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	<title>Baka-Tsuki - User contributions [en]</title>
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	<updated>2026-05-02T18:56:17Z</updated>
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		<id>https://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel_7&amp;diff=77116</id>
		<title>Zero no Tsukaima Deutsche Version:Volume1 Kapitel 7</title>
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		<updated>2010-11-24T15:01:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roxas: New page: ==Kapitel 7 - Fouquet, der Erdbrecher==  In Tristain, gab es einen Magierdieb namens “der Erdbrecher”, den jeder Adlige im Land fürchtete. Sein voller Name war Fouquet, der Erdbrecher...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kapitel 7 - Fouquet, der Erdbrecher==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tristain, gab es einen Magierdieb namens “der Erdbrecher”, den jeder Adlige im Land fürchtete. Sein voller Name war Fouquet, der Erdbrecher.&lt;br /&gt;
Als Fouquet gehört hatte, dass ein Adliger im Norden eine juwelenbesetzte Krone besaß, ist er den ganzen Weg dahin gereist um sie zu holen. Und als er von einem Adligen im Süden hörte, der einen Stab besaß, der vom König persönlich gestiftet worden sei, ist er durch die Wände der Schatzkammer eingebrochen und nahm ihn mit. Im Osten blieb kein einziger der Perlenringe der Artisanen der weißen Inseln in ihren Villen. Fouquet stahl auch eine Flasche mit unbezahlbarem Wein aus einem Weingut im Westen. Dieser Dieb war einfach überall.&lt;br /&gt;
Fouquets Taktik reichte von unauffälligem Hineinschleichen bis hin zum lautstarken Einbruch. Die Nationalbank wurde am heiligsten Tage überfallen während nachts ein paar dutzend Häuser um ihr Eigentum erleichtert wurden. Ganz gleich wie an diese Sache betrachtete, die Taktik dieses Diebes lies die königlichen Magierwachen ganz schön alt aussehen.&lt;br /&gt;
Man erkannte den Besuch von Fouquet nur an den Spuren des Gebrauchs von Alchemie, den er hinterließ, wenn er Türen und Wände in Sand und Erde verwandelte um durch die gewaltigen Löcher, die daraus resultieren, hin durchzulaufen. Nun waren die Adligen aber nicht dumm und hatten selbstverständlich die Hallen um ihre Schätze mit Magie verstärkt, damit nicht jeder dahergelaufene Alchemist sich Zugang verschaffen konnte wann auch immer er es wollte, jedoch waren Fouquets Zauber zu stark und so machte sie die Mauern mitsamt dem Verstärkungszauber in ihnen dem Erdboden gleich.&lt;br /&gt;
Wenn Fouquet aber mal der Sinn nach Einbruch war, riss er ganze Mauern mit ihrem 30 Meter hohen Golem ein und begrub die Wachen, die sich ihm in den Weg stellten, sogleich unter ihnen.&lt;br /&gt;
Noch Niemand hatte Fouquet vom Nahen sehen können. Man war sich nicht einmal sicher ob er überhaupt ein Mann oder eine Frau war. Alles was sie wussten war, dass es sich bei ihm um einen Erdmagier der Dreiecksklasse oder höher handeln musste, weil er immer Nachrichten hinterließ wie: “Ich habe Euren Schatz. –-Fouquet, der Erdbrecher” und das an jedem Ort des Verbrechens. Hinzu kam der Fakt, dass er für seine Diebstähle vorwiegend mächtige magische Artefakte bevorzugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:ZNT-page-195.jpg|thumb|&#039;&#039;Mit dem Fuß testete Fouquet die Stärke der Wand ab und konnte nicht anders als sie zu bewundern.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Monde beleuchteten die Außenmauern des 5. Stocks der Magierakademie, die eine Schatzkammer besaß. Das Licht warf einen Schatten auf der Wand. Fouquet, der Erdbrecher.&lt;br /&gt;
Fouquets grünes, langes Haar wehte im Wind während er lebhaft in einer Position stand, die Adligen im ganzen Land das fürchten lehrte.&lt;br /&gt;
Mit dem Fuß testete Fouquet die Stärke der Wand ab und konnte nicht anders als sie zu bewundern. Der Hauptturm der Akademie ist so stark wie er aussieht… ich frage mich ob ein körperlicher Angriff seine einzige Schwäche wäre. Das hätte den Nachteil, dass ich viel Aufmerksamkeit auf mich lenken würde. Es war keine große Sache für einen Erdmagier wie Fouquet die Dicke einer Wand mit den Füßen zu spüren, aber selbige einzureißen war eine völlig andere Geschichte. Es macht den Anschein als hätten sie nur Verhärtungszauber auf diese Wände angewandt…nicht einmal mein Golem wird da durchbrechen können…meine alchemistischen Fähigkeiten werden auch nicht viel ausrichten können.&lt;br /&gt;
“Verdammt…gerade jetzt, wo ich so nah dran bin.” biss der Dieb wütend die Zähne zusammen. “Ich gehe hier nicht ohne den Stab der Zerstörung, soviel steht fest.” Fouquet verschränkte die Arme vor der Brust und konzentrierte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Fouquet genervt nach einer Lösung mit seinem Wandproblem suchte, war Louises Zimmer ein einziges Chaos. Louise und Kirche starrten sich gegenseitig wütend an, während Saito, auf seinem Heuhaufen sitzend, aufgeregt das Schwert betrachtete, welches Kirche ihm soeben gebracht hatte. Tabitha saß derweil schweigend auf Louises Bett und las ihr Buch.&lt;br /&gt;
Louise hatte ihre Arme auf der Hüfte. “Was hat das zu bedeuten, Zerbst?”. Sie starrte ihre Rivalin an.&lt;br /&gt;
Kirche sah wie Saito das Schwert bewunderte, “Das sagte ich doch bereits…ich habe Saito das besorgt was er wollte und bringe es ihm.”&lt;br /&gt;
“Oh, wie Schade. Ich habe meinem Vertrauten bereits eine Waffe besorgt. Nicht wahr, Saito?”&lt;br /&gt;
Ganz im Gegenteil, Saito konnte Kirches Geschenk einfach nicht mehr weglegen. Er nahm es aus seiner Scheide und betrachtete es. Während er das Schwert hielt, leuchteten die Runen auf seiner Hand und sein Körper wurde leicht wie eine Feder. Sogleich wollte er es schwingen, jedoch reichte ihm der Platz dazu nicht. Er wusste immer noch nicht genau was es mit seiner linken Hand auf sich hatte. Alles was er wusste ist, dass die Runen jedes Mal leuchteten, wenn er ein Schwert in den Händen hielt.&lt;br /&gt;
Aber im Moment interessierte ihn sowieso nur die schön verzierte Klinge.&lt;br /&gt;
“Das ist so geil… Ich finde das hier immer noch besser als das andere… und leuchten tut es auch noch!”&lt;br /&gt;
Louise kickte ihn in die Luft.&lt;br /&gt;
“Was soll der Scheiß?!” rief Saito.&lt;br /&gt;
“Gib es zurück…hast du denn nicht schon ein sprechendes Schwert?”&lt;br /&gt;
“Uh… stimmt… ist echt spannend so ein sprechendes Schwert zu haben, aber trotzdem…” Es ist so rostig, alt und kaputt. Wenn ein Schwertkämpfer sein Schwert zieht sollte es doch strahlen und cool sein, oder? Außerdem hat Kirche es mir gratis gegeben…&lt;br /&gt;
“Eifersucht gehört sich nicht, Vallière!” musste Kirche triumphierend ausposaunen.&lt;br /&gt;
“Eifersüchtig? Wer?”&lt;br /&gt;
“Bist du es etwa nicht? Ich, Kirche, habe Saito das Schwert geschenkt, welches er sich am meisten gewünscht hatte. Wem willst du also vormachen, dass du nicht eifersüchtig wärst, hm?”&lt;br /&gt;
“Ich bin so was von gar nicht eifersüchtig! Mal davon abgesehen, dass ich kein einziges Geschenk von einer Zerbst annehmen würde…und sei es auch noch so klein! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen!”&lt;br /&gt;
Kirche sah Saito an, der wiederum widerwillig auf das schön verzierte Schwert in Louises Händen blickte.&lt;br /&gt;
“Siehst du das? Saito liebt dieses Schwert. Kein Wunder, schließlich ist es auch von den Händen eines Alchemisten aus Germania erschaffen worden: Lord Shupei!”. Kirche warf Saito einen verführerischen Blick zu. “Hör mal… alle guten Dinge dieser Welt, seien es Schwerter oder Frauen, kommen ausschließlich aus Germania! Tristainische Frauen, wie Louise, sind alle sehr eifersüchtig, ungeduldig, geizig, versnobt und das schlimmste daran ist: Man kann sie nicht ändern!”.&lt;br /&gt;
Louise starrte Kirche an.&lt;br /&gt;
“Was? Ich sage nur die Wahrheit.”&lt;br /&gt;
“Oh… wie… witzig. Frauen wie du sind alle nur Romantik-liebende Idioten! Was ist los? Hast du drüben in Germania zu viele Männer verführt, was dazu geführt hat, dass niemand dir mehr getraut hat, sie dich rausgeworfen haben und du keine andere Wahl hattest als hierher nach Tristain zu kommen?” erwiderte Louise mit einem kalten, rücksichtslosen Lachen, dem wütend bebende Schultern folgten.&lt;br /&gt;
“Du hast ja richtig Mumm, Vallière…” verfinsterte sich Kirches Gesichtsausdruck.&lt;br /&gt;
“Was? Ich sage nur die Wahrheit.” fügte Louise siegessicher hinzu.&lt;br /&gt;
Gleichzeitig schwangen sie ihre Zauberstäbe.&lt;br /&gt;
Jedoch gelang es Tabitha ihren Stab noch schneller zu zücken und die beiden anderen Magier mit einer Windböe zu entwaffnen.&lt;br /&gt;
“Drinnen.” Verkündete sie knapp.&lt;br /&gt;
Das soll wahrscheinlich heißen, dass es gefährlich sein könnt hier drin zu kämpfen.&lt;br /&gt;
Wütend murmelte Louise: “Und wer ist das? Sie sitzt schon auf meinem Bett seitdem…”&lt;br /&gt;
“Ein Freundin von mir,” konterte Kirche.&lt;br /&gt;
“Und warum ist sie in meinem Zimmer?”&lt;br /&gt;
Kirche starrte sie an. “Ist das ein Problem?”&lt;br /&gt;
“Hmmpf.”&lt;br /&gt;
Saito versuchte eine Kommunikation mit Tabitha aufzubauen, doch sie antwortete ihm nicht. Alles was sie tat, war ihr Buch zu lesen als wären Unterhaltungen völlig irrelevant.&lt;br /&gt;
Währenddessen starrten Louise und Kirche sich weiterhin gegenseitig an.&lt;br /&gt;
Kirche wand sich schließlich ab, “Lassen wir es doch Saito entscheiden.”&lt;br /&gt;
“Ich? Entscheiden?” Saito war plötzlich ziemlich erschüttert darüber in diesen Konflikt hineingezogen zu werden.&lt;br /&gt;
“Ja, es ist immerhin dein Schwert.” Blickte auch Louise ihn an.&lt;br /&gt;
Und plötzlich fühlte er sich noch schlimmer. Er musste nicht lange darüber nachdenken…er bevorzugte eindeutig Kirches Schwert. Aber Louise wird mich das niemals zugeben lassen ohne dass ich eine Woche lang nichts zu beißen kriege…obwohl ich von Siesta eh viel besseres Essen erwarten könnte…aber trotzdem.&lt;br /&gt;
Er sah Louise an, die ihn immer noch anstarrte. Louise mag zwar ein egoistisches und undankbares Mädchen sein, welches gerne im Mittelpunkt steht, aber immerhin hat sie sich um mich gekümmert als ich für ein paar Tage weg vom Fenster war… außerdem steh ich auf Mädchen wie sie…&lt;br /&gt;
Allerdings… Kirche hat mir dieses wirklich teures Schwert gekauft. Nicht nur das…so eine Augenweide wie sie hat mir auch noch ihre Liebe gestanden. Bevor das passiert ist hatte ich eigentlich gedacht, dass Mädels wie sie in einer völlig anderen Liga spielen. …&lt;br /&gt;
Okay, das macht mir die Sache nicht wirklich leichter. Jetzt hört sich das schon an als würde ich mich entscheiden mit welchem Mädchen ich ausgehen will anstatt mich für ein Schwert zu entscheiden.&lt;br /&gt;
“Also? Welches willst du?” Kirche und Louise starrten ihn beiden an.&lt;br /&gt;
“Uh, tja… kann ich nicht beide haben?” Saito legte seinen Kopf schräg und versuchte niedlich auszusehen.&lt;br /&gt;
Das lief nicht so gut, da er kurz darauf auf seinem Heuhaufen lag, nachdem er zuvor einen heftigen Kick von beiden Mädchen abbekommen hatte.&lt;br /&gt;
“Hey.” Kirche wand sich Louise zu.&lt;br /&gt;
“Was?”&lt;br /&gt;
“Schätze es ist an der Zeit die Sache hinter uns zu bringen.”&lt;br /&gt;
“Hmm… da hast du recht.”&lt;br /&gt;
“Ich hasse dich.”&lt;br /&gt;
“Ich dich auch.”&lt;br /&gt;
“Wir denken ziemlich ähnlich was das betrifft.” Kirche lächelte und hob ihre Augenbrauen.&lt;br /&gt;
Auch Louise hob entschlossen das Kinn.&lt;br /&gt;
“Duellieren wir uns!” riefen beide gleichzeitig.&lt;br /&gt;
“Mann, ihr müsst doch nicht…” Saito war geschockt. Die beiden starrten sich an als hätten sie ihn nicht gehört.&lt;br /&gt;
“Natürlich müssen wir das mit Magie machen!” verkündete Kirche triumphierend.&lt;br /&gt;
Louise biss sich auf die Unterlippe und nickte. “Schön. Wo?”&lt;br /&gt;
“Wirklich? Bist du sicher, Nullnummer Louise? Bist du dir ganz sicher, dass du dich mir in einem magischen Duell stellen willst?” trieb Kirche sie weiter an.&lt;br /&gt;
Louise senkte ihren Blick. Ob ich sicher bin? Natürlich… nicht. Aber bei dieser Aufforderung handelte es sich um eine Herausforderung von einer Zerbst! Natürlich musste sie das Duell annehmen. “Natürlich! Gegen dich verliere ich nicht!”&lt;br /&gt;
Währenddessen fühlte Fouquet Schritte während, er auf der Wand des zentralen Turms der Akademie stand. Er sprang die Wand hinunter und flüsterte die Worte „Spruch der Levitation“ kurz bevor er mit dem Boden in Kontakt kam und landete so leise wie eine Feder nur um kurz darauf in den Büschen zu verschwinden.&lt;br /&gt;
Louise, Kirche, Tabitha, und Saito betraten kurz darauf den Hof&lt;br /&gt;
“Ok, lass uns beginnen.” Verkündete Kirche.&lt;br /&gt;
“Wollt ihr euch denn wirklich duellieren?” fragte Saito beunruhigt.&lt;br /&gt;
“Ja, das werden wir.” Antwortete Louise von sich selbst überzeugt.&lt;br /&gt;
“Ist das nicht ein wenig…gefährlich? Warum vergessen wir das Ganze nicht einfach und kehren um, hm?”&lt;br /&gt;
“Natürlich sind sie gefährlich. Wer sich treffen lässt ist eben ein Idiot,” meinte Kirche.&lt;br /&gt;
“Uh-huh.” Louise nickte.&lt;br /&gt;
Tabitha kam auf Kirche zu und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Anschließend zeigte sie auf Saito.&lt;br /&gt;
“Hmm… das ist doch eine super Idee!” Kirche grinste.&lt;br /&gt;
Kurz darauf flüsterte Kirche Louise etwas zu.&lt;br /&gt;
“Ah… nicht schlecht.” nickte Louise.&lt;br /&gt;
Beide sahen Saito an, der ein ziemlich ungutes Gefühl dabei hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hey…ist das etwa euer Ernst?” bettelte Saito, aber niemand scherte sich darum.&lt;br /&gt;
Er hing auf halber Höhe an einem Seil, das an dem Turm befestigt worden war. Jepp… Ich hätte einfach ein gottverdammtes Schwert nehmen sollen und alles wäre gegessen gewesen. Am Boden, der ihm so unglaublich weit entfernt vorkam, konnte er gerade noch die Umrisse von Kirche und Louise ausmachen. Obwohl es mitten in der Nacht war sorgten die zwei Monde für genug Licht. Er konnte sogar Tabitha ausmachen, die auf ihrem Winddrachen saß. Der Drache schien 2 Schwerter im Maul zu haben.&lt;br /&gt;
Die zwei Monde schienen mit einem warmen Licht auf Saito.&lt;br /&gt;
Kirche und Louise sahen zu ihm hoch, wie er mitten in der Luft baumelte.&lt;br /&gt;
Kirche krempelte ihre Ärmel hoch. “Also noch mal zum mitschreiben: Wer als erstes das Seil durchtrennt und Saito runter lässt hat gewonnen und Saito kriegt das Schwert des Siegers. Alles klar?”&lt;br /&gt;
“Alles klar.” Louise nickte. Ihr Gesicht war ausdruckslos.&lt;br /&gt;
“Uns sind keine Grenzen gesetzt…jeder Zauberspruch geht. Du darfst anfangen.”&lt;br /&gt;
“Okay.”&lt;br /&gt;
“Also dann…viel Glück.”&lt;br /&gt;
Louise zücke ihren Stab. Oben in den Lüften begann Tabitha damit das Seil schaukeln zu lassen, was Saito sich langsam nach links und rechts schwenken ließ. Zaubersprüche wie Feuerbälle hatten eine hohe Trefferchance solange das Ziel sich nicht großartig bewegte. Jedoch hatte Louise andere Probleme – schließlich musste sie ja dafür sorgen, dass der Zauberspruch überhaupt erst zustande kam.&lt;br /&gt;
Louise dachte scharf nach. Was könnte funktionieren? Wind? Feuer? Wasser und Erde sind beide ungeeignet… es gibt für beide Elemente keine Sprüche die Seile durchtrennen können. Feuer sollte am besten klappen…und plötzlich wurde Louise klar, dass dies genau der Bereich war, indem Kirche besonders gut war.&lt;br /&gt;
Kirches Feuerbälle werden das Seil mit Leichtigkeit durchtrennen. Ich darf nicht versagen.&lt;br /&gt;
Sie entschied sich letztendlich für einen kleinen Feuerball, den sie auf das Ziel schleudern wollte. Sollte sie versagen würde Saito Kirches Schwert bekommen, was für eine angesehene Persönlichkeit wie Louise völlig ausgeschlossen war. Sie sprach den Zauberspruch für den Feuerball und schwang ihren Stab. Hätte es geklappt, wäre der Feuerball jetzt erschienen.&lt;br /&gt;
Jedoch erschien gar nichts. Allerdings explodierte plötzlich die Wand hinter Saito. Geschockt rief er zu ihr runter: “Was zum Teufel?! Willst du mich umbringen?!” Sein wütender Schrei hallte zu ihnen hinab.&lt;br /&gt;
Das Seil blieb unversehrt. Sollte sie geplant haben das Seil mit der Schockwelle der Explosion zu durchtrennen, dann hatte sie sich gewaltig geirrt. Lediglich ein kleiner Spalt an der Wand deutete an, dass dort etwas geschehen war.&lt;br /&gt;
Kirche brach lachend zusammen. “Du Null! Nullnummer Louise! Du hast die Wand anstelle des Seils beschädigt! Wenn das mal nicht Talent ist!”&lt;br /&gt;
Louise senkte den Blick.&lt;br /&gt;
“Echt mal…was hast du nur gemacht um die Wand so in Mittleidenschaft zu ziehen…oh je…ich hab schon Seitenstechen vor lauter lachen!”&lt;br /&gt;
Louise ballte frustriert die Fäuste zusammen während sie am Boden kniete.&lt;br /&gt;
“Ich bin dran.” Kirche nahm das Seil ins Visier wie ein Jäger es mit seiner Beute machen würde. Tabitha brachte das Seil in Bewegung um das Zielen zu erschweren, doch davon ließ sich Kirche keineswegs beeindrucken. Sie behielt ihr siegessicheres Lächeln während sie einen kurzen Spruch rezitierte. Sie schwang ihren Zauberstab mit reiner Gewohnheit…Feuer war schließlich ihr Element.&lt;br /&gt;
Aus ihrem Zauberstab erschien ein Feuerball, der in etwa die Größe einer Melone hatte, und raste auf das Seil zu, das Seite am Turm festband. Als der Feuerball schließlich Kontakt mit dem Seil machte, durchtrennte er es in kürzester Zeit, was Saito befreite. Bevor er allerdings schmerzhaft auf dem Boden aufprallen konnte, nutzte Tabitha einen Spruch der Levitation um ihn langsam zu Boden gleiten zu lassen.&lt;br /&gt;
“Ich gewinne, Vallière!” verkündete Kirche ernst.&lt;br /&gt;
Louise setzte sich und rupfte in ihrer Verzweiflung das Gras aus dem Boden.&lt;br /&gt;
Währenddessen hatte Fouquet sie von den Büschen aus beobachtet und so auch den Spalt bemerkt, den Louises Zauber hinterlassen hatte. Was für ein Zauber war das? Sie sprach einen Spruch für einen Feuerball und an dessen Stelle taucht eine gewaltige Explosion auf. Ich habe noch nie von einem Zauberspruch gehört, der Sachen derartig Explodieren lassen kann. Fouquet schüttelte den Kopf. Aber was noch viel wichtiger ist…ich kann diese Chance nicht ungenutzt lassen. Er begann damit einen langen Zauberspruch zu rezitieren während er seinen Stab auf den Boden richtete. Als der Spruch beendet war, zeigte sich ein zufriedenes Lächeln auf seinem Gesicht und an der Stelle, auf die sein Zauberstab deutete begann die Erde sich zu wölben. Fouquet die Erdbrecherin zeigte sein Talent.&lt;br /&gt;
“Wahrlich eine Schande, Vallière!” Kirche lachte.&lt;br /&gt;
Entmutigt und betrübt über ihre Niederlage ließ sie ihre Schultern hängen. Als Saito das sah bildete sich ein ziemlich komplexer Ausdruck auf seinem Gesicht. “…Wie wäre es wenn ihr mich mal losbinden würdet?” Er behielt seine Stimme ruhig. Er konnte sich mit einem Seil, das mehrmals um ihn gebunden worden war, schlecht bewegen.&lt;br /&gt;
Kirche lächelte, “Natürlich. Es wäre mir eine Freude!”&lt;br /&gt;
Genau in diesem Moment spürte Kirche etwas hinter ihr. Als sie sich jedoch umdrehte konnte sie ihren Augen nicht trauen. “Was…was zum Teufel ist das?!” Ihr Mundwinkel hing offen. Was sie sah war nichts anderes als ein gewaltiger Erdgolem, der langsam auf sie zukam.&lt;br /&gt;
“Kyaaaaaaaaaa!!!!!” Kirche rannte schreiend davon.&lt;br /&gt;
Saito rief ihr hinterher: “Hey! Hey! Geh nicht! Lass mich hier nicht allein zurück!” Er hatte schreckliche Panik, schließlich hatte er noch nie zuvor einen so gigantischen Golem gesehen, der auch noch direkt auf ihn zukam. “W-was zur Hölle ist das?! Es ist riesig!” Saito wollte wegrennen, doch das Seil, das ihn fesselte, hinderte ihn daran.&lt;br /&gt;
Louise kam wieder zu sich und rannte zu Saito.&lt;br /&gt;
“Du…was fällt dir ein hier gefesselt rumzuliegen?!”&lt;br /&gt;
“War doch deine blöde Idee, oder?!”&lt;br /&gt;
Über ihnen konnten sie sehen wie der Golem seinen Fuß hob.&lt;br /&gt;
Saito verließ die Hoffnung. “Louise, verschwinde!” Rief er.&lt;br /&gt;
“Verdammt…dieses Seil…!” sie versuchte vergebens die Knoten zu lösen.&lt;br /&gt;
Der Fuß des Golems kam näher. Saito schloss die Augen.&lt;br /&gt;
Genau in diesem Moment kam Tabithas Winddrache ihnen zu Hilfe und schnappte die beiden knapp bevor der Fuß des Golems sie zu Matsch verarbeitet hätte.&lt;br /&gt;
Während die beiden sich an den Drachen klammerten, blickten sie zu dem gigantischen Golem hinunter. “W-Wa-Was zur H-Hölle ist das!?” brachte Saito stotternd hervor.&lt;br /&gt;
”Ich bin mir nicht sicher, aber es scheint ein riesiger Erdgolem zu sein! Jemand muss ihn heraufbeschworen haben!”&lt;br /&gt;
”So etwas großes?!”&lt;br /&gt;
”…Wer auch immer diesen Golem heraufbeschworen hat muss auf jeden Fall ein Dreiecksmagier sein.”&lt;br /&gt;
Saito biss sich auf die Lippe und dachte an Louise, die ihn trotz der Gefahr immer noch von dem Seil hatte befreien wollte. “Davon mal abgesehen…warum bist du nicht geflohen?”&lt;br /&gt;
“Kein Magier, der was von sich hält würde seinen Vertrauten so im Stich lassen.” Antwortete sie freiheraus.&lt;br /&gt;
Saito schaute sie ruhig an. Aus irgendeinem Grund fand er sie ziemlich attraktiv… nur in diesem Moment.&lt;br /&gt;
Fouquet, der auf der Schulter seines Golems stand, lächelte nur und schenkte dem Winddrachen oder der entflohenen Kirche keine Beachtung. Ein dunkles Cape umhüllte ihn von Kopf bis Fuß, sodass sie sein Gesicht ohnehin nicht erkennen konnten.. Fouquet änderte die Zusammensetzung der Erde in der Faust des Golems so, dass sie hart wie Metall wurde und befahl ihm die Wand damit zu zertrümmern. Ein dumpfer Ton war zu hören, als die metallische Faust des Golems mit der Wand in Kontakt kam und sie so einstürzen ließ, was Fouquet hinter seinem Cape grinsen ließ.&lt;br /&gt;
Der Golem brachte den Dieb mit seiner Hand zur Öffnung in der Wand, wo er durch das Loch direkt in die Schatzkammer sprang. Die Schatzkammer beinhaltete zahlreiche Schätz, doch er interessierte sich nur für einen einzigen.&lt;br /&gt;
Den Stab der Zerstörung.&lt;br /&gt;
Es hing eine Reihe von Zauberstäben an der Wand, doch den Stab, den Fouquet suchte, sah einem gewöhnlichen Stab überhaupt nicht ähnlich. Er war ca. Einen Meter lang und aus einem Metall geformt, dass der Dieb noch nie zuvor gesehen hatte. Er las das Metallschildchen direkt unter dem Stab der Zerstörung: “Stab der Zerstörung. Nicht anfassen!” Sein lächelt wurde zu einem Grinsen.&lt;br /&gt;
Fouquet nahm den Stab in die Hände und war erstaunt über sein leichtes Gewicht. Aus was ist dieses Ding nur gemacht? Er hatte jedoch keine Zeit zu verlieren und eilte daher zurück auf die Schulter seines Golems.&lt;br /&gt;
Bevor er den Raum allerdings verlies, hinterließ er noch eine Nachricht an der Wand: “Ich habe mir euren Stab der Zerstörung geholt –Fouquet, der Erdbrecher.”&lt;br /&gt;
Mit seinem verhüllten Beschwörer auf seiner Schulter sprang der Golem über die Außenmauer der Akademie, ließ die Erde beben als er auf der anderen Seite wieder landete und machte sich auf den Weg in Richtung des Graslandes.&lt;br /&gt;
Über dem Golem zog der Winddrache seine Runden. Tabitha, die auf dem Rücken des Drachens saß, schwang ihren Zauberstab um mit einem Spruch der Levitation zu wirken, der Saito und Louise ermöglichte ebenfalls auf dem Rücken des Drachen Platz nu nehmen. Kurz darauf schwang sie den Zauberstab erneut was zur Folge hatte, dass die Luft begann sich solange um Saito herum zu wehen bis sie sich zu messerscharfen Wellen verwandelte, die das Seil durchschnitten und ihn so endlich vor den lästigen Fesseln befreiten.&lt;br /&gt;
“Danke” sprach er dankbar zu Tabitha.&lt;br /&gt;
Ihr Gesicht blieb ausdruckslos, lediglich ein Nicken zeigte, dass sie ihn gehört hatte.&lt;br /&gt;
Saito folgte mit seinem Blick dem riesigen Golem und fragte Louise: “Dieser Magier…er hat die Wand eingerissen…wieso?”&lt;br /&gt;
“Die Schatzkammer.” Antwortete ihm Tabitha.&lt;br /&gt;
“Er hatte etwas bei sich als er die Kammer verlassen hatte.”&lt;br /&gt;
“Er ist zwar ein Dieb, aber diese ganze Aktion ist dennoch ziemlich…dreist.”&lt;br /&gt;
Die Gruppe wurde Zeuge als der Steingolem mitten in der Bewegung in sich zusammenbrach und kurz darauf nichts anderes mehr war als ein Haufen Dreck, der im Boden verschwand. .&lt;br /&gt;
Trotz der guten Beleuchtung der Monde, war nichts anderes zu erblicken als der Berg aus Erde. Der Dieb, der eben noch auf der Schulter des Golems durch die Nacht gewandert war, war in eben selbiger spurlos verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 6|Zurück zu Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
| [[Zero_no_Tsukaima_Deutsche Version|Zurück zur Hauptseite]]&lt;br /&gt;
| [[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 8|Vorwärts zu Kapitel 8]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roxas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel_6&amp;diff=76937</id>
		<title>Zero no Tsukaima Deutsche Version:Volume1 Kapitel 6</title>
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		<updated>2010-11-22T15:06:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roxas: New page: ==Kapitel 6 – Tristains Waffenhändler==  Kirche wachte vormittags auf. Heute ist der Tag der Leere. Aus dem Fenster blickend, stellte sie fest, dass das Glas weg war und der Rahmen an g...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kapitel 6 – Tristains Waffenhändler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche wachte vormittags auf. Heute ist der Tag der Leere. Aus dem Fenster blickend, stellte sie fest, dass das Glas weg war und der Rahmen an gekokelt war. Da sie noch etwas verträumt war, brauchte sie erst eine Weile bevor sie sich an die Ereignisse der letzten Nacht erinnern konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ach stimmt…eine Menge Leute kamen und ich habe sie weggepustet.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie das festgestellt hatte, kümmerte sie das Fenster kein Stück mehr. Sie stand auf und begann damit Make-up aufzutragen, während sie bereits darüber nachdachte, wie sie Saito heute verführen könnte. Kirche war der geborene Jäger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie fertig war, ging sie auf den Flur und klopfte an Louises Tür. Sie lehnte ihr Kinn auf eine ihrer Hände um ihr Lächeln zu verstecken. Nachdem Saito die Tür geöffnet hat, werde ich ihn sofort umarmen und küssen. Oh was Louise wohl tun wird, wenn sie das sieht… dachte Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder…genau… Ich könnte versuchen ihn herauszulocken…dann würde er vielleicht ganz allein zu mir kommen. Der Gedanke, dass er sie einfach abweisen könnte, kam ihr nicht in den Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es nie eine Antwort auf ihr Klopfen und als sie die Tür öffnen wollte, stellte sie fest, dass sie abgeschlossen war. Ohne eine weitere Sekunde zu verschwenden, benutzte sie einen Öffnungszauber und wurde sogleich mit einem “Klick” belohnt.  Zwar waren Öffnungszauber auf dem Schulgelände verboten, aber das kümmerte Kirche wenig. “Leidenschaft geht über alles” war das oberste Gebot in ihrer Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Raum war leer. Die beiden befanden sich nicht hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche schaute sich um. “Nichts hat sich verändert. Der selbe geschmacklose Raum.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louises Rucksack fehlte. Außerdem war heute der Tag der Leere, was nur bedeuten konnte, dass die beiden irgendwohin gegangen sind. Kirche schaute aus dem Fenster und erblickte zwei Menschen auf dem Rücken eines Pferdes, fertig loszureiten. Es handelte sich bei den zwei Personen um Louise und Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was denn? Die gehen aus??” murmelte Kirche genervt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie eine Weile nachgedacht hatte, verließ sie Louises Zimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tabitha war in ihrem Zimmer, tief in dem Meer ihrer Bücher. Hinter ihren hellblauem Haar und ihrer Brille glitzerten ihre blauen Augen wie der Ozean. Tabitha sah 4 bis 5 Jahre jünger aus als sie tatsächlich war. Sie war sogar kleiner als die ohnehin schon kleine Louise, und außerdem auch noch recht schlank. Das interessierte sie allerdings nicht. Sie war diese Art von Mädchen, die sich lieber keine Gedanken darüber machen wollte, was andere über sie dachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tabitha liebte Tage der Leere. An ihnen konnte sie in ihre Lieblingswelten eintauchen. In ihren Augen war jeder andere Mensch ein Eindringling ihrer kleinen Welt, was sie ziemlich trübsinnig erscheinen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bald darauf hörte sie ein Klopfen an ihrer Tür. Ohne aufzustehen griff Tabitha einfach zu ihrem Stab, der sie in Sachen Größe übertraf, und schwang ihn. Sie wirkte den Zauberspruch der Ruhe, ein windelementarer Zauber. Tabitha war schließlich eine Magierin mit der Neigung zum Element Wind. Der Zauber der Ruhe lies die störenden Geräusche an der Tür verstummen, wodurch sie sich wieder zufrieden ihrem Buch zu wand. Während dieser ganzen Aktion blieb ihr Gesichtsausdruck unverändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann brach jemand die Tür mit Gewalt ein. Da sie den Eindringling bemerkte, entfernte Tabitha ihr Augenmerk vom Buch. Es war Kirche. Diese begann sofort damit ihr etwas zu erzählen, doch durch den Stillezauber drang keine Silbe an ihr Ohr. Wodurch sie die Möglichkeit hatte seelenruhig weiterzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin nahm Kirche Tabithas Buch, dann griff sie zu ihren Schultern um ihren Blick auf sich zu lenken. Tabitha starrte sie nur ausdruckslos an, jedoch konnte man bei genauerem Hingucken durchaus merken, dass ihr Kirches Anwesenheit nicht gefiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Kirche war Tabithas Freundin. Hätte jemand anders ihre Ruhe gestört, hätte sie wohl kaum gezögert diese Person mit einem Tornado zur Türe hinausbefördert zu haben. Da sie allerdings keine andere Möglichkeit sah als Kirche zuzuhören, beendete sie den Stillezauber. Als hätte man ein Schloss vor ihrem Mund entfernt, begann Kirches Stimme im Raum zu erscheinen. “Tabitha! Mach dich bereit, wir gehen aus!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leise antwortete Tabitha ihrer Freundin nur: “Tag der Leere.” Das war Begründung genug für Tabitha, die daraufhin vor hatte das ihr Buch von Kirche zurückzunehmen. Kirche stand auf und hob das Buch weit in die Höhe, wodurch es Tabitha, dank ihres Größenunterschiedes, unmöglich wurde an das Buch ranzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja ich weiß wie wichtig dir der Tag der Leere ist, das weiß ich wirklich. Aber jetzt ist nicht die Zeit für so etwas! Ich bin verliebt! Es ist Liebe! Verstehst du es jetzt?” Das tat sie nicht, also schüttelte sie mit ihrem Kopf. Kirche wurde von ihren Emotionen angetrieben, während Tabitha es bevorzugte in Ruhe über etwas nachzudenken. Es war praktisch ein Wunder wie diese beiden komplett unterschiedlichen Menschen zu so guten Freunden werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ach stimmt… du wirst keinen Finger rühren bis ich es erklärt habe. Mann… ICH BIN VERLIEBT! Aber der Kerl geht heute mit dieser nervigen Louise aus! Ich will ihnen folgen um rauszukriegen wohin sie gehen! Verstehst du es jetzt?” Tabitha verstand es immer noch nicht, weil sie nicht wusste, was das mit ihr zu tun hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sie sind gerade eben erst losgeritten! Auf einem Pferd! Ohne deinen Vertrauten kann ich sie nicht einholen, verstehst du? Bitte hilf mir!” Kirche fing an zu weinen. Endlich nickte Tabitha. Darum also…du brauchst meinen Vertrauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:ZNT-page-173.jpg|thumb|&#039;&#039;“Dein Sylphide ist und bleibt spitze, egal wie man es betrachtet!”&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Oh vielen Dank… also… lass uns loslegen!” Tabitha nickte erneut. Kirche war ihre Freundin, und sie brauchte ihre Hilfe. Es war jedes Mal aufs Neue nervig helfen zu müssen, wann auch immer ihre Freunde Probleme hatten, die sie alleine nicht bewältigen konnten, aber sie hatte keine Wahl…was tat man nicht alles für Freunde?  Sie öffnete ihr Fenster und pfiff. Der Klang des Pfiffs war noch eine Weile im azurfarbenen Himmel zu hören, bevor sie schließlich aus dem Fenster sprang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen, die sie nicht gekannt hätten, hätten dieses Verhalten komisch, wenn nicht gar besorgniserregend gefunden. Kirche, jedoch, folgte ihrer Freundin und sprang kurz nach ihr aus dem Fenster, ohne auch noch einmal darüber nachzudenken. Mal sollte nicht vergessen zu erwähnen, dass Tabithas Zimmer sich auf dem 5. Stockwerk befand. Sie vergaß hin und wieder sogar, dass sie eine Tür besaß, da es für sie einfach viel schneller ging aus dem Fenster zu springen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starke und widerstandsfähige Flügel öffneten sich im Wind. Kurz darauf stieg ein Winddrache in die Lüfte empor und fing seine beiden Passagiere auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Dein Sylphide ist und bleibt spitze, egal wie man es betrachtet!” Kirche hielt sich an einem der Dornen fest, die aus dem Rücken des Geschöpfs ragten, und seufzte voller Bewunderung. In der Tat. Tabithas Vertrauter war ein Winddrachenjunges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Drache, der von Tebitha den Namen “Feen der Lüfte” gekriegt hatte, erwischte den Aufwind perfekt und erreichte sogleich eine Geschwindigkeit von 200 Meilen pro Stunde in nur einem Augenblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wohin?” fragte Tabitha kurz und bündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche rief ihr sofort zu: “Keine Ahnung… Ich war in Panik.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tabitha machte dies nichts aus und so befahl sie ihrem Winddrachen: “Zwei Menschen auf einem Pferd. Friss sie nicht.” Ihr Drache grunzte kurz und zeigte somit, dass er sie verstanden hatte. Seine blauen Schuppen glitzerten und seine Flügel schlugen kräftig gegen den Wind. Er flog hoch in die Lüfte und hielt Ausschau nach zwei Personen auf einem Pferd. Eine einfache Aufgabe für einen Winddrachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zufrieden, dass der Drache seinem Job nachging, griff sie zu ihrem Buch in Kirches Händen und lehnte sich zurück um zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
Währenddessen hatten Saito und Louise ihr von der Akademie geliehenes Pferd an den Ställen der Stadt stehen gelassen und waren nun auf den lebhaften Straßen von Tristain unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito hatte starke Schmerze, immerhin war dies sein erster Ritt auf einem Pferd gewesen. “Man tut das weh…” stöhnte Saito während er langsam weiterlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise blickte Saito an und runzelte die Stirn. “Du bist zu nichts zu gebrauchen. Das war dein erster Ritt auf einem Pferd? Bürgerliche sind einfach…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Und du nervst. Wir saßen 3 verdammte Stunden auf dem Vieh!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wir können hier ja schlecht zu Fuß hin, oder?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schmerz ignorierend, blickte Saito sich neugierig um. Straßen, die mit weißen Pflastersteinen gepflastert sind…schon fast wie in einem Vergnügungspark. Anders als auf dem Schulgelände liefen die Leute hier in den unterschiedlichsten Kleidern herum und am Straßenrand verkauften Händler Früchte und Fleisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies erweckte Saitos Vorliebe für exotische Plätze, jedoch schien es ihm hier auch gleichzeitig ziemlich vertraut. Während einige lebhaft durch die Straßen liefen, rannten andere wild durch die Gegend. Männliche, sowie weibliche Personen aus allen möglichen Altersstufen füllten die Straßen. Im Grunde war das alles nicht anders als in Saitos Welt, nur die Straßen waren etwas enger als er es gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ziemlich eng hier…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Eng? Das ist doch eine ziemlich breite Straße.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das nennst du breit?” Die Breite beträgt nicht einmal 5 Meter. Mit so vielen Menschen auf engen Raum hatte man das Gefühl sich mit jedem Schritt irgendwo eingeklemmt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bourdonné Straße, Tristains breiteste Straße. Der Palast befindet sich an dessen Ende.” machte Louise klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Dann nichts wie hin.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Warum sollten wir denn ihre Majestät, die Königin, besuchen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich würde sie gerne darum bitten meine tägliche Ration an Nahrungsmitteln zu erhöhen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unzählige Läden zierten die Straße, durch die sie gingen. Saito, dessen Neugier nicht zu bremsen war, konnte nicht anders als sich jeden einzelnen davon anzusehen. Als er einen seltsam geformten Frosch auf der Matte eines Händlers erblickte, zog ihn Louise am Ohr davon. “Pass auf wo du hinläufst, hier treiben sich des öfteren Diebe herum und immerhin trägst du meine Brieftasche, oder irre ich mich da?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise hatte gemeint, dass das Tragen der Brieftasche Aufgabe des Dieners war und hatte ihm anschließend gnadenlos genau diese in seine Hand gedrückt. Und natürlich war sie auch vollgestopft mit schweren Goldmünzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich…ich…ich passe ja darauf auf. Und überhaupt, wie soll man so etwas Schweres auch mir nichts dir nichts stehlen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mit Magie geht das schneller als du hingucken kannst.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hatte sie zwar gesagt, aber Saito schien es nicht so vor zu kommen als wären in seiner näheren Umgebung irgendwelche Magier. Saito hatte immerhin in der Akademie gelernt Magier von Bürgerlichen zu unterscheiden. Magier trugen stets Capes und liefen arrogant durch die Gegend. Louise bezeichnete dies als die Gehhaltung eines Adligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Die sehen meiner Meinung nach ziemlich bürgerlich aus.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Natürlich tun sie das. Adlige machen nur etwa 10% der Bevölkerung aus und kaum einer würde durch diese Slums hier laufen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Und warum hätten es Adlige nötig zu stehlen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Alle Adligen sind Magier, aber andersherum ist nicht jeder Magier ein Adliger. Falls jemand, aus welchen Gründen auch immer, von seiner Familie enterbt werden, seine Familie selbstständig verlassen, sich seines Status entledigt hat um ein Söldner oder Krimineller zu werden…hey! Hörst du überhaupt zu?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das tat Saito nicht. Er war viel zu sehr an den Straßenschildern interessiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was steht denn da auf dem Schild, das wie eine Flasche geformt ist?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Brauerei.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Und das mit dem großen Kreuz?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Da werden Wachen ausgebildet.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito hielt an jedem Schild an, das seiner Meinung nach eine wichtige Bedeutung haben könnte und jedes Mal wenn er das tat, musste Louise ihm an Handgelenk wegschleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Okay, okay, Ich verstehe ja schon, du musst ja nicht gleich so hetzen. Wo ist denn der Laden des Schmieds?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Dort, aber die scheinen nicht wirklich Schwerter zu verkaufen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise bog in eine noch engere Straße ein. Ein abstoßender Geruch erreichte anschließend ihre Nasen, der von den Müllhaufen und anderen dreckigen Gegenständen kommen musste, die die Straße zierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hier ist’s ja saudreckig.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich sagte doch, dass Adlige hier nicht oft verkehren.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der vierten Kreuzung hielt Louise an und schaute sich um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sollte in der Nähe von Peyman’s Potion Shop sein… Ich weiß, dass es hier irgendwo war…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sah ein bronzefarbenes Schild und reif zufrieden: “Ah! Gefunden!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schwertförmiges Schild baumelte darunter. Es erweckte den Anschein als wäre dies, der Waffenladen. Louise und Saito gingen die paar Steinstufen hinauf, öffneten die Tür und traten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem hellen Tageslicht zum trotze schien der Laden eher dunkel. Eine Gaslampe beleuchtete die unordentlich auf den Regalen gestapelten Waffen und die beachtliche Anzahl der Rüstungen, die den Raum verzierten. Ein Mann, der genüsslich einen Zug aus seiner Pfeife nahm, sah Louise verdächtig an. Zumindest bis er ihr Pentagramm erblickte. Er legte die Pfeife weg und sagte: “Meine Dame! Alle Waren die Ihr hier seht sind echt und sind den Preis, den ich dafür verlange, definit wert! Ich betreibe hier absolut keine illegalen Geschäfte!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich bin dein Kunde.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Oh… wie überaus ungewöhnlich… eine Adlige, die sich ein Schwert kauft! Sehr ungewöhnlich.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Und wieso?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Weil… Priester haben heilige Stäbe, Soldaten haben Schwerter und Adlige haben ihre Zauberstäbe. Ist das nicht die Regel?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Oh, Ich werde es nicht benutzen. Das wird mein Vertrauter tun.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ahh… ein Vertrauter, der in der Lage ist ein Schwert zu führen, huh?” sprach der Ladenbesitzer mit lebhafter Stimme und blickte dabei Saito an. “Dabei handelt es sich doch gewiss um diesen Gentleman hier?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise nickte. Inzwischen war Saito schon dabei die zahlreichen Angebote zu begutachten und jedes Mal ein “Whoa!” und “Das hier ist spitze!” von sich gab, wenn er etwas sah, das ihm gefiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise ignorierte Saito und setzte fort: “Ich kenne mich mit Schwertern nicht so aus als würdet Ihr mir ein vernünftiges empfehlen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ladenbesitzer ging jubelnd in sein Lagerhaus und murmelte ein “Oh, das ist zu toll um wahr zu sein… Ich kann die Preise höher setzen als sie ohnehin schon sind…” und kam kurz darauf mit einem Langschwert wieder, das sehr edel dekoriert war. Es machte den Anschein als könnte man es mit einer Hand führen und es hatte sogar einen Handschutz an dem kurzen Griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich schien dem Ladenbesitzer etwas einzufallen, “Wenn ich es recht bedenke, dann kaufen in letzter Zeit immer mehr Adlige Schwerter für ihre Diener. Das letzte Mal als einer eine Waffe von mir wollte, wählte er eines wie dieses.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verstehe, ein schönes, schimmerndes Schwert. Genau das, was zu einem Adligen passen würde. dachte Louise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ist das jetzt im Trend?” fragte Louise. Selbstverständlich nickte der Ladenbesitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“In der Tat. Scheint so als gäbe es immer mehr Meldungen von Diebstählen in den Straßen von Tristian in letzter Zeit…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Diebstähle?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja, so ein Magierdieb, der sich ‘Fouquet die Erdbrecherin,’ nannte hat offenbar schon einige Schätze der Adligen an sich gerissen. Die Adligen fühlen sich offenbar stark verunsichert und entscheiden sich dafür ihre Diener mit Schwertern auszurüsten.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise war nicht sonderlich an Dieben interessiert und konzentrierte sich daher mehr auf das Schwert. Trotz der aufwendigen Verzierungen wirkte es mehr wie ein Schwert, das nach kürzester Zeit zerbrechen würde. Außerdem war das Schwert, das Saito letztens getragen hatte um einiges größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich hätte lieber ein größeres und robusteres Schwert.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Meine Dame, bitte vergibt mir meine Direktheit – Schwerter und Menschen besitzen eine Kompatibilität…in etwa so wie Frauen und Männer. So wie ich das sehe passt dieses Schwert hervorragend zu Eurem Vertrauten.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Habe ich mich nicht klar ausgedrückt?” erwiderte Louise, während sie ungeduldig ihren Blick sank. Der Ladenbesitzer ging zurück in sein Lager und murmelte diesmal ein “Oh, immer diese Laien…” Nach einer Weile kam er mit einem neuen Exemplar wieder, welches er mit einem öligen Lappen abwischte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie wäre es mit dem hier?” Er zeigte ihnen ein großartiges Breitschwert. Es war dazu angelegt es mit zwei Händen zu führen und sein Griff war mit Juwelen besetzt. Die blitzblanke Klinge spiegelte das Licht wieder, wie ein Spiegel. Jeder, der das Schwert auch nur von weitem betrachtete, konnte sehen, dass die breite Klinge messerscharf war. “Das hier ist das beste Schwert, das ich habe. Es ist nicht nur für Adlige, sondern vielmehr etwas, was sich jeder Adlige um seine Hüfte baumeln wünscht, aber um dies tun zu können bedarf es einer Menge Kraft. Wenn man sie nicht besitzt, ist es auch okay es auf den Rücken zu tragen”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito ging näher auf das Schwert zu um es genauer betrachten zu können. “Geil! Das Teil sieht ja mal echt mächtig aus.” Saito wollte es sofort haben. Es war ein atemberaubendes Schwert, egal wie man es betrachtete. Schätze dieses Schwert ist in Ordnung…dachte Louise als sie Saitos Zufriedenheit sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie viel?” wollte sie wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nun… es wurde von dem berühmten germanischen Alchemisten Lord Shupei hergestellt. Es kann dank der in der Klinge innewohnenden Magie durch Metall schneiden wie durch Butter! Seht Ihr diese Inschrift hier?” Der Ladenbesitzer deutete stolz auf die Wörter auf dem Griff. “Billiger kriegt Ihr das nirgends.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nun…ich bin immerhin eine Adlige.” Louise hob stolz ihren Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er das hörte gab er ihr sofort den Preis, “Dieses schöne Stück wechselt den Besitzer für nur 3000 Goldmünzen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was?! Mit dem Geld könnte man sich ein Ferienhaus mit Garten kaufen!” sagte Louise geschockt. Saito, der keine Ahnung von der Währung und ihrem Wert hatte, stand einfach nur planlos da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ein so berühmtes Schwert wie dieses kann durchaus mal so teuer werden, Mylady. Ein Ferienhaus ist noch ziemlich billig dagegen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…Ich habe aber nur 100 Goldmünzen…” da Louise eine Adlige war, hatte sie nicht viel Erfahrung im Verhandeln, also war es kein Wunder, dass sie den Fehler machte den genauen Inhalt ihrer Brieftasche zu verraten. Der Ladenbesitzer winkte nur ab. “Ist das Euer Ernst? Selbst gewöhnliche Breitschwerter kosten Mindestens 200 Goldmünzen.” Louises Gesicht färbte sich rot. Wer hätte gedacht, dass Schwerter so teuer sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was…wir können das nicht kaufen?” fragte Saito enttäuscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nein, wir müssen uns wohl nach etwas umsehen, das ein wenig bezahlbarer ist als das hier.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Adlige sind immer so arrogant und jetzt…” murmelte Saito. Als sie das hörte starrte sie ihn an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hast du vielleicht eine Ahnung wie viel Heiltränke kosten, die man für jemanden kaufen muss, weil er sich schlimm verletzt hat?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…Sorry.” Saito senkte beschämt seinen Blick. In seinen Gedanken war er aber immer noch bei diesem Schwert. “Aber ich mag das Schwert wirklich…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Moment ertönte eine tiefe, männliche Stimme aus einem Haufen von Schwertern “Sei nicht so stolz, Kleiner.