu verstecken, selbst am Tag, und in der Nacht erst recht, obwohl ich vorsichtig sein musste, dass mir keine Fußgänger von hinten skeptische Blicke zuwarfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich an die Stelle mit der Bank, an der ich damals aufwachte und bewegte mich entlang der Wand langsam dorthin, um einen passenden Platz zum Verstecken zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war fast neun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme an, dass was ich tat nennt man Voyeurismus. Als ich meinen Kopf aus den Büschen erhob, sah ich endlich das was ich sehen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist die Richtige.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es fühlte sich an, als ob ich einen Film mit mir als Hauptdarsteller ansehen würde. Und es fühlte sich so an, als würde ich mich selber aus den Augen eines Dritten in einer Traumlandschaft sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber wie soll ich das erklären ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Schauer ergoss sich das Licht der Lampen über die Bank und obwohl sie etwas entfernt war, konnte ich klar erkennen, dass die beiden Personen auf ihr Uniformen der North High trugen. Es war genauso wie damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich aus der Vergangenheit und Asahina-san (klein) saßen auf der Bank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere Ich lag mit seinem Kopf auf Asahina-sans Schoß und schlief. Und ungelogen, als ich dort damals lag, hatte ich Träume über die es sich zu schwärmen lohnt. Wie könnte jemand überhaupt gut schlafen, wenn er nicht mal auf dem schönsten Kissen der Welt süße Träume hätte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als Kissen benutze Asahina-san schaute mir ab und zu beim Schlafen zu, blies mir ins Ohr oder spielte damit herum. Mann, ich war wirklich eifersüchtig ... Moment, kann man auf sich selber eifersüchtig sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Augenblick spürte ich wirklich den Drang mein anderes Ich zur Seite zu schieben und seinen Platz einzunehmen, aber letztendlich entschloss ich mich dieses Gefühl zu unterdrücken. Das Ich in dieser Zeitebene hatte mich nicht gesehen. Wäre ich aus dem Gebüsch herausgestürmt, hätte das nur für unnötige Komplikationen gesorgt ... nicht wahr? Jemand hatte das Raum-Zeit-Kontinuum sowieso schon durcheinander gewirbelt; ich wollte es nicht noch weiter ins Chaos stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unterdrückte ich diesen irrationalen Impuls meines Körpers und spielte weiter den Spanner. Je mehr ich darüber nachdachte, desto stolzer wurde ich darauf, dass ich mich in so einer Situation so lange Zeit zusammenreißen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Gedanken fuhr ich mit meiner Observation fort. Asahina-san bewegte ihre kirschroten Lippen und sagte etwas, während mein anderes Ich sich leicht bewegte und dann langsam aufwachte. Es war nicht möglich von dort wo ich mich versteckte zu hören was Asahina-san gesagt hatte, aber ich konnte mich sehr gut daran erinnern, dass es die Worte: &amp;quot;Oh, du bist aufgewacht?&amp;quot; gewesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Asahina-san eine Weile mit &amp;quot;mir&amp;quot; gesprochen hatte, wurde sie müde und legte ihren Kopf auf &amp;quot;meine&amp;quot; Schulter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Busch hinter der Bank wackelte und dann erschien sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie trug eine weiße, langärmelige Bluse und einen blauen Mini-Rock. Wie könnte ich diesen an eine Lehrerin erinnernden Aufzug jemals vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ende Mai schrieb sie mir eine Nachricht, in der sie mich darum bat sie zu treffen und gab mir später den Hinweis mit &amp;quot;Schneewittchen&amp;quot;. Sie hatte mir sogar von ihrem sternförmigen Muttermal erzählt. Und dann, an diesem Tag als das Tanabata-Fest stattfand, lies sie Asahina-san (klein) einschlafen und führte mich zu Haruhi, bevor sie verschwand ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erwachsene Version von Asahina-san.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war unschwer zu erkennen, dass Asahina-san (groß) aus einer noch viel weiter entfernten Zukunft stammte als ihr jüngeres Gegenstück, denn sie ist im Laufe der Zeit nicht nur größer geworden, sondern ihr ganzer Körper hatte sich prächtig entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war genauso wie damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ja am Tanabata vor drei Jahren selber hier gewesen und vor meinen Augen spielte sich genau das ab, an was ich mich erinnern konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie eine Weile mit &amp;quot;mir&amp;quot; gesprochen hatte, kniete sich Asahina-san (groß) runter, um Asahina-san (klein) leicht zu zwicken und dann zu streicheln. Daraufhin stand sie wieder auf und sagte etwas zu &amp;quot;mir&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war ihre Aufgabe dich hierher zu bringen und von nun an ist es meine Aufgabe dich zu führen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Äh ... was für ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke das war es, was gesagt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem mein anderes Ich Asahina-san (groß) mit offenem Mund zugehört hatte, machte sie sich auf den Weg und verschwand aus dem Schein der Straßenlampen. Erst jetzt wurde mir klar, dass sie in Richtung des Ausgangs ging, der entgegengesetzt von dem liegt, der zur East Junior High führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich&amp;quot; blieb zurück und konnte, von Asahina-sans (groß) Ausführungen beeindruckt, nichts anderes tun als Asahina-san (klein) beim Schlafen zuzusehen, während &amp;quot;ich&amp;quot; dabei über etwas nachdachte. Ich versuchte mich zu erinnern, über was &amp;quot;ich&amp;quot; nachgedacht hatte, aber ich gab nach ein paar Sekunden auf in der Vergangenheit zu schwelgen, da ich Asahina-san (groß) nicht aus den Augen verlieren wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sprang aus dem Gebüsch hinter dem ich mich versteckte und ging schnell durch den Park. Es gab keinen Grund mich länger zu verstecken, denn ich bin damals meinem anderen Ich nicht über den Weg gelaufen. Zu dieser Zeit wusste &amp;quot;ich&amp;quot; ja auch nicht, dass mein anderes Ich sich auch in dieser Zeitebene aufhielt. Das macht Sinn, denn mein damaliges Ich hätte sich sicherlich nicht vorstellen können, wie stark das Raum-Zeit-Kontinuum in meiner Zeitebene in Mitleidenschaft gezogen wurde. Es war also unnötig sich noch Gedanken um &amp;quot;mich&amp;quot; zu machen, der damit beschäftigt war Asahina-san (klein) auf seinem Rücken zu tragen und sich um ganze andere Dinge Gedanken machte. Ich entschloss mich wegzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der nächsten Ecke sah ich sie, etwa hundert Meter entfernt. Um genau zu sein sah ich ihren Rücken, denn sie entfernte sich von mir. Die klackenden Geräusche ihrer hochhackigen Schuhe klangen melodisch. Sie schien nicht in Eile zu sein - das passte mir, denn ich war es. Wenn ich sie nun verlieren würde, dann wüsste ich nicht, wieso ich mir diese ganze Mühe gemacht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging etwas schneller, um die Entfernung zu ihr zu verkürzen. Unter dem gedämpften Licht schienen ihre langen Beine und ihr langes Haar beinahe zu glitzern. Obwohl ich nur ihren Rücken sehen konnte, war ich sicher, dass sie es war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte nicht lange bis ich sie erreichte und sie rufen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stoppte, womit auch die klackenden Geräusche ihrer hochhackigen Schuhe aufhörten. Die weichen, braunen Haare wirbelten über ihren Rücken und wie in Zeitlupe begann sie sich langsam umzudrehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte mich, was sie sagen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Oh? Haben wir uns nicht eben erst voneinander verabschiedet?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bist du mir etwa die ganze Zeit gefolgt? So was darfst du doch nicht machen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;He, wo ist mein anderes Ich?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich war es nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Guten Abend, Kyon-kun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ging durch den Kopf, dass ihr hübsches Gesicht genauso war wie ich es in Erinnerung hatte, als sie mich mit einem breiten Lächeln begrüßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v04_ch4_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Mir ging durch den Kopf, dass ihr hübsches Gesicht genauso war wie ich es in Erinnerung hatte, als sie mich mit einem breiten Lächeln begrüßte..&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist eine Weile her. Zumindest für &#039;dich&#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erwachsene Asahina-san zwinkerte nachdem sie das sagte. Es war tatsächlich das Lächeln, das ich vor fünf Monaten gesehen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Gesichtsausdruck eines Kindes sagte Asahina-san:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gott sei Dank treffen wir uns hier wieder. Wenn ich ehrlich bin war ich schon etwas besorgt, dass ich etwas falsch gemacht habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin immer noch ziemlich ungeschickt&amp;quot;, sagte Asahina-san und streckte dabei niedlich ihre Zunge heraus. Es war so eine bezaubernde Aktion, dass sie ausreichte, um die Knochen im Körper zum Schmelzen zu bringen. Aber wäre ich jetzt in einen Haufen Staub zerschmolzen, dann hätte ich alles verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Asahina-san wusste was ich machen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuchte meine Zunge, die anscheinend ein Eigenleben besitzt, unter Kontrolle zu halten und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san, Sie wussten also, dass ich kommen würde ... Sie wussten, dass ich in diese Zeitebene und an diesen Ort zurückkehren würde, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, Asahina-san nickte, &amp;quot;denn das hier ist ein vorbestimmtes Ereignis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;An dem Tag des Tanabata-Festes brachte mich die kleine Asahina-san zum Tanabata drei Jahre zuvor ... also heute. Sie müssen diejenige gewesen sein, die alles in die Wege geleitet hat, habe ich Recht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, das war eine Voraussetzung. Sonst würdest du jetzt nicht hier sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das leuchtete mir ein, denn wenn ich nicht zur East Junior High gegangen wäre, dann hätte ich auch nicht dieses Graffiti zeichnen können und folglich hätte Haruhi auch nie meinen (falschen) Namen &amp;quot;John Smith&amp;quot; erfahren. Das würde natürlich bedeuten, dass die Haruhi im ersten Jahrgang der Kouyouen-Schule auch nichts von diesem Namen wissen könnte. Mit anderen Worten wäre es für mich unmöglich gewesen die Verbindung zu erkennen, denn außer dem Namen gab es zwischen mir und der jungen Haruhi keine andere Verbindung. Demzufolge hätten wir Fünf uns nicht im Clubraum versammeln können und das Fluchtprogramm wäre nicht ausgeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Moment kam in mir eine Frage auf. Der andere John Smith ... könnte es sein!?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bist du gewesen, Kyon-kun. Das aktuelle Du.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san schenkte mir ein Lächeln, das so schön wie weiße Rosen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist ein wenig anstrengend im Stehen zu reden. Lass uns einen Platz zum Hinsetzen finden. Wir haben noch etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft ihres Lächelns reichte aus, um alle Anspannung und Verwirrung aus mir zu vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Asahina-san hier war, musste das heißen, dass die Zukunft immer noch existierte. Nicht die chaotische Zukunft nach dem 18. Dezember, sondern die mir bekannte Zukunft aus der Haruhi, Asahina-san (klein) und ich stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es musste einen Weg geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde wieder etwas zuversichtlicher und fühlte mich erleichtert. Als ob sie diese Zuversicht noch steigern wollte, fuhr Asahina-san fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von nun an wird es meine Aufgabe sein dich zu führen. Aber danach bist du auf dich alleine gestellt. Ich halte mich dann zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darauf folgte ein Zwinkern, das ausreichte, um meine Knie weich werden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kehrten in den Park zurück und setzten uns auf die Bank, auf der vor kurzem noch &amp;quot;Ich&amp;quot; und Asahina-san (klein) saßen. Bevor sich Asahina-san (groß) hinsetzte, strich sie über die Bank, als würde es sich um ein Andenken von ihren Vorfahren handeln. Ich versuchte genauso ernst zu schauen und setzte mich langsam hin. Die Bank war immer noch warm, es war die Körperwärme von Asahina-san (klein) und meinem anderen Ich, die vor fünf Monaten drei Jahre in die Vergangenheit gereist waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte hastig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist etwas mit dem Fluss der Zeit passiert? Mir ist klar, dass die Zeitebene von der ich komme mit diesem Tanabata verbunden ist. Sonst wäre es nicht möglich, dass ich hier hätte ankommen können. Also, Asahina-san ... bedeutet das, dass es zwischen der Zukunft aus der Sie kommen und der veränderten Zukunft aus der ich komme keine Verbindung gibt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann dir die Einzelheiten nicht erklären.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dachte ich mir, mal wieder &#039;&#039;Geheimsache&#039;&#039;, was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san schüttelte ihren Kopf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es würde zu kompliziert sein, dir das zu erklären. Unsere STC-Theorie basiert auf bestimmten Konzepten, die man kaum mit Sprache vermitteln kann. Erinnerst du dich noch daran, als ich dir das erste Mal erzählt habe, dass ich aus der Zukunft komme?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich konnte ich das. Wir saßen beide zusammen am Ufer des Flusses, während hinter unserem Rücken die Blüten der Kirschbäume herunterfielen, als Asahina-san, von der ich dachte sie wäre nichts anderes als eine süße Schülerin aus einer der höheren Klassen, mir die erschütternde Wahrheit offenbarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich damals nicht gesagt, dass ich dir nichts erklären kann, was du kaum verstehen würdest? Darum geht&#039;s. Jeder Versuch dir alles zu erklären, hätte dich nur noch mehr verwirrt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san klopfte sanft gegen ihren Kopf und zwinkerte gleichzeitig. Egal was für Kleinigkeiten es sind, alles was sie macht ist einfach nur sexy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieses Konzept kann über Sprache nicht vermittelt werden, das geht nur über andere Wege. Verstehst du?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, tat ich nicht. Es wirkte fast so, als wolle Asahina-san einem Kindergartenschüler das Rechnen beibringen, so hoffnungslos war der Fall und ich fühlte mich sowieso schon schwindelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, aber bald wirst du es verstehen. Ganz sicher. Mehr kann ich dir im Moment nicht sagen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bald wirst du es verstehen&#039;&#039;. Wann hatte ich das schon mal gehört? Genau, es war Nagato. Nagato hatte mir dasselbe schon mal gesagt ... Nein, Moment ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistesblitz ging mir auf, als ich folgendes sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor den Sommerferien ... das was Nagato sagte, als wir gerade mit dieser riesigen Grille zu tun hatten ... es ging darum, dass Computer in der Zukunft nicht mehr so sind wie heute, kann es sein ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wow, ich bin beeindruckt. Du kannst dich noch daran erinnern? Du hast Recht, das Gegenstück zu Computern oder dem so genannten Internet in deiner Zeitebene, äh ... es existiert in meiner Zeit nicht mehr, jedenfalls nicht im materiellen Sinne, sondern nur noch als etwas Immaterielles in unseren Gehirnen. Das gilt auch für den ZEZ.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses &amp;quot;Gerät&amp;quot;, das man eigentlich nicht verlieren kann, aber das doch verloren ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und mit diesem Gerät kann man durch die Zeit reisen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist ein Zeitebenen-Zerstörer.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das nicht eigentlich Geheimsache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Für mein damaliges Ich ja, aber für mein aktuelles Ich wurden die Regeln etwas gelockert. Ich bin nur deswegen hier, weil ich sehr hart gearbeitet habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san klopfte sich stolz auf die Brust, ihre Bluse stand kurz davor aufzuplatzen. Vor meinen Augen tauchten Körpermaße auf, die jedem Naturgesetz trotzten und ich wäre bei diesem Anblick wohl normalerweise ins Reich der Träume weggetreten, aber ich war nicht in der Stimmung, um mich von diesem Augenschmaus beeindrucken zu lassen. Also fragte ich weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was ist die Ursache der Veränderung? Ich weiß, dass sich die Zukunft die ich kenne verändert hat, aber wann hat das angefangen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das solltest du Nagato in dieser Zeitebene fragen. Ich kann dir nur soviel sagen: Die Veränderungen deiner Zeitebene begannen vor drei Jahren, am Morgen des 18. Dezembers.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hieß aus meiner Sicht heute in zwei Tagen. Die Zeitebene hatte sich also verändert. Das bedeutet ... ich versuchte mich noch mal an die beiden Möglichkeiten zu erinnern, die Koizumi genannte hatte. Anscheinend war die Theorie, dass ich mich immer noch in meiner Realität befinde, die Richtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das stimmt. Über Nacht wurden die STC-Dateien ... Nein, ich sollte lieber sagen die gesamte Welt wurde verändert. Nur deine Erinnerungen blieben unangetastet. Es gab ein starkes Zeitbeben, das so stark war, dass seine Auswirkungen selbst in der fernen Zukunft noch messbar gewesen sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte nicht sagen, dass ich nicht neugierig gewesen bin, was sich hinter den Begriffen STC oder Zeitbeben versteckt, aber ich hatte einfach nicht die Zeit mir über solche unwichtigen Dinge Gedanken zu machen, da es andere Fragen gab, die mir auf dem Herzen lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san, heißt das, dass Sie, um diese große Veränderung in der Zukunft beheben zu können, sogar meine Hilfe brauchen und deswegen hier auf mich gewartet haben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann das nicht alleine&amp;quot;, sagte sie mit ernster Miene, &amp;quot;Nagato muss mir dabei helfen. Natürlich brauche ich auch deine Hilfe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wer ist der Verantwortliche? Eigentlich kann es doch nur Haruhi sein, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san hörte auf zu lächeln und wurde ernst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist nicht Suzumiya-sans Schuld. Jemand anderes ist dafür verantwortlich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;War es irgendjemand den ich nicht kenne? Jemand aus einer Parallelwelt oder so ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san unterbrach mich und schaute dabei ziemlich bekümmert zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es war jemand, den du sehr gut kennst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Asahina-san auf ihre Uhr geschaut hatte, sagte sie, dass noch etwas Zeit ist und begann in Erinnerungen über die Zeit in der SOS-Brigade zu schwelgen. Ich hatte das alles erst in diesem Jahr erlebt, aber für sie musste es schon viele Jahre her sein. Und so erinnerten wir uns ... daran, als Haruhi uns in den Clubraum schleppte; wie Haruhi Asahina-san dazu zwang ein Bunny-Girl-Kostüm zu tragen; an die Wünsche am Tanabata; an die Krimigeschichte auf der einsamen Insel; an die Yukatas, die wir während des O-Bon-Festes trugen; daran, dass wir in der Sommerferien zusammen die Hausaufgaben gemacht haben; an das was alles passiert ist, als wir den Film gedreht haben ... als meine Erinnerungen nach und nach wieder auflebten, wurde die Stimme von Asahina-san immer leiser und leiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war schon gespannt zu erfahren, was die Zukunft für mich bereit hielt und hoffte, dass Asahina-san sich irgendwann versprechen würde, aber sie vermied es zu viel zu verraten und blieb beim Small Talk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Selbst wenn es ganz schön anstrengend gewesen ist, sind das schöne Erinnerungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Satz schloss Asahina-san das Gespräch ab und schaute mich schweigend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte darüber nach was ich sagen sollte, als ich etwas Weiches und Warmes auf meiner Schulter spürte. Es war Asahina-sans Kopf. Was hatte das zu bedeuten? Ich hätte das Gewicht, das auf meiner Schulter lastete, am liebsten mit Gold aufgewogen, so sehr stimulierten der Druck und Asahina-sans süßlicher Duft die wildesten Phantasien in meinem Kopf. Es fiel mir schwer überhaupt noch klar zu denken. Wollte sie mir mit diesem Annäherungsversuch irgendetwas sagen? Erwartete sie von mir eine Reaktion? Asahina-san lag weiterhin mit geschlossenen Augen auf meiner Schulter und sagte nichts, aber ich hatte das Gefühl, dass sich ihre kirschroten Lippen trotzdem bewegen würden. Es schien so, als ob sie etwas flüstern würde, aber was war es?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte es sein ... ich fing wieder an zu tagträumen. Wäre es möglich, dass diese Asahina-san auch einschläft, nur damit noch eine weitere Asahina-san auftauchen würde und mir wieder etwas Geheimnisvolles erzählen könnte? Und so würde ich für immer an diesem Ort bleiben und unzählige Asahina-sans aus unterschiedlichen Zeitebenen treffen ... Verdammt, meine Gedanken wurden wie die Wäsche in der Waschmaschine durcheinander gewirbelt, immer und immer wieder im Kreis. Was dachte ich da eigentlich? Könnte jemand mir das mal sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san lehnte sich ungefähr eine Minute an mich und dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He he.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lächelte, als ob sie meine Gedanken gelesen hätte und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist gleich soweit. Lass uns losgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stand auf als wäre nichts passiert und, obwohl es eigentlich schade war, hatte ich keine andere Wahl als in die Wirklichkeit zurückzukehren. Sie hatte Recht, es wurde Zeit aufzubrechen. Äh ... wohin eigentlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum zweiten Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Asahina-sans Uhr war es zehn Uhr in der Nacht. Das war der Zeitpunkt, als &amp;quot;ich&amp;quot;, in der Rolle des Komplizen einer bestimmten Siebenklässlerin, gerade damit fertig wurde, Graffiti auf den Sportplatz der East Junior High zu zeichnen. Kurze Zeit später hielt &amp;quot;ich&amp;quot; die Hand einer schluchzenden Asahina-san (klein), als wir Nagatos Wohnung betraten. Es war der Moment, als die Zeit für &amp;quot;mich&amp;quot; drei Jahre lang anhielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit Nagato einen Besuch abzustatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber vorher ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san sagte mit einem strahlenden Lächeln, das jedes Herz zum Klopfen bringen könnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist da noch etwas, das du machen musst, nicht wahr?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich ein kleines Stück durch den Park gegangen war, erreichte ich ein Wohngebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hielt mich an Asahina-sans Anweisungen und ging in eine kleine Gasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor mir auf dem dunklen Weg rannte eine kleine Gestalt, deren winzige Arme und Beine, die aus dem kurzärmeligen T-Shirt und der Shorts herausragten, wild durch die Gegend wirbelten, und entfernte sich blitzschnell immer weiter von mir, während ihr Haar hin und her flatterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gestalt im T-Shirt drehte langsam ihren Kopf. Nachdem ich mir sicher war, dass sie mich bemerkt hatte, schrie ich so laut es ging:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gib gut Acht auf den John Smith, der mal die Welt erschüttern wird!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie warf mir einen kurzen Blick entgegen, drehte sich ziemlich genervt um und ging dann weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich dachte sie, dass sie mich auf der North High sowieso finden würde, deswegen machte sie keine Anstalten stehen zu bleiben. Ich schaute noch eine Weile den flatternden mittellangen, schwarzen Haaren hinterher und fügte dann leise hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bitte erinnere dich daran, Haruhi. Du musst dich an den Namen John Smith erinnern ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich betete von ganzem Herzen zur zwölfjährigen Haruhi, die vermutlich die East Junior High noch eine ganze Weile auf den Kopf stellen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitte vergiss nicht, dass ich hier gewesen bin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kannte den Weg zur Luxuswohnung wie meine Westentasche, also hätte ich wohl selbst mit geschlossenen Augen dorthin laufen können. Ich hob meinen Kopf und schaute zum Gebäude, das ich erst vor ungefähr zwanzig Stunden besucht hatte, während Asahina-san hinter mir lief. Obwohl wir immer noch draußen waren, hatte Asahina-san ihren schönen Körper schon längst versteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kyon-kun, ich möchte dich um etwas bitten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war gar nicht nötig, dass sie mich so energisch um einen Gefallen bat, denn es gab keinen Grund ihre Bitte abzuschlagen. Selbst wenn sie nicht die Asahina-san aus meiner Zeitebene war; wer bei klarem Verstand würde sich weigern ihr jeden Wunsch zu erfüllen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, aber ich fühle mich in Nagatos Gegenwart immer noch etwas komisch ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich daran, dass Asahina-san (klein) sich schon im Clubraum immer so distanziert verhalten hat und auch als wir das letzte Mal vor Nagatos Wohnblock standen war es so. Mal abgesehen von Haruhi, war Koizumi der einzige, der sich in Anwesenheit von Außerirdischen oder Zeitreisenden nicht unwohl fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist schon in Ordnung. Ich verstehe das.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich verständnisvoll, während ich die Nummer 708 auf der Tastatur vor dem Eingang eingab. Danach drückte ich die Klingel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Sekunden später kamen ein paar knackende Geräusche aus der Sprechanlage, also hörte jemand am anderen Ende zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato, ich bin&#039;s.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß auch nicht wie ich das erklären soll, tut mir leid. Jedenfalls bin ich zurück aus der Zukunft gekommen und Asahina-san ist bei mir, also die erwachsene Version von ihr. Ach, für dich ist das ja die temporale Differentialvariante.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich brauche deine Hilfe. Immerhin bist du es gewesen, die mich in diese Zeitebene gebracht hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san und ich sollten eigentlich in deiner Wohnung sein, stimmt&#039;s? Wir sollten im Gästezimmer schlafen, in dem die Zeit angehalten wurde ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss der Tür öffnete sich piepend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tretet ein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war sehr beruhigend Nagatos Stimme durch die Sprechanlage zu hören. Die Stimme war so ruhig wie immer, ohne ein Anzeichen von Aufregung oder Sorge, obwohl es klang als wäre sie überrascht, aber vielleicht hatte ich mir das auch nur eingebildet. Selbst in dieser Situation wird sie einen Ausweg finden, sonst bin ich am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina klammerte sich nervös an meinen Gürtel, als würde sie mit ihren hochhackigen Schuhen gerade in eine Festung im Feindesland marschieren. Der Fahrstuhl schloss seine Tür und brachte uns beide nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich erreichten wir den uns wohlbekannten Raum mit der Nummer 708.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen gab es eine Klingel, aber sie funktionierte anscheinend noch nicht, also klopfte ich an die Tür. Obwohl ich niemanden hinter der Tür ausmachen konnte, öffnete sie sich trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine brillentragende Person schaute durch den Türspalt, erst zu mir und dann zu Asahina-san und dann wieder zu mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war gleichzeitig so ausdruckslos und still, so frei von jeglicher Emotion, dass ich sie am liebsten angefleht hätte irgendetwas zu sagen. Das war Nagato wie sie leibt und lebt, die Nagato Yuki, wie ich sie von unserem ersten Treffen am Anfang des Schuljahres her kannte. Die Nagato, die &amp;quot;ich&amp;quot; vor drei Jahren um Hilfe bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Können wir reinkommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Moment der Stille nickte Nagato kurz und drehte sich dann in Richtung Zimmer. Das heißt wohl &amp;quot;Ja&amp;quot;. Ich wendete mich zur schönen Frau neben mir, die ziemlich angespannt wirkte, und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gehen wir, Asahina-san.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah ... du hast Recht, es wird schon schief gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was so klang, als würde sie es zu sich selber sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oft habe ich diesen Ort eigentlich schon besucht? Wenn ich von meiner biologischen Uhr ausgehe war es das vierte Mal, aber chronologisch gesehen eigentlich erst das zweite Mal. Das Hin- und Herspringen in der Zeit hatte mich schon so verwirrt, dass ich stolz darauf war, dass meine biologische Uhr immer noch richtig ging. Wenn man vom Winter in den Sommer springt und danach sogar drei Jahre in die Vergangenheit, sollte man annehmen, dass der Körper irgendwann nicht mehr mitspielt, aber mir ging es gut. Und nicht nur das, meine Gedanken waren so klar wie seit meiner Geburt nicht mehr. Vielleicht hatte ich mich an diese surrealen Ereignisse schon so gewöhnt, dass ich sie für normal hielt. Bei jemand anderen wäre vermutlich schon längst etwas im Kopf durchgebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah mich noch mal um und stellte fest, dass Nagatos Zimmer genauso kalt und leblos war, wie ich es in Erinnerung hatte. Es war so wie das Zimmer &amp;quot;vor drei Jahren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Erleichterung stellte ich fest, dass Nagato immer noch die Nagato war die ich kannte. Sie war immer noch ausdrucks- und emotionslos und würde egal was passiert niemals in Panik geraten. Eine stets zuverlässige Außerirdische eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zog meine Schuhe aus und ging durch den engen Flur, bis ich im Wohnzimmer ankam. Nagato wartete dort schon alleine und starrte Asahina-san und mich schweigend an. Selbst wenn unser Besuch sie überrascht hatte, so konnte man das nicht von ihrem Gesicht ablesen. Vielleicht hatte sie sich aber auch schon daran gewöhnt, dass ich aus der Zukunft zu Besuch kam, obwohl ich gerne darauf verzichten kann immer und immer wieder hierher zurückzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich denke wir überspringen das gegenseitige Vorstellen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Nagato sich nicht hinsetzte, blieben Asahina-san und ich auch stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist die erwachsene Version von Asahina-san. Ich denke ihr habt euch schon mal getroffen&amp;quot;, aber mir wurde schlagartig klar, dass ihr Treffen erst in drei Jahren sein würde, also ergänzte ich: &amp;quot;Entschuldigung, ihr werdet euch treffen. Aber egal, das hier ist jedenfalls Asahina-san. Vergiss den Rest einfach.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato begutachtete Asahina-san mit den Augen eines Prüfers während eines nationalen Mathematikexamens. Danach lies sie ihren Blick durch das Wohnzimmer wandern, nur um letztendlich wieder die aufreizende Dame hinter mir zu fixieren und sagte dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstanden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nickte leicht, ihre Haare bewegten sich dabei so gut wie gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich Nagatos Blick folgte, fiel mir der Raum auf - dieser besondere Raum neben dem Wohnzimmer, den nur eine Papiertür von uns trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann der Raum geöffnet werden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato schüttelte den Kopf und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Negativ. Der gesamte strukturelle Aufbau des Raumes wurde zusammen mit der Zeit eingefroren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war gleichermaßen enttäuscht und erleichtert, als ich das hörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spürte ich einen warmen Luftzug an meinem Hals. Es war Asahina-san, die erleichtert seufzte. Sie dachte wohl das Gleiche. Wenn sie gesehen hätte, dass wir beide gemütlich im gleichen Futon schlafen würden, was hätte sie wohl gedacht? Die Frage verkniff ich mir lieber, denn im Moment war es wichtiger zu erklären was gerade vor sich geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato, es tut mir wirklich leid, dass ich dich schon wieder so plötzlich besuche. Wie auch immer, kannst du dir bitte unsere Geschichte anhören?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieviele hatte ihr mein anderes Ich im Nachbarzimmer schon erzählt? Die Geschichte der SOS-Brigade bis zum Tanabata-Fest kannte sie ja schon, oder? Also musste ich von da an weitermachen und ihr erzählen, was in der zweiten Hälfte des Jahres passiert ist. Vom melancholischen Frühling, in dem ich mich mit Haruhis Langeweile herumschlagen musste, bis zu meinen unaufhörlichen Seufzern während wir den Film drehten. Natürlich warst du auch mit dabei, Nagato. Du warst immer zur Stelle, wenn es Probleme gab. Und dann veränderte sich die Welt plötzlich, als ich vorgestern aufwachte. Ich wollte wissen, wieso alle ihre Erinnerung verloren hatten und ich gezwungen war mit Hilfe von Nagatos Notfall-Flucht-Programm hierher zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es würde eine Weile dauern wenn ich ins Detail ginge, also beschränkte ich mich auf die Kurzfassung, die ich schon Haruhi erzählt hatte. Ich übersprang die kleineren Details und konzentrierte mich auf die wichtigen Teile der Geschichte, was für dieses Mädchen mehr als genug gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;... so war das ungefähr. Und nun bin ich dank dir wieder hier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um meine Aussage mit einem Beweis zu unterlegen, nahm ich das zerknitterte Lesezeichen aus der Tasche meiner Jacke und überreichte es Nagato so, als würde ich einem Phantom einen Talisman geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm das Lesezeichen mit ihren Fingerspitzen, schaute sich das Blumenmuster an und studierte den Text auf der Rückseite, fast so, als wäre sie ein Archäologe, der gerade aus einer Felssohle der Kreidezeit einen LCD-Fernseher ausgegraben hätte. Es schien so, als würde sie für alle Ewigkeit die Wörter auf dem Lesezeichen untersuchen, also unterbrach ich sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was soll ich nun machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich ... ich würde gerne die temporale Anomalie rückgängig machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme von Asahina-san klang so nervös, als wolle sie gerade ihrem Traummann die Liebe gestehen. Wenn Nagato anwesend ist, verhielt sich Asahina-san selbst nach so vielen Jahren immer noch unsicher. Dachte ich jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato-san ... kannst du uns bitte helfen? Du bist die Einzige, die die veränderte Zeitebene wieder in ihren Originalzustand zurückversetzen kann. Ich bitte dich ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san faltete ihre Hände und schloss ihre Augen. Sie wirkte dabei so als würde sie gerade eine Gottheit anbeten. Oh große Göttin Nagato, auch ich bete zu dir und bitte dich um Gnade. Bitte lass mich in den Clubraum zurückkehren, damit ich weiterhin Asahina-san bewundern und ihren selbstgebrauten Tee genießen kann. Damit ich mit Koizumi Brettspiele spielen kann und damit ich dir, wenn du wieder wie eine Statue herumsitzt, beim Lesen zusehen kann. Ich nehme sogar in Kauf, dass Haruhi jedes Mal in den Raum hereinplatzt. Mehr wünsche ich mir gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato hob ihren Kopf und schaute direkt in den Himmel. Ich konnte verstehen, dass Asahina-san so nervös war, denn sie hatte Nagato nichts entgegenzusetzen und sie gehörte letztendlich einer anderen Gruppe an. Ich meine, gibt es überhaupt jemanden der Nagato das Wasser reichen kann? Nur Haruhi vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die perfekte Schalldämmung der Luxuswohnung sorgte dafür, dass absolut kein Echo zu hören war. Es war so leise, dass man den Eindruck bekam die Zeit wäre stehen geblieben. Nagato und ich tauschten Blicke aus, bis sie dann schließlich leicht nickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass es mich bestätigen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte sie. Bevor ich fragen konnte was sie bestätigen möchte, schloss sie ihre Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später öffnete sie wieder ihre Augen und schaute mich mit ihren schwarzen Obsidianen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht in der Lage zu synchronisieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte sie eilig und starrte mich dann an. Ihr Gesichtsausdruck hatte sich etwas verändert und diesmal bildete ich mir das nicht ein. Es war dieser Ausdruck, den sie schon zwischen Frühling und Sommer hatte, selbst Koizumi hatte diese Veränderung erkannt. Nagatos Ausdruck hat sich durch die Begegnung mit uns langsam verändert, obwohl das hier noch nicht die Nagato war, die ich vom Winter her kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre blassen, roten Lippen bewegten sich ein weiteres Mal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin nicht in der Lage auf meine temporale Variante aus jener Zeitebene zuzugreifen, da sie ein Kraftfeld aufgebaut hat, das selektiv meine Zugriffsversuche abwehrt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ich nicht verstand was sie meinte, stieg Unbehagen in mir auf. Heißt das, dass wir nichts machen können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato ignorierte meine Angst und fuhr fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber ich habe eine ungefähre Vorstellung von der Situation. Eine Wiederherstellung ist möglich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie strich sanft über die Wörter auf dem Lesezeichen und dann prasselten die Wörter wie Regentropfen während eines Wolkenbruches aus hier heraus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der temporale Umformer hat Suzumiya Haruhis Fähigkeit zur Erzeugung von Daten vollständig ausgenutzt und so einen Teil der Daten der Welt verändert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre gewohnt ruhige Stimme klang so beruhigend wie eine dieser Spieluhren, mit denen ich als Baby getröstet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deshalb besitzt die veränderte Suzumiya Haruhi nicht mehr die Fähigkeit Daten zu erzeugen. Außerdem existiert in jener Parallelwelt auch keine empfindungsfähige Datenintegrations-Entität mehr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstand nicht wirklich was sie meinte, aber es klang sehr ernst. Anscheinend hatte außer mir jeder, Haruhi eingeschlossen, einen neuen Satz Erinnerungen bekommen und nicht nur das: eine Mädchenschule wurde zu einer gemeinsamen Schule; ein Teil der Schüler der North High wurde in die andere Schule gepackt, während ihre Erinnerungen im Geheimen verändert wurden; der Beauftragte der &amp;quot;Organisation&amp;quot;, die Außerirdische Nagato und die Zeitreisende Asahina-san lebten nun alle ein anderes Leben; ach ja und Asakura war auch wieder da. Natürlich konnte sich auch niemand auf der North High an Haruhi erinnern. Und zu guter Letzt wurde nun sogar Nagatos Chef gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für ein Chaos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der temporale Umformer war mithilfe der von Suzumiya Haruhi gestohlenen Kräfte in der Lage genug Daten zu verändern, um die Erinnerungen über einen Zeitraum von 365 Tagen zu beeinflussen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten wurden alle Erinnerungen über den Zeitraum vom letzten Dezember - aus der Sicht der Zeitebene aus der ich kam - bis zum 17. Dezember in diesem Jahr vollständig verändert. Die Erinnerungen vom Tanabata vor drei Jahren - was heute ist - konnte der Übeltäter anscheinend nicht verändern. Nur deswegen war es möglich, dass sich Haruhi an mich erinnerte und ich dadurch in der Lage war hierher zu kommen. Aber wer ist dieser Dummkopf, der genau den gleichen Unsinn wie Haruhi treibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagatos Blick konzentrierte sich weiter auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um die Welt wieder in ihren normalen Zustand zu versetzen, muss jemand von hier zum 18. Dezember in drei Jahren reisen und das Wiederherstellungsprogramm genau nach dem Zeitpunkt aktivieren, an dem der temporale Umformer die Veränderung ausgeführt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also werden wir drei Jahre in die Zukunft reisen, nicht wahr? Und du wirst diejenige sein, die die Wiederherstellung ausführt, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann nicht gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nagato auf das Gästezimmer zeigte, verstand ich es sofort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann sie nicht alleine lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Nagatos Erklärung konnte sie selber keine Zeitreisen durchführen, solange sie damit beschäftigt war die Zeit im Raum, in dem Asahina-san und mein anderes Ich schliefen, anzuhalten. Im Tonfall einer automatischen Zeitansage sagte sie dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aktivere Notfall-Modus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was bedeutet das?&amp;quot; Ich wurde etwas nervös.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Harmonisierung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstand es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm langsam ihre Brille ab und umfasste sie mit ihren Händen. Und dann fing die Brille an zu schweben, als würde sie an einem unsichtbaren Faden hängen. Hätte das ein normaler Mensch gemacht, wäre ich wohl davon ausgegangen, dass sich an seinem Finger ein sehr dünner Faden befinden würde, aber Nagato würde natürlich niemals so was Normales machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rahmen und die Gläser begannen sich zu verzerren und sahen bald aus wie eine Art Strudel, bis sich die Brille von einem Augenblick auf den anderen in einen anderen Gegenstand verwandelt hatte. Ich habe diese Form schon mal gesehen, es war eine, die jedem Menschen Angst einjagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stellte zögernd fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es sieht wie eine sehr große Spritze aus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist korrekt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine farblose Flüssigkeit befand sich in der Spritze. Aber wer sollte sie abbekommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Wiederherstellungsprogramm muss in den Körper des temporalen Umformers injiziert werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Anblick der scharfen Nadel am Ende der Spritze musste ich mich instinktiv wegdrehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh ... gibt es da keine zuverlässigere Methode? Es tut mir ja leid das zu sagen, aber ich bin ein Laie wenn es um so was geht. Es wäre ziemlich schlimm wenn ich die falsche Stelle treffen würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagatos Augen, die wie ein LCD-Bildschirm funkelten, schauten auf die Spritze in ihrer Hand und sie sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist dem so?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie breitete ihre Hände wieder aus und die Spritze wurde ein weiteres Mal zu einem Strudel, um sich schließlich in ein anderes Objekt zu verwandeln. Als ich die Form des Gegenstands sah, seufzte ich erleichtert auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch ein Gegenstand der für Aufruhr sorgen wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal war es eine Pistole aus rostfreiem Stahl mit einer kleinen Düse an der Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm die kleine, glänzende Metallwaffe, die aussah wie eine brandneue Spielzeugpistole, in ihre Hand und überreichte sie mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Wahrscheinlich mit ihr Kleidung zu penetrieren ist sehr hoch, aber wenn möglich ist es besser sie direkt auf der Haut des Zieles abzufeuern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist mit Patronen? Sind da echte Patronen drinnen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sah eher wie eine Aluminium- oder Plastikpistole aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Pistole besitzt eine kleine Nadel, in der sich das Programm befindet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit so einem Ding fühlte ich mich irgendwie besser als mit einer riesigen Spritze. Ich nahm die Pistole und wunderte mich wie unglaublich leicht sie war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach ja ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stellte endlich die Frage, die ich mich lange Zeit nicht traute zu fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer ist der Übeltäter? Wer ist derjenige, der die Welt verändert hat? Wenn es nicht Haruhi ist, wer dann? Sag es mir bitte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hörte Asahina-san leise seufzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato öffnete langsam ihren Mund und nannte mir ruhig und ohne eine Miene zu verziehen den Namen des Verantwortlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
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	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=38148</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:GER Registration Page</title>
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		<updated>2008-11-23T19:09:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 3 - &amp;#039;&amp;#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&amp;#039;&amp;#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier tragt ihr euch ein, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt. Das Ganze läuft nach dem &amp;quot;wer zuerst kommt, mahlt zuerst&amp;quot;-System. Nicht mehr als zwei Übersetzer pro Band. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Sirey (100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]] -- Marok (komplett fertig, editiert)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Sirey (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Sirey (in Arbeit)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Sirey (in Arbeit, low prio)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]]  &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie ((100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers -- Shadayzie (komplett, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
(Damit wäre Band2 dann komplett übersetzt, viel spaß beim editieren :p.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Rhapsodie_der_Bambusblaetter|Rhapsodie der Bambusblätter]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mysterique_Zeichen|Mystérique-Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Das &amp;quot;Einsame Insel&amp;quot;-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]] -- Harima(100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Das Herumtoben der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Sommer|Prolog - Sommer]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Die endlose Acht|Die endlose Acht]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Herbst|Prolog - Herbst]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Der Tag des Schützen|Der Tag des Schützen]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Winter|Prolog - Winter]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Das “Verschneiter Berg”-Syndrom|Das “Verschneiter Berg”-Syndrom]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6 Lebe_ein_Leben|Lebe ein Leben]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00|Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Wo ist die Katze hin?|Wo ist die Katze hin?]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi_(German)&amp;diff=38147</id>
		<title>Suzumiya Haruhi (German)</title>
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		<updated>2008-11-23T19:08:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 3 - &amp;#039;&amp;#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&amp;#039;&amp;#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Keine durchschnittliche japanische High-School Geschichte! Kyon verbringt gerade sein erstes Jahr an der North High. Hinter ihm sitzt eine intelligente, energetische und total gelangweilte Haruhi, die von sich selbst sagt, dass sie kein Interesse an normalen Menschen hat, und dass alle Aliens, Zeitreisende, Dimensionswechsler oder Esper zu ihr kommen und ihr Gesellschaft leisten sollen. Warum ist sie so wählerisch und will nur mit Nicht-Menschen Kontakt? &amp;quot;Weil Menschen allgemein keinen Spass machen!&amp;quot; Kyon ist bald eingewickelt von den Versuchen dieses ungewöhnlichen Mädchens, ihr Leben interessanter zu machen, und entdeckt bald, dass die Welt viel unglaublicher ist, als es Haruhi jemals erlaubt wäre zu wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Infos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Format Standards ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jedes Kapitel muss (nach dem Editieren) gemäss den Punkten, die in den Richtlinien unten aufgezählt sind, formatiert sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Format_guideline|General Format/Style Guideline]]&lt;br /&gt;
*[[Suzumiya_Haruhi:Guideline|Project Specific translation and format conventions]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kapitel sind Übersetzungen der Englischen Version, die selbst nur eine von Fans gemachte Übersetzung ist. Sollte jemand kleine Fehler entdecken, da er die Original Japanische Version gelesen hat, &#039;&#039;&#039;fühlt euch gebeten, die Änderungen einfach selbst zu machen&#039;&#039;&#039; - dies ist eine Wiki, soll heissen jeder ist gebeten Sachen zu verbessern (und wenn ihr Scheisse baut, können wir das rückgängig machen). Wir sehen die Veränderungen, die ihr macht, also macht&#039;s einfach anstatt euch zu verstecken oder auf Erlaubnis zu warten. Das ganze Script auf einmal austauschen ist allerdings nicht gewünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Anmerkungen für Übersetzer===&lt;br /&gt;
[[GER_Suzumiya_Haruhi_Wichtige_Anmerkungen|Hier]] findet ihr einige Hinweise, die ihr unbedingt beachten solltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Registrations-Seite===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Suzumiya Haruhi:GER_Registration_Page|Hier]] könnt ihr euch registrieren, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Editoren und Übersetzer dürfen sich gebeten fühlen, sich auch im [[http://www.baka-tsuki.net/forums/ Forum]] zu registrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Updates ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &#039;&#039;Suzumiya Haruhi&#039;&#039; Reihe, von [[Tanigawa Nagaru]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]]  &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Rhapsodie_der_Bambusblaetter|Rhapsodie der Bambusblätter]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mysterique_Zeichen|Mystérique-Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Das &amp;quot;Einsame Insel&amp;quot;-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Das Herumtoben der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Sommer|Prolog - Sommer]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Die endlose Acht|Die endlose Acht]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Herbst|Prolog - Herbst]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Der Tag des Schützen|Der Tag des Schützen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Winter|Prolog - Winter]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Das “Verschneiter Berg”-Syndrom|Das “Verschneiter Berg”-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6 Lebe_ein_Leben|Lebe ein Leben]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00|Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Wo ist die Katze hin?|Wo ist die Katze hin?]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;br /&gt;
==Im Englischen noch in Arbeit==&lt;br /&gt;
=== Haruhi Theater / ハルヒ劇場 ===&lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.1|Haruhi Theater act.1&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.1&#039;&#039; Original]] &lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.1_Version2|Haruhi Theater act.1&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.1&#039;&#039; Preview]] &lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.2|&#039;&#039;Haruhi Theater act.2&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Project Staff ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Project Administrator: [[user:Onizuka-gto|Onizuka-gto]]&lt;br /&gt;
*Project Supervisor: [[User:Sirey|Sirey]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Translators ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACTIVE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*[[User:Sirey|Sirey]]&lt;br /&gt;
::*[[User:Shadayzie|Shadayzie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A.W.O.L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;Marok (unregistered)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Übersetzer werden gebeten, sich für Kapitel an denen sie arbeiten zu [[Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page|registrieren]]&#039;&#039;&#039; (für näheres besucht [[Format_guideline#Translators|die Guideline page]] (englisch)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Editors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This is the Project Editorial Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACTIVE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*[[User:Kato| Kato]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A.W.O.L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Series Overview ==&lt;br /&gt;
* Band 1 - &#039;&#039;The Melancholy of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱 (Published June 6, 2003, ISBN 4-04-429201-9)&lt;br /&gt;
* Band 2 - &#039;&#039;The Sighs of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息 (Published September 30, 2003, ISBN 4-04-429202-7)&lt;br /&gt;
* Band 3 - &#039;&#039;The Boredom of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈 (Published December 27, 2003, ISBN 4-04-429203-5)&lt;br /&gt;
* Band 4 - &#039;&#039;The Disappearance of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失 (Published July 31, 2004, ISBN 4-04-429204-3)&lt;br /&gt;
* Band 5 - &#039;&#039;The Rampage of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走 (Published September 30, 2004 ISBN 4-04-429205-1)&lt;br /&gt;
* Band 6 - &#039;&#039;The Wavering of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺 (Published March 31, 2005, ISBN 4-04-429206-X)&lt;br /&gt;
* Band 7 - &#039;&#039;The Intrigues of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀 (Published August 31, 2005, ISBN 4-04-429207-8)&lt;br /&gt;
* Band 8 - &#039;&#039;The Indignation of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨 (Published May 1, 2006, ISBN 4-04-429208-6)&lt;br /&gt;
* Band 9 - &#039;&#039;The Dissociation of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂 (Published April 1, 2007, ISBN 978-4-04-429209-6)&lt;br /&gt;
* Band 10 - &#039;&#039;The Astonishment of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第十巻: 涼宮ハルヒの驚愕 (To be announced, ISBN 4-04-429210-8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Alternative Languages| Suzumiya Haruhi Deutsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6&amp;diff=38078</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band4 Kapitel6</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6&amp;diff=38078"/>
		<updated>2008-11-22T12:52:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Kapitel 6 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Kapitel 6 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ratsch, Ratsch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ratschendes Geräusch war zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bewusstsein entschloss sich dazu die endlose Leere ganz allmählich wieder zu verlassen und obwohl die Gedanken noch ungeordnet durch meinen Kopf flogen, nahm ich langsam wieder etwas wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht war es nur ein Traum. Und es schien soweit ich mich erinnern konnte ein interessanter Traum gewesen zu sein.  Normalerweise kann man sich nach dem Aufwachen ungefähr fünf Minuten lang an einen Traum erinnern. Wenn man dann erstmal beim Zähneputzen ist, fangen die Details schon an zu verschwinden und spätestens beim Frühstück hat man alles vergessen. Am Ende bleibt nicht mehr übrig als der Eindruck: &amp;quot;Das war wirklich ein interessanter Traum.&amp;quot; Ich hab so was schon öfters erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es Träume, die ich überhaupt nicht interessant fand und trotzdem hatten sich ihre Details kristallklar in mein Gedächtnis gebrannt, wo sie auch eine relativ lange Zeit blieben. Vermutlich waren das traumähnliche Erfahrungen, so wie in dieser Nacht, als Haruhi und ich in der geschlossenen Parallelwelt gefangen waren. Es war eine Erfahrung, die ich tatsächlich gemacht hatte, von mir aber unterbewusst als nicht existent abgestempelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war das Erste an was ich dachte, als ich meine Augen öffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Decke war weiß, also befand ich mich nicht in meinem Zimmer. Das orangefarbene Sonnenlicht tauchte die Wände, die genauso weiß waren wie die Decke, in ein Meer aus Farben. Ich wusste nicht, ob es morgens oder abends war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oha.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jemanden der gerade wieder zu Bewusstsein kam, klang diese Stimme so angenehm wie die Kirchenglocken für einen treuen Gläubigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist endlich aufgewacht. Anscheinend hast du ziemlich gut geschlafen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich drehte meinen Kopf, um zu sehen wem die Stimme gehörte. Er saß auf einem Stuhl neben meinem Bett und schälte mit einem Küchenmesser einen Apfel. &#039;&#039;Ratsch, Ratsch&#039;&#039; – die Haut des Apfels wurde sauber abgeschnitten und hing wie ein langer Faden nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich würde ja gerne &#039;guten Morgen&#039; sagen, aber die Sonne geht schon unter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi Itsuki lächelte dabei warm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach legte er die geschälten Äpfel auf das Tablett und stellte es auf den Tisch neben dem Bett. Er nahm einen weiteren Apfel aus einer Papiertasche und sagte lächelnd:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gott sei Dank bist du endlich wieder aufgewacht. Ich wusste schon gar nicht mehr was ich machen sollte. Ah ... du siehst etwas verwirrt aus. Erkennst du mich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wollte ich dich gerade fragen. Weißt du wer ich bin?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für eine seltsame Frage. Natürlich weiß ich das.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nicht schwer zu erkennen welcher Koizumi da vor mir saß, ich musste nur auf die Uniform schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trug einen marineblauen Anzug, keine schwarze Schuluniform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war die Uniform der North High.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer meiner Arme schaute unter der Decke hervor und war mit einem Beutel verbunden, in dem sich irgendeine Infusion befand. Während ich das Ding betrachtete fragte ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welchen Tag haben wir heute?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi wirkte überrascht, zumindest nahm ich an, dass dieser Ausdruck bei ihm Überraschung zeigen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da du so was fragst, gehe ich mal davon aus, dass du weißt warum du hier gelandet bist. Aber nun zur Antwort, es ist nach fünf Uhr nachmittags am 21. Dezember.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Einundzwanzigste, ja?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, heute ist der dritte Tag seit du ins Koma gefallen bist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Tag? Koma?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo bin ich gerade?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In einem Privatkrankenhaus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute mich um. Das Bett in dem ich geschlafen hatte befand sich in einem eindrucksvollen Ein-Bett-Zimmer. Wer hätte das gedacht, meine Familie musste sehr reich sein und ich wusste noch gar nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Freund meines Onkels ist der Leiter dieses Krankenhauses, deswegen wurdest du hier ausnahmsweise aufgenommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend war meine Familie doch nicht so reich wie ich dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Durch das Einschreiten der &#039;Organisation&#039; kannst du hier ohne weiteres und günstig für ein ganzes Jahr bleiben, aber ehrlich gesagt bin ich glücklich, dass du schon nach drei Tagen wieder aufgewacht bist. Nein, nein, es geht mir nicht um das Geld, nur haben meine Vorgesetzten mich für das was mit dir passiert ist regelrecht auseinander genommen, immerhin sollte ich ja auf dich Acht geben. Ich muss sogar extra einen Brief schreiben, um meine Reue auszudrücken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage vor dem 21sten war der 18te. Was hatte ich an diesem Tag gemacht? ... Ah, ich erinnere mich. Ich stand wegen des hohen Blutverlusts kurz vor dem Tod, deswegen haben sie mich also in das Krankenhaus gebracht ... Nein, Moment, da stimmte etwas nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tastete die Krankenhauskleidung die ich trug ängstlich ab und erreichte dann an die rechte Seite meines Unterleibs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühlte nichts Ungewöhnliches. Normalerweise würde sich eine Wunde taub anfühlen, aber es kratzte nicht mal. Es war unmöglich sich in drei Tagen von so einer Verletzung zu erholen, es sei denn jemand hatte mich von Grund auf wieder zusammengeflickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso bin ich im Krankenhaus? Wegen des Komas?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also hast du es vergessen. Nun, ich denke das ist verständlich, immerhin hast du einen schweren Schlag auf den Kopf bekommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bemerkte weder Verband noch Schutznetz, als ich meinen Kopf abtastete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist erstaunlich, dass du keine äußerlichen Verletzungen oder inneren Blutungen davongetragen hast. Deine Hirnfunktionen waren auch ganz normal. Selbst der behandelnde Arzt ist verdutzt gewesen. Sie wussten nicht was mit dir los war.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber&amp;quot;, fuhr Koizumi fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben gesehen, wie du die Treppe runtergefallen bist. Es sah so schrecklich aus, dass jedem von uns der Schrecken ins Gesicht geschrieben stand. Das Geräusch als du auf dem Boden aufgeschlagen bist war so laut, dass ich nicht überrascht gewesen wäre, wenn du für immer das Bewusstsein verloren hättest. Möchtest du noch mehr wissen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schieß los.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erfuhr von Koizumi, dass ich mich gerade auf der Treppe im Komplex mit den Clubräumen befand, als ich plötzlich kopfüber nach unten stürzte. Vielleicht war ich gestolpert oder etwas in der Art. Jedenfalls fiel ich mit einem lauten Knall auf meinen Kopf und rührte mich nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie Koizumi es beschrieb, klang es so als wäre es wirklich passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war damals ganz schön chaotisch. Wir mussten einen Krankenwagen rufen und dich ins Krankenhaus bringen. Suzumiya-sans Gesicht war total blass, es war das erste Mal, dass ich sie so gesehen habe. Oh, der Krankenwagen wurde übrigens von Nagato-san gerufen. Ihre Ruhe rettete dein Leben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wie verhielt sich Asahina-san?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi zuckte mit seinen Achseln und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie verhielt sich so wie man es erwarten würde. Sie klammerte sich an dich und schrie weinend deinen Namen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welche Uhrzeit war es als das alles passiert ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich überflutete Koizumi regelrecht mit meinen Fragen, denn letztendlich war es dieser 18te an dem die Welt drastisch verändert wurde und das machte mich nervös.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast selbst das vergessen? Es war mittags nachdem wir gerade unsere Besprechung beendet hatten. Wir wollten gerade etwas kaufen, als es passierte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas kaufen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Daran kannst du dich auch nicht erinnern? Kann es sein, dass du den Gedächtnisverlust nur vorspielst?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Egal, fahr bitte fort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi lächelte wieder warm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf der Tagesordnung stand die Frage ... hm ... was wir zu Weihnachten unternehmen. Suzumiya-san erzählte von einer Party für kleine Kinder, die in der Nähe ihrer Wohnung stattfinden wird und beschloss, dass die SOS-Brigade einen Gastauftritt machen soll. Dabei hatte sie wohl Asahina-sans Weihnachtsmannkostüm im Hinterkopf, das bis jetzt noch nicht zum Einsatz gekommen ist. Asahina-san sollte sich deshalb als wunderschöne Weihnachtsfrau verkleiden und Geschenke an die Kinder verteilen. Eine fröhliche Veranstaltung ganz nach Suzumiya-sans Geschmack also.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir es wieder: dieses Mädchen kann so was von rücksichtslos sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber es wäre ja nicht realistisch nur eine Weihnachtsfrau zu haben, also beschloss Suzumiya-san, dass einer von uns sich als Rentier verkleiden und Asahina-san auf die Party tragen sollte. Am Ende mussten wir Lose ziehen … Wer denkst du war wohl der glückliche Gewinner? Erinnerst du dich jetzt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich kann mich daran überhaupt nicht erinnern. Wenn sich jemand an etwas erinnern könnte, das in seinem Gedächtnis gar nicht existiert, dann wäre er ein gnadenloser Lügner. Er hätte dann gleich ins nächste Krankenhaus gehen und sein Gehirn untersuchen lassen können. Aber es brachte nichts Koizumi das zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass gut sein. Jedenfalls bist du der Glückliche gewesen. Und da wir ein Rentierkostüm für dich brauchten, mussten wir dafür etwas Material einkaufen. Wir waren gerade auf dem Weg das zu tun, als du die Treppe runtergestürzt bist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das klingt für mich echt idiotisch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er mich das sagen hörte, zog Koizumi seine Augenbrauen hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da du hinter uns warst, haben wir nicht direkt gesehen wie du die Treppe runtergefallen bist, sondern es nur von der Seite mitbekommen. Es sah ungefähr so aus.&amp;quot; Koizumi demonstrierte den Sturz, indem er einen Apfel von seiner rechten in die linke Hand fallen ließ. &amp;quot;Du bist im Prinzip Stufe für Stufe runtergerollt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi fuhr damit fort den Apfel zu schälen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir sind schnell zu dir gerannt, doch du hattest schon das Bewusstsein verloren. Suzumiya-san sagte, sie hätte das Gefühl gehabt, dass jemand oben bei der Treppe gewesen ist. Sie sah das Kleid von jemandem um die Ecke verschwinden. Ich fand das seltsam und forschte deswegen etwas nach. Zu dieser Zeit befand sich außer uns niemand im Gebäude. Auch Nagato schüttelte ihren Kopf. Falls da wirklich jemand war, hat sie sich wie ein Geist in Luft aufgelöst. Wir haben nun die ganze Zeit darauf gewartet, dass du aufwachst, damit du uns erzählen kannst wer dich geschubst hat ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte mich daran nicht erinnern. Das war zu diesem Zeitpunkt die beste Antwort, die ich mir vorstellen konnte. Es war nur ein normaler Unfall. Ich hatte nicht aufgepasst, das war einfach Pech. Ich denke, ich werde es dabei belassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bist nur du zu Besuch gekommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo war Haruhi? Ich wollte das fragen, aber ich verkniff es mir letztendlich. Trotzdem kicherte Koizumi und sagte: &amp;quot;Du hast dich die ganze Zeit umgeschaut. Suchst du jemanden? Mach dir keine Gedanken, wir haben uns abgewechselt. Als du im Koma gelegen hast, war immer jemand an deiner Seite. Ich denke Asahina-san müsste gleich kommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumis Blick verunsicherte mich. Es wirkte so als würde er gerade mit einem Freund reden, der seinen Aprilscherz tatsächlich ernst genommen hatte und nun nach Worten rang. Wollte er damit irgendwas andeuten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh, es ist wirklich nichts. Ich war nur neidisch. Man könnte sagen das war ein neidischer Blick.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist auf jemanden neidisch, der auf den Kopf gefallen ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass es nur die normalen Clubmitglieder waren, die sich beim Aufpassen abgewechselt haben. Die Kommandantin sieht es als Teil ihrer Pflicht an über die Sicherheit ihrer Mitglieder zu wachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi schälte elegant das letzte Stück der Haut vom Apfel, formte daraus ein kaninchenähnliches Gebilde und legte es dann auf das Tablett, das auf einem Tisch neben dem Bett stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suzumiya-san ist die ganze Zeit hier gewesen. Sie hat das Krankenhaus seit drei Tagen nicht verlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich folgte Koizumis Finger und drehte mich zur anderen Seite des Betts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi hatte ihren Schlafsack eng um sich geschlungen und schlief mit leicht geöffnetem Mund vor sich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben uns alle Sorgen um dich gemacht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er klang so traurig, ich hatte fast das Gefühle ich würde gerade eine Seifenoper sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hättest sehen sollen wie verzweifelt Suzumiya-san aussah ... Nein, heben wir uns das für später auf. Gibt es da nicht etwas, das du jetzt machen solltest?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum will mich eigentlich jeder herumkommandieren? Asahina-san (groß) hatte es schon getan und nun machte es sogar Koizumi. Aber ich nahm ihnen das nicht übel. Und es interessierte mich auch nicht, ob die geschälten Äpfel eine Opfergabe an die Göttin gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, sagte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte wirklich Lust etwas auf ihr Gesicht zu malen. Vielleicht bei der nächsten Gelegenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich setzte mich auf und streckte meinen Arm aus, um ihr verärgert wirkendes Gesicht zu berühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar war noch nicht lang genug, um daraus einen Pferdeschwanz zu flechten. Die Erinnerung an ihr langes Haar ließ mich nostalgisch werden, aber plötzlich, als wolle sie mich ärgern, fing ihr dunkles Haar an sich zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi war aufgewacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;... Umm ... hmm?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stöhnte Haruhi, als sie versuchte ihre Augen zu öffnen und als sie bemerkte, wer da gerade in ihre Wange piekste, rief sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;AH!?&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie versuchte aufzuspringen, aber scheiterte dabei kläglich, denn sie hatte nicht an den Reißverschluss des Schlafsacks gedacht, der immer noch verschlossen war. Nachdem sie eine Weile wie ein Regenwurm auf dem Boden herumgekrochen war, gelang es ihr sich endlich aus dem Schlafsack zu befreien, nur um dann fluchend auf mich zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt Kyon! Konntest du mir nicht Bescheid sagen bevor du aufwachst? Auf so was muss ich mich erst seelisch vorbereiten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da verlangst du das Unmögliche, aber egal, die schreiende und fluchende Haruhi war für mich wirkungsvoller als jede Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haruhi.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wisch dir den Sabber ab.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi verzog für einen Moment ihr Gesicht, wischte sich dann schnell ihren Mund ab und sagte danach mit einem finsteren Blick:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast aber wirklich nichts auf mein Gesicht gemalt, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte es mir gerade noch verkneifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hmph. Hast du mir nichts zu sagen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gab ihr die Antwort die sie erwartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, dass ich dir Sorgen bereitet habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ist es richtig. Gut, dass du die Verantwortung, die ich als Kommandantin trage, zu schätzen weißt. Es ist nämlich meine Pflicht mich um das Wohlergehen der Brigade-Mitglieder zu sorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhis Herumfluchen klang wie himmlischer Gesang. Genau in diesem Moment klopfte jemand leise an die Tür. Koizumi stand sofort auf und öffnete die Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mich der dritte Besucher von draußen auf dem Flur sah, folgte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ahhh, aaahhhh ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie klang noch eine Weile so als wäre sie außer sich. Dort vor der Tür, mit einer Vase in der Hand, stand niemand anderes als das Schulmädchen aus dem zweiten Jahrgang der North High. Ihre langen Haare, ihr niedliches kindliches Gesicht und ihre schlanke aber doch gut gebaute Figur waren mir wohlbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He ... Asahina-san, wie geht’s?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war nicht sicher ob ich &amp;quot;Lange nicht gesehen&amp;quot; sagen sollte, denn das galt ja nur für mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnief ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon fielen Asahina-sans Tränen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gott sei Dank ... Oh ... Gott sei Dank ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte sie wirklich wie damals umarmen und wer weiß, vielleicht dachte sie das gleiche, obwohl es eher so wirkte, als hätte sie vor lauter Weinen alles um sich herum vergessen, inklusive der Vase, die sie immer noch in ihren Händen hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Übertreibst du nicht etwas? Er hat sich nur den Kopf gestoßen und war eine Zeit bewusstlos. Ich wusste von Anfang an, dass Kyon nicht für alle Ewigkeit schlafen würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Haruhi das sagte, hatte ich fast das Gefühl ein wenig Dankbarkeit herauszuhören. Dann fuhr sie ohne mich anzuschauen fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v4_c6_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Koizumi fing an zu kichern, Asahina-sans riesige Tränen fielen weiterhin unaufhörlich auf den Boden und Haruhi wandte immer noch ihr Gesicht ab. Auf den ersten Blick sah es so aus, als wäre sie wütend.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab es ja schon damals gesagt, die SOS-Brigade arbeitet ohne Pause 365 Tage im Jahr. Niemand darf sich eine Auszeit nehmen. Ich werde nicht akzeptieren, dass sich jemand wegen einer so dummen Ausrede wie sich den Kopf gestoßen haben und im Koma liegen krankschreiben lässt. Hast du das verstanden, Kyon? Drei Tage Abwesenheit werden dich einiges kosten. Dafür gibt es ein saftiges Bußgeld! Nicht nur ein einfaches Bußgeld, sondern auch noch eine Versäumnisgebühr oben drauf!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi fing an zu kichern, Asahina-sans riesige Tränen fielen weiterhin unaufhörlich auf den Boden und Haruhi wandte immer noch ihr Gesicht ab. Auf den ersten Blick sah es so aus, als wäre sie wütend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute zu ihnen, nickte kurz und zuckte dann mit meinen Achseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also gut, wie viel muss ich inklusive der Versäumnisgebühr bezahlen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi starrte mich an und zeigte dabei ein so strahlendes Lächeln, dass man kaum glauben konnte, dass sie eben noch wütend gewesen war. Sie hat wirklich ein sehr schlichtes Gemüt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich wurde beschlossen, dass ich drei Tage hintereinander für jeden die Rechnung im Cafe bezahlen sollte. Ich dachte schon darüber nach, ob ich meine gesparten Zeiteinlagen auflösen sollte, als ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eines noch ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch mehr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Japp, das ist als Wiedergutmachung für das erlittene Trauma immer noch nicht genug. Ah ja, Kyon, du könntest dich auf unserer Weihnachtsfeier als Rentier verkleiden und ein paar spektakuläre Kunststücke aufführen. Du musst solange weitermachen bis jeder von uns lacht! Wenn es zu langweilig ist, werde ich dich in ein alternatives Universum treten! Natürlich musst du auf der Kinderfeier noch mal das Gleiche machen. Hast du verstanden!?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi strahlte wie die Sonne, als sie mich mal wieder herumkommandierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ich wieder bei Bewusstsein war, hieß das noch lange nicht, dass ich gleich aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Zunächst kam der behandelnde Arzt und begutachtete mich ausführlich und danach kamen alle möglichen Maschinen an die Reihe; die ganzen Untersuchungen waren so aufwändig und nervig, dass ich am Ende fast das Gefühl hatte sie wollten mich in einen Cyborg verwandeln. Die Untersuchungen dauerten einen ganzen Tag an und als sie endlich abgeschlossen waren, blieb mir keine andere Wahl als die Nacht im Krankenhaus zu verbringen. Diese Nacht war für mich eigentlich die erste Nacht dort und da ich vorher noch nie in einem Krankenhaus übernachtet hatte, wollte ich diese Erfahrung zumindest etwas auskosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi, Koizumi und Asahina-san wollten gerade gehen, als meine Mutter und meine Schwester das Zimmer betraten. Haruhi wirkte sehr höflich als sie mit ihnen Sprach, ich hätte nicht gedacht, dass sie so zuvorkommend sein kann; das war wirklich eine Überraschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich mit meiner Mutter und meiner Schwester redete, ging mir einiges durch den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wäre gewesen, wenn niemand die Veränderung der Welt rückgängig gemacht hätte?&lt;br /&gt;
Nagato, Koizumi und Asahina-san würden nur ganz normale Menschen ohne irgendwelche übernatürlichen Fähigkeiten sein. Nagato wäre ein stiller Bücherwurm vom Literaturclub, Asahina-san wäre eine unerreichbare Schönheit eines höheren Jahrgangs und Koizumi wäre ein normaler, aus einer anderen Schule stammender Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Haruhi würde nur eine exzentrische High-School-Schülerin sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit dieser Besetzung wäre eine interessante Geschichte denkbar. Natürlich müsste man sich keine Gedanken mehr über die Wahrheit hinter allem machen müssen und es gäbe auch keinen Grund mehr sich Sorgen wegen irgendwelcher Veränderungen zu machen. Es wäre nur eine ganz normale Geschichte ohne Bezug zu dieser gestörten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Geschichte würde ich wohl keine Rolle mehr spielen. Ich wäre ein ganz normaler Schüler, der nach einer friedlichen Schulzeit ohne besondere Vorfälle den Abschluss machen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Welt gefällt mir wohl besser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist denke ich klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mit &amp;quot;dieser Welt&amp;quot; absolut zufrieden, sonst hätte ich wohl kaum mein Leben riskiert, um die Veränderungen rückgängig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie würdet ihr euch entscheiden? Welche Welt würdet ihr wählen? Ich bin mir sicher, dass die Antwort ziemlich offensichtlich ist oder bin ich der Einzige, der so denkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem meine Familie nach Hause gegangen war und die Lampen im Krankenzimmer ausgemacht wurden, hatte ich nichts Besseres zu tun als an die Decke zu starren. Also schloss ich meine Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten drei Tage, zumindest in dieser Welt, hatte ich die ganze Zeit geschlafen; wurde mir gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutete also ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt musste sich wieder verändert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab zwei Veränderungen. Zunächst durch Nagato und dann wurde die Welt wieder in ihren Ursprungszustand zurückversetzt. Aber wer war es, der die Welt ein zweites Mal umgestaltet hatte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi konnte es nicht gewesen sein. Während der drei Tage hatte sie diese Kräfte nicht und die Haruhi aus dieser Welt wusste nichts von den Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer war es dann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir fiel nur eine Person ein, die in der Lage sein würde eine Klinge mit der bloßen Hand aufzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war Nagato.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hatte ich bevor ich ohnmächtig wurde zwei Asahina-sans gesehen. Die zweite war nicht die erwachsene Asahina-san, sondern mein Senpai, also die mir wohlbekannte süße Schülerin aus dem höheren Jahrgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war noch jemand anderes. Ich hörte kurz vor dem Ende eine geheimnisvolle Stimme, die etwas zu mir sagte und ich wusste, dass ich diese Stimme schon mal irgendwo gehört hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich brauchte ich gar nicht darüber nachzudenken von wem die Stimme stammte, denn es war offensichtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war meine eigene Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstehe, so ist das also gewesen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich müsste in diese Zeitebene noch mal zurückkehren. Und zwar am frühen Morgen des 18. Dezembers und ich müsste die Asahina-san und Nagato aus dieser Zeitebene mitnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dann könnte die Welt wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san wäre dafür zuständig Nagato und mich in jene Zeitebene zu bringen, während Nagato die Aufgabe hätte ihr anderes Ich, das außer Kontrolle geraten war, zu &amp;quot;reparieren&amp;quot;. Mir war nur nicht ganz klar, ob sie dazu Haruhis Kräfte benutzen würde oder die der empfindungsfähigen Datenintegrations-Entität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spielte bei der Sache auch eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte ich damals nicht meine eigene Stimme gehört, wäre ich heute nicht hier. Ich musste also noch mal zurückgehen und das wiederholen, was ich damals gehört hatte. Was war es noch gleich gewesen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir ja leid, aber ich hab meine Gründe warum ich dir nicht sofort helfen kann, also hasse mich nicht dafür. Immerhin war es für mich genauso schmerzhaft. Wie auch immer, wir wissen was getan werden muss und kümmern uns um den Rest. Ach ja, du wirst später auch wissen was du zu tun hast. Also versuch jetzt zu schlafen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wiederholte diese Sätze und versuchte sie mir zu merken. Das war es was ich gesagt hatte, wenn ich mich nicht irrte. Ich konnte zwar nicht garantieren, dass es Wort für Wort übereinstimmte, aber die Bedeutung sollte richtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war also meine Aufgabe anstelle meines anderen Ichs, das vom Messer getroffen wurde, die Nadelpistole zu benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir wurde auch klar, weshalb ich mein anderes Ich nicht davor bewahren konnte vom Messer getroffen zu werden. Die Stimme meines zukünftigen Ichs klang damals so, als wäre ich in aller Ruhe zum Ort des Geschehens gegangen. Ich musste mich irgendwo in der Nähe versteckt haben und auch Asahina-san und Nagato kamen genau zum richtigen Zeitpunkt aus ihrem Versteck. Es durfte weder zu früh noch zu spät sein. Ich musste so lange warten, bis mich Asakura mit dem Messer gestochen hatte. Und warum das? Weil mein vergangenes Ich alles was da passierte schon erlebt hatte. Mit Asahina-sans Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es war ein vorherbestimmtes Ereignis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war schon mitten in der Nacht, aber ich hatte noch immer keine Lust zu schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wartete. Auf was ich wartete, fragt ihr? Natürlich wartete ich auf die einzige, die mich bis jetzt noch nicht besuchte hatte. Es wäre absurd, wenn sie nicht auftauchen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also lag ich im Bett und starrte die ganze Zeit an die Decke. Erst spät in der Nacht, als die Besuchszeiten längst vorbei waren, wurde meine Geduld belohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tür zum Krankenzimmer öffnete sich langsam und das Licht des Flures offenbarte den Schatten einer kleinen Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort stand meine letzte Besucherin, Nagato Yuki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagte wie immer ohne jedes Anzeichen von Emotion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin für das was passiert ist verantwortlich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich ihre ruhige Stimme hörte, wurde ich aus irgendeinem Grund nostalgisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Bestrafung wird im Moment beschlossen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hob meinen Kopf und fragte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von wem?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von der empfindungsfähigen Datenintegrations-Entität.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Nagato ruhig, als würde es nicht sie, sondern jemand anderen betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wusste Nagato schon lange vorher, was sie am Morgen des 18. Dezembers für ein Chaos anrichten würde, denn vor drei Jahren hatten die erwachsene Asahina-san und ich sie ja besucht. Sie wusste es von Anfang an und hatte die ganze Zeit versucht es irgendwie zu verhindern. Doch sie konnte nichts tun. Manchmal ist es eben so, dass man obwohl man weiß was passieren wird, nichts dagegen machen kann. Nein, es wäre möglich gewesen etwas zu tun …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit fiel plötzlich ein, dass sich Nagatos Verhalten und Angewohnheiten nach dem Sommer leicht verändert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber&amp;quot;, unterbrach ich sie, &amp;quot;wenn du schon vor drei Jahren gewusst hattest, dass du dich so verhalten würdest, hättest du mir doch jederzeit davon erzählen können, oder nicht? Vor dem Schulfest zum Beispiel oder vor dem Baseball-Turnier. Dann hätte ich am 18. Dezember viel früher etwas machen können und es hätte gereicht, wenn wir alle drei Jahre in die Vergangenheit gereist wären.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagatos Gesichtsausdruck strahlte eine eisige Kälte aus, es war absolut kein Lächeln zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hätte ich dir vorher davon erzählt, hätte mein außer Kontrolle geratenes Ich trotzdem deine Erinnerungen löschen und danach die Welt verändern können. Außerdem konnte niemand garantieren, dass etwas das noch nicht passiert ist jemals passieren wird. Mehr als am 18. Dezember deinen Originalzustand zu erhalten konnte ich nicht tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiss nicht das Flucht-Programm, das du für mich zurückgelassen hast. Das war schon mehr als genug!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde langsam wütend, als ich ihr dankte. Nicht auf sie und auch nicht auf mich, aber trotzdem wurde ich irgendwie wütend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Echo ihrer ausdruckslosen Stimme war im Krankenzimmer zu hören, als Nagato sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann nicht garantieren, dass ich in Zukunft nicht noch mal außer Kontrolle geraten werde. Solange ich weiter existiere, werden sich die internen Fehler weiter ansammeln. Das ist eine sehr gefährliche Situation.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;UNSINN! Gib diese Nachricht für mich weiter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mich Nagato fluchen hörte, bewegte sie ihren Kopf leicht zurück und blinzelte sogar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich griff ihren kleinen, weißen Arm. Nagato widersetzte sich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab was für deinen Boss, also hör genau zu. Sollte er jemals daran denken dich verschwinden zu lassen, dann wird hier die Hölle ausbrechen. Ich werde dich zurückholen, egal was ich dafür machen muss. Ich mag zwar keine besonderen Kräfte haben, aber ich bin sehr gut darin Haruhi zu provozieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte tatsächlich eine Trumpfkarte, um Haruhi zu provozieren. Es würde reichen ihr folgendes zu sagen: &amp;quot;Ich bin John Smith.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus. Meine Kräfte sind die eines nutzlosen Faulenzers, aber Haruhi besitzt dafür enorme Kräfte. Würde Nagato verschwinden, könnte ich Haruhi einfach alles erzählen, bis sie es glaubt. Dann würden wir unsere Reise zur Rettung Nagatos beginnen. Selbst wenn ihr Boss sie versteckt oder ausgelöscht hätte, würde Haruhi einen Weg finden das rückgängig zu machen und wenn nicht werde ich ihr einen Weg zeigen. Und wer weiß, vielleicht würden uns sogar Koizumi und Asahina-san helfen. Und wen interessiert irgendeine Daten-Entität in einer unbekannten Ecke des Universums? Welchen Unterschied würde es machen ob das Ding existiert oder nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato war unsere Freundin. Würde jemand von der SOS-Brigade nicht mehr da sein, könnte Haruhi das unmöglich ignorieren. Und nicht nur bei Nagato, auch bei Koizumi, Asahina-san oder mir würde das Mädchen nicht so schnell aufgeben, selbst wenn wir freiwillig gegangen wären. Sie würde alle Hebel in Gang setzen, um uns zurückzubringen. So ist nun mal Haruhi, die aufdringliche, ichbezogene, rücksichtslose und nur Probleme verursachende Königin der SOS-Brigade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich starrte Nagato wütend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn dein Boss auf irgendeine dumme Idee kommt, dann verbünde ich mich mit Haruhi und sorge dafür, dass die ganze Welt verwandelt wird. Wir werden eine Welt wie vor drei Tagen erschaffen, in der du existierst, aber keine empfindungsfähige Datenintegrations-Entität. Ich bin mir sicher, dass sie sehr enttäuscht wäre, wenn so was passieren würde. Observationsziel? Scheiß auf Observation!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich sprach, nahm meine Wut immer weiter zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wusste nicht wie empfindungsfähig die Datenintegrations-Entität war, aber ich ging davon aus, dass sie ziemlich intelligent sein muss. Sie war vermutlich eine von denen, die in der Lage sind in zwei Sekunden Pi bis auf die hundert millionste Nachkommastelle zu berechnen und ähnliche Tricks für Fortgeschrittene beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich wäre es für sie ein Kinderspiel gewesen Nagato eine menschenähnlichere Persönlichkeit zu geben. Bevor sie sich in eine irre Mörderin verwandelt hatte, war Asakura in der Klasse ziemlich beliebt, um nicht zu sagen offenherzig und freundlich. Sie hatte in den Ferien sogar einige ihrer Klassenkameraden eingeladen mit ihr einkaufen zu gehen. Wenn die Datenintegrations-Entität jemanden wie Asakura erschaffen konnte, wieso hatte sie dann aus Nagato nur eine einsame, kleine Schülerin gemacht, die ganz alleine im Literaturclub Bücher liest? Dachte sie Nagato hätte sonst nicht Haruhis Aufmerksamkeit geweckt, wenn Nagatos Persönlichkeit nicht zu einem Literaturclub gepasst hätte? Wer hatte so was entschieden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir wurde plötzlich bewusst, dass ich Nagatos Hand heftig drückte, aber das bücherliebende humanoide interaktive Interface nahm mir das nicht übel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaute mich einfach nur an und nickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde die Nachricht übermitteln.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fügte sie mit leiser Stimm hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
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	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6&amp;diff=38077</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band4 Kapitel6</title>
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		<updated>2008-11-22T12:43:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Kapitel 6 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Kapitel 6 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ratsch, Ratsch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ratschendes Geräusch war zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bewusstsein entschloss sich dazu die endlose Leere ganz allmählich wieder zu verlassen und obwohl die Gedanken noch ungeordnet durch meinen Kopf flogen, nahm ich langsam wieder etwas wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht war es nur ein Traum. Und es schien soweit ich mich erinnern konnte ein interessanter Traum gewesen zu sein.  Normalerweise kann man sich nach dem Aufwachen ungefähr fünf Minuten lang an einen Traum erinnern. Wenn man dann erstmal beim Zähneputzen ist, fangen die Details schon an zu verschwinden und spätestens beim Frühstück hat man alles vergessen. Am Ende bleibt nicht mehr übrig als der Eindruck: &amp;quot;Das war wirklich ein interessanter Traum.&amp;quot; Ich hab so was schon öfters erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es Träume, die ich überhaupt nicht interessant fand und trotzdem hatten sich ihre Details kristallklar in mein Gedächtnis gebrannt, wo sie auch eine relativ lange Zeit blieben. Vermutlich waren das traumähnliche Erfahrungen, so wie in dieser Nacht, als Haruhi und ich in der geschlossenen Parallelwelt gefangen waren. Es war eine Erfahrung, die ich tatsächlich gemacht hatte, von mir aber unterbewusst als nicht existent abgestempelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war das Erste an was ich dachte, als ich meine Augen öffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Decke war weiß, also befand ich mich nicht in meinem Zimmer. Das orangefarbene Sonnenlicht tauchte die Wände, die genauso weiß waren wie die Decke, in ein Meer aus Farben. Ich wusste nicht, ob es morgens oder abends war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oha.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jemanden der gerade wieder zu Bewusstsein kam, klang diese Stimme so angenehm wie die Kirchenglocken für einen treuen Gläubigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist endlich aufgewacht. Anscheinend hast du ziemlich gut geschlafen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich drehte meinen Kopf, um zu sehen wem die Stimme gehörte. Er saß auf einem Stuhl neben meinem Bett und schälte mit einem Küchenmesser einen Apfel. &#039;&#039;Ratsch, Ratsch&#039;&#039; – die Haut des Apfels wurde sauber abgeschnitten und hing wie ein langer Faden nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich würde ja gerne &#039;guten Morgen&#039; sagen, aber die Sonne geht schon unter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi Itsuki lächelte dabei warm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach legte er die geschälten Äpfel auf das Tablett und stellte es auf den Tisch neben dem Bett. Er nahm einen weiteren Apfel aus einer Papiertasche und sagte lächelnd:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gott sei Dank bist du endlich wieder aufgewacht. Ich wusste schon gar nicht mehr was ich machen sollte. Ah ... du siehst etwas verwirrt aus. Erkennst du mich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wollte ich dich gerade fragen. Weißt du wer ich bin?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für eine seltsame Frage. Natürlich weiß ich das.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nicht schwer zu erkennen welcher Koizumi da vor mir saß, ich musste nur auf die Uniform schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trug einen marineblauen Anzug, keine schwarze Schuluniform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war die Uniform der North High.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer meiner Arme schaute unter der Decke hervor und war mit einem Beutel verbunden, in dem sich irgendeine Infusion befand. Während ich das Ding betrachtete fragte ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welchen Tag haben wir heute?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi wirkte überrascht, zumindest nahm ich an, dass dieser Ausdruck bei ihm Überraschung zeigen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da du so was fragst, gehe ich mal davon aus, dass du weißt warum du hier gelandet bist. Aber nun zur Antwort, es ist nach fünf Uhr nachmittags am 21. Dezember.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Einundzwanzigste, ja?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, heute ist der dritte Tag seit du ins Koma gefallen bist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Tag? Koma?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo bin ich gerade?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In einem Privatkrankenhaus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute mich um. Das Bett in dem ich geschlafen hatte befand sich in einem eindrucksvollen Ein-Bett-Zimmer. Wer hätte das gedacht, meine Familie musste sehr reich sein und ich wusste noch gar nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Freund meines Onkels ist der Leiter dieses Krankenhauses, deswegen wurdest du hier ausnahmsweise aufgenommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend war meine Familie doch nicht so reich wie ich dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Durch das Einschreiten der &#039;Organisation&#039; kannst du hier ohne weiteres und günstig für ein ganzes Jahr bleiben, aber ehrlich gesagt bin ich glücklich, dass du schon nach drei Tagen wieder aufgewacht bist. Nein, nein, es geht mir nicht um das Geld, nur haben meine Vorgesetzten mich für das was mit dir passiert ist regelrecht auseinander genommen, immerhin sollte ich ja auf dich Acht geben. Ich muss sogar extra einen Brief schreiben, um meine Reue auszudrücken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage vor dem 21sten war der 18te. Was hatte ich an diesem Tag gemacht? ... Ah, ich erinnere mich. Ich stand wegen des hohen Blutverlusts kurz vor dem Tod, deswegen haben sie mich also in das Krankenhaus gebracht ... Nein, Moment, da stimmte etwas nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tastete die Krankenhauskleidung die ich trug ängstlich ab und erreichte dann an die rechte Seite meines Unterleibs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühlte nichts Ungewöhnliches. Normalerweise würde sich eine Wunde taub anfühlen, aber es kratzte nicht mal. Es war unmöglich sich in drei Tagen von so einer Verletzung zu erholen, es sei denn jemand hatte mich von Grund auf wieder zusammengeflickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso bin ich im Krankenhaus? Wegen des Komas?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also hast du es vergessen. Nun, ich denke das ist verständlich, immerhin hast du einen schweren Schlag auf den Kopf bekommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bemerkte weder Verband noch Schutznetz, als ich meinen Kopf abtastete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist erstaunlich, dass du keine äußerlichen Verletzungen oder inneren Blutungen davongetragen hast. Deine Hirnfunktionen waren auch ganz normal. Selbst der behandelnde Arzt ist verdutzt gewesen. Sie wussten nicht was mit dir los war.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber&amp;quot;, fuhr Koizumi fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben gesehen, wie du die Treppe runtergefallen bist. Es sah so schrecklich aus, dass jedem von uns der Schrecken ins Gesicht geschrieben stand. Das Geräusch als du auf dem Boden aufgeschlagen bist war so laut, dass ich nicht überrascht gewesen wäre, wenn du für immer das Bewusstsein verloren hättest. Möchtest du noch mehr wissen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schieß los.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erfuhr von Koizumi, dass ich mich gerade auf der Treppe im Komplex mit den Clubräumen befand, als ich plötzlich kopfüber nach unten stürzte. Vielleicht war ich gestolpert oder etwas in der Art. Jedenfalls fiel ich mit einem lauten Knall auf meinen Kopf und rührte mich nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie Koizumi es beschrieb, klang es so als wäre es wirklich passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war damals ganz schön chaotisch. Wir mussten einen Krankenwagen rufen und dich ins Krankenhaus bringen. Suzumiya-sans Gesicht war total blass, es war das erste Mal, dass ich sie so gesehen habe. Oh, der Krankenwagen wurde übrigens von Nagato-san gerufen. Ihre Ruhe rettete dein Leben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wie verhielt sich Asahina-san?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi zuckte mit seinen Achseln und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie verhielt sich so wie man es erwarten würde. Sie klammerte sich an dich und schrie weinend deinen Namen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welche Uhrzeit war es als das alles passiert ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich überflutete Koizumi regelrecht mit meinen Fragen, denn letztendlich war es dieser 18te an dem die Welt drastisch verändert wurde und das machte mich nervös.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast selbst das vergessen? Es war mittags nachdem wir gerade unsere Besprechung beendet hatten. Wir wollten gerade etwas kaufen, als es passierte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas kaufen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Daran kannst du dich auch nicht erinnern? Kann es sein, dass du den Gedächtnisverlust nur vorspielst?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Egal, fahr bitte fort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi lächelte wieder warm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf der Tagesordnung stand die Frage ... hm ... was wir zu Weihnachten unternehmen. Suzumiya-san erzählte von einer Party für kleine Kinder, die in der Nähe ihrer Wohnung stattfinden wird und beschloss, dass die SOS-Brigade einen Gastauftritt machen soll. Dabei hatte sie wohl Asahina-sans Weihnachtsmannkostüm im Hinterkopf, das bis jetzt noch nicht zum Einsatz gekommen ist. Asahina-san sollte sich deshalb als wunderschöne Weihnachtsfrau verkleiden und Geschenke an die Kinder verteilen. Eine fröhliche Veranstaltung ganz nach Suzumiya-sans Geschmack also.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir es wieder: dieses Mädchen kann so was von rücksichtslos sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber es wäre ja nicht realistisch nur eine Weihnachtsfrau zu haben, also beschloss Suzumiya-san, dass einer von uns sich als Rentier verkleiden und Asahina-san auf die Party tragen sollte. Am Ende mussten wir Lose ziehen … Wer denkst du war wohl der glückliche Gewinner? Erinnerst du dich jetzt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich kann mich daran überhaupt nicht erinnern. Wenn sich jemand an etwas erinnern könnte, das in seinem Gedächtnis gar nicht existiert, dann wäre er ein gnadenloser Lügner. Er hätte dann gleich ins nächste Krankenhaus gehen und sein Gehirn untersuchen lassen können. Aber es brachte nichts Koizumi das zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass gut sein. Jedenfalls bist du der Glückliche gewesen. Und da wir ein Rentierkostüm für dich brauchten, mussten wir dafür etwas Material einkaufen. Wir waren gerade auf dem Weg das zu tun, als du die Treppe runtergestürzt bist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das klingt für mich echt idiotisch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er mich das sagen hörte, zog Koizumi seine Augenbrauen hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da du hinter uns warst, haben wir nicht direkt gesehen wie du die Treppe runtergefallen bist, sondern es nur von der Seite mitbekommen. Es sah ungefähr so aus.&amp;quot; Koizumi demonstrierte den Sturz, indem er einen Apfel von seiner rechten in die linke Hand fallen ließ. &amp;quot;Du bist im Prinzip Stufe für Stufe runtergerollt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi fuhr damit fort den Apfel zu schälen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir sind schnell zu dir gerannt, doch du hattest schon das Bewusstsein verloren. Suzumiya-san sagte, sie hätte das Gefühl gehabt, dass jemand oben bei der Treppe gewesen ist. Sie sah das Kleid von jemandem um die Ecke verschwinden. Ich fand das seltsam und forschte deswegen etwas nach. Zu dieser Zeit befand sich außer uns niemand im Gebäude. Auch Nagato schüttelte ihren Kopf. Falls da wirklich jemand war, hat sie sich wie ein Geist in Luft aufgelöst. Wir haben nun die ganze Zeit darauf gewartet, dass du aufwachst, damit du uns erzählen kannst wer dich geschubst hat ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte mich daran nicht erinnern. Das war zu diesem Zeitpunkt die beste Antwort, die ich mir vorstellen konnte. Es war nur ein normaler Unfall. Ich hatte nicht aufgepasst, das war einfach Pech. Ich denke, ich werde es dabei belassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bist nur du zu Besuch gekommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo war Haruhi? Ich wollte das fragen, aber ich verkniff es mir letztendlich. Trotzdem kicherte Koizumi und sagte: &amp;quot;Du hast dich die ganze Zeit umgeschaut. Suchst du jemanden? Mach dir keine Gedanken, wir haben uns abgewechselt. Als du im Koma gelegen hast, war immer jemand an deiner Seite. Ich denke Asahina-san müsste gleich kommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumis Blick verunsicherte mich. Es wirkte so als würde er gerade mit einem Freund reden, der seinen Aprilscherz tatsächlich ernst genommen hatte und nun nach Worten rang. Wollte er damit irgendwas andeuten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh, es ist wirklich nichts. Ich war nur neidisch. Man könnte sagen das war ein neidischer Blick.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist auf jemanden neidisch, der auf den Kopf gefallen ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass es nur die normalen Clubmitglieder waren, die sich beim Aufpassen abgewechselt haben. Die Kommandantin sieht es als Teil ihrer Pflicht an über die Sicherheit ihrer Mitglieder zu wachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi schälte elegant das letzte Stück der Haut vom Apfel, formte daraus ein kaninchenähnliches Gebilde und legte es dann auf das Tablett, das auf einem Tisch neben dem Bett stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suzumiya-san ist die ganze Zeit hier gewesen. Sie hat das Krankenhaus seit drei Tagen nicht verlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich folgte Koizumis Finger und drehte mich zur anderen Seite des Betts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi hatte ihren Schlafsack eng um sich geschlungen und schlief mit leicht geöffnetem Mund vor sich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben uns alle Sorgen um dich gemacht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er klang so traurig, ich hatte fast das Gefühle ich würde gerade eine Seifenoper sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hättest sehen sollen wie verzweifelt Suzumiya-san aussah ... Nein, heben wir uns das für später auf. Gibt es da nicht etwas, das du jetzt machen solltest?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum will mich eigentlich jeder herumkommandieren? Asahina-san (groß) hatte es schon getan und nun machte es sogar Koizumi. Aber ich nahm ihnen das nicht übel. Und es interessierte mich auch nicht, ob die geschälten Äpfel eine Opfergabe an die Göttin gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, sagte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte wirklich Lust etwas auf ihr Gesicht zu malen. Vielleicht bei der nächsten Gelegenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich setzte mich auf und streckte meinen Arm aus, um ihr verärgert wirkendes Gesicht zu berühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar war noch nicht lang genug, um daraus einen Pferdeschwanz zu flechten. Die Erinnerung an ihr langes Haar ließ mich nostalgisch werden, aber plötzlich, als wolle sie mich ärgern, fing ihr dunkles Haar an sich zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi war aufgewacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;... Umm ... hmm?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stöhnte Haruhi, als sie versuchte ihre Augen zu öffnen und als sie bemerkte, wer da gerade in ihre Wange piekste, rief sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;AH!?&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie versuchte aufzuspringen, aber scheiterte dabei kläglich, denn sie hatte nicht an den Reißverschluss des Schlafsacks gedacht, der immer noch verschlossen war. Nachdem sie eine Weile wie ein Regenwurm auf dem Boden herumgekrochen war, gelang es ihr sich endlich aus dem Schlafsack zu befreien, nur um dann fluchend auf mich zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt Kyon! Konntest du mir nicht Bescheid sagen bevor du aufwachst? Auf so was muss ich mich erst seelisch vorbereiten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da verlangst du das Unmögliche, aber egal, die schreiende und fluchende Haruhi war für mich wirkungsvoller als jede Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haruhi.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wisch dir den Sabber ab.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi verzog für einen Moment ihr Gesicht, wischte sich dann schnell ihren Mund ab und sagte danach mit einem finsteren Blick:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast aber wirklich nichts auf mein Gesicht gemalt, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte es mir gerade noch verkneifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hmph. Hast du mir nichts zu sagen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gab ihr die Antwort die sie erwartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, dass ich dir Sorgen bereitet habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ist es richtig. Gut, dass du die Verantwortung, die ich als Kommandantin trage, zu schätzen weißt. Es ist nämlich meine Pflicht mich um das Wohlergehen der Brigade-Mitglieder zu sorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhis Herumfluchen klang wie himmlischer Gesang. Genau in diesem Moment klopfte jemand leise an die Tür. Koizumi stand sofort auf und öffnete die Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mich der dritte Besucher von draußen auf dem Flur sah, folgte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ahhh, aaahhhh ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie klang noch eine Weile so als wäre sie außer sich. Dort vor der Tür, mit einer Vase in der Hand, stand niemand anderes als das Schulmädchen aus dem zweiten Jahrgang der North High. Ihre langen Haare, ihr niedliches kindliches Gesicht und ihre schlanke aber doch gut gebaute Figur waren mir wohlbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He ... Asahina-san, wie geht’s?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war nicht sicher ob ich &amp;quot;Lange nicht gesehen&amp;quot; sagen sollte, denn das galt ja nur für mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnief ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon fielen Asahina-sans Tränen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gott sei Dank ... Oh ... Gott sei Dank ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte sie wirklich wie damals umarmen und wer weiß, vielleicht dachte sie das gleiche, obwohl es eher so wirkte, als hätte sie vor lauter Weinen alles um sich herum vergessen, inklusive der Vase, die sie immer noch in ihren Händen hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Übertreibst du nicht etwas? Er hat sich nur den Kopf gestoßen und war eine Zeit bewusstlos. Ich wusste von Anfang an, dass Kyon nicht für alle Ewigkeit schlafen würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Haruhi das sagte, hatte ich fast das Gefühl ein wenig Dankbarkeit herauszuhören. Dann fuhr sie ohne mich anzuschauen fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v4_c6_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Koizumi fing an zu kichern, Asahina-sans riesige Tränen fielen weiterhin unaufhörlich auf den Boden und Haruhi wandte immer noch ihr Gesicht ab. Auf den ersten Blick sah es so aus, als wäre sie wütend.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab es ja schon damals gesagt, die SOS-Brigade arbeitet ohne Pause 365 Tage im Jahr. Niemand darf sich eine Auszeit nehmen. Ich werde nicht akzeptieren, dass sich jemand wegen einer so dummen Ausrede wie sich den Kopf gestoßen haben und im Koma liegen krankschreiben lässt. Hast du das verstanden, Kyon? Drei Tage Abwesenheit werden dich einiges kosten. Dafür gibt es ein saftiges Bußgeld! Nicht nur ein einfaches Bußgeld, sondern auch noch eine Versäumnisgebühr oben drauf!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi fing an zu kichern, Asahina-sans riesige Tränen fielen weiterhin unaufhörlich auf den Boden und Haruhi wandte immer noch ihr Gesicht ab. Auf den ersten Blick sah es so aus, als wäre sie wütend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute zu ihnen, nickte kurz und zuckte dann mit meinen Achseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also gut, wie viel muss ich inklusive der Versäumnisgebühr bezahlen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi starrte mich an und zeigte dabei ein so strahlendes Lächeln, dass man kaum glauben konnte, dass sie eben noch wütend gewesen war. Sie hat wirklich ein sehr schlichtes Gemüt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich wurde beschlossen, dass ich drei Tage hintereinander für jeden die Rechnung im Cafe bezahlen sollte. Ich dachte schon darüber nach, ob ich meine gesparten Zeiteinlagen auflösen sollte, als ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eines noch ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch mehr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Japp, das ist als Wiedergutmachung für das erlittene Trauma immer noch nicht genug. Ah ja, Kyon, du könntest dich auf unserer Weihnachtsfeier als Rentier verkleiden und ein paar spektakuläre Kunststücke aufführen. Du musst solange weitermachen bis jeder von uns lacht! Wenn es zu langweilig ist, werde ich dich in ein alternatives Universum treten! Natürlich musst du auf der Kinderfeier noch mal das Gleiche machen. Hast du verstanden!?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi strahlte wie die Sonne, als sie mich mal wieder herumkommandierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ich wieder bei Bewusstsein war, hieß das noch lange nicht, dass ich gleich aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Zunächst kam der behandelnde Arzt und begutachtete mich ausführlich und danach kamen alle möglichen Maschinen an die Reihe; die ganzen Untersuchungen waren so aufwändig und nervig, dass ich am Ende fast das Gefühl hatte sie wollten mich in einen Cyborg verwandeln. Die Untersuchungen dauerten einen ganzen Tag an und als sie endlich abgeschlossen waren, blieb mir keine andere Wahl als die Nacht im Krankenhaus zu verbringen. Diese Nacht war für mich eigentlich die erste Nacht dort und da ich vorher noch nie in einem Krankenhaus übernachtet hatte, wollte ich diese Erfahrung zumindest etwas auskosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi, Koizumi und Asahina-san wollten gerade gehen, als meine Mutter und meine Schwester das Zimmer betraten. Haruhi wirkte sehr höflich als sie mit ihnen Sprach, ich hätte nicht gedacht, dass sie so zuvorkommend sein kann; das war wirklich eine Überraschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich mit meiner Mutter und meiner Schwester redete, ging mir einiges durch den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wäre gewesen, wenn niemand die Veränderung der Welt rückgängig gemacht hätte?&lt;br /&gt;
Nagato, Koizumi und Asahina-san würden nur ganz normale Menschen ohne irgendwelche übernatürlichen Fähigkeiten sein. Nagato wäre ein stiller Bücherwurm vom Literaturclub, Asahina-san wäre eine unerreichbare Schönheit eines höheren Jahrgangs und Koizumi wäre ein normaler, aus einer anderen Schule stammender Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Haruhi würde nur eine exzentrische High-School-Schülerin sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit dieser Besetzung wäre eine interessante Geschichte denkbar. Natürlich müsste man sich keine Gedanken mehr über die Wahrheit hinter allem machen müssen und es gäbe auch keinen Grund mehr sich Sorgen wegen irgendwelcher Veränderungen zu machen. Es wäre nur eine ganz normale Geschichte ohne Bezug zu dieser gestörten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Geschichte würde ich wohl keine Rolle mehr spielen. Ich wäre ein ganz normaler Schüler, der nach einer friedlichen Schulzeit ohne besondere Vorfälle den Abschluss machen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Welt gefällt mir wohl besser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist denke ich klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mit &amp;quot;dieser Welt&amp;quot; absolut zufrieden, sonst hätte ich wohl kaum mein Leben riskiert, um die Veränderungen rückgängig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie würdet ihr euch entscheiden? Welche Welt würdet ihr wählen? Ich bin mir sicher, dass die Antwort ziemlich offensichtlich ist oder bin ich der Einzige, der so denkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem meine Familie nach Hause gegangen war und die Lampen im Krankenzimmer ausgemacht wurden, hatte ich nichts Besseres zu tun als an die Decke zu starren. Also schloss ich meine Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten drei Tage, zumindest in dieser Welt, hatte ich die ganze Zeit geschlafen; wurde mir gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutete also ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt musste sich wieder verändert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab zwei Veränderungen. Zunächst durch Nagato und dann wurde die Welt wieder in ihren Ursprungszustand zurückversetzt. Aber wer war es, der die Welt ein zweites Mal umgestaltet hatte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi konnte es nicht gewesen sein. Während der drei Tage hatte sie diese Kräfte nicht und die Haruhi aus dieser Welt wusste nichts von den Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer war es dann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir fiel nur eine Person ein, die in der Lage sein würde eine Klinge mit der bloßen Hand aufzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war Nagato.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hatte ich bevor ich ohnmächtig wurde zwei Asahina-sans gesehen. Die zweite war nicht die erwachsene Asahina-san, sondern mein Senpai, also die mir wohlbekannte süße Schülerin aus dem höheren Jahrgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war noch jemand anderes. Ich hörte kurz vor dem Ende eine geheimnisvolle Stimme, die etwas zu mir sagte und ich wusste, dass ich diese Stimme schon mal irgendwo gehört hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich brauchte ich gar nicht darüber nachzudenken von wem die Stimme stammte, denn es war offensichtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war meine eigene Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstehe, so ist das also gewesen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich müsste in diese Zeitebene noch mal zurückkehren. Und zwar am frühen Morgen des 18. Dezembers und ich müsste die Asahina-san und Nagato aus dieser Zeitebene mitnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dann könnte die Welt wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san wäre dafür zuständig Nagato und mich in jene Zeitebene zu bringen, während Nagato die Aufgabe hätte ihr anderes Ich, das außer Kontrolle geraten war, zu &amp;quot;reparieren&amp;quot;. Mir war nur nicht ganz klar, ob sie dazu Haruhis Kräfte benutzen würde oder die der empfindungsfähigen Datenintegrations-Entität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spielte bei der Sache auch eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte ich damals nicht meine eigene Stimme gehört, wäre ich heute nicht hier. Ich musste also noch mal zurückgehen und das wiederholen, was ich damals gehört hatte. Was war es noch gleich gewesen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir ja leid, aber ich hab meine Gründe warum ich dir nicht sofort helfen kann, also hasse mich nicht dafür. Immerhin war es für mich genauso schmerzhaft. Wie auch immer, wir wissen was getan werden muss und kümmern uns um den Rest. Ach ja, du wirst später auch wissen was du zu tun hast. Also versuch jetzt zu schlafen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wiederholte diese Sätze und versuchte sie mir zu merken. Das war es was ich gesagt hatte, wenn ich mich nicht irrte. Ich konnte zwar nicht garantieren, dass es Wort für Wort übereinstimmte, aber die Bedeutung sollte richtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war also meine Aufgabe anstelle meines anderen Ichs, das vom Messer getroffen wurde, die Nadelpistole zu benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir wurde auch klar, weshalb ich mein anderes Ich nicht davor bewahren konnte vom Messer getroffen zu werden. Die Stimme meines zukünftigen Ichs klang damals so, als wäre ich in aller Ruhe zum Ort des Geschehens gegangen. Ich musste mich irgendwo in der Nähe versteckt haben und auch Asahina-san und Nagato kamen genau zum richtigen Zeitpunkt aus ihrem Versteck. Es durfte weder zu früh noch zu spät sein. Ich musste so lange warten, bis mich Asakura mit dem Messer gestochen hatte. Und warum das? Weil mein vergangenes Ich alles was da passierte schon erlebt hatte. Mit Asahina-sans Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es war ein vorherbestimmtes Ereignis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war schon mitten in der Nacht, aber ich hatte noch immer keine Lust zu schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wartete. Auf was ich wartete, fragt ihr? Natürlich wartete ich auf die einzige, die mich bis jetzt noch nicht besuchte hatte. Es wäre absurd, wenn sie nicht auftauchen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also lag ich im Bett und starrte die ganze Zeit an die Decke. Erst spät in der Nacht, als die Besuchszeiten längst vorbei waren, wurde meine Geduld belohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tür zum Krankenzimmer öffnete sich langsam und das Licht des Flures offenbarte den Schatten einer kleinen Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort stand meine letzte Besucherin, Nagato Yuki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagte wie immer ohne jedes Anzeichen von Emotion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin für das was passiert ist verantwortlich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich ihre ruhige Stimme hörte, wurde ich aus irgendeinem Grund nostalgisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Bestrafung wird im Moment beschlossen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hob meinen Kopf und fragte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von wem?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von der empfindungsfähigen Datenintegrations-Entität.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Nagato ruhig, als würde es nicht sie, sondern jemand anderen betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wusste Nagato schon lange vorher, was sie am Morgen des 18. Dezembers für ein Chaos anrichten würde, denn vor drei Jahren hatten die erwachsene Asahina-san und ich sie ja besucht. Sie wusste es von Anfang an und hatte die ganze Zeit versucht es irgendwie zu verhindern. Doch sie konnte nichts tun. Manchmal ist es eben so, dass man obwohl man weiß was passieren wird, nichts dagegen machen kann. Nein, es wäre möglich gewesen etwas zu tun …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit fiel plötzlich ein, dass sich Nagatos Verhalten und Angewohnheiten nach dem Sommer leicht verändert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber&amp;quot;, unterbrach ich sie, &amp;quot;wenn du schon vor drei Jahren gewusst hattest, dass du dich so verhalten würdest, hättest du mir doch jederzeit davon erzählen können, oder nicht? Vor dem Schulfest zum Beispiel oder vor dem Baseball-Turnier. Dann hätte ich am 18. Dezember viel früher etwas machen können und es hätte gereicht, wenn wir alle drei Jahre in die Vergangenheit gereist wären.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagatos Gesichtsausdruck strahlte eine eisige Kälte aus, es war absolut kein Lächeln zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hätte ich dir vorher davon erzählt, hätte mein außer Kontrolle geratenes Ich trotzdem deine Erinnerungen löschen und danach die Welt verändern können. Außerdem konnte niemand garantieren, dass etwas das noch nicht passiert ist jemals passieren wird. Mehr als am 18. Dezember deinen Originalzustand zu erhalten konnte ich nicht tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiss nicht das Flucht-Programm, das du für mich zurückgelassen hast. Das war schon mehr als genug!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde langsam wütend, als ich ihr dankte. Nicht auf sie und auch nicht auf mich, aber trotzdem wurde ich irgendwie wütend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Echo ihrer ausdruckslosen Stimme war im Krankenzimmer zu hören, als Nagato sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann nicht garantieren, dass ich in Zukunft nicht noch mal außer Kontrolle geraten werde. Solange ich weiter existiere, werden sich die internen Fehler weiter ansammeln. Das ist eine sehr gefährliche Situation.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;UNSINN! Gib diese Nachricht für mich weiter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mich Nagato fluchen hörte, bewegte sie ihren Kopf leicht zurück und blinzelte sogar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich griff ihren kleinen, weißen Arm. Nagato widersetzte sich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab was für deinen Boss, also hör genau zu. Sollte er jemals daran denken dich verschwinden zu lassen, dann wird hier die Hölle ausbrechen. Ich werde dich zurückholen, egal was ich dafür machen muss. Ich mag zwar keine besonderen Kräfte haben, aber ich bin sehr gut darin Haruhi zu provozieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte tatsächlich eine Trumpfkarte, um Haruhi zu provozieren. Es würde reichen ihr folgendes zu sagen: &amp;quot;Ich bin John Smith.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus. Meine Kräfte sind die eines nutzlosen Faulenzers, aber Haruhi besitzt dafür enorme Kräfte. Würde Nagato verschwinden, könnte ich Haruhi einfach alles erzählen, bis sie es glaubt. Dann würden wir unsere Reise zur Rettung Nagatos beginnen. Selbst wenn ihr Boss sie versteckt oder ausgelöscht hätte, würde Haruhi einen Weg finden das rückgängig zu machen und wenn nicht werde ich ihr einen Weg zeigen. Und wer weiß, vielleicht würden uns sogar Koizumi und Asahina-san helfen. Und wen interessiert irgendeine Daten-Entität in einer unbekannten Ecke des Universums? Welchen Unterschied würde es machen ob das Ding existiert oder nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato war unsere Freundin. Würde jemand von der SOS-Brigade nicht mehr da sein, könnte Haruhi das unmöglich ignorieren. Und nicht nur bei Nagato, auch bei Koizumi, Asahina-san oder mir würde das Mädchen nicht so schnell aufgeben, selbst wenn wir freiwillig gegangen wären. Sie würde alle Hebel in Gang setzen, um uns zurückzubringen. So ist nun mal Haruhi, die aufdringliche, ichbezogene, rücksichtslose und nur Probleme verursachende Königin der SOS-Brigade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich starrte Nagato wütend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn dein Boss auf irgendeine dumme Idee kommt, dann verbünde ich mich mit Haruhi und sorge dafür, dass die ganze Welt verwandelt wird. Wir werden eine Welt wie vor drei Tagen erschaffen, in der du existierst, aber keine empfindungsfähige Datenintegrations-Entität. Ich bin mir sicher, dass sie sehr enttäuscht wäre, wenn so was passieren würde. Observationsziel? Scheiß auf Observation!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich sprach, nahm meine Wut immer weiter zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wusste nicht wie empfindungsfähig die Datenintegrations-Entität war, aber ich ging davon aus, dass sie ziemlich intelligent sein muss. Sie war vermutlich eine von denen, die in der Lage sind in zwei Sekunden Pi bis auf die hundert millionste Nachkommastelle zu berechnen und ähnliche Tricks für Fortgeschrittene beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich wäre es für sie ein Kinderspiel gewesen Nagato eine menschenähnlichere Persönlichkeit zu geben. Bevor sie sich in eine irre Mörderin verwandelt hatte, war Asakura in der Klasse ziemlich beliebt, um nicht zu sagen offenherzig und freundlich. Sie hatte in den Ferien sogar einige ihrer Klassenkameraden eingeladen mit ihr einkaufen zu gehen. Wenn die Datenintegrations-Entität jemanden wie Asakura erschaffen konnte, wieso hatte sie dann aus Nagato nur eine einsame, kleine Schülerin gemacht, die ganz alleine im Literaturclub Bücher liest? Dachte sie Nagato hätte sonst nicht Haruhis Aufmerksamkeit geweckt, wenn Nagatos Persönlichkeit nicht zu einem Literaturclub gepasst hätte? Wer hatte so was entschieden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir wurde plötzlich bewusst, dass ich Nagatos Hand heftig drückte, aber das bücherliebende, humanoide, interaktive Interface nahm mir das nicht übel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaute mich einfach nur an und nickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde die Nachricht übermitteln.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fügte sie mit leiser Stimm hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi_(German)&amp;diff=38001</id>
		<title>Suzumiya Haruhi (German)</title>
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		<updated>2008-11-20T21:50:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 3 - &amp;#039;&amp;#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&amp;#039;&amp;#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Keine durchschnittliche japanische High-School Geschichte! Kyon verbringt gerade sein erstes Jahr an der North High. Hinter ihm sitzt eine intelligente, energetische und total gelangweilte Haruhi, die von sich selbst sagt, dass sie kein Interesse an normalen Menschen hat, und dass alle Aliens, Zeitreisende, Dimensionswechsler oder Esper zu ihr kommen und ihr Gesellschaft leisten sollen. Warum ist sie so wählerisch und will nur mit Nicht-Menschen Kontakt? &amp;quot;Weil Menschen allgemein keinen Spass machen!&amp;quot; Kyon ist bald eingewickelt von den Versuchen dieses ungewöhnlichen Mädchens, ihr Leben interessanter zu machen, und entdeckt bald, dass die Welt viel unglaublicher ist, als es Haruhi jemals erlaubt wäre zu wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Infos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Format Standards ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jedes Kapitel muss (nach dem Editieren) gemäss den Punkten, die in den Richtlinien unten aufgezählt sind, formatiert sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Format_guideline|General Format/Style Guideline]]&lt;br /&gt;
*[[Suzumiya_Haruhi:Guideline|Project Specific translation and format conventions]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kapitel sind Übersetzungen der Englischen Version, die selbst nur eine von Fans gemachte Übersetzung ist. Sollte jemand kleine Fehler entdecken, da er die Original Japanische Version gelesen hat, &#039;&#039;&#039;fühlt euch gebeten, die Änderungen einfach selbst zu machen&#039;&#039;&#039; - dies ist eine Wiki, soll heissen jeder ist gebeten Sachen zu verbessern (und wenn ihr Scheisse baut, können wir das rückgängig machen). Wir sehen die Veränderungen, die ihr macht, also macht&#039;s einfach anstatt euch zu verstecken oder auf Erlaubnis zu warten. Das ganze Script auf einmal austauschen ist allerdings nicht gewünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Anmerkungen für Übersetzer===&lt;br /&gt;
[[GER_Suzumiya_Haruhi_Wichtige_Anmerkungen|Hier]] findet ihr einige Hinweise, die ihr unbedingt beachten solltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Registrations-Seite===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Suzumiya Haruhi:GER_Registration_Page|Hier]] könnt ihr euch registrieren, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Editoren und Übersetzer dürfen sich gebeten fühlen, sich auch im [[http://www.baka-tsuki.net/forums/ Forum]] zu registrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Updates ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &#039;&#039;Suzumiya Haruhi&#039;&#039; Reihe, von [[Tanigawa Nagaru]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]]  &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Rhapsodie_der_Bambusblaetter|Rhapsodie der Bambusblätter]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mystérique_Zeichen|Mystérique Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Einsame-Insel-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Das Herumtoben der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Sommer|Prolog - Sommer]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Die endlose Acht|Die endlose Acht]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Autumn|Prologue - Autumn]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 The Day of Sagittarius|The Day of Sagittarius]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Winter|Prologue - Winter]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Snow Mountain Syndrome|Snow Mountain Syndrome]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6 Lebe_ein_Leben|Lebe ein Leben]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00|Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Wo ist die Katze hin?|Wo ist die Katze hin?]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;br /&gt;
==Im Englischen noch in Arbeit==&lt;br /&gt;
=== Haruhi Theater / ハルヒ劇場 ===&lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.1|Haruhi Theater act.1&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.1&#039;&#039; Original]] &lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.1_Version2|Haruhi Theater act.1&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.1&#039;&#039; Preview]] &lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.2|&#039;&#039;Haruhi Theater act.2&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Project Staff ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Project Administrator: [[user:Onizuka-gto|Onizuka-gto]]&lt;br /&gt;
*Project Supervisor: [[User:Sirey|Sirey]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Translators ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACTIVE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*[[User:Sirey|Sirey]]&lt;br /&gt;
::*[[User:Shadayzie|Shadayzie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A.W.O.L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;Marok (unregistered)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Übersetzer werden gebeten, sich für Kapitel an denen sie arbeiten zu [[Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page|registrieren]]&#039;&#039;&#039; (für näheres besucht [[Format_guideline#Translators|die Guideline page]] (englisch)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Editors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This is the Project Editorial Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACTIVE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*[[User:Kato| Kato]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A.W.O.L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Series Overview ==&lt;br /&gt;
* Band 1 - &#039;&#039;The Melancholy of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱 (Published June 6, 2003, ISBN 4-04-429201-9)&lt;br /&gt;
* Band 2 - &#039;&#039;The Sighs of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息 (Published September 30, 2003, ISBN 4-04-429202-7)&lt;br /&gt;