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise und Saito blickten in die Richtung aus der das Geräusch kam. Der Ladenbesitzer klatschte sich die Hand aufs Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Warum schaust du nicht zur Abwechslung mal in den Spiegel? Jemand wie du soll ein Schwert wie das führen? Das ich nicht lache. Du solltest dich mit einem Stock begnügen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was hast du gerade gesagt?” Saito ließ das nicht auf sich sitzen, doch in der Richtung aus der die Stimme kam, war keine Person auf die man wütend sein konnte. Es war nur ein Haufen Schwerter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn du es endlich verstanden hast, dann zieh Leine. Hey, du! Ja, du das adlige Mädchen dort drüben!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie unhöflich!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito kam der Stimme näher. “Hä? Hier ist niemand!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hast du deine Augen nur als Dekoration oder haben die auch noch einen Nutzen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito drehte sich um. Was? Ich fass es nicht. Das Schwert ist derjenige, der zu mir spricht. Es war ein rostiges und beschädigtes Schwert. “Ein sprechendes Schwert!” rief Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ladenbesitzer schien verärgert, “Derf! Rede nicht so unhöflich mit meinen Kunden!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Derf?” Saito betrachtete das Schwert aufmerksam. Es hatte dieselbe Länge wie das Breitschwert, auch wenn die Klinge weniger breit war. Es war ein dünnes Langschwert. Von Rost überzogen konnte man schlecht behaupten, dass es noch was taugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Kunden? Ein Kunde, der kein Schwert führen kann? Das muss wohl ein Scherz sein.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Könnte es sein, dass dies ein empfindendes Schwert ist?” fragte Louise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“In der Tat, dies ist ein magisches und intelligentes Schwert. Ich frage mich was für eine Art Magier wohl in der Lage war einem Schwert die Fähigkeit zu sprechen geben zu können. Aber dieses hier ist ziemlich unverschämt! Hey, Derf. Wenn du weiterhin so frech bist werde ich diese junge Frau darum bitten dich einschmelzen zu lassen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Klingt toll! Würde gerne mal sehen wie du es versuchst! Ich hab auch schon genug von dieser Welt, also nur zu…schmelze mich ein!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Kein Thema, kannst du gleich haben!” Der Ladenbesitzer kam schon auf das Schwert zu, aber Saito hielt ihn auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das wäre doch so eine Verschwendung…so ein sprechendes Schwert ist doch sicher irgendwie wichtig, oder?” Saito starrte es an. “Du heißt Derf, richtig?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Falsch! Ich bin Derflinger-sama und dass du mir das nicht vergisst!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie eine echte Person…es hat sogar einen richtigen Namen.” murmelte Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mein Name ist Saito Hiraga. Schön dich kennen zu lernen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schwert wurde ruhig und schien Saito genauer zu betrachten. Schließlich sagte es leise: “Also bist du endlich gekommen…bist du ein Benutzer?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ein Benutzer?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hmm… du weißt also nicht einmal was für Kräfte in dir stecken, huh? Was… ach was soll‘s. Kauf mich, mein Freund!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“OK, ich kaufe dich,” verkündete Saito. Das Schwert verstummte erneut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Louise, Ich nehm’ das hier.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widerwillig antwortete Louise “Oh… du willst dieses Ding? Kannst du nicht ein schöneres nehmen, das nicht redet?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Gefällt es dir nicht? Ich finde ein sprechendes Schwert ist ziemlich cool.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Gerade deshalb gefällt es mir nicht.” beschwerte sich Louise, aber da sie bis auf dieses keine anderen Argumente dagegen hatte fragte sie den Besitzer: “Wie viel kostet dieses Schwert?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Eh… 100 werden reichen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ist ja verdammt billig.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Solange es um dieses Schwert geht, könnt Ihr es gerne billig haben.” Er winkte abfällig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito holte Louises Brieftasche aus seiner Tasche hervor und begann damit den Inhalt auf den Tresen zu verteilen. Nacheinander begannen die Münzen auf den Tresen zu klimpern, eines nach dem anderen. Nachdem er sorgfältig gezählt hatte, nickte der Ladenbesitzer. “Danke für das Geschäft!” bedankte er sich, wickelte das Schwert ein und übergab es an Saito. “Wenn er mal wieder nicht die Klappe halten kann, steckt ihn in seine Scheide, dann wird er schon irgendwann nachgeben.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito nickte und nahm Derflinger entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Personen sahen wie Saito und Louise den Laden verließen – Kirche und Tabitha. Kirche sah ihnen von den Schatten aus hinterher, während sie sich wütend auf die Unterlippe biss. “Nullnummer Louise… willst wohl deine Beziehung mit Saito mithilfe eines Schwertes aufbauen, huh? Kaum weißt du davon, dass ich Interesse an ihm habe wirfst du auch sofort mit Geschenken um dich. Was zum Henker?” Kirche stampfte wütend. Tabitha, deren Job nun erledigt war, hatte sich inzwischen wieder ihrem Buch gewidmet, während der Sylphide am Himmel über ihnen seine Runden zog. Mit seiner Hilfe hatten sie die beiden gefunden und waren ihnen bis hierher gefolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche wartete noch bis die beiden weit genug gegangen waren, bevor sie selbst in den Laden rannte, wo sie auch sogleich von den staunenden Augen des Ladenbesitzers begrüßt wurde, der es offensichtlich nicht glauben konnte, dass eine weitere adlige Person seinen Laden soeben betreten hatte. “Whoa, noch eine Adlige? Was zum Teufel geht denn heute ab?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hi, Großer…” Kirche hatte ein verführerisches Lächeln aufgespielt während sie mit ihrem Haar spielte, was zur Folge hatte, dass das Gesicht des Ladenbesitzers knallrot wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hast du vielleicht eine Ahnung was die Adlige vor mir hier gekauft hat?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ein Schwert… sie hat ein Schwert gekauft.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Verstehe… also hat sie ihm tatsächlich ein Schwert gekauft… was denn für eins?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“E-ein altes und rostiges.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Rostig? Wieso?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Weil sie nicht genug Geld bei sich hatte.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche lachte. Ihre Hände hatte sie dabei an ihrem Kinn. “Sie ist pleite! Vallière! Deine Herzogsfamilie wird weinen wenn sie das erfährt!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Uh… wollt Ihr vielleicht auch ein Schwert kaufen?” Sah der Ladenbesitzer die Chance doch noch eine Menge Kohle zu machen. Die sieht wenigstens so aus als hätte sie eine Menge Geld bei sich…nicht so wie die Kleine vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hmm… zeig mir das Beste was du hast.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann ging erneut in sein Lager während er vergnügt seine beiden Hände aneinander rieb. Natürlich kehrte er kurz darauf mit demselben Schwert zurück, dass er vorher Saito gezeigt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ahh… ein sehr schön geschmiedetes Schwert!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sehr gut erkannt, meine Dame. Die Adlige, die vor Euch eingetreten ist, hatte einen Diener, der sehr an diesem Schwert interessiert war, aber es war ihnen viel zu teuer.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ach ja?” Der Diener der Adligen? Also will Saito das!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Selbstverständlich, schließlich ist dieses Schwert von dem germanischen Alchemisten Lord Shupei persönlich erschaffen worden. Es kann dank der in der Klinge innewohnenden Magie durch Metal schneiden wie durch Butter! Seht Ihr diese Inschrift hier?” Wiederholte der Ladenbesitzer dieselben Worte, die er auch schon von sich gegeben hatte als Saito und Louise noch in seinem Laden standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche nickte. “Wie viel?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da seine Kundin viel Reicher aussah als die letzte, entschied er sich dafür den Preis etwas höher zu schrauben, “Hmm… das wären dann 4500.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hmm… das ist etwas viel.” runzelte Kirche die Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Naja…gute Schwerter müssen teuer gehandelt werden, oder?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche schien kurz über etwas nachzudenken und näherte sich anschließend dem Ladenbesitzer. “Ist das nicht etwas zu teuer?” Da sie ihn plötzlich am Hals liebkoste, wirkte er eher sprachlos. Versuchung machte sich ihn ihm breit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Uh… aber…gute Schwerter müssen…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche setzte sich auf den Tresen und hob ihren linken Oberschenkel. “Ist der Preis nicht etwas zu hoch?” Langsam setzte sie ihren linken Fuß auf den Tresen, was dazu führte, dass seine Augen dem Drang auf ihre Oberschenkel zu starren, nicht widerstehen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“V-vielleicht… dann… machen wir 4000 daraus…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche hob ihren Oberschenkel noch höher, sodass er fast schon in den Bereich dazwischen blicken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ah… neineinein, 3000 werden reichen…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mir ist so heiß…” Kirche ignorierte ihn und öffnete die Knöpfe ihres Hemdes. “So heiß…helft mir mein Shirt auszuziehen…” sagte sie während sie ihn mit ihrem attraktivsten Blick zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ah… mein Fehler, mein Fehler… es sind 2500!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche öffnete einen weiteren Knopf und schaute zum Ladenbesitzer hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“1800! 1800 sind okay!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Knopf gewährte ihm einen tiefen Einblick in ihren Ausschnitt. Sie schaute ihn an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hey, 1600 sind mehr als genug!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche lies ihre Knöpfe in Ruhe und legte ihre Aufmerksamkeit stattdessen auf ihren Rock, indem sie ihn leicht etwas anhob. Der Mann sah so aus als könnte er nicht viel mehr aushalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie klingen 1000?” schlug sie vor und hob ihren Rock weiter an. Jetzt sah er aus als wäre er kurz vor dem Zusammenbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie auf, was dazu führte, dass sein starkes ein- und ausatmen aufhörte und er stattdessen gequält stöhnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Oh… ohhhhh…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche stand nun gerade und forderte erneut: “1000.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Oh! 1000 reichen vollkommen aus!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche schrieb ihm schnell einen Scheck, legte ihn ihm hin und sagte: “Gekauft!”, woraufhin sie das Schwert nahm und einen verdutzten Händler zurücklies, der nur ungläubig auf den Scheck starrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kam er wieder zur Besinnung. Sich am Kopf fassend, schrie er: “VERDAMMT NOCHMAL! ICH HABE DIESES SCHMÜCKSTÜCK FÜR GERADEMAL 1000 VERKAUFT?!” Er holte eine Flasche mit Flüssigkeit aus dem Schrank. “Ohh… das war’s für heute…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 5|Zurück zu Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
| [[Zero_no_Tsukaima_Deutsche Version|Zurück zur Hauptseite]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roxas</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel_5&amp;diff=76936</id>
		<title>Zero no Tsukaima Deutsche Version:Volume1 Kapitel 5</title>
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		<updated>2010-11-22T15:00:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roxas: /* Kapitel 5 – Kirche die unbeschwerte Glut */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kapitel 5 – Kirche die unbeschwerte Glut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Saito Louise so abgrundtief während ihres Unterrichts beschämt hatte, weil er im Schlaf reden musste, fühlte sie sich gezwungen sein Bett aus Heu in den Flur zu verlegen.&lt;br /&gt;
“Was machst du da?”&lt;br /&gt;
“Es wäre doch eine Schande wenn ich noch einmal in dein Bett kriechen würde, oder?”&lt;br /&gt;
Ganz offensichtlich schien sie immer noch wegen dem nicht allzu lang zurückliegenden Vorfalls verärgert zu sein. „Aber hier draußen frier ich mir ja was ab, bei dem kalten Wind, der hier weht.”&lt;br /&gt;
“Keine Sorge, ich bin sicher ich komme in deinen Träumen zu dir und werde dich aufwärmen,” sagte Louise, ihre wohlgeformten Augenbrauen wölbend. Was für ein verbittertes Mädchen. Sie war fest davon überzeugt Saito heute draußen schlafen lassen zu wollen.&lt;br /&gt;
Also nahm er seine Decke und verließ das Zimmer. Kaum hatte er es verlassen schloss sich die Tür hinter ihm mit einem lauten „Klick“. Durch das offene Fenster drang kalter Wind ein und brachte Saito zum Zittern.&lt;br /&gt;
Während er etwas über die Kälte murmelte, wickelte er sich in der Decke ein und lag sich auf das Heu. Die Kälte des Bodens drang erbarmungslos in seinen Körper ein. Heizungen haben die hier auch nicht, ich erfriere.&lt;br /&gt;
Das die mich nur wegen eines Traums so leiden lässt! Saito kickte gegen Louises Tür. Natürlich bekam er keine Antwort.&lt;br /&gt;
Saito begann bereits damit seine Rache zu planen. Das Gummiband ihrer Höschen zu manipulieren reicht nicht mehr. dachte er während er zitternd auf dem Heu lag und darüber nachdachte wie er es ihr heimzahlen konnte…&lt;br /&gt;
Plötzlich öffnete sich die Tür zu Kirches Zimmer.&lt;br /&gt;
Ihr Salamander, Flame, kam herausgekrochen. Seine brennende Schwanzspitze entsandte ein schwaches und warmes Licht in die Umgebung. Die zwei starrten sich an. Der Salamander kam Saito näher, welcher daraufhin unbewusst Distanz zu schaffen versuchte.&lt;br /&gt;
“W-was machst du da?”&lt;br /&gt;
“Kyurukyuru,” grummelte er tröstend. Er sah harmlos aus bis er seinen gewaltigen Kiefer an Saitos Ärmel befestigte und daran zog als ob er ihm sagen wollte, dass er ihm folgen sollte.&lt;br /&gt;
“Hey, lass los! Du wirst noch meine Decke anzünden!” sagte Saito zu dem aufdringlichen Flame, der daraufhin nur noch stärker zog.&lt;br /&gt;
Kirches Zimmer war immer noch offen. Will er mich da rein schleifen? In der Tat. Ich glaube kaum, dass Flame mich hier reinziehen würde nur weil ihm gerade danach war. Was könnte Kirche wohl von mir wollen? Saito fragte sich was für Gründe Kirche wohl haben könnte. Vielleicht will sie mir ja ein paar Tipps geben wie ich es Louise heimzahlen kann. Wie in Trance betrat Saito Kirches Zimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Raum war stockdunkel, was Flame genug Möglichkeiten gab ihn etwas mit seinen Flammen zu erhellen. Von den Schatten aus forderte Kirche: “Schließ die Tür.” Saito fühlte sich dazu verpflichtet dies zu tun, also tat er es auch.&lt;br /&gt;
“Willkommen in meinem Zimmern.”&lt;br /&gt;
“Ziemlich dunkel hier.”&lt;br /&gt;
Er hörte wie Kirche mit ihren Fingern schnipste. Kurz darauf begannen die am nächsten von ihm gelegenen Lampen nacheinander an zu gehen bis die Reihe bei Kirche endete.&lt;br /&gt;
Nun sah Saito auch Kirche wie sie, nun vom Licht umhüllt, mit einem sich sorgenden Gesichtsausdruck auf ihrem Bett saß. Sie trug attraktive Unterwüsche…naja…wohl doch eher nur normale Unterwäsche, die an ihr einfach nur sexy aussah. Jedoch war eins sicher: Ihre Brüste, die nur von ihrem sexy BH getragen wurden, waren so groß wie Cantaloupe-Melonen.&lt;br /&gt;
“Steh da doch nicht so rum. Komm zu mir.” sagte Kirche mit ihrer bezaubernden Stimme.&lt;br /&gt;
Mit unsicheren Schritten kam Saito der lächelnden Kirche näher.&lt;br /&gt;
“Setz dich.”&lt;br /&gt;
Saito setzte sich neben sie wie man es von ihm verlangte. Seine Gedanken waren gänzlich von ihrem halbnackten Körper vereinnahmt.&lt;br /&gt;
“W-was willst du von mir?” fragte Saito nervös. Kirche starrte ihn nur an während sie sich langsam mit der Hand durchs Haar ging. Durch das schwache Lampenlicht wirkte ihre gebräunte Haut mehr als erotisch, es war so als ob sie versuchte Saito dazu zu bringen ihren Befehlen zu folgen.&lt;br /&gt;
Kirche seufzte tief während sie besorgt ihren Kopf schüttelte.&lt;br /&gt;
“Du denkst von mir sicher, dass ich eine miese, verachtenswerte Frau bin.”&lt;br /&gt;
“Kirche?”&lt;br /&gt;
“Das man so von mir denkt ist unausweichlich. Verstehst du? Mein runischer Name ist ‘die Heißblütige’.”&lt;br /&gt;
“Ich weiß.”&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt ihres BHs ist so sexy…&lt;br /&gt;
“Meine Begierde ist so entflammbar wie Heu… deshalb habe ich dich auch gerufen. Verstehst du nicht? Ist das nicht schlimm von mir?”&lt;br /&gt;
“In der Tat…sehr schlimm.” Saito schien unsicher und spielte deshalb einfach mit. Das war das erste Mal das ein ausländisches Mädchen ihr Herz vor ihm ausschüttete, also war er ziemlich nervös.&lt;br /&gt;
“Aber…ich bin mir sicher du kannst mir verzeihen.”&lt;br /&gt;
Kirche schaute ihn mit feuchten, wässrigen Augen an. Jeder Mann hätte wohl seinem primitivsten Instinkt nachgegeben nachdem er in diese Augen geblickt hatte.&lt;br /&gt;
“W-was denn verzeihen?”&lt;br /&gt;
Kirche umklammerte plötzlich Saitos Hand, umhüllte sie mit ihren warmen Handflächen während sie jeden seiner Finger liebkoste, wodurch er ziemlich angespannt wirkte.&lt;br /&gt;
“Dass ich dich liebe, mein Liebling. Für dich muss das ja sehr plötzlich erscheinen.”&lt;br /&gt;
“Oh ja, das ist verdammt plötzlich!” antwortete Saito während seine Gedanken auf Hochtouren liefen. Die will mich wohl verarschen. Allerdings wirkte Kirches Gesicht ziemlich ernst.&lt;br /&gt;
“Wie du Guiche besiegt hast war… einfach… so cool… wie die Helden in diesen Geschichten. Ich… als ich dich sah war ich sofort verliebt. Kannst du das glauben? Du hast mich förmlich angezogen! Leidenschaft! Oh, was für eine leidenschaftliche Liebe!”&lt;br /&gt;
“L-Leidenschaft, huh? Uh…”&lt;br /&gt;
“Sogar mein runischer Name, ‘die unbeschwerte Glut’, ist leidenschaftlich. Ich schreibe seitdem ich diesen Namen trage so viele Liebeslieder! Liebeslieder! Nur für dich… Saito. Du erscheinst mir täglich in meinen Träumen, also habe ich Flame darum gebeten mal zu schauen wie es dir geht… oh, das ist mir so peinlich. Dir sicher auch, nicht wahr? Aber es ist alles wegen dir!”&lt;br /&gt;
Saito saß einfach nur da, unfähig irgendwelche Wörter zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche verstand sein Schweigen als Zustimmung, und kam ihm langsam mit geschlossenen Augen immer näher. So sexy. Ich meine… Louise ist auch attraktiv. Aber wenn es um Sexappeal geht kann sie einpacken. Gegen Kirche hat sie da keine Chance. Dafür ist sie allerdings ziemlich niedlich, das muss ich zugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:ZNT-page-149.jpg|thumb|&#039;&#039;Kirche verstand sein Schweigen als Zustimmung, und kam ihm langsam mit geschlossenen Augen immer näher&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer. Saito schob sie sanft an den Schultern zurück, weil er den leisen Verdacht hatte etwas Schlimmes würde passieren wenn er es nicht tat.&lt;br /&gt;
Kirche starrte Saito erstaunt an als würde sie sagen: “Warum?”. Saito schaute weg.&lt;br /&gt;
“E-es ist was du gesagt hast…”&lt;br /&gt;
“Hmm?”&lt;br /&gt;
“Du…verliebst dich zu schnell.” stotterte Saito und traf dabei Kirches Schwachpunkt. Ihr Gesicht färbte sich sofort rot.&lt;br /&gt;
“Ja…ich schätze ich besitze mehr…Leidenschaft…als andere. Dagegen kann ich nichts machen. Liebe ist so plötzlich, und es erfüllt meinen Körper so schnell…”&lt;br /&gt;
In diesem Moment unterbrach sie eine Stimme von außerhalb ihres Fensters.&lt;br /&gt;
Ein hübscher Playboy blickte empört herein.&lt;br /&gt;
“Kirche… ich kam um nach dir zu sehen weil du dich verspätest…”&lt;br /&gt;
“Berisson! Dann treffen wir uns eben 2 Stunden später!”&lt;br /&gt;
“So war das nicht ausgemacht!” Sie befanden sich im 3. Stock. Scheint so als würde dieser Berisson Typ in der Luft schweben oder so.&lt;br /&gt;
Kirche griff lässig nach ihrem Zauberstab, den sie zwischen ihren Brüsten aufbewahrte und schwang ihn ohne den Jungen überhaupt eines Blickes zu würdigen. Flammen lösten sich von den Lampen und schossen auf den jungen Mann zu wie eine Schlange.&lt;br /&gt;
“Was für eine nervige Eule.”&lt;br /&gt;
Saito starrte sie geschockt an.&lt;br /&gt;
“Eh… du hast das doch nicht etwa gehört, oder?”&lt;br /&gt;
“Uh… wer war das?”&lt;br /&gt;
“Nur ein Freund. Wie dem auch sei…im Moment gilt meine tiefe, leidenschaftliche Liebe nur dir, Saito…”&lt;br /&gt;
Kirches Lippen kamen ihm wieder näher. Saito bewegte sich diesmal kein Stück. Ein unwiderstehliches Verlangen verhinderte es.&lt;br /&gt;
Kurz darauf wurden sie wieder gestört.&lt;br /&gt;
Ein scharfsinnig aussehender junger Mann spähte in den Raum.&lt;br /&gt;
“Kirche! Wer ist der Typ? Wolltest du nicht mit mir die Nacht verbringen?”&lt;br /&gt;
“Styx! Wie wär’s mit 4 Stunden später?”&lt;br /&gt;
“Wer ist der Typ, Kirche?”&lt;br /&gt;
Dieser Styx Kerl wurde sauer und war dabei den Raum zu betreten also schwang Kirche erneut ihren Zauberstab, woraufhin die Flammen erneut zum Leben erweckt wurden und auf den Mann zukamen, der von diesem Treffer zu Boden gerissen wurde.&lt;br /&gt;
“……Der ist wohl auch dein Freund?”&lt;br /&gt;
“Anstatt ihn ´Freund´ zu nennen, lass uns lieber sagen ich hätte mal von ihm gehört. Nun will ich nicht länger unsere Zeit verschwenden. Wer auch immer gesagt hat die Nacht sei lang wusste nicht wie früh die Sonne aufgeht.”&lt;br /&gt;
Kirche kam Saito wieder näher. Und erneut war ein Grummeln hinter dem Fenster zu vernehmen, zu dem sich Saito ungeduldig hinwandte.&lt;br /&gt;
Drei Jungs schauten herein und sagten alle das gleiche zur exakt gleichen Zeit&lt;br /&gt;
“Kirche! Wer zum Teufel ist das?! Du sagtest du hättest keine Verehrer!”&lt;br /&gt;
“Manican! Ajax! Gimli!”&lt;br /&gt;
Oh wow… fünf komplett verschiedene Leute sind bis jetzt aufgetaucht. Saito war beeindruckt.&lt;br /&gt;
“Nun…dann eben sechs Stunden später,” meinte Kirche gereizt.&lt;br /&gt;
“Dann wäre bereits schon Morgen!!!” riefen die drei gleichzeitig.&lt;br /&gt;
“Flame.” gab Kirche ihrem Salamander, der auf dem Boden schlief, seine neuen Befehle. Flame entsandte eine Flamme in die Richtung der Störenfriede und diese landeten nach dem Treffer allesamt auf der Erde.&lt;br /&gt;
“Und die sind…?”&lt;br /&gt;
“Die? Die kenne ich nicht einmal. Aber das wichtigste ist ja, dass ich dich liebe!”&lt;br /&gt;
Kirche hielt Saitos Gesicht und presste ihre Lippen auf seine.&lt;br /&gt;
“N…nhhhh…”&lt;br /&gt;
Ein Gefühl der Panik kam in Saito auf. Kirches Kuss war nicht abstoßend, aber voller Leidenschaft. Saito wehrte sich nicht als sie ihn an ihr Bett nagelte.&lt;br /&gt;
Und in diesem Moment…&lt;br /&gt;
Diesmal war es die Tür. Jemand kickte sie auf.&lt;br /&gt;
Saito dachte es wäre nur ein weiterer Typ, aber er irrte sich. Ihren dünnen Pyjama tragend stand sie an der Tür und starrte die beiden an.&lt;br /&gt;
Kirche blickte Louise glimpflich an und behielt ihre Lippen an Ort und Stelle.&lt;br /&gt;
Blutdurstig bewegte sich Louise auf Saito zu und warf dabei auf ihrem Weg einige Lampen um. Ihre Hände bewegten sich schneller als ihr Mund und, was noch viel erstaunlicher war, ihre Füße bewegten sich sogar noch schneller als ihre Hände.&lt;br /&gt;
“KIRCHE!” rief Louise in Kirches Richtung. Kirche tat so als hätte sie Louises Anwesenheit erst jetzt bemerkt und entfernte sich langsam von Saito während sie eine empörte Handbewegung machte.&lt;br /&gt;
“Siehst du nicht, dass wir beschäftigt sind, Vallière?”&lt;br /&gt;
“Zerbst! An wessen Vertrauten denkst du vergreifst du dich gerade?”&lt;br /&gt;
Saito wusste nicht mehr weiter. Louises braune Augen flimmerten mit ihrer feurigen Wut.&lt;br /&gt;
Kirche hob ihre Hände über ihren Kopf. Zwischen den beiden gefangen kam nur noch Panik in Saito auf. Es schien so als hätte die ganze Situation in der er Kirche erlaubt hatte ihn zu küssen nur dazu geführt, dass Louise gerade stinksauer war.&lt;br /&gt;
“Liebe und Feuer sind Bestandteile des Schicksals in der Familie Zerbst. Es ist das Los das sich in unsere Körper brennt. Wir streben unser Leben lang danach diese Flamme der Leidenschaft in uns am Leben zu erhalten. Das solltest du mittlerweile wissen.” zuckte Kirche mit den Schultern während die Schultern von Louise für ihren Teil vor Wut bebten.&lt;br /&gt;
“Komm her, Saito.” Louise starrte ihren Vertrauten an.&lt;br /&gt;
“Oh? Louise… er mag zwar dein Vertrauter sein, aber er hat doch trotzdem seinen eigenen Willen, denkst du nicht auch? Respektiere seine Wahl.” sagte Kirche während sie sich neben Saito stellte..&lt;br /&gt;
“S-sie hat recht!! Mit wem ich abhänge ist meine Sache!” fügte Saito hinzu.&lt;br /&gt;
Louise hob ihre Stimme. “ Du… wenn der Morgen kommt wirst du durch die Magie von mindestens zehn Adeligen durchbohrt werden! Ist das für dich in Ordnung?!”&lt;br /&gt;
“Oh, kein Problem. Hast du nicht gesehen wie gut er am Vestri Court war?”&lt;br /&gt;
Louise flatterte mit der rechten Hand. “Hmpf… na gut, er kann mit dem Schwert umgehen, aber das spielt auch keine Rolle mehr wenn er von hinten mit Feuerbällen beschossen wird und sich vor ihm ein Wirbelwind auf ihn zu bewegt.”&lt;br /&gt;
“Kein Thema! Ich werde ihn beschützen!” Kirche gab Saito einen leidenschaftlichen Blick.&lt;br /&gt;
Louises Wörter brachten Saito dazu seine Entscheidung zu überdenken.&lt;br /&gt;
Wenn diese Typen rauskriegen, dass ich die ganze Zeit an Kirches Seite bin, werden die mich sicher angreifen. Kirche wird nicht immer da sein um mir den Rücken frei zu halten. Außerdem ändert sie schnell ihre Meinung. Ihr wird es schnell langweilig sein mich zu beschützen.&lt;br /&gt;
Nachdem er in ruhe darüber nachgedacht hatte, stand Saito widerwillig auf.&lt;br /&gt;
“Aww…willst du schon gehen?” Kirche schaute ihn traurig an, ihr Haar war zurückgefallen und ihre Augen funkelten im Licht der noch stehenden Lampen, ein wirklich herzzerreißender Anblick. Kirche ist so schön, dass es schon fast abhängig macht… wenn ich mit so einem Mädchen abhängen darf, wen juckt es das schon wenn ich hin und wieder einen Feuerball abbekomme? überdachte Saito die eben gefällte Entscheidung.&lt;br /&gt;
“Das ist ihre übliche Taktik! Lass dich nicht davon beeinflussen.” Louise nahm Saitos Hand, und schleifte ihn aus dem Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Raum angekommen schloss Louise die Tür hinter sich und wand sich Saito zu. Ihre Unterlippe beißend starrte sie ihn mörderisch an.&lt;br /&gt;
“Wie ein streunender Hund vor dem Kaminfeuer…” ihre Stimme klang zittrig. Wenn man in Anbetracht zog wie sich Louises Hände schneller bewegen konnten als ihr Mund und ihre Füße sogar schneller waren wie ihre Hände, so konnte man mit Sicherheit annehmen, dass ihre Stimme bald noch viel zittriger klingen würde. Ihre Gesichtszüge kannten zum diesen Augenblick nur Wut.&lt;br /&gt;
“W-was denn jetzt?”&lt;br /&gt;
“Und ich habe dich schon fast als eine Person angesehen…scheint als war dies ein Fehler.”&lt;br /&gt;
“Willst du mich verarschen?” Mich als eine Person ansehen? Ja klar. Egal wie man die Sache auch betrachtet, es klingt so oder so nach einer Lüge.&lt;br /&gt;
“Und du bist schwanzwedelnd zu dieser Zerbst Hexe gekrochen…” Louise griff in die Schublade ihres Nachttischchens um etwas raus zu holen. Eine Peitsche.&lt;br /&gt;
“Uhh…M-miss…” fing Saito an zu stottern.&lt;br /&gt;
“Hunde müssen wie Hunde behandelt werden. Ich war zu gütig zu dir.”&lt;br /&gt;
“Aber warum die Peitsche?” Saito starrte die Peitsche in Louises Händen an. Sie war ziemlich gut gemacht.&lt;br /&gt;
“Eigentlich ist diese Pferdepeitsche viel zu schade für dich. Immerhin bist du ja nur ein Hund.”&lt;br /&gt;
“Ein Hund, huh?”&lt;br /&gt;
Louise fing an zu peitschen. Pishi-Pishi-!&lt;br /&gt;
“Au! Das tut weh! Hör auf, du Idiotin!”&lt;br /&gt;
“Was? In wie fern ist dieses Mädchen besser? Was ist so toll an ihr?” schrie Louise und peitschte weiter.&lt;br /&gt;
Saito bemerkte seine Chance und hielt Louise an den Händen fest. Sie versuchte sich los zu reißen aber die Stärke des Mädchens war nicht ausreichend. Saito ließ ihre Handgelenke nicht los bis sie schließlich nachgab.&lt;br /&gt;
“Ahh! Lass los, du Schwachkopf!”&lt;br /&gt;
“Bist du…” Saito starrte tief in Louises Augen. Braune Augen erwiderten den Blick. Von der Nähe betrachtet hatte sie ein unwiderstehliches Gesicht.&lt;br /&gt;
Niedlich. Kirche ist eine Schönheit, sehr sexy, aber Louise ist wie eine unbemalte Leinwand. Nicht ein einziger Fleck ist unrein… Nur ist ihr Charakter so… Egal wie Saito es betrachtete, er mochte Louise mehr. Sein Herz raste so schnell, dass er befürchtete es würde ihn zerreißen. Ist sie eifersüchtig? Ist sie in mich verknallt? Wenn Saito die Sache so betrachtete, dann schien ihm Louise sogar noch niedlicher. So gesehen war Saito genau so schwach wie Kirche, wenn es um Romantik ging.&lt;br /&gt;
“Bist du etwa eifersüchtig? Stehst du auf mich?” fragte Saito. “Warst du sauer auf mich weil ich nicht bei dir geschlafen sondern drüben mit Kirche rumgemacht habe? Oh, das ist mir gar nicht aufgefallen, es tut mir so Leid.” Er senkte seinen Blick und hob Louises Kinn.&lt;br /&gt;
“Ich finde du bist auch nicht übel. Als du mich damals versorgt hast warst du ziemlich…”&lt;br /&gt;
Louises Schultern bebten.&lt;br /&gt;
“…Ich sollte mich an dich ran machen, immerhin bin ich ja ein Mann. Heute Nacht werde ich bei dir schlafen…so must du nicht in meinen Heuhaufen kriechen.”&lt;br /&gt;
Wie ein plötzlicher Windstoß bewegte sich Louises Fuß und traf ihn genau in den Bereich zwischen seinen Beinen.&lt;br /&gt;
“……ahhh….ohhh…….” Saito ging zu Boden, und über seinem ganzen Körper war der kalte Schweiß ausgebrochen. Oh…das tat weh. Ich glaube ich werde sterben. Das tat WIRKLICH weh.&lt;br /&gt;
“Und was stellst…du dir vor…würden wir machen?” Louise trat ihm wütend auf den Kopf.&lt;br /&gt;
“Habe…habe ich das etwa falsch verstanden?”&lt;br /&gt;
“Ganz offensichtlich!” schrie sie und stampfte weiter auf seinen Kopf.&lt;br /&gt;
“O-ok ich hatte unrecht…”&lt;br /&gt;
Louise saß auf einem Stuhl, Beine überkreuzt, immer noch schwer atmend. Nachdem sie Saito für eine Weile gnadenlos gefoltert hatte, schien sich ihre Laune verbessert zu haben.&lt;br /&gt;
“Du darfst mit jedem ausgehen, den du willst, nur nicht mit dieser Frau.”&lt;br /&gt;
“W-warum?” Saito hüpfte herum in der Hoffnung so den Schmerz zu verringern.&lt;br /&gt;
“Erstens ist Kirche kein Tristainer; sie ist eine Adlige vom benachbarten Land Germania. Allein das macht es unakzeptabel mit ihr befreundet zu sein. Ich hasse Germaniaer.”&lt;br /&gt;
“Wie kannst du von mir erwarten, dass ich sowas weiß?”&lt;br /&gt;
“Meine Familie, Vallière, besitzt Grundstücke nahe der Grenze zu Germania, also sind wir die ersten Opfer falls ein Krieg ausbrechen sollte. Was die Sache noch schlimmer macht, ist dass Kirches Geburtsort direkt gegenüber von uns, auf der anderen Seite der Grenze liegt.” Louise biss die Zähne zusammen. “Also ist die Zerbst Familie unser schlimmster Feind.”&lt;br /&gt;
“Und sie nennen sich eine leidenschaftliche Familie.”&lt;br /&gt;
“Eher eine niedere, unwürdige Familie. Kirches Ur-Urgroßvater nahm meinem Ur-Urgroßvater die Liebe seines Lebens! Das war vor 200 Jahren.”&lt;br /&gt;
“Ganz schön lang her.”&lt;br /&gt;
“Abgesehen davon lästert diese Zerbst über meine Familie. Dies führte zum Verlust der Verlobten meines Ur-Urgroßvaters .”&lt;br /&gt;
“Hä?”&lt;br /&gt;
“Seine Verlobte! Deshalb hat er sie verloren.”&lt;br /&gt;
“Okay, warte mal ´ne Sekunde…Du willst mir sagen, dass eure Familien sich nicht leiden können weil euer Vorfahre mal seine Geliebte an die Zerbst Familie verloren hat?”&lt;br /&gt;
“Nicht nur das. Wir haben schon vor langem aufgehört die Opfer unserer Familie zu zählen, die in den Kriegen gefallen sind.”&lt;br /&gt;
“Ich bin doch nur ein unwichtiger, kleiner Vertrauter…es ist doch nicht so als würde es sich lohnen mich zu stehlen.”&lt;br /&gt;
“Nein. Ich werde Kirche nicht einmal einen Vogel gönnen. Ich würde meine Vorfahren beschämen.” erklärte sie und leerte ein Glas Wasser in einem Zug. “Und deshalb ist Kirche verboten.”&lt;br /&gt;
“Deine Vorfahren haben doch nichts damit zu tun.”&lt;br /&gt;
“Doch das haben sie! Du bist mein Vertrauter. So lange du von der Vallière Familie versorgt wirst, wirst du meine Befehle befolgen.”&lt;br /&gt;
“Vertrauter hier, Vertrauter dort…” Saito starrte Louise unzufrieden an.&lt;br /&gt;
“Hast du ein Problem damit?”&lt;br /&gt;
“Nein, weil ich nicht überleben kann wenn ich nicht tue was du mir sagst, also habe ich wohl schlecht eine Wahl…” Saito saß auf dem Boden und schmollte.&lt;br /&gt;
“Und dafür solltest du dankbar sein.”&lt;br /&gt;
“Dankbar für was?”&lt;br /&gt;
“Wenn die Welt erfährt dass Kirches Geliebter ein Bürgerlicher ist, glaubst du, du würdest das überleben?”&lt;br /&gt;
Saito erinnerte sich an die Typen, die von Kirche abserviert wurden…Wenn ich das gewesen wäre, wie hätte sich das wohl angefühlt? Saito erinnerte sich auch an seinen Kampf gegen Guiche und schauderte.&lt;br /&gt;
“…Louise.”&lt;br /&gt;
“Was?”&lt;br /&gt;
“Gib mir ein Schwert.” Saito wollte sich verteidigen können.&lt;br /&gt;
“Hast du etwa keines?”&lt;br /&gt;
“Woher denn? Das vom letzten Mal war das Schwert von Guiche.”&lt;br /&gt;
Louise verschränkte ihre Arme. “Bist du ein Schwertkämpfer?”&lt;br /&gt;
“Nein, habe noch nie eins geführt.”&lt;br /&gt;
“Aber du sahst bei dem Kampf aus wie ein Naturtalent.”&lt;br /&gt;
“Aber…”&lt;br /&gt;
“Hmm…” Louise dachte scharf nach.&lt;br /&gt;
“Was?”&lt;br /&gt;
“Ich hab davon gehört, dass Vertraute besondere Kräfte erhalten, nachdem der Vertrag geschlossen wurde.”&lt;br /&gt;
“Besondere Kräfte?”&lt;br /&gt;
“Ja, zum Beispiel wenn eine schwarze Katze zu einem Vertrauten wird…” erklärte Louise während sie einen Finger hob.&lt;br /&gt;
“Ja…?”&lt;br /&gt;
“…kriegt sie die Fähigkeit zu sprechen.”&lt;br /&gt;
“Aber ich bin keine Katze.”&lt;br /&gt;
“Ich weiß. Die Sache ist die…da es noch nie einen Bürgerlichen als Vertrauten gab ist es nicht völlig unmöglich, dass du noch nie ein Schwert in den Händen gehalten hast und trotzdem ein Naturtalent sein kannst.”&lt;br /&gt;
“Huh…” Ich glaube nicht, dass man es als Naturtalent bezeichnen kann, wenn der eigene Körper plötzlich so leicht wird wie eine Feder und man ohne weiteres durch Bronzestatuen zerschneiden kann. Normale Schwertkämpfer könnten das nicht, da können die auch noch so gut sein.&lt;br /&gt;
“Wenn es so besonders ist, sollten wir die Tristain’s Academia fragen.”&lt;br /&gt;
“Academia?”&lt;br /&gt;
“Ja. Es ist die Behörde für Magieforschung des königlichen Hofs.”&lt;br /&gt;
“Was würden die mit mir in ihren Untersuchungen machen?”&lt;br /&gt;
“Ah… viele verschiedene Experimente. Wie… Autopsien.”&lt;br /&gt;
“Willst du mich verarschen?” Saito stand auf. An mir rumexperimentieren? Nein, danke!&lt;br /&gt;
“Wenn du das nicht willst, dann erzähl nicht rum, dass du ein Schwert wie ein Meister führen kannst nachdem du es aufgenommen hast.”&lt;br /&gt;
“Schon verstanden…das können wir geheim halten.” Saito nickte ängstlich.&lt;br /&gt;
“Ah… Ich verstehe es jetzt…” Louise nickte.&lt;br /&gt;
“Was?”&lt;br /&gt;
“Ich werde dir ein Schwert kaufen.”&lt;br /&gt;
“Oh?” Das kam plötzlich. Louise ist sonst eigentlich ja eher geizig.&lt;br /&gt;
“Du wirst nicht lange leben, jetzt da Kirche ein Auge auf dich gelegt hat. Das haben wir uns selbst eingebrockt, also müssen wir sicherstellen, dass du dich verteidigen kannst.” sagte Louise schwach.&lt;br /&gt;
“Wie ungewöhnlich…”&lt;br /&gt;
“Was?” Louise starrte Saito an.&lt;br /&gt;
“Ich dachte du wärst so ein Geizhals. Du bist sogar wegen meinem Essen ausgerastet.”&lt;br /&gt;
“Ich kann nicht zulassen, dass mein Vertrauter sich an Luxus gewöhnt. Das führt nur zu schlechten Angewohnheiten. Wenn es aber absolut notwendig ist, werde ich es dir kaufen. Ich bin nicht geizig.” erklärte Louise stolz.&lt;br /&gt;
“Huh?!”&lt;br /&gt;
“Jetzt, da du es verstehst, geh schlafen. Morgen ist der Tag der Leere, also werden wir shoppen gehen.”&lt;br /&gt;
Oh… also gibt´s hier auch so etwas wie Samstage. dachte Saito während er sich in Richtung der Tür bewegte.&lt;br /&gt;
“Wo willst du hin?”&lt;br /&gt;
“Wohin? Na auf den Flur.”&lt;br /&gt;
“Du kannst in meinem Zimmer schlafen. Wenn Kirche dich wieder in die Finger kriegt wird es nur kompliziert.”&lt;br /&gt;
Saito schaute Louise an. “Du bist wirklich…”&lt;br /&gt;
Louise war kurz davor erneut ihre Peitsche raus zu holen bevor Saito inne hielt, in sein Strohbett abtauchte und sich mit der Decke zudeckte. Er schaute auf die Runen seiner Hand.&lt;br /&gt;
Dem Ding habe ich es zu verdanken, dass ich Guiche besiegen konnte, dass Kirche voll auf mich abfährt und dass Louise mir ein Schwert kauft. Was wird es mir für die Zukunft noch so bringen? Als er darüber nachdachte gewann seine Müdigkeit die Oberhand. Was für ein Tag… dachte er noch bevor er schließlich ins Reich der Träume hinübergleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roxas</name></author>
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	<entry>
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		<title>Zero no Tsukaima Deutsche Version:Volume1 Kapitel 5</title>
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		<updated>2010-11-22T14:57:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roxas: New page: ==Kapitel 5 – Kirche die unbeschwerte Glut==  Nachdem Saito Louise so abgrundtief während ihres Unterrichts beschämt hatte, weil er im Schlaf reden musste, fühlte sie sich gezwungen s...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kapitel 5 – Kirche die unbeschwerte Glut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Saito Louise so abgrundtief während ihres Unterrichts beschämt hatte, weil er im Schlaf reden musste, fühlte sie sich gezwungen sein Bett aus Heu in den Flur zu verlegen.&lt;br /&gt;
“Was machst du da?”&lt;br /&gt;
“Es wäre doch eine Schande wenn ich noch einmal in dein Bett kriechen würde, oder?”&lt;br /&gt;
Ganz offensichtlich schien sie immer noch wegen dem nicht allzu lang zurückliegenden Vorfalls verärgert zu sein. „Aber hier draußen frier ich mir ja was ab, bei dem kalten Wind, der hier weht.”&lt;br /&gt;
“Keine Sorge, ich bin sicher ich komme in deinen Träumen zu dir und werde dich aufwärmen,” sagte Louise, ihre wohlgeformten Augenbrauen wölbend. Was für ein verbittertes Mädchen. Sie war fest davon überzeugt Saito heute draußen schlafen lassen zu wollen.&lt;br /&gt;
Also nahm er seine Decke und verließ das Zimmer. Kaum hatte er es verlassen schloss sich die Tür hinter ihm mit einem lauten „Klick“. Durch das offene Fenster drang kalter Wind ein und brachte Saito zum Zittern.&lt;br /&gt;
Während er etwas über die Kälte murmelte, wickelte er sich in der Decke ein und lag sich auf das Heu. Die Kälte des Bodens drang erbarmungslos in seinen Körper ein. Heizungen haben die hier auch nicht, ich erfriere.&lt;br /&gt;
Das die mich nur wegen eines Traums so leiden lässt! Saito kickte gegen Louises Tür. Natürlich bekam er keine Antwort.&lt;br /&gt;
Saito begann bereits damit seine Rache zu planen. Das Gummiband ihrer Höschen zu manipulieren reicht nicht mehr. dachte er während er zitternd auf dem Heu lag und darüber nachdachte wie er es ihr heimzahlen konnte…&lt;br /&gt;
Plötzlich öffnete sich die Tür zu Kirches Zimmer.&lt;br /&gt;
Ihr Salamander, Flame, kam herausgekrochen. Seine brennende Schwanzspitze entsandte ein schwaches und warmes Licht in die Umgebung. Die zwei starrten sich an. Der Salamander kam Saito näher, welcher daraufhin unbewusst Distanz zu schaffen versuchte.&lt;br /&gt;
“W-was machst du da?”&lt;br /&gt;
“Kyurukyuru,” grummelte er tröstend. Er sah harmlos aus bis er seinen gewaltigen Kiefer an Saitos Ärmel befestigte und daran zog als ob er ihm sagen wollte, dass er ihm folgen sollte.&lt;br /&gt;
“Hey, lass los! Du wirst noch meine Decke anzünden!” sagte Saito zu dem aufdringlichen Flame, der daraufhin nur noch stärker zog.&lt;br /&gt;
Kirches Zimmer war immer noch offen. Will er mich da rein schleifen? In der Tat. Ich glaube kaum, dass Flame mich hier reinziehen würde nur weil ihm gerade danach war. Was könnte Kirche wohl von mir wollen? Saito fragte sich was für Gründe Kirche wohl haben könnte. Vielleicht will sie mir ja ein paar Tipps geben wie ich es Louise heimzahlen kann. Wie in Trance betrat Saito Kirches Zimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Raum war stockdunkel, was Flame genug Möglichkeiten gab ihn etwas mit seinen Flammen zu erhellen. Von den Schatten aus forderte Kirche: “Schließ die Tür.” Saito fühlte sich dazu verpflichtet dies zu tun, also tat er es auch.&lt;br /&gt;
“Willkommen in meinem Zimmern.”&lt;br /&gt;
“Ziemlich dunkel hier.”&lt;br /&gt;
Er hörte wie Kirche mit ihren Fingern schnipste. Kurz darauf begannen die am nächsten von ihm gelegenen Lampen nacheinander an zu gehen bis die Reihe bei Kirche endete.&lt;br /&gt;
Nun sah Saito auch Kirche wie sie, nun vom Licht umhüllt, mit einem sich sorgenden Gesichtsausdruck auf ihrem Bett saß. Sie trug attraktive Unterwüsche…naja…wohl doch eher nur normale Unterwäsche, die an ihr einfach nur sexy aussah. Jedoch war eins sicher: Ihre Brüste, die nur von ihrem sexy BH getragen wurden, waren so groß wie Cantaloupe-Melonen.&lt;br /&gt;
“Steh da doch nicht so rum. Komm zu mir.” sagte Kirche mit ihrer bezaubernden Stimme.&lt;br /&gt;
Mit unsicheren Schritten kam Saito der lächelnden Kirche näher.&lt;br /&gt;
“Setz dich.”&lt;br /&gt;
Saito setzte sich neben sie wie man es von ihm verlangte. Seine Gedanken waren gänzlich von ihrem halbnackten Körper vereinnahmt.&lt;br /&gt;
“W-was willst du von mir?” fragte Saito nervös. Kirche starrte ihn nur an während sie sich langsam mit der Hand durchs Haar ging. Durch das schwache Lampenlicht wirkte ihre gebräunte Haut mehr als erotisch, es war so als ob sie versuchte Saito dazu zu bringen ihren Befehlen zu folgen.&lt;br /&gt;
Kirche seufzte tief während sie besorgt ihren Kopf schüttelte.&lt;br /&gt;
“Du denkst von mir sicher, dass ich eine miese, verachtenswerte Frau bin.”&lt;br /&gt;
“Kirche?”&lt;br /&gt;
“Das man so von mir denkt ist unausweichlich. Verstehst du? Mein runischer Name ist ‘die Heißblütige’.”&lt;br /&gt;
“Ich weiß.”&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt ihres BHs ist so sexy…&lt;br /&gt;
“Meine Begierde ist so entflammbar wie Heu… deshalb habe ich dich auch gerufen. Verstehst du nicht? Ist das nicht schlimm von mir?”&lt;br /&gt;
“In der Tat…sehr schlimm.” Saito schien unsicher und spielte deshalb einfach mit. Das war das erste Mal das ein ausländisches Mädchen ihr Herz vor ihm ausschüttete, also war er ziemlich nervös.&lt;br /&gt;
“Aber…ich bin mir sicher du kannst mir verzeihen.”&lt;br /&gt;
Kirche schaute ihn mit feuchten, wässrigen Augen an. Jeder Mann hätte wohl seinem primitivsten Instinkt nachgegeben nachdem er in diese Augen geblickt hatte.&lt;br /&gt;
“W-was denn verzeihen?”&lt;br /&gt;
Kirche umklammerte plötzlich Saitos Hand, umhüllte sie mit ihren warmen Handflächen während sie jeden seiner Finger liebkoste, wodurch er ziemlich angespannt wirkte.&lt;br /&gt;
“Dass ich dich liebe, mein Liebling. Für dich muss das ja sehr plötzlich erscheinen.”&lt;br /&gt;
“Oh ja, das ist verdammt plötzlich!” antwortete Saito während seine Gedanken auf Hochtouren liefen. Die will mich wohl verarschen. Allerdings wirkte Kirches Gesicht ziemlich ernst.&lt;br /&gt;
“Wie du Guiche besiegt hast war… einfach… so cool… wie die Helden in diesen Geschichten. Ich… als ich dich sah war ich sofort verliebt. Kannst du das glauben? Du hast mich förmlich angezogen! Leidenschaft! Oh, was für eine leidenschaftliche Liebe!”&lt;br /&gt;
“L-Leidenschaft, huh? Uh…”&lt;br /&gt;
“Sogar mein runischer Name, ‘die unbeschwerte Glut’, ist leidenschaftlich. Ich schreibe seitdem ich diesen Namen trage so viele Liebeslieder! Liebeslieder! Nur für dich… Saito. Du erscheinst mir täglich in meinen Träumen, also habe ich Flame darum gebeten mal zu schauen wie es dir geht… oh, das ist mir so peinlich. Dir sicher auch, nicht wahr? Aber es ist alles wegen dir!”&lt;br /&gt;
Saito saß einfach nur da, unfähig irgendwelche Wörter zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche verstand sein Schweigen als Zustimmung, und kam ihm langsam mit geschlossenen Augen immer näher. So sexy. Ich meine… Louise ist auch attraktiv. Aber wenn es um Sexappeal geht kann sie einpacken. Gegen Kirche hat sie da keine Chance. Dafür ist sie allerdings ziemlich niedlich, das muss ich zugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:ZNT-page-149.jpg|thumb|&#039;&#039;Kirche verstand sein Schweigen als Zustimmung, und kam ihm langsam mit geschlossenen Augen immer näher&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer. Saito schob sie sanft an den Schultern zurück, weil er den leisen Verdacht hatte etwas Schlimmes würde passieren wenn er es nicht tat.&lt;br /&gt;
Kirche starrte Saito erstaunt an als würde sie sagen: “Warum?”. Saito schaute weg.&lt;br /&gt;
“E-es ist was du gesagt hast…”&lt;br /&gt;
“Hmm?”&lt;br /&gt;
“Du…verliebst dich zu schnell.” stotterte Saito und traf dabei Kirches Schwachpunkt. Ihr Gesicht färbte sich sofort rot.&lt;br /&gt;
“Ja…ich schätze ich besitze mehr…Leidenschaft…als andere. Dagegen kann ich nichts machen. Liebe ist so plötzlich, und es erfüllt meinen Körper so schnell…”&lt;br /&gt;
In diesem Moment unterbrach sie eine Stimme von außerhalb ihres Fensters.&lt;br /&gt;
Ein hübscher Playboy blickte empört herein.&lt;br /&gt;
“Kirche… ich kam um nach dir zu sehen weil du dich verspätest…”&lt;br /&gt;
“Berisson! Dann treffen wir uns eben 2 Stunden später!”&lt;br /&gt;
“So war das nicht ausgemacht!” Sie befanden sich im 3. Stock. Scheint so als würde dieser Berisson Typ in der Luft schweben oder so.&lt;br /&gt;
Kirche griff lässig nach ihrem Zauberstab, den sie zwischen ihren Brüsten aufbewahrte und schwang ihn ohne den Jungen überhaupt eines Blickes zu würdigen. Flammen lösten sich von den Lampen und schossen auf den jungen Mann zu wie eine Schlange.&lt;br /&gt;
“Was für eine nervige Eule.”&lt;br /&gt;
Saito starrte sie geschockt an.&lt;br /&gt;
“Eh… du hast das doch nicht etwa gehört, oder?”&lt;br /&gt;
“Uh… wer war das?”&lt;br /&gt;
“Nur ein Freund. Wie dem auch sei…im Moment gilt meine tiefe, leidenschaftliche Liebe nur dir, Saito…”&lt;br /&gt;
Kirches Lippen kamen ihm wieder näher. Saito bewegte sich diesmal kein Stück. Ein unwiderstehliches Verlangen verhinderte es.&lt;br /&gt;
Kurz darauf wurden sie wieder gestört.&lt;br /&gt;
Ein scharfsinnig aussehender junger Mann spähte in den Raum.&lt;br /&gt;
“Kirche! Wer ist der Typ? Wolltest du nicht mit mir die Nacht verbringen?”&lt;br /&gt;
“Styx! Wie wär’s mit 4 Stunden später?”&lt;br /&gt;
“Wer ist der Typ, Kirche?”&lt;br /&gt;
Dieser Styx Kerl wurde sauer und war dabei den Raum zu betreten also schwang Kirche erneut ihren Zauberstab, woraufhin die Flammen erneut zum Leben erweckt wurden und auf den Mann zukamen, der von diesem Treffer zu Boden gerissen wurde.&lt;br /&gt;
“……Der ist wohl auch dein Freund?”&lt;br /&gt;
“Anstatt ihn ´Freund´ zu nennen, lass uns lieber sagen ich hätte mal von ihm gehört. Nun will ich nicht länger unsere Zeit verschwenden. Wer auch immer gesagt hat die Nacht sei lang wusste nicht wie früh die Sonne aufgeht.”&lt;br /&gt;
Kirche kam Saito wieder näher. Und erneut war ein Grummeln hinter dem Fenster zu vernehmen, zu dem sich Saito ungeduldig hinwandte.&lt;br /&gt;
Drei Jungs schauten herein und sagten alle das gleiche zur exakt gleichen Zeit&lt;br /&gt;