* Band 3 - &#039;&#039;The Boredom of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈 (Published December 27, 2003, ISBN 4-04-429203-5)&lt;br /&gt;
* Band 4 - &#039;&#039;The Disappearance of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失 (Published July 31, 2004, ISBN 4-04-429204-3)&lt;br /&gt;
* Band 5 - &#039;&#039;The Rampage of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走 (Published September 30, 2004 ISBN 4-04-429205-1)&lt;br /&gt;
* Band 6 - &#039;&#039;The Wavering of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺 (Published March 31, 2005, ISBN 4-04-429206-X)&lt;br /&gt;
* Band 7 - &#039;&#039;The Intrigues of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀 (Published August 31, 2005, ISBN 4-04-429207-8)&lt;br /&gt;
* Band 8 - &#039;&#039;The Indignation of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨 (Published May 1, 2006, ISBN 4-04-429208-6)&lt;br /&gt;
* Band 9 - &#039;&#039;The Dissociation of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂 (Published April 1, 2007, ISBN 978-4-04-429209-6)&lt;br /&gt;
* Band 10 - &#039;&#039;The Astonishment of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第十巻: 涼宮ハルヒの驚愕 (To be announced, ISBN 4-04-429210-8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Alternative Languages| Suzumiya Haruhi Deutsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=38000</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:GER Registration Page</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=38000"/>
		<updated>2008-11-20T21:50:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 3 - &amp;#039;&amp;#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&amp;#039;&amp;#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier tragt ihr euch ein, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt. Das Ganze läuft nach dem &amp;quot;wer zuerst kommt, mahlt zuerst&amp;quot;-System. Nicht mehr als zwei Übersetzer pro Band. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Sirey (100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]] -- Marok (komplett fertig, editiert)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Sirey (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Sirey (in Arbeit)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Sirey (in Arbeit, low prio)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]]  &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie ((100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers -- Shadayzie (komplett, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
(Damit wäre Band2 dann komplett übersetzt, viel spaß beim editieren :p.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Rhapsodie_der_Bambusblaetter|Rhapsodie der Bambusblätter]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mystérique_Zeichen|Mystérique Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Einsame-Insel-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]] -- Harima(100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Das Herumtoben der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Sommer|Prolog - Sommer]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Die endlose Acht|Die endlose Acht]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Autumn|Prologue - Autumn]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 The Day of Sagittarius|The Day of Sagittarius]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Winter|Prologue - Winter]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Snow Mountain Syndrome|Snow Mountain Syndrome]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6 Lebe_ein_Leben|Lebe ein Leben]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00|Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Wo ist die Katze hin?|Wo ist die Katze hin?]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=37999</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:GER Registration Page</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=37999"/>
		<updated>2008-11-20T21:49:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 3 - &amp;#039;&amp;#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&amp;#039;&amp;#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier tragt ihr euch ein, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt. Das Ganze läuft nach dem &amp;quot;wer zuerst kommt, mahlt zuerst&amp;quot;-System. Nicht mehr als zwei Übersetzer pro Band. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Sirey (100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]] -- Marok (komplett fertig, editiert)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Sirey (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Sirey (in Arbeit)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Sirey (in Arbeit, low prio)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]]  &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie ((100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers -- Shadayzie (komplett, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
(Damit wäre Band2 dann komplett übersetzt, viel spaß beim editieren :p.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Rhapsodie_der_Bambusblätter|Rhapsodie der Bambusblätter]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mystérique_Zeichen|Mystérique Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Einsame-Insel-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]] -- Harima(100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Das Herumtoben der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Sommer|Prolog - Sommer]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Die endlose Acht|Die endlose Acht]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Autumn|Prologue - Autumn]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 The Day of Sagittarius|The Day of Sagittarius]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Winter|Prologue - Winter]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Snow Mountain Syndrome|Snow Mountain Syndrome]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6 Lebe_ein_Leben|Lebe ein Leben]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00|Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Wo ist die Katze hin?|Wo ist die Katze hin?]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi_(German)&amp;diff=37998</id>
		<title>Suzumiya Haruhi (German)</title>
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		<updated>2008-11-20T21:48:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 3 - &amp;#039;&amp;#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&amp;#039;&amp;#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Keine durchschnittliche japanische High-School Geschichte! Kyon verbringt gerade sein erstes Jahr an der North High. Hinter ihm sitzt eine intelligente, energetische und total gelangweilte Haruhi, die von sich selbst sagt, dass sie kein Interesse an normalen Menschen hat, und dass alle Aliens, Zeitreisende, Dimensionswechsler oder Esper zu ihr kommen und ihr Gesellschaft leisten sollen. Warum ist sie so wählerisch und will nur mit Nicht-Menschen Kontakt? &amp;quot;Weil Menschen allgemein keinen Spass machen!&amp;quot; Kyon ist bald eingewickelt von den Versuchen dieses ungewöhnlichen Mädchens, ihr Leben interessanter zu machen, und entdeckt bald, dass die Welt viel unglaublicher ist, als es Haruhi jemals erlaubt wäre zu wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Infos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Format Standards ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jedes Kapitel muss (nach dem Editieren) gemäss den Punkten, die in den Richtlinien unten aufgezählt sind, formatiert sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Format_guideline|General Format/Style Guideline]]&lt;br /&gt;
*[[Suzumiya_Haruhi:Guideline|Project Specific translation and format conventions]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kapitel sind Übersetzungen der Englischen Version, die selbst nur eine von Fans gemachte Übersetzung ist. Sollte jemand kleine Fehler entdecken, da er die Original Japanische Version gelesen hat, &#039;&#039;&#039;fühlt euch gebeten, die Änderungen einfach selbst zu machen&#039;&#039;&#039; - dies ist eine Wiki, soll heissen jeder ist gebeten Sachen zu verbessern (und wenn ihr Scheisse baut, können wir das rückgängig machen). Wir sehen die Veränderungen, die ihr macht, also macht&#039;s einfach anstatt euch zu verstecken oder auf Erlaubnis zu warten. Das ganze Script auf einmal austauschen ist allerdings nicht gewünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Anmerkungen für Übersetzer===&lt;br /&gt;
[[GER_Suzumiya_Haruhi_Wichtige_Anmerkungen|Hier]] findet ihr einige Hinweise, die ihr unbedingt beachten solltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Registrations-Seite===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Suzumiya Haruhi:GER_Registration_Page|Hier]] könnt ihr euch registrieren, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Editoren und Übersetzer dürfen sich gebeten fühlen, sich auch im [[http://www.baka-tsuki.net/forums/ Forum]] zu registrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Updates ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &#039;&#039;Suzumiya Haruhi&#039;&#039; Reihe, von [[Tanigawa Nagaru]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]]  &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Rhapsodie_der_Bambusblätter|Rhapsodie der Bambusblätter]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mystérique_Zeichen|Mystérique Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Einsame-Insel-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Das Herumtoben der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Sommer|Prolog - Sommer]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Die endlose Acht|Die endlose Acht]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Autumn|Prologue - Autumn]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 The Day of Sagittarius|The Day of Sagittarius]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Winter|Prologue - Winter]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Snow Mountain Syndrome|Snow Mountain Syndrome]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6 Lebe_ein_Leben|Lebe ein Leben]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00|Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Wo ist die Katze hin?|Wo ist die Katze hin?]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;br /&gt;
==Im Englischen noch in Arbeit==&lt;br /&gt;
=== Haruhi Theater / ハルヒ劇場 ===&lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.1|Haruhi Theater act.1&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.1&#039;&#039; Original]] &lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.1_Version2|Haruhi Theater act.1&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.1&#039;&#039; Preview]] &lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.2|&#039;&#039;Haruhi Theater act.2&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Project Staff ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Project Administrator: [[user:Onizuka-gto|Onizuka-gto]]&lt;br /&gt;
*Project Supervisor: [[User:Sirey|Sirey]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Translators ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACTIVE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*[[User:Sirey|Sirey]]&lt;br /&gt;
::*[[User:Shadayzie|Shadayzie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A.W.O.L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;Marok (unregistered)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Übersetzer werden gebeten, sich für Kapitel an denen sie arbeiten zu [[Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page|registrieren]]&#039;&#039;&#039; (für näheres besucht [[Format_guideline#Translators|die Guideline page]] (englisch)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Editors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This is the Project Editorial Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACTIVE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*[[User:Kato| Kato]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A.W.O.L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Series Overview ==&lt;br /&gt;
* Band 1 - &#039;&#039;The Melancholy of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱 (Published June 6, 2003, ISBN 4-04-429201-9)&lt;br /&gt;
* Band 2 - &#039;&#039;The Sighs of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息 (Published September 30, 2003, ISBN 4-04-429202-7)&lt;br /&gt;
* Band 3 - &#039;&#039;The Boredom of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈 (Published December 27, 2003, ISBN 4-04-429203-5)&lt;br /&gt;
* Band 4 - &#039;&#039;The Disappearance of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失 (Published July 31, 2004, ISBN 4-04-429204-3)&lt;br /&gt;
* Band 5 - &#039;&#039;The Rampage of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走 (Published September 30, 2004 ISBN 4-04-429205-1)&lt;br /&gt;
* Band 6 - &#039;&#039;The Wavering of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺 (Published March 31, 2005, ISBN 4-04-429206-X)&lt;br /&gt;
* Band 7 - &#039;&#039;The Intrigues of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀 (Published August 31, 2005, ISBN 4-04-429207-8)&lt;br /&gt;
* Band 8 - &#039;&#039;The Indignation of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨 (Published May 1, 2006, ISBN 4-04-429208-6)&lt;br /&gt;
* Band 9 - &#039;&#039;The Dissociation of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂 (Published April 1, 2007, ISBN 978-4-04-429209-6)&lt;br /&gt;
* Band 10 - &#039;&#039;The Astonishment of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第十巻: 涼宮ハルヒの驚愕 (To be announced, ISBN 4-04-429210-8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Alternative Languages| Suzumiya Haruhi Deutsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=37997</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:GER Registration Page</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=37997"/>
		<updated>2008-11-20T21:46:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 4 - &amp;#039;&amp;#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&amp;#039;&amp;#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier tragt ihr euch ein, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt. Das Ganze läuft nach dem &amp;quot;wer zuerst kommt, mahlt zuerst&amp;quot;-System. Nicht mehr als zwei Übersetzer pro Band. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Sirey (100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]] -- Marok (komplett fertig, editiert)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Sirey (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Sirey (in Arbeit)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Sirey (in Arbeit, low prio)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]]  &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie ((100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers -- Shadayzie (komplett, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
(Damit wäre Band2 dann komplett übersetzt, viel spaß beim editieren :p.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Bambusblattschwaermerei|Bambusblattschwärmerei]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mystérique_Zeichen|Mystérique Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Einsame-Insel-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]] -- Harima(100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Das Herumtoben der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Sommer|Prolog - Sommer]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Die endlose Acht|Die endlose Acht]]  -- Watanuki (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Autumn|Prologue - Autumn]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 The Day of Sagittarius|The Day of Sagittarius]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Winter|Prologue - Winter]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Snow Mountain Syndrome|Snow Mountain Syndrome]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6 Lebe_ein_Leben|Lebe ein Leben]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00|Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Wo ist die Katze hin?|Wo ist die Katze hin?]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors&amp;diff=37996</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band4 Anmerkungen des Autors</title>
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		<updated>2008-11-20T21:44:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: Erste Version&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Anmerkungen des Autors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle meiner Ansichten möchte etwas über eine Erinnerung von mir schreiben, ich bitte um Euer Verständnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte in der sechsten Klasse einen Mitschüler, den man wohl als Genie bezeichnen könnte. Er war der Anführer der Klasse, besaß einen hellen Verstand, stammte aus guten Familienverhältnissen und sorgte immer für gute Stimmung. Dieser sehr beliebte Mitschüler mit einem blendenden, heiligen Leuchten über seinem Kopf freundete sich mit mir an, weil wir die gleichen Interessen besaßen. Wir beide fischten gerne und interessierten uns für ausländische Krimiromane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wenn die Klasse in Gruppen aufgeteilt werden musste, landete ich mit ihm zusammen in einer Gruppe, natürlich war er stets der Anführer. Einmal, als die Schule gerade ein Fest veranstaltete, sollte eine Gruppe stellvertretend für die Klasse etwas für den ganzen Jahrgang aufführen. Unser Team wusste absolut überhaupt nicht was wir machen sollten und so schlug er vor: &amp;quot;Lasst uns ein Theaterstück aufführen&amp;quot; und fing danach an das Drehbuch zu schreiben. Ich werde nie vergessen wie sehr ich lachen musste, als ich das Drehbuch später las, ich kugelte mich sogar vor Lachen auf dem Boden. Ich hätte nie gedacht, dass so was Lustiges existierte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Vorstellung hielt sich wortgetreu an das komödiantische Drehbuch und so lag es nur nahe, dass der ganze Jahrgang in schallendem Gelächter ausbrach, selbst die Lehrer mussten lachen. Letztendlich gewann unsere Gruppe den Goldpokal, wir bekamen ein Holzschild als Auszeichnung. Ich kann mich immer noch lebhaft daran erinnern welchen Charakter ich gespielt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später gingen wir zusammen auf die gleiche Junior High, aber danach trennten sich unsere Wege. Erst schrieb er sich auf einer weit entfernten High School ein und dann auf einer noch viel weiter entfernten Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte mich, ob ich jemals in der Lage sein werde alle so hemmungslos zum Lachen zu bringen wie er es konnte. Und ich fragte mich auch, ob sein Drehbuch mein Leben verändert hatte ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gedanke hatte sich in mein Gedächtnis eingebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... Es sieht aus als gäbe es hier noch etwas Platz. Also kann ich noch ein wenig länger in Erinnerungen schwelgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der High School war ich für kurze Zeit Mitglied im Literaturclub. Ich konnte nur einmal pro Woche in den Club gehen, da ich auch noch in einem anderen Club Mitglied war und dieser für mich eine höhere Priorität besaß. Der Literaturclub traf sich aber sowieso nur montags, da ein Mädchen aus einem Jahr über mir und ich die einzigen Mitglieder waren. Als ich das erste an die Tür des Clubs klopfte, fand ich im Raum nur dieses Mädchen vor. Sie trug eine Brille und wirkte sehr belesen. Als einziges Mitglied des Clubs war sie natürlich auch dessen Vorsitzende. Ich hatte schon längst vergessen was sie damals zu mir sagte, vielleicht hatte sie auch gar nichts gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns eine Weile getroffen hatten, begannen wir mit der Arbeit an einem Magazin. Ich hab keine große Lust mich daran zu erinnern was ich für Artikel geschrieben hatte, ich weiß nur noch, dass es keine Romane waren. Die Illustrationen auf dem Cover waren auch meine Aufgabe, aber ich möchte jetzt nicht ins Detail gehen. Jedenfalls gelang es uns beiden nicht die Seiten im Magazin alleine zu füllen, also bat Senpai ein paar ihrer Freunde um Hilfe. Obwohl es alles Leute waren die ich nicht kannte, gab es da einen Namen, der bei mir einen tiefen Eindruck hinterließ und an den ich mich noch heute erinnern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Senpai ihr drittes Jahr erreichte, entschloss sie sich den Club zu verlassen und auf das Lernen zu konzentrieren. Zur selben Zeit kamen fünf neue Mitglieder in den Club. Ich wusste nicht warum es so viele waren und da ich im anderen Club soviel Spaß hatte, bin ich sowieso nicht viel länger im Literaturclub geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Mal als ich Senpai sah, war bei ihrem Schulabschluss. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern worüber wir gesprochen hatten, vermutlich war es nur normales Geplauder. Danach verschwand sie aus meiner Erinnerung. Das Letzte das ich von ihr sah war ihr Rücken als sie wegging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An ihren Namen kann ich mich nicht erinnern. Wahrscheinlich kann sie sich auch nicht an meinen Namen erinnern, aber ich bin sicher, dass sie sich daran erinnern kann, dass jemand wie ich damals im Club war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn auch ich kann mich daran erinnern, dass jemand wie sie damals im Club war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... Nachdem ich nun die ganz Anmerkungsseite für zwei scheinbar erfundene und unangebrachte Erinnerungen verschwendet habe, merke ich erst wie tief ich gesunken sein muss. Aber aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, ist das Ausgraben einiger alter, lustiger Erinnerungen nicht der Rede wert, denn es gab da andere Dinge, die mir solche Kopfschmerzen bereitet haben, dass ich dachte ich würde zusammenbrechen … Obwohl mir dann später klar wurde, dass diese Probleme letztendlich alle gelöst werden konnten, also hatte ich mir darüber unnötigerweise den Kopf zerbrochen, in etwa so als ob ein Fußball, der in einen Fluss gefallen ist, sich darüber Gedanken machen würde wohin ihn der Fluss trägt. Ich sollte meine Energie besser nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss möchte ich mich bei den Verlegern und allen die bei der Veröffentlichung dieses Buches beteiligt gewesen sind bedanken. Mein aufrichtigster Dank gilt allen Lesern. Mögen wir uns wieder treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tanigawa Nagaru&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
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		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog&amp;diff=37995</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band4 Epilog</title>
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		<updated>2008-11-20T21:40:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: Erste Version&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Epilog ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte darüber nach was ich als nächstes machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schulschluss-Versammlung war zu Ende und ich hatte mein Zeugnis von Okabe-sensei erhalten, demnach war ich für dieses Jahr mit der Schule erstmal durch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Heute war der 24. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschwundene Klasse 1-9 und seine Schüler waren alle wiederauferstanden, inklusive Koizumi, der in dieser Geschichte nur selten aufgetaucht ist. Asakura aus der 1-5 war nun schon seit über einem halben Jahr verschwunden; Taniguchi befand sich immer noch im Liebestaumel; der Platz hinter mir war einmal mehr mit Haruhi besetzt und es gab in unserer Klasse keine Grippe-Epidemie mehr. Als ich Nagato in der Aula sah, trug sie keine Brille und nach der Versammlung am Ende des Schuljahres traf ich auf die beiden &amp;quot;Schwestern&amp;quot; Asahina-san und Tsuruya-san, die gleichzeitig winkten und mich grüßten. Außerdem bestätigte ich an diesem Morgen auf dem Weg zur Schule, dass Kouyouen nun wieder eine angesehene Privatschule für reiche und berühmte Mädchen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt war also wieder so wie ich sie kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vor mir lag immer noch die Entscheidung, ob ich diese Welt wirklich erhalten wollte, denn dazu war es nötig mit Nagato und Asahina-san noch mal zurückzureisen – zurück zum Morgen des 18. Dezembers. Würde ich das nicht tun, dann könnte die Welt nicht wiederhergestellt werden. Das Problem war nur, dass ich mich immer noch nicht entschieden hatte wann ich das machen sollte. Ich musste Asahina-san alles irgendwie erklären. Vielleicht hatte sie es aber auch von ihrem zukünftigen Ich erfahren. Jedenfalls war sie mir in den letzten Tagen öfter mal über den Weg gelaufen, aber ich hatte trotzdem kein Wort zu ihr gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich ohne Grund geflucht hatte, begab ich mich in Richtung Club-Raum-Komplex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Rennwagen würde ich mich an die goldene Regel halten müssen, irgendwann zum Start zurückzukehren. Es machte nichts, wenn ich zwei oder drei Runden zurück liegen würde, es lag sowieso nicht in meiner Macht daran etwas zu ändern. Und obwohl die erste Runde und die letzte auf der gleichen Straße und in der gleichen Landschaft lagen, unterschieden sie sich doch in ihrer Bedeutung. Ich musste nur darauf achten, dass ich nicht aus dem Rennen flog und irgendwann an der schwenkenden, karierten Flagge vorbeifahren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... Vergiss es, es macht keinen Sinn noch mehr zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war unnötig mich zu rechtfertigen, da ich die Entscheidung in diese Welt zurückzukehren selber getroffen hatte. Diesmal waren es nicht Haruhis leichtfertige Aktionen, sondern mein eigener Wille, der mir Probleme bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand musste dafür die Verantwortung tragen und sich um alles kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser jemand war weder Nagato noch Haruhi, sondern ich selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geschieht mir recht ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verfiel in Selbstmitleid und unterstrich das mit einer coolen Pose. Es war mir egal ob jemand mich gesehen hätte, denn derjenige würde sich sowieso nicht die Mühe machen hinzuschauen. Gerade als ich das dachte, schaute mich eine unbekannte High-School-Schülerin an, die in diesem Moment an mir vorbeilief. Sie wandte ihren Blick sehr schnell wieder ab und flitze davon. Ich sagte leise, obwohl sie es vermutlich sowieso nicht hören konnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Frohe Weihnachten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre das die letzte Folge einer Seifenoper gewesen, würden nun strahlend weiße Schneeflocken vom Himmel fallen und der Protagonist hätte eine aufgefangen und gesagt: &amp;quot;Ah!&amp;quot; Oder so was in der Art. Aber anscheinend wurde es dieses Jahr nichts mit &amp;quot;White Christmas&amp;quot;. Das Wetter war heute überraschend gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also lief die Geschichte weiter und ich verschwand nicht hinter dem fallenden Vorhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So, was nun?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst jetzt wurde mir klar, dass ich im Moment wirklich nichts zu tun hatte. Also dachte ich noch mal über alle nach. Es bestand kein Zweifel, dass ich hierher gehöre. Von dem Tag an, als mich Haruhi in den Literaturclub gezerrt hatte und sich selber zur Besatzungsmacht erklärte, war ich schon ein Teil dieses Haufens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die anderen Mitglieder der SOS-Brigade wollte ich dabei mitmachen die Welt zu beschützen. Niemand zwang mich dazu, ich hatte freiwillig meine Hand gehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb war eigentlich klar was ich tun musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist leichter aufzustehen, wenn man auf etwas gefallen ist als direkt auf den Boden zu fallen, selbst wenn beides mit Fallen zu tun hat. Oder anders ausgedrückt, war es meine Aufgabe zurückzukehren und meinem anderen Ich, das gefallen war, hoch zu helfen. Letztendlich war das in meinem eigenen Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging die Treppen hoch und machte mir über die heutige Feier Gedanken. Haruhi und Asahina-san waren dafür verantwortlich die Zutaten zu kaufen. Mir blieb es erspart den menschlichen Einkaufswagen zu spielen, vermutlich weil ich im Krankenhaus gelegen hatte, hätte ich gerne gesagt, aber ich bezweifelte, dass Haruhi aus Rücksicht auf meine Hilfe verzichtete, sie wollte das Menü wohl nur bis zum letzten Moment geheim halten und uns alle damit überraschen. Vielleicht wollte sie ja das austesten, was sie damals auf der einsamen Insel gelernt hatte und eine &amp;quot;Eintopf im Dunkeln&amp;quot;-Weihnachtsparty veranstalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte mich was sie für Zutaten benutzen würden. Da Haruhi die Chefköchin war, würde sie vermutlich etwas Stimulierendes und Aufregendes bevorzugen. Wer weiß, vielleicht würde sie sich sogar einen experimentellen Eintopf ausdenken, den die menschliche Küche noch nie zuvor gesehen hatte. Aber egal was im Topf landen würde, es sollte zumindest essbar sein. Selbst Haruhi dürfte nicht so dumm sein etwas in den Topf zu werfen, das sogar sie nicht vertragen würde. Andererseits könnte Haruhi den Magen eines Monsters haben. Nein, Haruhi mag exzentrisch sein, aber ihr Magen ist immer noch der eines normalen Menschen. Mit ihrem Gehirn sieht es da natürlich wieder ganz anders aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei, ich musste mich vor der Feier erst noch als Rentier verkleiden und dann später irgendeine unterhaltsame Vorstellung abliefern. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie es sich anfühlt darüber nachzudenken was mir während der Aufführung alles bevorstehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hach ja.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein deprimiertes Seufzen, das ich eigentlich vor einem Monat aus meinem Sprachschatz gestrichen hatte, kam wieder einmal aus meinem Mund. Ach, seid nicht so pingelig. Der Satz mag der gleiche sein, aber die Bedeutung ist eine ganz andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschuldigte ich die wieder verwendete Phrase und legte das vorherbestimmte Ereignis das bald auf mich warten würde im geistigen Tagebuch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis stand mir halt noch bevor, wenn ich in dieser Welt bleiben wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich musste mir in nächster Zukunft die Zeit nehmen um die Welt wiederherzustellen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich mich dem Clubzimmer näherte, kam mir schon der Geruch des Eintopfs entgegen. Schon das reichte aus, um mich satt zu machen. Woher kam dieses Gefühl von Zufriedenheit? Ich musste immer noch zurückgehen und das Problem lösen und trotzdem fühlte ich mich schon jetzt so zufrieden. Was das nicht ein wenig zu voreilig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ach was soll’s. Ich hab ja noch Zeit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde es in irgendwann machen, nicht das Ich aus einer entfernten Zukunft, aber auch nicht das Ich des Hier und Jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nahm den Türgriff des Zimmers vom Literaturclub in die Hand und fragte die Welt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;He, stört es dich noch ein wenig zu warten? Kannst du noch ein wenig Geduld haben, bevor ich dich wiederherstelle?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ich Haruhis Eintopf probiert habe. Danach sollte es noch nicht zu spät sein, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6&amp;diff=37994</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band4 Kapitel6</title>
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		<updated>2008-11-20T21:34:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Kapitel 6 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ratsch, Ratsch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ratschendes Geräusch war zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bewusstsein entschloss sich dazu die endlose Leere ganz allmählich wieder zu verlassen und obwohl die Gedanken noch ungeordnet durch meinen Kopf flogen, nahm ich langsam wieder etwas wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht war es nur ein Traum. Und es schien soweit ich mich erinnern konnte ein interessanter Traum gewesen zu sein.  Normalerweise kann man sich nach dem Aufwachen ungefähr fünf Minuten lang an einen Traum erinnern. Wenn man dann erstmal beim Zähneputzen ist, fangen die Details schon an zu verschwinden und spätestens beim Frühstück hat man alles vergessen. Am Ende bleibt nicht mehr übrig als der Eindruck: &amp;quot;Das war wirklich ein interessanter Traum.&amp;quot; Ich hab so was schon öfters erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es Träume, die ich überhaupt nicht interessant fand und trotzdem hatten sich ihre Details kristallklar in mein Gedächtnis gebrannt, wo sie auch eine relativ lange Zeit blieben. Vermutlich waren das traumähnliche Erfahrungen, so wie in dieser Nacht, als Haruhi und ich in der geschlossenen Parallelwelt gefangen waren. Es war eine Erfahrung, die ich tatsächlich gemacht hatte, von mir aber unterbewusst als nicht existent abgestempelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war das Erste an was ich dachte, als ich meine Augen öffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Decke war weiß, also befand ich mich nicht in meinem Zimmer. Das orangefarbene Sonnenlicht tauchte die Wände, die genauso weiß waren wie die Decke, in ein Meer aus Farben. Ich wusste nicht, ob es morgens oder abends war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oha.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jemanden der gerade wieder zu Bewusstsein kam, klang diese Stimme so angenehm wie die Kirchenglocken für einen treuen Gläubigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist endlich aufgewacht. Anscheinend hast du ziemlich gut geschlafen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich drehte meinen Kopf, um zu sehen wem die Stimme gehörte. Er saß auf einem Stuhl neben meinem Bett und schälte mit einem Küchenmesser einen Apfel. &#039;&#039;Ratsch, Ratsch&#039;&#039; – die Haut des Apfels wurde sauber abgeschnitten und hing wie ein langer Faden nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich würde ja gerne &#039;guten Morgen&#039; sagen, aber die Sonne geht schon unter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi Itsuki lächelte dabei warm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach legte er die geschälten Äpfel auf das Tablett und stellte es auf den Tisch neben dem Bett. Er nahm einen weiteren Apfel aus einer Papiertasche und sagte lächelnd:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gott sei Dank bist du endlich wieder aufgewacht. Ich wusste schon gar nicht mehr was ich machen sollte. Ah ... du siehst etwas verwirrt aus. Erkennst du mich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wollte ich dich gerade fragen. Weißt du wer ich bin?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für eine seltsame Frage. Natürlich weiß ich das.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nicht schwer zu erkennen welcher Koizumi da vor mir saß, ich musste nur auf die Uniform schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trug einen marineblauen Anzug, keine schwarze Schuluniform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war die Uniform der North High.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer meiner Arme schaute unter der Decke hervor und war mit einem Beutel verbunden, in dem sich irgendeine Infusion befand. Während ich das Ding betrachtete fragte ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welchen Tag haben wir heute?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi wirkte überrascht, zumindest nahm ich an, dass dieser Ausdruck bei ihm Überraschung zeigen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da du so was fragst, gehe ich mal davon aus, dass du weißt warum du hier gelandet bist. Aber nun zur Antwort, es ist nach fünf Uhr nachmittags am 21. Dezember.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Einundzwanzigste, ja?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, heute ist der dritte Tag seit du ins Koma gefallen bist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Tag? Koma?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo bin ich gerade?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In einem Privatkrankenhaus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute mich um. Das Bett in dem ich geschlafen hatte befand sich in einem eindrucksvollen Ein-Bett-Zimmer. Wer hätte das gedacht, meine Familie musste sehr reich sein und ich wusste noch gar nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Freund meines Onkels ist der Leiter dieses Krankenhauses, deswegen wurdest du hier ausnahmsweise aufgenommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend war meine Familie doch nicht so reich wie ich dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Durch das Einschreiten der &#039;Organisation&#039; kannst du hier ohne weiteres und günstig für ein ganzes Jahr bleiben, aber ehrlich gesagt bin ich glücklich, dass du schon nach drei Tagen wieder aufgewacht bist. Nein, nein, es geht mir nicht um das Geld, nur haben meine Vorgesetzten mich für das was mit dir passiert ist regelrecht auseinander genommen, immerhin sollte ich ja auf dich Acht geben. Ich muss sogar extra einen Brief schreiben, um meine Reue auszudrücken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage vor dem 21sten war der 18te. Was hatte ich an diesem Tag gemacht? ... Ah, ich erinnere mich. Ich stand wegen des hohen Blutverlusts kurz vor dem Tod, deswegen haben sie mich also in das Krankenhaus gebracht ... Nein, Moment, da stimmte etwas nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tastete die Krankenhauskleidung die ich trug ängstlich ab und erreichte dann an die rechte Seite meines Unterleibs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühlte nichts Ungewöhnliches. Normalerweise würde sich eine Wunde taub anfühlen, aber es kratzte nicht mal. Es war unmöglich sich in drei Tagen von so einer Verletzung zu erholen, es sei denn jemand hatte mich von Grund auf wieder zusammengeflickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso bin ich im Krankenhaus? Wegen des Komas?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also hast du es vergessen. Nun, ich denke das ist verständlich, immerhin hast du einen schweren Schlag auf den Kopf bekommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bemerkte weder Verband noch Schutznetz, als ich meinen Kopf abtastete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist erstaunlich, dass du keine äußerlichen Verletzungen oder inneren Blutungen davongetragen hast. Deine Hirnfunktionen waren auch ganz normal. Selbst der behandelnde Arzt ist verdutzt gewesen. Sie wussten nicht was mit dir los war.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber&amp;quot;, fuhr Koizumi fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben gesehen, wie du die Treppe runtergefallen bist. Es sah so schrecklich aus, dass jedem von uns der Schrecken ins Gesicht geschrieben stand. Das Geräusch als du auf dem Boden aufgeschlagen bist war so laut, dass ich nicht überrascht gewesen wäre, wenn du für immer das Bewusstsein verloren hättest. Möchtest du noch mehr wissen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schieß los.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erfuhr von Koizumi, dass ich mich gerade auf der Treppe im Komplex mit den Clubräumen befand, als ich plötzlich kopfüber nach unten stürzte. Vielleicht war ich gestolpert oder etwas in der Art. Jedenfalls fiel ich mit einem lauten Knall auf meinen Kopf und rührte mich nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie Koizumi es beschrieb, klang es so als wäre es wirklich passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war damals ganz schön chaotisch. Wir mussten einen Krankenwagen rufen und dich ins Krankenhaus bringen. Suzumiya-sans Gesicht war total blass, es war das erste Mal, dass ich sie so gesehen habe. Oh, der Krankenwagen wurde übrigens von Nagato-san gerufen. Ihre Ruhe rettete dein Leben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wie verhielt sich Asahina-san?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi zuckte mit seinen Achseln und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie verhielt sich so wie man es erwarten würde. Sie klammerte sich an dich und schrie weinend deinen Namen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welche Uhrzeit war es als das alles passiert ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich überflutete Koizumi regelrecht mit meinen Fragen, denn letztendlich war es dieser 18te an dem die Welt drastisch verändert wurde und das machte mich nervös.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast selbst das vergessen? Es war mittags nachdem wir gerade unsere Besprechung beendet hatten. Wir wollten gerade etwas kaufen, als es passierte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas kaufen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Daran kannst du dich auch nicht erinnern? Kann es sein, dass du den Gedächtnisverlust nur vorspielst?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Egal, fahr bitte fort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi lächelte wieder warm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf der Tagesordnung stand die Frage ... hm ... was wir zu Weihnachten unternehmen. Suzumiya-san erzählte von einer Party für kleine Kinder, die in der Nähe ihrer Wohnung stattfinden wird und beschloss, dass die SOS-Brigade einen Gastauftritt machen soll. Dabei hatte sie wohl Asahina-sans Weihnachtsmannkostüm im Hinterkopf, das bis jetzt noch nicht zum Einsatz gekommen ist. Asahina-san sollte sich deshalb als wunderschöne Weihnachtsfrau verkleiden und Geschenke an die Kinder verteilen. Eine fröhliche Veranstaltung ganz nach Suzumiya-sans Geschmack also.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir es wieder: dieses Mädchen kann so was von rücksichtslos sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber es wäre ja nicht realistisch nur eine Weihnachtsfrau zu haben, also beschloss Suzumiya-san, dass einer von uns sich als Rentier verkleiden und Asahina-san auf die Party tragen sollte. Am Ende mussten wir Lose ziehen … Wer denkst du war wohl der glückliche Gewinner? Erinnerst du dich jetzt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich kann mich daran überhaupt nicht erinnern. Wenn sich jemand an etwas erinnern könnte, das in seinem Gedächtnis gar nicht existiert, dann wäre er ein gnadenloser Lügner. Er hätte dann gleich ins nächste Krankenhaus gehen und sein Gehirn untersuchen lassen können. Aber es brachte nichts Koizumi das zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass gut sein. Jedenfalls bist du der Glückliche gewesen. Und da wir ein Rentierkostüm für dich brauchten, mussten wir dafür etwas Material einkaufen. Wir waren gerade auf dem Weg das zu tun, als du die Treppe runtergestürzt bist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das klingt für mich echt idiotisch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er mich das sagen hörte, zog Koizumi seine Augenbrauen hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da du hinter uns warst, haben wir nicht direkt gesehen wie du die Treppe runtergefallen bist, sondern es nur von der Seite mitbekommen. Es sah ungefähr so aus.&amp;quot; Koizumi demonstrierte den Sturz, indem er einen Apfel von seiner rechten in die linke Hand fallen ließ. &amp;quot;Du bist im Prinzip Stufe für Stufe runtergerollt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi fuhr damit fort den Apfel zu schälen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir sind schnell zu dir gerannt, doch du hattest schon das Bewusstsein verloren. Suzumiya-san sagte, sie hätte das Gefühl gehabt, dass jemand oben bei der Treppe gewesen ist. Sie sah das Kleid von jemandem um die Ecke verschwinden. Ich fand das seltsam und forschte deswegen etwas nach. Zu dieser Zeit befand sich außer uns niemand im Gebäude. Auch Nagato schüttelte ihren Kopf. Falls da wirklich jemand war, hat sie sich wie ein Geist in Luft aufgelöst. Wir haben nun die ganze Zeit darauf gewartet, dass du aufwachst, damit du uns erzählen kannst wer dich geschubst hat ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte mich daran nicht erinnern. Das war zu diesem Zeitpunkt die beste Antwort, die ich mir vorstellen konnte. Es war nur ein normaler Unfall. Ich hatte nicht aufgepasst, das war einfach Pech. Ich denke, ich werde es dabei belassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bist nur du zu Besuch gekommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo war Haruhi? Ich wollte das fragen, aber ich verkniff es mir letztendlich. Trotzdem kicherte Koizumi und sagte: &amp;quot;Du hast dich die ganze Zeit umgeschaut. Suchst du jemanden? Mach dir keine Gedanken, wir haben uns abgewechselt. Als du im Koma gelegen hast, war immer jemand an deiner Seite. Ich denke Asahina-san müsste gleich kommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumis Blick verunsicherte mich. Es wirkte so als würde er gerade mit einem Freund reden, der seinen Aprilscherz tatsächlich ernst genommen hatte und nun nach Worten rang. Wollte er damit irgendwas andeuten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh, es ist wirklich nichts. Ich war nur neidisch. Man könnte sagen das war ein neidischer Blick.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist auf jemanden neidisch, der auf den Kopf gefallen ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass es nur die normalen Clubmitglieder waren, die sich beim Aufpassen abgewechselt haben. Die Kommandantin sieht es als Teil ihrer Pflicht an über die Sicherheit ihrer Mitglieder zu wachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi schälte elegant das letzte Stück der Haut vom Apfel, formte daraus ein kaninchenähnliches Gebilde und legte es dann auf das Tablett, das auf einem Tisch neben dem Bett stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suzumiya-san ist die ganze Zeit hier gewesen. Sie hat das Krankenhaus seit drei Tagen nicht verlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich folgte Koizumis Finger und drehte mich zur anderen Seite des Betts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi hatte ihren Schlafsack eng um sich geschlungen und schlief mit leicht geöffnetem Mund vor sich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben uns alle Sorgen um dich gemacht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er klang so traurig, ich hatte fast das Gefühle ich würde gerade eine Seifenoper sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hättest sehen sollen wie verzweifelt Suzumiya-san aussah ... Nein, heben wir uns das für später auf. Gibt es da nicht etwas, das du jetzt machen solltest?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum will mich eigentlich jeder herumkommandieren? Asahina-san (groß) hatte es schon getan und nun machte es sogar Koizumi. Aber ich nahm ihnen das nicht übel. Und es interessierte mich auch nicht, ob die geschälten Äpfel eine Opfergabe an die Göttin gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, sagte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte wirklich Lust etwas auf ihr Gesicht zu malen. Vielleicht bei der nächsten Gelegenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich setzte mich auf und streckte meinen Arm aus, um ihr verärgert wirkendes Gesicht zu berühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar war noch nicht lang genug, um daraus einen Pferdeschwanz zu flechten. Die Erinnerung an ihr langes Haar ließ mich nostalgisch werden, aber plötzlich, als wolle sie mich ärgern, fing ihr dunkles Haar an sich zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi war aufgewacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;... Umm ... hmm?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stöhnte Haruhi, als sie versuchte ihre Augen zu öffnen und als sie bemerkte, wer da gerade in ihre Wange piekste, rief sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;AH!?&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie versuchte aufzuspringen, aber scheiterte dabei kläglich, denn sie hatte nicht an den Reißverschluss des Schlafsacks gedacht, der immer noch verschlossen war. Nachdem sie eine Weile wie ein Regenwurm auf dem Boden herumgekrochen war, gelang es ihr sich endlich aus dem Schlafsack zu befreien, nur um dann fluchend auf mich zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt Kyon! Konntest du mir nicht Bescheid sagen bevor du aufwachst? Auf so was muss ich mich erst seelisch vorbereiten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da verlangst du das Unmögliche, aber egal, die schreiende und fluchende Haruhi war für mich wirkungsvoller als jede Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haruhi.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wisch dir den Sabber ab.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi verzog für einen Moment ihr Gesicht, wischte sich dann schnell ihren Mund ab und sagte danach mit einem finsteren Blick:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast aber wirklich nichts auf mein Gesicht gemalt, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte es mir gerade noch verkneifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hmph. Hast du mir nichts zu sagen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gab ihr die Antwort die sie erwartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, dass ich dir Sorgen bereitet habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ist es richtig. Gut, dass du die Verantwortung, die ich als Kommandantin trage, zu schätzen weißt. Es ist nämlich meine Pflicht mich um das Wohlergehen der Brigade-Mitglieder zu sorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhis Herumfluchen klang wie himmlischer Gesang. Genau in diesem Moment klopfte jemand leise an die Tür. Koizumi stand sofort auf und öffnete die Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mich der dritte Besucher von draußen auf dem Flur sah, folgte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ahhh, aaahhhh ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie klang noch eine Weile so als wäre sie außer sich. Dort vor der Tür, mit einer Vase in der Hand, stand niemand anderes als das Schulmädchen aus dem zweiten Jahrgang der North High. Ihre langen Haare, ihr niedliches kindliches Gesicht und ihre schlanke aber doch gut gebaute Figur waren mir wohlbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He ... Asahina-san, wie geht’s?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war nicht sicher ob ich &amp;quot;Lange nicht gesehen&amp;quot; sagen sollte, denn das galt ja nur für mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnief ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon fielen Asahina-sans Tränen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gott sei Dank ... Oh ... Gott sei Dank ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte sie wirklich wie damals umarmen und wer weiß, vielleicht dachte sie das gleiche, obwohl es eher so wirkte, als hätte sie vor lauter Weinen alles um sich herum vergessen, inklusive der Vase, die sie immer noch in ihren Händen hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Übertreibst du nicht etwas? Er hat sich nur den Kopf gestoßen und war eine Zeit bewusstlos. Ich wusste von Anfang an, dass Kyon nicht für alle Ewigkeit schlafen würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Haruhi das sagte, hatte ich fast das Gefühl ein wenig Dankbarkeit herauszuhören. Dann fuhr sie ohne mich anzuschauen fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v4_c6_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Koizumi fing an zu kichern, Asahina-sans riesige Tränen fielen weiterhin unaufhörlich auf den Boden und Haruhi wandte immer noch ihr Gesicht ab. Auf den ersten Blick sah es so aus, als wäre sie wütend.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab es ja schon damals gesagt, die SOS-Brigade arbeitet ohne Pause 365 Tage im Jahr. Niemand darf sich eine Auszeit nehmen. Ich werde nicht akzeptieren, dass sich jemand wegen einer so dummen Ausrede wie sich den Kopf gestoßen haben und im Koma liegen krankschreiben lässt. Hast du das verstanden, Kyon? Drei Tage Abwesenheit werden dich einiges kosten. Dafür gibt es ein saftiges Bußgeld! Nicht nur ein einfaches Bußgeld, sondern auch noch eine Versäumnisgebühr oben drauf!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi fing an zu kichern, Asahina-sans riesige Tränen fielen weiterhin unaufhörlich auf den Boden und Haruhi wandte immer noch ihr Gesicht ab. Auf den ersten Blick sah es so aus, als wäre sie wütend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute zu ihnen, nickte kurz und zuckte dann mit meinen Achseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also gut, wie viel muss ich inklusive der Versäumnisgebühr bezahlen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi starrte mich an und zeigte dabei ein so strahlendes Lächeln, dass man kaum glauben konnte, dass sie eben noch wütend gewesen war. Sie hat wirklich ein sehr schlichtes Gemüt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich wurde beschlossen, dass ich drei Tage hintereinander für jeden die Rechnung im Cafe bezahlen sollte. Ich dachte schon darüber nach, ob ich meine gesparten Zeiteinlagen auflösen sollte, als ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eines noch ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch mehr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Japp, das ist als Wiedergutmachung für das erlittene Trauma immer noch nicht genug. Ah ja, Kyon, du könntest dich auf unserer Weihnachtsfeier als Rentier verkleiden und ein paar spektakuläre Kunststücke aufführen. Du musst solange weitermachen bis jeder von uns lacht! Wenn es zu langweilig ist, werde ich dich in ein alternatives Universum treten! Natürlich musst du auf der Kinderfeier noch mal das Gleiche machen. Hast du verstanden!?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi strahlte wie die Sonne, als sie mich mal wieder herumkommandierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ich wieder bei Bewusstsein war, hieß das noch lange nicht, dass ich gleich aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Zunächst kam der behandelnde Arzt und begutachtete mich ausführlich und danach kamen alle möglichen Maschinen an die Reihe; die ganzen Untersuchungen waren so aufwändig und nervig, dass ich am Ende fast das Gefühl hatte sie wollten mich in einen Cyborg verwandeln. Die Untersuchungen dauerten einen ganzen Tag an und als sie endlich abgeschlossen waren, blieb mir keine andere Wahl als die Nacht im Krankenhaus zu verbringen. Diese Nacht war für mich eigentlich die erste Nacht dort und da ich vorher noch nie in einem Krankenhaus übernachtet hatte, wollte ich diese Erfahrung zumindest etwas auskosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi, Koizumi und Asahina-san wollten gerade gehen, als meine Mutter und meine Schwester das Zimmer betraten. Haruhi wirkte sehr höflich als sie mit ihnen Sprach, ich hätte nicht gedacht, dass sie so zuvorkommend sein kann; das war wirklich eine Überraschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich mit meiner Mutter und meiner Schwester redete, ging mir einiges durch den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wäre gewesen, wenn niemand die Veränderung der Welt rückgängig gemacht hätte?&lt;br /&gt;
Nagato, Koizumi und Asahina-san würden nur ganz normale Menschen ohne irgendwelche übernatürlichen Fähigkeiten sein. Nagato wäre ein stiller Bücherwurm vom Literaturclub, Asahina-san wäre eine unerreichbare Schönheit eines höheren Jahrgangs und Koizumi wäre ein normaler, aus einer anderen Schule stammender Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Haruhi würde nur eine exzentrische High-School-Schülerin sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit dieser Besetzung wäre eine interessante Geschichte denkbar. Natürlich müsste man sich keine Gedanken mehr über die Wahrheit hinter allem machen müssen und es gäbe auch keinen Grund mehr sich Sorgen wegen irgendwelcher Veränderungen zu machen. Es wäre nur eine ganz normale Geschichte ohne Bezug zu dieser gestörten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Geschichte würde ich wohl keine Rolle mehr spielen. Ich wäre ein ganz normaler Schüler, der nach einer friedlichen Schulzeit ohne besondere Vorfälle den Abschluss machen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Welt gefällt mir wohl besser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist denke ich klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mit &amp;quot;dieser Welt&amp;quot; absolut zufrieden, sonst hätte ich wohl kaum mein Leben riskiert, um die Veränderungen rückgängig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie würdet ihr euch entscheiden? Welche Welt würdet ihr wählen? Ich bin mir sicher, dass die Antwort ziemlich offensichtlich ist oder bin ich der Einzige, der so denkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem meine Familie nach Hause gegangen war und die Lampen im Krankenzimmer ausgemacht wurden, hatte ich nichts Besseres zu tun als an die Decke zu starren. Also schloss ich meine Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten drei Tage, zumindest in dieser Welt, hatte ich die ganze Zeit geschlafen; wurde mir gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutete also ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt musste sich wieder verändert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab zwei Veränderungen. Zunächst durch Nagato und dann wurde die Welt wieder in ihren Ursprungszustand zurückversetzt. Aber wer war es, der die Welt ein zweites Mal umgestaltet hatte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi konnte es nicht gewesen sein. Während der drei Tage hatte sie diese Kräfte nicht und die Haruhi aus dieser Welt wusste nichts von den Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer war es dann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir fiel nur eine Person ein, die in der Lage sein würde eine Klinge mit der bloßen Hand aufzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war Nagato.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hatte ich bevor ich ohnmächtig wurde zwei Asahina-sans gesehen. Die zweite war nicht die erwachsene Asahina-san, sondern mein Senpai, also die mir wohlbekannte süße Schülerin aus dem höheren Jahrgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war noch jemand anderes. Ich hörte kurz vor dem Ende eine geheimnisvolle Stimme, die etwas zu mir sagte und ich wusste, dass ich diese Stimme schon mal irgendwo gehört hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich brauchte ich gar nicht darüber nachzudenken von wem die Stimme stammte, denn es war offensichtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war meine eigene Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstehe, so ist das also gewesen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich müsste in diese Zeitebene noch mal zurückkehren. Und zwar am frühen Morgen des 18. Dezembers und ich müsste die Asahina-san und Nagato aus dieser Zeitebene mitnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dann könnte die Welt wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san wäre dafür zuständig Nagato und mich in jene Zeitebene zu bringen, während Nagato die Aufgabe hätte ihr anderes Ich, das außer Kontrolle geraten war, zu &amp;quot;reparieren&amp;quot;. Mir war nur nicht ganz klar, ob sie dazu Haruhis Kräfte benutzen würde oder die der empfindungsfähigen Datenintegrations-Entität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spielte bei der Sache auch eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte ich damals nicht meine eigene Stimme gehört, wäre ich heute nicht hier. Ich musste also noch mal zurückgehen und das wiederholen, was ich damals gehört hatte. Was war es noch gleich gewesen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir ja leid, aber ich hab meine Gründe warum ich dir nicht sofort helfen kann, also hasse mich nicht dafür. Immerhin war es für mich genauso schmerzhaft. Wie auch immer, wir wissen was getan werden muss und kümmern uns um den Rest. Ach ja, du wirst später auch wissen was du zu tun hast. Also versuch jetzt zu schlafen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wiederholte diese Sätze und versuchte sie mir zu merken. Das war es was ich gesagt hatte, wenn ich mich nicht irrte. Ich konnte zwar nicht garantieren, dass es Wort für Wort übereinstimmte, aber die Bedeutung sollte richtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war also meine Aufgabe anstelle meines anderen Ichs, das vom Messer getroffen wurde, die Nadelpistole zu benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir wurde auch klar, weshalb ich mein anderes Ich nicht davor bewahren konnte vom Messer getroffen zu werden. Die Stimme meines zukünftigen Ichs klang damals so, als wäre ich in aller Ruhe zum Ort des Geschehens gegangen. Ich musste mich irgendwo in der Nähe versteckt haben und auch Asahina-san und Nagato kamen genau zum richtigen Zeitpunkt aus ihrem Versteck. Es durfte weder zu früh noch zu spät sein. Ich musste so lange warten, bis mich Asakura mit dem Messer gestochen hatte. Und warum das? Weil mein vergangenes Ich alles was da passierte schon erlebt hatte. Mit Asahina-sans Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es war ein vorherbestimmtes Ereignis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war schon mitten in der Nacht, aber ich hatte noch immer keine Lust zu schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wartete. Auf was ich wartete, fragt ihr? Natürlich wartete ich auf die einzige, die mich bis jetzt noch nicht besuchte hatte. Es wäre absurd, wenn sie nicht auftauchen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also lag ich im Bett und starrte die ganze Zeit an die Decke. Erst spät in der Nacht, als die Besuchszeiten längst vorbei waren, wurde meine Geduld belohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tür zum Krankenzimmer öffnete sich langsam und das Licht des Flures offenbarte den Schatten einer kleinen Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort stand meine letzte Besucherin, Nagato Yuki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagte wie immer ohne jedes Anzeichen von Emotion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin für das was passiert ist verantwortlich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich ihre ruhige Stimme hörte, wurde ich aus irgendeinem Grund nostalgisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Bestrafung wird im Moment beschlossen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hob meinen Kopf und fragte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von wem?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von der empfindungsfähigen Datenintegrations-Entität.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Nagato ruhig, als würde es nicht sie, sondern jemand anderen betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wusste Nagato schon lange vorher, was sie am Morgen des 18. Dezembers für ein Chaos anrichten würde, denn vor drei Jahren hatten die erwachsene Asahina-san und ich sie ja besucht. Sie wusste es von Anfang an und hatte die ganze Zeit versucht es irgendwie zu verhindern. Doch sie konnte nichts tun. Manchmal ist es eben so, dass man obwohl man weiß was passieren wird, nichts dagegen machen kann. Nein, es wäre möglich gewesen etwas zu tun …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit fiel plötzlich ein, dass sich Nagatos Verhalten und Angewohnheiten nach dem Sommer leicht verändert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber&amp;quot;, unterbrach ich sie, &amp;quot;wenn du schon vor drei Jahren gewusst hattest, dass du dich so verhalten würdest, hättest du mir doch jederzeit davon erzählen können, oder nicht? Vor dem Schulfest zum Beispiel oder vor dem Baseball-Turnier. Dann hätte ich am 18. Dezember viel früher etwas machen können und es hätte gereicht, wenn wir alle drei Jahre in die Vergangenheit gereist wären.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagatos Gesichtsausdruck strahlte eine eisige Kälte aus, es war absolut kein Lächeln zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hätte ich dir vorher davon erzählt, hätte mein außer Kontrolle geratenes Ich trotzdem deine Erinnerungen löschen und danach die Welt verändern können. Außerdem konnte niemand garantieren, dass etwas das noch nicht passiert ist jemals passieren wird. Mehr als am 18. Dezember deinen Originalzustand zu erhalten konnte ich nicht tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiss nicht das Flucht-Programm, das du für mich zurückgelassen hast. Das war schon mehr als genug!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde langsam wütend, als ich ihr dankte. Nicht auf sie und auch nicht auf mich, aber trotzdem wurde ich irgendwie wütend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Echo ihrer ausdruckslosen Stimme war im Krankenzimmer zu hören, als Nagato sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann nicht garantieren, dass ich in Zukunft nicht noch mal außer Kontrolle geraten werde. Solange ich weiter existiere, werden sich die internen Fehler weiter ansammeln. Das ist eine sehr gefährliche Situation.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;UNSINN! Gib diese Nachricht für mich weiter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mich Nagato fluchen hörte, bewegte sie ihren Kopf leicht zurück und blinzelte sogar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich griff ihren kleinen, weißen Arm. Nagato widersetzte sich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab was für deinen Boss, also hör genau zu. Sollte er jemals daran denken dich verschwinden zu lassen, dann wird hier die Hölle ausbrechen. Ich werde dich zurückholen, egal was ich dafür machen muss. Ich mag zwar keine besonderen Kräfte haben, aber ich bin sehr gut darin Haruhi zu provozieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte tatsächlich eine Trumpfkarte, um Haruhi zu provozieren. Es würde reichen ihr folgendes zu sagen: &amp;quot;Ich bin John Smith.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus. Meine Kräfte sind die eines nutzlosen Faulenzers, aber Haruhi besitzt dafür enorme Kräfte. Würde Nagato verschwinden, könnte ich Haruhi einfach alles erzählen, bis sie es glaubt. Dann würden wir unsere Reise zur Rettung Nagatos beginnen. Selbst wenn ihr Boss sie versteckt oder ausgelöscht hätte, würde Haruhi einen Weg finden das rückgängig zu machen und wenn nicht werde ich ihr einen Weg zeigen. Und wer weiß, vielleicht würden uns sogar Koizumi und Asahina-san helfen. Und wen interessiert irgendeine Daten-Entität in einer unbekannten Ecke des Universums? Welchen Unterschied würde es machen ob das Ding existiert oder nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato war unsere Freundin. Würde jemand von der SOS-Brigade nicht mehr da sein, könnte Haruhi das unmöglich ignorieren. Und nicht nur bei Nagato, auch bei Koizumi, Asahina-san oder mir würde das Mädchen nicht so schnell aufgeben, selbst wenn wir freiwillig gegangen wären. Sie würde alle Hebel in Gang setzen, um uns zurückzubringen. So ist nun mal Haruhi, die aufdringliche, ichbezogene, rücksichtslose und nur Probleme verursachende Königin der SOS-Brigade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich starrte Nagato wütend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn dein Boss auf irgendeine dumme Idee kommt, dann verbünde ich mich mit Haruhi und sorge dafür, dass die ganze Welt verwandelt wird. Wir werden eine Welt wie vor drei Tagen erschaffen, in der du existierst, aber keine empfindungsfähige Datenintegrations-Entität. Ich bin mir sicher, dass sie sehr enttäuscht wäre, wenn so was passieren würde. Observationsziel? Scheiß auf Observation!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich sprach, nahm meine Wut immer weiter zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wusste nicht wie empfindungsfähig die Datenintegrations-Entität war, aber ich ging davon aus, dass sie ziemlich intelligent sein muss. Sie war vermutlich eine von denen, die in der Lage sind in zwei Sekunden Pi bis auf die hundert millionste Nachkommastelle zu berechnen und ähnliche Tricks für Fortgeschrittene beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich wäre es für sie ein Kinderspiel gewesen Nagato eine menschenähnlichere Persönlichkeit zu geben. Bevor sie sich in eine irre Mörderin verwandelt hatte, war Asakura in der Klasse ziemlich beliebt, um nicht zu sagen offenherzig und freundlich. Sie hatte in den Ferien sogar einige ihrer Klassenkameraden eingeladen mit ihr einkaufen zu gehen. Wenn die Datenintegrations-Entität jemanden wie Asakura erschaffen konnte, wieso hatte sie dann aus Nagato nur eine einsame, kleine Schülerin gemacht, die ganz alleine im Literaturclub Bücher liest? Dachte sie Nagato hätte sonst nicht Haruhis Aufmerksamkeit geweckt, wenn Nagatos Persönlichkeit nicht zu einem Literaturclub gepasst hätte? Wer hatte so was entschieden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir wurde plötzlich bewusst, dass ich Nagatos Hand heftig drückte, aber das bücherliebende, menschenähnliche interaktive Interface nahm mir das nicht übel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaute mich einfach nur an und nickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde die Nachricht übermitteln.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fügte sie mit leiser Stimm hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6&amp;diff=37993</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band4 Kapitel6</title>
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		<updated>2008-11-20T21:32:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: Erste Version&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Kapitel 6 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ratsch, Ratsch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ratschendes Geräusch war zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bewusstsein entschloss sich dazu die endlose Leere ganz allmählich wieder zu verlassen und obwohl die Gedanken noch ungeordnet durch meinen Kopf flogen, nahm ich langsam wieder etwas wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht war es nur ein Traum. Und es schien soweit ich mich erinnern konnte ein interessanter Traum gewesen zu sein.  Normalerweise kann man sich nach dem Aufwachen ungefähr fünf Minuten lang an einen Traum erinnern. Wenn man dann erstmal beim Zähneputzen ist, fangen die Details schon an zu verschwinden und spätestens beim Frühstück hat man alles vergessen. Am Ende bleibt nicht mehr übrig als der Eindruck: &amp;quot;Das war wirklich ein interessanter Traum.&amp;quot; Ich hab so was schon öfters erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es Träume, die ich überhaupt nicht interessant fand und trotzdem hatten sich ihre Details kristallklar in mein Gedächtnis gebrannt, wo sie auch eine relativ lange Zeit blieben. Vermutlich waren das traumähnliche Erfahrungen, so wie in dieser Nacht, als Haruhi und ich in der geschlossenen Parallelwelt gefangen waren. Es war eine Erfahrung, die ich tatsächlich gemacht hatte, von mir aber unterbewusst als nicht existent abgestempelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war das Erste an was ich dachte, als ich meine Augen öffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Decke war weiß, also befand ich mich nicht in meinem Zimmer. Das orangefarbene Sonnenlicht tauchte die Wände, die genauso weiß waren wie die Decke, in ein Meer aus Farben. Ich wusste nicht, ob es morgens oder abends war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oha.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jemanden der gerade wieder zu Bewusstsein kam, klang diese Stimme so angenehm wie die Kirchenglocken für einen treuen Gläubigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist endlich aufgewacht. Anscheinend hast du ziemlich gut geschlafen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich drehte meinen Kopf, um zu sehen wem die Stimme gehörte. Er saß auf einem Stuhl neben meinem Bett und schälte mit einem Küchenmesser einen Apfel. &#039;&#039;Ratsch, Ratsch&#039;&#039; – die Haut des Apfels wurde sauber abgeschnitten und hing wie ein langer Faden nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich würde ja gerne &#039;guten Morgen&#039; sagen, aber die Sonne geht schon unter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi Itsuki lächelte dabei warm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach legte er die geschälten Äpfel auf das Tablett und stellte es auf den Tisch neben dem Bett. Er nahm einen weiteren Apfel aus einer Papiertasche und sagte lächelnd:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gott sei Dank bist du endlich wieder aufgewacht. Ich wusste schon gar nicht mehr was ich machen sollte. Ah ... du siehst etwas verwirrt aus. Erkennst du mich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wollte ich dich gerade fragen. Weißt du wer ich bin?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für eine seltsame Frage. Natürlich weiß ich das.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nicht schwer zu erkennen welcher Koizumi da vor mir saß, ich musste nur auf die Uniform schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trug einen marineblauen Anzug, keine schwarze Schuluniform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war die Uniform der North High.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer meiner Arme schaute unter der Decke hervor und war mit einem Beutel verbunden, in dem sich irgendeine Infusion befand. Während ich das Ding betrachtete fragte ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welchen Tag haben wir heute?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi wirkte überrascht, zumindest nahm ich an, dass dieser Ausdruck bei ihm Überraschung zeigen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da du so was fragst, gehe ich mal davon aus, dass du weißt warum du hier gelandet bist. Aber nun zur Antwort, es ist nach fünf Uhr nachmittags am 21. Dezember.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Einundzwanzigste, ja?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, heute ist der dritte Tag seit du ins Koma gefallen bist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Tag? Koma?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo bin ich gerade?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In einem Privatkrankenhaus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute mich um. Das Bett in dem ich geschlafen hatte befand sich in einem eindrucksvollen Ein-Bett-Zimmer. Wer hätte das gedacht, meine Familie musste sehr reich sein und ich wusste noch gar nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Freund meines Onkels ist der Leiter dieses Krankenhauses, deswegen wurdest du hier ausnahmsweise aufgenommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend war meine Familie doch nicht so reich wie ich dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Durch das Einschreiten der &#039;Organisation&#039; kannst du hier ohne weiteres und günstig für ein ganzes Jahr bleiben, aber ehrlich gesagt bin ich glücklich, dass du schon nach drei Tagen wieder aufgewacht bist. Nein, nein, es geht mir nicht um das Geld, nur haben meine Vorgesetzten mich für das was mit dir passiert ist regelrecht auseinander genommen, immerhin sollte ich ja auf dich Acht geben. Ich muss sogar extra einen Brief schreiben, um meine Reue auszudrücken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage vor dem 21sten war der 18te. Was hatte ich an diesem Tag gemacht? ... Ah, ich erinnere mich. Ich stand wegen des hohen Blutverlusts kurz vor dem Tod, deswegen haben sie mich also in das Krankenhaus gebracht ... Nein, Moment, da stimmte etwas nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tastete die Krankenhauskleidung die ich trug ängstlich ab und erreichte dann an die rechte Seite meines Unterleibs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühlte nichts Ungewöhnliches. Normalerweise würde sich eine Wunde taub anfühlen, aber es kratzte nicht mal. Es war unmöglich sich in drei Tagen von so einer Verletzung zu erholen, es sei denn jemand hatte mich von Grund auf wieder zusammengeflickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso bin ich im Krankenhaus? Wegen des Komas?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also hast du es vergessen. Nun, ich denke das ist verständlich, immerhin hast du einen schweren Schlag auf den Kopf bekommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bemerkte weder Verband noch Schutznetz, als ich meinen Kopf abtastete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist erstaunlich, dass du keine äußerlichen Verletzungen oder inneren Blutungen davongetragen hast. Deine Hirnfunktionen waren auch ganz normal. Selbst der behandelnde Arzt ist verdutzt gewesen. Sie wussten nicht was mit dir los war.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber&amp;quot;, fuhr Koizumi fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben gesehen, wie du die Treppe runtergefallen bist. Es sah so schrecklich aus, dass jedem von uns der Schrecken ins Gesicht geschrieben stand. Das Geräusch als du auf dem Boden aufgeschlagen bist war so laut, dass ich nicht überrascht gewesen wäre, wenn du für immer das Bewusstsein verloren hättest. Möchtest du noch mehr wissen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schieß los.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erfuhr von Koizumi, dass ich mich gerade auf der Treppe im Komplex mit den Clubräumen befand, als ich plötzlich kopfüber nach unten stürzte. Vielleicht war ich gestolpert oder etwas in der Art. Jedenfalls fiel ich mit einem lauten Knall auf meinen Kopf und rührte mich nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie Koizumi es beschrieb, klang es so als wäre es wirklich passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war damals ganz schön chaotisch. Wir mussten einen Krankenwagen rufen und dich ins Krankenhaus bringen. Suzumiya-sans Gesicht war total blass, es war das erste Mal, dass ich sie so gesehen habe. Oh, der Krankenwagen wurde übrigens von Nagato-san gerufen. Ihre Ruhe rettete dein Leben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wie verhielt sich Asahina-san?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi zuckte mit seinen Achseln und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie verhielt sich so wie man es erwarten würde. Sie klammerte sich an dich und schrie weinend deinen Namen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welche Uhrzeit war es als das alles passiert ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich überflutete Koizumi regelrecht mit meinen Fragen, denn letztendlich war es dieser 18te an dem die Welt drastisch verändert wurde und das machte mich nervös.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast selbst das vergessen? Es war mittags nachdem wir gerade unsere Besprechung beendet hatten. Wir wollten gerade etwas kaufen, als es passierte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas kaufen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Daran kannst du dich auch nicht erinnern? Kann es sein, dass du den Gedächtnisverlust nur vorspielst?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Egal, fahr bitte fort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi lächelte wieder warm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf der Tagesordnung stand die Frage ... hm ... was wir zu Weihnachten unternehmen. Suzumiya-san erzählte von einer Party für kleine Kinder, die in der Nähe ihrer Wohnung stattfinden wird und beschloss, dass die SOS-Brigade einen Gastauftritt machen soll. Dabei hatte sie wohl Asahina-sans Weihnachtsmannkostüm im Hinterkopf, das bis jetzt noch nicht zum Einsatz gekommen ist. Asahina-san sollte sich deshalb als wunderschöne Weihnachtsfrau verkleiden und Geschenke an die Kinder verteilen. Eine fröhliche Veranstaltung ganz nach Suzumiya-sans Geschmack also.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir es wieder: dieses Mädchen kann so was von rücksichtslos sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber es wäre ja nicht realistisch nur eine Weihnachtsfrau zu haben, also beschloss Suzumiya-san, dass einer von uns sich als Rentier verkleiden und Asahina-san auf die Party tragen sollte. Am Ende mussten wir Lose ziehen … Wer denkst du war wohl der glückliche Gewinner? Erinnerst du dich jetzt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich kann mich daran überhaupt nicht erinnern. Wenn sich jemand an etwas erinnern könnte, das in seinem Gedächtnis gar nicht existiert, dann wäre er ein gnadenloser Lügner. Er hätte dann gleich ins nächste Krankenhaus gehen und sein Gehirn untersuchen lassen können. Aber es brachte nichts Koizumi das zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass gut sein. Jedenfalls bist du der Glückliche gewesen. Und da wir ein Rentierkostüm für dich brauchten, mussten wir dafür etwas Material einkaufen. Wir waren gerade auf dem Weg das zu tun, als du die Treppe runtergestürzt bist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das klingt für mich echt idiotisch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er mich das sagen hörte, zog Koizumi seine Augenbrauen hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da du hinter uns warst, haben wir nicht direkt gesehen wie du die Treppe runtergefallen bist, sondern es nur von der Seite mitbekommen. Es sah ungefähr so aus.&amp;quot; Koizumi demonstrierte den Sturz, indem er einen Apfel von seiner rechten in die linke Hand fallen ließ. &amp;quot;Du bist im Prinzip Stufe für Stufe runtergerollt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi fuhr damit fort den Apfel zu schälen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir sind schnell zu dir gerannt, doch du hattest schon das Bewusstsein verloren. Suzumiya-san sagte, sie hätte das Gefühl gehabt, dass jemand oben bei der Treppe gewesen ist. Sie sah das Kleid von jemandem um die Ecke verschwinden. Ich fand das seltsam und forschte deswegen etwas nach. Zu dieser Zeit befand sich außer uns niemand im Gebäude. Auch Nagato schüttelte ihren Kopf. Falls da wirklich jemand war, hat sie sich wie ein Geist in Luft aufgelöst. Wir haben nun die ganze Zeit darauf gewartet, dass du aufwachst, damit du uns erzählen kannst wer dich geschubst hat ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte mich daran nicht erinnern. Das war zu diesem Zeitpunkt die beste Antwort, die ich mir vorstellen konnte. Es war nur ein normaler Unfall. Ich hatte nicht aufgepasst, das war einfach Pech. Ich denke, ich werde es dabei belassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bist nur du zu Besuch gekommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo war Haruhi? Ich wollte das fragen, aber ich verkniff es mir letztendlich. Trotzdem kicherte Koizumi und sagte: &amp;quot;Du hast dich die ganze Zeit umgeschaut. Suchst du jemanden? Mach dir keine Gedanken, wir haben uns abgewechselt. Als du im Koma gelegen hast, war immer jemand an deiner Seite. Ich denke Asahina-san müsste gleich kommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumis Blick verunsicherte mich. Es wirkte so als würde er gerade mit einem Freund reden, der seinen Aprilscherz tatsächlich ernst genommen hatte und nun nach Worten rang. Wollte er damit irgendwas andeuten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh, es ist wirklich nichts. Ich war nur neidisch. Man könnte sagen das war ein neidischer Blick.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist auf jemanden neidisch, der auf den Kopf gefallen ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass es nur die normalen Clubmitglieder waren, die sich beim Aufpassen abgewechselt haben. Die Kommandantin sieht es als Teil ihrer Pflicht an über die Sicherheit ihrer Mitglieder zu wachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi schälte elegant das letzte Stück der Haut vom Apfel, formte daraus ein kaninchenähnliches Gebilde und legte es dann auf das Tablett, das auf einem Tisch neben dem Bett stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suzumiya-san ist die ganze Zeit hier gewesen. Sie hat das Krankenhaus seit drei Tagen nicht verlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich folgte Koizumis Finger und drehte mich zur anderen Seite des Betts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi hatte ihren Schlafsack eng um sich geschlungen und schlief mit leicht geöffnetem Mund vor sich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben uns alle Sorgen um dich gemacht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er klang so traurig, ich hatte fast das Gefühle ich würde gerade eine Seifenoper sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hättest sehen sollen wie verzweifelt Suzumiya-san aussah ... Nein, heben wir uns das für später auf. Gibt es da nicht etwas, das du jetzt machen solltest?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum will mich eigentlich jeder herumkommandieren? Asahina-san (groß) hatte es schon getan und nun machte es sogar Koizumi. Aber ich nahm ihnen das nicht übel. Und es interessierte mich auch nicht, ob die geschälten Äpfel eine Opfergabe an die Göttin gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, sagte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte wirklich Lust etwas auf ihr Gesicht zu malen. Vielleicht bei der nächsten Gelegenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich setzte mich auf und streckte meinen Arm aus, um ihr verärgert wirkendes Gesicht zu berühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar war noch nicht lang genug, um daraus einen Pferdeschwanz zu flechten. Die Erinnerung an ihr langes Haar ließ mich nostalgisch werden, aber plötzlich, als wolle sie mich ärgern, fing ihr dunkles Haar an sich zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi war aufgewacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;... Umm ... hmm?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stöhnte Haruhi, als sie versuchte ihre Augen zu öffnen und als sie bemerkte, wer da gerade in ihre Wange piekste, rief sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;AH!?&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie versuchte aufzuspringen, aber scheiterte dabei kläglich, denn sie hatte nicht an den Reißverschluss des Schlafsacks gedacht, der immer noch verschlossen war. Nachdem sie eine Weile wie ein Regenwurm auf dem Boden herumgekrochen war, gelang es ihr sich endlich aus dem Schlafsack zu befreien, nur um dann fluchend auf mich zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt Kyon! Konntest du mir nicht Bescheid sagen bevor du aufwachst? Auf so was muss ich mich erst seelisch vorbereiten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da verlangst du das Unmögliche, aber egal, die schreiende und fluchende Haruhi war für mich wirkungsvoller als jede Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haruhi.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wisch dir den Sabber ab.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi verzog für einen Moment ihr Gesicht, wischte sich dann schnell ihren Mund ab und sagte danach mit einem finsteren Blick:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast aber wirklich nichts auf mein Gesicht gemalt, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte es mir gerade noch verkneifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hmph. Hast du mir nichts zu sagen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gab ihr die Antwort die sie erwartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, dass ich dir Sorgen bereitet habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ist es richtig. Gut, dass du die Verantwortung, die ich als Kommandantin trage, zu schätzen weißt. Es ist nämlich meine Pflicht mich um das Wohlergehen der Brigade-Mitglieder zu sorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhis Herumfluchen klang wie himmlischer Gesang. Genau in diesem Moment klopfte jemand leise an die Tür. Koizumi stand sofort auf und öffnete die Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mich der dritte Besucher von draußen auf dem Flur sah, folgte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ahhh, aaahhhh ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie klang noch eine Weile so als wäre sie außer sich. Dort vor der Tür, mit einer Vase in der Hand, stand niemand anderes als das Schulmädchen aus dem zweiten Jahrgang der North High. Ihre langen Haare, ihr niedliches kindliches Gesicht und ihre schlanke aber doch gut gebaute Figur waren mir wohlbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He ... Asahina-san, wie geht’s?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war nicht sicher ob ich &amp;quot;Lange nicht gesehen&amp;quot; sagen sollte, denn das galt ja nur für mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnief ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon fielen Asahina-sans Tränen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gott sei Dank ... Oh ... Gott sei Dank ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte sie wirklich wie damals umarmen und wer weiß, vielleicht dachte sie das gleiche, obwohl es eher so wirkte, als hätte sie vor lauter Weinen alles um sich herum vergessen, inklusive der Vase, die sie immer noch in ihren Händen hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Übertreibst du nicht etwas? Er hat sich nur den Kopf gestoßen und war eine Zeit bewusstlos. Ich wusste von Anfang an, dass Kyon nicht für alle Ewigkeit schlafen würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Haruhi das sagte, hatte ich fast das Gefühl ein wenig Dankbarkeit herauszuhören. Dann fuhr sie ohne mich anzuschauen fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v4_c6_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Koizumi fing an zu kichern, Asahina-sans riesige Tränen fielen weiterhin unaufhörlich auf den Boden und Haruhi wandte immer noch ihr Gesicht ab. Auf dem ersten Blick sah es so aus, als wäre sie wütend.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab es ja schon damals gesagt, die SOS-Brigade arbeitet ohne Pause 365 Tage im Jahr. Niemand darf sich eine Auszeit nehmen. Ich werde nicht akzeptieren, dass sich jemand wegen einer so dummen Ausrede wie sich den Kopf gestoßen haben und im Koma liegen krankschreiben lässt. Hast du das verstanden, Kyon? Drei Tage Abwesenheit werden dich einiges kosten. Dafür gibt es ein saftiges Bußgeld! Nicht nur ein einfaches Bußgeld, sondern auch noch eine Versäumnisgebühr oben drauf!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koizumi fing an zu kichern, Asahina-sans riesige Tränen fielen weiterhin unaufhörlich auf den Boden und Haruhi wandte immer noch ihr Gesicht ab. Auf dem ersten Blick sah es so aus, als wäre sie wütend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute zu ihnen, nickte kurz und zuckte dann mit meinen Achseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also gut, wie viel muss ich inklusive der Versäumnisgebühr bezahlen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi starrte mich an und zeigte dabei ein so strahlendes Lächeln, dass man kaum glauben konnte, dass sie eben noch wütend gewesen war. Sie hat wirklich ein sehr schlichtes Gemüt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich wurde beschlossen, dass ich drei Tage hintereinander für jeden die Rechnung im Cafe bezahlen sollte. Ich dachte schon darüber nach, ob ich meine gesparten Zeiteinlagen auflösen sollte, als ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eines noch ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch mehr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Japp, das ist als Wiedergutmachung für das erlittene Trauma immer noch nicht genug. Ah ja, Kyon, du könntest dich auf unserer Weihnachtsfeier als Rentier verkleiden und ein paar spektakuläre Kunststücke aufführen. Du musst solange weitermachen bis jeder von uns lacht! Wenn es zu langweilig ist, werde ich dich in ein alternatives Universum treten! Natürlich musst du auf der Kinderfeier noch mal das Gleiche machen. Hast du verstanden!?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi strahlte wie die Sonne, als sie mich mal wieder herumkommandierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ich wieder bei Bewusstsein war, hieß das noch lange nicht, dass ich gleich aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Zunächst kam der behandelnde Arzt und begutachtete mich ausführlich und danach kamen alle möglichen Maschinen an die Reihe; die ganzen Untersuchungen waren so aufwändig und nervig, dass ich am Ende fast das Gefühl hatte sie wollten mich in einen Cyborg verwandeln. Die Untersuchungen dauerten einen ganzen Tag an und als sie endlich abgeschlossen waren, blieb mir keine andere Wahl als die Nacht im Krankenhaus zu verbringen. Diese Nacht war für mich eigentlich die erste Nacht dort und da ich vorher noch nie in einem Krankenhaus übernachtet hatte, wollte ich diese Erfahrung zumindest etwas auskosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi, Koizumi und Asahina-san wollten gerade gehen, als meine Mutter und meine Schwester das Zimmer betraten. Haruhi wirkte sehr höflich als sie mit ihnen Sprach, ich hätte nicht gedacht, dass sie so zuvorkommend sein kann; das war wirklich eine Überraschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich mit meiner Mutter und meiner Schwester redete, ging mir einiges durch den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wäre gewesen, wenn niemand die Veränderung der Welt rückgängig gemacht hätte?&lt;br /&gt;
Nagato, Koizumi und Asahina-san würden nur ganz normale Menschen ohne irgendwelche übernatürlichen Fähigkeiten sein. Nagato wäre ein stiller Bücherwurm vom Literaturclub, Asahina-san wäre eine unerreichbare Schönheit eines höheren Jahrgangs und Koizumi wäre ein normaler, aus einer anderen Schule stammender Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Haruhi würde nur eine exzentrische High-School-Schülerin sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit dieser Besetzung wäre eine interessante Geschichte denkbar. Natürlich müsste man sich keine Gedanken mehr über die Wahrheit hinter allem machen müssen und es gäbe auch keinen Grund mehr sich Sorgen wegen irgendwelcher Veränderungen zu machen. Es wäre nur eine ganz normale Geschichte ohne Bezug zu dieser gestörten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Geschichte würde ich wohl keine Rolle mehr spielen. Ich wäre ein ganz normaler Schüler, der nach einer friedlichen Schulzeit ohne besondere Vorfälle den Abschluss machen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Welt gefällt mir wohl besser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist denke ich klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mit &amp;quot;dieser Welt&amp;quot; absolut zufrieden, sonst hätte ich wohl kaum mein Leben riskiert, um die Veränderungen rückgängig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie würdet ihr euch entscheiden? Welche Welt würdet ihr wählen? Ich bin mir sicher, dass die Antwort ziemlich offensichtlich ist oder bin ich der Einzige, der so denkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem meine Familie nach Hause gegangen war und die Lampen im Krankenzimmer ausgemacht wurden, hatte ich nichts Besseres zu tun als an die Decke zu starren. Also schloss ich meine Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten drei Tage, zumindest in dieser Welt, hatte ich die ganze Zeit geschlafen; wurde mir gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutete also ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt musste sich wieder verändert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab zwei Veränderungen. Zunächst durch Nagato und dann wurde die Welt wieder in ihren Ursprungszustand zurückversetzt. Aber wer war es, der die Welt ein zweites Mal umgestaltet hatte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haruhi konnte es nicht gewesen sein. Während der drei Tage hatte sie diese Kräfte nicht und die Haruhi aus dieser Welt wusste nichts von den Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer war es dann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir fiel nur eine Person ein, die in der Lage sein würde eine Klinge mit der bloßen Hand aufzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war Nagato.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hatte ich bevor ich ohnmächtig wurde zwei Asahina-sans gesehen. Die zweite war nicht die erwachsene Asahina-san, sondern mein Senpai, also die mir wohlbekannte süße Schülerin aus dem höheren Jahrgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war noch jemand anderes. Ich hörte kurz vor dem Ende eine geheimnisvolle Stimme, die etwas zu mir sagte und ich wusste, dass ich diese Stimme schon mal irgendwo gehört hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich brauchte ich gar nicht darüber nachzudenken von wem die Stimme stammte, denn es war offensichtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war meine eigene Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstehe, so ist das also gewesen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich müsste in diese Zeitebene noch mal zurückkehren. Und zwar am frühen Morgen des 18. Dezembers und ich müsste die Asahina-san und Nagato aus dieser Zeitebene mitnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dann könnte die Welt wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san wäre dafür zuständig Nagato und mich in jene Zeitebene zu bringen, während Nagato die Aufgabe hätte ihr anderes Ich, das außer Kontrolle geraten war, zu &amp;quot;reparieren&amp;quot;. Mir war nur nicht ganz klar, ob sie dazu Haruhis Kräfte benutzen würde oder die der empfindungsfähigen Datenintegrations-Entität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spielte bei der Sache auch eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte ich damals nicht meine eigene Stimme gehört, wäre ich heute nicht hier. Ich musste also noch mal zurückgehen und das wiederholen, was ich damals gehört hatte. Was war es noch gleich gewesen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir ja leid, aber ich hab meine Gründe warum ich dir nicht sofort helfen kann, also hasse mich nicht dafür. Immerhin war es für mich genauso schmerzhaft. Wie auch immer, wir wissen was getan werden muss und kümmern uns um den Rest. Ach ja, du wirst später auch wissen was du zu tun hast. Also versuch jetzt zu schlafen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wiederholte diese Sätze und versuchte sie mir zu merken. Das war es was ich gesagt hatte, wenn ich mich nicht irrte. Ich konnte zwar nicht garantieren, dass es Wort für Wort übereinstimmte, aber die Bedeutung sollte richtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war also meine Aufgabe anstelle meines anderen Ichs, das vom Messer getroffen wurde, die Nadelpistole zu benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir wurde auch klar, weshalb ich mein anderes Ich nicht davor bewahren konnte vom Messer getroffen zu werden. Die Stimme meines zukünftigen Ichs klang damals so, als wäre ich in aller Ruhe zum Ort des Geschehens gegangen. Ich musste mich irgendwo in der Nähe versteckt haben und auch Asahina-san und Nagato kamen genau zum richtigen Zeitpunkt aus ihrem Versteck. Es durfte weder zu früh noch zu spät sein. Ich musste so lange warten, bis mich Asakura mit dem Messer gestochen hatte. Und warum das? Weil mein vergangenes Ich alles was da passierte schon erlebt hatte. Mit Asahina-sans Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es war ein vorherbestimmtes Ereignis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war schon mitten in der Nacht, aber ich hatte noch immer keine Lust zu schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wartete. Auf was ich wartete, fragt ihr? Natürlich wartete ich auf die einzige, die mich bis jetzt noch nicht besuchte hatte. Es wäre absurd, wenn sie nicht auftauchen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also lag ich im Bett und starrte die ganze Zeit an die Decke. Erst spät in der Nacht, als die Besuchszeiten längst vorbei waren, wurde meine Geduld belohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tür zum Krankenzimmer öffnete sich langsam und das Licht des Flures offenbarte den Schatten einer kleinen Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort stand meine letzte Besucherin, Nagato Yuki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagte wie immer ohne jedes Anzeichen von Emotion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin für das was passiert ist verantwortlich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich ihre ruhige Stimme hörte, wurde ich aus irgendeinem Grund nostalgisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Bestrafung wird im Moment beschlossen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hob meinen Kopf und fragte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von wem?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von der empfindungsfähigen Datenintegrations-Entität.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Nagato ruhig, als würde es nicht sie, sondern jemand anderen betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wusste Nagato schon lange vorher, was sie am Morgen des 18. Dezembers für ein Chaos anrichten würde, denn vor drei Jahren hatten die erwachsene Asahina-san und ich sie ja besucht. Sie wusste es von Anfang an und hatte die ganze Zeit versucht es irgendwie zu verhindern. Doch sie konnte nichts tun. Manchmal ist es eben so, dass man obwohl man weiß was passieren wird, nichts dagegen machen kann. Nein, es wäre möglich gewesen etwas zu tun …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit fiel plötzlich ein, dass sich Nagatos Verhalten und Angewohnheiten nach dem Sommer leicht verändert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber&amp;quot;, unterbrach ich sie, &amp;quot;wenn du schon vor drei Jahren gewusst hattest, dass du dich so verhalten würdest, hättest du mir doch jederzeit davon erzählen können, oder nicht? Vor dem Schulfest zum Beispiel oder vor dem Baseball-Turnier. Dann hätte ich am 18. Dezember viel früher etwas machen können und es hätte gereicht, wenn wir alle drei Jahre in die Vergangenheit gereist wären.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagatos Gesichtsausdruck strahlte eine eisige Kälte aus, es war absolut kein Lächeln zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hätte ich dir vorher davon erzählt, hätte mein außer Kontrolle geratenes Ich trotzdem deine Erinnerungen löschen und danach die Welt verändern können. Außerdem konnte niemand garantieren, dass etwas das noch nicht passiert ist jemals passieren wird. Mehr als am 18. Dezember deinen Originalzustand zu erhalten konnte ich nicht tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiss nicht das Flucht-Programm, das du für mich zurückgelassen hast. Das war schon mehr als genug!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde langsam wütend, als ich ihr dankte. Nicht auf sie und auch nicht auf mich, aber trotzdem wurde ich irgendwie wütend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Echo ihrer ausdruckslosen Stimme war im Krankenzimmer zu hören, als Nagato sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann nicht garantieren, dass ich in Zukunft nicht noch mal außer Kontrolle geraten werde. Solange ich weiter existiere, werden sich die internen Fehler weiter ansammeln. Das ist eine sehr gefährliche Situation.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;UNSINN! Gib diese Nachricht für mich weiter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mich Nagato fluchen hörte, bewegte sie ihren Kopf leicht zurück und blinzelte sogar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich griff ihren kleinen, weißen Arm. Nagato widersetzte sich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab was für deinen Boss, also hör genau zu. Sollte er jemals daran denken dich verschwinden zu lassen, dann wird hier die Hölle ausbrechen. Ich werde dich zurückholen, egal was ich dafür machen muss. Ich mag zwar keine besonderen Kräfte haben, aber ich bin sehr gut darin Haruhi zu provozieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte tatsächlich eine Trumpfkarte, um Haruhi zu provozieren. Es würde reichen ihr folgendes zu sagen: &amp;quot;Ich bin John Smith.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus. Meine Kräfte sind die eines nutzlosen Faulenzers, aber Haruhi besitzt dafür enorme Kräfte. Würde Nagato verschwinden, könnte ich Haruhi einfach alles erzählen, bis sie es glaubt. Dann würden wir unsere Reise zur Rettung Nagatos beginnen. Selbst wenn ihr Boss sie versteckt oder ausgelöscht hätte, würde Haruhi einen Weg finden das rückgängig zu machen und wenn nicht werde ich ihr einen Weg zeigen. Und wer weiß, vielleicht würden uns sogar Koizumi und Asahina-san helfen. Und wen interessiert irgendeine Daten-Entität in einer unbekannten Ecke des Universums? Welchen Unterschied würde es machen ob das Ding existiert oder nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato war unsere Freundin. Würde jemand von der SOS-Brigade nicht mehr da sein, könnte Haruhi das unmöglich ignorieren. Und nicht nur bei Nagato, auch bei Koizumi, Asahina-san oder mir würde das Mädchen nicht so schnell aufgeben, selbst wenn wir freiwillig gegangen wären. Sie würde alle Hebel in Gang setzen, um uns zurückzubringen. So ist nun mal Haruhi, die aufdringliche, ichbezogene, rücksichtslose und nur Probleme verursachende Königin der SOS-Brigade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich starrte Nagato wütend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn dein Boss auf irgendeine dumme Idee kommt, dann verbünde ich mich mit Haruhi und sorge dafür, dass die ganze Welt verwandelt wird. Wir werden eine Welt wie vor drei Tagen erschaffen, in der du existierst, aber keine empfindungsfähige Datenintegrations-Entität. Ich bin mir sicher, dass sie sehr enttäuscht wäre, wenn so was passieren würde. Observationsziel? Scheiß auf Observation!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich sprach, nahm meine Wut immer weiter zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wusste nicht wie empfindungsfähig die Datenintegrations-Entität war, aber ich ging davon aus, dass sie ziemlich intelligent sein muss. Sie war vermutlich eine von denen, die in der Lage sind in zwei Sekunden Pi bis auf die hundert millionste Nachkommastelle zu berechnen und ähnliche Tricks für Fortgeschrittene beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich wäre es für sie ein Kinderspiel gewesen Nagato eine menschenähnlichere Persönlichkeit zu geben. Bevor sie sich in eine irre Mörderin verwandelt hatte, war Asakura in der Klasse ziemlich beliebt, um nicht zu sagen offenherzig und freundlich. Sie hatte in den Ferien sogar einige ihrer Klassenkameraden eingeladen mit ihr einkaufen zu gehen. Wenn die Datenintegrations-Entität jemanden wie Asakura erschaffen konnte, wieso hatte sie dann aus Nagato nur eine einsame, kleine Schülerin gemacht, die ganz alleine im Literaturclub Bücher liest? Dachte sie Nagato hätte sonst nicht Haruhis Aufmerksamkeit geweckt, wenn Nagatos Persönlichkeit nicht zu einem Literaturclub gepasst hätte? Wer hatte so was entschieden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir wurde plötzlich bewusst, dass ich Nagatos Hand heftig drückte, aber das bücherliebende, menschenähnliche interaktive Interface nahm mir das nicht übel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaute mich einfach nur an und nickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde die Nachricht übermitteln.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fügte sie mit leiser Stimm hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zurück zur [[GER_Suzumiya_Haruhi|Hauptseite]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band5_Prolog_-_Sommer&amp;diff=37920</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band5 Prolog - Sommer</title>
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		<updated>2008-11-19T11:48:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Prolog - Sommer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die Ereignisse, die sich während der Sommerferien meiner High School abgespielt haben, noch bevor die Dreharbeiten für diesen bedauernswerten Film begannen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es brauchte ein paar Tage, bevor ich nach der Rückkehr von dieser Detektiv-Schmierenkomödie, dargeboten auf einer einsamen Insel und auch bekannt als „ gemeinsamer SOS-Brigade-Sommerausflug“ die Freuden der Sommerferien genießen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser so genannte gemeinsame Ausflug war in Wirklichkeit nichts anderes als gewaltsames Kidnapping. Ursprünglich hatte ich noch gedacht, dass nachdem die Sommerferien noch jung waren, es kein Problem sein sollte die ersten Tage bis nach Mittag im Bett zu verbringen, doch unsere ungeduldige und herzlose Präsidentin entschied, dass bereits am Tag 1 der Ferien Abfahrt sei, was meinen makellosen Plan vereitelte. Dank dieser Frau waren, als sich mein Körper endlich wie in den vergangenen Jahren in den Sommermodus begeben hatte, nur noch wenige Julitage übrig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es braucht nicht erwähnt zu werden, dass ich keinerlei Anstrengungen unternahm den Berg an Sommerhausaufgaben abzutragen, den ich aus der Schule mit nach Hause geschleppt hatte. Im August war schließlich immer noch Zeit dafür und so frönte ich in den restlichen Julitagen dem seligen Nichtstun. Wer konnte auch schon ahnen, dass ich im August meine rastlose kleine Schwester auf einem Landbesuch zu unseren schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehenen Cousins begleiten, und zwei ganze Wochen mit Spielen verbringen würde, sei es in den Bergen, in den Flüssen oder in den weiten Ebenen?. Wir spielten bis wir umfielen. Ich werde das natürlich nur eingestehen wenn jemand behauptet ich hätte es kommen sehen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Hausaufgaben, die ich gar nicht erst beginnen wollte, verhielt ich mich so wie Vögel, die gelernt haben giftige Insekten zu meiden: ich fasste sie erst gar nicht an. Das Resultat war, dass nicht eine Frage beantwortet wurde, während sich der Kalender mit Aufzeichnungen meiner Unternehmungen füllte und bevor ich mich versah, war schon wieder der halbe August vorbei.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schien so, als wäre „Es“ …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… im Hintergrund aktiv geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zurück zur [[GER_Suzumiya_Haruhi|Hauptseite]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4&amp;diff=37843</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band4 Kapitel4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4&amp;diff=37843"/>
		<updated>2008-11-18T14:47:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: Kursive Schrift eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Kapitel 4 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke jeder der die gleiche Erfahrung gemacht hat, wird wissen wie unheimlich es ist alleine im Dunkeln durch die Schule zu laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hängte meine Jacke über die Schulter und ging langsam aus dem Clubraum. Als ich mich in Richtung Treppe begab, versuchte ich wie ein Ninja keine unnötigen Geräusche zu machen und jedes Mal bevor ich um eine Ecke bog, versicherte ich mich erst, dass dort niemand auf mich wartete. Das war wirklich aufreibend! Ich hatte keine Ahnung welchen Tag wir heute hatten, aber es wäre sehr ungünstig, wenn mich irgendein Lehrer auf Wache gesehen hätte. Ich wüsste nicht mal, wie ich ihm das hier erklären sollte - ehrlich gesagt wünschte ich jemand würde mir erklären was hier gerade passierte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich die schwüle Luft schon eine längere Zeit ertragen musste, erreichte ich endlich schweißgebadet die Eingangshalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was haben wir denn da ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich und öffnete danach mein Schuhfach. Darin befanden sich die Schuhe von jemand anderen - ich war ziemlich sicher, dass es nicht meine waren. Dass jemand nur das Fach verwechselt und aus Versehen meine Schuhe genommen hatte, schloss ich schnell aus. Es war mitten im Sommer, also muss ich wieder in eine Parallelwelt gesprungen sein – wirklich beeindruckend was für  eine Phantasie ich habe. Der Besitzer dieses Schuhfaches war jedenfalls nicht ich, sondern jemand aus dieser Parallelwelt. Ich war nicht so überrascht wie ich es eigentlich sein sollte, denn entweder hatte ich mich an das alles schon gewöhnt oder stand diesen überwältigenden Ereignissen längst gleichgültig gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man nichts machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es unangebracht die Schuhe für drinnen außerhalb der Schule zu tragen, aber ich hatte keine andere Wahl. Ich wollte diese Schule so schnell wie möglich verlassen. Wie erwartet war die Eingangstür nachts verschlossen, also begab ich mich zu einem der Fenster in der Nähe, öffnete dessen Schloss und hob das Fenster vorsichtig an. Langsam atmete ich die Nachtluft ein und sprang aus dem Fenster, genau auf die steinernen Stufen, auf denen mich Haruhi aufgeweckt hatte, als wir uns in der geschlossenen Parallelwelt befanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich etwa zehn Sekunden gewartet hatte und mir sicher war, dass niemand mich sehen konnte, ging ich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war draußen genauso heiß wie in der Schule. Diese typische schwüle japanische Sommerhitze. Und da ich gerade aus dem eiskalten Winter kam, entschlossen sich meine Schweißporen mich regelrecht in Schweiß zu baden. Ich wischte ihn mir mit meinem langärmeligen Hemd aus dem Gesicht und ging zum Schultor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss der Schule für ihren nicht vorhandenen Sicherheitsdienst danken - es reichte aus über den Zaun zu klettern und schon war ich draußen. Ganz einfach. Nachdem ich den Zaun überwunden hatte, nahm ich meine Jacke, die ich vorher über den Zaun geworfen hatte, wieder mit und dachte beim Betrachten des Sternenhimmels darüber nach, was ich als nächstes machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle stand herauszufinden welches Datum wir hatten, da zwischen der Vergangenheit und Zukunft sicherlich ein großer Zeitunterschied lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich entschloss mich erstmal den Hügel runterzulaufen, denn auf dem Weg nach unten sollte es einen kleinen Laden geben. Den Gedanken einen der Einwohner zu fragen: &amp;quot;Welches Jahr und welchen Monat haben wir heute?&amp;quot; verwarf ich schnell, denn dann hätte ich wohl damit rechnen müssen, dass er mich für einen dieser verrückten High-School-Schüler hält und mich von den netten Leuten in den weißen Kitteln abholen lässt. Also versuchte ich lieber das Datum auf eigene Faust herausfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber es ist wirklich ziemlich heiß ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir war ja schon alleine durch die Winteruniform heiß, aber nun klebte sogar meine Hose durch den ganzen Schweiß an den Beinen. Das war der Moment, an dem anfing den Erfinder dieser synthetischen Fasern wirklich zu hassen. Ach ja, warm hält diese Winteruniform einen natürlich auch nicht; sie wurde nur gemacht um gut auszusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund warum ich mir über so was Gedanken machte war, dass mein Gehirn wieder anfing normal zu arbeiten. Anstatt im Winter frierend auf den Beginn des Frühlings zu warten, ziehe ich es vor mich über den heißen Sommer zu beschweren, während ich mich dabei mit einem Fächer abkühle. Davon mal abgesehen ist in meinem ersten Sommer auf der High School so einiges passiert, das zwar geistig und körperlich sehr anstrengend gewesen ist, aber nachdem ich es erstmal hinter mir hatte, schon gar nicht mehr so schlimm erschien. Und immerhin konnte ich Asahina-san in einem Schwimmanzug bewundern. Dabei fällt mir auf, dass wir bis jetzt keine SOS-Brigaden-würdige Aktivitäten im Winter hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Kopf voll mit dem Geschmack des Eintopfes, den ich so vermisste, ging ich den Abhang hinunter. Nach 15 Minuten sah ich endlich ein beleuchtetes Schild. Es war der kleine Laden, den ich ab und zu aufsuchte, um mir einen kleinen Snack für den Heimweg mitzunehmen. Ich wusste nun zumindest, dass die aktuelle Uhrzeit vor dem Zeitpunkt liegen muss, an dem der Laden schließt, denn er war noch offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeduldig warte ich darauf, dass sich die automatische Tür öffnete und schaute mich erstmal draußen um. Es dauerte eine Weile, bis ich mich an die Kühle der Klimaanlage gewöhnte und so nutzte ich die Zeit, einen Blick auf die Analoguhr an der Wand zu werfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Uhr dreißig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Sonne schon untergegangen war, musste es acht Uhr dreißig nachts sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist mit dem Datum? Welches Jahr hatten wir? Es gab eine Menge Zeitungen auf dem Regal und jede von ihnen würde genügen. Ich nahm mir willkürlich eine der Sportzeitschriften und blätterte sie hastig durch. Es war egal was da stand, selbst wenn ich eine dieser billigen Boulevardzeitschriften in den Händen hielt, würden sie nicht so weit gehen das Datum oben auf der Seite zu fälschen, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr fuhr mit meinen Augen bis zu einer bestimmten Stelle und dann sah ich es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Zahlen, über die einige Leute sicherlich sehr glücklich sein würden, waren zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welches Jahr hatten wird? Als ich das Datum oben auf der Seite bestätigte, wirkte es fast so, als wolle ich die Zeitschrift aufsaugen. Der Verkäufer sah mich ziemlich genervt an, aber das war mir zu diesem Zeitpunkt völlig egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich starrte immer und immer wieder auf die vierstellige Nummer. Wenn ich das Jahr aus dem ich gekommen war - dort wo wir immer noch den kalten Dezember hatten – von der Jahreszahl auf dieser Zeitschrift abziehen würde ... selbst ein Kind könnte diese einfache Matheaufgabe lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist es also, Nagato ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hob meinen Kopf und seufzte schwer, während ich an die Decke starrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fröhlich romantische Tanabata-Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute war der 7. Juli vor 3 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanabata vor drei Jahren ... was ist an diesem Tag passiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tanabata &amp;quot;dieses Jahres&amp;quot; war wie eine Rhapsodie; wir hatten gerade unsere Wünsche aufgeschrieben und an Bambusstäben aufgehängt, als mich Asahina-san dazu einlud, mit ihr in die Vergangenheit zu reisen - genau zum heutigen Tag. Danach traf ich Asahina-sans ältere Version, die mich dazu drängte noch in jener Nacht zur East Junior High zu gehen. Und so begegnete ich einer uns allen wohlbekannten Siebenklässlerin, die gerade dabei war über einen Zaun zu klettern und mich mehr oder weniger dazu zwang, ihr dabei zu helfen mit weißer Kreide eine Nachricht fürs All auf den Sportplatz zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später brachte mich Asahina-san (klein), die ihr Gerät zum Zeitreisen (genannt ZEZ) verloren hatte, zu Nagatos hochklassiger Wohnung, wo wir beide uns für drei Jahre schlafen legten, um wieder in die Zeit zurückzukehren, aus der wir kamen …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bedeutet ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war leichter als eine einfache Matheaufgabe. Ich musste nichts anderes tun als genau das zu wiederholen, was ich damals gemacht hatte. Das ist es! Ich hab endlich raus was ich machen muss, damit in diese verrückte Welt wieder Ordnung einkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die einzige Möglichkeit, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Beine zitterten ziemlich stark, nicht weil ich Angst hatte, sondern vor Aufregung, denn mir war nun klar, dass etwas Wichtiges getan werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tanabata vor drei Jahren. Die East Junior High. Die mysteriösen Zeichen. John Smith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was auf den ersten Blick zusammenhangslos erschien ergab nun einen Sinn. Endlich erkannte ich es. Dabei war es eigentlich so einfach. Ich sagte noch mal das Gleiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bedeutet ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sie&amp;quot; sind &amp;quot;hier&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verführerische Asahina-san (groß) und Nagato Yuki im Standby-Modus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Personen die mir helfen konnten waren hier in dieser Zeitebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich die Zeitschrift auf den Boden warf und aus dem Laden stürmte, dachte ich nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich an das erste Mal, als ich vor drei Jahren hier ankam. Asahina-san (klein) hatte mich auf der Bank im Park nahe der Kouyouen-Station aufgeweckt und mir gesagt: &amp;quot;Es ist ungefähr neun Uhr in der Nacht.&amp;quot; Wenn ich ungefähr eine halbe Stunde rennen würde, sollte ich rechtzeitig ankommen. Das Problem war nur, dass ich nicht wusste, ob der Übeltäter diese Zeitebene verändert hatte. Wenn es Veränderungen gäbe, dann würde ich hier mein anderes Ich nicht anfinden. Aber unabhängig davon musste ich entweder Asahina-san (groß) treffen oder Nagato in ihrer Luxuswohnung aufsuchen; oder beide hintereinander. Das bedeutet es gab zwei Möglichkeiten und ich musste mich für eine entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato würde die ganze Zeit in ihrer Wohnung sein, es spielte also keine Rolle wann ich sie aufsuche, aber Asahina-san (groß) konnte ich nur an einem ganz bestimmten Zeitpunkt im Park antreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als Lehrerin gekleidete, erwachsene Asahina-san war diejenige, die mir einen Rat wegen der Sache mit &amp;quot;Schneewittchen&amp;quot; gegeben hatte und eilte danach ziemlich schnell zurück in eine noch viel weiter entfernte Zukunft, als die, aus der die mir bekannte Asahina-san stammt. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als sie ihrem jüngeren Ich fröhlich lachend in die Wange kniff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Asahina-san muss mich kennen, daran bestand kein Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Park nicht weit vom Bahnhof entfernt ist, waren kaum Leute zu sehen. Das lag vermutlich daran, dass es schon sehr spät war und man befürchten musste, dass in der Gegend irgendwelche suspekten Gestalten herumlungern würden. Ist das nicht der passende Ort für alle Arten von Freaks, fragte ich mich ... das Gleiche dachte ich schon, als ich während des Tanabatas diesen Park aufsuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spektakulärer Auftritt kam für mich nicht in Frage, deshalb ging ich fernab des Weges im Dunkeln die Mauer entlang. Obwohl die Bezeichnung &amp;quot;Mauer&amp;quot; vielleicht etwas übertrieben ist, denn die Wand ging mir nur bis zur Taille. Auf ihr war ein Drahtzaun gespannt und unzählige Büsche jedweder Art umgaben sie. Es war sehr einfach sich hier zu verstecken, selbst am Tag, und in der Nacht erst recht, obwohl ich vorsichtig sein musste, dass mir keine Fußgänger von hinten skeptische Blicke zuwarfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich an die Stelle mit der Bank, an der ich damals aufwachte und bewegte mich entlang der Wand langsam dorthin, um einen passenden Platz zum Verstecken zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war fast neun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme an, dass was ich tat nennt man Voyeurismus. Als ich meinen Kopf aus den Büschen erhob, sah ich endlich das was ich sehen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist die Richtige.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es fühlte sich an, als ob ich einen Film mit mir als Hauptdarsteller ansehen würde. Und es fühlte sich so an, als würde ich mich selber aus den Augen eines Dritten in einer Traumlandschaft sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber wie soll ich das erklären ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Schauer ergoss sich das Licht der Lampen über die Bank und obwohl sie etwas entfernt war, konnte ich klar erkennen, dass die beiden Personen auf ihr Uniformen der North High trugen. Es war genauso wie damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich aus der Vergangenheit und Asahina-san (klein) saßen auf der Bank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere Ich lag mit seinem Kopf auf Asahina-sans Schoß und schlief. Und ungelogen, als ich dort damals lag, hatte ich Träume über die es sich zu schwärmen lohnt. Wie könnte jemand überhaupt gut schlafen, wenn er nicht mal auf dem schönsten Kissen der Welt süße Träume hätte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als Kissen benutze Asahina-san schaute mir ab und zu beim Schlafen zu, blies mir ins Ohr oder spielte damit herum. Mann, ich war wirklich eifersüchtig ... Moment, kann man auf sich selber eifersüchtig sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Augenblick spürte ich wirklich den Drang mein anderes Ich zur Seite zu schieben und seinen Platz einzunehmen, aber letztendlich entschloss ich mich dieses Gefühl zu unterdrücken. Das Ich in dieser Zeitebene hatte mich nicht gesehen. Wäre ich aus dem Gebüsch herausgestürmt, hätte das nur für unnötige Komplikationen gesorgt ... nicht wahr? Jemand hatte das Raum-Zeit-Kontinuum sowieso schon durcheinander gewirbelt; ich wollte es nicht noch weiter ins Chaos stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unterdrückte ich diesen irrationalen Impuls meines Körpers und spielte weiter den Spanner. Je mehr ich darüber nachdachte, desto stolzer wurde ich darauf, dass ich mich in so einer Situation so lange Zeit zusammenreißen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Gedanken fuhr ich mit meiner Observation fort. Asahina-san bewegte ihre kirschroten Lippen und sagte etwas, während mein anderes Ich sich leicht bewegte und dann langsam aufwachte. Es war nicht möglich von dort wo ich mich versteckte zu hören was Asahina-san gesagt hatte, aber ich konnte mich sehr gut daran erinnern, dass es die Worte: &amp;quot;Oh, du bist aufgewacht?&amp;quot; gewesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Asahina-san eine Weile mit &amp;quot;mir&amp;quot; gesprochen hatte, wurde sie müde und legte ihren Kopf auf &amp;quot;meine&amp;quot; Schulter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Busch hinter der Bank wackelte und dann erschien sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie trug eine weiße, langärmelige Bluse und einen blauen Mini-Rock. Wie könnte ich diesen an eine Lehrerin erinnernden Aufzug jemals vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ende Mai schrieb sie mir eine Nachricht, in der sie mich darum bat sie zu treffen und gab mir später den Hinweis mit &amp;quot;Schneewittchen&amp;quot;. Sie hatte mir sogar von ihrem sternförmigen Muttermal erzählt. Und dann, an diesem Tag als das Tanabata-Fest stattfand, lies sie Asahina-san (klein) einschlafen und führte mich zu Haruhi, bevor sie verschwand ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erwachsene Version von Asahina-san.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war unschwer zu erkennen, dass Asahina-san (groß) aus einer noch viel weiter entfernten Zukunft stammte als ihr jüngeres Gegenstück, denn sie ist im Laufe der Zeit nicht nur größer geworden, sondern ihr ganzer Körper hatte sich prächtig entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war genauso wie damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ja am Tanabata vor drei Jahren selber hier gewesen und vor meinen Augen spielte sich genau das ab, an was ich mich erinnern konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie eine Weile mit &amp;quot;mir&amp;quot; gesprochen hatte, kniete sich Asahina-san (groß) runter, um Asahina-san (klein) leicht zu zwicken und dann zu streicheln. Daraufhin stand sie wieder auf und sagte etwas zu &amp;quot;mir&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war ihre Aufgabe dich hierher zu bringen und von nun an ist es meine Aufgabe dich zu führen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Äh ... was für ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke das war es, was gesagt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem mein anderes Ich Asahina-san (groß) mit offenem Mund zugehört hatte, machte sie sich auf den Weg und verschwand aus dem Schein der Straßenlampen. Erst jetzt wurde mir klar, dass sie in Richtung des Ausgangs ging, der entgegengesetzt von dem liegt, der zur East Junior High führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich&amp;quot; blieb zurück und konnte, von Asahina-sans (groß) Ausführungen beeindruckt, nichts anderes tun als Asahina-san (klein) beim Schlafen zuzusehen, während &amp;quot;ich&amp;quot; dabei über etwas nachdachte. Ich versuchte mich zu erinnern, über was &amp;quot;ich&amp;quot; nachgedacht hatte, aber ich gab nach ein paar Sekunden auf in der Vergangenheit zu schwelgen, da ich Asahina-san (groß) nicht aus den Augen verlieren wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sprang aus dem Gebüsch hinter dem ich mich versteckte und ging schnell durch den Park. Es gab keinen Grund mich länger zu verstecken, denn ich bin damals meinem anderen Ich nicht über den Weg gelaufen. Zu dieser Zeit wusste &amp;quot;ich&amp;quot; ja auch nicht, dass mein anderes Ich sich auch in dieser Zeitebene aufhielt. Das macht Sinn, denn mein damaliges Ich hätte sich sicherlich nicht vorstellen können, wie stark das Raum-Zeit-Kontinuum in meiner Zeitebene in Mitleidenschaft gezogen wurde. Es war also unnötig sich noch Gedanken um &amp;quot;mich&amp;quot; zu machen, der damit beschäftigt war Asahina-san (klein) auf seinem Rücken zu tragen und sich um ganze andere Dinge Gedanken machte. Ich entschloss mich wegzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der nächsten Ecke sah ich sie, etwa hundert Meter entfernt. Um genau zu sein sah ich ihren Rücken, denn sie entfernte sich von mir. Die klackenden Geräusche ihrer hochhackigen Schuhe klangen melodisch. Sie schien nicht in Eile zu sein - das passte mir, denn ich war es. Wenn ich sie nun verlieren würde, dann wüsste ich nicht, wieso ich mir diese ganze Mühe gemacht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging etwas schneller, um die Entfernung zu ihr zu verkürzen. Unter dem gedämpften Licht schienen ihre langen Beine und ihr langes Haar beinahe zu glitzern. Obwohl ich nur ihren Rücken sehen konnte, war ich sicher, dass sie es war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte nicht lange bis ich sie erreichte und sie rufen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stoppte, womit auch die klackenden Geräusche ihrer hochhackigen Schuhe aufhörten. Die weichen, braunen Haare wirbelten über ihren Rücken und wie in Zeitlupe begann sie sich langsam umzudrehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte mich, was sie sagen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Oh? Haben wir uns nicht eben erst voneinander verabschiedet?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bist du mir etwa die ganze Zeit gefolgt? So was darfst du doch nicht machen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;He, wo ist mein anderes Ich?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich war es nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Guten Abend, Kyon-kun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ging durch den Kopf, dass ihr hübsches Gesicht genauso war wie ich es in Erinnerung hatte, als sie mich mit einem breiten Lächeln begrüßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v04_ch4_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Mir ging durch den Kopf, dass ihr hübsches Gesicht genauso war wie ich es in Erinnerung hatte, als sie mich mit einem breiten Lächeln begrüßte..&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist eine Weile her. Zumindest für &#039;dich&#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erwachsene Asahina-san zwinkerte nachdem sie das sagte. Es war tatsächlich das Lächeln, das ich vor fünf Monaten gesehen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Gesichtsausdruck eines Kindes sagte Asahina-san:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gott sei Dank treffen wir uns hier wieder. Wenn ich ehrlich bin war ich schon etwas besorgt, dass ich etwas falsch gemacht habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin immer noch ziemlich ungeschickt&amp;quot;, sagte Asahina-san und streckte dabei niedlich ihre Zunge heraus. Es war so eine bezaubernde Aktion, dass sie ausreichte, um die Knochen im Körper zum Schmelzen zu bringen. Aber wäre ich jetzt in einen Haufen Staub zerschmolzen, dann hätte ich alles verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Asahina-san wusste was ich machen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuchte meine Zunge, die anscheinend ein Eigenleben besitzt, unter Kontrolle zu halten und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san, Sie wussten also, dass ich kommen würde ... Sie wussten, dass ich in diese Zeitebene und an diesen Ort zurückkehren würde, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, Asahina-san nickte, &amp;quot;denn das hier ist ein vorbestimmtes Ereignis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;An dem Tag des Tanabata-Festes brachte mich die kleine Asahina-san zum Tanabata drei Jahre zuvor ... also heute. Sie müssen diejenige gewesen sein, die alles in die Wege geleitet hat, habe ich Recht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, das war eine Voraussetzung. Sonst würdest du jetzt nicht hier sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das leuchtete mir ein, denn wenn ich nicht zur East Junior High gegangen wäre, dann hätte ich auch nicht dieses Graffiti zeichnen können und folglich hätte Haruhi auch nie meinen (falschen) Namen &amp;quot;John Smith&amp;quot; erfahren. Das würde natürlich bedeuten, dass die Haruhi im ersten Jahrgang der Kouyouen-Schule auch nichts von diesem Namen wissen könnte. Mit anderen Worten wäre es für mich unmöglich gewesen die Verbindung zu erkennen, denn außer dem Namen gab es zwischen mir und der jungen Haruhi keine andere Verbindung. Demzufolge hätten wir Fünf uns nicht im Clubraum versammeln können und das Fluchtprogramm wäre nicht ausgeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Moment kam in mir eine Frage auf. Der andere John Smith ... könnte es sein!?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bist du gewesen, Kyon-kun. Das aktuelle Du.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san schenkte mir ein Lächeln, das so schön wie weiße Rosen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist ein wenig anstrengend im Stehen zu reden. Lass uns einen Platz zum Hinsetzen finden. Wir haben noch etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft ihres Lächelns reichte aus, um alle Anspannung und Verwirrung aus mir zu vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Asahina-san hier war, musste das heißen, dass die Zukunft immer noch existierte. Nicht die chaotische Zukunft nach dem 18. Dezember, sondern die mir bekannte Zukunft aus der Haruhi, Asahina-san (klein) und ich stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es musste einen Weg geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde wieder etwas zuversichtlicher und fühlte mich erleichtert. Als ob sie diese Zuversicht noch steigern wollte, fuhr Asahina-san fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von nun an wird es meine Aufgabe sein dich zu führen. Aber danach bist du auf dich alleine gestellt. Ich halte mich dann zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darauf folgte ein Zwinkern, das ausreichte, um meine Knie weich werden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kehrten in den Park zurück und setzten uns auf die Bank, auf der vor kurzem noch &amp;quot;Ich&amp;quot; und Asahina-san (klein) saßen. Bevor sich Asahina-san (groß) hinsetzte, strich sie über die Bank, als würde es sich um ein Andenken von ihren Vorfahren handeln. Ich versuchte genauso ernst zu schauen und setzte mich langsam hin. Die Bank war immer noch warm, es war die Körperwärme von Asahina-san (klein) und meinem anderen Ich, die vor fünf Monaten drei Jahre in die Vergangenheit gereist waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte hastig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist etwas mit dem Fluss der Zeit passiert? Mir ist klar, dass die Zeitebene von der ich komme mit diesem Tanabata verbunden ist. Sonst wäre es nicht möglich, dass ich hier hätte ankommen können. Also, Asahina-san ... bedeutet das, dass es zwischen der Zukunft aus der Sie kommen und der veränderten Zukunft aus der ich komme keine Verbindung gibt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann dir die Einzelheiten nicht erklären.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dachte ich mir, mal wieder &#039;&#039;Geheimsache&#039;&#039;, was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san schüttelte ihren Kopf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es würde zu kompliziert sein, dir das zu erklären. Unsere STC-Theorie basiert auf bestimmten Konzepten, die man kaum mit Sprache vermitteln kann. Erinnerst du dich noch daran, als ich dir das erste Mal erzählt habe, dass ich aus der Zukunft komme?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich konnte ich das. Wir saßen beide zusammen am Ufer des Flusses, während hinter unserem Rücken die Blüten der Kirschbäume herunterfielen, als Asahina-san, von der ich dachte sie wäre nichts anderes als eine süße Schülerin aus einer der höheren Klassen, mir die erschütternde Wahrheit offenbarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich damals nicht gesagt, dass ich dir nichts erklären kann, was du kaum verstehen würdest? Darum geht&#039;s. Jeder Versuch dir alles zu erklären, hätte dich nur noch mehr verwirrt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san klopfte sanft gegen ihren Kopf und zwinkerte gleichzeitig. Egal was für Kleinigkeiten es sind, alles was sie macht ist einfach nur sexy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieses Konzept kann über Sprache nicht vermittelt werden, das geht nur über andere Wege. Verstehst du?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, tat ich nicht. Es wirkte fast so, als wolle Asahina-san einem Kindergartenschüler das Rechnen beibringen, so hoffnungslos war der Fall und ich fühlte mich sowieso schon schwindelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, aber bald wirst du es verstehen. Ganz sicher. Mehr kann ich dir im Moment nicht sagen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bald wirst du es verstehen&#039;&#039;. Wann hatte ich das schon mal gehört? Genau, es war Nagato. Nagato hatte mir dasselbe schon mal gesagt ... Nein, Moment ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistesblitz ging mir auf, als ich folgendes sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor den Sommerferien ... das was Nagato sagte, als wir gerade mit dieser riesigen Grille zu tun hatten ... es ging darum, dass Computer in der Zukunft nicht mehr so sind wie heute, kann es sein ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wow, ich bin beeindruckt. Du kannst dich noch daran erinnern? Du hast Recht, das Gegenstück zu Computern oder dem so genannten Internet in deiner Zeitebene, äh ... es existiert in meiner Zeit nicht mehr, jedenfalls nicht im materiellen Sinne, sondern nur noch als etwas Immaterielles in unseren Gehirnen. Das gilt auch für den ZEZ.