“Kirche! Wer zum Teufel ist das?! Du sagtest du hättest keine Verehrer!”&lt;br /&gt;
“Manican! Ajax! Gimli!”&lt;br /&gt;
Oh wow… fünf komplett verschiedene Leute sind bis jetzt aufgetaucht. Saito war beeindruckt.&lt;br /&gt;
“Nun…dann eben sechs Stunden später,” meinte Kirche gereizt.&lt;br /&gt;
“Dann wäre bereits schon Morgen!!!” riefen die drei gleichzeitig.&lt;br /&gt;
“Flame.” gab Kirche ihrem Salamander, der auf dem Boden schlief, seine neuen Befehle. Flame entsandte eine Flamme in die Richtung der Störenfriede und diese landeten nach dem Treffer allesamt auf der Erde.&lt;br /&gt;
“Und die sind…?”&lt;br /&gt;
“Die? Die kenne ich nicht einmal. Aber das wichtigste ist ja, dass ich dich liebe!”&lt;br /&gt;
Kirche hielt Saitos Gesicht und presste ihre Lippen auf seine.&lt;br /&gt;
“N…nhhhh…”&lt;br /&gt;
Ein Gefühl der Panik kam in Saito auf. Kirches Kuss war nicht abstoßend, aber voller Leidenschaft. Saito wehrte sich nicht als sie ihn an ihr Bett nagelte.&lt;br /&gt;
Und in diesem Moment…&lt;br /&gt;
Diesmal war es die Tür. Jemand kickte sie auf.&lt;br /&gt;
Saito dachte es wäre nur ein weiterer Typ, aber er irrte sich. Ihren dünnen Pyjama tragend stand sie an der Tür und starrte die beiden an.&lt;br /&gt;
Kirche blickte Louise glimpflich an und behielt ihre Lippen an Ort und Stelle.&lt;br /&gt;
Blutdurstig bewegte sich Louise auf Saito zu und warf dabei auf ihrem Weg einige Lampen um. Ihre Hände bewegten sich schneller als ihr Mund und, was noch viel erstaunlicher war, ihre Füße bewegten sich sogar noch schneller als ihre Hände.&lt;br /&gt;
“KIRCHE!” rief Louise in Kirches Richtung. Kirche tat so als hätte sie Louises Anwesenheit erst jetzt bemerkt und entfernte sich langsam von Saito während sie eine empörte Handbewegung machte.&lt;br /&gt;
“Siehst du nicht, dass wir beschäftigt sind, Vallière?”&lt;br /&gt;
“Zerbst! An wessen Vertrauten denkst du vergreifst du dich gerade?”&lt;br /&gt;
Saito wusste nicht mehr weiter. Louises braune Augen flimmerten mit ihrer feurigen Wut.&lt;br /&gt;
Kirche hob ihre Hände über ihren Kopf. Zwischen den beiden gefangen kam nur noch Panik in Saito auf. Es schien so als hätte die ganze Situation in der er Kirche erlaubt hatte ihn zu küssen nur dazu geführt, dass Louise gerade stinksauer war.&lt;br /&gt;
“Liebe und Feuer sind Bestandteile des Schicksals in der Familie Zerbst. Es ist das Los das sich in unsere Körper brennt. Wir streben unser Leben lang danach diese Flamme der Leidenschaft in uns am Leben zu erhalten. Das solltest du mittlerweile wissen.” zuckte Kirche mit den Schultern während die Schultern von Louise für ihren Teil vor Wut bebten.&lt;br /&gt;
“Komm her, Saito.” Louise starrte ihren Vertrauten an.&lt;br /&gt;
“Oh? Louise… er mag zwar dein Vertrauter sein, aber er hat doch trotzdem seinen eigenen Willen, denkst du nicht auch? Respektiere seine Wahl.” sagte Kirche während sie sich neben Saito stellte..&lt;br /&gt;
“S-sie hat recht!! Mit wem ich abhänge ist meine Sache!” fügte Saito hinzu.&lt;br /&gt;
Louise hob ihre Stimme. “ Du… wenn der Morgen kommt wirst du durch die Magie von mindestens zehn Adeligen durchbohrt werden! Ist das für dich in Ordnung?!”&lt;br /&gt;
“Oh, kein Problem. Hast du nicht gesehen wie gut er am Vestri Court war?”&lt;br /&gt;
Louise flatterte mit der rechten Hand. “Hmpf… na gut, er kann mit dem Schwert umgehen, aber das spielt auch keine Rolle mehr wenn er von hinten mit Feuerbällen beschossen wird und sich vor ihm ein Wirbelwind auf ihn zu bewegt.”&lt;br /&gt;
“Kein Thema! Ich werde ihn beschützen!” Kirche gab Saito einen leidenschaftlichen Blick.&lt;br /&gt;
Louises Wörter brachten Saito dazu seine Entscheidung zu überdenken.&lt;br /&gt;
Wenn diese Typen rauskriegen, dass ich die ganze Zeit an Kirches Seite bin, werden die mich sicher angreifen. Kirche wird nicht immer da sein um mir den Rücken frei zu halten. Außerdem ändert sie schnell ihre Meinung. Ihr wird es schnell langweilig sein mich zu beschützen.&lt;br /&gt;
Nachdem er in ruhe darüber nachgedacht hatte, stand Saito widerwillig auf.&lt;br /&gt;
“Aww…willst du schon gehen?” Kirche schaute ihn traurig an, ihr Haar war zurückgefallen und ihre Augen funkelten im Licht der noch stehenden Lampen, ein wirklich herzzerreißender Anblick. Kirche ist so schön, dass es schon fast abhängig macht… wenn ich mit so einem Mädchen abhängen darf, wen juckt es das schon wenn ich hin und wieder einen Feuerball abbekomme? überdachte Saito die eben gefällte Entscheidung.&lt;br /&gt;
“Das ist ihre übliche Taktik! Lass dich nicht davon beeinflussen.” Louise nahm Saitos Hand, und schleifte ihn aus dem Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Raum angekommen schloss Louise die Tür hinter sich und wand sich Saito zu. Ihre Unterlippe beißend starrte sie ihn mörderisch an.&lt;br /&gt;
“Wie ein streunender Hund vor dem Kaminfeuer…” ihre Stimme klang zittrig. Wenn man in Anbetracht zog wie sich Louises Hände schneller bewegen konnten als ihr Mund und ihre Füße sogar schneller waren wie ihre Hände, so konnte man mit Sicherheit annehmen, dass ihre Stimme bald noch viel zittriger klingen würde. Ihre Gesichtszüge kannten zum diesen Augenblick nur Wut.&lt;br /&gt;
“W-was denn jetzt?”&lt;br /&gt;
“Und ich habe dich schon fast als eine Person angesehen…scheint als war dies ein Fehler.”&lt;br /&gt;
“Willst du mich verarschen?” Mich als eine Person ansehen? Ja klar. Egal wie man die Sache auch betrachtet, es klingt so oder so nach einer Lüge.&lt;br /&gt;
“Und du bist schwanzwedelnd zu dieser Zerbst Hexe gekrochen…” Louise griff in die Schublade ihres Nachttischchens um etwas raus zu holen. Eine Peitsche.&lt;br /&gt;
“Uhh…M-miss…” fing Saito an zu stottern.&lt;br /&gt;
“Hunde müssen wie Hunde behandelt werden. Ich war zu gütig zu dir.”&lt;br /&gt;
“Aber warum die Peitsche?” Saito starrte die Peitsche in Louises Händen an. Sie war ziemlich gut gemacht.&lt;br /&gt;
“Eigentlich ist diese Pferdepeitsche viel zu schade für dich. Immerhin bist du ja nur ein Hund.”&lt;br /&gt;
“Ein Hund, huh?”&lt;br /&gt;
Louise fing an zu peitschen. Pishi-Pishi-!&lt;br /&gt;
“Au! Das tut weh! Hör auf, du Idiotin!”&lt;br /&gt;
“Was? In wie fern ist dieses Mädchen besser? Was ist so toll an ihr?” schrie Louise und peitschte weiter.&lt;br /&gt;
Saito bemerkte seine Chance und hielt Louise an den Händen fest. Sie versuchte sich los zu reißen aber die Stärke des Mädchens war nicht ausreichend. Saito ließ ihre Handgelenke nicht los bis sie schließlich nachgab.&lt;br /&gt;
“Ahh! Lass los, du Schwachkopf!”&lt;br /&gt;
“Bist du…” Saito starrte tief in Louises Augen. Braune Augen erwiderten den Blick. Von der Nähe betrachtet hatte sie ein unwiderstehliches Gesicht.&lt;br /&gt;
Niedlich. Kirche ist eine Schönheit, sehr sexy, aber Louise ist wie eine unbemalte Leinwand. Nicht ein einziger Fleck ist unrein… Nur ist ihr Charakter so… Egal wie Saito es betrachtete, er mochte Louise mehr. Sein Herz raste so schnell, dass er befürchtete es würde ihn zerreißen. Ist sie eifersüchtig? Ist sie in mich verknallt? Wenn Saito die Sache so betrachtete, dann schien ihm Louise sogar noch niedlicher. So gesehen war Saito genau so schwach wie Kirche, wenn es um Romantik ging.&lt;br /&gt;
“Bist du etwa eifersüchtig? Stehst du auf mich?” fragte Saito. “Warst du sauer auf mich weil ich nicht bei dir geschlafen sondern drüben mit Kirche rumgemacht habe? Oh, das ist mir gar nicht aufgefallen, es tut mir so Leid.” Er senkte seinen Blick und hob Louises Kinn.&lt;br /&gt;
“Ich finde du bist auch nicht übel. Als du mich damals versorgt hast warst du ziemlich…”&lt;br /&gt;
Louises Schultern bebten.&lt;br /&gt;
“…Ich sollte mich an dich ran machen, immerhin bin ich ja ein Mann. Heute Nacht werde ich bei dir schlafen…so must du nicht in meinen Heuhaufen kriechen.”&lt;br /&gt;
Wie ein plötzlicher Windstoß bewegte sich Louises Fuß und traf ihn genau in den Bereich zwischen seinen Beinen.&lt;br /&gt;
“……ahhh….ohhh…….” Saito ging zu Boden, und über seinem ganzen Körper war der kalte Schweiß ausgebrochen. Oh…das tat weh. Ich glaube ich werde sterben. Das tat WIRKLICH weh.&lt;br /&gt;
“Und was stellst…du dir vor…würden wir machen?” Louise trat ihm wütend auf den Kopf.&lt;br /&gt;
“Habe…habe ich das etwa falsch verstanden?”&lt;br /&gt;
“Ganz offensichtlich!” schrie sie und stampfte weiter auf seinen Kopf.&lt;br /&gt;
“O-ok ich hatte unrecht…”&lt;br /&gt;
Louise saß auf einem Stuhl, Beine überkreuzt, immer noch schwer atmend. Nachdem sie Saito für eine Weile gnadenlos gefoltert hatte, schien sich ihre Laune verbessert zu haben.&lt;br /&gt;
“Du darfst mit jedem ausgehen, den du willst, nur nicht mit dieser Frau.”&lt;br /&gt;
“W-warum?” Saito hüpfte herum in der Hoffnung so den Schmerz zu verringern.&lt;br /&gt;
“Erstens ist Kirche kein Tristainer; sie ist eine Adlige vom benachbarten Land Germania. Allein das macht es unakzeptabel mit ihr befreundet zu sein. Ich hasse Germaniaer.”&lt;br /&gt;
“Wie kannst du von mir erwarten, dass ich sowas weiß?”&lt;br /&gt;
“Meine Familie, Vallière, besitzt Grundstücke nahe der Grenze zu Germania, also sind wir die ersten Opfer falls ein Krieg ausbrechen sollte. Was die Sache noch schlimmer macht, ist dass Kirches Geburtsort direkt gegenüber von uns, auf der anderen Seite der Grenze liegt.” Louise biss die Zähne zusammen. “Also ist die Zerbst Familie unser schlimmster Feind.”&lt;br /&gt;
“Und sie nennen sich eine leidenschaftliche Familie.”&lt;br /&gt;
“Eher eine niedere, unwürdige Familie. Kirches Ur-Urgroßvater nahm meinem Ur-Urgroßvater die Liebe seines Lebens! Das war vor 200 Jahren.”&lt;br /&gt;
“Ganz schön lang her.”&lt;br /&gt;
“Abgesehen davon lästert diese Zerbst über meine Familie. Dies führte zum Verlust der Verlobten meines Ur-Urgroßvaters .”&lt;br /&gt;
“Hä?”&lt;br /&gt;
“Seine Verlobte! Deshalb hat er sie verloren.”&lt;br /&gt;
“Okay, warte mal ´ne Sekunde…Du willst mir sagen, dass eure Familien sich nicht leiden können weil euer Vorfahre mal seine Geliebte an die Zerbst Familie verloren hat?”&lt;br /&gt;
“Nicht nur das. Wir haben schon vor langem aufgehört die Opfer unserer Familie zu zählen, die in den Kriegen gefallen sind.”&lt;br /&gt;
“Ich bin doch nur ein unwichtiger, kleiner Vertrauter…es ist doch nicht so als würde es sich lohnen mich zu stehlen.”&lt;br /&gt;
“Nein. Ich werde Kirche nicht einmal einen Vogel gönnen. Ich würde meine Vorfahren beschämen.” erklärte sie und leerte ein Glas Wasser in einem Zug. “Und deshalb ist Kirche verboten.”&lt;br /&gt;
“Deine Vorfahren haben doch nichts damit zu tun.”&lt;br /&gt;
“Doch das haben sie! Du bist mein Vertrauter. So lange du von der Vallière Familie versorgt wirst, wirst du meine Befehle befolgen.”&lt;br /&gt;
“Vertrauter hier, Vertrauter dort…” Saito starrte Louise unzufrieden an.&lt;br /&gt;
“Hast du ein Problem damit?”&lt;br /&gt;
“Nein, weil ich nicht überleben kann wenn ich nicht tue was du mir sagst, also habe ich wohl schlecht eine Wahl…” Saito saß auf dem Boden und schmollte.&lt;br /&gt;
“Und dafür solltest du dankbar sein.”&lt;br /&gt;
“Dankbar für was?”&lt;br /&gt;
“Wenn die Welt erfährt dass Kirches Geliebter ein Bürgerlicher ist, glaubst du, du würdest das überleben?”&lt;br /&gt;
Saito erinnerte sich an die Typen, die von Kirche abserviert wurden…Wenn ich das gewesen wäre, wie hätte sich das wohl angefühlt? Saito erinnerte sich auch an seinen Kampf gegen Guiche und schauderte.&lt;br /&gt;
“…Louise.”&lt;br /&gt;
“Was?”&lt;br /&gt;
“Gib mir ein Schwert.” Saito wollte sich verteidigen können.&lt;br /&gt;
“Hast du etwa keines?”&lt;br /&gt;
“Woher denn? Das vom letzten Mal war das Schwert von Guiche.”&lt;br /&gt;
Louise verschränkte ihre Arme. “Bist du ein Schwertkämpfer?”&lt;br /&gt;
“Nein, habe noch nie eins geführt.”&lt;br /&gt;
“Aber du sahst bei dem Kampf aus wie ein Naturtalent.”&lt;br /&gt;
“Aber…”&lt;br /&gt;
“Hmm…” Louise dachte scharf nach.&lt;br /&gt;
“Was?”&lt;br /&gt;
“Ich hab davon gehört, dass Vertraute besondere Kräfte erhalten, nachdem der Vertrag geschlossen wurde.”&lt;br /&gt;
“Besondere Kräfte?”&lt;br /&gt;
“Ja, zum Beispiel wenn eine schwarze Katze zu einem Vertrauten wird…” erklärte Louise während sie einen Finger hob.&lt;br /&gt;
“Ja…?”&lt;br /&gt;
“…kriegt sie die Fähigkeit zu sprechen.”&lt;br /&gt;
“Aber ich bin keine Katze.”&lt;br /&gt;
“Ich weiß. Die Sache ist die…da es noch nie einen Bürgerlichen als Vertrauten gab ist es nicht völlig unmöglich, dass du noch nie ein Schwert in den Händen gehalten hast und trotzdem ein Naturtalent sein kannst.”&lt;br /&gt;
“Huh…” Ich glaube nicht, dass man es als Naturtalent bezeichnen kann, wenn der eigene Körper plötzlich so leicht wird wie eine Feder und man ohne weiteres durch Bronzestatuen zerschneiden kann. Normale Schwertkämpfer könnten das nicht, da können die auch noch so gut sein.&lt;br /&gt;
“Wenn es so besonders ist, sollten wir die Tristain’s Academia fragen.”&lt;br /&gt;
“Academia?”&lt;br /&gt;
“Ja. Es ist die Behörde für Magieforschung des königlichen Hofs.”&lt;br /&gt;
“Was würden die mit mir in ihren Untersuchungen machen?”&lt;br /&gt;
“Ah… viele verschiedene Experimente. Wie… Autopsien.”&lt;br /&gt;
“Willst du mich verarschen?” Saito stand auf. An mir rumexperimentieren? Nein, danke!&lt;br /&gt;
“Wenn du das nicht willst, dann erzähl nicht rum, dass du ein Schwert wie ein Meister führen kannst nachdem du es aufgenommen hast.”&lt;br /&gt;
“Schon verstanden…das können wir geheim halten.” Saito nickte ängstlich.&lt;br /&gt;
“Ah… Ich verstehe es jetzt…” Louise nickte.&lt;br /&gt;
“Was?”&lt;br /&gt;
“Ich werde dir ein Schwert kaufen.”&lt;br /&gt;
“Oh?” Das kam plötzlich. Louise ist sonst eigentlich ja eher geizig.&lt;br /&gt;
“Du wirst nicht lange leben, jetzt da Kirche ein Auge auf dich gelegt hat. Das haben wir uns selbst eingebrockt, also müssen wir sicherstellen, dass du dich verteidigen kannst.” sagte Louise schwach.&lt;br /&gt;
“Wie ungewöhnlich…”&lt;br /&gt;
“Was?” Louise starrte Saito an.&lt;br /&gt;
“Ich dachte du wärst so ein Geizhals. Du bist sogar wegen meinem Essen ausgerastet.”&lt;br /&gt;
“Ich kann nicht zulassen, dass mein Vertrauter sich an Luxus gewöhnt. Das führt nur zu schlechten Angewohnheiten. Wenn es aber absolut notwendig ist, werde ich es dir kaufen. Ich bin nicht geizig.” erklärte Louise stolz.&lt;br /&gt;
“Huh?!”&lt;br /&gt;
“Jetzt, da du es verstehst, geh schlafen. Morgen ist der Tag der Leere, also werden wir shoppen gehen.”&lt;br /&gt;
Oh… also gibt´s hier auch so etwas wie Samstage. dachte Saito während er sich in Richtung der Tür bewegte.&lt;br /&gt;
“Wo willst du hin?”&lt;br /&gt;
“Wohin? Na auf den Flur.”&lt;br /&gt;
“Du kannst in meinem Zimmer schlafen. Wenn Kirche dich wieder in die Finger kriegt wird es nur kompliziert.”&lt;br /&gt;
Saito schaute Louise an. “Du bist wirklich…”&lt;br /&gt;
Louise war kurz davor erneut ihre Peitsche raus zu holen bevor Saito inne hielt, in sein Strohbett abtauchte und sich mit der Decke zudeckte. Er schaute auf die Runen seiner Hand.&lt;br /&gt;
Dem Ding habe ich es zu verdanken, dass ich Guiche besiegen konnte, dass Kirche voll auf mich abfährt und dass Louise mir ein Schwert kauft. Was wird es mir für die Zukunft noch so bringen? Als er darüber nachdachte gewann seine Müdigkeit die Oberhand. Was für ein Tag… dachte er noch bevor er schließlich ins Reich der Träume hinübergleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 2|Zurück zu Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
| [[Zero_no_Tsukaima_Deutsche Version|Zurück zur Hauptseite]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roxas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Zero_no_Tsukaima_(German)&amp;diff=76933</id>
		<title>Zero no Tsukaima (German)</title>
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		<updated>2010-11-22T14:14:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roxas: /* Band 1 - Zero&amp;#039;s Vertrauter / ゼロの使い魔 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Znt novel cover.jpg|300px|thumb|Volume Eins Cover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Zero no Tsukaima&#039;&#039; Serie ist auch in folgenden Sprachen verfügbar:&lt;br /&gt;
*[[Zero_no_Tsukaima|Englisch]]&lt;br /&gt;
*[[Zero_no_Tsukaima_%7E_Indonesian_Version|Bahasa Indonesia (Indonesian)]]&lt;br /&gt;
*[[Zero_no_Tsukaima_%28version_fran%C3%A7aise%29|Français (French)]]&lt;br /&gt;
*[[Zero_no_Tsukaima_Deutsche Version|Deutsch (German)]]&lt;br /&gt;
*[[Zero_no_Tsukaima_%7EItalian_Version%7E|Italiano (Italian)]]&lt;br /&gt;
*[[Zero_no_Tsukaima_wersja_polska|Polski (Polish)]]&lt;br /&gt;
*[[Zero_no_Tsukaima_%7EVersi%C3%B3n_Espa%C3%B1ola%7E|Español (Spanish)]]&lt;br /&gt;
*[http://vnsharing.net/forum/showthread.php?t=73861 Việt Nam (Vietnamese)]&lt;br /&gt;
*[[Zero_no_Tsukaima_Korean_Version|한국어 (Korean)]]&lt;br /&gt;
(Notiz: Übersetzungen variieren mit jeder Version.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Projekt ist eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Community aus der&lt;br /&gt;
[http://www.fallenfates.final-hearts.de/ Fallen Fates Subgruppe (We will sub you)]. Es wird empfohlen, vor größeren Editings und vorallem Übersetzungsvorhaben etc. uns zu kontaktieren (Entweder in unserem Forum oder per Mail, die Mailadresse kann auf unserer Hp unter Team gefunden werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Format Standards ==&lt;br /&gt;
Jedes Kapitel muss dem [[Format_guideline|Format/Style Guideline]] entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Updates ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. August: Beginn des Alternate Language Projects - Fertige Kapitel [http://www.fallenfates.final-hearts.de/proceedings/light-novels/zero-no-tsukaima Übersicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Zero no Tsukaima Registration_deutsch|Registration]] ==&lt;br /&gt;
Alle Übersetzer werden gebeten, ihre aktuellen Projekte in der [[Zero no Tsukaima Registration_deutsch|Registration]] einzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;Zero no Tsukaima&#039;&#039; Serie von Noboru Yamaguchi ==&lt;br /&gt;
=== Band 1 - Zero&#039;s Vertrauter / ゼロの使い魔 === &lt;br /&gt;
::*[[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume 1_Illustrationen|Novel Illustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Zero no Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_In- und Umschlag|In- und Umschlag]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Königreich der Magie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*[[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 1|Kapitel 1 - Ich bin ein Vertrauter]]&lt;br /&gt;
::*[[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 2|Kapitel 2 - Louise, die Null]]&lt;br /&gt;
::*[[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 3|Kapitel 3 - Legende]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gandálfr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*[[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 4|Kapitel 4 - Das tägliche Leben eines Vertrauten ]]&lt;br /&gt;
::*[[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 5|Kapitel 5 - Kirche, die unbeschwete Glut]]&lt;br /&gt;
::*[[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 6|Kapitel 6 - Tristain&#039;s Waffenhändler]]&lt;br /&gt;
::*[[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 7|Kapitel 7 - Fouquet, der Erdbrecher]]&lt;br /&gt;
::*[[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 8|Kapitel 8 - The Staff of Destruction]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Band 2 - Albion des Windes / 風のアルビオン ===&lt;br /&gt;
::*[[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume 2_Illustrationen|Buchillustrationen]]&lt;br /&gt;
::*[[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume2_Kapitel_1|Kapitel 1 - Ein Geheimes Boot]]&lt;br /&gt;
::*[[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume2_Kapitel_2|Kapitel 2 - Die Melancholie Ihrer Majestät]] &lt;br /&gt;
::*[[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume2_Kapitel_3|Kapitel 3 - Die Bitte einer Freundin aus Kindheitstagen]]&lt;br /&gt;
::*Kapitel 4 - Hafenstadt - La Rochelle&lt;br /&gt;
::*Kapitel 5 - Ein Ruhetag vor der Abreise&lt;br /&gt;
::*Kapitel 6 - Das Weiße Land&lt;br /&gt;
::*Kapitel 7 - Der Prinz eines Sterbenden Landes&lt;br /&gt;
::*Kapitel 8 - Der Abend vor der Letzten Schlacht in Newcastle&lt;br /&gt;
::*Kapitel 9 - Die Letzte Schlacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt Team ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Projekt Vorsteher: [[user:Vaelis|Vaelis]]&lt;br /&gt;
*Projekt Aufseher: [[user:Bladesound|Bladesound]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersetzer ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aktiv&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[User:KingdomHeartsMaster|KingdomHeartsMaster]]&lt;br /&gt;
* [[User:Ailtin|Ailtin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Editoren ===&lt;br /&gt;
Dies ist das Editoren Team.&lt;br /&gt;
Sie verhindern Vandalismus und kontrollieren die Texte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aktiv&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*  [[user:Bladesound|Bladesound]]&lt;br /&gt;
*  [[user:Sebix|Sebix]]&lt;br /&gt;
*  [[user:Roxas|Roxas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Serien Überblick ==&lt;br /&gt;
* Volume 1 - &#039;&#039;Zero&#039;s Vertrauter&#039;&#039; (June 25, 2004)&lt;br /&gt;
* Volume 2 - &#039;&#039;Albion of the Wind&#039;&#039; (September 25, 2004)&lt;br /&gt;
* Volume 3 - &#039;&#039;The Founder&#039;s Prayer Book&#039;&#039; (December 25, 2004)&lt;br /&gt;
* Volume 4 - &#039;&#039;The Water Spirit of Oath&#039;&#039; (March 25, 2005)&lt;br /&gt;
* Volume 5 - &#039;&#039;Tristania&#039;s Holiday&#039;&#039; (July 25, 2005)&lt;br /&gt;
* Volume 6 - &#039;&#039;The Ruby of Atonement&#039;&#039; (November 25, 2005)&lt;br /&gt;
* Volume 7 - &#039;&#039;The Silver Pentecost&#039;&#039; (February 25, 2006)&lt;br /&gt;
* Volume 8 - &#039;&#039;The Serenade of Nostalgia&#039;&#039; (June 25, 2006)&lt;br /&gt;
* Volume 9 - &#039;&#039;The Ball of Twin Moons&#039;&#039; (September 25, 2006)&lt;br /&gt;
* Volume 10 - &#039;&#039;The Hero of Ivaldi&#039;&#039; (December 25, 2006)&lt;br /&gt;
* Volume 11 - &#039;&#039;A Duet of Recollection&#039;&#039; (May 25, 2007)&lt;br /&gt;
* Volume 12 - &#039;&#039;The Fairies&#039; Holiday&#039;&#039; (August 25, 2007)&lt;br /&gt;
* Volume 13 - &#039;&#039;The World Door of the Holy Country&#039;&#039; (December 25, 2007)&lt;br /&gt;
* Volume 14 - &#039;&#039;Aquileia&#039;s Saint&#039;&#039; (May 25, 2008)&lt;br /&gt;
* Volume 15 - &#039;&#039;Labyrinth of Oblivion&#039;&#039; (September 25, 2008)&lt;br /&gt;
* Volume 16 - &#039;&#039;The Tea Time of Des Ornières&#039;&#039; (February 25, 2009)&lt;br /&gt;
* Volume 17 - &#039;&#039;The Soeur of Dawn&#039;&#039; (June 25, 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Side Story Volume 1 - &#039;&#039;Tabitha&#039;s Adventure&#039;&#039; (October 25, 2006)&lt;br /&gt;
* Side Story Volume 2 - &#039;&#039;Tabitha&#039;s Adventure&#039;&#039; (October 25, 2007)&lt;br /&gt;
* Side Story Volume 3 - &#039;&#039;Tabitha&#039;s Adventure&#039;&#039; (March 25, 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zero no Tsukaima:Series Overview|ISBN information]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Alternative Languages]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roxas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel_4&amp;diff=76932</id>
		<title>Zero no Tsukaima Deutsche Version:Volume1 Kapitel 4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel_4&amp;diff=76932"/>
		<updated>2010-11-22T14:07:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roxas: /* Kapitel 4 – Das tägliche Leben eines Vertrauten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kapitel 4 – Das tägliche Leben eines Vertrauten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Woche ist vergangen seitdem Saito sein Leben als Louises Vertrauter begonnen hatte. Wenn man jemanden damit beauftragen würde Saitos Alltag zu beschreiben, dann würde dies wie folgt aussehen:&lt;br /&gt;
Sein Tag begann, wie bei den meisten Menschen und Tieren, indem er morgens aufstand. Sein Schlafplatz war, wie auch am ersten Tag, der Boden, auch wenn es sich seitdem verbessert hatte. Als er feststellen musste, dass sein Köper am nächsten Morgen höllisch wehtat, nachdem er die Nacht auf dem harten Boden verbracht hatte, bat er Siesta ihm etwas Heu, das man für die Fütterung der Pferde verwendete, zu bringen, damit er es in die Ecke des Zimmers legen konnte um darauf zu schlafen. Saito lag also jede Nacht auf dem Heuhaufen…eingewickelt in der Decke, die Louise ihm so “großzügigerweise” zur Verfügung gestellt hatte.&lt;br /&gt;
Louise nannte Saitos selbstgemachtes Bett liebevoll “das Hühnernest” weil Hühner auf Heu schliefen und Saito jeden Morgen Louise aufweckte wie ein Hahn.&lt;br /&gt;
Aber er musste es tun, denn er wusste er hätte Probleme wenn Louise zuerst aufwachen würde.&lt;br /&gt;
“Vertraute, die zu blöd sind eigenständig auf zu wachen, müssen bestraft werden.” Louise vergaß es nie ihn an diesen Satz zu erinnern.&lt;br /&gt;
Wenn Saito jemals verschlafen würde, wäre sein Frühstück für diesen Tag gestrichen.&lt;br /&gt;
Nachdem Louise aufwachte zog sie sich um. Sie zog sich die Unterwäsche selbst an, aber zwang Saito dazu ihr die Uniform an zu ziehen. Diese Szene dürfte bekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito war immer erstaunt von ihrem bezaubernden Aussehen, wenn sie in ihrer Unterwäsche vor ihm stand. Man sagt, dass Liebespaare sich bereits nach 3 Tagen an den Anblick ihres Gegenstücks in Unterwäsche gewöhnen würden, aber bei Saito schien das nicht so bald zu passieren.&lt;br /&gt;
Vielleicht lag es daran, dass seine Beziehung zu ihr lediglich die Beziehung eines Vertrauten zu seinem Meister war. Aber da er fast die ganze Zeit in ihrer Nähe war, fühlte er sich bereits so als wären sie eins. Das einzige was ihre Beziehung eindeutig von der eines Liebespaares unterschied, war der Fakt wie sie ihn behandelte.&lt;br /&gt;
Louise Tag für Tag so zu erleben war an sich eigentlich gar nicht so schlimm, jedoch fühlte sich Saito gewaltig in seiner Würde verletzt. Wenn er ihr zum Beispiel in ihre Schuhe helfen musste, fühlte er sich oft ziemlich irritiert.&lt;br /&gt;
Aber wenigstens war die ertragbar, doch wenn Saito jemals etwas erwähnen sollte, was Louise nicht passte, wurde die Lage äußerst unangenehm.&lt;br /&gt;
“Ein unhöflicher Vertrauter, der es wagt seinen Meister so früh am Morgen zu verärgern, muss bestraft werden.” dies war ein weiteres ihrer Mottos.&lt;br /&gt;
Jedes mal wenn Saito einen Scherz über ihre relative flache Oberweite brachte oder ihm Sachen zu blöd wurden und er daraufhin ein “Mach’s doch selbst.“ von sich gab, wurde ihm das Frühstück restlos gestrichen.&lt;br /&gt;
Mit ihrer Uniform vor dem Waschbecken stehend, die aus einer schwarzen Robe, einer weißen Bluse und einem grauen Rock bestand, wusch sich Louise ihr Gesicht und putzte sich ihre Zähne. Das Zimmer hatte nicht einmal fließendes Wasser, also musste Saito runter zur Wasserstelle gehen und daraus das Wasser mit einem Eimer schöpfen und es ihr bringen damit Louise es benutzen konnte. Und natürlich wusch Louise ihr Gesicht nicht selbst…sie brachte Saito dazu dies zu tun.&lt;br /&gt;
Eines Tages, als er gerade Louises Gesicht mit einem Handtuch abwischte malte er ihr leicht mit einem Stückchen Holzkohle kleine Muster ins Gesicht.&lt;br /&gt;
Als er sein Meisterwerk auf Louises Gesicht betrachtete, konnte Saito gerade noch ein Kichern unterdrücken. Dann tat er so als wüsste er von nichts und verbeugte sich höflich vor Louise.&lt;br /&gt;
“Ihr seht heute besonders schön aus, Herrin.”&lt;br /&gt;
Louise gab nur eine verschlafene Antwort.&lt;br /&gt;
“…Führst du etwas im Schilde?”&lt;br /&gt;
“Ich? Ich bin nur ein Vertrauter der seinem Meister dient. Ich würde es nicht wagen so etwas zu tun!”&lt;br /&gt;
Louise war Saito gegenüber misstrauisch, da dieser plötzlich so höflich war, aber da sie fast zu spät für ihren Unterricht war stellte sie vorerst keine weiteren Fragen.&lt;br /&gt;
Da sie lebhafte, rosarote Wangen, haselnussbraune Augen und Lippen besaß, von denen man annehmen konnte, dass sie aus den schönsten Korallen geformt worden waren, wusste Louise, dass sie es nicht nötig hatte sich zu schminken, also trug sie auch kein Make-up auf. Mit anderen Worten, sie schaute so gut wie nie in den Spiegel und dieser Tag war nicht anders. Das Resultat: Sie hatte absolute keine Ahnung von dem “Make-up”, welches Saito ihr aufgetragen hat&lt;br /&gt;
So machte sich Louise auf zu ihrer Klasse. Da sie ja spät dran war traf sie auf ihrem Weg keine Mitschüler.&lt;br /&gt;
Louise öffnete gerade schwer atmend die Türe zum Klassenzimmer als plötzlich einer ihrer Mitschüler sie anstarrte und in schallendes Gelächter ausbrach.&lt;br /&gt;
“Hey, siehst heute echt gut aus, Louise!”&lt;br /&gt;
“Oh mein Gott! Das ist so typisch für dich!”&lt;br /&gt;
Als Mister Colbert danach netterweise die stylische Brille und den Schnurrbart erwähnte, die beide auf ihrem Gesicht gekritzelt worden sind wurde sie rasend vor Wut. Sie rannte raus in den Flur, wo Saito sich vor lauter Lachen den Bauch hielt und auf dem Boden kullerte, ohrfeigte ihn ein dutzend mal und strich ihm die Mahlzeiten für den ganzen Tag.&lt;br /&gt;
Louise zufolge war ein Vertrauter, der das Gesicht seines Meisters als Leinwand benutzt gleichzusetzen mit den Dämonen aus längst vergangenen Tagen, die eins dem großen Gründer Brimir und seinen vielen verbündeten Göttern gegenüberstanden. Diese Dämonen waren es nicht wert, dass man ihnen vom Brot und der Suppe zu essen gab, welches die Königin ihnen gewährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück musste Saito Louises Zimmer putzen. Diese Aufgabe bestand hauptsächlich darin den Boden mit einem Besen zu kehren und die Fenster mit einem Stofffetzen zu putzen.&lt;br /&gt;
Anschließend stand die “so tolle” Wäsche an. Er brachte sie runter zur Wasserstelle und schrubbte sie mit einem Waschbrett sauber. Es gab kein warmes Wasser…nur eis kaltes Wasser, das sich gnadenlos in seine Finger biss. Louises Unterwäsche bestand aus sehr vielen teuer aussehenden Stücken, die mit Spitzen und Rüschen besteckt waren. Man würde ihm eine weitere Mahlzeit streichen wenn es ihm versehentlich passieren würde, dass es auch nur ein einziges beschädigte, also musste er behutsam damit umgehen. Es war ein harter Job und leid wie er es war lies er ein bestimmtes Paar Unterwäsche mit einem etwas angerissenen Gummiband auf dem Haufen von Wäsche, die er gewaschen hatte. Einige Tage später kam Louise mit genau diesem Höschen aus ihrem Zimmer als plötzlich das Gummiband komplett den Geist aufgab. Ihr Höschen rutschte bis zu ihren Knöcheln hinab und fesselte ihre Beine wie eine Fußfessel.&lt;br /&gt;
Wie es der Zufall so wollte stand Louise gerade an der obersten Stufe einer Treppe und fiel demzufolge spektakulär hinunter.&lt;br /&gt;
Zum Glück befand sich gerade keiner in der Nähe, so dass keiner Louises Freiflug und ihre entblößte untere Hälfte bestaunen konnte also ist wenigstens ihr Ruf verschont geblieben. Als er merkte, dass es wohl zu viel des guten gewesen ist, bemühte er sich nicht unter ihren Rock zu gucken als er sich übermäßig bei Louise entschuldigte, die ohnmächtig am Fuße der Treppe lag. Er hatte nicht erwartet, dass sein Streich so fatal enden würde. Eigentlich hatte er vorgesehen, dass es mitten im Flur passiert, damit es ihr sehr peinlich werden würde.&lt;br /&gt;
Als Louise schließlich wieder aufwachte und feststellte was passiert ist, warf sie ihm das defekte Höschen mitten ins Gesicht während er dienstbereit neben dem Bett saß.&lt;br /&gt;
“Da war eins mit gerissenem Gummiband.”&lt;br /&gt;
“In der Tat, Herrin.”&lt;br /&gt;
Louises Stimme bebte vor Wut.&lt;br /&gt;
“Wie erklärst du dir das?”&lt;br /&gt;
“Das muss an der Wasserstelle liegen, Herrin. Es ist kalt genug um Finger abfallen zu lassen, also denke ich dass es Gummibänder auch nicht ertragen können.”&lt;br /&gt;
Antwortete Saito barsch.&lt;br /&gt;
“Also willst du andeuten dass es am Gummiband lag?”&lt;br /&gt;
“Nein, es lag am Wasser. Ist wohl schlechtes Wasser. Ich bin mir sicher es ist irgendwie verflucht damit es kalt wird und so die Gummibänder beeinflusst.”&lt;br /&gt;
“Wenn das so ist sollte ich meinen treuen Vertrauten nicht länger mit der Suppe füttern, die aus diesem verfluchten Wasser gekocht wurde.”&lt;br /&gt;
“Wie überaus großzügig von Euch.”&lt;br /&gt;
“Nach drei Tagen sollte sich das Wasser dann wieder normalisiert haben.”&lt;br /&gt;
Und so wurden Saitos Mahlzeit für drei Tage gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei, Saito hatte absolute kein Problem damit. Er tat einfach so als würde er verhungern, dabei ging er eigentlich jedes Mal zur Küche hinter der Halle von Alviss, wo die tatkräftige und liebevolle Siesta ihm jedes Mal etwas Eintopf, Fleisch oder ähnliches zu essen gab. Er kam sogar zu ihr wenn seine Mahlzeiten nicht gestrichen wurden. Die Suppe, die Louise so liebevoll als den ” weitreichenden Segen der Majestät, die Königin” bezeichnete, war niemals mit der Eigenschaft gesegnet seinen Magen zu füllen.&lt;br /&gt;
Selbstverständlich hielt er die Besuche in der Küche vor Louise geheim. Sie war hartnäckig und würde ihm so lange kein Essen geben, bis sein Verhalten sich nicht gebessert hätte, also hätte er ein Problem, wenn Louise jemals herausfinden würde, dass er sich heimlich an den Lebensmitteln satt isst, die ihm Siesta netterweise zur Verfügung stellte. Louise würde es ihm sicherlich verbieten weiterhin hier her zu kommen, mit der Begründung, dass “es der Erziehung eines Vertrauten diene”.&lt;br /&gt;
In diesem Augenblick hatte sie aber absolute keine Ahnung wo er sich befand. Es stand fest, dass er Siesta und ihre leckeren Speisen hundertmal mehr bevorzugte als den Fraß, der von dieser Königin und dem Gründer Brimir stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Morgens ging er erneut in die Küche, nachdem er mit gespieltem Hunger Louises Suppe aß. Nachdem Saito Guiche am Vestri Platz besiegt hatte, war er dort ziemlich gern gesehen.&lt;br /&gt;
“‘Unser Schwert’ ist hier!”&lt;br /&gt;
Derjenige, der das sagte, war Marteau, der Chefkoch, ein etwas rundlicher Mann in seinen 40igern. Selbstverständlich war er auch nur ein Bürgerlicher, aber der Fakt, dass er der Chefkoch der Akademie war, brachte ihm so viel Respekt ein, wie man ihn einem niederen Adligen entgegenbringen würde. Darauf konnte er stolz sein.&lt;br /&gt;
In einfachen, aber zugleich feinen Klamotten, gab er in der Küche mit einem Winken seiner Hand die Befehle.&lt;br /&gt;
Obwohl er die hohe Position als der Chefkoch einer Magieakademie besaß, war Marteau nicht das kleinste bisschen arrogant, und überraschenderweise hasste er nicht nur Magie, sondern auch den Adel.&lt;br /&gt;
Er gab Saito, der Guiche mit einem Schwert besiegte, den Spitznamen “Unser Schwert” und behandelte den Jungen wie einen König. Dank ihm war die Küche wie eine Oase für Saito.&lt;br /&gt;
Saito setzte sich auf seinen Stuhl und sogleich brachte Siesta ihm mit einem Lächeln eine Schüssel vom Eintopf und etwas vom frischen Brot&lt;br /&gt;
“Danke.”&lt;br /&gt;
“Der heutige Eintopf ist besonders.”&lt;br /&gt;
Verkündete Siesta fröhlich. Saito führte den mit Eintopf gefüllten Löffel zu seinem Mund, und kaum hatte er davon gekostet, da strahlte er vor Begeisterung.&lt;br /&gt;
“Wow, das ist köstlich! Unvergleichlich mit dem Zeug was ich sonst von Louise vorgeworfen kriege!”&lt;br /&gt;
In diesem Moment kam Marteau an Saitos Tisch…er hatte ein Messer in der Hand.&lt;br /&gt;
“Natürlich ist es das. Das ist das Zeug, was die adligen Schnösel zu essen kriegen.”&lt;br /&gt;
“Ich kann es nicht fassen, dass diese Typen jeden Tag so etwas essen dürfen…”&lt;br /&gt;
Marteau schnaubte laut als Saito das sagte.&lt;br /&gt;
“Hmph! Klar, sie können Magie benutzen. Können Töpfe und Pfannen erstellen, ganze Schlösser aus dem Dreck erbauen lassen, kostbare Klunker aus Müll zusammenmischen und sogar Drachen kontrollieren – na und?! So ein Gericht zu erstellen ist eine magische Kunst an sich. Findest du nicht auch, Saito?”&lt;br /&gt;
Saito nickte.&lt;br /&gt;
“Definitiv.”&lt;br /&gt;
“Ein feiner Kerl! Du bist ein guter Mann!”&lt;br /&gt;
Er legte seinen Arm um Saitos Schultern.&lt;br /&gt;
“Hier, “Unser Schwert”! Lass mich deine Stirn küssen! Komm schon! Ich bestehe darauf!”&lt;br /&gt;
“Ich passe. Und hör auf mich so zu nennen, “ sagte Saito.&lt;br /&gt;
“Warum?”&lt;br /&gt;
“Es ist…seltsam.”&lt;br /&gt;
Der Mann ließ Saito los und breitete seine Arme protestierend aus.&lt;br /&gt;
“Aber du hast den Golem eines Magiers in Stücke geschlagen, schon vergessen?”&lt;br /&gt;
“Ja, schätze das habe ich getan.”&lt;br /&gt;
“Sag, wo hast du gelernt so ein Schwert zu führen? Du musst mir einfach sagen wo ich lernen kann so mit einem Schwert um zu gehen.”&lt;br /&gt;
Marteau starrte Saito erwartungsvoll an. Jedes Mal wenn Saito hier zum Essen vorbei kam, stellte Marteau ihm diese Frage…und jedes Mal war seine Antwort die gleiche.&lt;br /&gt;
“Ich habe keine Ahnung. Das war das erste Mal, dass ich ein Schwert in den Händen hielt. Mein Körper bewegte sich von alleine.”&lt;br /&gt;
“Leute! Habt ihr das gehört?!”&lt;br /&gt;
Rief er, seine Stimme hallte in der Küche.&lt;br /&gt;
Die jüngeren Köche und die Auszubildenden riefen zurück.&lt;br /&gt;
“Wir hören dich, Boss!”&lt;br /&gt;
“Das nenne ich einen wahren Meister! Sie geben nie mit ihren Fähigkeiten an! Seht und lernt! Ein wahrer Meister ist bescheiden!”&lt;br /&gt;
Die Köche jubelten begeistert.&lt;br /&gt;
“Ein wahrer Meister ist bescheiden!”&lt;br /&gt;
Dann wand sich Marteau wieder Saito zu.&lt;br /&gt;
“Weißt du, “Unser Schwert” Ich fange an dich mehr und mehr zu mögen. Also wie wär´s?”&lt;br /&gt;
“Um, was meinst du…?”&lt;br /&gt;
Er erzählte ihnen einfach die Wahrheit, aber Marteau dachte immer, dass er einfach nur bescheiden war. Es war irgendwie frustrierend. Er fühlte sich so als würde er den guten Mann täuschen. Saitos Blick fiel auf die Runen seiner Hand.&lt;br /&gt;
Seit diesem Tag hat es nicht mehr geleuchtet. Ich frage mich was das war… Selbst als Saito nur auf seine Runen starrte, dachte Marteau, dass er sich nur zurückhielt&lt;br /&gt;
Der Küchenchef wand sich Siesta zu.&lt;br /&gt;
“Siesta!”&lt;br /&gt;
“Ja?”&lt;br /&gt;
Siesta, die zufrieden zugesehen hatte wie gut die beiden sich verstanden, antwortete fröhlich.&lt;br /&gt;
“Bring unserem Held etwas vom Besten Tropfen den Albion zu bieten hat.”&lt;br /&gt;
Lächelnd nahm sie die vom Chef erwähnte Weinflasche aus dem Regal und brachte sie zu ihnen. Sie schenkte ihm ein Glas voll ein und bestaunte den Fakt, dass sein Gesicht von Sekunde zu Sekunde immer röter wurde. Dieses Event wiederholte sich einige Male.&lt;br /&gt;
Saito besuchte die Küche, Marteau fing an Saito immer mehr zu mögen und Siestas Respekt ihm gegenüber wuchs bei jedem seiner Besuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings war dieses Mal ein rötlicher Schatten am Fenster zu sehen, der Saito auszuspionieren schien. Einer der jungen Köche bekam dies mit.&lt;br /&gt;
“Hey, da ist etwas vor dem Fenster.”&lt;br /&gt;
Der Schatten gab nur noch ein ‘kyuru kyuru’ von sich und huschte davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich, nachdem er gefrühstückt, Louises Zimmer geputzt und ihre Wäsche gereinigt hatte, begleitete er sie zu ihrer Klasse. Eigentlich sollte er vom Boden aus den Unterricht betrachten, aber als Louise feststellte, dass er seine Zeit dazu verwendete anderen Mädchen unter den Rock zu gucken, entschied sie sich dafür ihn neben sich auf einem Stuhl sitzen zu lassen. Zusätzlich machte sie ihm klar, dass wann auch immer sein Blick von der Tafel abschweifen würde, dass ihm dafür das Mittagessen gestrichen werden würde.&lt;br /&gt;
Am Anfang war Saito fasziniert von dem Unterricht und den Wundern, die sie darin verbrachten: sie wandelten Wasser in Wein um, mixten einige Reagenzien zu Heiltränken zusammen, ließen Feuerbälle aus dem nichts erscheinen, ließen Gegenstände aus dem Fenster schweben damit ihre Vertrauten sie zurückbrachten, usw. … jedoch verklang seine Begeisterung nach einer Weile…wenn man Wunder täglich sah, waren sie wohl doch nicht mehr so wunderbar.&lt;br /&gt;
Also entschied er sich dafür ein kleines Nickerchen zu halten. Der Lehrer und Louise starrten ihn hin und wieder böse an, aber es gab keine Regel dagegen, dass Vertraute während dem Unterricht nicht schlafen durften. Sogar die Vertrauten der anderen Magier dösten herum, selbst die Eulen. Wenn sie Saito also aufwecken würden, würden sie ihn als Mensch ansehen müssen…dies war wohl eher unwahrscheinlich. Louise biss sich auf die Unterlippe als sie das Verlangen unterdrückte Saito ihre Meinung mit zu teilen, da sie sich sonst selbst widersprechen würde, weil sie es war die ihm sagte, dass er nichts weiter war als ihr Vertrauter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am selben Tag, er war sehr sonnig, da schlief Saito wie üblich während dem Unterricht.&lt;br /&gt;
Der Wein, den er getrunken hatte, entfaltete nun seinen Effekt als er anfing zu träumen.&lt;br /&gt;
Es war ein ziemlich unrealistischer Traum.&lt;br /&gt;
Ein Traum in dem Louise nachts zu ihm auf seinem Heuhaufen gekrochen kam.&lt;br /&gt;
“Stimmt was nicht, Louise…?”&lt;br /&gt;
Als Louise ihren Namen vernahm schaute sie Saito verwundert an.&lt;br /&gt;
“Du kannst nicht schlafen? Tja, da kann man wohl nichts machen. *gähn~*”&lt;br /&gt;
Oh, er redet nur im schlaf.&lt;br /&gt;
Dachte sie und wand sich wieder der Tafel zu.&lt;br /&gt;
“…*Gähn*. H-hey! Wieso umarmst du mich auf einmal?”&lt;br /&gt;
Louises Blick fiel erneut auf Saito. Die anderen Schüler bekamen langsam ebenfalls Wind davon und versuchten zu lauschen.&lt;br /&gt;
“…Mann, dafür dass du tagsüber so ein Sklaventreiber bist, bist du nachts ja echt niedlich im Bett.”&lt;br /&gt;
Saito fing an leicht zu sabbern als er offensichtlich gefallen an seinem Traum fand.&lt;br /&gt;
Louise packte gewaltvoll Saitos Schulter.&lt;br /&gt;
“Hey! Was zum Teufel träumst du denn da?!”&lt;br /&gt;
Ihre Klassenkameraden brachen in schallendes Gelächter aus. Malicorne der Aufwind sagte:&lt;br /&gt;
“Wow, Louise! So was machst du also nachts mit deinem Vertrauten? Das hätte ich nicht gedacht!”&lt;br /&gt;
Die weiblichen Schüler fingen an leise Sachen zu flüstern.&lt;br /&gt;
“Wartet! Das ist doch nur dummes Geschwätz! Mann! Wach endlich auf!”&lt;br /&gt;
“Louise, Louise, du bist ja wie ein Kätzchen. Hör auf mich an dieser Stelle so ab zu lecken…”&lt;br /&gt;
Die Schüler lachten sich fast tot als sie das hörten.&lt;br /&gt;
Louise schlug Saito vom Stuhl, wo er schmerzhaften Kontakt mit dem Boden machte und so ziemlich gewaltvoll von seinem süßen Traum wieder zurück in die Realität befördert wurde.&lt;br /&gt;
“Wa-warum hast du das gemacht?!”&lt;br /&gt;
“Bin ich jemals in deinen Heuhaufen gekrochen?!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Znt01-p133.jpg|thumb|&#039;&#039;“Louise, Louise, du bist ja wie ein Kätzchen. Hör auf mich an dieser Stelle so ab zu lecken…”&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise verschränkte die Arme und blickte gebieterisch auf Saito herab.&lt;br /&gt;
Saito schüttelte heftig den Kopf, was die Klasse nur noch mehr amüsierte.&lt;br /&gt;
“Saito, warum erklärst du diesen unhöflichen Leuten nicht, dass ich nachts nicht einen einzigen Fuß aus meinem Bett setze.”&lt;br /&gt;
“D-das stimmt, Leute. Ich habe nur laut geträumt, Louise würde so etwas nie machen.”&lt;br /&gt;
Die Schüler drehten sich enttäuscht weg.&lt;br /&gt;
“War das nicht offensichtlich? Als ob ich jemals so etwas mit diesem Ding hier machen würde! Überhaupt daran zu denken, dass ich zusammen in einem Bett mit dieser niederen Lebensform schlafen würde ist ein schlechter Witz!” sagte Louise überheblich und richtete ihren Blick arrogant nach oben.&lt;br /&gt;
“Aber meine Träume werden oft wahr.”&lt;br /&gt;
Wand Saito ein.&lt;br /&gt;
“So ist es! Träume haben die Fähigkeit die Zukunft vorauszusehen!” stimmte einer der Schüler Saito zu.&lt;br /&gt;
“Mit so einer Personalität wie die meines Meisters wird sie eh keinen Freund abbekommen.”&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der Schüler nickte. Louise blickte Saito wütend an, doch es war zu spät. Er war bereits in voller Fahrt.&lt;br /&gt;
“Also, “frustriert” wie mein armer Meister sein wird, wird sie schließlich in den Heuhaufen des Vertrauten gekrochen kommen, den sie jetzt so verschmäht…”&lt;br /&gt;
Louise legte ihre Hände erbost auf ihre Hüfte und drohte mit Saito.&lt;br /&gt;
“Genug! Hüte sofort deine schmutzige Zunge!!”&lt;br /&gt;
Das brachte ihn aber keineswegs zum Schweigen.&lt;br /&gt;
“Wenn sie das tut muss ich sie natürlich anfangs etwas zurückweisen…”&lt;br /&gt;
Jetzt hatte er es zu weit getrieben. Louises Schultern bebten vor Zorn.&lt;br /&gt;
“…und ihr sagen: ‘penn´ wo anders.’”&lt;br /&gt;
Die Klasse applaudierte. Saito verbeugte sich elegant und setzte sich wieder auf seinen Platz.&lt;br /&gt;
Louise kickte ihn vom Stuhl, woraufhin er durch den halben Klassenraum rollte.&lt;br /&gt;
“Was soll der Mist?!”&lt;br /&gt;
Aber Louise hörte schon gar nicht mehr hin, mit ihren Augen klar auf ihr Ziel gerichtet und mit ihren vor Zorn bebenden Schultern war klar, dass sie nicht mehr ansprechbar war.&lt;br /&gt;
Und zum zweiten Mal an diesem Tag beobachtete ein rötlicher Schatten Saito.&lt;br /&gt;
Es war Kirche’s Salamander. Auf dem Boden liegend starrte er Saito über einige Stuhlbeine hinweg an&lt;br /&gt;
“Hm?”&lt;br /&gt;
Als er ihn erkannte winkte er ihm zu.&lt;br /&gt;
“Hey du bist Kirche’s Salamander, nicht wahr? Ich weiß, dass du einen Namen hast…was war es noch gleich…oh es war Flame. Flame-”&lt;br /&gt;
Saito gab dem Salamander ein Zeichen, dass er zu ihm kommen soll, doch der Spuckte nur ein paar Funken, drehte sich um und kehrte zu seinem Meister zurück.&lt;br /&gt;
“Warum ist eine Echse so an mir interessiert?” fragte sich Saito verwirrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und während sich Saito ein Glotz-Wettbewerb mit Kirche’s Salamander bot war Miss Longueville mit anderen Dingen beschäftigt…&lt;br /&gt;
Sie saß in Osmond’s Büro und war gerade dabei etwas auf zu schreiben, immerhin war sie ja seine Sekretärin.&lt;br /&gt;
Sie legte den Stift jedoch kurz zur Seite um nach Old Osmond zu sehen, der gerade ein Nickerchen auf seinem Schreibtisch hielt.&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise formte sich ein Grinsen auf ihrem Gesicht…etwas, was sie sonst niemandem zeigte.&lt;br /&gt;
Schließlich stand sie auf.&lt;br /&gt;
Leise flüsterte sie die Zauberformel für einen Zauber der Stille um die Geräusche zu dämpfen die ihre Fußschritte von sich geben würden. Anschließend verließ sie das Büro&lt;br /&gt;
Ihr Ziel war die Schatzkammer, welche sich genau unter dem Büro befand.&lt;br /&gt;
Als sie die Treppen hinab ging traf sie auf gewaltige, massive Eisentore. Die Tore waren mit einem Bolzen verriegelt, welcher für seinen Teil von einem Vorhängeschloss gesichert war.&lt;br /&gt;
Hier wurden magische Artefakte aufbewahrt, die sogar aus Zeiten stammen, als es die Akademie noch gar nicht gab Nachdem sie sich vergewissert hatte, dass die Luft rein war, holte sie ihren Zauberstab aus ihrer Tasche. Er war nur so groß wie ein Bleistift, aber mit einer ruckartigen Bewegung ihres Handgelenkes, entfaltete er seine Größe in die eines Dirigentenstabs, den sie elegant schwang.&lt;br /&gt;
Miss Longueville formte einen neuen Zauber.&lt;br /&gt;
Als die Formel zu Ende gesprochen wurde, richtete sie den Stab auf das Vorhängeschloss.&lt;br /&gt;
Jedoch…passierte nichts.&lt;br /&gt;
“Na ja, ich habe nicht wirklich erwartet, dass ein Zauber des Öffnens klappen würde.”&lt;br /&gt;
Abwegig grinsend machte sie sich bereit einen neuen Zauber zu sprechen.&lt;br /&gt;
Es war ein Transmutationszauber, ihre Spezialität. Die Worte laut und deutlich sprechend, richtete sie ihren Stab erneut auf das Schloss. Der Zauber fiel über das Schloss, doch selbst nachdem sie einige Zeit wartete passierte nichts.&lt;br /&gt;
“Sieht so aus als wäre das Tor durch einen Vierpunktmagier verstärkt worden, ” murmelte sie&lt;br /&gt;
Ein Verstärkungszauber verhinderte die Oxidation und Zersetzung des Gegenstands auf dem er gezaubert wurde. Dinge, die durch diesen Zauber geschützt wurden, waren vor chemischen Reaktionen geschützt und konnten praktisch für immer ihre Form beibehalten. Selbst Transmutationsmagie würde dem Objekt nichts anhaben können, es sei denn der Zauberer besäße mehr Zaubermacht als der Zauberer, der den Verstärkungszauber ursprünglich gewirkt hatte.&lt;br /&gt;