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses &amp;quot;Gerät&amp;quot;, das man eigentlich nicht verlieren kann, aber das doch verloren ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und mit diesem Gerät kann man durch die Zeit reisen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist ein Zeitebenen-Zerstörer.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das nicht eigentlich Geheimsache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Für mein damaliges Ich ja, aber für mein aktuelles Ich wurden die Regeln etwas gelockert. Ich bin nur deswegen hier, weil ich sehr hart gearbeitet habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san klopfte sich stolz auf die Brust, ihre Bluse stand kurz davor aufzuplatzen. Vor meinen Augen tauchten Körpermaße auf, die jedem Naturgesetz trotzten und ich wäre bei diesem Anblick wohl normalerweise ins Reich der Träume weggetreten, aber ich war nicht in der Stimmung, um mich von diesem Augenschmaus beeindrucken zu lassen. Also fragte ich weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was ist die Ursache der Veränderung? Ich weiß, dass sich die Zukunft die ich kenne verändert hat, aber wann hat das angefangen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das solltest du Nagato in dieser Zeitebene fragen. Ich kann dir nur soviel sagen: Die Veränderungen deiner Zeitebene begannen vor drei Jahren, am Morgen des 18. Dezembers.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hieß aus meiner Sicht heute in zwei Tagen. Die Zeitebene hatte sich also verändert. Das bedeutet ... ich versuchte mich noch mal an die beiden Möglichkeiten zu erinnern, die Koizumi genannte hatte. Anscheinend war die Theorie, dass ich mich immer noch in meiner Realität befinde, die Richtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das stimmt. Über Nacht wurden die STC-Dateien ... Nein, ich sollte lieber sagen die gesamte Welt wurde verändert. Nur deine Erinnerungen blieben unangetastet. Es gab ein starkes Zeitbeben, das so stark war, dass seine Auswirkungen selbst in der fernen Zukunft noch messbar gewesen sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte nicht sagen, dass ich nicht neugierig gewesen bin, was sich hinter den Begriffen STC oder Zeitbeben versteckt, aber ich hatte einfach nicht die Zeit mir über solche unwichtigen Dinge Gedanken zu machen, da es andere Fragen gab, die mir auf dem Herzen lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san, heißt das, dass Sie, um diese große Veränderung in der Zukunft beheben zu können, sogar meine Hilfe brauchen und deswegen hier auf mich gewartet haben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann das nicht alleine&amp;quot;, sagte sie mit ernster Miene, &amp;quot;Nagato muss mir dabei helfen. Natürlich brauche ich auch deine Hilfe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wer ist der Verantwortliche? Eigentlich kann es doch nur Haruhi sein, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san hörte auf zu lächeln und wurde ernst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist nicht Suzumiya-sans Schuld. Jemand anderes ist dafür verantwortlich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;War es irgendjemand den ich nicht kenne? Jemand aus einer Parallelwelt oder so ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san unterbrach mich und schaute dabei ziemlich bekümmert zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es war jemand, den du sehr gut kennst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Asahina-san auf ihre Uhr geschaut hatte, sagte sie, dass noch etwas Zeit ist und begann in Erinnerungen über die Zeit in der SOS-Brigade zu schwelgen. Ich hatte das alles erst in diesem Jahr erlebt, aber für sie musste es schon viele Jahre her sein. Und so erinnerten wir uns ... daran, als Haruhi uns in den Clubraum schleppte; wie Haruhi Asahina-san dazu zwang ein Bunny-Girl-Kostüm zu tragen; an die Wünsche am Tanabata; an die Krimigeschichte auf der einsamen Insel; an die Yukatas, die wir während des O-Bon-Festes trugen; daran, dass wir in der Sommerferien zusammen die Hausaufgaben gemacht haben; an das was alles passiert ist, als wir den Film gedreht haben ... als meine Erinnerungen nach und nach wieder auflebten, wurde die Stimme von Asahina-san immer leiser und leiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war schon gespannt zu erfahren, was die Zukunft für mich bereit hielt und hoffte, dass Asahina-san sich irgendwann versprechen würde, aber sie vermied es zu viel zu verraten und blieb beim Small Talk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Selbst wenn es ganz schön anstrengend gewesen ist, sind das schöne Erinnerungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Satz schloss Asahina-san das Gespräch ab und schaute mich schweigend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte darüber nach was ich sagen sollte, als ich etwas Weiches und Warmes auf meiner Schulter spürte. Es war Asahina-sans Kopf. Was hatte das zu bedeuten? Ich hätte das Gewicht, das auf meiner Schulter lastete, am liebsten mit Gold aufgewogen, so sehr stimulierten der Druck und Asahina-sans süßlicher Duft die wildesten Phantasien in meinem Kopf. Es fiel mir schwer überhaupt noch klar zu denken. Wollte sie mir mit diesem Annäherungsversuch irgendetwas sagen? Erwartete sie von mir eine Reaktion? Asahina-san lag weiterhin mit geschlossenen Augen auf meiner Schulter und sagte nichts, aber ich hatte das Gefühl, dass sich ihre kirschroten Lippen trotzdem bewegen würden. Es schien so, als ob sie etwas flüstern würde, aber was war es?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte es sein ... ich fing wieder an zu tagträumen. Wäre es möglich, dass diese Asahina-san auch einschläft, nur damit noch eine weitere Asahina-san auftauchen würde und mir wieder etwas Geheimnisvolles erzählen könnte? Und so würde ich für immer an diesem Ort bleiben und unzählige Asahina-sans aus unterschiedlichen Zeitebenen treffen ... Verdammt, meine Gedanken wurden wie die Wäsche in der Waschmaschine durcheinander gewirbelt, immer und immer wieder im Kreis. Was dachte ich da eigentlich? Könnte jemand mir das mal sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san lehnte sich ungefähr eine Minute an mich und dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He he.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lächelte, als ob sie meine Gedanken gelesen hätte und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist gleich soweit. Lass uns losgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stand auf als wäre nichts passiert und, obwohl es eigentlich schade war, hatte ich keine andere Wahl als in die Wirklichkeit zurückzukehren. Sie hatte Recht, es wurde Zeit aufzubrechen. Äh ... wohin eigentlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum zweiten Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Asahina-sans Uhr war es zehn Uhr in der Nacht. Das war der Zeitpunkt, als &amp;quot;ich&amp;quot;, in der Rolle des Komplizen einer bestimmten Siebenklässlerin, gerade damit fertig wurde, Graffiti auf den Sportplatz der East Junior High zu zeichnen. Kurze Zeit später hielt &amp;quot;ich&amp;quot; die Hand einer schluchzenden Asahina-san (klein), als wir Nagatos Wohnung betraten. Es war der Moment, als die Zeit für &amp;quot;mich&amp;quot; drei Jahre lang anhielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit Nagato einen Besuch abzustatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber vorher ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san sagte mit einem strahlenden Lächeln, das jedes Herz zum Klopfen bringen könnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist da noch etwas, das du machen musst, nicht wahr?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich ein kleines Stück durch den Park gegangen war, erreichte ich ein Wohngebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hielt mich an Asahina-sans Anweisungen und ging in eine kleine Gasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor mir auf dem dunklen Weg rannte eine kleine Gestalt, deren winzige Arme und Beine, die aus dem kurzärmeligen T-Shirt und der Shorts herausragten, wild durch die Gegend wirbelten, und entfernte sich blitzschnell immer weiter von mir, während ihr Haar hin und her flatterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gestalt im T-Shirt drehte langsam ihren Kopf. Nachdem ich mir sicher war, dass sie mich bemerkt hatte, schrie ich so laut es ging:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gib gut Acht auf den John Smith, der mal die Welt erschüttern wird!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie warf mir einen kurzen Blick entgegen, drehte sich ziemlich genervt um und ging dann weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich dachte sie, dass sie mich auf der North High sowieso finden würde, deswegen machte sie keine Anstalten stehen zu bleiben. Ich schaute noch eine Weile den flatternden mittellangen, schwarzen Haaren hinterher und fügte dann leise hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bitte erinnere dich daran, Haruhi. Du musst dich an den Namen John Smith erinnern ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich betete von ganzem Herzen zur zwölfjährigen Haruhi, die vermutlich die East Junior High noch eine ganze Weile auf den Kopf stellen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitte vergiss nicht, dass ich hier gewesen bin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kannte den Weg zur Luxuswohnung wie meine Westentasche, also hätte ich wohl selbst mit geschlossenen Augen dorthin laufen können. Ich hob meinen Kopf und schaute zum Gebäude, das ich erst vor ungefähr zwanzig Stunden besucht hatte, während Asahina-san hinter mir lief. Obwohl wir immer noch draußen waren, hatte Asahina-san ihren schönen Körper schon längst versteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kyon-kun, ich möchte dich um etwas bitten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war gar nicht nötig, dass sie mich so energisch um einen Gefallen bat, denn es gab keinen Grund ihre Bitte abzuschlagen. Selbst wenn sie nicht die Asahina-san aus meiner Zeitebene war; wer bei klarem Verstand würde sich weigern ihr jeden Wunsch zu erfüllen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, aber ich fühle mich in Nagatos Gegenwart immer noch etwas komisch ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich daran, dass Asahina-san (klein) sich schon im Clubraum immer so distanziert verhalten hat und auch als wir das letzte Mal vor Nagatos Wohnblock standen war es so. Mal abgesehen von Haruhi, war Koizumi der einzige, der sich in Anwesenheit von Außerirdischen oder Zeitreisenden nicht unwohl fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist schon in Ordnung. Ich verstehe das.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich verständnisvoll, während ich die Nummer 708 auf der Tastatur vor dem Eingang eingab. Danach drückte ich die Klingel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Sekunden später kamen ein paar knackende Geräusche aus der Sprechanlage, also hörte jemand am anderen Ende zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato, ich bin&#039;s.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß auch nicht wie ich das erklären soll, tut mir leid. Jedenfalls bin ich zurück aus der Zukunft gekommen und Asahina-san ist bei mir, also die erwachsene Version von ihr. Ach, für dich ist das ja die temporale Differentialvariante.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich brauche deine Hilfe. Immerhin bist du es gewesen, die mich in diese Zeitebene gebracht hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san und ich sollten eigentlich in deiner Wohnung sein, stimmt&#039;s? Wir sollten im Gästezimmer schlafen, in dem die Zeit angehalten wurde ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss der Tür öffnete sich piepend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tretet ein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war sehr beruhigend Nagatos Stimme durch die Sprechanlage zu hören. Die Stimme war so ruhig wie immer, ohne ein Anzeichen von Aufregung oder Sorge, obwohl es klang als wäre sie überrascht, aber vielleicht hatte ich mir das auch nur eingebildet. Selbst in dieser Situation wird sie einen Ausweg finden, sonst bin ich am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina klammerte sich nervös an meinen Gürtel, als würde sie mit ihren hochhackigen Schuhen gerade in eine Festung im Feindesland marschieren. Der Fahrstuhl schloss seine Tür und brachte uns beide nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich erreichten wir den uns wohlbekannten Raum mit der Nummer 708.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen gab es eine Klingel, aber sie funktionierte anscheinend noch nicht, also klopfte ich an die Tür. Obwohl ich niemanden hinter der Tür ausmachen konnte, öffnete sie sich trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine brillentragende Person schaute durch den Türspalt, erst zu mir und dann zu Asahina-san und dann wieder zu mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war gleichzeitig so ausdruckslos und still, so frei von jeglicher Emotion, dass ich sie am liebsten angefleht hätte irgendetwas zu sagen. Das war Nagato wie sie leibt und lebt, die Nagato Yuki, wie ich sie von unserem ersten Treffen am Anfang des Schuljahres her kannte. Die Nagato, die &amp;quot;ich&amp;quot; vor drei Jahren um Hilfe bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Können wir reinkommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Moment der Stille nickte Nagato kurz und drehte sich dann in Richtung Zimmer. Das heißt wohl &amp;quot;Ja&amp;quot;. Ich wendete mich zur schönen Frau neben mir, die ziemlich angespannt wirkte, und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gehen wir, Asahina-san.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah ... du hast Recht, es wird schon schief gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was so klang, als würde sie es zu sich selber sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oft habe ich diesen Ort eigentlich schon besucht? Wenn ich von meiner biologischen Uhr ausgehe war es das vierte Mal, aber chronologisch gesehen eigentlich erst das zweite Mal. Das Hin- und Herspringen in der Zeit hatte mich schon so verwirrt, dass ich stolz darauf war, dass meine biologische Uhr immer noch richtig ging. Wenn man vom Winter in den Sommer springt und danach sogar drei Jahre in die Vergangenheit, sollte man annehmen, dass der Körper irgendwann nicht mehr mitspielt, aber mir ging es gut. Und nicht nur das, meine Gedanken waren so klar wie seit meiner Geburt nicht mehr. Vielleicht hatte ich mich an diese surrealen Ereignisse schon so gewöhnt, dass ich sie für normal hielt. Bei jemand anderen wäre vermutlich schon längst etwas im Kopf durchgebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah mich noch mal um und stellte fest, dass Nagatos Zimmer genauso kalt und leblos war, wie ich es in Erinnerung hatte. Es war so wie das Zimmer &amp;quot;vor drei Jahren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Erleichterung stellte ich fest, dass Nagato immer noch die Nagato war die ich kannte. Sie war immer noch ausdrucks- und emotionslos und würde egal was passiert niemals in Panik geraten. Eine stets zuverlässige Außerirdische eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zog meine Schuhe aus und ging durch den engen Flur, bis ich im Wohnzimmer ankam. Nagato wartete dort schon alleine und starrte Asahina-san und mich schweigend an. Selbst wenn unser Besuch sie überrascht hatte, so konnte man das nicht von ihrem Gesicht ablesen. Vielleicht hatte sie sich aber auch schon daran gewöhnt, dass ich aus der Zukunft zu Besuch kam, obwohl ich gerne darauf verzichten kann immer und immer wieder hierher zurückzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich denke wir überspringen das gegenseitige Vorstellen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Nagato sich nicht hinsetzte, blieben Asahina-san und ich auch stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist die erwachsene Version von Asahina-san. Ich denke ihr habt euch schon mal getroffen&amp;quot;, aber mir wurde schlagartig klar, dass ihr Treffen erst in drei Jahren sein würde, also ergänzte ich: &amp;quot;Entschuldigung, ihr werdet euch treffen. Aber egal, das hier ist jedenfalls Asahina-san. Vergiss den Rest einfach.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato begutachtete Asahina-san mit den Augen eines Prüfers während eines nationalen Mathematikexamens. Danach lies sie ihren Blick durch das Wohnzimmer wandern, nur um letztendlich wieder die aufreizende Dame hinter mir zu fixieren und sagte dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstanden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nickte leicht, ihre Haare bewegten sich dabei so gut wie gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich Nagatos Blick folgte, fiel mir der Raum auf - dieser besondere Raum neben dem Wohnzimmer, den nur eine Papiertür von uns trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann der Raum geöffnet werden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato schüttelte den Kopf und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Negativ. Der gesamte strukturelle Aufbau des Raumes wurde zusammen mit der Zeit eingefroren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war gleichermaßen enttäuscht und erleichtert, als ich das hörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spürte ich einen warmen Luftzug an meinem Hals. Es war Asahina-san, die erleichtert seufzte. Sie dachte wohl das Gleiche. Wenn sie gesehen hätte, dass wir beide gemütlich im gleichen Futon schlafen würden, was hätte sie wohl gedacht? Die Frage verkniff ich mir lieber, denn im Moment war es wichtiger zu erklären was gerade vor sich geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato, es tut mir wirklich leid, dass ich dich schon wieder so plötzlich besuche. Wie auch immer, kannst du dir bitte unsere Geschichte anhören?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieviele hatte ihr mein anderes Ich im Nachbarzimmer schon erzählt? Die Geschichte der SOS-Brigade bis zum Tanabata-Fest kannte sie ja schon, oder? Also musste ich von da an weitermachen und ihr erzählen, was in der zweiten Hälfte des Jahres passiert ist. Vom melancholischen Frühling, in dem ich mich mit Haruhis Langeweile herumschlagen musste, bis zu meinen unaufhörlichen Seufzern während wir den Film drehten. Natürlich warst du auch mit dabei, Nagato. Du warst immer zur Stelle, wenn es Probleme gab. Und dann veränderte sich die Welt plötzlich, als ich vorgestern aufwachte. Ich wollte wissen, wieso alle ihre Erinnerung verloren hatten und ich gezwungen war mit Hilfe von Nagatos Notfall-Flucht-Programm hierher zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es würde eine Weile dauern wenn ich ins Detail ginge, also beschränkte ich mich auf die Kurzfassung, die ich schon Haruhi erzählt hatte. Ich übersprang die kleineren Details und konzentrierte mich auf die wichtigen Teile der Geschichte, was für dieses Mädchen mehr als genug gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;... so war das ungefähr. Und nun bin ich dank dir wieder hier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um meine Aussage mit einem Beweis zu unterlegen, nahm ich das zerknitterte Lesezeichen aus der Tasche meiner Jacke und überreichte es Nagato so, als würde ich einem Phantom einen Talisman geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm das Lesezeichen mit ihren Fingerspitzen, schaute sich das Blumenmuster an und studierte den Text auf der Rückseite, fast so, als wäre sie ein Archäologe, der gerade aus einer Felssohle der Kreidezeit einen LCD-Fernseher ausgegraben hätte. Es schien so, als würde sie für alle Ewigkeit die Wörter auf dem Lesezeichen untersuchen, also unterbrach ich sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was soll ich nun machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich ... ich würde gerne die temporale Anomalie rückgängig machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme von Asahina-san klang so nervös, als wolle sie gerade ihrem Traummann die Liebe gestehen. Wenn Nagato anwesend ist, verhielt sich Asahina-san selbst nach so vielen Jahren immer noch unsicher. Dachte ich jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato-san ... kannst du uns bitte helfen? Du bist die Einzige, die die veränderte Zeitebene wieder in ihren Originalzustand zurückversetzen kann. Ich bitte dich ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san faltete ihre Hände und schloss ihre Augen. Sie wirkte dabei so als würde sie gerade eine Gottheit anbeten. Oh große Göttin Nagato, auch ich bete zu dir und bitte dich um Gnade. Bitte lass mich in den Clubraum zurückkehren, damit ich weiterhin Asahina-san bewundern und ihren selbstgebrauten Tee genießen kann. Damit ich mit Koizumi Brettspiele spielen kann und damit ich dir, wenn du wieder wie eine Statue herumsitzt, beim Lesen zusehen kann. Ich nehme sogar in Kauf, dass Haruhi jedes Mal in den Raum hereinplatzt. Mehr wünsche ich mir gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato hob ihren Kopf und schaute direkt in den Himmel. Ich konnte verstehen, dass Asahina-san so nervös war, denn sie hatte Nagato nichts entgegenzusetzen und sie gehörte letztendlich einer anderen Gruppe an. Ich meine, gibt es überhaupt jemanden der Nagato das Wasser reichen kann? Nur Haruhi vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die perfekte Schalldämmung der Luxuswohnung sorgte dafür, dass absolut kein Echo zu hören war. Es war so leise, dass man den Eindruck bekam die Zeit wäre stehen geblieben. Nagato und ich tauschten Blicke aus, bis sie dann schließlich leicht nickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass es mich bestätigen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte sie. Bevor ich fragen konnte was sie bestätigen möchte, schloss sie ihre Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später öffnete sie wieder ihre Augen und schaute mich mit ihren schwarzen Obsidianen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht in der Lage zu synchronisieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte sie eilig und starrte mich dann an. Ihr Gesichtsausdruck hatte sich etwas verändert und diesmal bildete ich mir das nicht ein. Es war dieser Ausdruck, den sie schon zwischen Frühling und Sommer hatte, selbst Koizumi hatte diese Veränderung erkannt. Nagatos Ausdruck hat sich durch die Begegnung mit uns langsam verändert, obwohl das hier noch nicht die Nagato war, die ich vom Winter her kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre blassen, roten Lippen bewegten sich ein weiteres Mal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin nicht in der Lage auf meine temporale Variante aus jener Zeitebene zuzugreifen, da sie ein Kraftfeld aufgebaut hat, das selektiv meine Zugriffsversuche abwehrt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ich nicht verstand was sie meinte, stieg Unbehagen in mir auf. Heißt das, dass wir nichts machen können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato ignorierte meine Angst und fuhr fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber ich habe eine ungefähre Vorstellung von der Situation. Eine Wiederherstellung ist möglich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie strich sanft über die Wörter auf dem Lesezeichen und dann prasselten die Wörter wie Regentropfen während eines Wolkenbruches aus hier heraus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der temporale Umformer hat Suzumiya Haruhis Fähigkeit zur Erzeugung von Daten vollständig ausgenutzt und so einen Teil der Daten der Welt verändert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre gewohnt ruhige Stimme klang so beruhigend wie eine dieser Spieluhren, mit denen ich als Baby getröstet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deshalb besitzt die veränderte Suzumiya Haruhi nicht mehr die Fähigkeit Daten zu erzeugen. Außerdem existiert in jener Parallelwelt auch keine empfindungsfähige Datenintegrations-Entität mehr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstand nicht wirklich was sie meinte, aber es klang sehr ernst. Anscheinend hatte außer mir jeder, Haruhi eingeschlossen, einen neuen Satz Erinnerungen bekommen und nicht nur das: eine Mädchenschule wurde zu einer gemeinsamen Schule; ein Teil der Schüler der North High wurde in die andere Schule gepackt, während ihre Erinnerungen im Geheimen verändert wurden; der Beauftragte der &amp;quot;Organisation&amp;quot;, die Außerirdische Nagato und die Zeitreisende Asahina-san lebten nun alle ein anderes Leben; ach ja und Asakura war auch wieder da. Natürlich konnte sich auch niemand auf der North High an Haruhi erinnern. Und zu guter Letzt wurde nun sogar Nagatos Chef gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für ein Chaos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der temporale Umformer war mithilfe der von Suzumiya Haruhi gestohlenen Kräfte in der Lage genug Daten zu verändern, um die Erinnerungen über einen Zeitraum von 365 Tagen zu beeinflussen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten wurden alle Erinnerungen über den Zeitraum vom letzten Dezember - aus der Sicht der Zeitebene aus der ich kam - bis zum 17. Dezember in diesem Jahr vollständig verändert. Die Erinnerungen vom Tanabata vor drei Jahren - was heute ist - konnte der Übeltäter anscheinend nicht verändern. Nur deswegen war es möglich, dass sich Haruhi an mich erinnerte und ich dadurch in der Lage war hierher zu kommen. Aber wer ist dieser Dummkopf, der genau den gleichen Unsinn wie Haruhi treibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagatos Blick konzentrierte sich weiter auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um die Welt wieder in ihren normalen Zustand zu versetzen, muss jemand von hier zum 18. Dezember in drei Jahren reisen und das Wiederherstellungsprogramm genau nach dem Zeitpunkt aktivieren, an dem der temporale Umformer die Veränderung ausgeführt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also werden wir drei Jahre in die Zukunft reisen, nicht wahr? Und du wirst diejenige sein, die die Wiederherstellung ausführt, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann nicht gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nagato auf das Gästezimmer zeigte, verstand ich es sofort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann sie nicht alleine lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Nagatos Erklärung konnte sie selber keine Zeitreisen durchführen, solange sie damit beschäftigt war die Zeit im Raum, in dem Asahina-san und mein anderes Ich schliefen, anzuhalten. Im Tonfall einer automatischen Zeitansage sagte sie dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aktivere Notfall-Modus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was bedeutet das?&amp;quot; Ich wurde etwas nervös.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Harmonisierung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstand es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm langsam ihre Brille ab und umfasste sie mit ihren Händen. Und dann fing die Brille an zu schweben, als würde sie an einem unsichtbaren Faden hängen. Hätte das ein normaler Mensch gemacht, wäre ich wohl davon ausgegangen, dass sich an seinem Finger ein sehr dünner Faden befinden würde, aber Nagato würde natürlich niemals so was Normales machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rahmen und die Gläser begannen sich zu verzerren und sahen bald aus wie eine Art Strudel, bis sich die Brille von einem Augenblick auf den anderen in einen anderen Gegenstand verwandelt hatte. Ich habe diese Form schon mal gesehen, es war eine, die jedem Menschen Angst einjagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stellte zögernd fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es sieht wie eine sehr große Spritze aus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist korrekt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine farblose Flüssigkeit befand sich in der Spritze. Aber wer sollte sie abbekommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Wiederherstellungsprogramm muss in den Körper des temporalen Umformers injiziert werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Anblick der scharfen Nadel am Ende der Spritze musste ich mich instinktiv wegdrehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh ... gibt es da keine zuverlässigere Methode? Es tut mir ja leid das zu sagen, aber ich bin ein Laie wenn es um so was geht. Es wäre ziemlich schlimm wenn ich die falsche Stelle treffen würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagatos Augen, die wie ein LCD-Bildschirm funkelten, schauten auf die Spritze in ihrer Hand und sie sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist dem so?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie breitete ihre Hände wieder aus und die Spritze wurde ein weiteres Mal zu einem Strudel, um sich schließlich in ein anderes Objekt zu verwandeln. Als ich die Form des Gegenstands sah, seufzte ich erleichtert auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch ein Gegenstand der für Aufruhr sorgen wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal war es eine Pistole aus rostfreiem Stahl mit einer kleinen Düse an der Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm die kleine, glänzende Metallwaffe, die aussah wie eine brandneue Spielzeugpistole, in ihre Hand und überreichte sie mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Wahrscheinlich mit ihr Kleidung zu penetrieren ist sehr hoch, aber wenn möglich ist es besser sie direkt auf der Haut des Zieles abzufeuern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist mit Patronen? Sind da echte Patronen drinnen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sah eher wie eine Aluminium- oder Plastikpistole aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Pistole besitzt eine kleine Nadel, in der sich das Programm befindet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit so einem Ding fühlte ich mich irgendwie besser als mit einer riesigen Spritze. Ich nahm die Pistole und wunderte mich wie unglaublich leicht sie war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach ja ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stellte endlich die Frage, die ich mich lange Zeit nicht traute zu fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer ist der Übeltäter? Wer ist derjenige, der die Welt verändert hat? Wenn es nicht Haruhi ist, wer dann? Sag es mir bitte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hörte Asahina-san leise seufzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato öffnete langsam ihren Mund und nannte mir ruhig und ohne eine Miene zu verziehen den Namen des Verantwortlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=37820</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:GER Registration Page</title>
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		<updated>2008-11-17T21:08:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 4 - &amp;#039;&amp;#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&amp;#039;&amp;#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier tragt ihr euch ein, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt. Das Ganze läuft nach dem &amp;quot;wer zuerst kommt, mahlt zuerst&amp;quot;-System. Nicht mehr als zwei Übersetzer pro Band. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Sirey (100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]] -- Marok (komplett fertig, editiert)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Sirey (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Sirey (in Arbeit)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Sirey (in Arbeit, low prio)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]]  &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie ((100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
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::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers -- Shadayzie (komplett, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
(Damit wäre Band2 dann komplett übersetzt, viel spaß beim editieren :p.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Bambusblattschwaermerei|Bambusblattschwärmerei]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mystérique_Zeichen|Mystérique Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Einsame-Insel-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]] -- Harima(100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Equinox (100%, bitte Korrekturlesen)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]] -- Equinox&lt;br /&gt;
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::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Die Verwüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrations|Color Illustrations]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Summer|Prologue - Summer]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Endless Eight|Endless Eight]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Autumn|Prologue - Autumn]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 The Day of Sagittarius|The Day of Sagittarius]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Winter|Prologue - Winter]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Snow Mountain Syndrome|Snow Mountain Syndrome]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6 Lebe_ein_Leben|Lebe ein Leben]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00|Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Wo ist die Katze hin?|Wo ist die Katze hin?]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
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::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
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::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5&amp;diff=37819</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band4 Kapitel5</title>
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		<updated>2008-11-17T21:05:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: New page: === Kapitel 5 ===  &amp;quot;...&amp;quot;  Ich wusste immer noch nicht, was ich dazu sagen sollte. Nagato wandte sich zu Asahina-san und sagte:  &amp;quot;Ich gebe dir die Raum-Zeit-Koordinaten des Zieles.&amp;quot;  &amp;quot;Oh, i...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Kapitel 5 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wusste immer noch nicht, was ich dazu sagen sollte. Nagato wandte sich zu Asahina-san und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich gebe dir die Raum-Zeit-Koordinaten des Zieles.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh, in Ordnung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein artiger Hund, der seinem Herrchen die Pfote geben will, streckte Asahina-san ihre Hand aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nur zu.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato tippte nur leicht mit ihrem Finger auf Asahina-sans Handrücken und zog danach ihre Hand wieder zurück. Das war alles? Für Asahina-san anscheinend schon, denn sie war damit zufrieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun ist mir alles klar, Nagato-san. Wir müssen nichts weiter machen als &#039;sie&#039; zu &#039;kurieren&#039;, oder? Das sollte nicht schwer sein, denn &#039;sie&#039; hat ja zu dem Zeitpunkt keine Kräfte mehr ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitreisende wirkte entschlossen und ballte ihre Faust, als die Außerirdische rief:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bitte wartet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nun brillenlose Nagato sagte daraufhin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In eurem Zustand würdet ihr von den Veränderungen im Raum-Zeit-Kontinuum auch betroffen werden. Es ist nötig Gegenmaßnahmen zu ergreifen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann streckte sie ihre Hand aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deine Hand.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für was brauchte sie meine Hand? Wollte sie Hände schütteln? Ich folge gehorsam Nagatos Anweisung und als ihre eiskalten Finger mein Handgelenk umfassten, ging mein Herzschlag für eine Weile in die Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich bewegte Nagato ihr mürrisch wirkendes Gesicht in Richtung meines Armes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Moment!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrie ich fast schon automatisch, es war wohl eine unvermeidbare Reaktion, nehme ich an. Die neben mir kniende Nagato berührte nicht nur mein Handgelenk sanft mit ihren Lippen, sondern benutzte sogar ihre Zähne. Das erinnerte mich an die Zeit als wir den Film gedreht hatten, damals hatte sie Asahina-san ständig angegriffen und gebissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tat nicht wirklich weh, sondern fühlte sich höchstens so wie die sanften, spielerischen Bisse von Shamisen an, die ich immer zu spüren bekam, wenn ich ihn streichelte. Obwohl es schon etwas prickelte, als die Eckzähne in meiner Haut versanken, so als würde mich etwas stechen, ohne dass es wirklich schmerzt. Vielleicht lag es daran, dass in Nagatos Speichel irgendein Betäubungsmittel war, das die Schmerzen unterdrücken sollte. Jedenfalls fühlte es sich nicht schlimmer als ein Mückenstich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v04_ch5_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Die neben mir kniende Nagato berührte nicht nur mein Handgelenk sanft mit ihren Lippen, sondern benutzte sogar ihre Zähne.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie etwa fünf bis zehn Sekunden in meine Hand gebissen hatte, hob Nagato langsam ihren Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deine Körperoberfläche wurde mit einem Daten manipulierenden Tarnfeld und Schutzschild versehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Nagato ohne dabei zu erröten. Asahina-san hielt sich andererseits die Hand vor den Mund und wirkte ziemlich beeindruckt. Ich fühlte mich etwas benommen und schaute auf mein Handgelenk. Dort waren zwei kleine Löcher zu sehen, als hätte mich ein Vampir gebissen. Während ich auf sie starrte, begannen die beiden Löcher sich langsam zu schließen und verschwanden dann ganz. Genauso wie bei Asahina-san während des Filmdrehs, befanden sich nun auch in meinem Körper Nagatos Nanomaschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du auch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Nagatos Aufforderung erschrockene Asahina-san streckte ihre Hand aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist eine Weile her, seit du mir das letzte Mal eine Injektion gegeben hast. Es muss für dich damals schwer gewesen sein ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist das erste Mal, dass ich dir eine Injektion gebe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach ja, stimmt. Daran hab ich nicht gedacht ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitreisende hielt Nagato ihr Handgelenk entgegen und empfing mit fest zusammengekniffenen Augen den segnenden Kuss der Außerirdischen. Das Injizieren der Nanomaschinen dauerte diesmal nicht so lange wie bei mir. Nachdem es vorbei war, fing Asahina-san an trocken zu husten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass uns losgehen, Kyon-kun. Jetzt wird es ernst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich? Die Aufwärmphase hatte diesmal ganz schön lange gedauert! Obwohl das letztendlich meine Schuld ist, da ich es für alle nur möglichst spannend machen will, selbst wenn ich dazu eigentlich keine Lust habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuchte ruhig zu bleiben, als ich mich bei der Herrin der Wohnung bedankte. Die stille Nagato reagierte nicht. Es wirkte so, als hätte sie kein eigenes Bewusstsein, aber ich hatte trotzdem das Gefühl, dass sich die dort vor mir stehende Nagato einsam fühlte. Lag ich mit meiner Annahme richtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also bis dann, Nagato. Warte bis Haruhi und ich auftauchen solange im Zimmer des Literaturclubs.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von Außerirdischen erschaffene, organische Wesen nickte mechanisch, als wäre sie eine Puppe, der man gerade Leben eingehaucht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde warten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Satz reichte aus, um in meinem Herzen ein geheimnisvolles Feuer zu entfachen. Obwohl ich sagen muss, dass sein Leuchten nicht stärker war als das eines Zigarettenstummels, den jemand vergessen hatte auszumachen. Während ich darüber nachdachte, woher dieser kleine Funken kam, sagte Asahina-san:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Damit dir nicht unwohl wird ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie packte während sie das sagte fest meine Schultern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Solltest du lieber deine Augen schließen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich folgte Asahina-sans Anweisungen. Obwohl ich die Augen geschlossen hatte, spürte ich, dass sie direkt vor mir stand. Dann nahm sie meine Hände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kyon-kun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese weiche Stimme war einfach zu angenehm. Wollte sie mir etwa einen Kuss geben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Los geht&#039;s&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte, mach weiter. Du kannst mich so oft küssen wie du willst; je leidenschaftlicher, desto besser. Gerade als ich das dachte ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir wurde extrem schwindelig. Es war gut, dass ich meine Augen geschlossen hatte. Selbst wenn sie geöffnet wären, würde ich um mich herum vermutlich sowieso nur Schwärze sehen; diese Schwärze, die man von einem Stromausfall kennt. Nun fühlte ich mich so, als ob ich in einer Achterbahn sitzen würde und jemand vergessen hätte, mir den Gurt anzulegen. Ich war nicht länger sicher, ob mein Blut längst meinen Körper verlassen hatte oder in mein Gehirn rauschte. Das Gefühl schwerelos durch die Gegend zu schweben hielt an. Obwohl meine Augen geschlossen blieben, fühlte ich mich trotzdem schwindelig. Ich verlor nur deswegen nicht das Bewusstsein, weil ich die Wärme von Asahina-sans Händen spüren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Minuten waren vergangen? Oder waren es sogar Stunden? Ich hatte mein Raum- und Zeitgefühl verloren. Länger kann ich das nicht aushalten. Asahina-san, ich hab das Gefühl ich muss mich übergeben ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich mich gerade unmanierlich nach etwas umschaute, in das ich mich übergeben konnte ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh ... wir sind angekommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich fühlte ich wieder den Boden unter meinen Füssen, wie hatte ich das vermisst. Die Kälte des Bodens kroch durch meine Socken in meinen Körper. Mein Gleichgewichtssinn funktionierte wieder und der Drang mich zu übergeben war plötzlich auch weg, als hätte ich mir ihn mir nur eingebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du kannst die Augen wieder öffnen. Glücklicherweise sind wir am Ort gelandet, den Nagato-san uns genannt hat ... und die Zeit stimmt auch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hob meinen Kopf und sah am Nachthimmel einige Sternkonstellationen des Winters funkeln. Da die Winternächte klarer sind als die des Sommers, konnte man die Sterne sehr gut sehen. Ich drehte mich um und erkannte sofort das Dach der North High, das sich weit über die Dächer der Wohnhäuser erhob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um noch mal zu bestätigen wo ich mich befand, schaute ich mich um. Obwohl es dunkel war, konnte ich mich kaum täuschen. Ich stand dort, wo ich mich schon vor ein paar Stunden aufgehalten hatte. Ich konnte mich immer noch sehr gut an Haruhi mit Pferdeschwanz und Koizumi in meiner Sportuniform erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier war der Ort, an dem sich die beiden umgezogen hatten. Wohl nur ein Zufall, nehme ich an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und welche Uhrzeit hatten wir?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san sagte, während sie auf ihre Uhr schaute:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist 4:48 morgens am 18. Dezember. In ungefähr fünf Minuten wird sich die Welt verändern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also war Heute zwei Tage von dem 20. Dezember entfernt, an dem ich die Enter-Taste drückte und drei Jahre in die Vergangenheit reiste. Dieses &amp;quot;Heute&amp;quot; war ein ganz normaler Tag, an dem ich wie üblich zur Schule ging und nicht wusste, in was für ein Chaos ich kurze Zeit später gestützt werden würde, nachdem mir klar wurde, dass sich die North High komplett verändert hatte. Es war nicht nur so, dass Haruhi verschwunden war und Asakura plötzlich wieder die Schule besuchte, auch Asahina-san erkannte mich nicht wieder und Nagato war eine völlig andere Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier fing alles an, ich befand mich kurz vor dem Moment, an dem die Veränderung stattfinden würde und das heißt, dass ich die Möglichkeit hatte das ganze Chaos zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich brannte förmlich darauf endlich etwas tun zu können, doch ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh nein! Ich hab meine Schuhe vergessen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-sans leiser Ausruf unterbrach meine Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir direkt aus Nagatos Wohnung in die Zukunft gereist waren, hatten wir natürlich keine Schuhe an. Selbst die vielen vergangenen Jahre halfen nichts, Asahina-san war wie erwartet immer noch ziemlich tollpatschig …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wird Nagato sich gut um sie kümmern?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Unsicherheit ließ meine Anspannung für einen Moment verschwinden. Natürlich wird sie sich gut um sie kümmern. Immerhin hatte sie es geschafft einen Tanzaku (eine Art Talisman) drei Jahre lang aufzubewahren. Sie würde ein Paar Schuhe nicht so leicht verlieren. Du kannst jederzeit den Schrank in ihrer Wohnung durchsuchen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich ruhig nachdachte, fuhr plötzlich ein sehr unangenehmes Gefühl durch meinen Körper, als hätte ich einen Stromschlag bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lag zum einen daran, dass ich keine Schuhe trug und zum anderen daran, dass ich vom Sommer mitten in den kalten Winter springen musste. Ich dachte sofort daran, die Jacke wieder anzuziehen, die ich immer noch in meinen Händen hielt. Aber dann bemerkte ich, dass Asahina-san zittere, während sie sich fest mit ihren Armen umklammerte. Nun ja, man sollte annehmen, dass jemand, der nur eine langärmelige Bluse und einen engen Minirock trägt, bei diesen niedrigen Temperaturen verdammt friert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ziehen Sie das hier an.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz über mein ritterliches Benehmen, legte ich meine Jacke über ihre zitternden Schultern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh, vielen Dank und Entschuldigung deswegen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keinen Grund sich zu entschuldigen. Hättest du vor drei Jahren nicht auf mich gewartet, dann hätte ich gar nicht hierher zurückkommen können. Ich war Asahina-san so dankbar, dass ich für sie sogar alles ausziehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lächeln das daraufhin folgte, war gleichzeitig so verführerisch und niedlich, dass es wohl kaum jemanden geben wird, der wegen ihm keine weichen Knie bekommen würde. Dann sagte Asahina-san wieder mit ernstem Gesicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist gleich soweit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht war es gar nicht mal so schlecht, dass wir unsere Schuhe vergessen hatten, denn so machten wir beim Laufen keine Geräusche. Trotzdem vermied Asahina-san es laut zu atmen, als wir in Richtung Eingang der North High gingen. Wir hielten vor der Ecke und steckten, wie Jäger die ihrer Beute folgten, nur unsere Köpfe heraus, um den Pfad vor uns im Dunkeln zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es in dieser Gegend wenig Straßenlaternen gibt, stand zu unserem Glück eine von ihnen direkt vor dem Tor. Nur dort konnte man etwas sehen und selbst wenn das Licht relativ schwach war, sollte es nicht schwer sein jemanden unter der Lampe auszumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da kommt sie ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine warme Hand legte sich auf meine Schulter. Ich fühlte Asahina-sans intensiven, aber trotzdem angenehmen Atem in meinem Ohr. Normalerweise wäre ich wie verzaubert gewesen, aber ich war jetzt nicht in der Stimmung dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der temporale Umformer entstieg den Schatten und war nun deutlich unter der Lampe zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Uniform der North High. Das war die Person, von der Nagato gesprochen hatte. Diese Person war für die Veränderung der Welt verantwortlich und genauso dafür, dass die Mitglieder der SOS-Brigade getrennt und zu normalen Menschen wurden. Während die Erinnerungen von allen anderen verändert wurden, blieben meine intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Person war gerade dabei sich ans Werk zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich musste mit dem Injizieren des Wiederherstellungsprogramms so lange warten, bis die Person die Welt verändert hatte, das war der Rat, den mir Nagato gegeben hatte. Nur dann würde die Zeitlinie existieren, in der ich das Fluchtprogramm aktiviert hatte. Ich hatte nicht wirklich verstanden was Nagato meinte, obwohl sie und Asahina-san sich ihrer Sache ziemlich sicher waren. Anscheinend kennen sie sich mit dem Fluss der Zeit ziemlich gut aus; für mich war das alles natürlich unverständlich. Da ich es sowieso nicht verstehen werde, kann ich es auch gleich den Profis überlassen. Nagato würde niemals lügen, auf diese ernst schauende Außerirdische ist immer Verlass ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich umklammerte die kleine Nadelpistole die ich von Nagato bekommen hatte fest und wartete weiter geduldig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Person lief in regelmäßigen Schritten bis zum Tor der North High, hob dann ihren Kopf und schaute in Richtung des von Finsternis umgebenen Schulgebäudes, bevor sie schließlich anhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rock ihrer Matrosenuniform flatterte im Wind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend bemerkte sie uns nicht, was wohl an Nagatos Nanomaschinen lag, die unsere Körper mit einem Tarnfeld und Schutzschild umgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Person hob plötzlich einen Arm und machte eine Bewegung, als wolle sie etwas in der Luft greifen. Es sah irgendwie unnatürlich aus, als würde etwas sie kontrollieren, aber ich wusste, dass das nicht der Fall war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unglaublich&amp;quot;, rief Asahina-san, &amp;quot;Das war ein mächtiges Zeitbeben. Sie hatte wirklich solche Kräfte ... Ich kann es immer noch kaum glauben, selbst wenn ich es gerade mit meinen eigenen Augen gesehen habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine eigenen Augen haben mir leider absolut gar keine Veränderung gezeigt, alles schien so wie früher zu sein, aber ich glaubte Asahina-san. Sie musste irgendwie bemerkt haben, wie die Person mit was für einer Methode auch immer eine gewaltige Veränderung der Welt ausgelöst hatte. Naja, da Asahina-san aus der Zukunft kommt, ist es keine große Überraschung, dass sie so was sehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san lehnte sich eng an mich. Eigentlich hätte uns die Veränderung der Welt auch beeinflusst, aber durch Nagatos Biss waren wir geschützt. Nagato und Asahina-san hatten mir wirklich weitergeholfen, also war meine Entscheidung sie aufzusuchen richtig gewesen. Nun musste ich nur noch dieses eine Problem lösen, ich konnte mir einfach nicht erlauben an der letzten Hürde zu scheitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich sah, dass die Person ihren Arm runternahm und sich plötzlich in unsere Richtung drehte, hielt ich meinen Atem an. Zunächst dachte ich, dass sie bemerkte hätte, dass wir sie beobachtet hatten, aber anscheinend schaute sie sich nur um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, sie hat uns nicht bemerkt. Sie wurde gerade &#039;wiedergeboren&#039;. Das Zeitbeben ... die Veränderung der Welt hat aufgehört. Kyon-kun, nun sind wir am Zug.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Asahina-san mit einer monotonen, ernsten Stimme und gab mir das Signal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trat aus der Dunkelheit hervor und begab mich in Richtung Schultor. Es gab keinen Grund sich zu beeilen, da sie nicht weglaufen würde. Als die Person mich im Licht der Straßenlaterne bemerkte, stand sie wie erwartet immer noch vor dem Tor der Schule. Wenn sich etwas geändert hatte, dann ihr Gesichtsausdruck. Ihr erstaunter Blick ließ mich plötzlich melancholisch werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hallo.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich rief sie so, als würde ich einen Freund ansprechen, den ich eine lange Zeit nicht gesehen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin&#039;s. Wir sehen uns also wieder.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-sans Tonfall sagte eigentlich schon alles. Von allen Leuten die ich kannte, gab es außer Haruhi nur eine einzige Person, bei der Asahina-san sich so unsicher fühlte. Denkt darüber nach. Nach dem 18. verschwanden alle Spuren von Übernatürlichkeit aus den Akten der Mitglieder der SOS-Brigade, doch ihre Persönlichkeiten blieben so wie sie waren. Nur bei einer Person hatten sich Aktionen, Ausdruckweise und Verhalten komplett verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem matten Nachthimmel stand eine kleine Gestalt in der Uniform der North High und wusste nicht was gerade passierte. Sie wirkte wie ein Schlafwandler, der plötzliche aufgewacht ist und sich verwirrt umschaut, ohne zu wissen, wo er gerade ist ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist also dafür verantwortlich, habe ich Recht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vor mir stehende Nagato Yuki, diesmal mit Brille, war weder eine Außerirdische, noch irgendeine andere geheimnisvolle Entität, sondern nur ein sehr schüchterner Bücherwurm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato wirkte noch überraschter als vorher und verstand nicht, was gerade passierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum ... warum ... bist du hier?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wollte ich dich gerade fragen, weiß du weshalb du hier bist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich gehe nur spazieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte Nagato nervös und weitete dabei ihre Augen. Das Licht der Straßenlampe reflektierte sich in ihren Brillengläsern. Ich schaute sie an und dachte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nein Nagato, so einfach ist das nicht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mädchen war einfach nur erschöpft. Wenn man den ganzen Tag von Haruhi schikaniert wird, nebenbei ständig mein Leben retten muss und im Geheimen noch an irgendeinem unbekannten Ort aktiv ist, dann ist es nur verständlich, wenn einen irgendwann die Puste ausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir vor einer Weile in Nagatos Wohnung waren, sagte sie uns folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die fehlerhaften Dateien in meiner Erinnerungsdatenbank werden eine anormale Reaktion auslösen. Es war absehbar, dass dieses Ereignis eintreten wird. Am 18. Dezember drei Jahre in der Zukunft werde ich die Welt rekonstruieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fuhr ruhig fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es gibt keine Gegenmaßnahmen, da ich nicht weiß, wie diese Fehler auftreten konnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich wusste es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wusste was sich hinter Nagatos unerklärlichem, abnormalem Verhalten versteckte und woher diese fehlerhaften Dateien kamen, die sie angesammelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eines der elementarsten Grundbedürfnisse. Selbst für eine aus komplexen Programmen bestehende künstliche Intelligenz, selbst für einen menschenähnlichen Androiden, der so was nie installiert bekommen hatte, war es verständlich irgendwann so ein Verlangen zu entwickeln. Du wirst es niemals verstehen, aber ich schon. Und Haruhi vermutlich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fuhr unbeeindruckt von ihrem besorgten Gesichtsausdruck damit fort Nagato zu beobachten. Das Traummädchen aus dem Literaturclub wirkte nun noch unsicherer. Als ich sah wie hilflos sie war, wollte ich am liebsten schreien: &amp;quot;Nagato! So was nennt man Gefühle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Reaktion war nur deswegen so heftig, weil du eigentlich keine Emotionen haben dürfest. Du wolltest vermutlich am liebsten schreien, durchdrehen oder Haruhi: &amp;quot;Du dummes Mädchen! Ich hab genug von dir!&amp;quot; an den Kopf werfen. Stimmt&#039;s? Nein, selbst wenn sie nicht so dachte, was sie getan hatte war absolut verständlich. Ich kann ihr das vergeben, weil ich selber teilweise dafür verantwortlich war. Ich hatte zu sehr darauf vertraut, dass sie mir immer aus der Patsche hilft, mich daran gewöhnt, dass sie alle Probleme löst. Ich dachte immer, dass ich solange Nagato da ist mein Gehirn ausschalten könnte. Was für ein Idiot ich doch gewesen bin; ein noch größerer Idiot als Haruhi. Deshalb hatte ich nicht das Recht Nagato irgendetwas vorzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also der Grund, wieso Nagato auf die dumme Idee kam die Welt zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine anormale Reaktion oder ein Programmfehler?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mann, du nervst wirklich, es ist keines von beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das was sich Nagato wünschte war einfach nur eine normale Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ließ nur meine Erinnerungen unangetastet und veränderte die der anderen, inklusive ihrer eigenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kannte ich endlich die Antwort auf die Frage, die mich schon seit Tagen beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Warum war ich der einzige, dessen Erinnerungen nicht verändert wurden?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort war einfach, das Mädchen wollte mir die Wahl lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist die veränderte Welt besser? Oder ist die ursprüngliche Welt besser?&#039;&#039; Nach ihrem gut ausgearbeiteten Drehbuch war ich es, der die letzte Entscheidung treffen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt noch mal!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Höhle mit &amp;quot;die Wahl lassen&amp;quot;! Ich hatte niemals eine!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte ich einfach nur die SOS-Brigade zurückgewollt, dann hätte ich mir die ganze Mühe nicht machen brauchen. Ich könnte sie in der neuen Welt einfach wieder aufmachen. Haruhi und Koizumi würden zwar auf eine andere Schule gehen, aber das wäre kein großes Problem. Nennen wir es einfach außerschulisches Hobby. Dieser Mystery-Club könnte sich dann wie üblich im Cafe treffen und Haruhi würde wie immer mit irgendwelchem lächerlichen Kram ankommen, während Koizumi dabei die ganze Zeit grinst. Asahina-san würde sehr verzweifelt aussehen und ich würde mit einem mürrischen Blick mein Gesicht abwenden ... Diese Szene zog an meinem geistigen Auge vorbei. Die Nagato dort würde vermutlich auch beunruhigt sein, aber trotzdem still ihr Buch weiterlesen. Aber ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre einfach nicht mehr die SOS-Brigade, die ich kenne. Nagato wäre keine Außerirdische mehr, Asahina-san keine Zeitreisende aus der Zukunft, Koizumi nur ein normaler Mensch und Haruhi würde keine außergewöhnlichen Kräfte mehr besitzen. Es würde nur noch ein einfacher, normaler und glücklicher Club sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde mir das gefallen? Wäre das nicht besser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hatte ich eigentlich am Anfang gedacht? Was hätte ich am liebsten zu Haruhi gesagt, als sie mich ständig mit ihren absurden, schwachsinnigen Ideen nervte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was für ein Mist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es reicht!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bist du blöd?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mir reicht es langsam!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz begann zu schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein normaler High-School-Schüler wurde dazu gezwungen an irgendwelchen nervenden Aktivitäten teilzunehmen und schaffte es gerade noch so zu überleben, damit er diese Geschichte erzählen kann. Das war die Rolle, die ich die ganze Zeit spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nun? Ja, Kyon, ich rede mit dir! Ich will dir eine sehr wichtige Frage stellen, also hör genau zu und beantworte sie. Du kannst der Frage nicht ausweichen. Nur ein einfaches &amp;quot;Ja&amp;quot; oder &amp;quot;Nein&amp;quot; reicht aus. Also Ohren auf, hier kommt die Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Macht so ein verrücktes und außergewöhnliches Schulleben nicht Spaß?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeil dich und antworte, Kyon, aber denk vorher sehr gut über die Antwort nach. Nun? Die Frage ist doch berechtigt, oder? Beeil dich und sag es mir endlich. Eine Welt, in der ich ständig von Haruhi schikaniert werde; mich Außerirdische angreifen; ich mir wilde Theorien von einer Zeitreisenden anhören muss; das philosophische Gelaber eines Espers ertragen muss; in einer geschlossenen Parallelwelt zusammen mit amoklaufenden Riesen eingesperrt werde; mit einer sprechenden Katze zusammen wohne; unbegreifliche Sprünge durch die Zeit mache und obendrein immer verhindern muss, dass Haruhi etwas von allem mitbekommt, damit die Kommandantin der SOS-Brigade fröhlich damit weitermachen kann nach übernatürlichen Dingen zu suchen, ohne zu wissen, dass sie dabei nur Chaos anrichtet ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Findest du so eine Welt nicht interessant?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder hat dich das alles nur genervt? Wolltest du ihr lieber sagen, dass es endlich reicht? Immerhin hast du sie immer für einen Dummkopf gehalten und dich entschlossen sie zu ignorieren. Stimmt das? Würdest du also lieber sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Diese Welt war nicht wirklich interessant.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin ging dir Haruhi in der Ursprungswelt total auf die Nerven. Egal was für dumme Ideen sie hatte, du hattest dabei immer ein Gefühl der Melancholie. Natürlich dürfest du so eine Welt doch nicht interessant finden, oder? Und sag mir nicht, dass es nicht stimmt. Du weißt, dass es so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wirklichkeit hast du das alles heimlich genossen. Weil diese Welt interessant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du fragst mich warum ich das sage?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lass mich sagen warum:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hast du nicht die Enter-Taste gedrückt?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du weißt schon, die für das Notfall-Flucht-Programm, das Nagato für dich zurückgelassen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bist du bereit?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage hast du mit einem entschlossenen &amp;quot;Ja&amp;quot; beantwortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich nicht Recht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl unsere große Göttin Nagato so weit ging und für dich eine stabile Welt erschuf, hast du ihr großzügiges Angebot einfach so ausgeschlagen. Diese idiotische Welt, in der du seit dem ersten Treffen mit Haruhi im April leben musstest, ist für dich anscheinend zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Du möchtest tatsächlich in diese verrückte Welt zurückkehren, in der Außerirdische, Zeitreisende und Esper einfach so in der Schule herumlaufen. Warum willst du das? Hast du dich nicht die ganze Zeit darüber beschwert, wie bedauernswert dein Leben ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dem wirklich so wäre, warum hast du dann nicht das Flucht-Programm ignoriert? Hättest du dich dazu entschieden in der normalen Welt zu bleiben, wären Haruhi, Asahina-san, Koizumi und Nagato ganz normale High-School-Schüler und du könntest unter Haruhis Herrschaft ein glückliches Leben führen. Da sie keine übernatürlichen Kräfte mehr hätte, könntest du dich von den ganzen surrealen Erlebnissen verabschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Welt würde Haruhi nur ein ganz normales Mädchen sein, das gerne andere Leute herumkommandiert; Asahina-san wäre nicht länger eine Zeitreisende, sondern nur eine sehr süße Person; Koizumi wäre ein normaler Schüler und hätte nichts mehr mit einer mysteriösen &amp;quot;Organisation&amp;quot; zu tun und Nagato würde nur ein schüchternes und buchliebendes Mädchen sein, das keine erstaunlichen Kräfte mehr einsetzen müsste, um jemanden zu beobachten oder zu beschützen. Natürlich würde sie die meiste Zeit nur ausdruckslos herumsitzen, aber ich bin mir sicher, dass sie auch mal über den einen oder anderen doofen Witz herzhaft lachen und danach heftig erröten würde. Wer weiß, vielleicht würde sie durch die Zeit die ich mit ihr verbringe sogar irgendwann offener werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein idyllisches Leben würde es sein und trotzdem hast du es nicht gewollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum nur?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage dich ein letztes Mal. Antworte mir ehrlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Findest du Haruhi die Nervensäge und die albtraumhaften Ereignisse die sie verursacht hat interessant? Beeile dich und antworte!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich tue ich das.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwortete ich und ergänzte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich muss keine wissenschaftliche Abhandlung darüber schreiben, um zu erkennen, dass es Spaß gemacht hat. Frag mich so was triviales nie wieder.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte jemand gesagt das wäre nicht interessant, dann wäre diese Person ein Vollidiot. Ihr Verstand wäre dreißig Mal kleiner als der von Haruhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es geht hier um Außerirdische, Zeitreisende und Esper!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst einer von denen würde schon faszinierend sein, aber gleich drei dieser interessanten Charaktere auf einen Schlag, und Haruhi darf ich natürlich nicht vergessen, sorgen garantiert für Unterhaltung. Ich würde mich nie wieder langweilen. Wenn jemand irgendwelche Einwände hätte, würde ich ihn vermutlich sofort zusammenschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ist das also.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich zu mir selbst. Man könnte sagen, dass ich endlich die Erleuchtung gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bevorzuge die ursprüngliche Welt. Diese Welt passt einfach nicht zu mir. Tut mir leid, Nagato. Dein aktuelles Ich sagt mir nicht so zu, ich ziehe lieber die Nagato von früher vor. Außerdem steht dir die Brille nicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nagato aus dieser Welt schaute mich verwirrt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was redest du da ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nagato Yuki die ich kenne würde so was niemals sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mädchen wusste nichts von den drei Tagen, als ich herausfand, dass irgendetwas nicht stimmte. Das lag daran, dass diese Nagato sozusagen wiedergeboren wurde ich mich niemals getroffen hatte. Sie konnte sich also nicht daran erinnern, dass ich panisch in den Literaturclub gestürmt kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzigen Erinnerungen, die diese Nagato besaß, waren die künstlich erschaffenen Erinnerungen aus der Bibliothek. Sonst gab es absolut nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Monaten waren Haruhi und ich in dieser grauen, geschlossenen Parallelwelt gefangen. Nach Koizumi handelte es sich dabei um eine Welt, die von Haruhi erschaffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich hat Nagato diese Kraft irgendwie genutzt. Irgendwie muss es ihr gelungen sein Haruhi diese geheimnisvolle Kraft zu stehlen, um damit dann diese Welt zu erschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich ziemlich praktisch, diese Kraft. Egal wer sie besitzt, jeder würde sie dafür benutzen um entweder noch mal von ganz vorne anzufangen oder zu einem Zeitpunkt zu springen, an dem es gerade besonders gut lief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein normaler Mensch könnte sich diese Wünsche natürlich niemals erfüllen und das war auch gut so. Ich wollte nicht noch mal von ganz vorne anfangen und deswegen bin auch mit Haruhi aus der geschlossenen Parallelwelt geflüchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Zwischenfall fand also statt, weil Nagato irgendwie die gottgleichen, allmächtigen Fähigkeiten von Haruhi auf sich übertragen hatte. Haruhi wusste nichts davon und Nagato hatte die Kontrolle verloren, was schließlich zur Veränderung der Welt führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging zur kleinen, angespannt wirkenden Gestalt vor mir. Nagato bewegte sich nicht und starrte mich nur an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Egal wie oft ich gefragt werde, meine Antwort bleibt immer die gleiche. Bitte mach das alles wieder rückgängig und vergiss dich dabei nicht. Wir haben das bis jetzt immer überstanden und wir werden auch noch viele weitere Tage in der SOS-Brigade überstehen. Falls du meine Hilfe brauchst, reicht es aus ein Zeichen zu geben und ich bin sofort zur Stelle. Außerdem hat sich Haruhi in letzter Zeit sowieso zurückgehalten, es gibt also keinen Grund, dass du so eine ungesunde Kraft benutzt, um damit gewaltsam die Welt zu verändern. Lass alles einfach so wie es ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nagatos Augen unter den Brillengläsern konnte man langsam Furcht erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kyon-kun ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san zog mich an meinem Ärmel und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es hat keinen Zweck ihr das zu erklären. Sie hat sich ja auch verändert. Diese Nagato-san ist ein ganz normales Mädchen ohne irgendwelche Kräfte ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte plötzlich über etwas nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die langhaarige Haruhi aus dieser Welt besaß keine gott- oder sollte ich lieber sagen teufelsähnlichen Kräfte, sie war nur eine ganz gewöhnliche Schülerin, obwohl sich an ihrem dreisten Charakter natürlich nichts geänderte hatte, was man gut daran sah, dass sie ohne zu zögern in die North High platzte. Ihre Augen funkelten hell, als sie mir, den sie nur unter dem Namen John Smith kannte, neugierig dabei zuhörte, wie ich ihr die Geschichte der SOS-Brigade erzählte und dann rief: &amp;quot;Klingt nach Spaß!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der stets ein breites Grinsen tragende Koizumi sagte er würde Haruhi mögen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass er dabei meine Sportuniform trug und eine seltsame Grimasse verzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese bebrillte Nagato lud mich in den Literaturclub ein und erinnerte sich zusammen mit mir an die künstlich erschaffenen Erinnerungen. Ihr Lächeln war so wie ein Sonnenaufgang hinter dem Horizont. Ich würde es gerne noch mal wieder sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mir war klar, dass ich diese Leute nie wieder sehen würde. Wenn ich ehrlich bin vermisste ich sie schon jetzt ein wenig. Nur waren sie nun mal künstlich hergestellt worden. Nicht die Haruhi, Koizumi, Nagato und Asahina-san die ich kannte. Es war schade, dass ich mich von ihnen nicht verabschieden konnte, aber mein Entschluss stand fest. Ich möchte &amp;quot;meine&amp;quot; Haruhi, Koizumi, Nagato und Asahina-san zurückhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hob die Pistole und richtete sie auf Nagato, die augenblicklich auf der Stelle einfror. Als ich ihre Reaktion sah, fühlte ich mich so, als würde ich gerade ein Verbrechen begehen, aber nun war nicht der Zeitpunkt um noch zu zögern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alles wird bald wieder normal sein. Wir werden viele unterschiedliche Orte besuchen, zusammen an Weihnachten Eintopf essen und dann zusammen zum Landhaus in den verschneiten Bergen gehen. Du kannst diesmal die große Detektivin spielen. Eine große Detektivin, die den Fall schon aufgeklärt hat, bevor er überhaupt stattfinden konnte, nicht wahr? Das wird ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kyon-kun! Pass auf ... KYAA!!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Asahina-san schrie, hatte schon jemand meinen Rücken gerammt. Der dumpfe Aufprall ließ mich erzittern, selbst mein Schatten unter der Straßenlaterne zitterte. In diesem Schatten tauchte die Silhouette einer anderen Person auf. Was? Wer ist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde nicht zulassen, dass du Nagato-san etwas antust!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute über meine Schulter und sah das blasse Gesicht eines Mädchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakura Ryoko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was zum ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte nichts machen, als sich plötzlich etwas Eiskaltes in meinen Unterleib bohrte. Es war ein flacher Gegenstand, der tief in meinen Körper eindrang. So kalt. Das Gefühl der Desorientierung war viel stärker als der Schmerz. Was passierte gerade? Wie kann das sein? Wieso ist Asakura hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hehe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Grinsen wirkte auf mich wie eine ausdruckslose Maske, die plötzlich anfing zu lächeln. Asakura trat zurück und zog das blutbefleckte Messer, das sie in meinen Unterleib gerammt hatte, wieder aus mir raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verlor sofort die Balance und fiel wie ein Brummkreisel auf den Boden. Nagato, die die ganze Zeit in meiner Nähe stand, ging ebenfalls in die Knie und sagte ängstlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asakura ... -san?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakura winkte mit dem Schweizer-Armee-Messer, das in mein Blut getaucht war, als wolle sie jemanden grüßen und sagte dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hallo, Nagato-san. Mach dir keine Sorgen, solange ich hier bin, werde ich jeden eliminieren, der dich bedroht. Das war der Grund weshalb ich erschaffen wurde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakura lächelte und fuhr fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das hast du dir doch so gewünscht, oder nicht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Lüge. Nagato würde sich niemals so etwas wünschen. Sie würde nicht einfach einen Vogel töten, nur weil er nicht so singt wie es ihr gefällt. Auf keinen Fall. Als Nagato anfing sich seltsam zu verhalten, begann auch die neu erschaffene Asakura sich seltsam zu verhalten, so wie ein Schatten von Nagato ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asakuras Schatten bewegte sich langsam über meinen Körper und es dauerte nicht lange, bis ihre Silhouette meine Sicht auf den Mond verdeckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass mich dich nun auf deine letzte Reise schicken. Wenn du erst mal tot bist, ist alles wieder in Ordnung. Es ist ja sowieso deine Schuld, dass Nagato leiden musste. Tut es weh? Ja, da bin ich mir sicher. Genieß dieses Gefühl solange es anhält, denn es wird dein letztes sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das breite Messer erhob sich langsam und seine Spitze war auf mein Herz gerichtet. Das Blut strömte unaufhörlich aus mir heraus. &amp;quot;War es das?&amp;quot; ... Ich strengte mich an bei Bewusstsein zu bleiben, aber langsam verschwamm alles vor mir. Das ist also deine Aufgabe, Psycho-Asakura? Nagato Yuki auf diese Weise zu helfen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Messer raste auf mich zu ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urplötzlich kam von der Seite eine Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...!!!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand hielt die Klinge des Messers mit der bloßen Hand fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer ...?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der bloßen Hand ...!? Wo hab ich das schon mal gesehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da meine Sicht immer stärker verschwamm, konnte ich nicht sagen wer es war. Hier ist zuwenig Licht, kann jemand nicht mal das Licht anmachen? Sie stand vor der grellen Straßenlaterne, deshalb konnte ich ihr Gesicht nicht erkennen. Ich wusste nur, dass es ein kurzhaariges Mädchen war ... sie trug die Uniform der North High ... hatte keine Brille auf ... mehr konnte ich nicht erkennen ... Koizumi! Wo ist der Kerl, der eigentlich für die Beleuchtung zuständig ist, wenn man ihn mal braucht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was ...!?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rief die auf dem Boden sitzende Nagato leise. In ihren Brillengläsern wurde das grelle Licht der Straßenlaterne reflektiert, deswegen konnte ich ihren Gesichtsausdruck nicht klar erkennen. Hatte sie Angst? Oder war sie überrascht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum? Du bist doch ...!? Warum ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrie Asakura. Sie sprach anscheinend mit dem Mädchen, das die Klinge mit ihrer bloßen Hand gestoppt hatte, aber das Mädchen reagierte nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es klang so, als würde Asahina-san direkt neben mir sein, als sie sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, Kyon, ich hätte es ja eigentlich wissen müssen, aber trotzdem ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kyon-kun! Kyon-kun ... Nein! Das darf nicht passieren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun waren da anscheinend zwei Asahina-sans. Die eine war die erwachsene Asahina-san und die andere war die jüngere Version. Beide hatten Tränen in ihren Augen und schüttelten meinen Körper. He ihr beiden, das tut weh ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moment? Was macht die junge Asahina-san hier? Ich konnte ja verstehen, dass die erwachsene Version meine Hand hielt und weinte, da sie mit mir zusammen in diese Zeitebene gekommen ist, aber woher kam die andere Asahina-san? Ah, nun verstehe ich es. Das ist eine von diesen Halluzinationen, bei denen das ganze Leben noch mal an einem vorbeizieht, wenn man gerade dessen Ende erreicht hat ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war viel unheimlicher als die Schmerzen und das viele Blut, das aus meinem Körper strömte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdammt, ich sterbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte gerade darüber nach, wie bedauerlich es ist, dass ich kein Testament aufgesetzt hatte, als ich bemerkte, dass jemand sich über mich beugte. Die Person hob mich und die nun auf dem Boden liegende Nadelpistole auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bekannte Stimme war zu hören, obwohl ich mich nicht daran erinnerte wem sie gehörte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir ja leid, aber ich hab meine Gründe warum ich dir nicht sofort helfen kann, also hasse mich nicht dafür. Immerhin war es für mich genauso schmerzhaft. Wie auch immer, wir wissen was getan werden muss und kümmern uns um den Rest. Ach ja, du wirst später auch wissen was du zu tun hast. Also versuch jetzt zu schlafen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über was spricht er da gerade? Und mit wem spricht er überhaupt? Was tun? Und wer kümmert sich um was? Bilder zogen an meinem geistigen Auge vorbei; Asakuras verheerender Treffer; die sich auf ihren Händen abstützende Nagato auf dem Boden; die beiden Asahina-sans und die Haruhi in einer anderen Schuluniform; alles verschmolz miteinander und wurde zu einem Chaos aus Farben und Formen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fiel langsam in Ohnmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
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	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi_(German)&amp;diff=37794</id>
		<title>Suzumiya Haruhi (German)</title>
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		<updated>2008-11-17T09:31:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 4 - &amp;#039;&amp;#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&amp;#039;&amp;#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Keine durchschnittliche japanische High-School Geschichte! Kyon verbringt gerade sein erstes Jahr an der North High. Hinter ihm sitzt eine intelligente, energetische und total gelangweilte Haruhi, die von sich selbst sagt, dass sie kein Interesse an normalen Menschen hat, und dass alle Aliens, Zeitreisende, Dimensionswechsler oder Esper zu ihr kommen und ihr Gesellschaft leisten sollen. Warum ist sie so wählerisch und will nur mit Nicht-Menschen Kontakt? &amp;quot;Weil Menschen allgemein keinen Spass machen!&amp;quot; Kyon ist bald eingewickelt von den Versuchen dieses ungewöhnlichen Mädchens, ihr Leben interessanter zu machen, und entdeckt bald, dass die Welt viel unglaublicher ist, als es Haruhi jemals erlaubt wäre zu wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Infos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Format Standards ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jedes Kapitel muss (nach dem Editieren) gemäss den Punkten, die in den Richtlinien unten aufgezählt sind, formatiert sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Format_guideline|General Format/Style Guideline]]&lt;br /&gt;
*[[Suzumiya_Haruhi:Guideline|Project Specific translation and format conventions]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kapitel sind Übersetzungen der Englischen Version, die selbst nur eine von Fans gemachte Übersetzung ist. Sollte jemand kleine Fehler entdecken, da er die Original Japanische Version gelesen hat, &#039;&#039;&#039;fühlt euch gebeten, die Änderungen einfach selbst zu machen&#039;&#039;&#039; - dies ist eine Wiki, soll heissen jeder ist gebeten Sachen zu verbessern (und wenn ihr Scheisse baut, können wir das rückgängig machen). Wir sehen die Veränderungen, die ihr macht, also macht&#039;s einfach anstatt euch zu verstecken oder auf Erlaubnis zu warten. Das ganze Script auf einmal austauschen ist allerdings nicht gewünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Anmerkungen für Übersetzer===&lt;br /&gt;
[[GER_Suzumiya_Haruhi_Wichtige_Anmerkungen|Hier]] findet ihr einige Hinweise, die ihr unbedingt beachten solltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Registrations-Seite===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Suzumiya Haruhi:GER_Registration_Page|Hier]] könnt ihr euch registrieren, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Editoren und Übersetzer dürfen sich gebeten fühlen, sich auch im [[http://www.baka-tsuki.net/forums/ Forum]] zu registrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Updates ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &#039;&#039;Suzumiya Haruhi&#039;&#039; Reihe, von [[Tanigawa Nagaru]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]]  &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Bambusblattschwaermerei|Bambusblattschwärmerei]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mystérique_Zeichen|Mystérique Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Einsame-Insel-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Die Verwüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrations|Color Illustrations]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Summer|Prologue - Summer]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Endless Eight|Endless Eight]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Autumn|Prologue - Autumn]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 The Day of Sagittarius|The Day of Sagittarius]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Winter|Prologue - Winter]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Snow Mountain Syndrome|Snow Mountain Syndrome]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6 Lebe_ein_Leben|Lebe ein Leben]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00|Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Wo ist die Katze hin?|Wo ist die Katze hin?]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;br /&gt;
==Im Englischen noch in Arbeit==&lt;br /&gt;
=== Haruhi Theater / ハルヒ劇場 ===&lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.1|Haruhi Theater act.1&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.1&#039;&#039; Original]] &lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.1_Version2|Haruhi Theater act.1&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.1&#039;&#039; Preview]] &lt;br /&gt;
::*[[Haruhi_Theater_act.2|&#039;&#039;Haruhi Theater act.2&#039;&#039; / ハルヒ劇場 act.2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Project Staff ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Project Administrator: [[user:Onizuka-gto|Onizuka-gto]]&lt;br /&gt;
*Project Supervisor: [[User:Sirey|Sirey]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Translators ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACTIVE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*[[User:Sirey|Sirey]]&lt;br /&gt;
::*[[User:Shadayzie|Shadayzie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A.W.O.L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;Marok (unregistered)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Übersetzer werden gebeten, sich für Kapitel an denen sie arbeiten zu [[Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page|registrieren]]&#039;&#039;&#039; (für näheres besucht [[Format_guideline#Translators|die Guideline page]] (englisch)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Editors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This is the Project Editorial Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACTIVE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*[[User:Kato| Kato]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A.W.O.L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K.I.A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*&#039;&#039;None&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Series Overview ==&lt;br /&gt;
* Band 1 - &#039;&#039;The Melancholy of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱 (Published June 6, 2003, ISBN 4-04-429201-9)&lt;br /&gt;
* Band 2 - &#039;&#039;The Sighs of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息 (Published September 30, 2003, ISBN 4-04-429202-7)&lt;br /&gt;
* Band 3 - &#039;&#039;The Boredom of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈 (Published December 27, 2003, ISBN 4-04-429203-5)&lt;br /&gt;
* Band 4 - &#039;&#039;The Disappearance of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失 (Published July 31, 2004, ISBN 4-04-429204-3)&lt;br /&gt;
* Band 5 - &#039;&#039;The Rampage of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走 (Published September 30, 2004 ISBN 4-04-429205-1)&lt;br /&gt;
* Band 6 - &#039;&#039;The Wavering of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺 (Published March 31, 2005, ISBN 4-04-429206-X)&lt;br /&gt;
* Band 7 - &#039;&#039;The Intrigues of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀 (Published August 31, 2005, ISBN 4-04-429207-8)&lt;br /&gt;
* Band 8 - &#039;&#039;The Indignation of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨 (Published May 1, 2006, ISBN 4-04-429208-6)&lt;br /&gt;
* Band 9 - &#039;&#039;The Dissociation of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂 (Published April 1, 2007, ISBN 978-4-04-429209-6)&lt;br /&gt;
* Band 10 - &#039;&#039;The Astonishment of Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第十巻: 涼宮ハルヒの驚愕 (To be announced, ISBN 4-04-429210-8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Alternative Languages| Suzumiya Haruhi Deutsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Uebersetzers&amp;diff=37793</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band4 Anmerkungen des Uebersetzers</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Uebersetzers&amp;diff=37793"/>
		<updated>2008-11-17T09:29:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: New page: == Anmerkungen == Ich habe beim Übersetzen öfter mal improvisiert, da es Fälle gibt, in denen der englische Text keinen Sinn macht oder nicht wortwörtlich übersetzt werden kann. Neben...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
Ich habe beim Übersetzen öfter mal improvisiert, da es Fälle gibt, in denen der englische Text keinen Sinn macht oder nicht wortwörtlich übersetzt werden kann. Neben der korrekten Wiedergabe des Inhalts, ging es mir auch darum, dass sich die Übersetzung wie normales Deutsch liest. Das heißt, dass einige Sätze erheblich vom Original abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der englischen Fassung wird häufig zwischen Asahina-san (small) und Asahina-san (big) unterschieden. Ich habe diese Unterscheidung nur dann übernommen, wenn es nicht klar war wer gemeint ist.&lt;br /&gt;
--[[User:Equinox|Equinox]] 01:29, 17 November 2008 (PST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=37644</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:GER Registration Page</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:GER_Registration_Page&amp;diff=37644"/>
		<updated>2008-11-16T12:00:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Band 4 - &amp;#039;&amp;#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&amp;#039;&amp;#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier tragt ihr euch ein, wenn ihr ein Kapitel übersetzen wollt. Das Ganze läuft nach dem &amp;quot;wer zuerst kommt, mahlt zuerst&amp;quot;-System. Nicht mehr als zwei Übersetzer pro Band. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Volltext|Band 1 - &#039;&#039;Die Melancholie der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第一巻: 涼宮ハルヒの憂鬱]]===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Sirey (100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Prolog|Prolog]] -- Marok (komplett fertig, editiert)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Sirey (100% übersetzt, braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Sirey (in Arbeit)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Sirey (in Arbeit, low prio)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel4|Kapitel 4]]  &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel5|Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Editors|Anmerkungen des Editors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band1_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Volltext|Band 2 - &#039;&#039;Das Seufzen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第二巻: 涼宮ハルヒの溜息]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie ((100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Epilog|Epilog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band2_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers -- Shadayzie (komplett, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
(Damit wäre Band2 dann komplett übersetzt, viel spaß beim editieren :p.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Volltext|Band 3 - &#039;&#039;Die Langeweile der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第三巻: 涼宮ハルヒの退屈]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Illustrationen|Farbillustrationen]] -- Shadayzie (100% übersetzt, editiert - Fertig)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Prolog|Prolog]] -- Shadayzie (100% übersetzt, formatiert - braucht Editoren)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Die_Langeweile_der_Suzumiya_Haruhi|Die Langeweile der Suzumiya Haruhi]] -- Shadayzie (60% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Bambusblattschwaermerei|Bambusblattschwärmerei]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Mystérique_Zeichen|Mystérique Zeichen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Einsame_Insel_Syndrom|Einsame-Insel-Syndrom]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band3_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band4 Volltext|Band 4 - &#039;&#039;Das Verschwinden der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第四巻: 涼宮ハルヒの消失]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Prolog|Prolog]] -- Harima(100% übersetzt)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel1|Kapitel 1]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel2|Kapitel 2]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel3|Kapitel 3]] -- Harima&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4|Kapitel 4]] -- Equinox (100%)&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel5|Kapitel 5]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel6|Kapitel 6]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Epilog|Epilog]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band4_Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]] -- Equinox&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band5 Volltext|Band 5 - &#039;&#039;Die Verwüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第五巻: 涼宮ハルヒの暴走]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band5_Illustrations|Color Illustrations]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Summer|Prologue - Summer]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Endless Eight|Endless Eight]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Autumn|Prologue - Autumn]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 The Day of Sagittarius|The Day of Sagittarius]]  -- Watanuki&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Prologue - Winter|Prologue - Winter]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Snow Mountain Syndrome|Snow Mountain Syndrome]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band5 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band6 Volltext|Band 6 - &#039;&#039;Das Schwanken der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第六巻: 涼宮ハルヒの動揺]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band6 Lebe_ein_Leben|Lebe ein Leben]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00|Asahina Mikuru&#039;s Abenteuer Episode 00]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Bezirzt auf den ersten Blick LOVER|Bezirzt auf den ersten Blick LOVER]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Wo ist die Katze hin?|Wo ist die Katze hin?]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6_Die_Melancholie_der_Asahina_Mikuru|Die Melancholie der Asahina Mikuru]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band6 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band7 Volltext|Band 7 - &#039;&#039;Die Intrigen der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第七巻: 涼宮ハルヒの陰謀]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 3|Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 4|Kapitel 4]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 5|Kapitel 5]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 6|Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Kapitel 7|Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Epilog|Epilog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band7_Anmerkungen_des_Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band8 Volltext|Band 8 - &#039;&#039;Die Entrüstung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第八巻: 涼宮ハルヒの憤慨]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Chefeditor★Volle_Kraft_voraus!|Chefeditor★Volle Kraft voraus!]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Wandernder Schatten|Wandernder Schatten]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band8 Anmerkungen_des_Autors|Anmerkungen des Autors]]&lt;br /&gt;
::*Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Suzumiya Haruhi:Band9 Volltext|Band 9 - &#039;&#039;Die Abgrenzung der Suzumiya Haruhi&#039;&#039; / 第九巻: 涼宮ハルヒの分裂]] ===&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Illustrationen|Farbillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Prolog|Prolog]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_1|Kapitel 1]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_2|Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya Haruhi:Band9_Kapitel_3|Kapitel 3]] &lt;br /&gt;
::*[[Suzumiya_Haruhi:Band9_Anmerkungen des Uebersetzers|Anmerkungen und Referenzen des Übersetzers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Interview mit Tanigawa Nagaru|Interview mit Tanigawa Nagaru]] ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Talk:Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2&amp;diff=37458</id>
		<title>Talk:Suzumiya Haruhi:Band1 Kapitel2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Talk:Suzumiya_Haruhi:Band1_Kapitel2&amp;diff=37458"/>
		<updated>2008-11-15T17:50:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Temporal Plane */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Temporal Plane===&lt;br /&gt;
Einigen wir uns auf &amp;quot;chronologische Ebene&amp;quot;? Das klingt n bisschen gehobener als &amp;quot;Zeitfläche&amp;quot; oder &amp;quot;Temporal Ebene&amp;quot; oder sonstiges ;P&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[User:Sirey|Sirey]] 12:29, 22 August 2008 (PDT)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Chronologische Ebene&amp;quot; ist nicht korrekt, denn chronologisch bedeutet &amp;quot;zeitlich hintereinander angeordnet&amp;quot;. Eine wortwörtliche Übersetzung wäre &amp;quot;temporale Ebene&amp;quot;, aber man könnte mMn auch ohne weiteres &amp;quot;Zeitebene&amp;quot; benutzen.--[[User:Equinox|Equinox]] 09:50, 15 November 2008 (PST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4&amp;diff=37454</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band4 Kapitel4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4&amp;diff=37454"/>
		<updated>2008-11-15T16:31:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Kapitel 4 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Kapitel 4 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke jeder der die gleiche Erfahrung gemacht hat, wird wissen wie unheimlich es ist alleine im Dunkeln durch die Schule zu laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hängte meine Jacke über die Schulter und ging langsam aus dem Clubraum. Als ich mich in Richtung Treppe begab, versuchte ich wie ein Ninja keine unnötigen Geräusche zu machen und jedes Mal bevor ich um eine Ecke bog, versicherte ich mich erst, dass dort niemand auf mich wartete. Das war wirklich aufreibend! Ich hatte keine Ahnung welchen Tag wir heute hatten, aber es wäre sehr ungünstig, wenn mich irgendein Lehrer auf Wache gesehen hätte. Ich wüsste nicht mal, wie ich ihm das hier erklären sollte - ehrlich gesagt wünschte ich jemand würde mir erklären was hier gerade passierte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich die schwüle Luft schon eine längere Zeit ertragen musste, erreichte ich endlich schweißgebadet die Eingangshalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was haben wir denn da ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich und öffnete danach mein Schuhfach. Darin befanden sich die Schuhe von jemand anderen - ich war ziemlich sicher, dass es nicht meine waren. Dass jemand nur das Fach verwechselt und aus Versehen meine Schuhe genommen hatte, schloss ich schnell aus. Es war mitten im Sommer, also muss ich wieder in eine Parallelwelt gesprungen sein – wirklich beeindruckend was für  eine Phantasie ich habe. Der Besitzer dieses Schuhfaches war jedenfalls nicht ich, sondern jemand aus dieser Parallelwelt. Ich war nicht so überrascht wie ich es eigentlich sein sollte, denn entweder hatte ich mich an das alles schon gewöhnt oder stand diesen überwältigenden Ereignissen längst gleichgültig gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man nichts machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es unangebracht die Schuhe für drinnen außerhalb der Schule zu tragen, aber ich hatte keine andere Wahl. Ich wollte diese Schule so schnell wie möglich verlassen. Wie erwartet war die Eingangstür nachts verschlossen, also begab ich mich zu einem der Fenster in der Nähe, öffnete dessen Schloss und hob das Fenster vorsichtig an. Langsam atmete ich die Nachtluft ein und sprang aus dem Fenster, genau auf die steinernen Stufen, auf denen mich Haruhi aufgeweckt hatte, als wir uns in der geschlossenen Parallelwelt befanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich etwa zehn Sekunden gewartet hatte und mir sicher war, dass niemand mich sehen konnte, ging ich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war draußen genauso heiß wie in der Schule. Diese typische schwüle japanische Sommerhitze. Und da ich gerade aus dem eiskalten Winter kam, entschlossen sich meine Schweißporen mich regelrecht in Schweiß zu baden. Ich wischte ihn mir mit meinem langärmeligen Hemd aus dem Gesicht und ging zum Schultor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss der Schule für ihren nicht vorhandenen Sicherheitsdienst danken - es reichte aus über den Zaun zu klettern und schon war ich draußen. Ganz einfach. Nachdem ich den Zaun überwunden hatte, nahm ich meine Jacke, die ich vorher über den Zaun geworfen hatte, wieder mit und dachte beim Betrachten des Sternenhimmels darüber nach, was ich als nächstes machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle stand herauszufinden welches Datum wir hatten, da zwischen der Vergangenheit und Zukunft sicherlich ein großer Zeitunterschied lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich entschloss mich erstmal den Hügel runterzulaufen, denn auf dem Weg nach unten sollte es einen kleinen Laden geben. Den Gedanken einen der Einwohner zu fragen: &amp;quot;Welches Jahr und welchen Monat haben wir heute?&amp;quot; verwarf ich schnell, denn dann hätte ich wohl damit rechnen müssen, dass er mich für einen dieser verrückten High-School-Schüler hält und mich von den netten Leuten in den weißen Kitteln abholen lässt. Also versuchte ich lieber das Datum auf eigene Faust herausfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber es ist wirklich ziemlich heiß ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir war ja schon alleine durch die Winteruniform heiß, aber nun klebte sogar meine Hose durch den ganzen Schweiß an den Beinen. Das war der Moment, an dem anfing den Erfinder dieser synthetischen Fasern wirklich zu hassen. Ach ja, warm hält diese Winteruniform einen natürlich auch nicht; sie wurde nur gemacht um gut auszusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund warum ich mir über so was Gedanken machte war, dass mein Gehirn wieder anfing normal zu arbeiten. Anstatt im Winter frierend auf den Beginn des Frühlings zu warten, ziehe ich es vor mich über den heißen Sommer zu beschweren, während ich mich dabei mit einem Fächer abkühle. Davon mal abgesehen ist in meinem ersten Sommer auf der High School so einiges passiert, das zwar geistig und körperlich sehr anstrengend gewesen ist, aber nachdem ich es erstmal hinter mir hatte, schon gar nicht mehr so schlimm erschien. Und immerhin konnte ich Asahina-san in einem Schwimmanzug bewundern. Dabei fällt mir auf, dass wir bis jetzt keine SOS-Brigaden-würdige Aktivitäten im Winter hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Kopf voll mit dem Geschmack des Eintopfes, den ich so vermisste, ging ich den Abhang hinunter. Nach 15 Minuten sah ich endlich ein beleuchtetes Schild. Es war der kleine Laden, den ich ab und zu aufsuchte, um mir einen kleinen Snack für den Heimweg mitzunehmen. Ich wusste nun zumindest, dass die aktuelle Uhrzeit vor dem Zeitpunkt liegen muss, an dem der Laden schließt, denn er war noch offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeduldig warte ich darauf, dass sich die automatische Tür öffnete und schaute mich erstmal draußen um. Es dauerte eine Weile, bis ich mich an die Kühle der Klimaanlage gewöhnte und so nutzte ich die Zeit, einen Blick auf die Analoguhr an der Wand zu werfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Uhr dreißig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Sonne schon untergegangen war, musste es acht Uhr dreißig nachts sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist mit dem Datum? Welches Jahr hatten wir? Es gab eine Menge Zeitungen auf dem Regal und jede von ihnen würde genügen. Ich nahm mir willkürlich eine der Sportzeitschriften und blätterte sie hastig durch. Es war egal was da stand, selbst wenn ich eine dieser billigen Boulevardzeitschriften in den Händen hielt, würden sie nicht so weit gehen das Datum oben auf der Seite zu fälschen, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr fuhr mit meinen Augen bis zu einer bestimmten Stelle und dann sah ich es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Zahlen, über die einige Leute sicherlich sehr glücklich sein würden, waren zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welches Jahr hatten wird? Als ich das Datum oben auf der Seite bestätigte, wirkte es fast so, als wolle ich die Zeitschrift aufsaugen. Der Verkäufer sah mich ziemlich genervt an, aber das war mir zu diesem Zeitpunkt völlig egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich starrte immer und immer wieder auf die vierstellige Nummer. Wenn ich das Jahr aus dem ich gekommen war - dort wo wir immer noch den kalten Dezember hatten – von der Jahreszahl auf dieser Zeitschrift abziehen würde ... selbst ein Kind könnte diese einfache Matheaufgabe lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist es also, Nagato ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hob meinen Kopf und seufzte schwer, während ich an die Decke starrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fröhlich romantische Tanabata-Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute war der 7. Juli vor 3 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanabata vor drei Jahren ... was ist an diesem Tag passiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tanabata &amp;quot;dieses Jahres&amp;quot; war wie eine Rhapsodie; wir hatten gerade unsere Wünsche aufgeschrieben und an Bambusstäben aufgehängt, als mich Asahina-san dazu einlud, mit ihr in die Vergangenheit zu reisen - genau zum heutigen Tag. Danach traf ich Asahina-sans ältere Version, die mich dazu drängte noch in jener Nacht zur East Junior High zu gehen. Und so begegnete ich einer uns allen wohlbekannten Siebenklässlerin, die gerade dabei war über einen Zaun zu klettern und mich mehr oder weniger dazu zwang, ihr dabei zu helfen mit weißer Kreide eine Nachricht fürs All auf den Sportplatz zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später brachte mich Asahina-san (klein), die ihr Gerät zum Zeitreisen (genannt ZEZ) verloren hatte, zu Nagatos hochklassiger Wohnung, wo wir beide uns für drei Jahre schlafen legten, um wieder in die Zeit zurückzukehren, aus der wir kamen …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bedeutet ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war leichter als eine einfache Matheaufgabe. Ich musste nichts anderes tun als genau das zu wiederholen, was ich damals gemacht hatte. Das ist es! Ich hab endlich raus was ich machen muss, damit in diese verrückte Welt wieder Ordnung einkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die einzige Möglichkeit, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Beine zitterten ziemlich stark, nicht weil ich Angst hatte, sondern vor Aufregung, denn mir war nun klar, dass etwas Wichtiges getan werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tanabata vor drei Jahren. Die East Junior High. Die mysteriösen Zeichen. John Smith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was auf den ersten Blick zusammenhangslos erschien ergab nun einen Sinn. Endlich erkannte ich es. Dabei war es eigentlich so einfach. Ich sagte noch mal das Gleiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bedeutet ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie&amp;quot; sind &amp;quot;hier&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verführerische Asahina-san (groß) und Nagato Yuki im Standby-Modus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Personen die mir helfen konnten waren hier in dieser Zeitebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich die Zeitschrift auf den Boden warf und aus dem Laden stürmte, dachte ich nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich an das erste Mal, als ich vor drei Jahren hier ankam. Asahina-san (klein) hatte mich auf der Bank im Park nahe der Kouyouen-Station aufgeweckt und mir gesagt: &amp;quot;Es ist ungefähr neun Uhr in der Nacht.&amp;quot; Wenn ich ungefähr eine halbe Stunde rennen würde, sollte ich rechtzeitig ankommen. Das Problem war nur, dass ich nicht wusste, ob der Übeltäter diese Zeitebene verändert hatte. Wenn es Veränderungen gäbe, dann würde ich hier mein anderes Ich nicht anfinden. Aber unabhängig davon musste ich entweder Asahina-san (groß) treffen oder Nagato in ihrer Luxuswohnung aufsuchen; oder beide hintereinander. Das bedeutet es gab zwei Möglichkeiten und ich musste mich für eine entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato würde die ganze Zeit in ihrer Wohnung sein, es spielte also keine Rolle wann ich sie aufsuche, aber Asahina-san (groß) konnte ich nur an einem ganz bestimmten Zeitpunkt im Park antreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als Lehrerin gekleidete, erwachsene Asahina-san war diejenige, die mir einen Rat wegen der Sache mit &amp;quot;Schneewittchen&amp;quot; gegeben hatte und eilte danach ziemlich schnell zurück in eine noch viel weiter entfernte Zukunft, als die, aus der die mir bekannte Asahina-san stammt. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als sie ihrem jüngeren Ich fröhlich lachend in die Wange kniff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Asahina-san muss mich kennen, daran bestand kein Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Park nicht weit vom Bahnhof entfernt ist, waren kaum Leute zu sehen. Das lag vermutlich daran, dass es schon sehr spät war und man befürchten musste, dass in der Gegend irgendwelche suspekten Gestalten herumlungern würden. Ist das nicht der passende Ort für alle Arten von Freaks, fragte ich mich ... das Gleiche dachte ich schon, als ich während des Tanabatas diesen Park aufsuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spektakulärer Auftritt kam für mich nicht in Frage, deshalb ging ich fernab des Weges im Dunkeln die Mauer entlang. Obwohl die Bezeichnung &amp;quot;Mauer&amp;quot; vielleicht etwas übertrieben ist, denn die Wand ging mir nur bis zur Taille. Auf ihr war ein Drahtzaun gespannt und unzählige Büsche jedweder Art umgaben sie. Es war sehr einfach sich hier zu verstecken, selbst am Tag, und in der Nacht erst recht, obwohl ich vorsichtig sein musste, dass mir keine Fußgänger von hinten skeptische Blicke zuwarfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich an die Stelle mit der Bank, an der ich damals aufwachte und bewegte mich entlang der Wand langsam dorthin, um einen passenden Platz zum Verstecken zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war fast neun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme an, dass was ich tat nennt man Voyeurismus. Als ich meinen Kopf aus den Büschen erhob, sah ich endlich das was ich sehen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist die Richtige.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es fühlte sich an, als ob ich einen Film mit mir als Hauptdarsteller ansehen würde. Und es fühlte sich so an, als würde ich mich selber aus den Augen eines Dritten in einer Traumlandschaft sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber wie soll ich das erklären ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Schauer ergoss sich das Licht der Lampen über die Bank und obwohl sie etwas entfernt war, konnte ich klar erkennen, dass die beiden Personen auf ihr Uniformen der North High trugen. Es war genauso wie damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich aus der Vergangenheit und Asahina-san (klein) saßen auf der Bank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere Ich lag mit seinem Kopf auf Asahina-sans Schoß und schlief. Und ungelogen, als ich dort damals lag, hatte ich Träume über die es sich zu schwärmen lohnt. Wie könnte jemand überhaupt gut schlafen, wenn er nicht mal auf dem schönsten Kissen der Welt süße Träume hätte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als Kissen benutze Asahina-san schaute mir ab und zu beim Schlafen zu, blies mir ins Ohr oder spielte damit herum. Mann, ich war wirklich eifersüchtig ... Moment, kann man auf sich selber eifersüchtig sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Augenblick spürte ich wirklich den Drang mein anderes Ich zur Seite zu schieben und seinen Platz einzunehmen, aber letztendlich entschloss ich mich dieses Gefühl zu unterdrücken. Das Ich in dieser Zeitebene hatte mich nicht gesehen. Wäre ich aus dem Gebüsch herausgestürmt, hätte das nur für unnötige Komplikationen gesorgt ... nicht wahr? Jemand hatte das Raum-Zeit-Kontinuum sowieso schon durcheinander gewirbelt; ich wollte es nicht noch weiter ins Chaos stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unterdrückte ich diesen irrationalen Impuls meines Körpers und spielte weiter den Spanner. Je mehr ich darüber nachdachte, desto stolzer wurde ich darauf, dass ich mich in so einer Situation so lange Zeit zusammenreißen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Gedanken fuhr ich mit meiner Observation fort. Asahina-san bewegte ihre kirschroten Lippen und sagte etwas, während mein anderes Ich sich leicht bewegte und dann langsam aufwachte. Es war nicht möglich von dort wo ich mich versteckte zu hören was Asahina-san gesagt hatte, aber ich konnte mich sehr gut daran erinnern, dass es die Worte: &amp;quot;Oh, du bist aufgewacht?&amp;quot; gewesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Asahina-san eine Weile mit &amp;quot;mir&amp;quot; gesprochen hatte, wurde sie müde und legte ihren Kopf auf &amp;quot;meine&amp;quot; Schulter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Busch hinter der Bank wackelte und dann erschien sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie trug eine weiße, langärmelige Bluse und einen blauen Mini-Rock. Wie könnte ich diesen an eine Lehrerin erinnernden Aufzug jemals vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ende Mai schrieb sie mir eine Nachricht, in der sie mich darum bat sie zu treffen und gab mir später den Hinweis mit &amp;quot;Schneewittchen&amp;quot;. Sie hatte mir sogar von ihrem sternförmigen Muttermal erzählt. Und dann, an diesem Tag als das Tanabata-Fest stattfand, lies sie Asahina-san (klein) einschlafen und führte mich zu Haruhi, bevor sie verschwand ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erwachsene Version von Asahina-san.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war unschwer zu erkennen, dass Asahina-san (groß) aus einer noch viel weiter entfernten Zukunft stammte als ihr jüngeres Gegenstück, denn sie ist im Laufe der Zeit nicht nur größer geworden, sondern ihr ganzer Körper hatte sich prächtig entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war genauso wie damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ja am Tanabata vor drei Jahren selber hier gewesen und vor meinen Augen spielte sich genau das ab, an was ich mich erinnern konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie eine Weile mit &amp;quot;mir&amp;quot; gesprochen hatte, kniete sich Asahina-san (groß) runter, um Asahina-san (klein) leicht zu zwicken und dann zu streicheln. Daraufhin stand sie wieder auf und sagte etwas zu &amp;quot;mir&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es war ihre Aufgabe dich hierher zu bringen und von nun an ist es meine Aufgabe dich zu führen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder so was in der Art ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke das war es, was sie gesagt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem mein anderes Ich Asahina-san (groß) mit offenem Mund zugehört hatte, machte sie sich auf den Weg und verschwand aus dem Schein der Straßenlampen. Erst jetzt wurde mir klar, dass sie in Richtung des Ausgangs ging, der entgegengesetzt von dem liegt, der zur East Junior High führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich&amp;quot; blieb zurück und konnte, von Asahina-sans (groß) Ausführungen beeindruckt, nichts anderes tun als Asahina-san (klein) beim Schlafen zuzusehen, während &amp;quot;ich&amp;quot; dabei über etwas nachdachte. Ich versuchte mich zu erinnern, über was &amp;quot;ich&amp;quot; nachgedacht hatte, aber ich gab nach ein paar Sekunden auf in der Vergangenheit zu schwelgen, da ich Asahina-san (groß) nicht aus den Augen verlieren wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sprang aus dem Gebüsch hinter dem ich mich versteckte und ging schnell durch den Park. Es gab keinen Grund mich länger zu verstecken, denn ich bin damals meinem anderen Ich nicht über den Weg gelaufen. Zu dieser Zeit wusste &amp;quot;ich&amp;quot; ja auch nicht, dass mein anderes Ich sich auch in dieser Zeitebene aufhielt. Das macht Sinn, denn mein damaliges Ich hätte sich sicherlich nicht vorstellen können, wie stark das Raum-Zeit-Kontinuum in meiner Zeitebene in Mitleidenschaft gezogen wurde. Es war also unnötig sich noch Gedanken um &amp;quot;mich&amp;quot; zu machen, der damit beschäftigt war Asahina-san (klein) auf seinem Rücken zu tragen und sich um ganze andere Dinge Gedanken machte. Ich entschloss mich wegzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der nächsten Ecke sah ich sie, etwa hundert Meter entfernt. Um genau zu sein sah ich ihren Rücken, denn sie entfernte sich von mir. Die klackenden Geräusche ihrer hochhackigen Schuhe klangen melodisch. Sie schien nicht in Eile zu sein - das passte mir, denn ich war es. Wenn ich sie nun verlieren würde, dann wüsste ich nicht, wieso ich mir diese ganze Mühe gemacht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging etwas schneller, um die Entfernung zu ihr zu verkürzen. Unter dem gedämpften Licht schienen ihre langen Beine und ihr langes Haar beinahe zu glitzern. Obwohl ich nur ihren Rücken sehen konnte, war ich sicher, dass sie es war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte nicht lange bis ich sie erreichte und sie rufen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stoppte, womit auch die klackenden Geräusche ihrer hochhackigen Schuhe aufhörten. Die weichen, braunen Haare wirbelten über ihren Rücken und wie in Zeitlupe begann sie sich langsam umzudrehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte mich, was sie sagen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh? Haben wir uns nicht eben erst voneinander verabschiedet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bist du mir etwa die ganze Zeit gefolgt? So was darfst du doch nicht machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
He, wo ist mein anderes Ich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich war es nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Guten Abend, Kyon-kun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ging durch den Kopf, dass ihr hübsches Gesicht genauso war wie ich es in Erinnerung hatte, als sie mich mit einem breiten Lächeln begrüßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v04_ch4_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Mir ging durch den Kopf, dass ihr hübsches Gesicht genauso war wie ich es in Erinnerung hatte, als sie mich mit einem breiten Lächeln begrüßte..&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist eine Weile her. Zumindest für &#039;dich&#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erwachsene Asahina-san zwinkerte nachdem sie das sagte. Es war tatsächlich das Lächeln, das ich vor fünf Monaten gesehen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Gesichtsausdruck eines Kindes sagte Asahina-san:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gott sei Dank treffen wir uns hier wieder. Wenn ich ehrlich bin war ich schon etwas besorgt, dass ich etwas falsch gemacht habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin immer noch ziemlich ungeschickt&amp;quot;, sagte Asahina-san und streckte dabei niedlich ihre Zunge heraus. Es war so eine bezaubernde Aktion, dass sie ausreichte, um die Knochen im Körper zum Schmelzen zu bringen. Aber wäre ich jetzt in einen Haufen Staub zerschmolzen, dann hätte ich alles verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Asahina-san wusste was ich machen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuchte meine Zunge, die anscheinend ein Eigenleben besitzt, unter Kontrolle zu halten und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san, Sie wussten also, dass ich kommen würde ... Sie wussten, dass ich in diese Zeitebene und an diesen Ort zurückkehren würde, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, Asahina-san nickte, &amp;quot;denn das hier ist ein vorbestimmtes Ereignis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;An dem Tag des Tanabata-Festes brachte mich die kleine Asahina-san zum Tanabata drei Jahre zuvor ... also heute. Sie müssen diejenige gewesen sein, die alles in die Wege geleitet hat, habe ich Recht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, das war eine Voraussetzung. Sonst würdest du jetzt nicht hier sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das leuchtete mir ein, denn wenn ich nicht zur East Junior High gegangen wäre, dann hätte ich auch nicht dieses Graffiti zeichnen können und folglich hätte Haruhi auch nie meinen (falschen) Namen &amp;quot;John Smith&amp;quot; erfahren. Das würde natürlich bedeuten, dass die Haruhi im ersten Jahrgang der Kouyouen-Schule auch nichts von diesem Namen wissen könnte. Mit anderen Worten wäre es für mich unmöglich gewesen die Verbindung zu erkennen, denn außer dem Namen gab es zwischen mir und der jungen Haruhi keine andere Verbindung. Demzufolge hätten wir Fünf uns nicht im Clubraum versammeln können und das Fluchtprogramm wäre nicht ausgeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Moment kam in mir eine Frage auf. Der andere John Smith ... könnte es sein!?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bist du gewesen, Kyon-kun. Das aktuelle Du.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san schenkte mir ein Lächeln, das so schön wie weiße Rosen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist ein wenig anstrengend im Stehen zu reden. Lass uns einen Platz zum Hinsetzen finden. Wir haben noch etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft ihres Lächelns reichte aus, um alle Anspannung und Verwirrung aus mir zu vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Asahina-san hier war, musste das heißen, dass die Zukunft immer noch existierte. Nicht die chaotische Zukunft nach dem 18. Dezember, sondern die mir bekannte Zukunft aus der Haruhi, Asahina-san (klein) und ich stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es musste einen Weg geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde wieder etwas zuversichtlicher und fühlte mich erleichtert. Als ob sie diese Zuversicht noch steigern wollte, fuhr Asahina-san fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von nun an wird es meine Aufgabe sein dich zu führen. Aber danach bist du auf dich alleine gestellt. Ich halte mich dann zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darauf folgte ein Zwinkern, das ausreichte, um meine Knie weich werden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kehrten in den Park zurück und setzten uns auf die Bank, auf der vor kurzem noch &amp;quot;Ich&amp;quot; und Asahina-san (klein) saßen. Bevor sich Asahina-san (groß) hinsetzte, strich sie über die Bank, als würde es sich um ein Andenken von ihren Vorfahren handeln. Ich versuchte genauso ernst zu schauen und setzte mich langsam hin. Die Bank war immer noch warm, es war die Körperwärme von Asahina-san (klein) und meinem anderen Ich, die vor fünf Monaten drei Jahre in die Vergangenheit gereist waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte hastig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist etwas mit dem Fluss der Zeit passiert? Mir ist klar, dass die Zeitebene von der ich komme mit diesem Tanabata verbunden ist. Sonst wäre es nicht möglich, dass ich hier hätte ankommen können. Also, Asahina-san ... bedeutet das, dass es zwischen der Zukunft aus der Sie kommen und der veränderten Zukunft aus der ich komme keine Verbindung gibt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann dir die Einzelheiten nicht erklären.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dachte ich mir, mal wieder Geheimsache, was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san schüttelte ihren Kopf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es würde zu kompliziert sein, dir das zu erklären. Unsere STC-Theorie basiert auf bestimmten Konzepten, die man kaum mit Sprache vermitteln kann. Erinnerst du dich noch daran, als ich dir das erste Mal erzählt habe, dass ich aus der Zukunft komme?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich konnte ich das. Wir saßen beide zusammen am Ufer des Flusses, während hinter unserem Rücken die Blüten der Kirschbäume herunterfielen, als Asahina-san, von der ich dachte sie wäre nichts anderes als eine süße Schülerin aus einer der höheren Klassen, mir die erschütternde Wahrheit offenbarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich damals nicht gesagt, dass ich dir nichts erklären kann, was du kaum verstehen würdest? Darum geht&#039;s. Jeder Versuch dir alles zu erklären, hätte dich nur noch mehr verwirrt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san klopfte sanft gegen ihren Kopf und zwinkerte gleichzeitig. Egal was für Kleinigkeiten es sind, alles was sie macht ist einfach nur sexy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieses Konzept kann über Sprache nicht vermittelt werden, das geht nur über andere Wege. Verstehst du?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, tat ich nicht. Es wirkte fast so, als wolle Asahina-san einem Kindergartenschüler das Rechnen beibringen, so hoffnungslos war der Fall und ich fühlte mich sowieso schon schwindelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, aber bald wirst du es verstehen. Ganz sicher. Mehr kann ich dir im Moment nicht sagen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald wirst du es verstehen. Wann hatte ich das schon mal gehört? Genau, es war Nagato. Nagato hatte mir dasselbe schon mal gesagt ... Nein, Moment ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistesblitz ging mir auf, als ich folgendes sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor den Sommerferien ... das was Nagato sagte, als wir gerade mit dieser riesigen Grille zu tun hatten ... es ging darum, dass Computer in der Zukunft nicht mehr so sind wie heute, kann es sein ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wow, ich bin beeindruckt. Du kannst dich noch daran erinnern? Du hast Recht, das Gegenstück zu Computern oder dem so genannten Internet in deiner Zeitebene, äh ... es existiert in meiner Zeit nicht mehr, jedenfalls nicht im materiellen Sinne, sondern nur noch als etwas Immaterielles in unseren Gehirnen. Das gilt auch für den ZEZ.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses &amp;quot;Gerät&amp;quot;, das man eigentlich nicht verlieren kann, aber das doch verloren ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und mit diesem Gerät kann man durch die Zeit reisen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist ein Zeitebenen-Zerstörer.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das nicht eigentlich Geheimsache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Für mein damaliges Ich ja, aber für mein aktuelles Ich wurden die Regeln etwas gelockert. Ich bin nur deswegen hier, weil ich sehr hart gearbeitet habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san klopfte sich stolz auf die Brust, ihre Bluse stand kurz davor aufzuplatzen. Vor meinen Augen tauchten Körpermaße auf, die jedem Naturgesetz trotzten und ich wäre bei diesem Anblick wohl normalerweise ins Reich der Träume weggetreten, aber ich war nicht in der Stimmung, um mich von diesem Augenschmaus beeindrucken zu lassen. Also fragte ich weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was ist die Ursache der Veränderung? Ich weiß, dass sich die Zukunft die ich kenne verändert hat, aber wann hat das angefangen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das solltest du Nagato in dieser Zeitebene fragen. Ich kann dir nur soviel sagen: Die Veränderungen deiner Zeitebene begannen vor drei Jahren, am Morgen des 18. Dezembers.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hieß aus meiner Sicht heute in zwei Tagen. Die Zeitebene hatte sich also verändert. Das bedeutet ... ich versuchte mich noch mal an die beiden Möglichkeiten zu erinnern, die Koizumi genannte hatte. Anscheinend war die Theorie, dass ich mich immer noch in meiner Realität befinde, die Richtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das stimmt. Über Nacht wurden die STC-Dateien ... Nein, ich sollte lieber sagen die gesamte Welt wurde verändert. Nur deine Erinnerungen blieben unangetastet. Es gab ein starkes Zeitbeben, das so stark war, dass seine Auswirkungen selbst in der fernen Zukunft noch messbar gewesen sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte nicht sagen, dass ich nicht neugierig gewesen bin, was sich hinter den Begriffen STC oder Zeitbeben versteckt, aber ich hatte einfach nicht die Zeit mir über solche unwichtigen Dinge Gedanken zu machen, da es andere Fragen gab, die mir auf dem Herzen lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san, heißt das, dass Sie, um diese große Veränderung in der Zukunft beheben zu können, sogar meine Hilfe brauchen und deswegen hier auf mich gewartet haben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann das nicht alleine&amp;quot;, sagte sie mit ernster Miene, &amp;quot;Nagato muss mir dabei helfen. Natürlich brauche ich auch deine Hilfe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wer ist der Verantwortliche? Eigentlich kann es doch nur Haruhi sein, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san hörte auf zu lächeln und wurde ernst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist nicht Suzumiya-sans Schuld. Jemand anderes ist dafür verantwortlich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;War es irgendjemand den ich nicht kenne? Jemand aus einer Parallelwelt oder so ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san unterbrach mich und schaute dabei ziemlich bekümmert zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es war jemand, den du sehr gut kennst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Asahina-san auf ihre Uhr geschaut hatte, sagte sie, dass noch etwas Zeit ist und begann in Erinnerungen über die Zeit in der SOS-Brigade zu schwelgen. Ich hatte das alles erst in diesem Jahr erlebt, aber für sie musste es schon viele Jahre her sein. Und so erinnerten wir uns ... daran, als Haruhi uns in den Clubraum schleppte; wie Haruhi Asahina-san dazu zwang ein Bunny-Girl-Kostüm zu tragen; an die Wünsche am Tanabata; an die Krimigeschichte auf der einsamen Insel; an die Yukatas, die wir während des O-Bon-Festes trugen; daran, dass wir in der Sommerferien zusammen die Hausaufgaben gemacht haben; an das was alles passiert ist, als wir den Film gedreht haben ... als meine Erinnerungen nach und nach wieder auflebten, wurde die Stimme von Asahina-san immer leiser und leiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war schon gespannt zu erfahren, was die Zukunft für mich bereit hielt und hoffte, dass Asahina-san sich irgendwann versprechen würde, aber sie vermied es zu viel zu verraten und blieb beim Small Talk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Selbst wenn es ganz schön anstrengend gewesen ist, sind das schöne Erinnerungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Satz schloss Asahina-san das Gespräch ab und schaute mich schweigend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte darüber nach was ich sagen sollte, als ich etwas Weiches und Warmes auf meiner Schulter spürte. Es war Asahina-sans Kopf. Was hatte das zu bedeuten? Ich hätte das Gewicht, das auf meiner Schulter lastete, am liebsten mit Gold aufgewogen, so sehr stimulierten der Druck und Asahina-sans süßlicher Duft die wildesten Phantasien in meinem Kopf. Es fiel mir schwer überhaupt noch klar zu denken. Wollte sie mir mit diesem Annäherungsversuch irgendetwas sagen? Erwartete sie von mir eine Reaktion? Asahina-san lag weiterhin mit geschlossenen Augen auf meiner Schulter und sagte nichts, aber ich hatte das Gefühl, dass sich ihre kirschroten Lippen trotzdem bewegen würden. Es schien so, als ob sie etwas flüstern würde, aber was war es?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte es sein ... ich fing wieder an zu tagträumen. Wäre es möglich, dass diese Asahina-san auch einschläft, nur damit noch eine weitere Asahina-san auftauchen würde und mir wieder etwas Geheimnisvolles erzählen könnte? Und so würde ich für immer an diesem Ort bleiben und unzählige Asahina-sans aus unterschiedlichen Zeitebenen treffen ... Verdammt, meine Gedanken wurden wie die Wäsche in der Waschmaschine durcheinander gewirbelt, immer und immer wieder im Kreis. Was dachte ich da eigentlich? Könnte jemand mir das mal sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san lehnte sich ungefähr eine Minute an mich und dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He he.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lächelte, als ob sie meine Gedanken gelesen hätte und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist gleich soweit. Lass uns losgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stand auf als wäre nichts passiert und, obwohl es eigentlich schade war, hatte ich keine andere Wahl als in die Wirklichkeit zurückzukehren. Sie hatte Recht, es wurde Zeit aufzubrechen. Äh ... wohin eigentlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum zweiten Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Asahina-sans Uhr war es zehn Uhr in der Nacht. Das war der Zeitpunkt, als &amp;quot;ich&amp;quot;, in der Rolle des Komplizen einer bestimmten Siebenklässlerin, gerade damit fertig wurde, Graffiti auf den Sportplatz der East Junior High zu zeichnen. Kurze Zeit später hielt &amp;quot;ich&amp;quot; die Hand einer schluchzenden Asahina-san (klein), als wir Nagatos Wohnung betraten. Es war der Moment, als die Zeit für &amp;quot;mich&amp;quot; drei Jahre lang anhielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit Nagato einen Besuch abzustatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber vorher ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san sagte mit einem strahlenden Lächeln, das jedes Herz zum Klopfen bringen könnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist da noch etwas, das du machen musst, nicht wahr?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich ein kleines Stück durch den Park gegangen war, erreichte ich ein Wohngebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hielt mich an Asahina-sans Anweisungen und ging in eine kleine Gasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor mir auf dem dunklen Weg rannte eine kleine Gestalt, deren winzige Arme und Beine, die aus dem kurzärmeligen T-Shirt und der Shorts herausragten, wild durch die Gegend wirbelten, und entfernte sich blitzschnell immer weiter von mir, während ihr Haar hin und her flatterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gestalt im T-Shirt drehte langsam ihren Kopf. Nachdem ich mir sicher war, dass sie mich bemerkt hatte, schrie ich so laut es ging:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gib gut Acht auf den John Smith, der mal die Welt erschüttern wird!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie warf mir einen kurzen Blick entgegen, drehte sich ziemlich genervt um und ging dann weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich dachte sie, dass sie mich auf der North High sowieso finden würde, deswegen machte sie keine Anstalten stehen zu bleiben. Ich schaute noch eine Weile den flatternden mittellangen, schwarzen Haaren hinterher und fügte dann leise hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bitte erinnere dich daran, Haruhi. Du musst dich an den Namen John Smith erinnern ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich betete von ganzem Herzen zur zwölfjährigen Haruhi, die vermutlich die East Junior High noch eine ganze Weile auf den Kopf stellen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte vergiss nicht, dass ich hier gewesen bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kannte den Weg zur Luxuswohnung wie meine Westentasche, also hätte ich wohl selbst mit geschlossenen Augen dorthin laufen können. Ich hob meinen Kopf und schaute zum Gebäude, das ich erst vor ungefähr zwanzig Stunden besucht hatte, während Asahina-san hinter mir lief. Obwohl wir immer noch draußen waren, hatte Asahina-san ihren schönen Körper schon längst versteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kyon-kun, ich möchte dich um etwas bitten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war gar nicht nötig, dass sie mich so energisch um einen Gefallen bat, denn es gab keinen Grund ihre Bitte abzuschlagen. Selbst wenn sie nicht die Asahina-san aus meiner Zeitebene war; wer bei klarem Verstand würde sich weigern ihr jeden Wunsch zu erfüllen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, aber ich fühle mich in Nagatos Gegenwart immer noch etwas komisch ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich daran, dass Asahina-san (klein) sich schon im Clubraum immer so distanziert verhalten hat und auch als wir das letzte Mal vor Nagatos Wohnblock standen war es so. Mal abgesehen von Haruhi, war Koizumi der einzige, der sich in Anwesenheit von Außerirdischen oder Zeitreisenden nicht unwohl fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist schon in Ordnung. Ich verstehe das.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich verständnisvoll, während ich die Nummer 708 auf der Tastatur vor dem Eingang eingab. Danach drückte ich die Klingel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Sekunden später kamen ein paar knackende Geräusche aus der Sprechanlage, also hörte jemand am anderen Ende zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato, ich bin&#039;s.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß auch nicht wie ich das erklären soll, tut mir leid. Jedenfalls bin ich zurück aus der Zukunft gekommen und Asahina-san ist bei mir, also die erwachsene Version von ihr. Ach, für dich ist das ja die temporale Differentialvariante.