Und wie es schien war hier ein außerordentlich guter Magier am Werk gewesen wenn selbst Miss Longueville, eine Expertin der Transmutation, nicht in der Lage war das Tor zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
Sie nahm ihre Brille ab und betrachtete weiterhin das Tor, als sie plötzlich Schritte hörte. Jemand kam die Treppe hinauf.&lt;br /&gt;
Hastig schrumpfte sie ihren Stab wieder auf seine ursprüngliche Größe und verstaute ihn in ihrer Tasche.&lt;br /&gt;
Bei der Person handelte es sich um Colbert.&lt;br /&gt;
“Seid gegrüßt, Miss Longueville. Was macht Ihr denn hier?”&lt;br /&gt;
“Mister Colbert, Ich wollte den Inhalt der Schatzkammer katalogisieren, aber…”&lt;br /&gt;
“Oh, das ist ganz schön viel Arbeit jeden einzelnen Gegenstand da drin auf zu listen. Es befindet sich ganz schön viel Müll da und dann wurden sie auch noch alle in diesem engen Raum verstaut.”&lt;br /&gt;
“In der Tat.”&lt;br /&gt;
“Warum leiht Ihr Euch nicht einfach den Schlüssel von Old Osmond?”&lt;br /&gt;
Die Frau lächelte.&lt;br /&gt;
“Nun ja…ich will seinen Schlaf nicht stören, abgesehen davon habe ich es nicht sonderlich eilig mit dem Katalogisieren…”&lt;br /&gt;
“Verstehe. Der alte Mann, ich meine Old Osmond hat einen ziemlich tiefen Schlaf. Scheint so als müsste ich ihn wann anders besuchen.”&lt;br /&gt;
Mister Colbert drehte sich um und ging, jedoch hielt er inne und wand sich noch einmal Miss Longueville zu…&lt;br /&gt;
“Ähm… Miss Longueville?”&lt;br /&gt;
“Stimmt etwas nicht?”&lt;br /&gt;
Colbert sah etwas beschämt aus als er seinen Mund öffnete um zu sprechen.&lt;br /&gt;
“Wenn es Euch nichts ausmachen würde, wie wäre es wenn wir ehm…zusammen etwas essen gehen würden?”&lt;br /&gt;
Sie dachte einen Moment darüber nach, dann nahm sie das Angebot mit einem Lächeln an.&lt;br /&gt;
“Es wäre mir ein Vergnügen.”&lt;br /&gt;
Zusammen gingen sie die Treppen hinunter.&lt;br /&gt;
“Hey, Mister Colbert.”&lt;br /&gt;
Versuchte Miss Longueville die Konversation wieder auf zu bauen.&lt;br /&gt;
“J-ja?&lt;br /&gt;
Darüber erstaunt wie schnell man seine Einladung akzeptiert hatte, antwortete er ziemlich angespannt.&lt;br /&gt;
“Ist überhaupt irgendetwas wichtiges in der Schatzkammer?”&lt;br /&gt;
“Ja“&lt;br /&gt;
“Dann kennt Ihr vielleicht den ´Stab der Zerstörung´?”&lt;br /&gt;
“Ah, das ist ein seltsam geformter Gegenstand.”&lt;br /&gt;
Ihre Augen glitzerten.&lt;br /&gt;
“Was…für eine Form?”&lt;br /&gt;
“Es ist sehr schwer ihn zu beschreiben. Aber warum vergessen wir das nicht einfach, sagt mir doch lieber was Ihr denn gerne essen würdet? Das heutige Menü besteht aus mit Kräutern überbackene Flundern… aber ich habe guten Kontakt zum Chefkoch und könnte ihn sicher fragen ob er nicht ausnahmsweise etwas anderes für uns ko–”&lt;br /&gt;
“Ahem.”&lt;br /&gt;
Miss Longueville unterbrach Colberts Geplapper.&lt;br /&gt;
“J-ja?”&lt;br /&gt;
“Ich muss schon sagen, die Schatzkammer ist ziemlich gut gebaut. Ich schätze man könnte sie nicht öffnen, egal was für eine Magie man wirken würde, richtig?”&lt;br /&gt;
“Das ist korrekt. Kein Magier ohne Schlüssel kann das Tor öffnen. Schließlich wurde es von einer Gruppe von Vierpunktmagiern verstärkt.”&lt;br /&gt;
“Ich bin beeindruckt wie viel ihr davon wisst, Mister Colbert.”&lt;br /&gt;
Sie schaute ihn mit einem angenehmen Gesichtsausdruck an.&lt;br /&gt;
“Oh? Na ja ich bin nur zufällig über einige Dokumente gestoßen, die auf dem Boden lagen, nichts weiter… jedoch mag ich es dies als Teil meiner Studien zu bezeichnen. Wahrscheinlich bin ich deshalb noch single…”&lt;br /&gt;
“Ich bin mir sicher, dass die Frau, die Ihr finden werdet, sehr glücklich mit Euch sein wird. Schließlich könnt Ihr eurer Zukünftigen sehr viele Sachen beibringen, die sonst keiner kennt…”&lt;br /&gt;
Miss Longueville starrte ihn fasziniert an.&lt;br /&gt;
“Oh, nein! Nehmt mich doch nicht so auf den Arm!” sagte Colbert nervös als er sich den Schweiß von der Stirn wischte. Als er seine Fassung zurückerhielt, schaute er sie ernst an.&lt;br /&gt;
“Miss Longueville. Habt Ihr schon vom Ball des Frigg gehört, der am Tag des Julfestes gehalten wird?”&lt;br /&gt;
“Nein, habe ich nicht.”&lt;br /&gt;
“Haha, Ich schätze das liegt daran, dass ihr erst seit zwei Monaten hier seid. Na ja es ist nichts besonderes…nur eine Feier. Jedenfalls sagt man sich, dass wenn ein Paar auf diesem Fest zusammen tanzt, sie für einander bestimmt werden, oder so etwas in der Art. Natürlich ist es nur eine Legende…”&lt;br /&gt;
“Und?”&lt;br /&gt;
Lächelnd forderte sie ihn auf weiter zu sprechen.&lt;br /&gt;
“Also…wenn es Euch nichts ausmachen würde, wollte ich nur fragen ob wir nicht zusammen auf dieses Fest tanzen könnten.”&lt;br /&gt;
“Liebend gern. Und während solche Feste eine schöne Sache sind, würde ich gleichzeitig auch mehr über die Schatzkammer erfahren. Ich bin nun mal sehr an magischen Gegenständen interessiert, müsst Ihr wissen…”&lt;br /&gt;
Natürlich wollte er Miss Longueville weiterhin beeindrucken, also durchforstete Colbert die hintersten Zellen seines Gehirns um ihr mehr Informationen zu bieten. Schatzkammer, Schatzkammer sagt sie…&lt;br /&gt;
Als er sich an etwas erinnerte, dass sie eventuell interessieren würde fing er sogleich an zu erzählen.&lt;br /&gt;
“Ah ja, es gibt noch etwas, was ich Euch darüber erzählen könnte. Allerdings ist es nicht so wichtig…”&lt;br /&gt;
“Oh bitte erzählt es mir!”&lt;br /&gt;
“Sicher, die Tore der Schatzkammer sind magisch unantastbar, aber ich habe gehört, dass sie einen Schwachpunkt haben.”&lt;br /&gt;
“Oh, das ist ja faszinierend.”&lt;br /&gt;
“Dieser Schwachpunkt ist…rohe Gewalt.”&lt;br /&gt;
“Rohe Gewalt?”&lt;br /&gt;
“Ja, wenn zum Beispiel, auch wenn es eher unwahrscheinlich ist, ein gigantischer Golem die Tore angreifen würde–”&lt;br /&gt;
“Ein gigantischer Golem?”&lt;br /&gt;
Colbert schilderte ihr seine Meinung und als er endlich fertig war strahlte sie vor Zufriedenheit.&lt;br /&gt;
“Das war wirklich äußerst interessant, Mister Colbert.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 3|Zurück zu Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
| [[Zero_no_Tsukaima_Deutsche Version|Zurück zur Hauptseite]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roxas</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel_4&amp;diff=76930</id>
		<title>Zero no Tsukaima Deutsche Version:Volume1 Kapitel 4</title>
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		<updated>2010-11-22T13:59:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roxas: New page: ==Kapitel 4 – Das tägliche Leben eines Vertrauten==  Eine Woche ist vergangen seitdem Saito sein Leben als Louises Vertrauter begonnen hatte. Wenn man jemanden damit beauftragen würde ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kapitel 4 – Das tägliche Leben eines Vertrauten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Woche ist vergangen seitdem Saito sein Leben als Louises Vertrauter begonnen hatte. Wenn man jemanden damit beauftragen würde Saitos Alltag zu beschreiben, dann würde dies wie folgt aussehen:&lt;br /&gt;
Sein Tag begann, wie bei den meisten Menschen und Tieren, indem er morgens aufstand. Sein Schlafplatz war, wie auch am ersten Tag, der Boden, auch wenn es sich seitdem verbessert hatte. Als er feststellen musste, dass sein Köper am nächsten Morgen höllisch wehtat, nachdem er die Nacht auf dem harten Boden verbracht hatte, bat er Siesta ihm etwas Heu, das man für die Fütterung der Pferde verwendete, zu bringen, damit er es in die Ecke des Zimmers legen konnte um darauf zu schlafen. Saito lag also jede Nacht auf dem Heuhaufen…eingewickelt in der Decke, die Louise ihm so “großzügigerweise” zur Verfügung gestellt hatte.&lt;br /&gt;
Louise nannte Saitos selbstgemachtes Bett liebevoll “das Hühnernest” weil Hühner auf Heu schliefen und Saito jeden Morgen Louise aufweckte wie ein Hahn.&lt;br /&gt;
Aber er musste es tun, denn er wusste er hätte Probleme wenn Louise zuerst aufwachen würde.&lt;br /&gt;
“Vertraute, die zu blöd sind eigenständig auf zu wachen, müssen bestraft werden.” Louise vergaß es nie ihn an diesen Satz zu erinnern.&lt;br /&gt;
Wenn Saito jemals verschlafen würde, wäre sein Frühstück für diesen Tag gestrichen.&lt;br /&gt;
Nachdem Louise aufwachte zog sie sich um. Sie zog sich die Unterwäsche selbst an, aber zwang Saito dazu ihr die Uniform an zu ziehen. Diese Szene dürfte bekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito war immer erstaunt von ihrem bezaubernden Aussehen, wenn sie in ihrer Unterwäsche vor ihm stand. Man sagt, dass Liebespaare sich bereits nach 3 Tagen an den Anblick ihres Gegenstücks in Unterwäsche gewöhnen würden, aber bei Saito schien das nicht so bald zu passieren.&lt;br /&gt;
Vielleicht lag es daran, dass seine Beziehung zu ihr lediglich die Beziehung eines Vertrauten zu seinem Meister war. Aber da er fast die ganze Zeit in ihrer Nähe war, fühlte er sich bereits so als wären sie eins. Das einzige was ihre Beziehung eindeutig von der eines Liebespaares unterschied, war der Fakt wie sie ihn behandelte.&lt;br /&gt;
Louise Tag für Tag so zu erleben war an sich eigentlich gar nicht so schlimm, jedoch fühlte sich Saito gewaltig in seiner Würde verletzt. Wenn er ihr zum Beispiel in ihre Schuhe helfen musste, fühlte er sich oft ziemlich irritiert.&lt;br /&gt;
Aber wenigstens war die ertragbar, doch wenn Saito jemals etwas erwähnen sollte, was Louise nicht passte, wurde die Lage äußerst unangenehm.&lt;br /&gt;
“Ein unhöflicher Vertrauter, der es wagt seinen Meister so früh am Morgen zu verärgern, muss bestraft werden.” dies war ein weiteres ihrer Mottos.&lt;br /&gt;
Jedes mal wenn Saito einen Scherz über ihre relative flache Oberweite brachte oder ihm Sachen zu blöd wurden und er daraufhin ein “Mach’s doch selbst.“ von sich gab, wurde ihm das Frühstück restlos gestrichen.&lt;br /&gt;
Mit ihrer Uniform vor dem Waschbecken stehend, die aus einer schwarzen Robe, einer weißen Bluse und einem grauen Rock bestand, wusch sich Louise ihr Gesicht und putzte sich ihre Zähne. Das Zimmer hatte nicht einmal fließendes Wasser, also musste Saito runter zur Wasserstelle gehen und daraus das Wasser mit einem Eimer schöpfen und es ihr bringen damit Louise es benutzen konnte. Und natürlich wusch Louise ihr Gesicht nicht selbst…sie brachte Saito dazu dies zu tun.&lt;br /&gt;
Eines Tages, als er gerade Louises Gesicht mit einem Handtuch abwischte malte er ihr leicht mit einem Stückchen Holzkohle kleine Muster ins Gesicht.&lt;br /&gt;
Als er sein Meisterwerk auf Louises Gesicht betrachtete, konnte Saito gerade noch ein Kichern unterdrücken. Dann tat er so als wüsste er von nichts und verbeugte sich höflich vor Louise.&lt;br /&gt;
“Ihr seht heute besonders schön aus, Herrin.”&lt;br /&gt;
Louise gab nur eine verschlafene Antwort.&lt;br /&gt;
“…Führst du etwas im Schilde?”&lt;br /&gt;
“Ich? Ich bin nur ein Vertrauter der seinem Meister dient. Ich würde es nicht wagen so etwas zu tun!”&lt;br /&gt;
Louise war Saito gegenüber misstrauisch, da dieser plötzlich so höflich war, aber da sie fast zu spät für ihren Unterricht war stellte sie vorerst keine weiteren Fragen.&lt;br /&gt;
Da sie lebhafte, rosarote Wangen, haselnussbraune Augen und Lippen besaß, von denen man annehmen konnte, dass sie aus den schönsten Korallen geformt worden waren, wusste Louise, dass sie es nicht nötig hatte sich zu schminken, also trug sie auch kein Make-up auf. Mit anderen Worten, sie schaute so gut wie nie in den Spiegel und dieser Tag war nicht anders. Das Resultat: Sie hatte absolute keine Ahnung von dem “Make-up”, welches Saito ihr aufgetragen hat&lt;br /&gt;
So machte sich Louise auf zu ihrer Klasse. Da sie ja spät dran war traf sie auf ihrem Weg keine Mitschüler.&lt;br /&gt;
Louise öffnete gerade schwer atmend die Türe zum Klassenzimmer als plötzlich einer ihrer Mitschüler sie anstarrte und in schallendes Gelächter ausbrach.&lt;br /&gt;
“Hey, siehst heute echt gut aus, Louise!”&lt;br /&gt;
“Oh mein Gott! Das ist so typisch für dich!”&lt;br /&gt;
Als Mister Colbert danach netterweise die stylische Brille und den Schnurrbart erwähnte, die beide auf ihrem Gesicht gekritzelt worden sind wurde sie rasend vor Wut. Sie rannte raus in den Flur, wo Saito sich vor lauter Lachen den Bauch hielt und auf dem Boden kullerte, ohrfeigte ihn ein dutzend mal und strich ihm die Mahlzeiten für den ganzen Tag.&lt;br /&gt;
Louise zufolge war ein Vertrauter, der das Gesicht seines Meisters als Leinwand benutzt gleichzusetzen mit den Dämonen aus längst vergangenen Tagen, die eins dem großen Gründer Brimir und seinen vielen verbündeten Göttern gegenüberstanden. Diese Dämonen waren es nicht wert, dass man ihnen vom Brot und der Suppe zu essen gab, welches die Königin ihnen gewährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück musste Saito Louises Zimmer putzen. Diese Aufgabe bestand hauptsächlich darin den Boden mit einem Besen zu kehren und die Fenster mit einem Stofffetzen zu putzen.&lt;br /&gt;
Anschließend stand die “so tolle” Wäsche an. Er brachte sie runter zur Wasserstelle und schrubbte sie mit einem Waschbrett sauber. Es gab kein warmes Wasser…nur eis kaltes Wasser, das sich gnadenlos in seine Finger biss. Louises Unterwäsche bestand aus sehr vielen teuer aussehenden Stücken, die mit Spitzen und Rüschen besteckt waren. Man würde ihm eine weitere Mahlzeit streichen wenn es ihm versehentlich passieren würde, dass es auch nur ein einziges beschädigte, also musste er behutsam damit umgehen. Es war ein harter Job und leid wie er es war lies er ein bestimmtes Paar Unterwäsche mit einem etwas angerissenen Gummiband auf dem Haufen von Wäsche, die er gewaschen hatte. Einige Tage später kam Louise mit genau diesem Höschen aus ihrem Zimmer als plötzlich das Gummiband komplett den Geist aufgab. Ihr Höschen rutschte bis zu ihren Knöcheln hinab und fesselte ihre Beine wie eine Fußfessel.&lt;br /&gt;
Wie es der Zufall so wollte stand Louise gerade an der obersten Stufe einer Treppe und fiel demzufolge spektakulär hinunter.&lt;br /&gt;
Zum Glück befand sich gerade keiner in der Nähe, so dass keiner Louises Freiflug und ihre entblößte untere Hälfte bestaunen konnte also ist wenigstens ihr Ruf verschont geblieben. Als er merkte, dass es wohl zu viel des guten gewesen ist, bemühte er sich nicht unter ihren Rock zu gucken als er sich übermäßig bei Louise entschuldigte, die ohnmächtig am Fuße der Treppe lag. Er hatte nicht erwartet, dass sein Streich so fatal enden würde. Eigentlich hatte er vorgesehen, dass es mitten im Flur passiert, damit es ihr sehr peinlich werden würde.&lt;br /&gt;
Als Louise schließlich wieder aufwachte und feststellte was passiert ist, warf sie ihm das defekte Höschen mitten ins Gesicht während er dienstbereit neben dem Bett saß.&lt;br /&gt;
“Da war eins mit gerissenem Gummiband.”&lt;br /&gt;
“In der Tat, Herrin.”&lt;br /&gt;
Louises Stimme bebte vor Wut.&lt;br /&gt;
“Wie erklärst du dir das?”&lt;br /&gt;
“Das muss an der Wasserstelle liegen, Herrin. Es ist kalt genug um Finger abfallen zu lassen, also denke ich dass es Gummibänder auch nicht ertragen können.”&lt;br /&gt;
Antwortete Saito barsch.&lt;br /&gt;
“Also willst du andeuten dass es am Gummiband lag?”&lt;br /&gt;
“Nein, es lag am Wasser. Ist wohl schlechtes Wasser. Ich bin mir sicher es ist irgendwie verflucht damit es kalt wird und so die Gummibänder beeinflusst.”&lt;br /&gt;
“Wenn das so ist sollte ich meinen treuen Vertrauten nicht länger mit der Suppe füttern, die aus diesem verfluchten Wasser gekocht wurde.”&lt;br /&gt;
“Wie überaus großzügig von Euch.”&lt;br /&gt;
“Nach drei Tagen sollte sich das Wasser dann wieder normalisiert haben.”&lt;br /&gt;
Und so wurden Saitos Mahlzeit für drei Tage gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei, Saito hatte absolute kein Problem damit. Er tat einfach so als würde er verhungern, dabei ging er eigentlich jedes Mal zur Küche hinter der Halle von Alviss, wo die tatkräftige und liebevolle Siesta ihm jedes Mal etwas Eintopf, Fleisch oder ähnliches zu essen gab. Er kam sogar zu ihr wenn seine Mahlzeiten nicht gestrichen wurden. Die Suppe, die Louise so liebevoll als den ” weitreichenden Segen der Majestät, die Königin” bezeichnete, war niemals mit der Eigenschaft gesegnet seinen Magen zu füllen.&lt;br /&gt;
Selbstverständlich hielt er die Besuche in der Küche vor Louise geheim. Sie war hartnäckig und würde ihm so lange kein Essen geben, bis sein Verhalten sich nicht gebessert hätte, also hätte er ein Problem, wenn Louise jemals herausfinden würde, dass er sich heimlich an den Lebensmitteln satt isst, die ihm Siesta netterweise zur Verfügung stellte. Louise würde es ihm sicherlich verbieten weiterhin hier her zu kommen, mit der Begründung, dass “es der Erziehung eines Vertrauten diene”.&lt;br /&gt;
In diesem Augenblick hatte sie aber absolute keine Ahnung wo er sich befand. Es stand fest, dass er Siesta und ihre leckeren Speisen hundertmal mehr bevorzugte als den Fraß, der von dieser Königin und dem Gründer Brimir stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Morgens ging er erneut in die Küche, nachdem er mit gespieltem Hunger Louises Suppe aß. Nachdem Saito Guiche am Vestri Platz besiegt hatte, war er dort ziemlich gern gesehen.&lt;br /&gt;
“‘Unser Schwert’ ist hier!”&lt;br /&gt;
Derjenige, der das sagte, war Marteau, der Chefkoch, ein etwas rundlicher Mann in seinen 40igern. Selbstverständlich war er auch nur ein Bürgerlicher, aber der Fakt, dass er der Chefkoch der Akademie war, brachte ihm so viel Respekt ein, wie man ihn einem niederen Adligen entgegenbringen würde. Darauf konnte er stolz sein.&lt;br /&gt;
In einfachen, aber zugleich feinen Klamotten, gab er in der Küche mit einem Winken seiner Hand die Befehle.&lt;br /&gt;
Obwohl er die hohe Position als der Chefkoch einer Magieakademie besaß, war Marteau nicht das kleinste bisschen arrogant, und überraschenderweise hasste er nicht nur Magie, sondern auch den Adel.&lt;br /&gt;
Er gab Saito, der Guiche mit einem Schwert besiegte, den Spitznamen “Unser Schwert” und behandelte den Jungen wie einen König. Dank ihm war die Küche wie eine Oase für Saito.&lt;br /&gt;
Saito setzte sich auf seinen Stuhl und sogleich brachte Siesta ihm mit einem Lächeln eine Schüssel vom Eintopf und etwas vom frischen Brot&lt;br /&gt;
“Danke.”&lt;br /&gt;
“Der heutige Eintopf ist besonders.”&lt;br /&gt;
Verkündete Siesta fröhlich. Saito führte den mit Eintopf gefüllten Löffel zu seinem Mund, und kaum hatte er davon gekostet, da strahlte er vor Begeisterung.&lt;br /&gt;
“Wow, das ist köstlich! Unvergleichlich mit dem Zeug was ich sonst von Louise vorgeworfen kriege!”&lt;br /&gt;
In diesem Moment kam Marteau an Saitos Tisch…er hatte ein Messer in der Hand.&lt;br /&gt;
“Natürlich ist es das. Das ist das Zeug, was die adligen Schnösel zu essen kriegen.”&lt;br /&gt;
“Ich kann es nicht fassen, dass diese Typen jeden Tag so etwas essen dürfen…”&lt;br /&gt;
Marteau schnaubte laut als Saito das sagte.&lt;br /&gt;
“Hmph! Klar, sie können Magie benutzen. Können Töpfe und Pfannen erstellen, ganze Schlösser aus dem Dreck erbauen lassen, kostbare Klunker aus Müll zusammenmischen und sogar Drachen kontrollieren – na und?! So ein Gericht zu erstellen ist eine magische Kunst an sich. Findest du nicht auch, Saito?”&lt;br /&gt;
Saito nickte.&lt;br /&gt;
“Definitiv.”&lt;br /&gt;
“Ein feiner Kerl! Du bist ein guter Mann!”&lt;br /&gt;
Er legte seinen Arm um Saitos Schultern.&lt;br /&gt;
“Hier, “Unser Schwert”! Lass mich deine Stirn küssen! Komm schon! Ich bestehe darauf!”&lt;br /&gt;
“Ich passe. Und hör auf mich so zu nennen, “ sagte Saito.&lt;br /&gt;
“Warum?”&lt;br /&gt;
“Es ist…seltsam.”&lt;br /&gt;
Der Mann ließ Saito los und breitete seine Arme protestierend aus.&lt;br /&gt;
“Aber du hast den Golem eines Magiers in Stücke geschlagen, schon vergessen?”&lt;br /&gt;
“Ja, schätze das habe ich getan.”&lt;br /&gt;
“Sag, wo hast du gelernt so ein Schwert zu führen? Du musst mir einfach sagen wo ich lernen kann so mit einem Schwert um zu gehen.”&lt;br /&gt;
Marteau starrte Saito erwartungsvoll an. Jedes Mal wenn Saito hier zum Essen vorbei kam, stellte Marteau ihm diese Frage…und jedes Mal war seine Antwort die gleiche.&lt;br /&gt;
“Ich habe keine Ahnung. Das war das erste Mal, dass ich ein Schwert in den Händen hielt. Mein Körper bewegte sich von alleine.”&lt;br /&gt;
“Leute! Habt ihr das gehört?!”&lt;br /&gt;
Rief er, seine Stimme hallte in der Küche.&lt;br /&gt;
Die jüngeren Köche und die Auszubildenden riefen zurück.&lt;br /&gt;
“Wir hören dich, Boss!”&lt;br /&gt;
“Das nenne ich einen wahren Meister! Sie geben nie mit ihren Fähigkeiten an! Seht und lernt! Ein wahrer Meister ist bescheiden!”&lt;br /&gt;
Die Köche jubelten begeistert.&lt;br /&gt;
“Ein wahrer Meister ist bescheiden!”&lt;br /&gt;
Dann wand sich Marteau wieder Saito zu.&lt;br /&gt;
“Weißt du, “Unser Schwert” Ich fange an dich mehr und mehr zu mögen. Also wie wär´s?”&lt;br /&gt;
“Um, was meinst du…?”&lt;br /&gt;
Er erzählte ihnen einfach die Wahrheit, aber Marteau dachte immer, dass er einfach nur bescheiden war. Es war irgendwie frustrierend. Er fühlte sich so als würde er den guten Mann täuschen. Saitos Blick fiel auf die Runen seiner Hand.&lt;br /&gt;
Seit diesem Tag hat es nicht mehr geleuchtet. Ich frage mich was das war… Selbst als Saito nur auf seine Runen starrte, dachte Marteau, dass er sich nur zurückhielt&lt;br /&gt;
Der Küchenchef wand sich Siesta zu.&lt;br /&gt;
“Siesta!”&lt;br /&gt;
“Ja?”&lt;br /&gt;
Siesta, die zufrieden zugesehen hatte wie gut die beiden sich verstanden, antwortete fröhlich.&lt;br /&gt;
“Bring unserem Held etwas vom Besten Tropfen den Albion zu bieten hat.”&lt;br /&gt;
Lächelnd nahm sie die vom Chef erwähnte Weinflasche aus dem Regal und brachte sie zu ihnen. Sie schenkte ihm ein Glas voll ein und bestaunte den Fakt, dass sein Gesicht von Sekunde zu Sekunde immer röter wurde. Dieses Event wiederholte sich einige Male.&lt;br /&gt;
Saito besuchte die Küche, Marteau fing an Saito immer mehr zu mögen und Siestas Respekt ihm gegenüber wuchs bei jedem seiner Besuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings war dieses Mal ein rötlicher Schatten am Fenster zu sehen, der Saito auszuspionieren schien. Einer der jungen Köche bekam dies mit.&lt;br /&gt;
“Hey, da ist etwas vor dem Fenster.”&lt;br /&gt;
Der Schatten gab nur noch ein ‘kyuru kyuru’ von sich und huschte davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich, nachdem er gefrühstückt, Louises Zimmer geputzt und ihre Wäsche gereinigt hatte, begleitete er sie zu ihrer Klasse. Eigentlich sollte er vom Boden aus den Unterricht betrachten, aber als Louise feststellte, dass er seine Zeit dazu verwendete anderen Mädchen unter den Rock zu gucken, entschied sie sich dafür ihn neben sich auf einem Stuhl sitzen zu lassen. Zusätzlich machte sie ihm klar, dass wann auch immer sein Blick von der Tafel abschweifen würde, dass ihm dafür das Mittagessen gestrichen werden würde.&lt;br /&gt;
Am Anfang war Saito fasziniert von dem Unterricht und den Wundern, die sie darin verbrachten: sie wandelten Wasser in Wein um, mixten einige Reagenzien zu Heiltränken zusammen, ließen Feuerbälle aus dem nichts erscheinen, ließen Gegenstände aus dem Fenster schweben damit ihre Vertrauten sie zurückbrachten, usw. … jedoch verklang seine Begeisterung nach einer Weile…wenn man Wunder täglich sah, waren sie wohl doch nicht mehr so wunderbar.&lt;br /&gt;
Also entschied er sich dafür ein kleines Nickerchen zu halten. Der Lehrer und Louise starrten ihn hin und wieder böse an, aber es gab keine Regel dagegen, dass Vertraute während dem Unterricht nicht schlafen durften. Sogar die Vertrauten der anderen Magier dösten herum, selbst die Eulen. Wenn sie Saito also aufwecken würden, würden sie ihn als Mensch ansehen müssen…dies war wohl eher unwahrscheinlich. Louise biss sich auf die Unterlippe als sie das Verlangen unterdrückte Saito ihre Meinung mit zu teilen, da sie sich sonst selbst widersprechen würde, weil sie es war die ihm sagte, dass er nichts weiter war als ihr Vertrauter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am selben Tag, er war sehr sonnig, da schlief Saito wie üblich während dem Unterricht.&lt;br /&gt;
Der Wein, den er getrunken hatte, entfaltete nun seinen Effekt als er anfing zu träumen.&lt;br /&gt;
Es war ein ziemlich unrealistischer Traum.&lt;br /&gt;
Ein Traum in dem Louise nachts zu ihm auf seinem Heuhaufen gekrochen kam.&lt;br /&gt;
“Stimmt was nicht, Louise…?”&lt;br /&gt;
Als Louise ihren Namen vernahm schaute sie Saito verwundert an.&lt;br /&gt;
“Du kannst nicht schlafen? Tja, da kann man wohl nichts machen. *gähn~*”&lt;br /&gt;
Oh, er redet nur im schlaf.&lt;br /&gt;
Dachte sie und wand sich wieder der Tafel zu.&lt;br /&gt;
“…*Gähn*. H-hey! Wieso umarmst du mich auf einmal?”&lt;br /&gt;
Louises Blick fiel erneut auf Saito. Die anderen Schüler bekamen langsam ebenfalls Wind davon und versuchten zu lauschen.&lt;br /&gt;
“…Mann, dafür dass du tagsüber so ein Sklaventreiber bist, bist du nachts ja echt niedlich im Bett.”&lt;br /&gt;
Saito fing an leicht zu sabbern als er offensichtlich gefallen an seinem Traum fand.&lt;br /&gt;
Louise packte gewaltvoll Saitos Schulter.&lt;br /&gt;
“Hey! Was zum Teufel träumst du denn da?!”&lt;br /&gt;
Ihre Klassenkameraden brachen in schallendes Gelächter aus. Malicorne der Aufwind sagte:&lt;br /&gt;
“Wow, Louise! So was machst du also nachts mit deinem Vertrauten? Das hätte ich nicht gedacht!”&lt;br /&gt;
Die weiblichen Schüler fingen an leise Sachen zu flüstern.&lt;br /&gt;
“Wartet! Das ist doch nur dummes Geschwätz! Mann! Wach endlich auf!”&lt;br /&gt;
“Louise, Louise, du bist ja wie ein Kätzchen. Hör auf mich an dieser Stelle so ab zu lecken…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schüler lachten sich fast tot als sie das hörten.&lt;br /&gt;
Louise schlug Saito vom Stuhl, wo er schmerzhaften Kontakt mit dem Boden machte und so ziemlich gewaltvoll von seinem süßen Traum wieder zurück in die Realität befördert wurde.&lt;br /&gt;
“Wa-warum hast du das gemacht?!”&lt;br /&gt;
“Bin ich jemals in deinen Heuhaufen gekrochen?!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Louise, Louise, du bist ja wie ein Kätzchen. Hör auf mich an dieser Stelle so ab zu lecken…”&lt;br /&gt;
Louise verschränkte die Arme und blickte gebieterisch auf Saito herab.&lt;br /&gt;
Saito schüttelte heftig den Kopf, was die Klasse nur noch mehr amüsierte.&lt;br /&gt;
“Saito, warum erklärst du diesen unhöflichen Leuten nicht, dass ich nachts nicht einen einzigen Fuß aus meinem Bett setze.”&lt;br /&gt;
“D-das stimmt, Leute. Ich habe nur laut geträumt, Louise würde so etwas nie machen.”&lt;br /&gt;
Die Schüler drehten sich enttäuscht weg.&lt;br /&gt;
“War das nicht offensichtlich? Als ob ich jemals so etwas mit diesem Ding hier machen würde! Überhaupt daran zu denken, dass ich zusammen in einem Bett mit dieser niederen Lebensform schlafen würde ist ein schlechter Witz!” sagte Louise überheblich und richtete ihren Blick arrogant nach oben.&lt;br /&gt;
“Aber meine Träume werden oft wahr.”&lt;br /&gt;
Wand Saito ein.&lt;br /&gt;
“So ist es! Träume haben die Fähigkeit die Zukunft vorauszusehen!” stimmte einer der Schüler Saito zu.&lt;br /&gt;
“Mit so einer Personalität wie die meines Meisters wird sie eh keinen Freund abbekommen.”&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der Schüler nickte. Louise blickte Saito wütend an, doch es war zu spät. Er war bereits in voller Fahrt.&lt;br /&gt;
“Also, “frustriert” wie mein armer Meister sein wird, wird sie schließlich in den Heuhaufen des Vertrauten gekrochen kommen, den sie jetzt so verschmäht…”&lt;br /&gt;
Louise legte ihre Hände erbost auf ihre Hüfte und drohte mit Saito.&lt;br /&gt;
“Genug! Hüte sofort deine schmutzige Zunge!!”&lt;br /&gt;
Das brachte ihn aber keineswegs zum Schweigen.&lt;br /&gt;
“Wenn sie das tut muss ich sie natürlich anfangs etwas zurückweisen…”&lt;br /&gt;
Jetzt hatte er es zu weit getrieben. Louises Schultern bebten vor Zorn.&lt;br /&gt;
“…und ihr sagen: ‘penn´ wo anders.’”&lt;br /&gt;
Die Klasse applaudierte. Saito verbeugte sich elegant und setzte sich wieder auf seinen Platz.&lt;br /&gt;
Louise kickte ihn vom Stuhl, woraufhin er durch den halben Klassenraum rollte.&lt;br /&gt;
“Was soll der Mist?!”&lt;br /&gt;
Aber Louise hörte schon gar nicht mehr hin, mit ihren Augen klar auf ihr Ziel gerichtet und mit ihren vor Zorn bebenden Schultern war klar, dass sie nicht mehr ansprechbar war.&lt;br /&gt;
Und zum zweiten Mal an diesem Tag beobachtete ein rötlicher Schatten Saito.&lt;br /&gt;
Es war Kirche’s Salamander. Auf dem Boden liegend starrte er Saito über einige Stuhlbeine hinweg an&lt;br /&gt;
“Hm?”&lt;br /&gt;
Als er ihn erkannte winkte er ihm zu.&lt;br /&gt;
“Hey du bist Kirche’s Salamander, nicht wahr? Ich weiß, dass du einen Namen hast…was war es noch gleich…oh es war Flame. Flame-”&lt;br /&gt;
Saito gab dem Salamander ein Zeichen, dass er zu ihm kommen soll, doch der Spuckte nur ein paar Funken, drehte sich um und kehrte zu seinem Meister zurück.&lt;br /&gt;
“Warum ist eine Echse so an mir interessiert?” fragte sich Saito verwirrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und während sich Saito ein Glotz-Wettbewerb mit Kirche’s Salamander bot war Miss Longueville mit anderen Dingen beschäftigt…&lt;br /&gt;
Sie saß in Osmond’s Büro und war gerade dabei etwas auf zu schreiben, immerhin war sie ja seine Sekretärin.&lt;br /&gt;
Sie legte den Stift jedoch kurz zur Seite um nach Old Osmond zu sehen, der gerade ein Nickerchen auf seinem Schreibtisch hielt.&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise formte sich ein Grinsen auf ihrem Gesicht…etwas, was sie sonst niemandem zeigte.&lt;br /&gt;
Schließlich stand sie auf.&lt;br /&gt;
Leise flüsterte sie die Zauberformel für einen Zauber der Stille um die Geräusche zu dämpfen die ihre Fußschritte von sich geben würden. Anschließend verließ sie das Büro&lt;br /&gt;
Ihr Ziel war die Schatzkammer, welche sich genau unter dem Büro befand.&lt;br /&gt;
Als sie die Treppen hinab ging traf sie auf gewaltige, massive Eisentore. Die Tore waren mit einem Bolzen verriegelt, welcher für seinen Teil von einem Vorhängeschloss gesichert war.&lt;br /&gt;
Hier wurden magische Artefakte aufbewahrt, die sogar aus Zeiten stammen, als es die Akademie noch gar nicht gab Nachdem sie sich vergewissert hatte, dass die Luft rein war, holte sie ihren Zauberstab aus ihrer Tasche. Er war nur so groß wie ein Bleistift, aber mit einer ruckartigen Bewegung ihres Handgelenkes, entfaltete er seine Größe in die eines Dirigentenstabs, den sie elegant schwang.&lt;br /&gt;
Miss Longueville formte einen neuen Zauber.&lt;br /&gt;
Als die Formel zu Ende gesprochen wurde, richtete sie den Stab auf das Vorhängeschloss.&lt;br /&gt;
Jedoch…passierte nichts.&lt;br /&gt;
“Na ja, ich habe nicht wirklich erwartet, dass ein Zauber des Öffnens klappen würde.”&lt;br /&gt;
Abwegig grinsend machte sie sich bereit einen neuen Zauber zu sprechen.&lt;br /&gt;
Es war ein Transmutationszauber, ihre Spezialität. Die Worte laut und deutlich sprechend, richtete sie ihren Stab erneut auf das Schloss. Der Zauber fiel über das Schloss, doch selbst nachdem sie einige Zeit wartete passierte nichts.&lt;br /&gt;
“Sieht so aus als wäre das Tor durch einen Vierpunktmagier verstärkt worden, ” murmelte sie&lt;br /&gt;
Ein Verstärkungszauber verhinderte die Oxidation und Zersetzung des Gegenstands auf dem er gezaubert wurde. Dinge, die durch diesen Zauber geschützt wurden, waren vor chemischen Reaktionen geschützt und konnten praktisch für immer ihre Form beibehalten. Selbst Transmutationsmagie würde dem Objekt nichts anhaben können, es sei denn der Zauberer besäße mehr Zaubermacht als der Zauberer, der den Verstärkungszauber ursprünglich gewirkt hatte.&lt;br /&gt;
Und wie es schien war hier ein außerordentlich guter Magier am Werk gewesen wenn selbst Miss Longueville, eine Expertin der Transmutation, nicht in der Lage war das Tor zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
Sie nahm ihre Brille ab und betrachtete weiterhin das Tor, als sie plötzlich Schritte hörte. Jemand kam die Treppe hinauf.&lt;br /&gt;
Hastig schrumpfte sie ihren Stab wieder auf seine ursprüngliche Größe und verstaute ihn in ihrer Tasche.&lt;br /&gt;
Bei der Person handelte es sich um Colbert.&lt;br /&gt;
“Seid gegrüßt, Miss Longueville. Was macht Ihr denn hier?”&lt;br /&gt;
“Mister Colbert, Ich wollte den Inhalt der Schatzkammer katalogisieren, aber…”&lt;br /&gt;
“Oh, das ist ganz schön viel Arbeit jeden einzelnen Gegenstand da drin auf zu listen. Es befindet sich ganz schön viel Müll da und dann wurden sie auch noch alle in diesem engen Raum verstaut.”&lt;br /&gt;
“In der Tat.”&lt;br /&gt;
“Warum leiht Ihr Euch nicht einfach den Schlüssel von Old Osmond?”&lt;br /&gt;
Die Frau lächelte.&lt;br /&gt;
“Nun ja…ich will seinen Schlaf nicht stören, abgesehen davon habe ich es nicht sonderlich eilig mit dem Katalogisieren…”&lt;br /&gt;
“Verstehe. Der alte Mann, ich meine Old Osmond hat einen ziemlich tiefen Schlaf. Scheint so als müsste ich ihn wann anders besuchen.”&lt;br /&gt;
Mister Colbert drehte sich um und ging, jedoch hielt er inne und wand sich noch einmal Miss Longueville zu…&lt;br /&gt;
“Ähm… Miss Longueville?”&lt;br /&gt;
“Stimmt etwas nicht?”&lt;br /&gt;
Colbert sah etwas beschämt aus als er seinen Mund öffnete um zu sprechen.&lt;br /&gt;
“Wenn es Euch nichts ausmachen würde, wie wäre es wenn wir ehm…zusammen etwas essen gehen würden?”&lt;br /&gt;
Sie dachte einen Moment darüber nach, dann nahm sie das Angebot mit einem Lächeln an.&lt;br /&gt;
“Es wäre mir ein Vergnügen.”&lt;br /&gt;
Zusammen gingen sie die Treppen hinunter.&lt;br /&gt;
“Hey, Mister Colbert.”&lt;br /&gt;
Versuchte Miss Longueville die Konversation wieder auf zu bauen.&lt;br /&gt;
“J-ja?&lt;br /&gt;
Darüber erstaunt wie schnell man seine Einladung akzeptiert hatte, antwortete er ziemlich angespannt.&lt;br /&gt;
“Ist überhaupt irgendetwas wichtiges in der Schatzkammer?”&lt;br /&gt;
“Ja“&lt;br /&gt;
“Dann kennt Ihr vielleicht den ´Stab der Zerstörung´?”&lt;br /&gt;
“Ah, das ist ein seltsam geformter Gegenstand.”&lt;br /&gt;
Ihre Augen glitzerten.&lt;br /&gt;
“Was…für eine Form?”&lt;br /&gt;
“Es ist sehr schwer ihn zu beschreiben. Aber warum vergessen wir das nicht einfach, sagt mir doch lieber was Ihr denn gerne essen würdet? Das heutige Menü besteht aus mit Kräutern überbackene Flundern… aber ich habe guten Kontakt zum Chefkoch und könnte ihn sicher fragen ob er nicht ausnahmsweise etwas anderes für uns ko–”&lt;br /&gt;
“Ahem.”&lt;br /&gt;
Miss Longueville unterbrach Colberts Geplapper.&lt;br /&gt;
“J-ja?”&lt;br /&gt;
“Ich muss schon sagen, die Schatzkammer ist ziemlich gut gebaut. Ich schätze man könnte sie nicht öffnen, egal was für eine Magie man wirken würde, richtig?”&lt;br /&gt;
“Das ist korrekt. Kein Magier ohne Schlüssel kann das Tor öffnen. Schließlich wurde es von einer Gruppe von Vierpunktmagiern verstärkt.”&lt;br /&gt;
“Ich bin beeindruckt wie viel ihr davon wisst, Mister Colbert.”&lt;br /&gt;
Sie schaute ihn mit einem angenehmen Gesichtsausdruck an.&lt;br /&gt;
“Oh? Na ja ich bin nur zufällig über einige Dokumente gestoßen, die auf dem Boden lagen, nichts weiter… jedoch mag ich es dies als Teil meiner Studien zu bezeichnen. Wahrscheinlich bin ich deshalb noch single…”&lt;br /&gt;
“Ich bin mir sicher, dass die Frau, die Ihr finden werdet, sehr glücklich mit Euch sein wird. Schließlich könnt Ihr eurer Zukünftigen sehr viele Sachen beibringen, die sonst keiner kennt…”&lt;br /&gt;
Miss Longueville starrte ihn fasziniert an.&lt;br /&gt;
“Oh, nein! Nehmt mich doch nicht so auf den Arm!” sagte Colbert nervös als er sich den Schweiß von der Stirn wischte. Als er seine Fassung zurückerhielt, schaute er sie ernst an.&lt;br /&gt;
“Miss Longueville. Habt Ihr schon vom Ball des Frigg gehört, der am Tag des Julfestes gehalten wird?”&lt;br /&gt;
“Nein, habe ich nicht.”&lt;br /&gt;
“Haha, Ich schätze das liegt daran, dass ihr erst seit zwei Monaten hier seid. Na ja es ist nichts besonderes…nur eine Feier. Jedenfalls sagt man sich, dass wenn ein Paar auf diesem Fest zusammen tanzt, sie für einander bestimmt werden, oder so etwas in der Art. Natürlich ist es nur eine Legende…”&lt;br /&gt;
“Und?”&lt;br /&gt;
Lächelnd forderte sie ihn auf weiter zu sprechen.&lt;br /&gt;
“Also…wenn es Euch nichts ausmachen würde, wollte ich nur fragen ob wir nicht zusammen auf dieses Fest tanzen könnten.”&lt;br /&gt;
“Liebend gern. Und während solche Feste eine schöne Sache sind, würde ich gleichzeitig auch mehr über die Schatzkammer erfahren. Ich bin nun mal sehr an magischen Gegenständen interessiert, müsst Ihr wissen…”&lt;br /&gt;
Natürlich wollte er Miss Longueville weiterhin beeindrucken, also durchforstete Colbert die hintersten Zellen seines Gehirns um ihr mehr Informationen zu bieten. Schatzkammer, Schatzkammer sagt sie…&lt;br /&gt;
Als er sich an etwas erinnerte, dass sie eventuell interessieren würde fing er sogleich an zu erzählen.&lt;br /&gt;
“Ah ja, es gibt noch etwas, was ich Euch darüber erzählen könnte. Allerdings ist es nicht so wichtig…”&lt;br /&gt;
“Oh bitte erzählt es mir!”&lt;br /&gt;
“Sicher, die Tore der Schatzkammer sind magisch unantastbar, aber ich habe gehört, dass sie einen Schwachpunkt haben.”&lt;br /&gt;
“Oh, das ist ja faszinierend.”&lt;br /&gt;
“Dieser Schwachpunkt ist…rohe Gewalt.”&lt;br /&gt;
“Rohe Gewalt?”&lt;br /&gt;
“Ja, wenn zum Beispiel, auch wenn es eher unwahrscheinlich ist, ein gigantischer Golem die Tore angreifen würde–”&lt;br /&gt;
“Ein gigantischer Golem?”&lt;br /&gt;
Colbert schilderte ihr seine Meinung und als er endlich fertig war strahlte sie vor Zufriedenheit.&lt;br /&gt;
“Das war wirklich äußerst interessant, Mister Colbert.”&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roxas</name></author>
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	<entry>
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		<title>Zero no Tsukaima Deutsche Version:Volume1 Kapitel 3</title>
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		<updated>2010-11-19T18:53:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roxas: /* Kapitel 3 - Legende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kapitel 3 - Legende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mister Colbert, der sich zwanzig Jahre für die Tristain Magieakademie engagiert hat, war nun dessen festes Standbein.&lt;br /&gt;
Sein runischer Name war “Colbert die Flammenschlange,” und selbstverständlich handelte es sich bei ihm natürlich um einen Feuermagier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der frühjährlichen Beschwörung eines Vertrauten, die vor einigen Tagen stattfand, war er sehr an den Bürgerlichen interessiert, den Louise beschworen hatte. Genauer gesagt war er an nichts anderem als den Runen auf dem Handrücken seiner linken Hand interessiert. In der Tat handelte es sich bei ihnen um sehr seltene Runen, also hatte er die letzten Nächte in der Bücherei verbracht um etwas nach zu forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bücherei der Tristain Magieakademie befand sich im selben Gebäude wie der Speisesaal. Die Bücherregale waren unglaublich groß…ungefähr 30 Meter hoch und die Art und Weise wie sie an die Wand gereiht waren war ein besonderer Anblick. Doch der Fakt, dass sich dort die gesamte Geschichte seit der Erschaffung der neuen Welt in Halkeginia durch den Gründer Brimir befand, berechtigte diese Vielzahl der Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert befand sich nun in dem Bereich den man “Fenrir’s Bücherei” nannte. Diesen Bereich durften nur Lehrer betreten.&lt;br /&gt;
Die gewöhnlichen Bücher, die jedem Schüler zugänglich waren, konnten seine Fragen nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schwebte zu einem sonst unerreichbaren Bücherregal und suchte nach einem bestimmten Buchtitel und schon bald schweiften seine Augen über genau diesen. Es war ein altes Buch, welches Beschreibungen zu allen Vertrauten besaß, die der Gründer Brimir benutzte.&lt;br /&gt;
Seine Aufmerksamkeit galt einem bestimmten Absatz in dem Buch. Als er es sich langsam durchlas, begannen sich seine Augen zu weiden. Er verglich die Skizze von den Runen auf dem Handrücken des Jungen, die er erstellt hatte, mit der Abbildung in dem Buch.&lt;br /&gt;
“Ah!” Er konnte den Ausdruck des Erstaunens nicht unterdrücken und verlor einen kurzen Moment die Konzentration um den Schwebezauber aufrechterhalten zu können, wodurch er beinahe abstürzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch immer noch in den Händen haltend landete er auf dem Boden und rannte anschließend aus der Bücherei.&lt;br /&gt;
Sein Ziel war das Büro des Schulleiters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besagtes Büro befand sich auf der höchsten Ebene des Gebäudes. Sir Osmond, der momentane Schulleiter der Tristain Magierakademie, saß mit den Ellenbogen auf seinen elegant verzierten Sequoie-Tisch und wirkte unglaublich gelangweilt als er seinen weißen Bart hin und her schwenkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich träge Haare aus der Nase zupfend murmelte er “hrm” und öffnete eine Schreibtischschublade. Daraus holte er sich eine Rauchpfeife während Miss Longueville, die etwas auf einem anderen Tisch schrieb, der sich seitlich im Raum befand, mit ihrer Schreibfeder winkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfeife begann in der Luft zu schweben und landete in ihrer Hand woraufhin Sir Osmond deprimiert murmelte: “Macht es Spaß die kleinen Freuden eines alten Mannes zu rauben, Miss hm…?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mich um Eure Gesundheit zu kümmern ist ebenfalls Teil meines Jobs, Sir Osmond.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond stand auf und ging auf die kühle und gefasste Miss Longueville zu und hielt hinter dem Schreibtisch der Dame an. Hinter ihr stehend und mit ernstem Gesicht schloss er seine Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn Tage so friedlich von dannen ziehen, wird es schwer etwas zu finden mit dem man seine Zeit vertreiben kann.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Falten, die sich tief durch Osmonds Gesicht zogen, waren ein Zeichen dafür, wie viel er schon in seinem Leben erlebt hatte. Viele schätzten sein Alter auf 100 Jahre, manche sogar 300, doch sein wahres Alter war nicht bekannt. Wahrscheinlich wusste er selbst es nicht einmal mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sir Osmond,” sagte Miss Longueville ohne sich von ihrer Schreibfeder abzuwenden, mit der sie weiterhin auf einem Pergament schrieb.&lt;br /&gt;
“Was gibt´s? Miss…”&lt;br /&gt;
“Bitte benutzt die Tatsache, dass ihr nichts zu tun habt, nicht als Ausrede um meinen Hintern begrabschen zu können…”&lt;br /&gt;
Sir Osmond öffnete leicht den Mund und fing an mit torkelnden Schritten im Raum herum zu laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Und bitte unterlasst es so zu tun als wärt Ihr senil wann auch immer Ihr Euch in einer schlechten Situation befindet,” fügte Longueville ruhig hinzu. Sir Osmond seufzte tief. Es war das Seufzen eines Mannes, auf dem viele Probleme lasteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wo glaubt Ihr liegt die ultimative Wahrheit? Habt Ihr Euch das nie gefragte, Miss…?”&lt;br /&gt;
“Wo auch immer sie sich befindet, ich kann Euch versichern, dass sie sich nicht unter meinen Kleidern befinden, also hört auf Eure Maus unter meinen Tisch zu schicken.”&lt;br /&gt;
Sir Osmond’s lies den Kopf hängen und murmelte traurig: “Mótsognir.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Miss Longuevilles hastete eine kleine Maus hervor. Sie raste Osmonds Bein hoch und setzte sich auf seine Schulter mit dem kleinen Kopf leicht zuckend. Osmond fischte ein paar Nüsse aus seiner Tasche und reichte sie seiner Maus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Chuchu,” fiepte die Maus, offensichtlich war sie erfreut.&lt;br /&gt;
“Du bist der einzige Freund, dem ich vertrauen kann, Mótsognir.”&lt;br /&gt;
Die Maus fing an die Nüssen zu knabbern. Diese verschwanden sehr schnell woraufhin die Maus erneut “chuchu” fiepte.&lt;br /&gt;
“Ah, natürlich…du willst mehr? Gut, da hast du. Aber vorher würde ich gerne hören was du zu berichten hast, Mótsognir.”&lt;br /&gt;
“Chuchu”&lt;br /&gt;
“Verstehe. Stink normales weiß, hrm. Obwohl Miss Longueville wirklich zu Schwarz wechseln sollte, denkst du nicht auch mein kleiner Mótsognir?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miss Longuevilles Augenbrauen zuckten wütend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sir Osmond.”&lt;br /&gt;
“Was gibt´s?”&lt;br /&gt;
“Wenn Ihr das noch ein Mal macht, berichte ich das dem Palast.”&lt;br /&gt;
“Hah! Denkt Ihr wirklich, dass ich Direktor dieser Akademie wäre, wenn ich mich vor dem Palast fürchten würde?!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmonds Augen blitzen auf und er schrie wütend. Es war ein beeindruckender Anblick, den man wirklich nicht von diesem schwach aussehenden, alten Mann erwartet hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Seid nicht so zimperlich, nur weil ich einen Blick auf Eure Unterwäsche geworfen habe! Wenn Ihr Euch weiter so verhaltet, werdet Ihr nie heiraten! Haa~~ Wäre ich doch nur wieder jung~~ Miss…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond fing ohne Zögern an Miss Longuevilles Hintern zu streicheln. Miss Longueville stand auf und kickte ihren Chef wortlos im Zimmer herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Tut mir Leid. Hört auf damit. Au. Ich tu es nie wieder. Wirklich.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond schützte seinen Kopf und kauerte zusammen. Miss Longueville atmete schwer als sie immer noch damit beschäftigt war Osmond zu treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Argh! Wie könnt Ihr so etwas nur tun! Einen Senioren so zu zusetzen! Hey! Autsch!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser „friedliche“ Moment wurde durch eine plötzliche Störung beendet. Die Tür wurde laut aufgerissen und Colbert rannte herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sir Osmond!”&lt;br /&gt;
“Was gibt´s?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miss Longueville befand sich wieder an ihrem Tisch und saß da als wäre nichts passiert. Sir Osmonds Hände befanden sich an seinem Rücken als er sich mit ernster Miene zu seinem Besucher wand. Dies würde man wohl eine schnelle Erholung nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“I-I-Ich habe große Neuigkeiten!”&lt;br /&gt;
“So etwas wie große Neuigkeiten gibt es nicht. Alles was es gibt ist eine Ansammlung kleinerer Geschehnisse.”&lt;br /&gt;
“B-B-Bitte schaut Euch das mal an!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert reichte Osmond das Buch, in dem er kurz davor gelesen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das ist “Die Vertrauten des Gründers Brimir” nicht wahr? Arbeitet Ihr immer noch so alte Literatur durch? Wenn Ihr die Zeit für so etwas habt, wieso arbeitet Ihr nicht stattdessen an Ideen für neue Gebühren für diese nachlässigen Adligen, Mister, err… wie war Ihr Name noch gleich?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond richtete seinen Kopf auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Colbert! Habt Ihr das etwa vergessen?!”&lt;br /&gt;
“Ah stimmt, ich erinnere mich. Ihr redet nur viel zu schnell, also ist es schwer ihn sich im Kopf zu behalten. Also, Colby, was ist mit diesem Buch?”&lt;br /&gt;
“Bitte schaut Euch dies hier ebenfalls an!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert reichte ihm anschleißend seine Skizze der Runen auf Saitos Handrücken. Als er die Skizze sah, änderte sich Osmonds Gesichtsausdruck schlagartig. Seine Augen nahmen einen ernsten Ausdruck ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Miss Longueville, würdet Ihr uns bitte einen Augenblick entschuldigen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miss Longueville stand auf und verließ das Zimmer. Osmond fing erst an zu sprechen als er sich sicher war, dass sie weg war.&lt;br /&gt;
“Erklärt mir dies ohne ein einziges Detail auszulassen, Mister Colbert…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst kurz vor der Mittagspause waren die Schüler endlich fertig damit das Klassenzimmer, das Louise so demoliert hatte, wieder aufzuräumen. Als Strafe wurde es Ihnen verboten Magie zum Aufräumen zu benutzen, was auch der Grund dafür war, warum sie so lange gebraucht hatten. Aber andererseits konnte Louise sowieso nicht viele Zaubersprüche anwenden, also machte es ihr nicht viel aus. Mrs. Chevreuse kam erst zwei Stunden nach der Explosion wieder zu Bewusstsein, doch obwohl sie zur Klasse zurückkehrte, sagte sie &lt;br /&gt;
für den Rest des Tages kein Wort mehr von Transmutationen, Man könnte wohl sagen, dass sie ziemlich traumatisiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aufräumen gingen Saito und Louise zurück zum Speisesaal um zu Mittag zu essen. Natürlich konnte Saito es nicht lassen sich den ganzen Weg lang über Louise lustig zu machen. Immerhin musste er ja auch den Großteil der Arbeit im Klassenzimmer verrichten. Er war derjenige, der das neue Fensterglas hergetragen hatte und es war auch er, der die ganzen schweren Tische zurückgeschoben hatte und nicht zu vergessen: Er war es, der das vom Ruß schwarz verfärbte Klassenzimmer mit einem Tuch sauber gewischt hatte. Das einzige, was Louise getan hatte, war ein paar Tische sauber zu wischen und selbst das tat sie widerwillig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss auf dem Boden schlafen, das Essen ist mies und zu allem Überfluss muss ich noch Unterwäsche waschen…nicht dass ich es bisher getan hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab absolute keinen Grund für Saito die neu entdeckte Schwäche von Louise nicht aus zu nutzen um sie zu ärgern. Immerhin behandelte sie ihn ja auch nicht besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“‘Nullnummer Louise.’ Jetzt wird mir alles klar~ Das ist echt der Hammer~ Erfolgsrate gleich null. Aber so etwas auch noch von einem Adligen! Göttlich!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise sagte kein Wort, was nur dazu führte, dass Saito sich mehr reinhängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Transmutation! Ah! Kaboom! Transmutation! Ah! Kaboom! Oh, Ich hab’s vermasselt! Nur ´Nullnummer Louise’ vermasselt so etwas!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So tanzte Saito kreisend um Louise. Immer wenn er “kaboom” rief, hob er die Hände in die Luft, um damit eine Explosion dar zu stellen. Es war eine ziemlich detaillierte Performance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mistress Louise. Ihr bescheidener Vertraute hat Euch dieses Lied komponiert.“ sagte Saito, sich dabei respektvoll verbeugend. Natürlich war dies nur gespielt. Diese Geste diente nur zur Provokation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louises Augenbraue zuckte vor Wut. Sie stand kurz vor der Explosion, doch Saito war viel zu sehr in seinem Vergnügen vertieft um das zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Warum singst du es dann nicht vor?”&lt;br /&gt;
“‘Lou-Lou-Louise ist ein hoffnungsloser Fall~ Ein Magier, der keine Magie benutzen kann! Aber das ist in Ordnung, denn sie ist ein Mädchen…’”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito musste sich an seinen Bauch fassen, als er sich vor Lachen kaum noch halten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bwahahaha!!” Er lachte sich über seinen eigenen Witz fast tot. Vielleicht war er genau so hoffnungslos.&lt;br /&gt;
Als sie im Speisesaal ankamen, zog Saito ihr einen Stuhl hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bitte merkt Euch dies, meine Dame. Zaubert keine Zaubersprüche auf das Essen. Stellt Euch nur vor was für eine Sauerei das wäre, wenn es explodieren würde.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise setzte sich wortlos. Saito machte es Spaß diese so gemeine und arrogante Person mit seinen Sprüchen zu zusetzen. Sogar die Drohung mit dem entfallenen Essen störte ihn wenig. Obwohl seine magere Suppe, die er immer zu essen bekam, schwer für ihn zu ertragen war, war es ihm wert das zu ertragen wenn er dafür so herzhaft lachen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nun denn, Gründer wie auch immer er heißt. Eure Hoheit die Königin. Vielen Dank für das beschissene Essen. Itadakimasu.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er gerade anfangen wollte zu essen, wurde ihm die Schüssel weggeschnappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was soll das werden?!”&lt;br /&gt;
“D-D-D…”&lt;br /&gt;
“‘D-D-D…’?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louises Schultern bebten vor Wut. Ihre Stimme tat es ihnen nach. Irgendwie hatte sie es geschafft ihre Wut in sich zu stauen, bis sie im Speisesaal angekommen waren. Höchstwahrscheinlich um Saito so eine angemessene Strafe geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“D-D-D-Dieser Vertraute, wie kann er es wagen s-s-s-solche Sachen über seinen M-M-M-Meister zu sagen?” Saito merkte jetzt, dass er zu weit gegangen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Tut mir Leid! Ich hör auf damit, also gib mir meinen Fraß zurück!”&lt;br /&gt;
“Nein! Definiti~~v nicht!”rief Louise, ihre Mimik änderte sich schlagartig von ´niedlich´ auf ´zornig´.&lt;br /&gt;
“Für jedes mal, indem du das Wort ´Nullnummer´ erwähnst, werde ich dir eine Mahlzeit streichen. Und zwar ohne Ausnahme!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so musste Saito den Speisesaal verlassen ohne auch nur einen einzigen Bissen gegessen zu haben. Ich hätte es wohl nicht so übertreiben sollen… Aber es war bereits zu spät um es zu bereuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Argh, Ich verhungere… verdammt…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lehnte an einer Wand…seinen Bauch umklammernd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Stimmt etwas nicht?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er drehte sich um und erblickte ein normal aussehendes Mädchen. Sie trug eine Bedienstetenuniform und hielt ein Silbertablett. Ihr schwarzes Haar war mit einem Haarreifen geschmückt und ihre Sommersprossen waren einfach nur niedlich. Als sie ihn besorgt musterte &lt;br /&gt;
antwortete er:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Es ist nichts…” winkte Saito mit der linken Hand ab..&lt;br /&gt;
“Könnte es sein, dass Ihr es seid, der Miss Vaillieres Vertrauter geworden ist…?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schien so als hätte sie die Runen auf Saitos Hand bemerkt..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du kennst mich?”&lt;br /&gt;
“Ein wenig. Das Gerücht breitet sich schnell aus, dass du, du weißt schon, ein Bürgerlicher als Vertrauter eines Magiers beschworen wurdest.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen lächelte. Es war das erste sorgenlose Lächeln, das Saito gesehen hatte seitdem er in dieser Welt aufgetaucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bist du auch ein Magier?” fragte Saito.&lt;br /&gt;
“Oh nein, keinesfalls. Ich bin eine Bürgerliche, so wie du. Ich diene den Adligen indem ich die häuslichen Pflichten erledige.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin eigentlich von der Erde und keineswegs ein Bürgerlicher, aber es ihr zu versuchen zu erklären würde mir wohl nicht viel bringen. Entschied Saito und stellte sich vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Verstehe… Ach ja, Ich bin Hiraga Saito. Freut mich dich kennen zu lernen.”&lt;br /&gt;
“Das ist ein außergewöhnlicher Name… Ich heiße Siesta.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich gab Saitos Magen Geräusche von sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du musst hungrig sein.”&lt;br /&gt;
“Ja…”&lt;br /&gt;
“Bitte folge mir. Hier entlang”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta ging voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito wurde in eine Küche geführt, die sich hinter der Speisehalle befand. Unzählige Töpfe und Öfen befanden sich dort und Köche &lt;br /&gt;
sowie Dienstmädchen, wie Siesta, waren damit beschäftigt das Essen zu zubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bitte warte einen Moment, okay?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta bot Saito einen Stuhl an einem Tisch in der Ecke der Küche an und verschwand dann schnell in dessen hinteren Bereich.&lt;br /&gt;
Kurz darauf erschien sie mit einer Schüssel mit Eintopf in ihren Händen wieder vor ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das ist ein Eintopf, den wir aus den Resten des Mahls für die Adligen gemacht haben. Wenn es dir nichts ausmacht, bitte iss.”&lt;br /&gt;
“Darf ich?”&lt;br /&gt;
“Selbstverständlich. Es ist allerdings nur das Essen für die Bediensteten…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Liebenswürdigkeit rührte ihn. Der Eintopf war komplett anders als die Brühe, die Louise ihm vorwarf. Er schöpfte einen ganzen Löffel Eintopf und führte ihn zu seinem Mund. Das ist so köstlich. Ich heul´ gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:ZNT-page083.jpg|thumb|&#039;&#039;“Das ist so köstlich. Ich heul´ gleich.”&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mensch, ist das gut~!”&lt;br /&gt;
“Freut mich zu hören. Es gibt genug, für den Fall, dass du Nachschlag möchtest, also lass dir nur Zeit.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito aß den Eintopf als wäre es die Speise der Götter. Siesta stand neben ihm und lächelte als er Löffel für Löffel davon aß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hat man dir denn nichts zu essen gegeben?”&lt;br /&gt;
“Das Mädchen hat mir einfach meine Schüssel weggenommen als ich sie ‘Nullnummer Louise.’ genannt habe”&lt;br /&gt;
“Oh nein! Du solltest so etwas nicht zu Adligen sagen!”&lt;br /&gt;
“Adlig oder nicht. Die fühlen sich doch nur cool, weil die Magie benutzen können.”&lt;br /&gt;
“Du musst wohl sehr tapfer sein…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta schaute Saito erstaunt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito reichte Siesta die leere Schüssel zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das war wirklich lecker. Danke.”&lt;br /&gt;
“Ich bin froh, dass es dir geschmeckt hat. Schau doch einfach wieder vorbei wenn du hungrig bist. Wenn du nichts dagegen hast das zu essen, was wir so essen, dann werde ich gerne mit dir teilen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für ein nettes Angebot. Saito war mehr als gerührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Vielen Dank…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito kamen die Tränen, was Siesta total überraschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“W-was ist los?”&lt;br /&gt;
“Nichts… es ist nur…seid dem ich hier ankam behandelt man mich wie ein Tier…das ist das erste mal, dass man mich so nett behandelt hat… das hat mich etwas bewegt…”&lt;br /&gt;
“A-Ach Übertreibe nicht…”&lt;br /&gt;
“Das tu ich nicht. Wenn es irgendetwas gibt, was ich für dich tun kann, dann sag bescheid. Ich werde dir helfen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war kein Stück daran interessiert Louises Unterwäsche zu waschen und würde stattdessen liebend gerne diesem Mädchen helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn das so ist, Bitte hilf mir den Nachtisch zu servieren.” sagte Siesta mit einem Lächeln.&lt;br /&gt;
“Okay,” nickte Saito begeistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dutzende von Kuchen waren auf einem Silbertablett aufgestellt. Saito trug das Tablett, währen Siesta die Kuchen einzeln an die Adligen verteilte. Dabei fiel ein bestimmter Magier auf. Er hatte lockiges, blondes Haar, trug ein Hemd mit Rüschen und wirkte sehr selbstverliebt. Es befand sich sogar eine Rose in seiner Hemdtasche. Seine Freunde sprachen ihn an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also, Guiche! Mit wem gehst du diesmal aus?”&lt;br /&gt;
“Wer ist deine Geliebte, Guiche?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der stolze Magier schien also Guiche zu heißen. Er führte seinen Finger langsam zu seinen Lippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“‘Ausgehen?’ Ich halte keine Frau in dieser Position… Schließlich blühen Rosen für jeden, nicht nur für eine Person.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Typ vergleicht sich mit Rosen. So einem Egoisten kann man nicht mehr helfen. Er war einer dieser Narzissten, der seine Zuschauer mehr beschämte als sich selbst. Saito starrte ihn an und hoffte, dass er einfach tot umkippen würde. Plötzlich fiel etwas aus Guiches Tasche. Es war eine kleines Fläschchen mit einer violetten Flüssigkeit in ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag den Kerl nicht, aber ich sollte ihm trotzdem sagen, dass er etwas verloren hat. Also ging Saito auf Guiche zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hey, du hast dieses Fläschchen da fallen lassen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Guiche drehte sich nicht zu ihm um. Der Typ ignoriert mich! Saito gab Siesta das Tablett und hob anschließend die Flasche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich habe gesagt, du hast was verloren, Playboy.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stellte es auf den Tisch. Guiche blickte Saito böse an und warf die Flasche weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das gehört mir nicht. Was behauptest du von mir?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiches Freunde allerdings schienen die Flasche zu erkennen und starteten einen Tumult.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ooh? Dieses Parfüm gehört doch Montmorencys, oder?”&lt;br /&gt;
“Ja! Montmorency mixt sich immer dieses strahlend violette Parfüm!”&lt;br /&gt;
“Das so was also aus deinen Taschen fällt, Guiche, heißt doch, dass du mit Montmorency ausgehst, oder?”&lt;br /&gt;
“Nein wartet, hört mir zu. Ich will den Ruf dieses Mädchens nicht schaden, aber…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guiche gerade seinen Satz fortsetzen wollte, stand ein Mädchen auf, welches eine braune Robe trug und bis eben noch an einem Tisch hinter ihnen gesessen hatte, und positionierte sich neben Guiche. Sie war ein niedlich aussehendes Mädchen mit kastanienbraunen Haaren. Der Farbe ihres Robe zufolge, war sie eine Schülerin des ersten Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Meister Guiche…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fing plötzlich zu weinen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich wusste es, Ihr und Miss Montmorency seid…”&lt;br /&gt;
“Du verstehst nur etwas falsch. Katie, hör mir zu. Du bist die einzige für mich in meinem Herzen…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Mädchen namens Katie ohrfeigte ihn so stark sie konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das Parfüm, das du soeben fallen gelassen hast, ist mir Beweiß genug! Leb wohl!&amp;quot; Guiche rieb sich seine Wange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Mädchen weg war, stand auf dem anderen Ende des Tisches ein anderes auf. Saito stellte fest, dass es sich um das &lt;br /&gt;
Mädchen handelte, welches bei seiner Ankunft in dieser Welt einen Streit mit Louise angezettelt hatte. Mit ernster Mine kam sie auf Guiche zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Montmorency. Das ist alles ein Missverständnis. Ich habe sie nur auf den langen Weg zu den Wäldern von La Rochelle begleitet…” sagte Guiche und schüttelte den Kopf. Währen er versuchte gelassen zu bleiben, rann ihm ein großer Tropfen kalter Schweiß den Hinterkopf hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie ich es mir gedacht hatte! Du hast dich in eine aus dem ersten Jahr verguckt, nicht wahr?!”&lt;br /&gt;
“Ich bitte dich, Montmorency das Parfüm. Verzerre nicht dein rosenartiges Gesicht in eine Form des Wutes. Es betrübt mich es so sehen zu müssen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montmorency nahm eine Weinflasche, die sich auf dem Tisch vor ihr befand, öffnete sie und schüttete dessen Inhalt über Guiches Kopf.&lt;br /&gt;
Anschließend…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du Lügner!” rief sie und rannte aus der Halle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille machte sich breit. Guiche nahm ein Taschentuch zur Hand und wischte sich das Gesicht trocken. Seinen Kopf schüttelnd, sagte er dramatisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mir scheint diese Damen verstehen nicht die Bedeutung der Existenz einer Rose.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, versuch´s nur weiterhin auf die Tour, dachte Saito als er das Tablett wieder zu sich nahm und mit Siesta zurück an die Arbeit ging. Guiche, allerdings, hielt ihn auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hier geblieben!”&lt;br /&gt;
“Was denn jetzt noch?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche drehte sich elegant und immer noch auf dem Stuhl sitzend um 180 Grad und legte anschließend ein Bein auf das andere. Es bereitete Saito Kopfschmerzen so viel Arroganz in jeder seiner Aktionen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Dank deiner achtlosen Aktion einfach so ein Fläschchen Parfüm vom Boden auf zu heben, hast du das Ansehen zweier Damen geschädigt. Wie willst du diese Schandtat verantworten?” Saito antwortete gereizt.&lt;br /&gt;
“Hey, es ist deine Schuld wenn du zwei zur gleichen Zeit triffst.&amp;quot; Guiches Freunde brachen in Gelächter aus.&lt;br /&gt;
“In der Tat, Guiche! Es ist deine Schuld!” Guiches Gesicht wurde knallrot.&lt;br /&gt;
“Hör zu, Diener. Als du das Fläschchen mit Parfüm auf den Tisch gestellt hast, habe ich gesagt, dass sie mir nicht gehört…wäre es nicht angebracht gewesen so taktvoll zu sein und mit zu spielen?”&lt;br /&gt;
“Wie auch immer. Dein Doppeldate wäre sowieso früher oder später ans Licht gekommen, abgesehen davon bin ich kein Diener.”&lt;br /&gt;
“Hmphf… Ah, du bist…” schnaubte Guiche, so als würde er auf Saito herabblicken.&lt;br /&gt;
“Du musst der Bürgerliche sein, den “Nullnummer Louise” beschworen hat. Den Verstand eines Adligen von einem Bürgerlichen zu erwarten, war komplett mein Fehler. Du darfst gehen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das brachte das Fass zum überlaufen. Adelig hin oder her, Saito würde nicht tatenlos herumstehen und sich von so einem dahergelaufenen Narzissten verspotten lassen. Er konnte einfach nicht anders als ein aufhetzerisches Kommentar darauf ab zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Jetzt hör mal zu du überheblicher Bastard. Ich hätte da nämlich einen Vorschlag für dich, Schönling. Wie wär’s wenn du dich einfach verziehst und an deinen Rosen nuckelst?” Guiche blickte ihn verärgert an.&lt;br /&gt;
“Scheint mir als hätte man dir nicht beigebracht wie man sich in Anwesenheit eines Adligen benimmt.”&lt;br /&gt;
“Tja, leider komme ich von einer Welt in der es so was nicht gibt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito hob seine rechte Hand und sprach gebieterisch. Genau wie Guiche.&lt;br /&gt;
“Nun denn, vielleicht sollte ich dir Nachhilfe in Sachen Respekt geben. Das trifft sich eigentlich sehr gut…auf diese Weise kann ich gleichzeitig etwas Stress abbauen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche stand auf. “Wie amüsant.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito biss wütend die Zähne zusammen und knurrte. Ich mochte den Typen von Anfang an nicht, er geht gleichzeitig mit zwei niedlichen Mädchen aus, obwohl sie nicht so niedlich sind wie Louise, und dann wagt er es auch noch mich als einen Idioten hinzustellen? Das ist Grund genug für mich dem Kerl zu zeigen wie der Hase läuft. Und wenn ich schon dabei bin, kann ich ihn ein paar Mal für Louise schlagen, der Typ machte sich immerhin über sie lustig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Willst du gleich hier Bekanntschaft mit dem Boden machen?” sagte Saito. Obwohl Guiche größer als Saito war, wirkte er eher schmächtig und schwach.. Playboys waren immerhin dafür bekannt sowohl schwach in finanziellen als auch körperlichen Gebieten zu sein. Zwar war Saito auch nicht der stärkste, aber er war sich sicher, dass er gegen Guiche gewinnen würde. Guiche drehte sich um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Rennst du jetzt davon?”&lt;br /&gt;
“Sei nicht albern. Ich kann unseren Speisesaal nicht mit dem Blut eines Bürgerlichen verschmutzen, oder? Ich werde am Vestri Court auf dich warten. Komm einfach sobald du fertig bist diese Kuchen zu verteilen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeistert folgten ihm seine Freunde zur Tür hinaus. Einer blieb allerdings um sicherzugehen, dass Saito sich nicht heimlich verdrückte. Siesta starrte Saito an. Sie zitterte am ganzen Körper. Mit einem Grinsen sprach Saito sie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Keine Sorge, das passt schon. Ich verliere sicher nicht gegen so einen Schwächling. Was für ein Adliger der sein will, hm?”&lt;br /&gt;
“Du…du wirst sterben.”&lt;br /&gt;
“Was?”&lt;br /&gt;
“Wenn man einen Adligen wirklich verärgert…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta eilte davon. Was war denn mit der los? murmelte Saito in seinen Gedanken. Ist der Typ etwa wirklich so stark? Louise kam zu ihm angerannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hey! Was denkst du was du da tust?! Ich habe alles gesehen!”&lt;br /&gt;
“Yo, Louise.”&lt;br /&gt;
“Das ist nicht die Zeit mich mit “Yo!” zu begrüßen! Wie kannst du nur einfach so Adlige zum Duell auffordern als wäre es nichts Besonderes?!”&lt;br /&gt;
“Aber der Typ hat mich ziemlich verärgert…” sagte Saito empört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise seufzte und zuckte enttäuscht mit den Schultern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Entschuldige dich bei ihm.”&lt;br /&gt;
“Was? Wieso?”&lt;br /&gt;
“Wenn du morgen früh noch leben willst, dann geh und entschuldige dich. Wenn du es jetzt machst, wird er dir vielleicht vergeben.”&lt;br /&gt;
“Du verarscht mich, oder? Warum muss ICH mich entschuldigen?! ER hat MICH zuerst beleidigt! Abgesehen davon wollte ich doch nur helfen…”&lt;br /&gt;
“Mach´s einfach.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise starrte Saito mit ernster Miene an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Niemals.”&lt;br /&gt;
“So dickköpfig… aber weißt du was? Du kannst nicht gewinnen. Du wirst sicher schwer verletzt. Eigentlich wäre es ein Wunder wenn du nur mit schweren Verletzungen davon kommst.”&lt;br /&gt;
“Das werde ich erst wissen, wenn ich es versucht habe, oder?”&lt;br /&gt;
“Hör mir zu, ein Bürgerlicher wird niemals in der Lage sein einen Magier zu besiegen!”&lt;br /&gt;
“Also wo ist dieser Vestri Court?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito ging zur Tür. Guiches Freund, der ihre Konversation mitverfolgt hatte, deutete mit dem Kinn in eine Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hier entlang, Bürgerlicher.”&lt;br /&gt;
“Aaah, Mann! Echt jetzt! Warum rennt dieser Vertraute nur rum und macht alles auf eigene Faust?!” rief Louise und folgte Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vestri Court war der Zentralgarten zwischen den Türmen des Windes und Feuers. Da sich der Platz im Westen befand, bekam der Platz nicht viel Sonnenlicht zu Gesicht. Noch nicht einmal Mittags, aber dies war der perfekte Ort für ein Duell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Augenblick war der Platz gefüllt mit Schülern, die die Gerüchte gehört hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Gentlemen! Dies ist ein Duell!” Guiche hob seine künstliche Rose hoch in den Himmel, was dem Publikum einen lauten Jubelruf entlockte.&lt;br /&gt;
“Guiche wird sich duellieren! Sein Gegner ist Louises Bürgerlicher!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hey, ich habe einen Namen… dachte Saito verbittert. Mit den Armen winkend, sonnte sich Guiche im Jubel des Publikums.&lt;br /&gt;
Und dann, als er endlich anfing Saitos Anwesenheit zu vernehmen, wand er sich ihm zu. Saito und Guiche standen sich in der Mitte des Platzes gegenüber. Die Blicke die sie sich zuwarfen waren so intensiv wie Blitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich muss schon sagen, du bist echt mutig. Hier einfach so auf zu tauchen anstatt abzuhauen. Respekt!” meinte Guiche, seine Rose in seiner Hand rumwirbelnd.&lt;br /&gt;
“Als ob man vor dir abhauen müsste!”&lt;br /&gt;
“Nun denn, lass und beginnen,” sagte Guiche.&lt;br /&gt;
Weniger labern, mehr kämpfen. Saito rannte vorwärts. Kämpfe wie diese gewinnt man immer indem man den ersten Schlag setzt!&lt;br /&gt;
Es sind ungefähr 10 Schritte zwischen mir und Guiche. Mir ist es scheißegal, ob du ein Adliger oder Magier bist; Ich werde dir deine schöne, arrogante Nase brechen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche betrachtete Saito mit einem ruhigen Lächeln auf den Lippen. Anschließend holte er mit seiner Rose aus. Ein Blütenblatt schwebte in der Luft, zum Wind tanzend…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…und nahm die Form einer gepanzerten, weiblichen Kriegerin an. Dieses Ding war in etwa so groß wie eine Person und es schien aus hartem Metall geformt zu sein. Durch das schwache Sonnenlicht glitzerte die Haut… nein, der Panzer dieses Geschöpfs. Störrisch stellte es sich Saito in den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“W-was zum Henker ist das?!”&lt;br /&gt;
“Ich bin ein Magier, also benutze ich auch Magie um zu kämpfen. Sicherlich hast du keine Einwände, oder?”&lt;br /&gt;
“Du elender…”&lt;br /&gt;
“Mir scheint als hätte ich es versäumt mich vor zu stellen. Mein runischer Name ist “der Bronzene”. Guiche der Bronzene. Demzufolge wird mein Bronzegolem “Valkyrie” dein Gegner sein.”&lt;br /&gt;
“Eh?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wie ein Krieger geformte Bronzegolem stürmte auf Saito zu. Seine Rechte machte Kontakt mit seinem Bauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hargh!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stöhnte Saito und ging zu Boden. Nichts überraschendes, wenn man betrachtete, dass er soeben von einer Faust aus Bronze in den Bauch geboxt wurde. Emotionslos blickte der Golem zu Saito herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schmerzen hinderten ihn am Aufstehen. So muss es sich wohl anfühlen von einem Profiboxer geboxt worden zu sein, dachte er.&lt;br /&gt;
“Was? schon erledigt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche schien unzufrieden. Louise sprang aus der Menschenmasse empor und rief: “Guiche!”&lt;br /&gt;
“Oh, Louise! Tut mir Leid, ich habe mir kurz deinen Vertrauten geliehen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise schüttelte den Kopf und schrie ihn wütend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das reicht bereits! Und davon abgesehen, ist das Duellieren auf dem Schulgelände streng verboten!”&lt;br /&gt;
“Ich korrigiere: Duelle zwischen ADLIGEN sind verboten. Von Duellen zwischen Adligen und Bürgerlichen, hat niemand etwas gesagt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise schien vorübergehend sprachlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“D-Das liegt daran, dass es so was hier noch nie gab…”&lt;br /&gt;
“Louise, magst du deinen Vertrauten so sehr?” Louises Gesicht glühte blutrot vor Wut.&lt;br /&gt;
“Nein! Sei nicht albern! Ich kann nur nicht akzeptieren, dass mein Vertrauter vor meinen Augen zusammengeschlagen wird!”&lt;br /&gt;
“…W-wer wird hier zusammengeschlagen? Ich leg erst richtig los.”&lt;br /&gt;
“Saito!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie merkte, dass Saito sich aufgerappelt hatte, rief sie sogleich seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…Hrhrhr, endlich rufst du mich bei meinem richtigen Namen.” Louise zitterte.&lt;br /&gt;
“Du verstehst es jetzt, oder? Ein Bürgerlicher kann niemals einen Magier schlagen!”&lt;br /&gt;
“…Ich war nur etwas unvorsichtig, das ist alles. Mir geht’s gut also geh zur Seite.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito schob Louise zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was ist das denn? Ich hätte nicht gedacht, dass du noch einmal aufstehst… Vielleicht hab ich’s zu gut mit dir gemeint?” sagte Giuche um Saito weiter zu provozieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito ging langsam auf Guiche zu. Louise folgte ihm und hielt ihn auf indem sie ihn an der Schulter festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du Idiot! Du musst aufhören! Wieso stehst du wieder auf?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schüttelte ihre Hand ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Weil mir der Typ auf den Sack geht.”&lt;br /&gt;
“Schau, es gibt absolute nichts vor was man sich schämen müsste wenn man gegen einen Magier verliert!”&lt;br /&gt;
“Halt die Klappe und komm mir nicht in die Quere.” murmelte Saito torkelnd seinen Weg fortsetzend.&lt;br /&gt;
“Eh?”&lt;br /&gt;
“Echt mal, du gehst mir langsam auch auf die Nerven… Ich verstehe echt nichts von Magiern, aber für mich seid ihr alle einfach nur ein Haufen eingebildeter Snobs. Was an eurer Magie ist bitte so umwerfend? Schwachköpfe.” Guiche betrachtete Saito mit einem schwachen Lächeln auf den Lippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Je öfters du es versucht, desto sinnloser werden deine Taten.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saitos charakteristischer Kampfgeist erwachte und er gab ein kurzes Knurren zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Soll das ein Witz sein? Deine kleine Statue juckt mich nicht im Geringsten.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Lächeln verschwand. Der Golem holte aus um Saito um zu hauen und dieser bekam den Schlag genau gegen die Wange. Diese Aktion des Golems beförderte Saito zu Boden. Aus seiner gebrochenen Nase blutete es. Seinen Kopf nach hinten lehnend, versuchte er den Bluterguss zu dämmen. Scheiße… das ist also die Macht eines Magiers. Ich war schon einmal in ein paar Schlägereien verwickelt, aber so einen Schlag habe ich definitiv noch nicht erlebt. Trotz dieser Erkenntnis brachte er sich dazu sich langsam und wackelig auf zu richten. Guiches Golem beförderte ihn erbarmungslos durch die Lüfte indem er ihm einen kräftigen Tritt verpasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stand wieder auf und wurde sogleich wieder niedergeschlagen.&lt;br /&gt;
Wieder und wieder. Ein endlos schienender Prozess.&lt;br /&gt;
Der Achte Schlag traf Saitos rechten Arm. Ein schlimmes abknickendes Geräusch war zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unfähig mit seinem linken, zu geschwollenen Auge zu sehen, benutze er sein linkes Auge um zu erkennen, was mit seinem Arm los war. Er stellte fest, dass er ausgerenkt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Saito fassungslos seinen rechten Arm betrachtete, kam ihm der Golem erneut näher und lies ihn seinen Fuß spüren…und zwar mitten in Saitos Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Kopf traf den harten Boden und Saito verlor für kurze Zeit das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er kurz darauf wieder aufwachte, konnte er Louise und ein kleines Stück vom Himmel erkennen, der sich hinter ihr befand,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bitte. Beende es jetzt endlich.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louises haselnussbraunen Augen waren mit Tränen gefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito versuchte zu sprechen, jedoch war der Schmerz in seinem Oberkörper zu schlimm um ihn zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch sammelte er all seinen Willen zusammen und brachte mit leiser Stimme hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…Heulst du etwa?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Natürlich nicht. Wer würde um dich heulen? Jedenfalls ist es genug. Du hast dich gut geschlagen…ich habe noch nie so einen Bürgerlichen wie dich gesehen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein rechter Arm bereitete ihm Höllenschmerzen, weshalb er sein Gesicht verzog..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das…tut echt weh.”&lt;br /&gt;
“Selbstverständlich tut das weh! Das ist doch offensichtlich! Was hast du dir nur dabei gedacht?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tränen bahnten sich ihren Weg an Louises Gesicht hinunter und fielen schließlich auf Saitos Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du bist mein Vertrauter, verstanden? Ich werde dir dumme Taten nicht verzeihen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter ihr ertönte Guiches Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sind wir endlich fertig?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…Freu dich nicht zu früh, ich verschnaufe nur kurz.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Saito!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche lächelte und schwang seine Rose. Dieses Mal verwandelten sich die Blütenblätter in ein Schwert. Guiche nahm es und warf es in Saitos Richtung. Die Klinge landete nicht weit weg von der Stelle an der Saito lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn du immer noch dazu bereit bist weiter zu kämpfen, dann nehme dieses Schwert. Wenn nicht, dann brauchst du einfach nur “Es tut mir Leid” zu sagen. Dann werde ich dir verzeihen und alles ist gegessen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hör auf ihn zu verspotten!” rief Louise als sie sich aufrichtete. Aber Guiche machte keine Anstallten ihr zu zuhören und sprach weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Verstanden? Das Schwert, mit anderen Worten eine Waffe, ist das Beste was ihr Bürgerlichen benutzen könnt um gegen uns Magier zu rebellieren. Also wie gesagt, wenn du immer noch bereit bist gegen mich anzutreten, dann nimm es und kämpfe.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saitos rechte Hand näherte sich der Klinge, da sein Arm aber gebrochen war, konnte er nicht viel Kraft aufbringen um das Schwert überhaupt zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb wurde seine Hand von Louise aufgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nein! Ich werde dir definitive und absolut nicht erlauben das zu tun! Wenn du dieses Schwert nimmst, wird Guiche kein Erbarmen zeigen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich kann nicht mehr zurück in meine Welt… also stecke ich jetzt in dieser hier fest, richtig?” murmelte Saito mehr zu sich selbst. &lt;br /&gt;
Er schaute Louise nicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja das stimmt, aber was hat das mit deiner Situation zu tun? Das ist jetzt doch total egal!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise hielt Saitos Hand fest. Er aber sprach mit klarer, starker Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mir macht es nichts aus ein Vertrauter zu sein, auf dem Boden zu schlafen kümmert mich wenig, mit dem miesen Fraß hier kann ich auch Leben. Unterwäsche waschen? Schön dann mach ich das eben auch noch…scheint als hätte ich keine andere Wahl.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hielt kurz inne und formte seine linke Hand in eine geballte Faust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber was?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich werde mich niemals jemandem gegen meinen Willen unterordnen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seinen letzten Kraftreserven zehrend, brachte er sich dazu auf zu stehen. Er schob Louise beiseite und zog das Schwert aus dem Boden, in dem es steckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als er dies tat… begannen die Runen auf seiner Hand hell zu erstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sollten wir nun den Ort des Geschehens wechseln und zum Büro des Schulleiters zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mister Colbert war dabei Sir Osmond alles über den jungen Bürgerlichen zu erzählen, den Louise bei der frühjährlichen Beschwörung eines Vertrauten beschworen hatte… Er erzählte ihm auch wie sehr ihn die Runen beschäftigt hatten, die auf der Hand des Jungen erschienen sind als er den Vertrag mit Louise schloss. Und auch was er herausfand als er mehr darüber wissen wollte …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du hast also herausgefunden, dass es sich bei dem Jungen um den Vertrauten des Gründers Brimir, Gandálfr, handelt?”&lt;br /&gt;
Osmond betrachtete Colberts Skizze der Runen auf Saitos Hand sehr aufmerksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja! Die Runen, die dem Jungen eingraviert wurden, sind dieselben wie die des legendären Vertrauten Gandálfr!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also glaubt Ihr…?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Dieser Junge ist Gandálfr! Wenn das keine außergewöhnlichen Neuigkeiten sind, dann weiß ich auch nicht, Osmond.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert stand auf und wischte sich seine zur Glatze neigende Stirn mit einem Tuch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrm… Sicherlich. Die Runen sind identisch, aber dass ein Bürgerlicher zu Gandálfr wird nur weil er dessen Runen eingraviert bekommen hat… ich frage mich wie das passieren konnte.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was sollen wir tun?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie dem auch sei, wir sollten keine voreiligen Schlüsse ziehen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ihr habt Recht.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond tippte mit seinen Fingern auf seinen Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich klopfte es an der Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wer ist da?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Tür ertönte Miss Longuevilles Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich bin es, Osmond.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was gibt´s?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Es scheint so als würden sich Schüler am Vestri Court duellieren. Sie verursachen einen ziemlichen Aufruhr, daher haben bereits einige Lehrer versucht ihnen Einhalt zu gebieten. Ihre Versuche scheiterten allerdings an der hohen Anzahl der Schüler.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Um Himmels Willen, diese Schüler heutzutage besitzen viel zu viel Freizeit in der sie Unfug treiben können. Wer ist beteiligt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Einer von ihnen ist Guiche de Gramont.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ach dieser nichtsnutzige Sohn von Gramont. Frauen hinterher zu jagen muss bei denen in der Familie liegen wenn man nur an den Vater dieses Jungen denkt. Er ist ein noch größerer Frauenheld als Guiche. Mich persönlich würde es nicht wundern wenn sein Sohn bereits jedes Mädchen hier auf der Akademie kennt. Wer ist sein Gegner?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…Nun ja…es ist kein Magier. Man hat mir gesagt es ist Miss Vallières Vertrauter.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osmond und Colbert blickten sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Die Lehrer erbitten die Erlaubnis die “Glocke des Schlafs” zu benutzen um das Duell zu beenden.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osmonds Augen leuchteten wie die eines Falken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Lächerlich. Man muss doch dieses wichtige Artefakt nicht dazu verwenden einen kleinen Streit unter Kindern zu beenden. Lasst sie nur machen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Verstanden.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miss Longuevilles verstummte am anderen Ende des Flurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert schluckte hörbar und drängte Osmond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sir Osmond.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrm.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond schwang seinen Zauberstab und der Wandspiegel im Raum zeigte die derzeitige Lage am Vestri Court.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito war überrascht. Als er das Schwert berührte, ist jeglicher Schmerz aus seinem Körper verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er merkte auch wie die Runen auf seiner rechten Hand anfingen zu leuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Körper fühlt sich federleicht an. Mir kommt es so vor als könnte ich in die Lüfte steigen und davon fliegen.&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu diesem Gefühl merkte er wie sich das Schwert in seiner linken Hand sich so anfühlte als wäre sie wie für ihn gemacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie seltsam…dies ist das erste mal, dass ich ein Schwert in den Händen halte…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er Saito mit der Waffe in seiner Hand sah, grinste Guiche finster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich muss zugeben…ich bin ziemlich beeindruckt, dass ein Bürgerlicher wie du es so weit gegen einen Magier geschafft hat. Ich gratuliere dir.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er dies sagte machte er eine wirbelnde Bewegung mit seiner Rose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese künstliche Rose muss wohl sein Zauberstab sein. Mann! Wie eitel kann man nur sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito wunderte sich wie er an so einem Augenblick an so etwas denken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde eben noch ziemlich hart zusammengeschlagen. Was ist nur mit mir passiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiches Golem griff ihn erneut an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:ZNT-page105.jpg|thumb|&#039;&#039;“Blöde Blechbüchse..”&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Statue änderte seine Form in die einer Valküre und flog auf Saito zu. Diesem kam das ganze allerdings so vor als würde sie sich in Zeitlupe bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zum…? dachte Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde von diesem kriechenden Müllhaufen zusammengeschlagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito legte los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Blöde Blechbüchsen…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guiche mit ansah wie sein Golem in der Mitte durchtrennt wurde als wäre er nur rein Tonklumpen, gab er einen gequälten Ton von sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Hälften des Golems fielen mit einem lauten “Dong” zu Boden.&lt;br /&gt;
Währendessen kam Saito direkt auf Guiche zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panisch fuchtelte Guiche mit seinem Zauberstab herum. Blütenblätter wirbelten um ihn herum und 6 weitere Golems erschienen.&lt;br /&gt;
Zusammengezählt waren sieben Golems Guiches Limit. Er hätte niemals gedacht dass ein Bürgerlicher mehr als einen erfordern würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Golems umzingelten Saito und griffen zusammen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als es gerade so aussah als hätten sie ihn erwischt, konnte man sehen wie 5 von ihnen in Stücke gerissen wurden. Dies geschah so schnell, dass keiner der Anwesenden es fertig brachte bei dieser Aktion die Klinge zu erblicken, weshalb sie sich auch fragten &lt;br /&gt;
um was für eine übermenschliche Macht es sich hier handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Golem rannte sofort zu Guiche um ihn zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch dieser wurde prompt von einem unsichtbaren Schwertschlag vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hiii!!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tritt in Guiches Gesicht beförderte ihn geradewegs zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sah wie Saito auf ihn zu stürmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde sterben! dachte er noch als er seinen Kopf mit seinen Armen schützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber plötzlich machte etwas ein lautes “thunk”…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er daraufhin seine Augen öffnete…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…stellte er fest, dass Saito das Schwert dicht neben seinen Kopf in den Boden gerammt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Willst du weiter machen?” fragte Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche schüttelte hastig den Kopf. Er hatte den letzten Fetzen seines Kampfwillen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit leiser Stimme sagte er, “Ich…ich ergebe mich.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito wand sich von ihm ab und ging davon.&lt;br /&gt;
Er konnte hören wie einige der Zuschauer riefen wie: “Whoa, dieser Vertrauter ist der Wahnsinn!” oder “Oh Mann, Guiche hat verloren!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich…habe gewonnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie? dachte Saito verwirrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…Was ist gerade mit mir passiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wurde ich gnadenlos zusammengeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, plötzlich, als ich das Schwert in Händen hielt…fühlte ich mich federleicht und alle Schmerzen sind verschwunden. Das nächste was ich mit bekommen habe war, wie ich Guiches Golems niedergemetzelt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wusste ich nicht mal wie man ein Schwert benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe es zwar nicht richtig, aber ich habe gewonnen. Sieg ist Sieg. Ich kann spatter darüber nachdenken. Jetzt will ich einfach nur eine Runde pennen. Ich bin verdammt müde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er konnte sehen wie Louise zu ihm gerannt kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‘Hey, ich habe gewonnen!’ wollte er rufen, doch seine Knie gaben nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefühl des Ermüdens überwältigte ihn und er merkte wie sein Bewusstsein von ihm wich. Er brach zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie dies sah, rannte Louise schneller zu ihm um ihn auf zu fangen, aber sie schaffte es nicht rechtzeitig. Mit einem dumpfen Knall kam Saito mit dem harten Boden in Kontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Saito!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise schüttelte ihn. Nein, es sah nicht so aus als wäre er tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Guu…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie konnte ihn schnarchen hören. Er schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Er schläft…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise sah erleichtert aus und seufzte zufrieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche stand auf und schüttelte beeindruckt den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Louise, was ist das für ein Kerl? All meine Valkyries wurden so leicht besiegt…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Er ist nur ein Bürgerlicher.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Erzähl keinen Schwachsinn. Es ist unmöglich, dass meine Valküren von „nur einem Bürgerlichen” besiegt wurden.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hmphf. Suchst du nicht einfach nur eine Ausrede um nicht als Schwächling dazustehen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise wollte Saito tragen, jedoch fühlte sie wie ihre Arme seinem Gewicht nicht gewachsen waren und so fiel sie mit ihm zu &lt;br /&gt;