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich brauche deine Hilfe. Immerhin bist du es gewesen, die mich in diese Zeitebene gebracht hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san und ich sollten eigentlich in deiner Wohnung sein, stimmt&#039;s? Wir sollten im Gästezimmer schlafen, in dem die Zeit angehalten wurde ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss der Tür öffnete sich piepend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tretet ein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war sehr beruhigend Nagatos Stimme durch die Sprechanlage zu hören. Die Stimme war so ruhig wie immer, ohne ein Anzeichen von Aufregung oder Sorge, obwohl es klang als wäre sie überrascht, aber vielleicht hatte ich mir das auch nur eingebildet. Selbst in dieser Situation wird sie einen Ausweg finden, sonst bin ich am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina klammerte sich nervös an meinen Gürtel, als würde sie mit ihren hochhackigen Schuhen gerade in eine Festung im Feindesland marschieren. Der Fahrstuhl schloss seine Tür und brachte uns beide nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich erreichten wir den uns wohlbekannten Raum mit der Nummer 708.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen gab es eine Klingel, aber sie funktionierte anscheinend noch nicht, also klopfte ich an die Tür. Obwohl ich niemanden hinter der Tür ausmachen konnte, öffnete sie sich trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine brillentragende Person schaute durch den Türspalt, erst zu mir und dann zu Asahina-san und dann wieder zu mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war gleichzeitig so ausdruckslos und still, so frei von jeglicher Emotion, dass ich sie am liebsten angefleht hätte irgendetwas zu sagen. Das war Nagato wie sie leibt und lebt, die Nagato Yuki, wie ich sie von unserem ersten Treffen am Anfang des Schuljahres her kannte. Die Nagato, die &amp;quot;ich&amp;quot; vor drei Jahren um Hilfe bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Können wir reinkommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Moment der Stille nickte Nagato kurz und drehte sich dann in Richtung Zimmer. Das heißt wohl &amp;quot;Ja&amp;quot;. Ich wendete mich zur schönen Frau neben mir, die ziemlich angespannt wirkte, und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gehen wir, Asahina-san.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah ... du hast Recht, es wird schon schief gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was so klang, als würde sie es zu sich selber sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oft habe ich diesen Ort eigentlich schon besucht? Wenn ich von meiner biologischen Uhr ausgehe war es das vierte Mal, aber chronologisch gesehen eigentlich erst das zweite Mal. Das Hin- und Herspringen in der Zeit hatte mich schon so verwirrt, dass ich stolz darauf war, dass meine biologische Uhr immer noch richtig ging. Wenn man vom Winter in den Sommer springt und danach sogar drei Jahre in die Vergangenheit, sollte man annehmen, dass der Körper irgendwann nicht mehr mitspielt, aber mir ging es gut. Und nicht nur das, meine Gedanken waren so klar wie seit meiner Geburt nicht mehr. Vielleicht hatte ich mich an diese surrealen Ereignisse schon so gewöhnt, dass ich sie für normal hielt. Bei jemand anderen wäre vermutlich schon längst etwas im Kopf durchgebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah mich noch mal um und stellte fest, dass Nagatos Zimmer genauso kalt und leblos war, wie ich es in Erinnerung hatte. Es war so wie das Zimmer &amp;quot;vor drei Jahren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Erleichterung stellte ich fest, dass Nagato immer noch die Nagato war die ich kannte. Sie war immer noch ausdrucks- und emotionslos und würde egal was passiert niemals in Panik geraten. Eine stets zuverlässige Außerirdische eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zog meine Schuhe aus und ging durch den engen Flur, bis ich im Wohnzimmer ankam. Nagato wartete dort schon alleine und starrte Asahina-san und mich schweigend an. Selbst wenn unser Besuch sie überrascht hatte, so konnte man das nicht von ihrem Gesicht ablesen. Vielleicht hatte sie sich aber auch schon daran gewöhnt, dass ich aus der Zukunft zu Besuch kam, obwohl ich gerne darauf verzichten kann immer und immer wieder hierher zurückzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich denke wir überspringen das gegenseitige Vorstellen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Nagato sich nicht hinsetzte, blieben Asahina-san und ich auch stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist die erwachsene Version von Asahina-san. Ich denke ihr habt euch schon mal getroffen&amp;quot;, aber mir wurde schlagartig klar, dass ihr Treffen erst in drei Jahren sein würde, also ergänzte ich: &amp;quot;Entschuldigung, ihr werdet euch treffen. Aber egal, das hier ist jedenfalls Asahina-san. Vergiss den Rest einfach.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato begutachtete Asahina-san mit den Augen eines Prüfers während eines nationalen Mathematikexamens. Danach lies sie ihren Blick durch das Wohnzimmer wandern, nur um letztendlich wieder die aufreizende Dame hinter mir zu fixieren und sagte dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstanden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nickte leicht, ihre Haare bewegten sich dabei so gut wie gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich Nagatos Blick folgte, fiel mir der Raum auf - dieser besondere Raum neben dem Wohnzimmer, den nur eine Papiertür von uns trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann der Raum geöffnet werden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato schüttelte den Kopf und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Negativ. Der gesamte strukturelle Aufbau des Raumes wurde zusammen mit der Zeit eingefroren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war gleichermaßen enttäuscht und erleichtert, als ich das hörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spürte ich einen warmen Luftzug an meinem Hals. Es war Asahina-san, die erleichtert seufzte. Sie dachte wohl das Gleiche. Wenn sie gesehen hätte, dass wir beide gemütlich im gleichen Futon schlafen würden, was hätte sie wohl gedacht? Die Frage verkniff ich mir lieber, denn im Moment war es wichtiger zu erklären was gerade vor sich geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato, es tut mir wirklich leid, dass ich dich schon wieder so plötzlich besuche. Wie auch immer, kannst du dir bitte unsere Geschichte anhören?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieviele hatte ihr mein anderes Ich im Nachbarzimmer schon erzählt? Die Geschichte der SOS-Brigade bis zum Tanabata-Fest kannte sie ja schon, oder? Also musste ich von da an weitermachen und ihr erzählen, was in der zweiten Hälfte des Jahres passiert ist. Vom melancholischen Frühling, in dem ich mich mit Haruhis Langeweile herumschlagen musste, bis zu meinen unaufhörlichen Seufzern während wir den Film drehten. Natürlich warst du auch mit dabei, Nagato. Du warst immer zur Stelle, wenn es Probleme gab. Und dann veränderte sich die Welt plötzlich, als ich vorgestern aufwachte. Ich wollte wissen, wieso alle ihre Erinnerung verloren hatten und ich gezwungen war mit Hilfe von Nagatos Notfall-Flucht-Programm hierher zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es würde eine Weile dauern wenn ich ins Detail ginge, also beschränkte ich mich auf die Kurzfassung, die ich schon Haruhi erzählt hatte. Ich übersprang die kleineren Details und konzentrierte mich auf die wichtigen Teile der Geschichte, was für dieses Mädchen mehr als genug gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;... so war das ungefähr. Und nun bin ich dank dir wieder hier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um meine Aussage mit einem Beweis zu unterlegen, nahm ich das zerknitterte Lesezeichen aus der Tasche meiner Jacke und überreichte es Nagato so, als würde ich einem Phantom einen Talisman geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm das Lesezeichen mit ihren Fingerspitzen, schaute sich das Blumenmuster an und studierte den Text auf der Rückseite, fast so, als wäre sie ein Archäologe, der gerade aus einer Felssohle der Kreidezeit einen LCD-Fernseher ausgegraben hätte. Es schien so, als würde sie für alle Ewigkeit die Wörter auf dem Lesezeichen untersuchen, also unterbrach ich sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was soll ich nun machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich ... ich würde gerne die temporale Anomalie rückgängig machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme von Asahina-san klang so nervös, als wolle sie gerade ihrem Traummann die Liebe gestehen. Wenn Nagato anwesend ist, verhielt sich Asahina-san selbst nach so vielen Jahren immer noch unsicher. Dachte ich jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato-san ... kannst du uns bitte helfen? Du bist die Einzige, die die veränderte Zeitebene wieder in ihren Originalzustand zurückversetzen kann. Ich bitte dich ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san faltete ihre Hände und schloss ihre Augen. Sie wirkte dabei so als würde sie gerade eine Gottheit anbeten. Oh große Göttin Nagato, auch ich bete zu dir und bitte dich um Gnade. Bitte lass mich in den Clubraum zurückkehren, damit ich weiterhin Asahina-san bewundern und ihren selbstgebrauten Tee genießen kann. Damit ich mit Koizumi Brettspiele spielen kann und damit ich dir, wenn du wieder wie eine Statue herumsitzt, beim Lesen zusehen kann. Ich nehme sogar in Kauf, dass Haruhi jedes Mal in den Raum hereinplatzt. Mehr wünsche ich mir gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato hob ihren Kopf und schaute direkt in den Himmel. Ich konnte verstehen, dass Asahina-san so nervös war, denn sie hatte Nagato nichts entgegenzusetzen und sie gehörte letztendlich einer anderen Gruppe an. Ich meine, gibt es überhaupt jemanden der Nagato das Wasser reichen kann? Nur Haruhi vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die perfekte Schalldämmung der Luxuswohnung sorgte dafür, dass absolut kein Echo zu hören war. Es war so leise, dass man den Eindruck bekam die Zeit wäre stehen geblieben. Nagato und ich tauschten Blicke aus, bis sie dann schließlich leicht nickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass es mich bestätigen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte sie. Bevor ich fragen konnte was sie bestätigen möchte, schloss sie ihre Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später öffnete sie wieder ihre Augen und schaute mich mit ihren schwarzen Obsidianen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht in der Lage zu synchronisieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte sie eilig und starrte mich dann an. Ihr Gesichtsausdruck hatte sich etwas verändert und diesmal bildete ich mir das nicht ein. Es war dieser Ausdruck, den sie schon zwischen Frühling und Sommer hatte, selbst Koizumi hatte diese Veränderung erkannt. Nagatos Ausdruck hat sich durch die Begegnung mit uns langsam verändert, obwohl das hier noch nicht die Nagato war, die ich vom Winter her kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre blassen, roten Lippen bewegten sich ein weiteres Mal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin nicht in der Lage auf meine temporale Variante aus jener Zeitebene zuzugreifen, da sie ein Kraftfeld aufgebaut hat, das selektiv meine Zugriffsversuche abwehrt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ich nicht verstand was sie meinte, stieg Unbehagen in mir auf. Heißt das, dass wir nichts machen können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato ignorierte meine Angst und fuhr fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber ich habe eine ungefähre Vorstellung von der Situation. Eine Wiederherstellung ist möglich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie strich sanft über die Wörter auf dem Lesezeichen und dann prasselten die Wörter wie Regentropfen während eines Wolkenbruches aus hier heraus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der temporale Umformer hat Suzumiya Haruhis Fähigkeit zur Erzeugung von Daten vollständig ausgenutzt und so einen Teil der Daten der Welt verändert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre gewohnt ruhige Stimme klang so beruhigend wie eine dieser Spieluhren, mit denen ich als Baby getröstet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deshalb besitzt die veränderte Suzumiya Haruhi nicht mehr die Fähigkeit Daten zu erzeugen. Außerdem existiert in jener Parallelwelt auch keine empfindungsfähige Datenintegrations-Entität mehr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstand nicht wirklich was sie meinte, aber es klang sehr ernst. Anscheinend hatte außer mir jeder, Haruhi eingeschlossen, einen neuen Satz Erinnerungen bekommen und nicht nur das: eine Mädchenschule wurde zu einer gemeinsamen Schule; ein Teil der Schüler der North High wurde in die andere Schule gepackt, während ihre Erinnerungen im Geheimen verändert wurden; der Beauftragte der &amp;quot;Organisation&amp;quot;, die Außerirdische Nagato und die Zeitreisende Asahina-san lebten nun alle ein anderes Leben; ach ja und Asakura war auch wieder da. Natürlich konnte sich auch niemand auf der North High an Haruhi erinnern. Und zu guter Letzt wurde nun sogar Nagatos Chef gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für ein Chaos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der temporale Umformer war mithilfe der von Suzumiya Haruhi gestohlenen Kräfte in der Lage genug Daten zu verändern, um die Erinnerungen über einen Zeitraum von 365 Tagen zu beeinflussen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten wurden alle Erinnerungen über den Zeitraum vom letzten Dezember - aus der Sicht der Zeitebene aus der ich kam - bis zum 17. Dezember in diesem Jahr vollständig verändert. Die Erinnerungen vom Tanabata vor drei Jahren - was heute ist - konnte der Übeltäter anscheinend nicht verändern. Nur deswegen war es möglich, dass sich Haruhi an mich erinnerte und ich dadurch in der Lage war hierher zu kommen. Aber wer ist dieser Dummkopf, der genau den gleichen Unsinn wie Haruhi treibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagatos Blick konzentrierte sich weiter auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um die Welt wieder in ihren normalen Zustand zu versetzen, muss jemand von hier zum 18. Dezember in drei Jahren reisen und das Wiederherstellungsprogramm genau nach dem Zeitpunkt aktivieren, an dem der temporale Umformer die Veränderung ausgeführt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also werden wir drei Jahre in die Zukunft reisen, nicht wahr? Und du wirst diejenige sein, die die Wiederherstellung ausführt, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann nicht gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nagato auf das Gästezimmer zeigte, verstand ich es sofort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann sie nicht alleine lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Nagatos Erklärung konnte sie selber keine Zeitreisen durchführen, solange sie damit beschäftigt war die Zeit im Raum, in dem Asahina-san und mein anderes Ich schliefen, anzuhalten. Im Tonfall einer automatischen Zeitansage sagte sie dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aktivere Notfall-Modus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was bedeutet das?&amp;quot; Ich wurde etwas nervös.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Harmonisierung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstand es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm langsam ihre Brille ab und umfasste sie mit ihren Händen. Und dann fing die Brille an zu schweben, als würde sie an einem unsichtbaren Faden hängen. Hätte das ein normaler Mensch gemacht, wäre ich wohl davon ausgegangen, dass sich an seinem Finger ein sehr dünner Faden befinden würde, aber Nagato würde natürlich niemals so was Normales machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rahmen und die Gläser begannen sich zu verzerren und sahen bald aus wie eine Art Strudel, bis sich die Brille von einem Augenblick auf den anderen in einen anderen Gegenstand verwandelt hatte. Ich habe diese Form schon mal gesehen, es war eine, die jedem Menschen Angst einjagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stellte zögernd fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es sieht wie eine sehr große Spritze aus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist korrekt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine farblose Flüssigkeit befand sich in der Spritze. Aber wer sollte sie abbekommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Wiederherstellungsprogramm muss in den Körper des temporalen Umformers injiziert werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Anblick der scharfen Nadel am Ende der Spritze musste ich mich instinktiv wegdrehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh ... gibt es da keine zuverlässigere Methode? Es tut mir ja leid das zu sagen, aber ich bin ein Laie wenn es um so was geht. Es wäre ziemlich schlimm wenn ich die falsche Stelle treffen würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagatos Augen, die wie ein LCD-Bildschirm funkelten, schauten auf die Spritze in ihrer Hand und sie sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist dem so?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie breitete ihre Hände wieder aus und die Spritze wurde ein weiteres Mal zu einem Strudel, um sich schließlich in ein anderes Objekt zu verwandeln. Als ich die Form des Gegenstands sah, seufzte ich erleichtert auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch ein Gegenstand der für Aufruhr sorgen wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal war es eine Pistole aus rostfreiem Stahl mit einer kleinen Düse an der Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm die kleine, glänzende Metallwaffe, die aussah wie eine brandneue Spielzeugpistole, in ihre Hand und überreichte sie mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Wahrscheinlich mit ihr Kleidung zu penetrieren ist sehr hoch, aber wenn möglich ist es besser sie direkt auf der Haut des Zieles abzufeuern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist mit Patronen? Sind da echte Patronen drinnen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sah eher wie eine Aluminium- oder Plastikpistole aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Pistole besitzt eine kleine Nadel, in der sich das Programm befindet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit so einem Ding fühlte ich mich irgendwie besser als mit einer riesigen Spritze. Ich nahm die Pistole und wunderte mich wie unglaublich leicht sie war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach ja ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stellte endlich die Frage, die ich mich lange Zeit nicht traute zu fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer ist der Übeltäter? Wer ist derjenige, der die Welt verändert hat? Wenn es nicht Haruhi ist, wer dann? Sag es mir bitte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hörte Asahina-san leise seufzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato öffnete langsam ihren Mund und nannte mir ruhig und ohne eine Miene zu verziehen den Namen des Verantwortlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4&amp;diff=37451</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band4 Kapitel4</title>
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		<updated>2008-11-15T13:33:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: /* Kapitel 4 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Kapitel 4 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke jeder der die gleiche Erfahrung gemacht hat, wird wissen wie unheimlich es ist alleine im Dunkeln durch die Schule zu laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hängte meine Jacke über die Schulter und ging langsam aus dem Clubraum. Als ich mich in Richtung Treppe begab, versuchte ich wie ein Ninja keine unnötigen Geräusche zu machen und jedes Mal bevor ich um eine Ecke bog, versicherte ich mich erst, dass dort niemand auf mich wartete. Das war wirklich aufreibend! Ich hatte keine Ahnung welchen Tag wir heute hatten, aber es wäre sehr ungünstig, wenn mich irgendein Lehrer auf Wache gesehen hätte. Ich wüsste nicht mal, wie ich ihm das hier erklären sollte - ehrlich gesagt wünschte ich jemand würde mir erklären was hier gerade passierte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich die schwüle Luft schon eine längere Zeit ertragen musste, erreichte ich endlich schweißgebadet die Eingangshalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was haben wir denn da ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich und öffnete danach mein Schuhfach. Darin befanden sich die Schuhe von jemand anderen - ich war ziemlich sicher, dass es nicht meine waren. Dass jemand nur das Fach verwechselt und aus Versehen meine Schuhe genommen hatte, schloss ich schnell aus. Es war mitten im Sommer, also muss ich wieder in eine Parallelwelt gesprungen sein – wirklich beeindruckend was für  eine Phantasie ich habe. Der Besitzer dieses Schuhfaches war jedenfalls nicht ich, sondern jemand aus dieser Parallelwelt. Ich war nicht so überrascht wie ich es eigentlich sein sollte, denn entweder hatte ich mich an das alles schon gewöhnt oder stand diesen überwältigenden Ereignissen längst gleichgültig gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man nichts machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es unangebracht die Schuhe für drinnen außerhalb der Schule zu tragen, aber ich hatte keine andere Wahl. Ich wollte diese Schule so schnell wie möglich verlassen. Wie erwartet war die Eingangstür nachts verschlossen, also begab ich mich zu einem der Fenster in der Nähe, öffnete dessen Schloss und hob das Fenster vorsichtig an. Langsam atmete ich die Nachtluft ein und sprang aus dem Fenster, genau auf die steinernen Stufen, auf denen mich Haruhi aufgeweckt hatte, als wir uns in der geschlossenen Parallelwelt befanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich etwa zehn Sekunden gewartet hatte und mir sicher war, dass niemand mich sehen konnte, ging ich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war draußen genauso heiß wie in der Schule. Diese typische schwüle japanische Sommerhitze. Und da ich gerade aus dem eiskalten Winter kam, entschlossen sich meine Schweißporen mich regelrecht in Schweiß zu baden. Ich wischte ihn mir mit meinem langärmeligen Hemd aus dem Gesicht und ging zum Schultor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss der Schule für ihren nicht vorhandenen Sicherheitsdienst danken - es reichte aus über den Zaun zu klettern und schon war ich draußen. Ganz einfach. Nachdem ich den Zaun überwunden hatte, nahm ich meine Jacke, die ich vorher über den Zaun geworfen hatte, wieder mit und dachte beim Betrachten des Sternenhimmels darüber nach, was ich als nächstes machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle stand herauszufinden welches Datum wir hatten, da zwischen der Vergangenheit und Zukunft sicherlich ein großer Zeitunterschied lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich entschloss mich erstmal den Hügel runterzulaufen, denn auf dem Weg nach unten sollte es einen kleinen Laden geben. Den Gedanken einen der Einwohner zu fragen: &amp;quot;Welches Jahr und welchen Monat haben wir heute?&amp;quot; verwarf ich schnell, denn dann hätte ich wohl damit rechnen müssen, dass er mich für einen dieser verrückten High-School-Schüler hält und mich von den netten Leuten in den weißen Kitteln abholen lässt. Also versuchte ich lieber das Datum auf eigene Faust herausfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber es ist wirklich ziemlich heiß ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir war ja schon alleine durch die Winteruniform heiß, aber nun klebte sogar meine Hose durch den ganzen Schweiß an den Beinen. Das war der Moment, an dem anfing den Erfinder dieser synthetischen Fasern wirklich zu hassen. Ach ja, warm hält diese Winteruniform einen natürlich auch nicht; sie wurde nur gemacht um gut auszusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund warum ich mir über so was Gedanken machte war, dass mein Gehirn wieder anfing normal zu arbeiten. Anstatt im Winter frierend auf den Beginn des Frühlings zu warten, ziehe ich es vor mich über den heißen Sommer zu beschweren, während ich mich dabei mit einem Fächer abkühle. Davon mal abgesehen ist in meinem ersten Sommer auf der High School so einiges passiert, das zwar geistig und körperlich sehr anstrengend war, aber nachdem ich es erstmal hinter mir hatte, schon gar nicht mehr so schlimm erschien. Und immerhin konnte ich Asahina-san in einem Schwimmanzug bewundern. Dabei fällt mir auf, dass wir bis jetzt keine SOS-Brigaden-würdige Aktivitäten im Winter hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Kopf voll mit dem Geschmack des Eintopfes, den ich so vermisste, ging ich den Abhang hinunter. Nach 15 Minuten sah ich endlich ein beleuchtetes Schild. Es war der kleine Laden, den ich ab und zu aufsuchte, um mir einen kleinen Snack für den Heimweg mitzunehmen. Ich wusste nun zumindest, dass die aktuelle Uhrzeit vor dem Zeitpunkt liegen muss, an dem der Laden schließt, denn er war noch offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeduldig warte ich darauf, dass sich die automatische Tür öffnete und schaute mich erstmal draußen um. Es dauerte eine Weile, bis ich mich an die Kühle der Klimaanlage gewöhnte und so nutzte ich die Zeit, einen Blick auf die Analoguhr an der Wand zu werfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Uhr dreißig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Sonne schon untergegangen war, musste es acht Uhr dreißig nachts sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist mit dem Datum? Welches Jahr hatten wir? Es gab eine Menge Zeitungen auf dem Regal und jede von ihnen würde genügen. Ich nahm mir willkürlich eine der Sportzeitschriften und blätterte sie hastig durch. Es war egal was da stand, selbst wenn ich eine dieser billigen Boulevardzeitschriften in den Händen hielt, würden sie nicht so weit gehen das Datum oben auf der Seite zu fälschen, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr fuhr mit meinen Augen bis zu einer bestimmten Stelle und dann sah ich es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Zahlen, über die einige Leute sicherlich sehr glücklich sein würden, waren zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welches Jahr hatten wird? Als ich das Datum oben auf der Seite bestätigte, wirkte es fast so, als wolle ich die Zeitschrift aufsaugen. Der Verkäufer sah mich ziemlich genervt an, aber das war mir zu diesem Zeitpunkt völlig egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich starrte immer und immer wieder auf die vierstellige Nummer. Wenn ich das Jahr aus dem ich gekommen war - dort wo wir immer noch den kalten Dezember hatten – von der Jahreszahl auf dieser Zeitschrift abziehen würde ... selbst ein Kind könnte diese einfache Matheaufgabe lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist es also, Nagato ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hob meinen Kopf und seufzte schwer, während ich an die Decke starrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fröhlich romantische Tanabata-Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute war der 7. Juli vor 3 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanabata vor drei Jahren ... was ist an diesem Tag passiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tanabata &amp;quot;dieses Jahres&amp;quot; war wie eine Rhapsodie; wir hatten gerade unsere Wünsche aufgeschrieben und an Bambusstäben aufgehängt, als mich Asahina-san dazu einlud, mit ihr in die Vergangenheit zu reisen - genau zum heutigen Tag. Danach traf ich Asahina-sans ältere Version, die mich dazu drängte noch in jener Nacht zur East Junior High zu gehen. Und so begegnete ich einer uns allen wohlbekannten Siebenklässlerin, die gerade dabei war über einen Zaun zu klettern und mich mehr oder weniger dazu zwang, ihr dabei zu helfen mit weißer Kreide eine Nachricht fürs All auf den Sportplatz zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später brachte mich Asahina-san (klein), die ihr Gerät zum Zeitreisen (genannt ZEZ) verloren hatte, zu Nagatos hochklassiger Wohnung, wo wir beide uns für drei Jahre schlafen legten, um wieder in die Zeit zurückzukehren, aus der wir kamen …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bedeutet ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war leichter als eine einfache Matheaufgabe. Ich musste nichts anderes tun als genau das zu wiederholen, was ich damals gemacht hatte. Das ist es! Ich hab endlich raus was ich machen muss, damit in diese verrückte Welt wieder Ordnung einkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die einzige Möglichkeit, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Beine zitterten ziemlich stark, nicht weil ich Angst hatte, sondern vor Aufregung, denn mir war nun klar, dass etwas Wichtiges getan werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tanabata vor drei Jahren. Die East Junior High. Die mysteriösen Zeichen. John Smith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was auf den ersten Blick zusammenhangslos erschien ergab nun einen Sinn. Endlich erkannte ich es. Dabei war es eigentlich so einfach. Ich sagte noch mal das Gleiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bedeutet ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie&amp;quot; sind &amp;quot;hier&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verführerische Asahina-san (groß) und Nagato Yuki im Standby-Modus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Personen die mir helfen konnten waren hier in dieser Zeitebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich die Zeitschrift auf den Boden warf und aus dem Laden stürmte, dachte ich nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich an das erste Mal, als ich vor drei Jahren hier ankam. Asahina-san (klein) hatte mich auf der Bank im Park nahe der Kouyouen-Station aufgeweckt und mir gesagt: &amp;quot;Es ist ungefähr neun Uhr in der Nacht.&amp;quot; Wenn ich ungefähr eine halbe Stunde rennen würde, sollte ich rechtzeitig ankommen. Das Problem war nur, dass ich nicht wusste, ob der Übeltäter diese Zeitebene verändert hatte. Wenn es Veränderungen gäbe, dann würde ich hier mein anderes Ich nicht anfinden. Aber unabhängig davon musste ich entweder Asahina-san (groß) treffen oder Nagato in ihrer Luxuswohnung aufsuchen; oder beide hintereinander. Das bedeutet es gab zwei Möglichkeiten und ich musste mich für eine entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato würde die ganze Zeit in ihrer Wohnung sein, es spielte also keine Rolle wann ich sie aufsuche, aber Asahina-san (groß) konnte ich nur an einem ganz bestimmten Zeitpunkt im Park antreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als Lehrerin gekleidete, erwachsene Asahina-san war diejenige, die mir einen Rat wegen der Sache mit &amp;quot;Schneewittchen&amp;quot; gegeben hatte und eilte danach ziemlich schnell zurück in eine noch viel weiter entfernte Zukunft, als die, aus der die mir bekannte Asahina-san stammt. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als sie ihrem jüngeren Ich fröhlich lachend in die Wange kniff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Asahina-san muss mich kennen, daran bestand kein Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Park nicht weit vom Bahnhof entfernt ist, waren kaum Leute zu sehen. Das lag vermutlich daran, dass es schon sehr spät war und man befürchten musste, dass in der Gegend irgendwelche suspekten Gestalten herumlungern würden. Ist das nicht der passende Ort für alle Arten von Freaks, fragte ich mich ... das Gleiche dachte ich schon, als ich während des Tanabatas diesen Park aufsuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spektakulärer Auftritt kam für mich nicht in Frage, deshalb ging ich fernab des Weges im Dunkeln die Mauer entlang. Obwohl die Bezeichnung &amp;quot;Mauer&amp;quot; vielleicht etwas übertrieben ist, denn die Wand ging mir nur bis zur Taille. Auf ihr war ein Drahtzaun gespannt und unzählige Büsche jedweder Art umgaben sie. Es war sehr einfach sich hier zu verstecken, selbst am Tag, und in der Nacht erst recht, obwohl ich vorsichtig sein musste, dass mir keine Fußgänger von hinten skeptische Blicke zuwarfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich an die Stelle mit der Bank, an der ich damals aufwachte und bewegte mich entlang der Wand langsam dorthin, um einen passenden Platz zum Verstecken zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war fast neun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme an, dass was ich tat nennt man Voyeurismus. Als ich meinen Kopf aus den Büschen erhob, sah ich endlich das was ich sehen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist die Richtige.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es fühlte sich an, als ob ich einen Film mit mir als Hauptdarsteller ansehen würde. Und es fühlte sich so an, als würde ich mich selber aus den Augen eines Dritten in einer Traumlandschaft sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber wie soll ich das erklären ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Schauer ergoss sich das Licht der Lampen über die Bank und obwohl sie etwas entfernt war, konnte ich klar erkennen, dass die beiden Personen auf ihr Uniformen der North High trugen. Es war genauso wie damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich aus der Vergangenheit und Asahina-san (klein) saßen auf der Bank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere Ich lag mit seinem Kopf auf Asahina-sans Schoß und schlief. Und ungelogen, als ich dort damals lag, hatte ich Träume über die es sich zu schwärmen lohnt. Wie könnte jemand überhaupt gut schlafen, wenn er nicht mal auf dem schönsten Kissen der Welt süße Träume hätte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als Kissen benutze Asahina-san schaute mir ab und zu beim Schlafen zu, blies mir ins Ohr oder spielte damit herum. Mann, ich war wirklich eifersüchtig ... Moment, kann man auf sich selber eifersüchtig sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Augenblick spürte ich wirklich den Drang mein anderes Ich zur Seite zu schieben und seinen Platz einzunehmen, aber letztendlich entschloss ich mich dieses Gefühl zu unterdrücken. Das Ich in dieser Zeitebene hatte mich nicht gesehen. Wäre ich aus dem Gebüsch herausgestürmt, hätte das nur für unnötige Komplikationen gesorgt ... nicht wahr? Jemand hatte das Raum-Zeit-Kontinuum sowieso schon durcheinander gewirbelt; ich wollte es nicht noch weiter ins Chaos stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unterdrückte ich diesen irrationalen Impuls meines Körpers und spielte weiter den Spanner. Je mehr ich darüber nachdachte, desto stolzer wurde ich darauf, dass ich mich in so einer Situation so lange Zeit zusammenreißen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Gedanken fuhr ich mit meiner Observation fort. Asahina-san bewegte ihre kirschroten Lippen und sagte etwas, während mein anderes Ich sich leicht bewegte und dann langsam aufwachte. Es war nicht möglich von dort wo ich mich versteckte zu hören was Asahina-san gesagt hatte, aber ich konnte mich sehr gut daran erinnern, dass es die Worte: &amp;quot;Oh, du bist aufgewacht?&amp;quot; gewesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Asahina-san eine Weile mit &amp;quot;mir&amp;quot; gesprochen hatte, wurde sie müde und legte ihren Kopf auf &amp;quot;meine&amp;quot; Schulter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Busch hinter der Bank wackelte und dann erschien sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie trug eine weiße, langärmelige Bluse und einen blauen Mini-Rock. Wie könnte ich diesen an eine Lehrerin erinnernden Aufzug jemals vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ende Mai schrieb sie mir eine Nachricht, in der sie mich darum bat sie zu treffen und gab mir später den Hinweis mit &amp;quot;Schneewittchen&amp;quot;. Sie hatte mir sogar von ihrem sternförmigen Muttermal erzählt. Und dann, an diesem Tag als das Tanabata-Fest stattfand, lies sie Asahina-san (klein) einschlafen und führte mich zu Haruhi, bevor sie verschwand ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erwachsene Version von Asahina-san.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war unschwer zu erkennen, dass Asahina-san (groß) aus einer noch viel weiter entfernten Zukunft stammte als ihr jüngeres Gegenstück, denn sie ist im Laufe der Zeit nicht nur größer geworden, sondern ihr ganzer Körper hatte sich prächtig entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war genauso wie damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ja am Tanabata vor drei Jahren selber hier gewesen und vor meinen Augen spielte sich genau das ab, an was ich mich erinnern konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie eine Weile mit &amp;quot;mir&amp;quot; gesprochen hatte, kniete sich Asahina-san (groß) runter, um Asahina-san (klein) leicht zu zwicken und dann zu streicheln. Daraufhin stand sie wieder auf und sagte etwas zu &amp;quot;mir&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es war ihre Aufgabe dich hierher zu bringen und von nun an ist es meine Aufgabe dich zu führen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder so was in der Art ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke das war es, was sie gesagt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem mein anderes Ich Asahina-san (groß) mit offenem Mund zugehört hatte, machte sie sich auf den Weg und verschwand aus dem Schein der Straßenlampen. Erst jetzt wurde mir klar, dass sie in Richtung des Ausgangs ging, der entgegengesetzt von dem liegt, der zur East Junior High führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich&amp;quot; blieb zurück und konnte, von Asahina-sans (groß) Ausführungen beeindruckt, nichts anderes tun als Asahina-san (klein) beim Schlafen zuzusehen, während &amp;quot;ich&amp;quot; dabei über etwas nachdachte. Ich versuchte mich zu erinnern, über was &amp;quot;ich&amp;quot; nachgedacht hatte, aber ich gab nach ein paar Sekunden auf in der Vergangenheit zu schwelgen, da ich Asahina-san (groß) nicht aus den Augen verlieren wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sprang aus dem Gebüsch hinter dem ich mich versteckte und ging schnell durch den Park. Es gab keinen Grund mich länger zu verstecken, denn ich bin damals meinem anderen Ich nicht über den Weg gelaufen. Zu dieser Zeit wusste &amp;quot;ich&amp;quot; ja auch nicht, dass mein anderes Ich sich auch in dieser Zeitebene aufhielt. Das macht Sinn, denn mein damaliges Ich hätte sich sicherlich nicht vorstellen können, wie stark das Raum-Zeit-Kontinuum in meiner Zeitebene in Mitleidenschaft gezogen wurde. Es war also unnötig sich noch Gedanken um &amp;quot;mich&amp;quot; zu machen, der damit beschäftigt war Asahina-san (klein) auf seinem Rücken zu tragen und sich um ganze andere Dinge Gedanken machte. Ich entschloss mich wegzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der nächsten Ecke sah ich sie, etwa hundert Meter entfernt. Um genau zu sein sah ich ihren Rücken, denn sie entfernte sich von mir. Die klackenden Geräusche ihrer hochhackigen Schuhe klangen melodisch. Sie schien nicht in Eile zu sein - das passte mir, denn ich war es. Wenn ich sie nun verlieren würde, dann wüsste ich nicht, wieso ich mir diese ganze Mühe gemacht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging etwas schneller, um die Entfernung zu ihr zu verkürzen. Unter dem gedämpften Licht schienen ihre langen Beine und ihr langes Haar beinahe zu glitzern. Obwohl ich nur ihren Rücken sehen konnte, war ich sicher, dass sie es war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte nicht lange bis ich sie erreichte und sie rufen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stoppte, womit auch die klackenden Geräusche ihrer hochhackigen Schuhe aufhörten. Die weichen, braunen Haare wirbelten über ihren Rücken und wie in Zeitlupe begann sie sich langsam umzudrehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte mich, was sie sagen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh? Haben wir uns nicht eben erst voneinander verabschiedet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bist du mir etwa die ganze Zeit gefolgt? So was darfst du doch nicht machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
He, wo ist mein anderes Ich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich war es nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Guten Abend, Kyon-kun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ging durch den Kopf, dass ihr hübsches Gesicht genauso war wie ich es in Erinnerung hatte, als sie mich mit einem breiten Lächeln begrüßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v04_ch4_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Mir ging durch den Kopf, dass ihr hübsches Gesicht genauso war wie ich es in Erinnerung hatte, als sie mich mit einem breiten Lächeln begrüßte..&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist eine Weile her. Zumindest für &#039;dich&#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erwachsene Asahina-san zwinkerte nachdem sie das sagte. Es war tatsächlich das Lächeln, das ich vor fünf Monaten gesehen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Gesichtsausdruck eines Kindes sagte Asahina-san:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gott sei Dank treffen wir uns hier wieder. Wenn ich ehrlich bin war ich schon etwas besorgt, dass ich etwas falsch gemacht habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin immer noch ziemlich ungeschickt&amp;quot;, sagte Asahina-san und streckte dabei niedlich ihre Zunge heraus. Es war so eine bezaubernde Aktion, dass sie ausreichte, um die Knochen im Körper zum Schmelzen zu bringen. Aber wäre ich jetzt in einen Haufen Staub zerschmolzen, dann hätte ich alles verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Asahina-san wusste was ich machen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuchte meine Zunge, die anscheinend ein Eigenleben besitzt, unter Kontrolle zu halten und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san, Sie wussten also, dass ich kommen würde ... Sie wussten, dass ich in diese Zeitebene und an diesen Ort zurückkehren würde, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, Asahina-san nickte, &amp;quot;denn das hier ist ein vorbestimmtes Ereignis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;An dem Tag des Tanabata-Festes brachte mich die kleine Asahina-san zum Tanabata drei Jahre zuvor ... also heute. Sie müssen diejenige gewesen sein, die alles in die Wege geleitet hat, habe ich Recht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, das war eine Voraussetzung. Sonst würdest du jetzt nicht hier sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das leuchtete mir ein, denn wenn ich nicht zur East Junior High gegangen wäre, dann hätte ich auch nicht dieses Graffiti zeichnen können und folglich hätte Haruhi auch nie meinen (falschen) Namen &amp;quot;John Smith&amp;quot; erfahren. Das würde natürlich bedeuten, dass die Haruhi im ersten Jahrgang der Kouyouen-Schule auch nichts von diesem Namen wissen könnte. Mit anderen Worten wäre es für mich unmöglich gewesen die Verbindung zu erkennen, denn außer dem Namen gab es zwischen mir und der jungen Haruhi keine andere Verbindung. Demzufolge hätten wir Fünf uns nicht im Clubraum versammeln können und das Fluchtprogramm wäre nicht ausgeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Moment kam in mir eine Frage auf. Der andere John Smith ... könnte es sein!?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bist du gewesen, Kyon-kun. Das aktuelle Du.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san schenkte mir ein Lächeln, das so schön wie weiße Rosen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist ein wenig anstrengend im Stehen zu reden. Lass uns einen Platz zum Hinsetzen finden. Wir haben noch etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft ihres Lächelns reichte aus, um alle Anspannung und Verwirrung aus mir zu vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Asahina-san hier war, musste das heißen, dass die Zukunft immer noch existierte. Nicht die chaotische Zukunft nach dem 18. Dezember, sondern die mir bekannte Zukunft aus der Haruhi, Asahina-san (klein) und ich stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es musste einen Weg geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde wieder etwas zuversichtlicher und fühlte mich erleichtert. Als ob sie diese Zuversicht noch steigern wollte, fuhr Asahina-san fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von nun an wird es meine Aufgabe sein dich zu führen. Aber danach bist du auf dich alleine gestellt. Ich halte mich dann zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darauf folgte ein Zwinkern, das ausreichte, um meine Knie weich werden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kehrten in den Park zurück und setzten uns auf die Bank, auf der vor kurzem noch &amp;quot;Ich&amp;quot; und Asahina-san (klein) saßen. Bevor sich Asahina-san (groß) hinsetzte, strich sie über die Bank, als würde es sich um ein Andenken von ihren Vorfahren handeln. Ich versuchte genauso ernst zu schauen und setzte mich langsam hin. Die Bank war immer noch warm, es war die Körperwärme von Asahina-san (klein) und meinem anderen Ich, die vor fünf Monaten drei Jahre in die Vergangenheit gereist waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte hastig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist etwas mit dem Fluss der Zeit passiert? Mir ist klar, dass die Zeitebene von der ich komme mit diesem Tanabata verbunden ist. Sonst wäre es nicht möglich, dass ich hier hätte ankommen können. Also, Asahina-san ... bedeutet das, dass es zwischen der Zukunft aus der Sie kommen und der veränderten Zukunft aus der ich komme keine Verbindung gibt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann dir die Einzelheiten nicht erklären.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dachte ich mir, mal wieder Geheimsache, was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san schüttelte ihren Kopf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es würde zu kompliziert sein, dir das zu erklären. Unsere STC-Theorie basiert auf bestimmten Konzepten, die man kaum mit Sprache vermitteln kann. Erinnerst du dich noch daran, als ich dir das erste Mal erzählt habe, dass ich aus der Zukunft komme?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich konnte ich das. Wir saßen beide zusammen am Ufer des Flusses, während hinter unserem Rücken die Blüten der Kirschbäume herunterfielen, als Asahina-san, von der ich dachte sie wäre nichts anderes als eine süße Schülerin aus einer der höheren Klassen, mir die erschütternde Wahrheit offenbarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich damals nicht gesagt, dass ich dir nichts erklären kann, was du kaum verstehen würdest? Darum geht&#039;s. Jeder Versuch dir alles zu erklären, hätte dich nur noch mehr verwirrt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san klopfte sanft gegen ihren Kopf und zwinkerte gleichzeitig. Egal was für Kleinigkeiten es sind, alles was sie macht ist einfach nur sexy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieses Konzept kann über Sprache nicht vermittelt werden, das geht nur über andere Wege. Verstehst du?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, tat ich nicht. Es wirkte fast so, als wolle Asahina-san einem Kindergartenschüler das Rechnen beibringen, so hoffnungslos war der Fall und ich fühlte mich sowieso schon schwindelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, aber bald wirst du es verstehen. Ganz sicher. Mehr kann ich dir im Moment nicht sagen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald wirst du es verstehen. Wann hatte ich das schon mal gehört? Genau, es war Nagato. Nagato hatte mir dasselbe schon mal gesagt ... Nein, Moment ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistesblitz ging mir auf, als ich folgendes sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor den Sommerferien ... das was Nagato sagte, als wir gerade mit dieser riesigen Grille zu tun hatten ... es ging darum, dass Computer in der Zukunft nicht mehr so sind wie heute, kann es sein ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wow, ich bin beeindruckt. Du kannst dich noch daran erinnern? Du hast Recht, das Gegenstück zu Computern oder dem so genannten Internet in deiner Zeitebene, äh ... es existiert in meiner Zeit nicht mehr, jedenfalls nicht im materiellen Sinne, sondern nur noch als etwas Immaterielles in unseren Gehirnen. Das gilt auch für den ZEZ.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses &amp;quot;Gerät&amp;quot;, das man eigentlich nicht verlieren kann, aber das doch verloren ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und mit diesem Gerät kann man durch die Zeit reisen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist ein Zeitebenen-Zerstörer.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das nicht eigentlich Geheimsache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Für mein damaliges Ich ja, aber für mein aktuelles Ich wurden die Regeln etwas gelockert. Ich bin nur deswegen hier, weil ich sehr hart gearbeitet habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san klopfte sich stolz auf die Brust, ihre Bluse stand kurz davor aufzuplatzen. Vor meinen Augen tauchten Körpermaße auf, die jedem Naturgesetz trotzten und ich wäre bei diesem Anblick wohl normalerweise ins Reich der Träume weggetreten, aber ich war nicht in der Stimmung, um mich von diesem Augenschmaus beeindrucken zu lassen. Also fragte ich weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was ist die Ursache der Veränderung? Ich weiß, dass sich die Zukunft die ich kenne verändert hat, aber wann hat das angefangen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das solltest du Nagato in dieser Zeitebene fragen. Ich kann dir nur soviel sagen: Die Veränderungen deiner Zeitebene begannen vor drei Jahren, am Morgen des 18. Dezembers.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hieß aus meiner Sicht heute in zwei Tagen. Die Zeitebene hatte sich also verändert. Das bedeutet ... ich versuchte mich noch mal an die beiden Möglichkeiten zu erinnern, die Koizumi genannte hatte. Anscheinend war die Theorie, dass ich mich immer noch in meiner Realität befinde, die Richtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das stimmt. Über Nacht wurden die STC-Dateien ... Nein, ich sollte lieber sagen die gesamte Welt wurde verändert. Nur deine Erinnerungen blieben unangetastet. Es gab ein starkes Zeitbeben, das so stark war, dass seine Auswirkungen selbst in der fernen Zukunft noch messbar gewesen sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte nicht sagen, dass ich nicht neugierig gewesen bin, was sich hinter den Begriffen STC oder Zeitbeben versteckt, aber ich hatte einfach nicht die Zeit mir über solche unwichtigen Dinge Gedanken zu machen, da es andere Fragen gab, die mir auf dem Herzen lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san, heißt das, dass Sie, um diese große Veränderung in der Zukunft beheben zu können, sogar meine Hilfe brauchen und deswegen hier auf mich gewartet haben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann das nicht alleine&amp;quot;, sagte sie mit ernster Miene, &amp;quot;Nagato muss mir dabei helfen. Natürlich brauche ich auch deine Hilfe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wer ist der Verantwortliche? Eigentlich kann es doch nur Haruhi sein, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san hörte auf zu lächeln und wurde ernst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist nicht Suzumiya-sans Schuld. Jemand anderes ist dafür verantwortlich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;War es irgendjemand den ich nicht kenne? Jemand aus einer Parallelwelt oder so ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san unterbrach mich und schaute dabei ziemlich bekümmert zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es war jemand, den du sehr gut kennst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Asahina-san auf ihre Uhr geschaut hatte, sagte sie, dass noch etwas Zeit ist und begann in Erinnerungen über die Zeit in der SOS-Brigade zu schwelgen. Ich hatte das alles erst in diesem Jahr erlebt, aber für sie musste es schon viele Jahre her sein. Und so erinnerten wir uns ... daran, als Haruhi uns in den Clubraum schleppte; wie Haruhi Asahina-san dazu zwang ein Bunny-Girl-Kostüm zu tragen; an die Wünsche am Tanabata; an die Krimigeschichte auf der einsamen Insel; an die Yukatas, die wir während des O-Bon-Festes trugen; daran, dass wir in der Sommerferien zusammen die Hausaufgaben gemacht haben; an das was alles passiert ist, als wir den Film gedreht haben ... als meine Erinnerungen nach und nach wieder auflebten, wurde die Stimme von Asahina-san immer leiser und leiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war schon gespannt zu erfahren, was die Zukunft für mich bereit hielt und hoffte, dass Asahina-san sich irgendwann versprechen würde, aber sie vermied es zu viel zu verraten und blieb beim Small Talk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Selbst wenn es ganz schön anstrengend gewesen ist, sind das schöne Erinnerungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Satz schloss Asahina-san das Gespräch ab und schaute mich schweigend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte darüber nach was ich sagen sollte, als ich etwas Weiches und Warmes auf meiner Schulter spürte. Es war Asahina-sans Kopf. Was hatte das zu bedeuten? Ich hätte das Gewicht, das auf meiner Schulter lastete, am liebsten mit Gold aufgewogen, so sehr stimulierten der Druck und Asahina-sans süßlicher Duft die wildesten Phantasien in meinem Kopf. Es fiel mir schwer überhaupt noch klar zu denken. Wollte sie mir mit diesem Annäherungsversuch irgendetwas sagen? Erwartete sie von mir eine Reaktion? Asahina-san lag weiterhin mit geschlossenen Augen auf meiner Schulter und sagte nichts, aber ich hatte das Gefühl, dass sich ihre kirschroten Lippen trotzdem bewegen würden. Es schien so, als ob sie etwas flüstern würde, aber was war es?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte es sein ... ich fing wieder an zu tagträumen. Wäre es möglich, dass diese Asahina-san auch einschläft, nur damit noch eine weitere Asahina-san auftauchen würde und mir wieder etwas Geheimnisvolles erzählen könnte? Und so würde ich für immer an diesem Ort bleiben und unzählige Asahina-sans aus unterschiedlichen Zeitebenen treffen ... Verdammt, meine Gedanken wurden wie die Wäsche in der Waschmaschine durcheinander gewirbelt, immer und immer wieder im Kreis. Was dachte ich da eigentlich? Könnte jemand mir das mal sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san lehnte sich ungefähr eine Minute an mich und dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He he.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lächelte, als ob sie meine Gedanken gelesen hätte und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist gleich soweit. Lass uns losgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stand auf als wäre nichts passiert und, obwohl es eigentlich schade war, hatte ich keine andere Wahl als in die Wirklichkeit zurückzukehren. Sie hatte Recht, es wurde Zeit aufzubrechen. Äh ... wohin eigentlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum zweiten Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Asahina-sans Uhr war es zehn Uhr in der Nacht. Das war der Zeitpunkt, als &amp;quot;ich&amp;quot;, in der Rolle des Komplizen einer bestimmten Siebenklässlerin, gerade damit fertig wurde, Graffiti auf den Sportplatz der East Junior High zu zeichnen. Kurze Zeit später hielt &amp;quot;ich&amp;quot; die Hand einer schluchzenden Asahina-san (klein), als wir Nagatos Wohnung betraten. Es war der Moment, als die Zeit für &amp;quot;mich&amp;quot; drei Jahre lang anhielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit Nagato einen Besuch abzustatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber vorher ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san sagte mit einem strahlenden Lächeln, das jedes Herz zum Klopfen bringen könnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist da noch etwas, das du machen musst, nicht wahr?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich ein kleines Stück durch den Park gegangen war, erreichte ich ein Wohngebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hielt mich an Asahina-sans Anweisungen und ging in eine kleine Gasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor mir auf dem dunklen Weg rannte eine kleine Gestalt, deren winzige Arme und Beine, die aus dem kurzärmeligen T-Shirt und der Shorts herausragten, wild durch die Gegend wirbelten, und entfernte sich blitzschnell immer weiter von mir, während ihr Haar hin und her flatterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gestalt im T-Shirt drehte langsam ihren Kopf. Nachdem ich mir sicher war, dass sie mich bemerkt hatte, schrie ich so laut es ging:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gib gut Acht auf den John Smith, der mal die Welt erschüttern wird!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie warf mir einen kurzen Blick entgegen, drehte sich ziemlich genervt um und ging dann weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich dachte sie, dass sie mich auf der North High sowieso finden würde, deswegen machte sie keine Anstalten stehen zu bleiben. Ich schaute noch eine Weile den flatternden mittellangen, schwarzen Haaren hinterher und fügte dann leise hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bitte erinnere dich daran, Haruhi. Du musst dich an den Namen John Smith erinnern ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich betete von ganzem Herzen zur zwölfjährigen Haruhi, die vermutlich die East Junior High noch eine ganze Weile auf den Kopf stellen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte vergiss nicht, dass ich hier gewesen bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kannte den Weg zur Luxuswohnung wie meine Westentasche, also hätte ich wohl selbst mit geschlossenen Augen dorthin laufen können. Ich hob meinen Kopf und schaute zum Gebäude, das ich erst vor ungefähr zwanzig Stunden besucht hatte, während Asahina-san hinter mir lief. Obwohl wir immer noch draußen waren, hatte Asahina-san ihren schönen Körper schon längst versteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kyon-kun, ich möchte dich um etwas bitten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war gar nicht nötig, dass sie mich so energisch um einen Gefallen bat, denn es gab keinen Grund ihre Bitte abzuschlagen. Selbst wenn sie nicht die Asahina-san aus meiner Zeitebene war; wer bei klarem Verstand würde sich weigern ihr jeden Wunsch zu erfüllen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, aber ich fühle mich in Nagatos Gegenwart immer noch etwas komisch ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich daran, dass Asahina-san (klein) sich schon im Clubraum immer so distanziert verhalten hat und auch als wir das letzte Mal vor Nagatos Wohnblock standen war es so. Mal abgesehen von Haruhi, war Koizumi der einzige, der sich in Anwesenheit von Außerirdischen oder Zeitreisenden nicht unwohl fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist schon in Ordnung. Ich verstehe das.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich verständnisvoll, während ich die Nummer 708 auf der Tastatur vor dem Eingang eingab. Danach drückte ich die Klingel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Sekunden später kamen ein paar knackende Geräusche aus der Sprechanlage, also hörte jemand am anderen Ende zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato, ich bin&#039;s.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß auch nicht wie ich das erklären soll, tut mir leid. Jedenfalls bin ich zurück aus der Zukunft gekommen und Asahina-san ist bei mir, also die erwachsene Version von ihr. Ach, für dich ist das ja die temporale Differentialvariante.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich brauche deine Hilfe. Immerhin bist du es gewesen, die mich in diese Zeitebene gebracht hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san und ich sollten eigentlich in deiner Wohnung sein, stimmt&#039;s? Wir sollten im Gästezimmer schlafen, in dem die Zeit angehalten wurde ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss der Tür öffnete sich piepend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tretet ein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war sehr beruhigend Nagatos Stimme durch die Sprechanlage zu hören. Die Stimme war so ruhig wie immer, ohne ein Anzeichen von Aufregung oder Sorge, obwohl es klang als wäre sie überrascht, aber vielleicht hatte ich mir das auch nur eingebildet. Selbst in dieser Situation wird sie einen Ausweg finden, sonst bin ich am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina klammerte sich nervös an meinen Gürtel, als würde sie mit ihren hochhackigen Schuhen gerade in eine Festung im Feindesland marschieren. Der Fahrstuhl schloss seine Tür und brachte uns beide nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich erreichten wir den uns wohlbekannten Raum mit der Nummer 708.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen gab es eine Klingel, aber sie funktionierte anscheinend noch nicht, also klopfte ich an die Tür. Obwohl ich niemanden hinter der Tür ausmachen konnte, öffnete sie sich trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine brillentragende Person schaute durch den Türspalt, erst zu mir und dann zu Asahina-san und dann wieder zu mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war gleichzeitig so ausdruckslos und still, so frei von jeglicher Emotion, dass ich sie am liebsten angefleht hätte irgendetwas zu sagen. Das war Nagato wie sie leibt und lebt, die Nagato Yuki, wie ich sie von unserem ersten Treffen am Anfang des Schuljahres her kannte. Die Nagato, die &amp;quot;ich&amp;quot; vor drei Jahren um Hilfe bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Können wir reinkommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Moment der Stille nickte Nagato kurz und drehte sich dann in Richtung Zimmer. Das heißt wohl &amp;quot;Ja&amp;quot;. Ich wendete mich zur schönen Frau neben mir, die ziemlich angespannt wirkte, und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gehen wir, Asahina-san.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah ... du hast Recht, es wird schon schief gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was so klang, als würde sie es zu sich selber sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oft habe ich diesen Ort eigentlich schon besucht? Wenn ich von meiner biologischen Uhr ausgehe war es das vierte Mal, aber chronologisch gesehen eigentlich erst das zweite Mal. Das Hin- und Herspringen in der Zeit hatte mich schon so verwirrt, dass ich stolz darauf war, dass meine biologische Uhr immer noch richtig ging. Wenn man vom Winter in den Sommer springt und danach sogar drei Jahre in die Vergangenheit, sollte man annehmen, dass der Körper irgendwann nicht mehr mitspielt, aber mir ging es gut. Und nicht nur das, meine Gedanken waren so klar wie seit meiner Geburt nicht mehr. Vielleicht hatte ich mich an diese surrealen Ereignisse schon so gewöhnt, dass ich sie für normal hielt. Bei jemand anderen wäre vermutlich schon längst etwas im Kopf durchgebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah mich noch mal um und stellte fest, dass Nagatos Zimmer genauso kalt und leblos war, wie ich es in Erinnerung hatte. Es war so wie das Zimmer &amp;quot;vor drei Jahren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Erleichterung stellte ich fest, dass Nagato immer noch die Nagato war die ich kannte. Sie war immer noch ausdrucks- und emotionslos und würde egal was passiert niemals in Panik geraten. Eine stets zuverlässige Außerirdische eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zog meine Schuhe aus und ging durch den engen Flur, bis ich im Wohnzimmer ankam. Nagato wartete dort schon alleine und starrte Asahina-san und mich schweigend an. Selbst wenn unser Besuch sie überrascht hatte, so konnte man das nicht von ihrem Gesicht ablesen. Vielleicht hatte sie sich aber auch schon daran gewöhnt, dass ich aus der Zukunft zu Besuch kam, obwohl ich gerne darauf verzichten kann immer und immer wieder hierher zurückzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich denke wir überspringen das gegenseitige Vorstellen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Nagato sich nicht hinsetzte, blieben Asahina-san und ich auch stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist die erwachsene Version von Asahina-san. Ich denke ihr habt euch schon mal getroffen&amp;quot;, aber mir wurde schlagartig klar, dass ihr Treffen erst in drei Jahren sein würde, also ergänzte ich: &amp;quot;Entschuldigung, ihr werdet euch treffen. Aber egal, das hier ist jedenfalls Asahina-san. Vergiss den Rest einfach.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato begutachtete Asahina-san mit den Augen eines Prüfers während eines nationalen Mathematikexamens. Danach lies sie ihren Blick durch das Wohnzimmer wandern, nur um letztendlich wieder die aufreizende Dame hinter mir zu fixieren und sagte dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstanden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nickte leicht, ihre Haare bewegten sich dabei so gut wie gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich Nagatos Blick folgte, fiel mir der Raum auf - dieser besondere Raum neben dem Wohnzimmer, den nur eine Papiertür von uns trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann der Raum geöffnet werden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato schüttelte den Kopf und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Negativ. Der gesamte strukturelle Aufbau des Raumes wurde zusammen mit der Zeit eingefroren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war gleichermaßen enttäuscht und erleichtert, als ich das hörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spürte ich einen warmen Luftzug an meinem Hals. Es war Asahina-san, die erleichtert seufzte. Sie dachte wohl das Gleiche. Wenn sie gesehen hätte, dass wir beide gemütlich im gleichen Futon schlafen würden, was hätte sie wohl gedacht? Die Frage verkniff ich mir lieber, denn im Moment war es wichtiger zu erklären was gerade vor sich geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato, es tut mir wirklich leid, dass ich dich schon wieder so plötzlich besuche. Wie auch immer, kannst du dir bitte unsere Geschichte anhören?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieviele hatte ihr mein anderes Ich im Nachbarzimmer schon erzählt? Die Geschichte der SOS-Brigade bis zum Tanabata-Fest kannte sie ja schon, oder? Also musste ich von da an weitermachen und ihr erzählen, was in der zweiten Hälfte des Jahres passiert ist. Vom melancholischen Frühling, in dem ich mich mit Haruhis Langeweile herumschlagen musste, bis zu meinen unaufhörlichen Seufzern während wir den Film drehten. Natürlich warst du auch mit dabei, Nagato. Du warst immer zur Stelle, wenn es Probleme gab. Und dann veränderte sich die Welt plötzlich, als ich vorgestern aufwachte. Ich wollte wissen, wieso alle ihre Erinnerung verloren hatten und ich gezwungen war mit Hilfe von Nagatos Notfall-Flucht-Programm hierher zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es würde eine Weile dauern wenn ich ins Detail ginge, also beschränkte ich mich auf die Kurzfassung, die ich schon Haruhi erzählt hatte. Ich übersprang die kleineren Details und konzentrierte mich auf die wichtigen Teile der Geschichte, was für dieses Mädchen mehr als genug gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;... so war das ungefähr. Und nun bin ich dank dir wieder hier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um meine Aussage mit einem Beweis zu unterlegen, nahm ich das zerknitterte Lesezeichen aus der Tasche meiner Jacke und überreichte es Nagato so, als würde ich einem Phantom einen Talisman geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm das Lesezeichen mit ihren Fingerspitzen, schaute sich das Blumenmuster an und studierte den Text auf der Rückseite, fast so, als wäre sie ein Archäologe, der gerade aus einer Felssohle der Kreidezeit einen LCD-Fernseher ausgegraben hätte. Es schien so, als würde sie für alle Ewigkeit die Wörter auf dem Lesezeichen untersuchen, also unterbrach ich sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was soll ich nun machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich ... ich würde gerne die temporale Anomalie rückgängig machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme von Asahina-san klang so nervös, als wolle sie gerade ihrem Traummann die Liebe gestehen. Wenn Nagato anwesend ist, verhielt sich Asahina-san selbst nach so vielen Jahren immer noch unsicher. Dachte ich jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato-san ... kannst du uns bitte helfen? Du bist die Einzige, die die veränderte Zeitebene wieder in ihren Originalzustand zurückversetzen kann. Ich bitte dich ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san faltete ihre Hände und schloss ihre Augen. Sie wirkte dabei so als würde sie gerade eine Gottheit anbeten. Oh große Göttin Nagato, auch ich bete zu dir und bitte dich um Gnade. Bitte lass mich in den Clubraum zurückkehren, damit ich weiterhin Asahina-san bewundern und ihren selbstgebrauten Tee genießen kann. Damit ich mit Koizumi Brettspiele spielen kann und damit ich dir, wenn du wieder wie eine Statue herumsitzt, beim Lesen zusehen kann. Ich nehme sogar in Kauf, dass Haruhi jedes Mal in den Raum hereinplatzt. Mehr wünsche ich mir gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato hob ihren Kopf und schaute direkt in den Himmel. Ich konnte verstehen, dass Asahina-san so nervös war, denn sie hatte Nagato nichts entgegenzusetzen und sie gehörte letztendlich einer anderen Gruppe an. Ich meine, gibt es überhaupt jemanden der Nagato das Wasser reichen kann? Nur Haruhi vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die perfekte Schalldämmung der Luxuswohnung sorgte dafür, dass absolut kein Echo zu hören war. Es war so leise, dass man den Eindruck bekam die Zeit wäre stehen geblieben. Nagato und ich tauschten Blicke aus, bis sie dann schließlich leicht nickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass es mich bestätigen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte sie. Bevor ich fragen konnte was sie bestätigen möchte, schloss sie ihre Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später öffnete sie wieder ihre Augen und schaute mich mit ihren schwarzen Obsidianen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht in der Lage zu synchronisieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte sie eilig und starrte mich dann an. Ihr Gesichtsausdruck hatte sich etwas verändert und diesmal bildete ich mir das nicht ein. Es war dieser Ausdruck, den sie schon zwischen Frühling und Sommer hatte, selbst Koizumi hatte diese Veränderung erkannt. Nagatos Ausdruck hat sich durch die Begegnung mit uns langsam verändert, obwohl das hier noch nicht die Nagato war, die ich vom Winter her kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre blassen, roten Lippen bewegten sich ein weiteres Mal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin nicht in der Lage auf meine temporale Variante aus jener Zeitebene zuzugreifen, da sie ein Kraftfeld aufgebaut hat, das selektiv meine Zugriffsversuche abwehrt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ich nicht verstand was sie meinte, stieg Unbehagen in mir auf. Heißt das, dass wir nichts machen können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato ignorierte meine Angst und fuhr fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber ich habe eine ungefähre Vorstellung von der Situation. Eine Wiederherstellung ist möglich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie strich sanft über die Wörter auf dem Lesezeichen und dann prasselten die Wörter wie Regentropfen während eines Wolkenbruches aus hier heraus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der temporale Umformer hat Suzumiya Haruhis Fähigkeit zur Erzeugung von Daten vollständig ausgenutzt und so einen Teil der Daten der Welt verändert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre gewohnt ruhige Stimme klang so beruhigend wie eine dieser Spieluhren, mit denen ich als Baby getröstet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deshalb besitzt die veränderte Suzumiya Haruhi nicht mehr die Fähigkeit Daten zu erzeugen. Außerdem existiert in jener Parallelwelt auch keine empfindungsfähige Datenintegrations-Entität mehr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstand nicht wirklich was sie meinte, aber es klang sehr ernst. Anscheinend hatte außer mir jeder, Haruhi eingeschlossen, einen neuen Satz Erinnerungen bekommen und nicht nur das: eine Mädchenschule wurde zu einer gemeinsamen Schule; ein Teil der Schüler der North High wurde in die andere Schule gepackt, während ihre Erinnerungen im Geheimen verändert wurden; der Beauftragte der &amp;quot;Organisation&amp;quot;, die Außerirdische Nagato und die Zeitreisende Asahina-san lebten nun alle ein anderes Leben; ach ja und Asakura war auch wieder da. Natürlich konnte sich auch niemand auf der North High an Haruhi erinnern. Und zu guter Letzt wurde nun sogar Nagatos Chef gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für ein Chaos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der temporale Umformer war mithilfe der von Suzumiya Haruhi gestohlenen Kräfte in der Lage genug Daten zu verändern, um die Erinnerungen über einen Zeitraum von 365 Tagen zu beeinflussen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten wurden alle Erinnerungen über den Zeitraum vom letzten Dezember - aus der Sicht der Zeitebene aus der ich kam - bis zum 17. Dezember in diesem Jahr vollständig verändert. Die Erinnerungen vom Tanabata vor drei Jahren - was heute ist - konnte der Übeltäter anscheinend nicht verändern. Nur deswegen war es möglich, dass sich Haruhi an mich erinnerte und ich dadurch in der Lage war hierher zu kommen. Aber wer ist dieser Dummkopf, der genau den gleichen Unsinn wie Haruhi treibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagatos Blick konzentrierte sich weiter auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um die Welt wieder in ihren normalen Zustand zu versetzen, muss jemand von hier zum 18. Dezember in drei Jahren reisen und das Wiederherstellungsprogramm genau nach dem Zeitpunkt aktivieren, an dem der temporale Umformer die Veränderung ausgeführt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also werden wir drei Jahre in die Zukunft reisen, nicht wahr? Und du wirst diejenige sein, die die Wiederherstellung ausführt, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann nicht gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nagato auf das Gästezimmer zeigte, verstand ich es sofort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann sie nicht alleine lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Nagatos Erklärung konnte sie selber keine Zeitreisen durchführen, solange sie damit beschäftigt war die Zeit im Raum, in dem Asahina-san und mein anderes Ich schliefen, anzuhalten. Im Tonfall einer automatischen Zeitansage sagte sie dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aktivere Notfall-Modus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was bedeutet das?&amp;quot; Ich wurde etwas nervös.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Harmonisierung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstand es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm langsam ihre Brille ab und umfasste sie mit ihren Händen. Und dann fing die Brille an zu schweben, als würde sie an einem unsichtbaren Faden hängen. Hätte das ein normaler Mensch gemacht, wäre ich wohl davon ausgegangen, dass sich an seinem Finger ein sehr dünner Faden befinden würde, aber Nagato würde natürlich niemals so was Normales machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rahmen und die Gläser begannen sich zu verzerren und sahen bald aus wie eine Art Strudel, bis sich die Brille von einem Augenblick auf den anderen in einen anderen Gegenstand verwandelt hatte. Ich habe diese Form schon mal gesehen, es war eine, die jedem Menschen Angst einjagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stellte zögernd fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es sieht wie eine sehr große Spritze aus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist korrekt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine farblose Flüssigkeit befand sich in der Spritze. Aber wer sollte sie abbekommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Wiederherstellungsprogramm muss in den Körper des temporalen Umformers injiziert werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Anblick der scharfen Nadel am Ende der Spritze musste ich mich instinktiv wegdrehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh ... gibt es da keine zuverlässigere Methode? Es tut mir ja leid das zu sagen, aber ich bin ein Laie wenn es um so was geht. Es wäre ziemlich schlimm wenn ich die falsche Stelle treffen würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagatos Augen, die wie ein LCD-Bildschirm funkelten, schauten auf die Spritze in ihrer Hand und sie sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist dem so?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie breitete ihre Hände wieder aus und die Spritze wurde ein weiteres Mal zu einem Strudel, um sich schließlich in ein anderes Objekt zu verwandeln. Als ich die Form des Gegenstands sah, seufzte ich erleichtert auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch ein Gegenstand der für Aufruhr sorgen wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal war es eine Pistole aus rostfreiem Stahl mit einer kleinen Düse an der Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm die kleine, glänzende Metallwaffe, die aussah wie eine brandneue Spielzeugpistole, in ihre Hand und überreichte sie mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Wahrscheinlich mit ihr Kleidung zu penetrieren ist sehr hoch, aber wenn möglich ist es besser sie direkt auf der Haut des Zieles abzufeuern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist mit Patronen? Sind da echte Patronen drinnen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sah eher wie eine Aluminium- oder Plastikpistole aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Pistole besitzt eine kleine Nadel, in der sich das Programm befindet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit so einem Ding fühlte ich mich irgendwie besser als mit einer riesigen Spritze. Ich nahm die Pistole und wunderte mich wie unglaublich leicht sie war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach ja ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stellte endlich die Frage, die ich mich lange Zeit nicht traute zu fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer ist der Übeltäter? Wer ist derjenige, der die Welt verändert hat? Wenn es nicht Haruhi ist, wer dann? Sag es mir bitte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hörte Asahina-san leise seufzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato öffnete langsam ihren Mund und nannte mir ruhig und ohne eine Miene zu verziehen den Namen des Verantwortlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Equinox</name></author>