Boden…mit ihm auf ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aaah, Mensch! Du bist so schwer! Idiot!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schüler aus der Menge erbarmte sich dem Anblick und zauberte einen Levitationszauber auf Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise schob daraufhin den schwebenden Saito vor sich hin. Sie musste ihn zurück in ihr Zimmer bringen und ihn verarzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie ihn weg brachte wischte sie sich mit ihren Ärmeln die Tränen von den Augen. Seine Verletzungen waren schlimm, er sah echt bemitleidenswert aus. Sie konnte einfach nicht anders als zu weinen. Er wurde plötzlich so stark nachdem er das Schwert in seinen Händen hielt, aber wäre das nicht passiert, dann wäre er jetzt sicherlich tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das er noch lebte war ihr viel wichtiger, als dass er gewonnen hatte. Ich wette dieser Vollidiot dachte es würde keine Rolle spielen wenn er gestorben wäre. Wie kann man nur als Bürgerlicher so eigensinnig sein…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du bist nur ein Vertrauter, wieso machst du also alles auf eigene Faust?!” schrie Louise den schlafenden Saito an. Ihre Erleichterung wich schnell ihrer Verärgerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond und Colbert hatten das ganze mit einem Spiegel der Fernsicht beobachtet und schauten sich wieder gegenseitig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Osmond.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrm.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Der Bürgerliche hat tatsächlich gewonnen…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrm.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Guiche ist nur ein Punkt-Magier vom niedrigen Level, aber dennoch hätte er niemals gegen einen gewöhnlichen Bürgerlchen verloren. Was für eine beeindruckende Geschwindigkeit! Ich habe noch nie so einen Bürgerlichen gesehen! Es besteht kein Zweifel, dass er Gandálfr ist!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrmm…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mister Colbert drängte Osmond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Osmond. Wir sollten das unverzüglich dem Palast mitteilen und auf Anweisungen warten…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das wird nicht nötig sein.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond nickte ernst, seinen langen weißen Bart sträubend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber Sir! Das ist die größte Entdeckung des Jahrhunderts! Ein Gandálfr wurde in die heutige Zeit wiedergeboren!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mister Colbert. Gandálfr war kein gewöhnlicher Vertrauter.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Exakt! Der Vertraute des großen Gründers Brimir, Gandálfr! Es wurde zwar nie überliefert wie der Vertraute aussah, aber man sagt er wurde nur dazu erschaffen den großen Gründer Brimir zu beschützen, während er zauberte.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Korrekt. Brimirs Beschwörungen waren sehr lang… das machte seine Sprüche allerdings nur umso stärker. Und es stimmt auch, dass Magier während sie ihre Sprüche vorbereiten am verwundbarsten sind. Gandálfr war der Vertraute, den er benutzte um sich in solchen Zeiten zu schützen. Die Stärke des Gandálfr…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert schien begeistert und unterbrach Osmond an dieser Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Er konnte Armeen von 1000 Soldaten im Alleingang besiegen! Gewöhnliche Magier hatten angeblich nicht den Hauch einer Chance!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also, Mister Colbert.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Dieser Junge…er ist doch wirklich nur ein gewöhnlicher Bürgerlicher, oder?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja, egal wie ich es betrachtete, er war definitiv nur ein normaler Bürgerlicher. Ich habe sogar einen Magieerkennungszauber auf ihn benutzt als Miss Vallière ihn beschworen hatte, aber dieser bestätigte mir nur, dass es ein total durchschnittlicher Bürgerlicher war.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Und wer war es, der ihn in einen neuen Gandálfr verwandelte?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das wäre Miss Vallière, aber…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also nehme ich an, dass sie ein sehr talentierter Magier sein muss?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Keinesfalls…man würde sie eher als untalentiert beschreiben…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ein seltsames Duo, soviel steht fest.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Allerdings.”&lt;br /&gt;
“Wie also konnte ein Durchschnittsbürgerlicher von so jemandem zu Gandálfr werden? Was für ein völliges Paradox. Wer weiß wie das ganze enden wird.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“In der Tat…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie dem auch sei…es besteht kein Grund warum wir Gandálfr und seinen Meister an diese Narren aus dem Palast übergeben sollten. Wenn man ihnen ein solches “Spielzeug” gibt, werden sie nur so etwas wie einen Krieg anfangen. Hofberater haben viel zu viel Freizeit und lieben den Kampf…das wäre sicher nicht sehr klug von uns.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“O-oh, ich verstehe. So habe ich das gar nicht betrachtet…verzeiht.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich werde die Verantwortung für diesen Fall übernehmen. Diese Angelegenheit bleibt zwischen uns, Mister Colbert.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“J-ja! Ich verstehe!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond nahm seinen Stab und schaute aus dem Fenster. Er war in Gedanken versunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Der legendäre Vertraute Gandálfr… ich kann nicht anders als mich zu fragen welche Form er wohl damals angenommen hatte.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert murmelte wie ein Schlafender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Gandálfr war dafür bekannt jede Waffe benutzen zu können um seine Feinde nieder zu strecken…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrm.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also musste er wohl mindestens einen Arm und eine Hand besessen haben.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Morgenlicht, das auf Saitos Gesicht strahlte, weckte ihn auf. Sein ganzer Körper war mit Verband bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja…stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte doch so ein Duell mit diesem Guiche und wurde ganz schön zusammen geschlagen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann habe ich wie durch ein Wunder gewonnen in dem ich dieses Schwert benutzt habe…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach bin ich wohl umgekippt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er befand sich in Louises Zimmer. Seltsamerweise lag er auch in ihrem Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise für ihren Teil, saß auf einem Stuhl und lehnte ihren Kopf auf den Tisch vor ihr. Sie schlief so lautstark wie Saito es in Erinnerung hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Blick fiel schließlich auf die Runen auf seiner Hand. Als diese Runen leuchteten, wurde sein Körper federleicht, er konnte dieses Schwert, das er nie zuvor gehalten hatte, benutzen als hätte er sein ganzes Leben damit verbracht. Seine Schwerthiebe machten mit Guiches Golems kurzen Prozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in diesem Moment leuchteten die Runen nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage mich was da abging…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er in Gedanken versunken die Runen betrachtete, klopfte es an der Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Siesta. Das bürgerliche Mädchen, das ihm Eintopf angeboten hatte als er fast am Verhungern war. Sie hatte ihre Bedienstetenuniform an und trug auch denselben Haarreif wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaute ihn an und lächelte. Auf dem Silbertablett, das sie trug, befand sich Brot und Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Siesta…?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bist du also wieder wach, Saito-san?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja… Ich…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nach deinem Duell hat Miss Vallière dich hier hoch gebracht damit du ausruhen kannst. Sie ist sogar losgezogen um einen Lehrer zu finden, der einen Heilungszauber auf dich zaubern konnte. Das war eine ganz schön ernste Lage.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Heilzauber?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja. Magie, die dazu verwendet wird Wunden und Krankheiten zu behandeln. Wusstest du das nicht?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nö…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito schüttelte seinen Kopf. Es wunderte Siesta, dass Saito nichts über die gebräuchlichste Terminologie wusste, aber sie wusste, dass es ihr nichts bringen würde Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Miss Vallière hat für das Reagenz bezahlt, das man für den Zauberspruch benötigt, also mach dir darüber keine Sorgen.”&lt;br /&gt;
Sein Schweigen war allerdings ein Anzeichen dafür, dass er sich Sorgen wegen des Geldes machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hat es viel gekostet?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Naja, ein Bürgerlicher würde sich so etwas sicher nie leisten können.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito wollte aufstehen aber sein Versuch scheiterte als er vor Schmerzen zusammenzuckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Autsch!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ah, du solltest dich nicht bewegen! Deine Wunden waren so schlimm, dass nicht einmal der Heilzauber sie komplett heilen konnte! Du solltest dich daher etwas zurückhalten!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito nickte und lehnte sich wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich habe dir etwas zu essen mitgebracht, bitte iss etwas.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta platzierte das Tablett neben Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Danke…wie lange habe ich geschlafen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du hast drei Tage durchgeschlafen. Wir hatten schon befürchtet du würdest überhaupt nicht mehr aufwachen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wir?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Die gesamte Küchenbesatzung…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta senkte schüchtern ihren Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was ist denn?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Um… ich wollte mich entschuldigen, dass ich damals einfach so weggerannt bin.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sprach von dem Moment als sie vor Angst wegrannte als Guiche Saito zu einem Duell herausgefordert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Keine Sorge…es gibt nichts wofür du dich entschuldigen müsstest.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Adlige sind immer so gemein zu uns, weil wir keine Magie benutzen können…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta hob plötzlich wieder den Kopf. Ihre Augen glitzerten vor Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber jetzt fürchte ich mich nicht mehr vor ihnen! Ich war so von dir inspiriert, Saito-san! Du hast einen Adligen besiegt obwohl du nur ein Bürgerlicher bist!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Und ob… Haha.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings habe ich keinen Schimmer wie ich das gemacht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlegen kratzte sich Saito am Hinterkopf. Dabei bemerkte er, dass er seinen rechten Arm benutzte, welcher eigentlich gebrochen war. Zu seinem Erstauen war er aber vollkommen in Ordnung. Es tat zwar bei Bewegung immer noch weh, aber die Knochen schienen &lt;br /&gt;
verheilt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wow, das ist also Magie dachte Saito erstaunt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…Schätze es ist wirklich etwas worauf man stolz sein könnte….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Übrigens…hast du dich die ganze Zeit um mich gekümmert?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Oh nein, ich nicht. Das war Miss Vallière…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Louise hat das gemacht?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja, sie hat deine Verbände ausgetauscht und dir den Schweiß abgewischt… Sie hat keine Auge zu gemacht also ist sie jetzt wohl echt fertig.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie schlief war ihr Atem gleichmäßig und ruhig. Sie hatte aber ein paar ziemlich dunkle Augenringe unter ihren Augen.&lt;br /&gt;
Ihr Gesicht ist immer so niedlich wenn sie schläft. So Puppenhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kann sie hin und wieder nett sein, dachte er. Plötzlich fand er sie viel niedlicher.&lt;br /&gt;
Louises Augen öffneten sich langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Fuaaaaaaaaa~~”&lt;br /&gt;
Sie streckte sich während sie laut gähnte. Ihr Blick fiel auf Saito, der im Bett saß und sie überrascht und blinzelnd anblickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aha. Du bist wach.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“J-Jo…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito senkte seinen Blick. Er sollte sich wohl bei ihr bedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Um, Louise.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Danke. Und tut mir Leid, dass ich dir Sorgen bereitet habe.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise stand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kam Saito immer näher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saitos Herz schlug schlagartig schneller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hey, vielleicht sagt sie jetzt so was wie “gut gemacht, du hast es ihm ganz schön gezeigt” und will mich vielleicht sogar küssen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit lag er so was von daneben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise zog ihm die Decke weg und packte ihn am Nacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn es dir jetzt besser geht, dann raus aus meinem Bett!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn immer noch am Nacken packend, warf sie ihn vom Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wah! Au!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito knallte auf den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hey, ich bin immer noch nicht komplett genesen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn es dir gut genug geht um dich zu beschweren, dann geht es dir auch gut genug, dass du wieder arbeiten kannst.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito stand auf. Sein Körper protestierte zwar aber er kam damit klar. Trotzdem hätte sie ihn doch noch etwas schlafen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Uh, wenn das so ist werde ich dann wohl besser gehen…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta verliess das Zimmer mit einem falschen Lächeln. Genauer gesagt floh sie eher solange sie noch konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise warf Saito einen Berg an Unterwäsche und Klamotten zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Arg!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das ist die Wäsche, die sich während deines Schlafs angesammelt hat. Sobald du damit fertig bist kannst du damit anfangen das Zimmer zu putzen. Na los! Bewegung!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Um, weißt du…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise schaute ihn finster an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was? Nur weil du Guiche besiegt hast, hast du gedacht du würdest anders behandelt werden? Hast du gedacht ich würde dich beglückwünschen? Bist du blöd?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito schaute sie nachtragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entschied sich dafür seine Gedanken über Louises Niedlichkeit zurück zu negieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem…wie Louise da am Bett saß und ihre Füße baumeln lies…es gab definitiv nichts Niedlicheres als das auf der ganzen Welt.&lt;br /&gt;
Ihr erdbeerblondes Haar konnte sie manchmal schlangenhaft erscheinen lassen. Ihre haselnussbraunen Augen glitzerten oft vor Verderben. Außerdem war sie gemein, arrogant und selbstsüchtig, aber man kann es versuchen so viel man will…zu sagen ihre Erscheinung sei nicht verzaubernd ist schlicht und ergreifend unmöglich..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Finger triumphierend in die Höhe streckend verkündete Louise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Vergiss es ja nicht! Du bist mein Vertrauter!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 2|Zurück zu Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
| [[Zero_no_Tsukaima_Deutsche Version|Zurück zur Hauptseite]]&lt;br /&gt;
| [[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 4|Vorwärts zu Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roxas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel_3&amp;diff=76654</id>
		<title>Zero no Tsukaima Deutsche Version:Volume1 Kapitel 3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel_3&amp;diff=76654"/>
		<updated>2010-11-19T17:53:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roxas: /* Kapitel 3 - Legende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kapitel 3 - Legende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mister Colbert, der sich zwanzig Jahre für die Tristain Magieakademie engagiert hat, war nun dessen festes Standbein.&lt;br /&gt;
Sein runischer Name war “Colbert die Flammenschlange,” und selbstverständlich handelte es sich bei ihm natürlich um einen Feuermagier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der frühjährlichen Beschwörung eines Vertrauten, die vor einigen Tagen stattfand, war er sehr an den Bürgerlichen interessiert, den Louise beschworen hatte. Genauer gesagt war er an nichts anderem als den Runen auf dem Handrücken seiner linken Hand interessiert. In der Tat handelte es sich bei ihnen um sehr seltene Runen, also hatte er die letzten Nächte in der Bücherei verbracht um etwas nach zu forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bücherei der Tristain Magieakademie befand sich im selben Gebäude wie der Speisesaal. Die Bücherregale waren unglaublich groß…ungefähr 30 Meter hoch und die Art und Weise wie sie an die Wand gereiht waren war ein besonderer Anblick. Doch der Fakt, dass sich dort die gesamte Geschichte seit der Erschaffung der neuen Welt in Halkeginia durch den Gründer Brimir befand, berechtigte diese Vielzahl der Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert befand sich nun in dem Bereich den man “Fenrir’s Bücherei” nannte. Diesen Bereich durften nur Lehrer betreten.&lt;br /&gt;
Die gewöhnlichen Bücher, die jedem Schüler zugänglich waren, konnten seine Fragen nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schwebte zu einem sonst unerreichbaren Bücherregal und suchte nach einem bestimmten Buchtitel und schon bald schweiften seine Augen über genau diesen. Es war ein altes Buch, welches Beschreibungen zu allen Vertrauten besaß, die der Gründer Brimir benutzte.&lt;br /&gt;
Seine Aufmerksamkeit galt einem bestimmten Absatz in dem Buch. Als er es sich langsam durchlas, begannen sich seine Augen zu weiden. Er verglich die Skizze von den Runen auf dem Handrücken des Jungen, die er erstellt hatte, mit der Abbildung in dem Buch.&lt;br /&gt;
“Ah!” Er konnte den Ausdruck des Erstaunens nicht unterdrücken und verlor einen kurzen Moment die Konzentration um den Schwebezauber aufrechterhalten zu können, wodurch er beinahe abstürzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch immer noch in den Händen haltend landete er auf dem Boden und rannte anschließend aus der Bücherei.&lt;br /&gt;
Sein Ziel war das Büro des Schulleiters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besagtes Büro befand sich auf der höchsten Ebene des Gebäudes. Sir Osmond, der momentane Schulleiter der Tristain Magierakademie, saß mit den Ellenbogen auf seinen elegant verzierten Sequoie-Tisch und wirkte unglaublich gelangweilt als er seinen weißen Bart hin und her schwenkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich träge Haare aus der Nase zupfend murmelte er “hrm” und öffnete eine Schreibtischschublade. Daraus holte er sich eine Rauchpfeife während Miss Longueville, die etwas auf einem anderen Tisch schrieb, der sich seitlich im Raum befand, mit ihrer Schreibfeder winkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfeife begann in der Luft zu schweben und landete in ihrer Hand woraufhin Sir Osmond deprimiert murmelte: “Macht es Spaß die kleinen Freuden eines alten Mannes zu rauben, Miss hm…?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mich um Eure Gesundheit zu kümmern ist ebenfalls Teil meines Jobs, Sir Osmond.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond stand auf und ging auf die kühle und gefasste Miss Longueville zu und hielt hinter dem Schreibtisch der Dame an. Hinter ihr stehend und mit ernstem Gesicht schloss er seine Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn Tage so friedlich von dannen ziehen, wird es schwer etwas zu finden mit dem man seine Zeit vertreiben kann.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Falten, die sich tief durch Osmonds Gesicht zogen, waren ein Zeichen dafür, wie viel er schon in seinem Leben erlebt hatte. Viele schätzten sein Alter auf 100 Jahre, manche sogar 300, doch sein wahres Alter war nicht bekannt. Wahrscheinlich wusste er selbst es nicht einmal mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sir Osmond,” sagte Miss Longueville ohne sich von ihrer Schreibfeder abzuwenden, mit der sie weiterhin auf einem Pergament schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was gibt´s? Miss…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bitte benutzt die Tatsache, dass ihr nichts zu tun habt, nicht als Ausrede um meinen Hintern begrabschen zu können…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond öffnete leicht den Mund und fing an mit torkelnden Schritten im Raum herum zu laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Und bitte unterlasst es so zu tun als wärt Ihr senil wann auch immer Ihr Euch in einer schlechten Situation befindet,” fügte Longueville ruhig hinzu. Sir Osmond seufzte tief. Es war das Seufzen eines Mannes, auf dem viele Probleme lasteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wo glaubt Ihr liegt die ultimative Wahrheit? Habt Ihr Euch das nie gefragte, Miss…?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wo auch immer sie sich befindet, ich kann Euch versichern, dass sie sich nicht unter meinen Kleidern befinden, also hört auf Eure Maus unter meinen Tisch zu schicken.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond’s lies den Kopf hängen und murmelte traurig: “Mótsognir.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Miss Longuevilles hastete eine kleine Maus hervor. Sie raste Osmonds Bein hoch und setzte sich auf seine Schulter mit dem kleinen Kopf leicht zuckend. Osmond fischte ein paar Nüsse aus seiner Tasche und reichte sie seiner Maus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Chuchu,” fiepte die Maus, offensichtlich war sie erfreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du bist der einzige Freund, dem ich vertrauen kann, Mótsognir.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maus fing an die Nüssen zu knabbern. Diese verschwanden sehr schnell woraufhin die Maus erneut “chuchu” fiepte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ah, natürlich…du willst mehr? Gut, da hast du. Aber vorher würde ich gerne hören was du zu berichten hast, Mótsognir.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Chuchu”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Verstehe. Stink normales weiß, hrm. Obwohl Miss Longueville wirklich zu Schwarz wechseln sollte, denkst du nicht auch mein kleiner Mótsognir?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miss Longuevilles Augenbrauen zuckten wütend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sir Osmond.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was gibt´s?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn Ihr das noch ein Mal macht, berichte ich das dem Palast.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hah! Denkt Ihr wirklich, dass ich Direktor dieser Akademie wäre, wenn ich mich vor dem Palast fürchten würde?!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmonds Augen blitzen auf und er schrie wütend. Es war ein beeindruckender Anblick, den man wirklich nicht von diesem schwach aussehenden, alten Mann erwartet hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Seid nicht so zimperlich, nur weil ich einen Blick auf Eure Unterwäsche geworfen habe! Wenn Ihr Euch weiter so verhaltet, werdet Ihr nie heiraten! Haa~~ Wäre ich doch nur wieder jung~~ Miss…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond fing ohne Zögern an Miss Longuevilles Hintern zu streicheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miss Longueville stand auf und kickte ihren Chef wortlos im Zimmer herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Tut mir Leid. Hört auf damit. Au. Ich tu es nie wieder. Wirklich.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond schützte seinen Kopf und kauerte zusammen. Miss Longueville atmete schwer als sie immer noch damit beschäftigt war Osmond zu treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Argh! Wie könnt Ihr so etwas nur tun! Einen Senioren so zu zusetzen! Hey! Autsch!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser „friedliche“ Moment wurde durch eine plötzliche Störung beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tür wurde laut aufgerissen und Colbert rannte herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sir Osmond!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was gibt´s?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miss Longueville befand sich wieder an ihrem Tisch und saß da als wäre nichts passiert. Sir Osmonds Hände befanden sich an seinem Rücken als er sich mit ernster Miene zu seinem Besucher wand. Dies würde man wohl eine schnelle Erholung nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“I-I-Ich habe große Neuigkeiten!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“So etwas wie große Neuigkeiten gibt es nicht. Alles was es gibt ist eine Ansammlung kleinerer Geschehnisse.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“B-B-Bitte schaut Euch das mal an!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert reichte Osmond das Buch, in dem er kurz davor gelesen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das ist “Die Vertrauten des Gründers Brimir” nicht wahr? Arbeitet Ihr immer noch so alte Literatur durch? Wenn Ihr die Zeit für so etwas habt, wieso arbeitet Ihr nicht stattdessen an Ideen für neue Gebühren für diese nachlässigen Adligen, Mister, err… wie war Ihr Name noch gleich?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond richtete seinen Kopf auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Colbert! Habt Ihr das etwa vergessen?!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ah stimmt, ich erinnere mich. Ihr redet nur viel zu schnell, also ist es schwer ihn sich im Kopf zu behalten. Also, Colby, was ist mit diesem Buch?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bitte schaut Euch dies hier ebenfalls an!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert reichte ihm anschleißend seine Skizze der Runen auf Saitos Handrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er die Skizze sah, änderte sich Osmonds Gesichtsausdruck schlagartig. Seine Augen nahmen einen ernsten Ausdruck ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Miss Longueville, würdet Ihr uns bitte einen Augenblick entschuldigen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miss Longueville stand auf und verließ das Zimmer. Osmond fing erst an zu sprechen als er sich sicher war, dass sie weg war.&lt;br /&gt;
“Erklärt mir dies ohne ein einziges Detail auszulassen, Mister Colbert…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst kurz vor der Mittagspause waren die Schüler endlich fertig damit das Klassenzimmer, das Louise so demoliert hatte, wieder aufzuräumen. Als Strafe wurde es Ihnen verboten Magie zum Aufräumen zu benutzen, was auch der Grund dafür war, warum sie so lange gebraucht hatten. Aber andererseits konnte Louise sowieso nicht viele Zaubersprüche anwenden, also machte es ihr nicht viel aus. Mrs. Chevreuse kam erst zwei Stunden nach der Explosion wieder zu Bewusstsein, doch obwohl sie zur Klasse zurückkehrte, sagte sie &lt;br /&gt;
für den Rest des Tages kein Wort mehr von Transmutationen, Man könnte wohl sagen, dass sie ziemlich traumatisiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aufräumen gingen Saito und Louise zurück zum Speisesaal um zu Mittag zu essen. Natürlich konnte Saito es nicht lassen sich den ganzen Weg lang über Louise lustig zu machen. Immerhin musste er ja auch den Großteil der Arbeit im Klassenzimmer verrichten. Er war derjenige, der das neue Fensterglas hergetragen hatte und es war auch er, der die ganzen schweren Tische zurückgeschoben hatte und nicht zu vergessen: Er war es, der das vom Ruß schwarz verfärbte Klassenzimmer mit einem Tuch sauber gewischt hatte. Das einzige, was Louise getan hatte, war ein paar Tische sauber zu wischen und selbst das tat sie widerwillig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss auf dem Boden schlafen, das Essen ist mies und zu allem Überfluss muss ich noch Unterwäsche waschen…nicht dass ich es bisher getan hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab absolute keinen Grund für Saito die neu entdeckte Schwäche von Louise nicht aus zu nutzen um sie zu ärgern. Immerhin behandelte sie ihn ja auch nicht besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“‘Nullnummer Louise.’ Jetzt wird mir alles klar~ Das ist echt der Hammer~ Erfolgsrate gleich null. Aber so etwas auch noch von einem Adligen! Göttlich!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise sagte kein Wort, was nur dazu führte, dass Saito sich mehr reinhängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Transmutation! Ah! Kaboom! Transmutation! Ah! Kaboom! Oh, Ich hab’s vermasselt! Nur ´Nullnummer Louise’ vermasselt so etwas!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So tanzte Saito kreisend um Louise. Immer wenn er “kaboom” rief, hob er die Hände in die Luft, um damit eine Explosion dar zu stellen. Es war eine ziemlich detaillierte Performance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mistress Louise. Ihr bescheidener Vertraute hat Euch dieses Lied komponiert.“ sagte Saito, sich dabei respektvoll verbeugend. Natürlich war dies nur gespielt. Diese Geste diente nur zur Provokation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louises Augenbraue zuckte vor Wut. Sie stand kurz vor der Explosion, doch Saito war viel zu sehr in seinem Vergnügen vertieft um das zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Warum singst du es dann nicht vor?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“‘Lou-Lou-Louise ist ein hoffnungsloser Fall~ Ein Magier, der keine Magie benutzen kann! Aber das ist in Ordnung, denn sie ist ein Mädchen…’”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito musste sich an seinen Bauch fassen, als er sich vor Lachen kaum noch halten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bwahahaha!!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lachte sich über seinen eigenen Witz fast tot. Vielleicht war er genau so hoffnungslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie im Speisesaal ankamen, zog Saito ihr einen Stuhl hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bitte merkt Euch dies, meine Dame. Zaubert keine Zaubersprüche auf das Essen. Stellt Euch nur vor was für eine Sauerei das wäre, wenn es explodieren würde.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise setzte sich wortlos. Saito machte es Spaß diese so gemeine und arrogante Person mit seinen Sprüchen zu zusetzen. Sogar die Drohung mit dem entfallenen Essen störte ihn wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl seine magere Suppe, die er immer zu essen bekam, schwer für ihn zu ertragen war, war es ihm wert das zu ertragen wenn er dafür so herzhaft lachen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nun denn, Gründer wie auch immer er heißt. Eure Hoheit die Königin. Vielen Dank für das beschissene Essen. Itadakimasu.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er gerade anfangen wollte zu essen, wurde ihm die Schüssel weggeschnappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was soll das werden?!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“D-D-D…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“‘D-D-D…’?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louises Schultern bebten vor Wut. Ihre Stimme tat es ihnen nach. Irgendwie hatte sie es geschafft ihre Wut in sich zu stauen, bis sie im Speisesaal angekommen waren. Höchstwahrscheinlich um Saito so eine angemessene Strafe geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“D-D-D-Dieser Vertraute, wie kann er es wagen s-s-s-solche Sachen über seinen M-M-M-Meister zu sagen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito merkte jetzt, dass er zu weit gegangen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Tut mir Leid! Ich hör auf damit, also gib mir meinen Fraß zurück!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nein! Definiti~~v nicht!”rief Louise, ihre Mimik änderte sich schlagartig von ´niedlich´ auf ´zornig´.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Für jedes mal, indem du das Wort ´Nullnummer´ erwähnst, werde ich dir eine Mahlzeit streichen. Und zwar ohne Ausnahme!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so musste Saito den Speisesaal verlassen ohne auch nur einen einzigen Bissen gegessen zu haben..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hätte es wohl nicht so übertreiben sollen… Aber es war bereits zu spät um es zu bereuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Argh, Ich verhungere… verdammt…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lehnte an einer Wand…seinen Bauch umklammernd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Stimmt etwas nicht?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er drehte sich um und erblickte ein normal aussehendes Mädchen. Sie trug eine Bedienstetenuniform und hielt ein Silbertablett. Ihr schwarzes Haar war mit einem Haarreifen geschmückt und ihre Sommersprossen waren einfach nur niedlich. Als sie ihn besorgt musterte &lt;br /&gt;
antwortete er:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Es ist nichts…” winkte Saito mit der linken Hand ab..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Könnte es sein, dass Ihr es seid, der Miss Vaillieres Vertrauter geworden ist…?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schien so als hätte sie die Runen auf Saitos Hand bemerkt..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du kennst mich?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ein wenig. Das Gerücht breitet sich schnell aus, dass du, du weißt schon, ein Bürgerlicher als Vertrauter eines Magiers beschworen wurdest.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen lächelte. Es war das erste sorgenlose Lächeln, das Saito gesehen hatte seitdem er in dieser Welt aufgetaucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bist du auch ein Magier?” fragte Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Oh nein, keinesfalls. Ich bin eine Bürgerliche, so wie du. Ich diene den Adligen indem ich die häuslichen Pflichten erledige.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin eigentlich von der Erde und keineswegs ein Bürgerlicher, aber es ihr zu versuchen zu erklären würde mir wohl nicht viel bringen. Entschied Saito und stellte sich vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Verstehe… Ach ja, Ich bin Hiraga Saito. Freut mich dich kennen zu lernen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das ist ein außergewöhnlicher Name… Ich heiße Siesta.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich gab Saitos Magen Geräusche von sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du musst hungrig sein.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bitte folge mir. Hier entlang”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta ging voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito wurde in eine Küche geführt, die sich hinter der Speisehalle befand. Unzählige Töpfe und Öfen befanden sich dort und Köche &lt;br /&gt;
sowie Dienstmädchen, wie Siesta, waren damit beschäftigt das Essen zu zubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bitte warte einen Moment, okay?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta bot Saito einen Stuhl an einem Tisch in der Ecke der Küche an und verschwand dann schnell in dessen hinteren Bereich.&lt;br /&gt;
Kurz darauf erschien sie mit einer Schüssel mit Eintopf in ihren Händen wieder vor ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das ist ein Eintopf, den wir aus den Resten des Mahls für die Adligen gemacht haben. Wenn es dir nichts ausmacht, bitte iss.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Darf ich?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Selbstverständlich. Es ist allerdings nur das Essen für die Bediensteten…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Liebenswürdigkeit rührte ihn. Der Eintopf war komplett anders als die Brühe, die Louise ihm vorwarf. Er schöpfte einen ganzen Löffel Eintopf und führte ihn zu seinem Mund. Das ist so köstlich. Ich heul´ gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:ZNT-page083.jpg|thumb|&#039;&#039;“Das ist so köstlich. Ich heul´ gleich.”&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mensch, ist das gut~!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Freut mich zu hören. Es gibt genug, für den Fall, dass du Nachschlag möchtest, also lass dir nur Zeit.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito aß den Eintopf als wäre es die Speise der Götter. Siesta stand neben ihm und lächelte als er Löffel für Löffel davon aß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hat man dir denn nichts zu essen gegeben?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das Mädchen hat mir einfach meine Schüssel weggenommen als ich sie ‘Nullnummer Louise.’ genannt habe”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Oh nein! Du solltest so etwas nicht zu Adligen sagen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Adlig oder nicht. Die fühlen sich doch nur cool, weil die Magie benutzen können.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du musst wohl sehr tapfer sein…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta schaute Saito erstaunt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito reichte Siesta die leere Schüssel zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das war wirklich lecker. Danke.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich bin froh, dass es dir geschmeckt hat. Schau doch einfach wieder vorbei wenn du hungrig bist. Wenn du nichts dagegen hast das zu essen, was wir so essen, dann werde ich gerne mit dir teilen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für ein nettes Angebot. Saito war mehr als gerührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Vielen Dank…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito kamen die Tränen, was Siesta total überraschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“W-was ist los?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nichts… es ist nur…seid dem ich hier ankam behandelt man mich wie ein Tier…das ist das erste mal, dass man mich so nett behandelt hat… das hat mich etwas bewegt…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“A-Ach Übertreibe nicht…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das tu ich nicht. Wenn es irgendetwas gibt, was ich für dich tun kann, dann sag bescheid. Ich werde dir helfen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war kein Stück daran interessiert Louises Unterwäsche zu waschen und würde stattdessen liebend gerne diesem Mädchen helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn das so ist, Bitte hilf mir den Nachtisch zu servieren.” sagte Siesta mit einem Lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Okay,” nickte Saito begeistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dutzende von Kuchen waren auf einem Silbertablett aufgestellt. Saito trug das Tablett, währen Siesta die Kuchen einzeln an die Adligen verteilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei fiel ein bestimmter Magier auf. Er hatte lockiges, blondes Haar, trug ein Hemd mit Rüschen und wirkte sehr selbstverliebt. Es befand sich sogar eine Rose in seiner Hemdtasche. Seine Freunde sprachen ihn an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also, Guiche! Mit wem gehst du diesmal aus?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wer ist deine Geliebte, Guiche?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der stolze Magier schien also Guiche zu heißen. Er führte seinen Finger langsam zu seinen Lippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“‘Ausgehen?’ Ich halte keine Frau in dieser Position… Schließlich blühen Rosen für jeden, nicht nur für eine Person.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Typ vergleicht sich mit Rosen. So einem Egoisten kann man nicht mehr helfen. Er war einer dieser Narzissten, der seine Zuschauer mehr beschämte als sich selbst. Saito starrte ihn an und hoffte, dass er einfach tot umkippen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich fiel etwas aus Guiches Tasche. Es war eine kleines Fläschchen mit einer violetten Flüssigkeit in ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag den Kerl nicht, aber ich sollte ihm trotzdem sagen, dass er etwas verloren hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ging Saito auf Guiche zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hey, du hast dieses Fläschchen da fallen lassen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Guiche drehte sich nicht zu ihm um. Der Typ ignoriert mich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito gab Siesta das Tablett und hob anschließend die Flasche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich habe gesagt, du hast was verloren, Playboy.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stellte es auf den Tisch. Guiche blickte Saito böse an und warf die Flasche weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das gehört mir nicht. Was behauptest du von mir?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiches Freunde allerdings schienen die Flasche zu erkennen und starteten einen Tumult.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ooh? Dieses Parfüm gehört doch Montmorencys, oder?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja! Montmorency mixt sich immer dieses strahlend violette Parfüm!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das so was also aus deinen Taschen fällt, Guiche, heißt doch, dass du mit Montmorency ausgehst, oder?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nein wartet, hört mir zu. Ich will den Ruf dieses Mädchens nicht schaden, aber…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guiche gerade seinen Satz fortsetzen wollte, stand ein Mädchen auf, welches eine braune Robe trug und bis eben noch an einem Tisch hinter ihnen gesessen hatte, und positionierte sich neben Guiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war ein niedlich aussehendes Mädchen mit kastanienbraunen Haaren. Der Farbe ihres Robe zufolge, war sie eine Schülerin des ersten Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Meister Guiche…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fing plötzlich zu weinen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich wusste es, Ihr und Miss Montmorency seid…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du verstehst nur etwas falsch. Katie, hör mir zu. Du bist die einzige für mich in meinem Herzen…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Mädchen namens Katie ohrfeigte ihn so stark sie konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das Parfüm, das du soeben fallen gelassen hast, ist mir Beweiß genug! Leb wohl!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche rieb sich seine Wange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Mädchen weg war, stand auf dem anderen Ende des Tisches ein anderes auf. Saito stellte fest, dass es sich um das &lt;br /&gt;
Mädchen handelte, welches bei seiner Ankunft in dieser Welt einen Streit mit Louise angezettelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ernster Mine kam sie auf Guiche zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Montmorency. Das ist alles ein Missverständnis. Ich habe sie nur auf den langen Weg zu den Wäldern von La Rochelle begleitet…” sagte Guiche und schüttelte den Kopf. Währen er versuchte gelassen zu bleiben, rann ihm ein großer Tropfen kalter Schweiß den Hinterkopf hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie ich es mir gedacht hatte! Du hast dich in eine aus dem ersten Jahr verguckt, nicht wahr?!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich bitte dich, Montmorency das Parfüm. Verzerre nicht dein rosenartiges Gesicht in eine Form des Wutes. Es betrübt mich es so sehen zu müssen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montmorency nahm eine Weinflasche, die sich auf dem Tisch vor ihr befand, öffnete sie und schüttete dessen Inhalt über Guiches Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du Lügner!” rief sie und rannte aus der Halle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille machte sich breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche nahm ein Taschentuch zur Hand und wischte sich das Gesicht trocken. Seinen Kopf schüttelnd, sagte er dramatisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mir scheint diese Damen verstehen nicht die Bedeutung der Existenz einer Rose.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, versuch´s nur weiterhin auf die Tour, dachte Saito als er das Tablett wieder zu sich nahm und mit Siesta zurück an die Arbeit ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche, allerdings, hielt ihn auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hier geblieben!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was denn jetzt noch?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche drehte sich elegant und immer noch auf dem Stuhl sitzend um 180 Grad und legte anschließend ein Bein auf das andere. Es bereitete Saito Kopfschmerzen so viel Arroganz in jeder seiner Aktionen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Dank deiner achtlosen Aktion einfach so ein Fläschchen Parfüm vom Boden auf zu heben, hast du das Ansehen zweier Damen geschädigt. Wie willst du diese Schandtat verantworten?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito antwortete gereizt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hey, es ist deine Schuld wenn du zwei zur gleichen Zeit triffst.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiches Freunde brachen in Gelächter aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“In der Tat, Guiche! Es ist deine Schuld!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiches Gesicht wurde knallrot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hör zu, Diener. Als du das Fläschchen mit Parfüm auf den Tisch gestellt hast, habe ich gesagt, dass sie mir nicht gehört…wäre es nicht angebracht gewesen so taktvoll zu sein und mit zu spielen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie auch immer. Dein Doppeldate wäre sowieso früher oder später ans Licht gekommen, abgesehen davon bin ich kein Diener.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hmphf… Ah, du bist…” schnaubte Guiche, so als würde er auf Saito herabblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du musst der Bürgerliche sein, den “Nullnummer Louise” beschworen hat. Den Verstand eines Adligen von einem Bürgerlichen zu erwarten, war komplett mein Fehler. Du darfst gehen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das brachte das Fass zum überlaufen. Adelig hin oder her, Saito würde nicht tatenlos herumstehen und sich von so einem dahergelaufenen Narzissten verspotten lassen. Er konnte einfach nicht anders als ein aufhetzerisches Kommentar darauf ab zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Jetzt hör mal zu du überheblicher Bastard. Ich hätte da nämlich einen Vorschlag für dich, Schönling. Wie wär’s wenn du dich einfach verziehst und an deinen Rosen nuckelst?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche blickte ihn verärgert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Scheint mir als hätte man dir nicht beigebracht wie man sich in Anwesenheit eines Adligen benimmt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Tja, leider komme ich von einer Welt in der es so was nicht gibt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito hob seine rechte Hand und sprach gebieterisch. Genau wie Guiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nun denn, vielleicht sollte ich dir Nachhilfe in Sachen Respekt geben. Das trifft sich eigentlich sehr gut…auf diese Weise kann ich gleichzeitig etwas Stress abbauen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche stand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie amüsant.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito biss wütend die Zähne zusammen und knurrte. Ich mochte den Typen von Anfang an nicht, er geht gleichzeitig mit zwei niedlichen Mädchen aus, obwohl sie nicht so niedlich sind wie Louise, und dann wagt er es auch noch mich als einen Idioten hinzustellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Grund genug für mich dem Kerl zu zeigen wie der Hase läuft. Und wenn ich schon dabei bin, kann ich ihn ein paar Mal für Louise schlagen, der Typ machte sich immerhin über sie lustig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Willst du gleich hier Bekanntschaft mit dem Boden machen?” sagte Saito. Obwohl Guiche größer als Saito war, wirkte er eher schmächtig und schwach.. Playboys waren immerhin dafür bekannt sowohl schwach in finanziellen als auch körperlichen Gebieten zu sein. Zwar war Saito auch nicht der stärkste, aber er war sich sicher, dass er gegen Guiche gewinnen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche drehte sich um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Rennst du jetzt davon?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sei nicht albern. Ich kann unseren Speisesaal nicht mit dem Blut eines Bürgerlichen verschmutzen, oder? Ich werde am Vestri Court auf dich warten. Komm einfach sobald du fertig bist diese Kuchen zu verteilen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeistert folgten ihm seine Freunde zur Tür hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer blieb allerdings um sicherzugehen, dass Saito sich nicht heimlich verdrückte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta starrte Saito an. Sie zitterte am ganzen Körper. Mit einem Grinsen sprach Saito sie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Keine Sorge, das passt schon. Ich verliere sicher nicht gegen so einen Schwächling. Was für ein Adliger der sein will, hm?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du…du wirst sterben.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn man einen Adligen wirklich verärgert…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta eilte davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was war denn mit der los? murmelte Saito in seinen Gedanken. Ist der Typ etwa wirklich so stark?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise kam zu ihm angerannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hey! Was denkst du was du da tust?! Ich habe alles gesehen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Yo, Louise.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das ist nicht die Zeit mich mit “Yo!” zu begrüßen! Wie kannst du nur einfach so Adlige zum Duell auffordern als wäre es nichts Besonderes?!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber der Typ hat mich ziemlich verärgert…” sagte Saito empört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise seufzte und zuckte enttäuscht mit den Schultern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Entschuldige dich bei ihm.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was? Wieso?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn du morgen früh noch leben willst, dann geh und entschuldige dich. Wenn du es jetzt machst, wird er dir vielleicht vergeben.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du verarscht mich, oder? Warum muss ICH mich entschuldigen?! ER hat MICH zuerst beleidigt! Abgesehen davon wollte ich doch nur helfen…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mach´s einfach.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise starrte Saito mit ernster Miene an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Niemals.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“So dickköpfig… aber weißt du was? Du kannst nicht gewinnen. Du wirst sicher schwer verletzt. Eigentlich wäre es ein Wunder wenn du nur mit schweren Verletzungen davon kommst.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das werde ich erst wissen, wenn ich es versucht habe, oder?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hör mir zu, ein Bürgerlicher wird niemals in der Lage sein einen Magier zu besiegen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also wo ist dieser Vestri Court?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito ging zur Tür. Guiches Freund, der ihre Konversation mitverfolgt hatte, deutete mit dem Kinn in eine Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hier entlang, Bürgerlicher.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aaah, Mann! Echt jetzt! Warum rennt dieser Vertraute nur rum und macht alles auf eigene Faust?!” rief Louise und folgte Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vestri Court war der Zentralgarten zwischen den Türmen des Windes und Feuers. Da sich der Platz im Westen befand, bekam der Platz nicht viel Sonnenlicht zu Gesicht. Noch nicht einmal Mittags, aber dies war der perfekte Ort für ein Duell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Augenblick war der Platz gefüllt mit Schülern, die die Gerüchte gehört hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Gentlemen! Dies ist ein Duell!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche hob seine künstliche Rose hoch in den Himmel, was dem Publikum einen lauten Jubelruf entlockte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Guiche wird sich duellieren! Sein Gegner ist Louises Bürgerlicher!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hey, ich habe einen Namen… dachte Saito verbittert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Armen winkend, sonnte sich Guiche im Jubel des Publikums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, als er endlich anfing Saitos Anwesenheit zu vernehmen, wand er sich ihm zu. Saito und Guiche standen sich in der Mitte des Platzes gegenüber. Die Blicke die sie sich zuwarfen waren so intensiv wie Blitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich muss schon sagen, du bist echt mutig. Hier einfach so auf zu tauchen anstatt abzuhauen. Respekt!” meinte Guiche, seine Rose in seiner Hand rumwirbelnd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Als ob man vor dir abhauen müsste!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nun denn, lass und beginnen,” sagte Guiche.&lt;br /&gt;
Weniger labern, mehr kämpfen. Saito rannte vorwärts. Kämpfe wie diese gewinnt man immer indem man den ersten Schlag setzt!&lt;br /&gt;
Es sind ungefähr 10 Schritte zwischen mir und Guiche. Mir ist es scheißegal, ob du ein Adliger oder Magier bist; Ich werde dir deine schöne, arrogante Nase brechen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche betrachtete Saito mit einem ruhigen Lächeln auf den Lippen. Anschließend holte er mit seiner Rose aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blütenblatt schwebte in der Luft, zum Wind tanzend…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…und nahm die Form einer gepanzerten, weiblichen Kriegerin an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Ding war in etwa so groß wie eine Person und es schien aus hartem Metall geformt zu sein. Durch das schwache Sonnenlicht glitzerte die Haut… nein, der Panzer dieses Geschöpfs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Störrisch stellte es sich Saito in den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“W-was zum Henker ist das?!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich bin ein Magier, also benutze ich auch Magie um zu kämpfen. Sicherlich hast du keine Einwände, oder?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du elender…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mir scheint als hätte ich es versäumt mich vor zu stellen. Mein runischer Name ist “der Bronzene”. Guiche der Bronzene. Demzufolge wird mein Bronzegolem “Valkyrie” dein Gegner sein.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Eh?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wie ein Krieger geformte Bronzegolem stürmte auf Saito zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Rechte machte Kontakt mit seinem Bauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hargh!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stöhnte Saito und ging zu Boden. Nichts überraschendes, wenn man betrachtete, dass er soeben von einer Faust aus Bronze in den Bauch geboxt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emotionslos blickte der Golem zu Saito herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schmerzen hinderten ihn am Aufstehen. So muss es sich wohl anfühlen von einem Profiboxer geboxt worden zu sein, dachte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was? schon erledigt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche schien unzufrieden. Louise sprang aus der Menschenmasse empor und rief:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Guiche!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Oh, Louise! Tut mir Leid, ich habe mir kurz deinen Vertrauten geliehen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise schüttelte den Kopf und schrie ihn wütend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das reicht bereits! Und davon abgesehen, ist das Duellieren auf dem Schulgelände streng verboten!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich korrigiere: Duelle zwischen ADLIGEN sind verboten. Von Duellen zwischen Adligen und Bürgerlichen, hat niemand etwas gesagt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise schien vorübergehend sprachlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“D-Das liegt daran, dass es so was hier noch nie gab…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Louise, magst du deinen Vertrauten so sehr?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louises Gesicht glühte blutrot vor Wut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nein! Sei nicht albern! Ich kann nur nicht akzeptieren, dass mein Vertrauter vor meinen Augen zusammengeschlagen wird!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…W-wer wird hier zusammengeschlagen? Ich leg erst richtig los.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Saito!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie merkte, dass Saito sich aufgerappelt hatte, rief sie sogleich seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…Hrhrhr, endlich rufst du mich bei meinem richtigen Namen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise zitterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du verstehst es jetzt, oder? Ein Bürgerlicher kann niemals einen Magier schlagen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…Ich war nur etwas unvorsichtig, das ist alles. Mir geht’s gut also geh zur Seite.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito schob Louise zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was ist das denn? Ich hätte nicht gedacht, dass du noch einmal aufstehst… Vielleicht hab ich’s zu gut mit dir gemeint?” sagte Giuche um Saito weiter zu provozieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito ging langsam auf Guiche zu. Louise folgte ihm und hielt ihn auf indem sie ihn an der Schulter festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du Idiot! Du musst aufhören! Wieso stehst du wieder auf?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schüttelte ihre Hand ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Weil mir der Typ auf den Sack geht.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Schau, es gibt absolute nichts vor was man sich schämen müsste wenn man gegen einen Magier verliert!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Halt die Klappe und komm mir nicht in die Quere.” murmelte Saito torkelnd seinen Weg fortsetzend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Eh?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Echt mal, du gehst mir langsam auch auf die Nerven… Ich verstehe echt nichts von Magiern, aber für mich seid ihr alle einfach nur ein Haufen eingebildeter Snobs. Was an eurer Magie ist bitte so umwerfend? Schwachköpfe.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche betrachtete Saito mit einem schwachen Lächeln auf den Lippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Je öfters du es versucht, desto sinnloser werden deine Taten.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saitos charakteristischer Kampfgeist erwachte und er gab ein kurzes Knurren zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Soll das ein Witz sein? Deine kleine Statue juckt mich nicht im Geringsten.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Lächeln verschwand. Der Golem holte aus um Saito um zu hauen und dieser bekam den Schlag genau gegen die Wange. Diese Aktion des Golems beförderte Saito zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seiner gebrochenen Nase blutete es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Kopf nach hinten lehnend, versuchte er den Bluterguss zu dämmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheiße…das ist also die Macht eines Magiers. Ich war schon einmal in ein paar Schlägereien verwickelt, aber so einen Schlag habe ich definitiv noch nicht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser Erkenntnis brachte er sich dazu sich langsam und wackelig auf zu richten. Guiches Golem beförderte ihn erbarmungslos durch die Lüfte indem er ihm einen kräftigen Tritt verpasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stand wieder auf und wurde sogleich wieder niedergeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder und wieder. Ein endlos schienender Prozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte Schlag traf Saitos rechten Arm. Ein schlimmes abknickendes Geräusch war zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unfähig mit seinem linken, zu geschwollenen Auge zu sehen, benutze er sein linkes Auge um zu erkennen, was mit seinem Arm los war. Er stellte fest, dass er ausgerenkt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Saito fassungslos seinen rechten Arm betrachtete, kam ihm der Golem erneut näher und lies ihn seinen Fuß spüren…und zwar mitten in Saitos Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Kopf traf den harten Boden und Saito verlor für kurze Zeit das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er kurz darauf wieder aufwachte, konnte er Louise und ein kleines Stück vom Himmel erkennen, der sich hinter ihr befand,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bitte. Beende es jetzt endlich.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louises haselnussbraunen Augen waren mit Tränen gefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito versuchte zu sprechen, jedoch war der Schmerz in seinem Oberkörper zu schlimm um ihn zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch sammelte er all seinen Willen zusammen und brachte mit leiser Stimme hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…Heulst du etwa?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Natürlich nicht. Wer würde um dich heulen? Jedenfalls ist es genug. Du hast dich gut geschlagen…ich habe noch nie so einen Bürgerlichen wie dich gesehen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein rechter Arm bereitete ihm Höllenschmerzen, weshalb er sein Gesicht verzog..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das…tut echt weh.”&lt;br /&gt;
“Selbstverständlich tut das weh! Das ist doch offensichtlich! Was hast du dir nur dabei gedacht?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tränen bahnten sich ihren Weg an Louises Gesicht hinunter und fielen schließlich auf Saitos Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du bist mein Vertrauter, verstanden? Ich werde dir dumme Taten nicht verzeihen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter ihr ertönte Guiches Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sind wir endlich fertig?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…Freu dich nicht zu früh, ich verschnaufe nur kurz.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Saito!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche lächelte und schwang seine Rose. Dieses Mal verwandelten sich die Blütenblätter in ein Schwert. Guiche nahm es und warf es in Saitos Richtung. Die Klinge landete nicht weit weg von der Stelle an der Saito lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn du immer noch dazu bereit bist weiter zu kämpfen, dann nehme dieses Schwert. Wenn nicht, dann brauchst du einfach nur “Es tut mir Leid” zu sagen. Dann werde ich dir verzeihen und alles ist gegessen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hör auf ihn zu verspotten!” rief Louise als sie sich aufrichtete. Aber Guiche machte keine Anstallten ihr zu zuhören und sprach weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Verstanden? Das Schwert, mit anderen Worten eine Waffe, ist das Beste was ihr Bürgerlichen benutzen könnt um gegen uns Magier zu rebellieren. Also wie gesagt, wenn du immer noch bereit bist gegen mich anzutreten, dann nimm es und kämpfe.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saitos rechte Hand näherte sich der Klinge, da sein Arm aber gebrochen war, konnte er nicht viel Kraft aufbringen um das Schwert überhaupt zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb wurde seine Hand von Louise aufgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nein! Ich werde dir definitive und absolut nicht erlauben das zu tun! Wenn du dieses Schwert nimmst, wird Guiche kein Erbarmen zeigen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich kann nicht mehr zurück in meine Welt… also stecke ich jetzt in dieser hier fest, richtig?” murmelte Saito mehr zu sich selbst. &lt;br /&gt;
Er schaute Louise nicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja das stimmt, aber was hat das mit deiner Situation zu tun? Das ist jetzt doch total egal!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise hielt Saitos Hand fest. Er aber sprach mit klarer, starker Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mir macht es nichts aus ein Vertrauter zu sein, auf dem Boden zu schlafen kümmert mich wenig, mit dem miesen Fraß hier kann ich auch Leben. Unterwäsche waschen? Schön dann mach ich das eben auch noch…scheint als hätte ich keine andere Wahl.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hielt kurz inne und formte seine linke Hand in eine geballte Faust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber was?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich werde mich niemals jemandem gegen meinen Willen unterordnen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seinen letzten Kraftreserven zehrend, brachte er sich dazu auf zu stehen. Er schob Louise beiseite und zog das Schwert aus dem Boden, in dem es steckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als er dies tat… begannen die Runen auf seiner Hand hell zu erstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sollten wir nun den Ort des Geschehens wechseln und zum Büro des Schulleiters zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mister Colbert war dabei Sir Osmond alles über den jungen Bürgerlichen zu erzählen, den Louise bei der frühjährlichen Beschwörung eines Vertrauten beschworen hatte… Er erzählte ihm auch wie sehr ihn die Runen beschäftigt hatten, die auf der Hand des Jungen erschienen sind als er den Vertrag mit Louise schloss. Und auch was er herausfand als er mehr darüber wissen wollte …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du hast also herausgefunden, dass es sich bei dem Jungen um den Vertrauten des Gründers Brimir, Gandálfr, handelt?”&lt;br /&gt;
Osmond betrachtete Colberts Skizze der Runen auf Saitos Hand sehr aufmerksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja! Die Runen, die dem Jungen eingraviert wurden, sind dieselben wie die des legendären Vertrauten Gandálfr!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also glaubt Ihr…?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Dieser Junge ist Gandálfr! Wenn das keine außergewöhnlichen Neuigkeiten sind, dann weiß ich auch nicht, Osmond.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert stand auf und wischte sich seine zur Glatze neigende Stirn mit einem Tuch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrm… Sicherlich. Die Runen sind identisch, aber dass ein Bürgerlicher zu Gandálfr wird nur weil er dessen Runen eingraviert bekommen hat… ich frage mich wie das passieren konnte.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was sollen wir tun?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie dem auch sei, wir sollten keine voreiligen Schlüsse ziehen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ihr habt Recht.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond tippte mit seinen Fingern auf seinen Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich klopfte es an der Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wer ist da?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Tür ertönte Miss Longuevilles Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich bin es, Osmond.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was gibt´s?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Es scheint so als würden sich Schüler am Vestri Court duellieren. Sie verursachen einen ziemlichen Aufruhr, daher haben bereits einige Lehrer versucht ihnen Einhalt zu gebieten. Ihre Versuche scheiterten allerdings an der hohen Anzahl der Schüler.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Um Himmels Willen, diese Schüler heutzutage besitzen viel zu viel Freizeit in der sie Unfug treiben können. Wer ist beteiligt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Einer von ihnen ist Guiche de Gramont.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ach dieser nichtsnutzige Sohn von Gramont. Frauen hinterher zu jagen muss bei denen in der Familie liegen wenn man nur an den Vater dieses Jungen denkt. Er ist ein noch größerer Frauenheld als Guiche. Mich persönlich würde es nicht wundern wenn sein Sohn bereits jedes Mädchen hier auf der Akademie kennt. Wer ist sein Gegner?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…Nun ja…es ist kein Magier. Man hat mir gesagt es ist Miss Vallières Vertrauter.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osmond und Colbert blickten sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Die Lehrer erbitten die Erlaubnis die “Glocke des Schlafs” zu benutzen um das Duell zu beenden.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osmonds Augen leuchteten wie die eines Falken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Lächerlich. Man muss doch dieses wichtige Artefakt nicht dazu verwenden einen kleinen Streit unter Kindern zu beenden. Lasst sie nur machen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Verstanden.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miss Longuevilles verstummte am anderen Ende des Flurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert schluckte hörbar und drängte Osmond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sir Osmond.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrm.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond schwang seinen Zauberstab und der Wandspiegel im Raum zeigte die derzeitige Lage am Vestri Court.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito war überrascht. Als er das Schwert berührte, ist jeglicher Schmerz aus seinem Körper verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er merkte auch wie die Runen auf seiner rechten Hand anfingen zu leuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Körper fühlt sich federleicht an. Mir kommt es so vor als könnte ich in die Lüfte steigen und davon fliegen.&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu diesem Gefühl merkte er wie sich das Schwert in seiner linken Hand sich so anfühlte als wäre sie wie für ihn gemacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie seltsam…dies ist das erste mal, dass ich ein Schwert in den Händen halte…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er Saito mit der Waffe in seiner Hand sah, grinste Guiche finster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich muss zugeben…ich bin ziemlich beeindruckt, dass ein Bürgerlicher wie du es so weit gegen einen Magier geschafft hat. Ich gratuliere dir.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er dies sagte machte er eine wirbelnde Bewegung mit seiner Rose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese künstliche Rose muss wohl sein Zauberstab sein. Mann! Wie eitel kann man nur sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito wunderte sich wie er an so einem Augenblick an so etwas denken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde eben noch ziemlich hart zusammengeschlagen. Was ist nur mit mir passiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiches Golem griff ihn erneut an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:ZNT-page105.jpg|thumb|&#039;&#039;“Blöde Blechbüchse..”&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Statue änderte seine Form in die einer Valküre und flog auf Saito zu. Diesem kam das ganze allerdings so vor als würde sie sich in Zeitlupe bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zum…? dachte Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde von diesem kriechenden Müllhaufen zusammengeschlagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito legte los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Blöde Blechbüchsen…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guiche mit ansah wie sein Golem in der Mitte durchtrennt wurde als wäre er nur rein Tonklumpen, gab er einen gequälten Ton von sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Hälften des Golems fielen mit einem lauten “Dong” zu Boden.&lt;br /&gt;
Währendessen kam Saito direkt auf Guiche zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panisch fuchtelte Guiche mit seinem Zauberstab herum. Blütenblätter wirbelten um ihn herum und 6 weitere Golems erschienen.&lt;br /&gt;
Zusammengezählt waren sieben Golems Guiches Limit. Er hätte niemals gedacht dass ein Bürgerlicher mehr als einen erfordern würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Golems umzingelten Saito und griffen zusammen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als es gerade so aussah als hätten sie ihn erwischt, konnte man sehen wie 5 von ihnen in Stücke gerissen wurden. Dies geschah so schnell, dass keiner der Anwesenden es fertig brachte bei dieser Aktion die Klinge zu erblicken, weshalb sie sich auch fragten &lt;br /&gt;
um was für eine übermenschliche Macht es sich hier handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Golem rannte sofort zu Guiche um ihn zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch dieser wurde prompt von einem unsichtbaren Schwertschlag vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hiii!!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tritt in Guiches Gesicht beförderte ihn geradewegs zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sah wie Saito auf ihn zu stürmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde sterben! dachte er noch als er seinen Kopf mit seinen Armen schützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber plötzlich machte etwas ein lautes “thunk”…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er daraufhin seine Augen öffnete…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…stellte er fest, dass Saito das Schwert dicht neben seinen Kopf in den Boden gerammt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Willst du weiter machen?” fragte Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche schüttelte hastig den Kopf. Er hatte den letzten Fetzen seines Kampfwillen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit leiser Stimme sagte er, “Ich…ich ergebe mich.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito wand sich von ihm ab und ging davon.&lt;br /&gt;
Er konnte hören wie einige der Zuschauer riefen wie: “Whoa, dieser Vertrauter ist der Wahnsinn!” oder “Oh Mann, Guiche hat verloren!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich…habe gewonnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie? dachte Saito verwirrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…Was ist gerade mit mir passiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wurde ich gnadenlos zusammengeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, plötzlich, als ich das Schwert in Händen hielt…fühlte ich mich federleicht und alle Schmerzen sind verschwunden. Das nächste was ich mit bekommen habe war, wie ich Guiches Golems niedergemetzelt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wusste ich nicht mal wie man ein Schwert benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe es zwar nicht richtig, aber ich habe gewonnen. Sieg ist Sieg. Ich kann spatter darüber nachdenken. Jetzt will ich einfach nur eine Runde pennen. Ich bin verdammt müde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er konnte sehen wie Louise zu ihm gerannt kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‘Hey, ich habe gewonnen!’ wollte er rufen, doch seine Knie gaben nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefühl des Ermüdens überwältigte ihn und er merkte wie sein Bewusstsein von ihm wich. Er brach zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie dies sah, rannte Louise schneller zu ihm um ihn auf zu fangen, aber sie schaffte es nicht rechtzeitig. Mit einem dumpfen Knall kam Saito mit dem harten Boden in Kontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Saito!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise schüttelte ihn. Nein, es sah nicht so aus als wäre er tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Guu…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie konnte ihn schnarchen hören. Er schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Er schläft…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise sah erleichtert aus und seufzte zufrieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche stand auf und schüttelte beeindruckt den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Louise, was ist das für ein Kerl? All meine Valkyries wurden so leicht besiegt…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Er ist nur ein Bürgerlicher.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Erzähl keinen Schwachsinn. Es ist unmöglich, dass meine Valküren von „nur einem Bürgerlichen” besiegt wurden.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hmphf. Suchst du nicht einfach nur eine Ausrede um nicht als Schwächling dazustehen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise wollte Saito tragen, jedoch fühlte sie wie ihre Arme seinem Gewicht nicht gewachsen waren und so fiel sie mit ihm zu &lt;br /&gt;
Boden…mit ihm auf ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aaah, Mensch! Du bist so schwer! Idiot!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schüler aus der Menge erbarmte sich dem Anblick und zauberte einen Levitationszauber auf Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise schob daraufhin den schwebenden Saito vor sich hin. Sie musste ihn zurück in ihr Zimmer bringen und ihn verarzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie ihn weg brachte wischte sie sich mit ihren Ärmeln die Tränen von den Augen. Seine Verletzungen waren schlimm, er sah echt bemitleidenswert aus. Sie konnte einfach nicht anders als zu weinen. Er wurde plötzlich so stark nachdem er das Schwert in seinen Händen hielt, aber wäre das nicht passiert, dann wäre er jetzt sicherlich tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das er noch lebte war ihr viel wichtiger, als dass er gewonnen hatte. Ich wette dieser Vollidiot dachte es würde keine Rolle spielen wenn er gestorben wäre. Wie kann man nur als Bürgerlicher so eigensinnig sein…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du bist nur ein Vertrauter, wieso machst du also alles auf eigene Faust?!” schrie Louise den schlafenden Saito an. Ihre Erleichterung wich schnell ihrer Verärgerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond und Colbert hatten das ganze mit einem Spiegel der Fernsicht beobachtet und schauten sich wieder gegenseitig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Osmond.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrm.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Der Bürgerliche hat tatsächlich gewonnen…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrm.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Guiche ist nur ein Punkt-Magier vom niedrigen Level, aber dennoch hätte er niemals gegen einen gewöhnlichen Bürgerlchen verloren. Was für eine beeindruckende Geschwindigkeit! Ich habe noch nie so einen Bürgerlichen gesehen! Es besteht kein Zweifel, dass er Gandálfr ist!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrmm…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mister Colbert drängte Osmond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Osmond. Wir sollten das unverzüglich dem Palast mitteilen und auf Anweisungen warten…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das wird nicht nötig sein.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond nickte ernst, seinen langen weißen Bart sträubend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber Sir! Das ist die größte Entdeckung des Jahrhunderts! Ein Gandálfr wurde in die heutige Zeit wiedergeboren!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mister Colbert. Gandálfr war kein gewöhnlicher Vertrauter.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Exakt! Der Vertraute des großen Gründers Brimir, Gandálfr! Es wurde zwar nie überliefert wie der Vertraute aussah, aber man sagt er wurde nur dazu erschaffen den großen Gründer Brimir zu beschützen, während er zauberte.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Korrekt. Brimirs Beschwörungen waren sehr lang… das machte seine Sprüche allerdings nur umso stärker. Und es stimmt auch, dass Magier während sie ihre Sprüche vorbereiten am verwundbarsten sind. Gandálfr war der Vertraute, den er benutzte um sich in solchen Zeiten zu schützen. Die Stärke des Gandálfr…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert schien begeistert und unterbrach Osmond an dieser Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Er konnte Armeen von 1000 Soldaten im Alleingang besiegen! Gewöhnliche Magier hatten angeblich nicht den Hauch einer Chance!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also, Mister Colbert.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Dieser Junge…er ist doch wirklich nur ein gewöhnlicher Bürgerlicher, oder?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja, egal wie ich es betrachtete, er war definitiv nur ein normaler Bürgerlicher. Ich habe sogar einen Magieerkennungszauber auf ihn benutzt als Miss Vallière ihn beschworen hatte, aber dieser bestätigte mir nur, dass es ein total durchschnittlicher Bürgerlicher war.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Und wer war es, der ihn in einen neuen Gandálfr verwandelte?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das wäre Miss Vallière, aber…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also nehme ich an, dass sie ein sehr talentierter Magier sein muss?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Keinesfalls…man würde sie eher als untalentiert beschreiben…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ein seltsames Duo, soviel steht fest.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Allerdings.”&lt;br /&gt;
“Wie also konnte ein Durchschnittsbürgerlicher von so jemandem zu Gandálfr werden? Was für ein völliges Paradox. Wer weiß wie das ganze enden wird.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“In der Tat…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie dem auch sei…es besteht kein Grund warum wir Gandálfr und seinen Meister an diese Narren aus dem Palast übergeben sollten. Wenn man ihnen ein solches “Spielzeug” gibt, werden sie nur so etwas wie einen Krieg anfangen. Hofberater haben viel zu viel Freizeit und lieben den Kampf…das wäre sicher nicht sehr klug von uns.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“O-oh, ich verstehe. So habe ich das gar nicht betrachtet…verzeiht.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich werde die Verantwortung für diesen Fall übernehmen. Diese Angelegenheit bleibt zwischen uns, Mister Colbert.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“J-ja! Ich verstehe!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond nahm seinen Stab und schaute aus dem Fenster. Er war in Gedanken versunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Der legendäre Vertraute Gandálfr… ich kann nicht anders als mich zu fragen welche Form er wohl damals angenommen hatte.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert murmelte wie ein Schlafender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Gandálfr war dafür bekannt jede Waffe benutzen zu können um seine Feinde nieder zu strecken…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrm.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also musste er wohl mindestens einen Arm und eine Hand besessen haben.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Morgenlicht, das auf Saitos Gesicht strahlte, weckte ihn auf. Sein ganzer Körper war mit Verband bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja…stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte doch so ein Duell mit diesem Guiche und wurde ganz schön zusammen geschlagen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann habe ich wie durch ein Wunder gewonnen in dem ich dieses Schwert benutzt habe…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach bin ich wohl umgekippt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er befand sich in Louises Zimmer. Seltsamerweise lag er auch in ihrem Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise für ihren Teil, saß auf einem Stuhl und lehnte ihren Kopf auf den Tisch vor ihr. Sie schlief so lautstark wie Saito es in Erinnerung hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Blick fiel schließlich auf die Runen auf seiner Hand. Als diese Runen leuchteten, wurde sein Körper federleicht, er konnte dieses Schwert, das er nie zuvor gehalten hatte, benutzen als hätte er sein ganzes Leben damit verbracht. Seine Schwerthiebe machten mit Guiches Golems kurzen Prozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in diesem Moment leuchteten die Runen nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage mich was da abging…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er in Gedanken versunken die Runen betrachtete, klopfte es an der Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Siesta. Das bürgerliche Mädchen, das ihm Eintopf angeboten hatte als er fast am Verhungern war. Sie hatte ihre Bedienstetenuniform an und trug auch denselben Haarreif wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaute ihn an und lächelte. Auf dem Silbertablett, das sie trug, befand sich Brot und Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Siesta…?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bist du also wieder wach, Saito-san?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja… Ich…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nach deinem Duell hat Miss Vallière dich hier hoch gebracht damit du ausruhen kannst. Sie ist sogar losgezogen um einen Lehrer zu finden, der einen Heilungszauber auf dich zaubern konnte. Das war eine ganz schön ernste Lage.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Heilzauber?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja. Magie, die dazu verwendet wird Wunden und Krankheiten zu behandeln. Wusstest du das nicht?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nö…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito schüttelte seinen Kopf. Es wunderte Siesta, dass Saito nichts über die gebräuchlichste Terminologie wusste, aber sie wusste, dass es ihr nichts bringen würde Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Miss Vallière hat für das Reagenz bezahlt, das man für den Zauberspruch benötigt, also mach dir darüber keine Sorgen.”&lt;br /&gt;
Sein Schweigen war allerdings ein Anzeichen dafür, dass er sich Sorgen wegen des Geldes machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hat es viel gekostet?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Naja, ein Bürgerlicher würde sich so etwas sicher nie leisten können.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito wollte aufstehen aber sein Versuch scheiterte als er vor Schmerzen zusammenzuckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Autsch!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ah, du solltest dich nicht bewegen! Deine Wunden waren so schlimm, dass nicht einmal der Heilzauber sie komplett heilen konnte! Du solltest dich daher etwas zurückhalten!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito nickte und lehnte sich wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich habe dir etwas zu essen mitgebracht, bitte iss etwas.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta platzierte das Tablett neben Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Danke…wie lange habe ich geschlafen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du hast drei Tage durchgeschlafen. Wir hatten schon befürchtet du würdest überhaupt nicht mehr aufwachen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wir?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Die gesamte Küchenbesatzung…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta senkte schüchtern ihren Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was ist denn?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Um… ich wollte mich entschuldigen, dass ich damals einfach so weggerannt bin.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sprach von dem Moment als sie vor Angst wegrannte als Guiche Saito zu einem Duell herausgefordert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Keine Sorge…es gibt nichts wofür du dich entschuldigen müsstest.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Adlige sind immer so gemein zu uns, weil wir keine Magie benutzen können…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta hob plötzlich wieder den Kopf. Ihre Augen glitzerten vor Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber jetzt fürchte ich mich nicht mehr vor ihnen! Ich war so von dir inspiriert, Saito-san! Du hast einen Adligen besiegt obwohl du nur ein Bürgerlicher bist!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Und ob… Haha.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings habe ich keinen Schimmer wie ich das gemacht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlegen kratzte sich Saito am Hinterkopf. Dabei bemerkte er, dass er seinen rechten Arm benutzte, welcher eigentlich gebrochen war. Zu seinem Erstauen war er aber vollkommen in Ordnung. Es tat zwar bei Bewegung immer noch weh, aber die Knochen schienen &lt;br /&gt;
verheilt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wow, das ist also Magie dachte Saito erstaunt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…Schätze es ist wirklich etwas worauf man stolz sein könnte….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Übrigens…hast du dich die ganze Zeit um mich gekümmert?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Oh nein, ich nicht. Das war Miss Vallière…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Louise hat das gemacht?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja, sie hat deine Verbände ausgetauscht und dir den Schweiß abgewischt… Sie hat keine Auge zu gemacht also ist sie jetzt wohl echt fertig.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie schlief war ihr Atem gleichmäßig und ruhig. Sie hatte aber ein paar ziemlich dunkle Augenringe unter ihren Augen.&lt;br /&gt;
Ihr Gesicht ist immer so niedlich wenn sie schläft. So Puppenhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kann sie hin und wieder nett sein, dachte er. Plötzlich fand er sie viel niedlicher.&lt;br /&gt;
Louises Augen öffneten sich langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Fuaaaaaaaaa~~”&lt;br /&gt;
Sie streckte sich während sie laut gähnte. Ihr Blick fiel auf Saito, der im Bett saß und sie überrascht und blinzelnd anblickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aha. Du bist wach.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“J-Jo…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito senkte seinen Blick. Er sollte sich wohl bei ihr bedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Um, Louise.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Danke. Und tut mir Leid, dass ich dir Sorgen bereitet habe.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise stand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kam Saito immer näher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saitos Herz schlug schlagartig schneller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hey, vielleicht sagt sie jetzt so was wie “gut gemacht, du hast es ihm ganz schön gezeigt” und will mich vielleicht sogar küssen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit lag er so was von daneben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise zog ihm die Decke weg und packte ihn am Nacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn es dir jetzt besser geht, dann raus aus meinem Bett!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn immer noch am Nacken packend, warf sie ihn vom Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wah! Au!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito knallte auf den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hey, ich bin immer noch nicht komplett genesen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn es dir gut genug geht um dich zu beschweren, dann geht es dir auch gut genug, dass du wieder arbeiten kannst.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito stand auf. Sein Körper protestierte zwar aber er kam damit klar. Trotzdem hätte sie ihn doch noch etwas schlafen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Uh, wenn das so ist werde ich dann wohl besser gehen…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta verliess das Zimmer mit einem falschen Lächeln. Genauer gesagt floh sie eher solange sie noch konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise warf Saito einen Berg an Unterwäsche und Klamotten zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Arg!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das ist die Wäsche, die sich während deines Schlafs angesammelt hat. Sobald du damit fertig bist kannst du damit anfangen das Zimmer zu putzen. Na los! Bewegung!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Um, weißt du…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise schaute ihn finster an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was? Nur weil du Guiche besiegt hast, hast du gedacht du würdest anders behandelt werden? Hast du gedacht ich würde dich beglückwünschen? Bist du blöd?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito schaute sie nachtragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entschied sich dafür seine Gedanken über Louises Niedlichkeit zurück zu negieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem…wie Louise da am Bett saß und ihre Füße baumeln lies…es gab definitiv nichts Niedlicheres als das auf der ganzen Welt.&lt;br /&gt;
Ihr erdbeerblondes Haar konnte sie manchmal schlangenhaft erscheinen lassen. Ihre haselnussbraunen Augen glitzerten oft vor Verderben. Außerdem war sie gemein, arrogant und selbstsüchtig, aber man kann es versuchen so viel man will…zu sagen ihre Erscheinung sei nicht verzaubernd ist schlicht und ergreifend unmöglich..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Finger triumphierend in die Höhe streckend verkündete Louise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Vergiss es ja nicht! Du bist mein Vertrauter!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 2|Zurück zu Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
| [[Zero_no_Tsukaima_Deutsche Version|Zurück zur Hauptseite]]&lt;br /&gt;
| [[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 4|Vorwärts zu Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roxas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel_3&amp;diff=76653</id>
		<title>Zero no Tsukaima Deutsche Version:Volume1 Kapitel 3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel_3&amp;diff=76653"/>
		<updated>2010-11-19T17:48:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roxas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kapitel 3 - Legende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mister Colbert, der sich zwanzig Jahre für die Tristain Magieakademie engagiert hat, war nun dessen festes Standbein.&lt;br /&gt;