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	<entry>
		<id>http://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Suzumiya_Haruhi:Band4_Kapitel4&amp;diff=37446</id>
		<title>Suzumiya Haruhi:Band4 Kapitel4</title>
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		<updated>2008-11-15T09:44:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Equinox: New page: === Kapitel 4 ===  Ich denke jeder der die gleiche Erfahrung gemacht hat, wird wissen wie unheimlich es ist alleine im Dunkeln durch die Schule zu laufen.  Ich hängte meine Jacke über di...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Kapitel 4 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke jeder der die gleiche Erfahrung gemacht hat, wird wissen wie unheimlich es ist alleine im Dunkeln durch die Schule zu laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hängte meine Jacke über die Schulter und ging langsam aus dem Clubraum. Als ich mich in Richtung Treppe begab, versuchte ich wie ein Ninja keine unnötigen Geräusche zu machen und jedes Mal bevor ich um eine Ecke bog, versicherte ich mich erst, dass dort niemand auf mich wartete. Das war wirklich aufreibend! Ich hatte keine Ahnung welchen Tag wir heute hatten, aber es wäre sehr ungünstig, wenn mich irgendein Lehrer auf Wache gesehen hätte. Ich wüsste nicht mal, wie ich ihm das hier erklären sollte - ehrlich gesagt wünschte ich jemand würde mir erklären was hier gerade passierte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich die schwüle Luft schon eine längere Zeit ertragen musste, erreichte ich endlich schweißgebadet die Eingangshalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was haben wir denn da ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich und öffnete danach mein Schuhfach. Darin befanden sich die Schuhe von jemand anderen - ich war ziemlich sicher, dass es nicht meine waren. Dass jemand nur das Fach verwechselt und aus Versehen meine Schuhe genommen hatte, schloss ich schnell aus. Es war mitten im Sommer, also muss ich wieder in eine Parallelwelt gesprungen sein – wirklich beeindruckend was für  eine Phantasie ich habe. Der Besitzer dieses Schuhfaches war jedenfalls nicht ich, sondern jemand aus dieser Parallelwelt. Ich war nicht so überrascht wie ich es eigentlich sein sollte, denn entweder hatte ich mich an das alles schon gewöhnt oder stand diesen überwältigenden Ereignissen längst gleichgültig gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man nichts machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es unangebracht die Schuhe für drinnen außerhalb der Schule zu tragen, aber ich hatte keine andere Wahl. Ich wollte diese Schule so schnell wie möglich verlassen. Wie erwartet war die Eingangstür nachts verschlossen, also begab ich mich zu einem der Fenster in der Nähe, öffnete dessen Schloss und hob das Fenster vorsichtig an. Langsam atmete ich die Nachtluft ein und sprang aus dem Fenster, genau auf die steinernen Stufen, auf denen mich Haruhi aufgeweckt hatte, als wir uns in der geschlossenen Parallelwelt befanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich etwa zehn Sekunden gewartet hatte und mir sicher war, dass niemand mich sehen konnte, ging ich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war draußen genauso heiß wie in der Schule. Diese typische schwüle japanische Sommerhitze. Und da ich gerade aus dem eiskalten Winter kam, entschlossen sich meine Schweißporen mich regelrecht in Schweiß zu baden. Ich wischte ihn mir mit meinem langärmeligen Hemd aus dem Gesicht und ging zum Schultor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss der Schule für ihren nicht vorhandenen Sicherheitsdienst danken - es reichte aus über den Zaun zu klettern und schon war ich draußen. Ganz einfach. Nachdem ich den Zaun überwunden hatte, nahm ich meine Jacke, die ich vorher über den Zaun geworfen hatte, wieder mit und dachte beim Betrachten des Sternenhimmels darüber nach, was ich als nächstes machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle stand herauszufinden welches Datum wir hatten, da zwischen der Vergangenheit und Zukunft sicherlich ein großer Zeitunterschied lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich entschloss mich erstmal den Hügel runterzulaufen, denn auf dem Weg nach unten sollte es einen kleinen Laden geben. Den Gedanken einen der Einwohner zu fragen: &amp;quot;Welches Jahr und welchen Monat haben wir heute?&amp;quot; verwarf ich schnell, denn dann hätte ich wohl damit rechnen müssen, dass er mich für einen dieser verrückten High-School-Schüler hält und mich von den netten Leuten in den weißen Kitteln abholen lässt. Also versuchte ich lieber das Datum auf eigene Faust herausfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber es ist wirklich ziemlich heiß ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir war ja schon alleine durch die Winteruniform heiß, aber nun klebte sogar meine Hose durch den ganzen Schweiß an den Beinen. Das war der Moment, an dem anfing den Erfinder dieser synthetischen Fasern wirklich zu hassen. Ach ja, warm hält diese Winteruniform einen natürlich auch nicht; sie wurde nur gemacht um gut auszusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund warum ich mir über so was Gedanken machte war, dass mein Gehirn wieder anfing normal zu arbeiten. Anstatt im Winter frierend auf den Beginn des Frühlings zu warten, ziehe ich es vor mich über den heißen Sommer zu beschweren, während ich mich dabei mit einem Fächer abkühle. Davon mal abgesehen ist in meinem ersten Sommer auf der High School so einiges passiert, das zwar geistig und körperlich sehr anstrengend war, aber nachdem ich es erstmal hinter mir hatte, schon gar nicht mehr so schlimm erschien. Und immerhin konnte ich Asahina-san in einem Schwimmanzug bewundern. Dabei fällt mir auf, dass wir bis jetzt keine SOS-Brigaden-würdige Aktivitäten im Winter hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Kopf voll mit dem Geschmack des Eintopfes, den ich so vermisste, ging ich den Abhang hinunter. Nach 15 Minuten sah ich endlich ein beleuchtetes Schild. Es war der kleine Laden, den ich ab und zu aufsuchte, um mir einen kleinen Snack für den Heimweg mitzunehmen. Ich wusste nun zumindest, dass die aktuelle Uhrzeit vor dem Zeitpunkt liegen muss, an dem der Laden schließt, denn er war noch offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeduldig warte ich darauf, dass sich die automatische Tür öffnete und schaute mich erstmal draußen um. Es dauerte eine Weile, bis ich mich an die Kühle der Klimaanlage gewöhnte und so nutzte ich die Zeit, einen Blick auf die Analoguhr an der Wand zu werfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Uhr dreißig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Sonne schon untergegangen war, musste es acht Uhr dreißig nachts sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist mit dem Datum? Welches Jahr hatten wir? Es gab eine Menge Zeitungen auf dem Regal und jede von ihnen würde genügen. Ich nahm mir willkürlich eine der Sportzeitschriften und blätterte sie hastig durch. Es war egal was da stand, selbst wenn ich eine dieser billigen Boulevardzeitschriften in den Händen hielt, würden sie nicht so weit gehen das Datum oben auf der Seite zu fälschen, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr fuhr mit meinen Augen bis zu einer bestimmten Stelle und dann sah ich es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Zahlen, über die einige Leute sicherlich sehr glücklich sein würden, waren zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welches Jahr hatten wird? Als ich das Datum oben auf der Seite bestätigte, wirkte es fast so, als wolle ich die Zeitschrift aufsaugen. Der Verkäufer sah mich ziemlich genervt an, aber das war mir zu diesem Zeitpunkt völlig egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich starrte immer und immer wieder auf die vierstellige Nummer. Wenn ich das Jahr aus dem ich gekommen war - dort wo wir immer noch den kalten Dezember hatten – von der Jahreszahl auf dieser Zeitschrift abziehen würde ... selbst ein Kind könnte diese einfache Matheaufgabe lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist es also, Nagato ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hob meinen Kopf und seufzte schwer, während ich an die Decke starrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fröhlich romantische Tanabata-Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute war der 7. Juli vor 3 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanabata vor drei Jahren ... was ist an diesem Tag passiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tanabata &amp;quot;dieses Jahres&amp;quot; war wie eine Rhapsodie; wir hatten gerade unsere Wünsche aufgeschrieben und an Bambusstäben aufgehängt, als mich Asahina-san dazu einlud, mit ihr in die Vergangenheit zu reisen - genau zum heutigen Tag. Danach traf ich Asahina-sans ältere Version, die mich dazu drängte noch in jener Nacht zur East Junior High zu gehen. Und so begegnete ich einer uns allen wohlbekannten Siebenklässlerin, die gerade dabei war über einen Zaun zu klettern und mich mehr oder weniger dazu zwang, ihr dabei zu helfen mit weißer Kreide eine Nachricht fürs All auf den Sportplatz zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später brachte mich Asahina-san (klein), die ihr Gerät zum Zeitreisen (genannt ZEZG) verloren hatte, zu Nagatos hochklassiger Wohnung, wo wir beide uns für drei Jahre schlafen legten, um wieder in die Zeit zurückzukehren, aus der wir kamen …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bedeutet ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war leichter als eine einfache Matheaufgabe. Ich musste nichts anderes tun als genau das zu wiederholen, was ich damals gemacht hatte. Das ist es! Ich hab endlich raus was ich machen muss, damit in diese verrückte Welt wieder Ordnung einkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die einzige Möglichkeit, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Beine zitterten ziemlich stark, nicht weil ich Angst hatte, sondern vor Aufregung, denn mir war nun klar, dass etwas Wichtiges getan werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tanabata vor drei Jahren. Die East Junior High. Die mysteriösen Zeichen. John Smith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was auf den ersten Blick zusammenhangslos erschien ergab nun einen Sinn. Endlich erkannte ich es. Dabei war es eigentlich so einfach. Ich sagte noch mal das Gleiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bedeutet ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie&amp;quot; sind &amp;quot;hier&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verführerische Asahina-san (groß) und Nagato Yuki im Standby-Modus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Personen die mir helfen konnten waren hier in dieser Zeitebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich die Zeitschrift auf den Boden warf und aus dem Laden stürmte, dachte ich nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich an das erste Mal, als ich vor drei Jahren hier ankam. Asahina-san (klein) hatte mich auf der Bank im Park nahe der Kouyouen-Station aufgeweckt und mir gesagt: &amp;quot;Es ist ungefähr neun Uhr in der Nacht.&amp;quot; Wenn ich ungefähr eine halbe Stunde rennen würde, sollte ich rechtzeitig ankommen. Das Problem war nur, dass ich nicht wusste, ob der Übeltäter diese Zeitebene verändert hatte. Wenn es Veränderungen gäbe, dann würde ich hier mein anderes Ich nicht anfinden. Aber unabhängig davon musste ich entweder Asahina-san (groß) treffen oder Nagato in ihrer Luxuswohnung aufsuchen; oder beide hintereinander. Das bedeutet es gab zwei Möglichkeiten und ich musste mich für eine entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato würde die ganze Zeit in ihrer Wohnung sein, es spielte also keine Rolle wann ich sie aufsuche, aber Asahina-san (groß) konnte ich nur an einem ganz bestimmten Zeitpunkt im Park antreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als Lehrerin gekleidete, erwachsene Asahina-san war diejenige, die mir einen Rat wegen der Sache mit &amp;quot;Schneewittchen&amp;quot; gegeben hatte und eilte danach ziemlich schnell zurück in eine noch viel weiter entfernte Zukunft, als die, aus der die mir bekannte Asahina-san stammt. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als sie ihrem jüngeren Ich fröhlich lachend in die Wange kniff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Asahina-san muss mich kennen, daran bestand kein Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Park nicht weit vom Bahnhof entfernt ist, waren kaum Leute zu sehen. Das lag vermutlich daran, dass es schon sehr spät war und man befürchten musste, dass in der Gegend irgendwelche suspekten Gestalten herumlungern würden. Ist das nicht der passende Ort für alle Arten von Freaks, fragte ich mich ... das Gleiche dachte ich schon, als ich während des Tanabatas diesen Park aufsuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spektakulärer Auftritt kam für mich nicht in Frage, deshalb ging ich fernab des Weges im Dunkeln die Mauer entlang. Obwohl die Bezeichnung &amp;quot;Mauer&amp;quot; vielleicht etwas übertrieben ist, denn die Wand ging mir nur bis zur Taille. Auf ihr war ein Drahtzaun gespannt und unzählige Büsche jedweder Art umgaben sie. Es war sehr einfach sich hier zu verstecken, selbst am Tag, und in der Nacht erst recht, obwohl ich vorsichtig sein musste, dass mir keine Fußgänger von hinten skeptische Blicke zuwarfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich an die Stelle mit der Bank, an der ich damals aufwachte und bewegte mich entlang der Wand langsam dorthin, um einen passenden Platz zum Verstecken zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war fast neun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme an, dass was ich tat nennt man Voyeurismus. Als ich meinen Kopf aus den Büschen erhob, sah ich endlich das was ich sehen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist die Richtige.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es fühlte sich an, als ob ich einen Film mit mir als Hauptdarsteller ansehen würde. Und es fühlte sich so an, als würde ich mich selber aus den Augen eines Dritten in einer Traumlandschaft sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber wie soll ich das erklären ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Schauer ergoss sich das Licht der Lampen über die Bank und obwohl sie etwas entfernt war, konnte ich klar erkennen, dass die beiden Personen auf ihr Uniformen der North High trugen. Es war genauso wie damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich aus der Vergangenheit und Asahina-san (klein) saßen auf der Bank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere Ich lag mit seinem Kopf auf Asahina-sans Schoß und schlief. Und ungelogen, als ich dort damals lag, hatte ich Träume über die es sich zu schwärmen lohnt. Wie könnte jemand überhaupt gut schlafen, wenn er nicht mal auf dem schönsten Kissen der Welt süße Träume hätte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als Kissen benutze Asahina-san schaute mir ab und zu beim Schlafen zu, blies mir ins Ohr oder spielte damit herum. Mann, ich war wirklich eifersüchtig ... Moment, kann man auf sich selber eifersüchtig sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Augenblick spürte ich wirklich den Drang mein anderes Ich zur Seite zu schieben und seinen Platz einzunehmen, aber letztendlich entschloss ich mich dieses Gefühl zu unterdrücken. Das Ich in dieser Zeitebene hatte mich nicht gesehen. Wäre ich aus dem Gebüsch herausgestürmt, hätte das nur für unnötige Komplikationen gesorgt ... nicht wahr? Jemand hatte das Raum-Zeit-Kontinuum sowieso schon durcheinander gewirbelt; ich wollte es nicht noch weiter ins Chaos stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unterdrückte ich diesen irrationalen Impuls meines Körpers und spielte weiter den Spanner. Je mehr ich darüber nachdachte, desto stolzer wurde ich darauf, dass ich mich in so einer Situation so lange Zeit zusammenreißen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Gedanken fuhr ich mit meiner Observation fort. Asahina-san bewegte ihre kirschroten Lippen und sagte etwas, während mein anderes Ich sich leicht bewegte und dann langsam aufwachte. Es war nicht möglich von dort wo ich mich versteckte zu hören was Asahina-san gesagt hatte, aber ich konnte mich sehr gut daran erinnern, dass es die Worte: &amp;quot;Oh, du bist aufgewacht?&amp;quot; gewesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Asahina-san eine Weile mit &amp;quot;mir&amp;quot; gesprochen hatte, wurde sie müde und legte ihren Kopf auf &amp;quot;meine&amp;quot; Schulter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Busch hinter der Bank wackelte und dann erschien sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie trug eine weiße, langärmelige Bluse und einen blauen Mini-Rock. Wie könnte ich diesen an eine Lehrerin erinnernden Aufzug jemals vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ende Mai schrieb sie mir eine Nachricht, in der sie mich darum bat sie zu treffen und gab mir später den Hinweis mit &amp;quot;Schneewittchen&amp;quot;. Sie hatte mir sogar von ihrem sternförmigen Muttermal erzählt. Und dann, an diesem Tag als das Tanabata-Fest stattfand, lies sie Asahina-san (klein) einschlafen und führte mich zu Haruhi, bevor sie verschwand ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erwachsene Version von Asahina-san.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war unschwer zu erkennen, dass Asahina-san (groß) aus einer noch viel weiter entfernten Zukunft stammte als ihr jüngeres Gegenstück, denn sie ist im Laufe der Zeit nicht nur größer geworden, sondern ihr ganzer Körper hatte sich prächtig entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war genauso wie damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ja am Tanabata vor drei Jahren selber hier gewesen und vor meinen Augen spielte sich genau das ab, an was ich mich erinnern konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie eine Weile mit &amp;quot;mir&amp;quot; gesprochen hatte, kniete sich Asahina-san (groß) runter, um Asahina-san (klein) leicht zu zwicken und dann zu streicheln. Daraufhin stand sie wieder auf und sagte etwas zu &amp;quot;mir&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es war ihre Aufgabe dich hierher zu bringen und von nun an ist es meine Aufgabe dich zu führen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder so was in der Art ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke das war es, was sie gesagt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem mein anderes Ich Asahina-san (groß) mit offenem Mund zugehört hatte, machte sie sich auf den Weg und verschwand aus dem Schein der Straßenlampen. Erst jetzt wurde mir klar, dass sie in Richtung des Ausgangs ging, der entgegengesetzt von dem liegt, der zur East Junior High führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich&amp;quot; blieb zurück und konnte, von Asahina-sans (groß) Ausführungen beeindruckt, nichts anderes tun als Asahina-san (klein) beim Schlafen zuzusehen, während &amp;quot;ich&amp;quot; dabei über etwas nachdachte. Ich versuchte mich zu erinnern, über was &amp;quot;ich&amp;quot; nachgedacht hatte, aber ich gab nach ein paar Sekunden auf in der Vergangenheit zu schwelgen, da ich Asahina-san (groß) nicht aus den Augen verlieren wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sprang aus dem Gebüsch hinter dem ich mich versteckte und ging schnell durch den Park. Es gab keinen Grund mich länger zu verstecken, denn ich bin damals meinem anderen Ich nicht über den Weg gelaufen. Zu dieser Zeit wusste &amp;quot;ich&amp;quot; ja auch nicht, dass mein anderes Ich sich auch in dieser Zeitebene aufhielt. Das macht Sinn, denn mein damaliges Ich hätte sich sicherlich nicht vorstellen können, wie stark das Raum-Zeit-Kontinuum in meiner Zeitebene in Mitleidenschaft gezogen wurde. Es war also unnötig sich noch Gedanken um &amp;quot;mich&amp;quot; zu machen, der damit beschäftigt war Asahina-san (klein) auf seinem Rücken zu tragen und sich um ganze andere Dinge Gedanken machte. Ich entschloss mich wegzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der nächsten Ecke sah ich sie, etwa hundert Meter entfernt. Um genau zu sein sah ich ihren Rücken, denn sie entfernte sich von mir. Die klackenden Geräusche ihrer hochhackigen Schuhe klangen melodisch. Sie schien nicht in Eile zu sein - das passte mir, denn ich war es. Wenn ich sie nun verlieren würde, dann wüsste ich nicht, wieso ich mir diese ganze Mühe gemacht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging etwas schneller, um die Entfernung zu ihr zu verkürzen. Unter dem gedämpften Licht schienen ihre langen Beine und ihr langes Haar beinahe zu glitzern. Obwohl ich nur ihren Rücken sehen konnte, war ich sicher, dass sie es war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte nicht lange bis ich sie erreichte und sie rufen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stoppte, womit auch die klackenden Geräusche ihrer hochhackigen Schuhe aufhörten. Die weichen, braunen Haare wirbelten über ihren Rücken und wie in Zeitlupe begann sie sich langsam umzudrehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte mich, was sie sagen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh? Haben wir uns nicht eben erst voneinander verabschiedet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bist du mir etwa die ganze Zeit gefolgt? So was darfst du doch nicht machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
He, wo ist mein anderes Ich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich war es nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Guten Abend, Kyon-kun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ging durch den Kopf, dass ihr hübsches Gesicht genauso war wie ich es in Erinnerung hatte, als sie mich mit einem breiten Lächeln begrüßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sh_v04_ch4_01.jpg|thumb|&#039;&#039;Mir ging durch den Kopf, dass ihr hübsches Gesicht genauso war wie ich es in Erinnerung hatte, als sie mich mit einem breiten Lächeln begrüßte..&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist eine Weile her. Zumindest für &#039;dich&#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erwachsene Asahina-san zwinkerte nachdem sie das sagte. Es war tatsächlich das Lächeln, das ich vor fünf Monaten gesehen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Gesichtsausdruck eines Kindes sagte Asahina-san:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gott sei Dank treffen wir uns hier wieder. Wenn ich ehrlich bin war ich schon etwas besorgt, dass ich etwas falsch gemacht habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin immer noch ziemlich ungeschickt&amp;quot;, sagte Asahina-san und streckte dabei niedlich ihre Zunge heraus. Es war so eine bezaubernde Aktion, dass sie ausreichte, um die Knochen im Körper zum Schmelzen zu bringen. Aber wäre ich jetzt in einen Haufen Staub zerschmolzen, dann hätte ich alles verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Asahina-san wusste was ich machen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuchte meine Zunge, die anscheinend ein Eigenleben besitzt, unter Kontrolle zu halten und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san, Sie wussten also, dass ich kommen würde ... Sie wussten, dass ich in diese Zeitebene und an diesen Ort zurückkehren würde, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, Asahina-san nickte, &amp;quot;denn das hier ist ein vorbestimmtes Ereignis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;An dem Tag des Tanabata-Festes brachte mich die kleine Asahina-san zum Tanabata drei Jahre zuvor ... also heute. Sie müssen diejenige gewesen sein, die alles in die Wege geleitet hat, habe ich Recht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, das war eine Voraussetzung. Sonst würdest du jetzt nicht hier sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das leuchtete mir ein, denn wenn ich nicht zur East Junior High gegangen wäre, dann hätte ich auch nicht dieses Graffiti zeichnen können und folglich hätte Haruhi auch nie meinen (falschen) Namen &amp;quot;John Smith&amp;quot; erfahren. Das würde natürlich bedeuten, dass die Haruhi im ersten Jahrgang der Kouyouen-Schule auch nichts von diesem Namen wissen könnte. Mit anderen Worten wäre es für mich unmöglich gewesen die Verbindung zu erkennen, denn außer dem Namen gab es zwischen mir und der jungen Haruhi keine andere Verbindung. Demzufolge hätten wir Fünf uns nicht im Clubraum versammeln können und das Fluchtprogramm wäre nicht ausgeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Moment kam in mir eine Frage auf. Der andere John Smith ... könnte es sein!?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das bist du gewesen, Kyon-kun. Das aktuelle Du.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san schenkte mir ein Lächeln, das so schön wie weiße Rosen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist ein wenig anstrengend im Stehen zu reden. Lass uns einen Platz zum Hinsetzen finden. Wir haben noch etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft ihres Lächelns reichte aus, um alle Anspannung und Verwirrung aus mir zu vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Asahina-san hier war, musste das heißen, dass die Zukunft immer noch existierte. Nicht die chaotische Zukunft nach dem 18. Dezember, sondern die mir bekannte Zukunft aus der Haruhi, Asahina-san (klein) und ich stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es musste einen Weg geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde wieder etwas zuversichtlicher und fühlte mich erleichtert. Als ob sie diese Zuversicht noch steigern wollte, fuhr Asahina-san fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von nun an wird es meine Aufgabe sein dich zu führen. Aber danach bist du auf dich alleine gestellt. Ich halte mich dann zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darauf folgte ein Zwinkern, das ausreichte, um meine Knie weich werden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kehrten in den Park zurück und setzten uns auf die Bank, auf der vor kurzem noch &amp;quot;Ich&amp;quot; und Asahina-san (klein) saßen. Bevor sich Asahina-san (groß) hinsetzte, strich sie über die Bank, als würde es sich um ein Andenken von ihren Vorfahren handeln. Ich versuchte genauso ernst zu schauen und setzte mich langsam hin. Die Bank war immer noch warm, es war die Körperwärme von Asahina-san (klein) und meinem anderen Ich, die vor fünf Monaten drei Jahre in die Vergangenheit gereist waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fragte hastig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist etwas mit dem Fluss der Zeit passiert? Mir ist klar, dass die Zeitebene von der ich komme mit diesem Tanabata verbunden ist. Sonst wäre es nicht möglich, dass ich hier hätte ankommen können. Also, Asahina-san ... bedeutet das, dass es zwischen der Zukunft aus der Sie kommen und der veränderten Zukunft aus der ich komme keine Verbindung gibt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann dir die Einzelheiten nicht erklären.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dachte ich mir, mal wieder Geheimsache, was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san schüttelte ihren Kopf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es würde zu kompliziert sein, dir das zu erklären. Unsere STC-Theorie basiert auf bestimmten Konzepten, die man kaum mit Sprache vermitteln kann. Erinnerst du dich noch daran, als ich dir das erste Mal erzählt habe, dass ich aus der Zukunft komme?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich konnte ich das. Wir saßen beide zusammen am Ufer des Flusses, während hinter unserem Rücken die Blüten der Kirschbäume herunterfielen, als Asahina-san, von der ich dachte sie wäre nichts anderes als eine süße Schülerin aus einer der höheren Klassen, mir die erschütternde Wahrheit offenbarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich damals nicht gesagt, dass ich dir nichts erklären kann, was du kaum verstehen würdest? Darum geht&#039;s. Jeder Versuch dir alles zu erklären, hätte dich nur noch mehr verwirrt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san klopfte sanft gegen ihren Kopf und zwinkerte gleichzeitig. Egal was für Kleinigkeiten es sind, alles was sie macht ist einfach nur sexy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieses Konzept kann über Sprache nicht vermittelt werden, das geht nur über andere Wege. Verstehst du?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, tat ich nicht. Es wirkte fast so, als wolle Asahina-san einem Kindergartenschüler das Rechnen beibringen, so hoffnungslos war der Fall und ich fühlte mich sowieso schon schwindelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, aber bald wirst du es verstehen. Ganz sicher. Mehr kann ich dir im Moment nicht sagen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald wirst du es verstehen. Wann hatte ich das schon mal gehört? Genau, es war Nagato. Nagato hatte mir dasselbe schon mal gesagt ... Nein, Moment ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistesblitz ging mir auf, als ich folgendes sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor den Sommerferien ... das was Nagato sagte, als wir gerade mit dieser riesigen Grille zu tun hatten ... es ging darum, dass Computer in der Zukunft nicht mehr so sind wie heute, kann es sein ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wow, ich bin beeindruckt. Du kannst dich noch daran erinnern? Du hast Recht, das Gegenstück zu Computern oder dem so genannten Internet in deiner Zeitebene, äh ... es existiert in meiner Zeit nicht mehr, jedenfalls nicht im materiellen Sinne, sondern nur noch als etwas Immaterielles in unseren Gehirnen. Das gilt auch für das ZEZG.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses &amp;quot;Gerät&amp;quot;, das man eigentlich nicht verlieren kann, aber das doch verloren ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und mit diesem Gerät kann man durch die Zeit reisen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist ein Zeitebenen-Zerstörungsgerät.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das nicht eigentlich Geheimsache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Für mein damaliges Ich ja, aber für mein aktuelles Ich wurden die Regeln etwas gelockert. Ich bin nur deswegen hier, weil ich sehr hart gearbeitet habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san klopfte sich stolz auf die Brust, ihre Bluse stand kurz davor aufzuplatzen. Vor meinen Augen tauchten Körpermaße auf, die jedem Naturgesetz trotzten und ich wäre bei diesem Anblick wohl normalerweise ins Reich der Träume weggetreten, aber ich war nicht in der Stimmung, um mich von diesem Augenschmaus beeindrucken zu lassen. Also fragte ich weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was ist die Ursache der Veränderung? Ich weiß, dass sich die Zukunft die ich kenne verändert hat, aber wann hat das angefangen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das solltest du Nagato in dieser Zeitebene fragen. Ich kann dir nur soviel sagen: Die Veränderungen deiner Zeitebene begannen vor drei Jahren, am Morgen des 18. Dezembers.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hieß aus meiner Sicht heute in zwei Tagen. Die Zeitebene hatte sich also verändert. Das bedeutet ... ich versuchte mich noch mal an die beiden Möglichkeiten zu erinnern, die Koizumi genannte hatte. Anscheinend war die Theorie, dass ich mich immer noch in meiner Realität befinde, die Richtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das stimmt. Über Nacht wurden die STC-Dateien ... Nein, ich sollte lieber sagen die gesamte Welt wurde verändert. Nur deine Erinnerungen blieben unangetastet. Es gab ein starkes Zeitbeben, das so stark war, dass seine Auswirkungen selbst in der fernen Zukunft noch messbar gewesen sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte nicht sagen, dass ich nicht neugierig gewesen bin, was sich hinter den Begriffen STC oder Zeitbeben versteckt, aber ich hatte einfach nicht die Zeit mir über solche unwichtigen Dinge Gedanken zu machen, da es andere Fragen gab, die mir auf dem Herzen lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san, heißt das, dass Sie, um diese große Veränderung in der Zukunft beheben zu können, sogar meine Hilfe brauchen und deswegen hier auf mich gewartet haben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann das nicht alleine&amp;quot;, sagte sie mit ernster Miene, &amp;quot;Nagato muss mir dabei helfen. Natürlich brauche ich auch deine Hilfe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wer ist der Verantwortliche? Eigentlich kann es doch nur Haruhi sein, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san hörte auf zu lächeln und wurde ernst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist nicht Suzumiya-sans Schuld. Jemand anderes ist dafür verantwortlich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;War es irgendjemand den ich nicht kenne? Jemand aus einer Parallelwelt oder so ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san unterbrach mich und schaute dabei ziemlich bekümmert zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es war jemand, den du sehr gut kennst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Asahina-san auf ihre Uhr geschaut hatte, sagte sie, dass noch etwas Zeit ist und begann in Erinnerungen über die Zeit in der SOS-Brigade zu schwelgen. Ich hatte das alles erst in diesem Jahr erlebt, aber für sie musste es schon viele Jahre her sein. Und so erinnerten wir uns ... daran, als Haruhi uns in den Clubraum schleppte; wie Haruhi Asahina-san dazu zwang ein Bunny-Girl-Kostüm zu tragen; an die Wünsche am Tanabata; an die Krimigeschichte auf der einsamen Insel; an die Yukatas, die wir während des O-Bon-Festes trugen; daran, dass wir in der Sommerferien zusammen die Hausaufgaben gemacht haben; an das was alles passiert ist, als wir den Film gedreht haben ... als meine Erinnerungen nach und nach wieder auflebten, wurde die Stimme von Asahina-san immer leiser und leiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war schon gespannt zu erfahren, was die Zukunft für mich bereit hielt und hoffte, dass Asahina-san sich irgendwann versprechen würde, aber sie vermied es zu viel zu verraten und blieb beim Small Talk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Selbst wenn es ganz schön anstrengend gewesen ist, sind das schöne Erinnerungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Satz schloss Asahina-san das Gespräch ab und schaute mich schweigend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte darüber nach was ich sagen sollte, als ich etwas Weiches und Warmes auf meiner Schulter spürte. Es war Asahina-sans Kopf. Was hatte das zu bedeuten? Ich hätte das Gewicht, das auf meiner Schulter lastete, am liebsten mit Gold aufgewogen, so sehr stimulierten der Druck und Asahina-sans süßlicher Duft die wildesten Phantasien in meinem Kopf. Es fiel mir schwer überhaupt noch klar zu denken. Wollte sie mir mit diesem Annäherungsversuch irgendetwas sagen? Erwartete sie von mir eine Reaktion? Asahina-san lag weiterhin mit geschlossenen Augen auf meiner Schulter und sagte nichts, aber ich hatte das Gefühl, dass sich ihre kirschroten Lippen trotzdem bewegen würden. Es schien so, als ob sie etwas flüstern würde, aber was war es?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte es sein ... ich fing wieder an zu tagträumen. Wäre es möglich, dass diese Asahina-san auch einschläft, nur damit noch eine weitere Asahina-san auftauchen würde und mir wieder etwas Geheimnisvolles erzählen könnte? Und so würde ich für immer an diesem Ort bleiben und unzählige Asahina-sans aus unterschiedlichen Zeitebenen treffen ... Verdammt, meine Gedanken wurden wie die Wäsche in der Waschmaschine durcheinander gewirbelt, immer und immer wieder im Kreis. Was dachte ich da eigentlich? Könnte jemand mir das mal sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san lehnte sich ungefähr eine Minute an mich und dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He he.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lächelte, als ob sie meine Gedanken gelesen hätte und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist gleich soweit. Lass uns losgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stand auf als wäre nichts passiert und, obwohl es eigentlich schade war, hatte ich keine andere Wahl als in die Wirklichkeit zurückzukehren. Sie hatte Recht, es wurde Zeit aufzubrechen. Äh ... wohin eigentlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum zweiten Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Asahina-sans Uhr war es zehn Uhr in der Nacht. Das war der Zeitpunkt, als &amp;quot;ich&amp;quot;, in der Rolle des Komplizen einer bestimmten Siebenklässlerin, gerade damit fertig wurde, Graffiti auf den Sportplatz der East Junior High zu zeichnen. Kurze Zeit später hielt &amp;quot;ich&amp;quot; die Hand einer schluchzenden Asahina-san (klein), als wir Nagatos Wohnung betraten. Es war der Moment, als die Zeit für &amp;quot;mich&amp;quot; drei Jahre lang anhielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit Nagato einen Besuch abzustatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber vorher ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san sagte mit einem strahlenden Lächeln, das jedes Herz zum Klopfen bringen könnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist da noch etwas, das du machen musst, nicht wahr?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich ein kleines Stück durch den Park gegangen war, erreichte ich ein Wohngebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hielt mich an Asahina-sans Anweisungen und ging in eine kleine Gasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor mir auf dem dunklen Weg rannte eine kleine Gestalt, deren winzige Arme und Beine, die aus dem kurzärmeligen T-Shirt und der Shorts herausragten, wild durch die Gegend wirbelten, und entfernte sich blitzschnell immer weiter von mir, während ihr Haar hin und her flatterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gestalt im T-Shirt drehte langsam ihren Kopf. Nachdem ich mir sicher war, dass sie mich bemerkt hatte, schrie ich so laut es ging:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gib gut Acht auf den John Smith, der mal die Welt erschüttern wird!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie warf mir einen kurzen Blick entgegen, drehte sich ziemlich genervt um und ging dann weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich dachte sie, dass sie mich auf der North High sowieso finden würde, deswegen machte sie keine Anstalten stehen zu bleiben. Ich schaute noch eine Weile den flatternden mittellangen, schwarzen Haaren hinterher und fügte dann leise hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bitte erinnere dich daran, Haruhi. Du musst dich an den Namen John Smith erinnern ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich betete von ganzem Herzen zur zwölfjährigen Haruhi, die vermutlich die East Junior High noch eine ganze Weile auf den Kopf stellen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte vergiss nicht, dass ich hier gewesen bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kannte den Weg zur Luxuswohnung wie meine Westentasche, also hätte ich wohl selbst mit geschlossenen Augen dorthin laufen können. Ich hob meinen Kopf und schaute zum Gebäude, das ich erst vor ungefähr zwanzig Stunden besucht hatte, während Asahina-san hinter mir lief. Obwohl wir immer noch draußen waren, hatte Asahina-san ihren schönen Körper schon längst versteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kyon-kun, ich möchte dich um etwas bitten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war gar nicht nötig, dass sie mich so energisch um einen Gefallen bat, denn es gab keinen Grund ihre Bitte abzuschlagen. Selbst wenn sie nicht die Asahina-san aus meiner Zeitebene war; wer bei klarem Verstand würde sich weigern ihr jeden Wunsch zu erfüllen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, aber ich fühle mich in Nagatos Gegenwart immer noch etwas komisch ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich daran, dass Asahina-san (klein) sich schon im Clubraum immer so distanziert verhalten hat und auch als wir das letzte Mal vor Nagatos Wohnblock standen war es so. Mal abgesehen von Haruhi, war Koizumi der einzige, der sich in Anwesenheit von Außerirdischen oder Zeitreisenden nicht unwohl fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist schon in Ordnung. Ich verstehe das.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich verständnisvoll, während ich die Nummer 708 auf der Tastatur vor dem Eingang eingab. Danach drückte ich die Klingel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Sekunden später kamen ein paar knackende Geräusche aus der Sprechanlage, also hörte jemand am anderen Ende zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato, ich bin&#039;s.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß auch nicht wie ich das erklären soll, tut mir leid. Jedenfalls bin ich zurück aus der Zukunft gekommen und Asahina-san ist bei mir, also die erwachsene Version von ihr. Ach, für dich ist das ja die temporale Differentialvariante.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich brauche deine Hilfe. Immerhin bist du es gewesen, die mich in diese Zeitebene gebracht hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Asahina-san und ich sollten eigentlich in deiner Wohnung sein, stimmt&#039;s? Wir sollten im Gästezimmer schlafen, in dem die Zeit angehalten wurde ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss der Tür öffnete sich piepend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tretet ein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war sehr beruhigend Nagatos Stimme durch die Sprechanlage zu hören. Die Stimme war so ruhig wie immer, ohne ein Anzeichen von Aufregung oder Sorge, obwohl es klang als wäre sie überrascht, aber vielleicht hatte ich mir das auch nur eingebildet. Selbst in dieser Situation wird sie einen Ausweg finden, sonst bin ich am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina klammerte sich nervös an meinen Gürtel, als würde sie mit ihren hochhackigen Schuhen gerade in eine Festung im Feindesland marschieren. Der Fahrstuhl schloss seine Tür und brachte uns beide nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich erreichten wir den uns wohlbekannten Raum mit der Nummer 708.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen gab es eine Klingel, aber sie funktionierte anscheinend noch nicht, also klopfte ich an die Tür. Obwohl ich niemanden hinter der Tür ausmachen konnte, öffnete sie sich trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine brillentragende Person schaute durch den Türspalt, erst zu mir und dann zu Asahina-san und dann wieder zu mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war gleichzeitig so ausdruckslos und still, so frei von jeglicher Emotion, dass ich sie am liebsten angefleht hätte irgendetwas zu sagen. Das war Nagato wie sie leibt und lebt, die Nagato Yuki, wie ich sie von unserem ersten Treffen am Anfang des Schuljahres her kannte. Die Nagato, die &amp;quot;ich&amp;quot; vor drei Jahren um Hilfe bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Können wir reinkommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Moment der Stille nickte Nagato kurz und drehte sich dann in Richtung Zimmer. Das heißt wohl &amp;quot;Ja&amp;quot;. Ich wendete mich zur schönen Frau neben mir, die ziemlich angespannt wirkte, und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gehen wir, Asahina-san.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah ... du hast Recht, es wird schon schief gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was so klang, als würde sie es zu sich selber sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oft habe ich diesen Ort eigentlich schon besucht? Wenn ich von meiner biologischen Uhr ausgehe war es das vierte Mal, aber chronologisch gesehen eigentlich erst das zweite Mal. Das Hin- und Herspringen in der Zeit hatte mich schon so verwirrt, dass ich stolz darauf war, dass meine biologische Uhr immer noch richtig ging. Wenn man vom Winter in den Sommer springt und danach sogar drei Jahre in die Vergangenheit, sollte man annehmen, dass der Körper irgendwann nicht mehr mitspielt, aber mir ging es gut. Und nicht nur das, meine Gedanken waren so klar wie seit meiner Geburt nicht mehr. Vielleicht hatte ich mich an diese surrealen Ereignisse schon so gewöhnt, dass ich sie für normal hielt. Bei jemand anderen wäre vermutlich schon längst etwas im Kopf durchgebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah mich noch mal um und stellte fest, dass Nagatos Zimmer genauso kalt und leblos war, wie ich es in Erinnerung hatte. Es war so wie das Zimmer &amp;quot;vor drei Jahren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Erleichterung stellte ich fest, dass Nagato immer noch die Nagato war die ich kannte. Sie war immer noch ausdrucks- und emotionslos und würde egal was passiert niemals in Panik geraten. Eine stets zuverlässige Außerirdische eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zog meine Schuhe aus und ging durch den engen Flur, bis ich im Wohnzimmer ankam. Nagato wartete dort schon alleine und starrte Asahina-san und mich schweigend an. Selbst wenn unser Besuch sie überrascht hatte, so konnte man das nicht von ihrem Gesicht ablesen. Vielleicht hatte sie sich aber auch schon daran gewöhnt, dass ich aus der Zukunft zu Besuch kam, obwohl ich gerne darauf verzichten kann immer und immer wieder hierher zurückzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich denke wir überspringen das gegenseitige Vorstellen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Nagato sich nicht hinsetzte, blieben Asahina-san und ich auch stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist die erwachsene Version von Asahina-san. Ich denke ihr habt euch schon mal getroffen&amp;quot;, aber mir wurde schlagartig klar, dass ihr Treffen erst in drei Jahren sein würde, also ergänzte ich: &amp;quot;Entschuldigung, ihr werdet euch treffen. Aber egal, das hier ist jedenfalls Asahina-san. Vergiss den Rest einfach.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato begutachtete Asahina-san mit den Augen eines Prüfers während eines nationalen Mathematikexamens. Danach lies sie ihren Blick durch das Wohnzimmer wandern, nur um letztendlich wieder die aufreizende Dame hinter mir zu fixieren und sagte dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstanden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nickte leicht, ihre Haare bewegten sich dabei so gut wie gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich Nagatos Blick folgte, fiel mir der Raum auf - dieser besondere Raum neben dem Wohnzimmer, den nur eine Papiertür von uns trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann der Raum geöffnet werden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato schüttelte den Kopf und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Negativ. Der gesamte strukturelle Aufbau des Raumes wurde zusammen mit der Zeit eingefroren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war gleichermaßen enttäuscht und erleichtert, als ich das hörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spürte ich einen warmen Luftzug an meinem Hals. Es war Asahina-san, die erleichtert seufzte. Sie dachte wohl das Gleiche. Wenn sie gesehen hätte, dass wir beide gemütlich im gleichen Futon schlafen würden, was hätte sie wohl gedacht? Die Frage verkniff ich mir lieber, denn im Moment war es wichtiger zu erklären was gerade vor sich geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato, es tut mir wirklich leid, dass ich dich schon wieder so plötzlich besuche. Wie auch immer, kannst du dir bitte unsere Geschichte anhören?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieviele hatte ihr mein anderes Ich im Nachbarzimmer schon erzählt? Die Geschichte der SOS-Brigade bis zum Tanabata-Fest kannte sie ja schon, oder? Also musste ich von da an weitermachen und ihr erzählen, was in der zweiten Hälfte des Jahres passiert ist. Vom melancholischen Frühling, in dem ich mich mit Haruhis Langeweile herumschlagen musste, bis zu meinen unaufhörlichen Seufzern während wir den Film drehten. Natürlich warst du auch mit dabei, Nagato. Du warst immer zur Stelle, wenn es Probleme gab. Und dann veränderte sich die Welt plötzlich, als ich vorgestern aufwachte. Ich wollte wissen, wieso alle ihre Erinnerung verloren hatten und ich gezwungen war mit Hilfe von Nagatos Notfall-Flucht-Programm hierher zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es würde eine Weile dauern wenn ich ins Detail ginge, also beschränkte ich mich auf die Kurzfassung, die ich schon Haruhi erzählt hatte. Ich übersprang die kleineren Details und konzentrierte mich auf die wichtigen Teile der Geschichte, was für dieses Mädchen mehr als genug gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;... so war das ungefähr. Und nun bin ich dank dir wieder hier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um meine Aussage mit einem Beweis zu unterlegen, nahm ich das zerknitterte Lesezeichen aus der Tasche meiner Jacke und überreichte es Nagato so, als würde ich einem Phantom einen Talisman geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm das Lesezeichen mit ihren Fingerspitzen, schaute sich das Blumenmuster an und studierte den Text auf der Rückseite, fast so, als wäre sie ein Archäologe, der gerade aus einer Felssohle der Kreidezeit einen LCD-Fernseher ausgegraben hätte. Es schien so, als würde sie für alle Ewigkeit die Wörter auf dem Lesezeichen untersuchen, also unterbrach ich sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was soll ich nun machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich ... ich würde gerne die temporale Anomalie rückgängig machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme von Asahina-san klang so nervös, als wolle sie gerade ihrem Traummann die Liebe gestehen. Wenn Nagato anwesend ist, verhielt sich Asahina-san selbst nach so vielen Jahren immer noch unsicher. Dachte ich jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nagato-san ... kannst du uns bitte helfen? Du bist die Einzige, die die veränderte Zeitebene wieder in ihren Originalzustand zurückversetzen kann. Ich bitte dich ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asahina-san faltete ihre Hände und schloss ihre Augen. Sie wirkte dabei so als würde sie gerade eine Gottheit anbeten. Oh große Göttin Nagato, auch ich bete zu dir und bitte dich um Gnade. Bitte lass mich in den Clubraum zurückkehren, damit ich weiterhin Asahina-san bewundern und ihren selbstgebrauten Tee genießen kann. Damit ich mit Koizumi Brettspiele spielen kann und damit ich dir, wenn du wieder wie eine Statue herumsitzt, beim Lesen zusehen kann. Ich nehme sogar in Kauf, dass Haruhi jedes Mal in den Raum hereinplatzt. Mehr wünsche ich mir gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato hob ihren Kopf und schaute direkt in den Himmel. Ich konnte verstehen, dass Asahina-san so nervös war, denn sie hatte Nagato nichts entgegenzusetzen und sie gehörte letztendlich einer anderen Gruppe an. Ich meine, gibt es überhaupt jemanden der Nagato das Wasser reichen kann? Nur Haruhi vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die perfekte Schalldämmung der Luxuswohnung sorgte dafür, dass absolut kein Echo zu hören war. Es war so leise, dass man den Eindruck bekam die Zeit wäre stehen geblieben. Nagato und ich tauschten Blicke aus, bis sie dann schließlich leicht nickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass es mich bestätigen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte sie. Bevor ich fragen konnte was sie bestätigen möchte, schloss sie ihre Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später öffnete sie wieder ihre Augen und schaute mich mit ihren schwarzen Obsidianen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht in der Lage zu synchronisieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte sie eilig und starrte mich dann an. Ihr Gesichtsausdruck hatte sich etwas verändert und diesmal bildete ich mir das nicht ein. Es war dieser Ausdruck, den sie schon zwischen Frühling und Sommer hatte, selbst Koizumi hatte diese Veränderung erkannt. Nagatos Ausdruck hat sich durch die Begegnung mit uns langsam verändert, obwohl das hier noch nicht die Nagato war, die ich vom Winter her kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre blassen, roten Lippen bewegten sich ein weiteres Mal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin nicht in der Lage auf meine temporale Variante aus jener Zeitebene zuzugreifen, da sie ein Kraftfeld aufgebaut hat, das selektiv meine Zugriffsversuche abwehrt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ich nicht verstand was sie meinte, stieg Unbehagen in mir auf. Heißt das, dass wir nichts machen können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato ignorierte meine Angst und fuhr fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber ich habe eine ungefähre Vorstellung von der Situation. Eine Wiederherstellung ist möglich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie strich sanft über die Wörter auf dem Lesezeichen und dann prasselten die Wörter wie Regentropfen während eines Wolkenbruches aus hier heraus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der temporale Umformer hat Suzumiya Haruhis Fähigkeit zur Erzeugung von Daten vollständig ausgenutzt und so einen Teil der Daten der Welt verändert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre gewohnt ruhige Stimme klang so beruhigend wie eine dieser Spieluhren, mit denen ich als Baby getröstet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deshalb besitzt die veränderte Suzumiya Haruhi nicht mehr die Fähigkeit Daten zu erzeugen. Außerdem existiert in jener Parallelwelt auch keine empfindungsfähige Datenintegrations-Entität mehr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstand nicht wirklich was sie meinte, aber es klang sehr ernst. Anscheinend hatte außer mir jeder, Haruhi eingeschlossen, einen neuen Satz Erinnerungen bekommen und nicht nur das: eine Mädchenschule wurde zu einer gemeinsamen Schule; ein Teil der Schüler der North High wurde in die andere Schule gepackt, während ihre Erinnerungen im Geheimen verändert wurden; der Beauftragte der &amp;quot;Organisation&amp;quot;, die Außerirdische Nagato und die Zeitreisende Asahina-san lebten nun alle ein anderes Leben; ach ja und Asakura war auch wieder da. Natürlich konnte sich auch niemand auf der North High an Haruhi erinnern. Und zu guter Letzt wurde nun sogar Nagatos Chef gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für ein Chaos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der temporale Umformer war mithilfe der von Suzumiya Haruhi gestohlenen Kräfte in der Lage genug Daten zu verändern, um die Erinnerungen über einen Zeitraum von 365 Tagen zu beeinflussen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten wurden alle Erinnerungen über den Zeitraum vom letzten Dezember - aus der Sicht der Zeitebene aus der ich kam - bis zum 17. Dezember in diesem Jahr vollständig verändert. Die Erinnerungen vom Tanabata vor drei Jahren - was heute ist - konnte der Übeltäter anscheinend nicht verändern. Nur deswegen war es möglich, dass sich Haruhi an mich erinnerte und ich dadurch in der Lage war hierher zu kommen. Aber wer ist dieser Dummkopf, der genau den gleichen Unsinn wie Haruhi treibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagatos Blick konzentrierte sich weiter auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um die Welt wieder in ihren normalen Zustand zu versetzen, muss jemand von hier zum 18. Dezember in drei Jahren reisen und das Wiederherstellungsprogramm genau nach dem Zeitpunkt aktivieren, an dem der temporale Umformer die Veränderung ausgeführt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also werden wir drei Jahre in die Zukunft reisen, nicht wahr? Und du wirst diejenige sein, die die Wiederherstellung ausführt, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann nicht gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nagato auf das Gästezimmer zeigte, verstand ich es sofort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann sie nicht alleine lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Nagatos Erklärung konnte sie selber keine Zeitreisen durchführen, solange sie damit beschäftigt war die Zeit im Raum, in dem Asahina-san und mein anderes Ich schliefen, anzuhalten. Im Tonfall einer automatischen Zeitansage sagte sie dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aktivere Notfall-Modus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was bedeutet das?&amp;quot; Ich wurde etwas nervös.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Harmonisierung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstand es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm langsam ihre Brille ab und umfasste sie mit ihren Händen. Und dann fing die Brille an zu schweben, als würde sie an einem unsichtbaren Faden hängen. Hätte das ein normaler Mensch gemacht, wäre ich wohl davon ausgegangen, dass sich an seinem Finger ein sehr dünner Faden befinden würde, aber Nagato würde natürlich niemals so was Normales machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rahmen und die Gläser begannen sich zu verzerren und sahen bald aus wie eine Art Strudel, bis sich die Brille von einem Augenblick auf den anderen in einen anderen Gegenstand verwandelt hatte. Ich habe diese Form schon mal gesehen, es war eine, die jedem Menschen Angst einjagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stellte zögernd fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es sieht wie eine sehr große Spritze aus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist korrekt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine farblose Flüssigkeit befand sich in der Spritze. Aber wer sollte sie abbekommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Wiederherstellungsprogramm muss in den Körper des temporalen Umformers injiziert werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Anblick der scharfen Nadel am Ende der Spritze musste ich mich instinktiv wegdrehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh ... gibt es da keine zuverlässigere Methode? Es tut mir ja leid das zu sagen, aber ich bin ein Laie wenn es um so was geht. Es wäre ziemlich schlimm wenn ich die falsche Stelle treffen würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagatos Augen, die wie ein LCD-Bildschirm funkelten, schauten auf die Spritze in ihrer Hand und sie sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist dem so?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie breitete ihre Hände wieder aus und die Spritze wurde ein weiteres Mal zu einem Strudel, um sich schließlich in ein anderes Objekt zu verwandeln. Als ich die Form des Gegenstands sah, seufzte ich erleichtert auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch ein Gegenstand der für Aufruhr sorgen wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal war es eine Pistole aus rostfreiem Stahl mit einer kleinen Düse an der Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato nahm die kleine, glänzende Metallwaffe, die aussah wie eine brandneue Spielzeugpistole, in ihre Hand und überreichte sie mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Wahrscheinlich mit ihr Kleidung zu penetrieren ist sehr hoch, aber wenn möglich ist es besser sie direkt auf der Haut des Zieles abzufeuern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist mit Patronen? Sind da echte Patronen drinnen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sah eher wie eine Aluminium- oder Plastikpistole aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Pistole besitzt eine kleine Nadel, in der sich das Programm befindet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit so einem Ding fühlte ich mich irgendwie besser als mit einer riesigen Spritze. Ich nahm die Pistole und wunderte mich wie unglaublich leicht sie war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach ja ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stellte endlich die Frage, die ich mich lange Zeit nicht traute zu fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer ist der Übeltäter? Wer ist derjenige, der die Welt verändert hat? Wenn es nicht Haruhi ist, wer dann? Sag es mir bitte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hörte Asahina-san leise seufzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagato öffnete langsam ihren Mund und nannte mir ruhig und ohne eine Miene zu verziehen den Namen des Verantwortlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Equinox</name></author>
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