Sein runischer Name war “Colbert die Flammenschlange,” und selbstverständlich handelte es sich bei ihm natürlich um einen Feuermagier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der frühjährlichen Beschwörung eines Vertrauten, die vor einigen Tagen stattfand, war er sehr an den Bürgerlichen interessiert, den Louise beschworen hatte. Genauer gesagt war er an nichts anderem als den Runen auf dem Handrücken seiner linken Hand interessiert. In der Tat handelte es sich bei ihnen um sehr seltene Runen, also hatte er die letzten Nächte in der Bücherei verbracht um etwas nach zu forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bücherei der Tristain Magieakademie befand sich im selben Gebäude wie der Speisesaal. Die Bücherregale waren unglaublich groß…ungefähr 30 Meter hoch und die Art und Weise wie sie an die Wand gereiht waren war ein besonderer Anblick. Doch der Fakt, dass sich dort die gesamte Geschichte seit der Erschaffung der neuen Welt in Halkeginia durch den Gründer Brimir befand, berechtigte diese Vielzahl der Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert befand sich nun in dem Bereich den man “Fenrir’s Bücherei” nannte. Diesen Bereich durften nur Lehrer betreten.&lt;br /&gt;
Die gewöhnlichen Bücher, die jedem Schüler zugänglich waren, konnten seine Fragen nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schwebte zu einem sonst unerreichbaren Bücherregal und suchte nach einem bestimmten Buchtitel und schon bald schweiften seine Augen über genau diesen. Es war ein altes Buch, welches Beschreibungen zu allen Vertrauten besaß, die der Gründer Brimir benutzte.&lt;br /&gt;
Seine Aufmerksamkeit galt einem bestimmten Absatz in dem Buch. Als er es sich langsam durchlas, begannen sich seine Augen zu weiden. Er verglich die Skizze von den Runen auf dem Handrücken des Jungen, die er erstellt hatte, mit der Abbildung in dem Buch.&lt;br /&gt;
“Ah!” Er konnte den Ausdruck des Erstaunens nicht unterdrücken und verlor einen kurzen Moment die Konzentration um den Schwebezauber aufrechterhalten zu können, wodurch er beinahe abstürzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch immer noch in den Händen haltend landete er auf dem Boden und rannte anschließend aus der Bücherei.&lt;br /&gt;
Sein Ziel war das Büro des Schulleiters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besagtes Büro befand sich auf der höchsten Ebene des Gebäudes. Sir Osmond, der momentane Schulleiter der Tristain Magierakademie, saß mit den Ellenbogen auf seinen elegant verzierten Sequoie-Tisch und wirkte unglaublich gelangweilt als er seinen weißen Bart hin und her schwenkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich träge Haare aus der Nase zupfend murmelte er “hrm” und öffnete eine Schreibtischschublade. Daraus holte er sich eine Rauchpfeife während Miss Longueville, die etwas auf einem anderen Tisch schrieb, der sich seitlich im Raum befand, mit ihrer Schreibfeder winkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfeife begann in der Luft zu schweben und landete in ihrer Hand woraufhin Sir Osmond deprimiert murmelte: “Macht es Spaß die kleinen Freuden eines alten Mannes zu rauben, Miss hm…?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mich um Eure Gesundheit zu kümmern ist ebenfalls Teil meines Jobs, Sir Osmond.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond stand auf und ging auf die kühle und gefasste Miss Longueville zu und hielt hinter dem Schreibtisch der Dame an. Hinter ihr stehend und mit ernstem Gesicht schloss er seine Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn Tage so friedlich von dannen ziehen, wird es schwer etwas zu finden mit dem man seine Zeit vertreiben kann.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Falten, die sich tief durch Osmonds Gesicht zogen, waren ein Zeichen dafür, wie viel er schon in seinem Leben erlebt hatte. Viele schätzten sein Alter auf 100 Jahre, manche sogar 300, doch sein wahres Alter war nicht bekannt. Wahrscheinlich wusste er selbst es nicht einmal mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sir Osmond,” sagte Miss Longueville ohne sich von ihrer Schreibfeder abzuwenden, mit der sie weiterhin auf einem Pergament schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was gibt´s? Miss…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bitte benutzt die Tatsache, dass ihr nichts zu tun habt, nicht als Ausrede um meinen Hintern begrabschen zu können…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond öffnete leicht den Mund und fing an mit torkelnden Schritten im Raum herum zu laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Und bitte unterlasst es so zu tun als wärt Ihr senil wann auch immer Ihr Euch in einer schlechten Situation befindet,” fügte Longueville ruhig hinzu. Sir Osmond seufzte tief. Es war das Seufzen eines Mannes, auf dem viele Probleme lasteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wo glaubt Ihr liegt die ultimative Wahrheit? Habt Ihr Euch das nie gefragte, Miss…?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wo auch immer sie sich befindet, ich kann Euch versichern, dass sie sich nicht unter meinen Kleidern befinden, also hört auf Eure Maus unter meinen Tisch zu schicken.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond’s lies den Kopf hängen und murmelte traurig: “Mótsognir.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Miss Longuevilles hastete eine kleine Maus hervor. Sie raste Osmonds Bein hoch und setzte sich auf seine Schulter mit dem kleinen Kopf leicht zuckend. Osmond fischte ein paar Nüsse aus seiner Tasche und reichte sie seiner Maus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Chuchu,” fiepte die Maus, offensichtlich war sie erfreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du bist der einzige Freund, dem ich vertrauen kann, Mótsognir.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maus fing an die Nüssen zu knabbern. Diese verschwanden sehr schnell woraufhin die Maus erneut “chuchu” fiepte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ah, natürlich…du willst mehr? Gut, da hast du. Aber vorher würde ich gerne hören was du zu berichten hast, Mótsognir.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Chuchu”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Verstehe. Stink normales weiß, hrm. Obwohl Miss Longueville wirklich zu Schwarz wechseln sollte, denkst du nicht auch mein kleiner Mótsognir?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miss Longuevilles Augenbrauen zuckten wütend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sir Osmond.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was gibt´s?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn Ihr das noch ein Mal macht, berichte ich das dem Palast.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hah! Denkt Ihr wirklich, dass ich Direktor dieser Akademie wäre, wenn ich mich vor dem Palast fürchten würde?!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmonds Augen blitzen auf und er schrie wütend. Es war ein beeindruckender Anblick, den man wirklich nicht von diesem schwach aussehenden, alten Mann erwartet hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Seid nicht so zimperlich, nur weil ich einen Blick auf Eure Unterwäsche geworfen habe! Wenn Ihr Euch weiter so verhaltet, werdet Ihr nie heiraten! Haa~~ Wäre ich doch nur wieder jung~~ Miss…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond fing ohne Zögern an Miss Longuevilles Hintern zu streicheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miss Longueville stand auf und kickte ihren Chef wortlos im Zimmer herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Tut mir Leid. Hört auf damit. Au. Ich tu es nie wieder. Wirklich.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond schützte seinen Kopf und kauerte zusammen. Miss Longueville atmete schwer als sie immer noch damit beschäftigt war Osmond zu treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Argh! Wie könnt Ihr so etwas nur tun! Einen Senioren so zu zusetzen! Hey! Autsch!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser „friedliche“ Moment wurde durch eine plötzliche Störung beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tür wurde laut aufgerissen und Colbert rannte herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sir Osmond!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was gibt´s?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miss Longueville befand sich wieder an ihrem Tisch und saß da als wäre nichts passiert. Sir Osmonds Hände befanden sich an seinem Rücken als er sich mit ernster Miene zu seinem Besucher wand. Dies würde man wohl eine schnelle Erholung nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“I-I-Ich habe große Neuigkeiten!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“So etwas wie große Neuigkeiten gibt es nicht. Alles was es gibt ist eine Ansammlung kleinerer Geschehnisse.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“B-B-Bitte schaut Euch das mal an!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert reichte Osmond das Buch, in dem er kurz davor gelesen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das ist “Die Vertrauten des Gründers Brimir” nicht wahr? Arbeitet Ihr immer noch so alte Literatur durch? Wenn Ihr die Zeit für so etwas habt, wieso arbeitet Ihr nicht stattdessen an Ideen für neue Gebühren für diese nachlässigen Adligen, Mister, err… wie war Ihr Name noch gleich?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond richtete seinen Kopf auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Colbert! Habt Ihr das etwa vergessen?!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ah stimmt, ich erinnere mich. Ihr redet nur viel zu schnell, also ist es schwer ihn sich im Kopf zu behalten. Also, Colby, was ist mit diesem Buch?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bitte schaut Euch dies hier ebenfalls an!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert reichte ihm anschleißend seine Skizze der Runen auf Saitos Handrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er die Skizze sah, änderte sich Osmonds Gesichtsausdruck schlagartig. Seine Augen nahmen einen ernsten Ausdruck ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Miss Longueville, würdet Ihr uns bitte einen Augenblick entschuldigen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miss Longueville stand auf und verließ das Zimmer. Osmond fing erst an zu sprechen als er sich sicher war, dass sie weg war.&lt;br /&gt;
“Erklärt mir dies ohne ein einziges Detail auszulassen, Mister Colbert…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst kurz vor der Mittagspause waren die Schüler endlich fertig damit das Klassenzimmer, das Louise so demoliert hatte, wieder aufzuräumen. Als Strafe wurde es Ihnen verboten Magie zum Aufräumen zu benutzen, was auch der Grund dafür war, warum sie so lange gebraucht hatten. Aber andererseits konnte Louise sowieso nicht viele Zaubersprüche anwenden, also machte es ihr nicht viel aus. Mrs. Chevreuse kam erst zwei Stunden nach der Explosion wieder zu Bewusstsein, doch obwohl sie zur Klasse zurückkehrte, sagte sie &lt;br /&gt;
für den Rest des Tages kein Wort mehr von Transmutationen, Man könnte wohl sagen, dass sie ziemlich traumatisiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aufräumen gingen Saito und Louise zurück zum Speisesaal um zu Mittag zu essen. Natürlich konnte Saito es nicht lassen sich den ganzen Weg lang über Louise lustig zu machen. Immerhin musste er ja auch den Großteil der Arbeit im Klassenzimmer verrichten. Er war derjenige, der das neue Fensterglas hergetragen hatte und es war auch er, der die ganzen schweren Tische zurückgeschoben hatte und nicht zu vergessen: Er war es, der das vom Ruß schwarz verfärbte Klassenzimmer mit einem Tuch sauber gewischt hatte. Das einzige, was Louise getan hatte, war ein paar Tische sauber zu wischen und selbst das tat sie widerwillig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss auf dem Boden schlafen, das Essen ist mies und zu allem Überfluss muss ich noch Unterwäsche waschen…nicht dass ich es bisher getan hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab absolute keinen Grund für Saito die neu entdeckte Schwäche von Louise nicht aus zu nutzen um sie zu ärgern. Immerhin behandelte sie ihn ja auch nicht besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“‘Nullnummer Louise.’ Jetzt wird mir alles klar~ Das ist echt der Hammer~ Erfolgsrate gleich null. Aber so etwas auch noch von einem Adligen! Göttlich!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise sagte kein Wort, was nur dazu führte, dass Saito sich mehr reinhängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Transmutation! Ah! Kaboom! Transmutation! Ah! Kaboom! Oh, Ich hab’s vermasselt! Nur ´Nullnummer Louise’ vermasselt so etwas!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So tanzte Saito kreisend um Louise. Immer wenn er “kaboom” rief, hob er die Hände in die Luft, um damit eine Explosion dar zu stellen. Es war eine ziemlich detaillierte Performance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mistress Louise. Ihr bescheidener Vertraute hat Euch dieses Lied komponiert.“ sagte Saito, sich dabei respektvoll verbeugend. Natürlich war dies nur gespielt. Diese Geste diente nur zur Provokation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louises Augenbraue zuckte vor Wut. Sie stand kurz vor der Explosion, doch Saito war viel zu sehr in seinem Vergnügen vertieft um das zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Warum singst du es dann nicht vor?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“‘Lou-Lou-Louise ist ein hoffnungsloser Fall~ Ein Magier, der keine Magie benutzen kann! Aber das ist in Ordnung, denn sie ist ein Mädchen…’”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito musste sich an seinen Bauch fassen, als er sich vor Lachen kaum noch halten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bwahahaha!!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lachte sich über seinen eigenen Witz fast tot. Vielleicht war er genau so hoffnungslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie im Speisesaal ankamen, zog Saito ihr einen Stuhl hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bitte merkt Euch dies, meine Dame. Zaubert keine Zaubersprüche auf das Essen. Stellt Euch nur vor was für eine Sauerei das wäre, wenn es explodieren würde.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise setzte sich wortlos. Saito machte es Spaß diese so gemeine und arrogante Person mit seinen Sprüchen zu zusetzen. Sogar die Drohung mit dem entfallenen Essen störte ihn wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl seine magere Suppe, die er immer zu essen bekam, schwer für ihn zu ertragen war, war es ihm wert das zu ertragen wenn er dafür so herzhaft lachen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nun denn, Gründer wie auch immer er heißt. Eure Hoheit die Königin. Vielen Dank für das beschissene Essen. Itadakimasu.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er gerade anfangen wollte zu essen, wurde ihm die Schüssel weggeschnappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was soll das werden?!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“D-D-D…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“‘D-D-D…’?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louises Schultern bebten vor Wut. Ihre Stimme tat es ihnen nach. Irgendwie hatte sie es geschafft ihre Wut in sich zu stauen, bis sie im Speisesaal angekommen waren. Höchstwahrscheinlich um Saito so eine angemessene Strafe geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“D-D-D-Dieser Vertraute, wie kann er es wagen s-s-s-solche Sachen über seinen M-M-M-Meister zu sagen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito merkte jetzt, dass er zu weit gegangen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Tut mir Leid! Ich hör auf damit, also gib mir meinen Fraß zurück!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nein! Definiti~~v nicht!”rief Louise, ihre Mimik änderte sich schlagartig von ´niedlich´ auf ´zornig´.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Für jedes mal, indem du das Wort ´Nullnummer´ erwähnst, werde ich dir eine Mahlzeit streichen. Und zwar ohne Ausnahme!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so musste Saito den Speisesaal verlassen ohne auch nur einen einzigen Bissen gegessen zu haben..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hätte es wohl nicht so übertreiben sollen… Aber es war bereits zu spät um es zu bereuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Argh, Ich verhungere… verdammt…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lehnte an einer Wand…seinen Bauch umklammernd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Stimmt etwas nicht?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er drehte sich um und erblickte ein normal aussehendes Mädchen. Sie trug eine Bedienstetenuniform und hielt ein Silbertablett. Ihr schwarzes Haar war mit einem Haarreifen geschmückt und ihre Sommersprossen waren einfach nur niedlich. Als sie ihn besorgt musterte &lt;br /&gt;
antwortete er:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Es ist nichts…” winkte Saito mit der linken Hand ab..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Könnte es sein, dass Ihr es seid, der Miss Vaillieres Vertrauter geworden ist…?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schien so als hätte sie die Runen auf Saitos Hand bemerkt..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du kennst mich?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ein wenig. Das Gerücht breitet sich schnell aus, dass du, du weißt schon, ein Bürgerlicher als Vertrauter eines Magiers beschworen wurdest.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen lächelte. Es war das erste sorgenlose Lächeln, das Saito gesehen hatte seitdem er in dieser Welt aufgetaucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bist du auch ein Magier?” fragte Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Oh nein, keinesfalls. Ich bin eine Bürgerliche, so wie du. Ich diene den Adligen indem ich die häuslichen Pflichten erledige.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin eigentlich von der Erde und keineswegs ein Bürgerlicher, aber es ihr zu versuchen zu erklären würde mir wohl nicht viel bringen. Entschied Saito und stellte sich vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Verstehe… Ach ja, Ich bin Hiraga Saito. Freut mich dich kennen zu lernen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das ist ein außergewöhnlicher Name… Ich heiße Siesta.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich gab Saitos Magen Geräusche von sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du musst hungrig sein.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bitte folge mir. Hier entlang”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta ging voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito wurde in eine Küche geführt, die sich hinter der Speisehalle befand. Unzählige Töpfe und Öfen befanden sich dort und Köche &lt;br /&gt;
sowie Dienstmädchen, wie Siesta, waren damit beschäftigt das Essen zu zubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bitte warte einen Moment, okay?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta bot Saito einen Stuhl an einem Tisch in der Ecke der Küche an und verschwand dann schnell in dessen hinteren Bereich.&lt;br /&gt;
Kurz darauf erschien sie mit einer Schüssel mit Eintopf in ihren Händen wieder vor ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das ist ein Eintopf, den wir aus den Resten des Mahls für die Adligen gemacht haben. Wenn es dir nichts ausmacht, bitte iss.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Darf ich?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Selbstverständlich. Es ist allerdings nur das Essen für die Bediensteten…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Liebenswürdigkeit rührte ihn. Der Eintopf war komplett anders als die Brühe, die Louise ihm vorwarf. Er schöpfte einen ganzen Löffel Eintopf und führte ihn zu seinem Mund. Das ist so köstlich. Ich heul´ gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:ZNT-page-051.jpg|thumb|&#039;&#039;“Das ist so köstlich. Ich heul´ gleich.”&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mensch, ist das gut~!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Freut mich zu hören. Es gibt genug, für den Fall, dass du Nachschlag möchtest, also lass dir nur Zeit.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito aß den Eintopf als wäre es die Speise der Götter. Siesta stand neben ihm und lächelte als er Löffel für Löffel davon aß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hat man dir denn nichts zu essen gegeben?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das Mädchen hat mir einfach meine Schüssel weggenommen als ich sie ‘Nullnummer Louise.’ genannt habe”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Oh nein! Du solltest so etwas nicht zu Adligen sagen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Adlig oder nicht. Die fühlen sich doch nur cool, weil die Magie benutzen können.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du musst wohl sehr tapfer sein…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta schaute Saito erstaunt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito reichte Siesta die leere Schüssel zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das war wirklich lecker. Danke.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich bin froh, dass es dir geschmeckt hat. Schau doch einfach wieder vorbei wenn du hungrig bist. Wenn du nichts dagegen hast das zu essen, was wir so essen, dann werde ich gerne mit dir teilen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für ein nettes Angebot. Saito war mehr als gerührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Vielen Dank…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito kamen die Tränen, was Siesta total überraschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“W-was ist los?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nichts… es ist nur…seid dem ich hier ankam behandelt man mich wie ein Tier…das ist das erste mal, dass man mich so nett behandelt hat… das hat mich etwas bewegt…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“A-Ach Übertreibe nicht…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das tu ich nicht. Wenn es irgendetwas gibt, was ich für dich tun kann, dann sag bescheid. Ich werde dir helfen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war kein Stück daran interessiert Louises Unterwäsche zu waschen und würde stattdessen liebend gerne diesem Mädchen helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn das so ist, Bitte hilf mir den Nachtisch zu servieren.” sagte Siesta mit einem Lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Okay,” nickte Saito begeistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dutzende von Kuchen waren auf einem Silbertablett aufgestellt. Saito trug das Tablett, währen Siesta die Kuchen einzeln an die Adligen verteilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei fiel ein bestimmter Magier auf. Er hatte lockiges, blondes Haar, trug ein Hemd mit Rüschen und wirkte sehr selbstverliebt. Es befand sich sogar eine Rose in seiner Hemdtasche. Seine Freunde sprachen ihn an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also, Guiche! Mit wem gehst du diesmal aus?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wer ist deine Geliebte, Guiche?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der stolze Magier schien also Guiche zu heißen. Er führte seinen Finger langsam zu seinen Lippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“‘Ausgehen?’ Ich halte keine Frau in dieser Position… Schließlich blühen Rosen für jeden, nicht nur für eine Person.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Typ vergleicht sich mit Rosen. So einem Egoisten kann man nicht mehr helfen. Er war einer dieser Narzissten, der seine Zuschauer mehr beschämte als sich selbst. Saito starrte ihn an und hoffte, dass er einfach tot umkippen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich fiel etwas aus Guiches Tasche. Es war eine kleines Fläschchen mit einer violetten Flüssigkeit in ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag den Kerl nicht, aber ich sollte ihm trotzdem sagen, dass er etwas verloren hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ging Saito auf Guiche zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hey, du hast dieses Fläschchen da fallen lassen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Guiche drehte sich nicht zu ihm um. Der Typ ignoriert mich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito gab Siesta das Tablett und hob anschließend die Flasche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich habe gesagt, du hast was verloren, Playboy.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stellte es auf den Tisch. Guiche blickte Saito böse an und warf die Flasche weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das gehört mir nicht. Was behauptest du von mir?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiches Freunde allerdings schienen die Flasche zu erkennen und starteten einen Tumult.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ooh? Dieses Parfüm gehört doch Montmorencys, oder?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja! Montmorency mixt sich immer dieses strahlend violette Parfüm!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das so was also aus deinen Taschen fällt, Guiche, heißt doch, dass du mit Montmorency ausgehst, oder?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nein wartet, hört mir zu. Ich will den Ruf dieses Mädchens nicht schaden, aber…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guiche gerade seinen Satz fortsetzen wollte, stand ein Mädchen auf, welches eine braune Robe trug und bis eben noch an einem Tisch hinter ihnen gesessen hatte, und positionierte sich neben Guiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war ein niedlich aussehendes Mädchen mit kastanienbraunen Haaren. Der Farbe ihres Robe zufolge, war sie eine Schülerin des ersten Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Meister Guiche…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fing plötzlich zu weinen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich wusste es, Ihr und Miss Montmorency seid…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du verstehst nur etwas falsch. Katie, hör mir zu. Du bist die einzige für mich in meinem Herzen…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Mädchen namens Katie ohrfeigte ihn so stark sie konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das Parfüm, das du soeben fallen gelassen hast, ist mir Beweiß genug! Leb wohl!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche rieb sich seine Wange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Mädchen weg war, stand auf dem anderen Ende des Tisches ein anderes auf. Saito stellte fest, dass es sich um das &lt;br /&gt;
Mädchen handelte, welches bei seiner Ankunft in dieser Welt einen Streit mit Louise angezettelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ernster Mine kam sie auf Guiche zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Montmorency. Das ist alles ein Missverständnis. Ich habe sie nur auf den langen Weg zu den Wäldern von La Rochelle begleitet…” sagte Guiche und schüttelte den Kopf. Währen er versuchte gelassen zu bleiben, rann ihm ein großer Tropfen kalter Schweiß den Hinterkopf hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie ich es mir gedacht hatte! Du hast dich in eine aus dem ersten Jahr verguckt, nicht wahr?!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich bitte dich, Montmorency das Parfüm. Verzerre nicht dein rosenartiges Gesicht in eine Form des Wutes. Es betrübt mich es so sehen zu müssen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montmorency nahm eine Weinflasche, die sich auf dem Tisch vor ihr befand, öffnete sie und schüttete dessen Inhalt über Guiches Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du Lügner!” rief sie und rannte aus der Halle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille machte sich breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche nahm ein Taschentuch zur Hand und wischte sich das Gesicht trocken. Seinen Kopf schüttelnd, sagte er dramatisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mir scheint diese Damen verstehen nicht die Bedeutung der Existenz einer Rose.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, versuch´s nur weiterhin auf die Tour, dachte Saito als er das Tablett wieder zu sich nahm und mit Siesta zurück an die Arbeit ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche, allerdings, hielt ihn auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hier geblieben!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was denn jetzt noch?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche drehte sich elegant und immer noch auf dem Stuhl sitzend um 180 Grad und legte anschließend ein Bein auf das andere. Es bereitete Saito Kopfschmerzen so viel Arroganz in jeder seiner Aktionen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Dank deiner achtlosen Aktion einfach so ein Fläschchen Parfüm vom Boden auf zu heben, hast du das Ansehen zweier Damen geschädigt. Wie willst du diese Schandtat verantworten?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito antwortete gereizt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hey, es ist deine Schuld wenn du zwei zur gleichen Zeit triffst.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiches Freunde brachen in Gelächter aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“In der Tat, Guiche! Es ist deine Schuld!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiches Gesicht wurde knallrot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hör zu, Diener. Als du das Fläschchen mit Parfüm auf den Tisch gestellt hast, habe ich gesagt, dass sie mir nicht gehört…wäre es nicht angebracht gewesen so taktvoll zu sein und mit zu spielen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie auch immer. Dein Doppeldate wäre sowieso früher oder später ans Licht gekommen, abgesehen davon bin ich kein Diener.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hmphf… Ah, du bist…” schnaubte Guiche, so als würde er auf Saito herabblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du musst der Bürgerliche sein, den “Nullnummer Louise” beschworen hat. Den Verstand eines Adligen von einem Bürgerlichen zu erwarten, war komplett mein Fehler. Du darfst gehen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das brachte das Fass zum überlaufen. Adelig hin oder her, Saito würde nicht tatenlos herumstehen und sich von so einem dahergelaufenen Narzissten verspotten lassen. Er konnte einfach nicht anders als ein aufhetzerisches Kommentar darauf ab zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Jetzt hör mal zu du überheblicher Bastard. Ich hätte da nämlich einen Vorschlag für dich, Schönling. Wie wär’s wenn du dich einfach verziehst und an deinen Rosen nuckelst?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche blickte ihn verärgert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Scheint mir als hätte man dir nicht beigebracht wie man sich in Anwesenheit eines Adligen benimmt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Tja, leider komme ich von einer Welt in der es so was nicht gibt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito hob seine rechte Hand und sprach gebieterisch. Genau wie Guiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nun denn, vielleicht sollte ich dir Nachhilfe in Sachen Respekt geben. Das trifft sich eigentlich sehr gut…auf diese Weise kann ich gleichzeitig etwas Stress abbauen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche stand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie amüsant.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito biss wütend die Zähne zusammen und knurrte. Ich mochte den Typen von Anfang an nicht, er geht gleichzeitig mit zwei niedlichen Mädchen aus, obwohl sie nicht so niedlich sind wie Louise, und dann wagt er es auch noch mich als einen Idioten hinzustellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Grund genug für mich dem Kerl zu zeigen wie der Hase läuft. Und wenn ich schon dabei bin, kann ich ihn ein paar Mal für Louise schlagen, der Typ machte sich immerhin über sie lustig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Willst du gleich hier Bekanntschaft mit dem Boden machen?” sagte Saito. Obwohl Guiche größer als Saito war, wirkte er eher schmächtig und schwach.. Playboys waren immerhin dafür bekannt sowohl schwach in finanziellen als auch körperlichen Gebieten zu sein. Zwar war Saito auch nicht der stärkste, aber er war sich sicher, dass er gegen Guiche gewinnen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche drehte sich um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Rennst du jetzt davon?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sei nicht albern. Ich kann unseren Speisesaal nicht mit dem Blut eines Bürgerlichen verschmutzen, oder? Ich werde am Vestri Court auf dich warten. Komm einfach sobald du fertig bist diese Kuchen zu verteilen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeistert folgten ihm seine Freunde zur Tür hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer blieb allerdings um sicherzugehen, dass Saito sich nicht heimlich verdrückte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta starrte Saito an. Sie zitterte am ganzen Körper. Mit einem Grinsen sprach Saito sie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Keine Sorge, das passt schon. Ich verliere sicher nicht gegen so einen Schwächling. Was für ein Adliger der sein will, hm?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du…du wirst sterben.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn man einen Adligen wirklich verärgert…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta eilte davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was war denn mit der los? murmelte Saito in seinen Gedanken. Ist der Typ etwa wirklich so stark?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise kam zu ihm angerannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hey! Was denkst du was du da tust?! Ich habe alles gesehen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Yo, Louise.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das ist nicht die Zeit mich mit “Yo!” zu begrüßen! Wie kannst du nur einfach so Adlige zum Duell auffordern als wäre es nichts Besonderes?!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber der Typ hat mich ziemlich verärgert…” sagte Saito empört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise seufzte und zuckte enttäuscht mit den Schultern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Entschuldige dich bei ihm.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was? Wieso?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn du morgen früh noch leben willst, dann geh und entschuldige dich. Wenn du es jetzt machst, wird er dir vielleicht vergeben.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du verarscht mich, oder? Warum muss ICH mich entschuldigen?! ER hat MICH zuerst beleidigt! Abgesehen davon wollte ich doch nur helfen…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mach´s einfach.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise starrte Saito mit ernster Miene an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Niemals.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“So dickköpfig… aber weißt du was? Du kannst nicht gewinnen. Du wirst sicher schwer verletzt. Eigentlich wäre es ein Wunder wenn du nur mit schweren Verletzungen davon kommst.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das werde ich erst wissen, wenn ich es versucht habe, oder?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hör mir zu, ein Bürgerlicher wird niemals in der Lage sein einen Magier zu besiegen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also wo ist dieser Vestri Court?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito ging zur Tür. Guiches Freund, der ihre Konversation mitverfolgt hatte, deutete mit dem Kinn in eine Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hier entlang, Bürgerlicher.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aaah, Mann! Echt jetzt! Warum rennt dieser Vertraute nur rum und macht alles auf eigene Faust?!” rief Louise und folgte Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vestri Court war der Zentralgarten zwischen den Türmen des Windes und Feuers. Da sich der Platz im Westen befand, bekam der Platz nicht viel Sonnenlicht zu Gesicht. Noch nicht einmal Mittags, aber dies war der perfekte Ort für ein Duell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Augenblick war der Platz gefüllt mit Schülern, die die Gerüchte gehört hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Gentlemen! Dies ist ein Duell!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche hob seine künstliche Rose hoch in den Himmel, was dem Publikum einen lauten Jubelruf entlockte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Guiche wird sich duellieren! Sein Gegner ist Louises Bürgerlicher!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hey, ich habe einen Namen… dachte Saito verbittert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Armen winkend, sonnte sich Guiche im Jubel des Publikums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, als er endlich anfing Saitos Anwesenheit zu vernehmen, wand er sich ihm zu. Saito und Guiche standen sich in der Mitte des Platzes gegenüber. Die Blicke die sie sich zuwarfen waren so intensiv wie Blitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich muss schon sagen, du bist echt mutig. Hier einfach so auf zu tauchen anstatt abzuhauen. Respekt!” meinte Guiche, seine Rose in seiner Hand rumwirbelnd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Als ob man vor dir abhauen müsste!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nun denn, lass und beginnen,” sagte Guiche.&lt;br /&gt;
Weniger labern, mehr kämpfen. Saito rannte vorwärts. Kämpfe wie diese gewinnt man immer indem man den ersten Schlag setzt!&lt;br /&gt;
Es sind ungefähr 10 Schritte zwischen mir und Guiche. Mir ist es scheißegal, ob du ein Adliger oder Magier bist; Ich werde dir deine schöne, arrogante Nase brechen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche betrachtete Saito mit einem ruhigen Lächeln auf den Lippen. Anschließend holte er mit seiner Rose aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blütenblatt schwebte in der Luft, zum Wind tanzend…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…und nahm die Form einer gepanzerten, weiblichen Kriegerin an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Ding war in etwa so groß wie eine Person und es schien aus hartem Metall geformt zu sein. Durch das schwache Sonnenlicht glitzerte die Haut… nein, der Panzer dieses Geschöpfs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Störrisch stellte es sich Saito in den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“W-was zum Henker ist das?!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich bin ein Magier, also benutze ich auch Magie um zu kämpfen. Sicherlich hast du keine Einwände, oder?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du elender…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mir scheint als hätte ich es versäumt mich vor zu stellen. Mein runischer Name ist “der Bronzene”. Guiche der Bronzene. Demzufolge wird mein Bronzegolem “Valkyrie” dein Gegner sein.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Eh?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wie ein Krieger geformte Bronzegolem stürmte auf Saito zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Rechte machte Kontakt mit seinem Bauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hargh!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stöhnte Saito und ging zu Boden. Nichts überraschendes, wenn man betrachtete, dass er soeben von einer Faust aus Bronze in den Bauch geboxt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emotionslos blickte der Golem zu Saito herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schmerzen hinderten ihn am Aufstehen. So muss es sich wohl anfühlen von einem Profiboxer geboxt worden zu sein, dachte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was? schon erledigt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche schien unzufrieden. Louise sprang aus der Menschenmasse empor und rief:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Guiche!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Oh, Louise! Tut mir Leid, ich habe mir kurz deinen Vertrauten geliehen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise schüttelte den Kopf und schrie ihn wütend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das reicht bereits! Und davon abgesehen, ist das Duellieren auf dem Schulgelände streng verboten!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich korrigiere: Duelle zwischen ADLIGEN sind verboten. Von Duellen zwischen Adligen und Bürgerlichen, hat niemand etwas gesagt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise schien vorübergehend sprachlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“D-Das liegt daran, dass es so was hier noch nie gab…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Louise, magst du deinen Vertrauten so sehr?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louises Gesicht glühte blutrot vor Wut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nein! Sei nicht albern! Ich kann nur nicht akzeptieren, dass mein Vertrauter vor meinen Augen zusammengeschlagen wird!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…W-wer wird hier zusammengeschlagen? Ich leg erst richtig los.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Saito!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie merkte, dass Saito sich aufgerappelt hatte, rief sie sogleich seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…Hrhrhr, endlich rufst du mich bei meinem richtigen Namen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise zitterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du verstehst es jetzt, oder? Ein Bürgerlicher kann niemals einen Magier schlagen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…Ich war nur etwas unvorsichtig, das ist alles. Mir geht’s gut also geh zur Seite.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito schob Louise zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was ist das denn? Ich hätte nicht gedacht, dass du noch einmal aufstehst… Vielleicht hab ich’s zu gut mit dir gemeint?” sagte Giuche um Saito weiter zu provozieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito ging langsam auf Guiche zu. Louise folgte ihm und hielt ihn auf indem sie ihn an der Schulter festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du Idiot! Du musst aufhören! Wieso stehst du wieder auf?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schüttelte ihre Hand ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Weil mir der Typ auf den Sack geht.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Schau, es gibt absolute nichts vor was man sich schämen müsste wenn man gegen einen Magier verliert!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Halt die Klappe und komm mir nicht in die Quere.” murmelte Saito torkelnd seinen Weg fortsetzend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Eh?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Echt mal, du gehst mir langsam auch auf die Nerven… Ich verstehe echt nichts von Magiern, aber für mich seid ihr alle einfach nur ein Haufen eingebildeter Snobs. Was an eurer Magie ist bitte so umwerfend? Schwachköpfe.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche betrachtete Saito mit einem schwachen Lächeln auf den Lippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Je öfters du es versucht, desto sinnloser werden deine Taten.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saitos charakteristischer Kampfgeist erwachte und er gab ein kurzes Knurren zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Soll das ein Witz sein? Deine kleine Statue juckt mich nicht im Geringsten.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Lächeln verschwand. Der Golem holte aus um Saito um zu hauen und dieser bekam den Schlag genau gegen die Wange. Diese Aktion des Golems beförderte Saito zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seiner gebrochenen Nase blutete es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Kopf nach hinten lehnend, versuchte er den Bluterguss zu dämmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheiße…das ist also die Macht eines Magiers. Ich war schon einmal in ein paar Schlägereien verwickelt, aber so einen Schlag habe ich definitiv noch nicht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser Erkenntnis brachte er sich dazu sich langsam und wackelig auf zu richten. Guiches Golem beförderte ihn erbarmungslos durch die Lüfte indem er ihm einen kräftigen Tritt verpasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stand wieder auf und wurde sogleich wieder niedergeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder und wieder. Ein endlos schienender Prozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte Schlag traf Saitos rechten Arm. Ein schlimmes abknickendes Geräusch war zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unfähig mit seinem linken, zu geschwollenen Auge zu sehen, benutze er sein linkes Auge um zu erkennen, was mit seinem Arm los war. Er stellte fest, dass er ausgerenkt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Saito fassungslos seinen rechten Arm betrachtete, kam ihm der Golem erneut näher und lies ihn seinen Fuß spüren…und zwar mitten in Saitos Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Kopf traf den harten Boden und Saito verlor für kurze Zeit das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er kurz darauf wieder aufwachte, konnte er Louise und ein kleines Stück vom Himmel erkennen, der sich hinter ihr befand,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bitte. Beende es jetzt endlich.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louises haselnussbraunen Augen waren mit Tränen gefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito versuchte zu sprechen, jedoch war der Schmerz in seinem Oberkörper zu schlimm um ihn zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch sammelte er all seinen Willen zusammen und brachte mit leiser Stimme hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…Heulst du etwa?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Natürlich nicht. Wer würde um dich heulen? Jedenfalls ist es genug. Du hast dich gut geschlagen…ich habe noch nie so einen Bürgerlichen wie dich gesehen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein rechter Arm bereitete ihm Höllenschmerzen, weshalb er sein Gesicht verzog..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das…tut echt weh.”&lt;br /&gt;
“Selbstverständlich tut das weh! Das ist doch offensichtlich! Was hast du dir nur dabei gedacht?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tränen bahnten sich ihren Weg an Louises Gesicht hinunter und fielen schließlich auf Saitos Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du bist mein Vertrauter, verstanden? Ich werde dir dumme Taten nicht verzeihen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter ihr ertönte Guiches Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sind wir endlich fertig?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…Freu dich nicht zu früh, ich verschnaufe nur kurz.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Saito!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche lächelte und schwang seine Rose. Dieses Mal verwandelten sich die Blütenblätter in ein Schwert. Guiche nahm es und warf es in Saitos Richtung. Die Klinge landete nicht weit weg von der Stelle an der Saito lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn du immer noch dazu bereit bist weiter zu kämpfen, dann nehme dieses Schwert. Wenn nicht, dann brauchst du einfach nur “Es tut mir Leid” zu sagen. Dann werde ich dir verzeihen und alles ist gegessen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hör auf ihn zu verspotten!” rief Louise als sie sich aufrichtete. Aber Guiche machte keine Anstallten ihr zu zuhören und sprach weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Verstanden? Das Schwert, mit anderen Worten eine Waffe, ist das Beste was ihr Bürgerlichen benutzen könnt um gegen uns Magier zu rebellieren. Also wie gesagt, wenn du immer noch bereit bist gegen mich anzutreten, dann nimm es und kämpfe.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saitos rechte Hand näherte sich der Klinge, da sein Arm aber gebrochen war, konnte er nicht viel Kraft aufbringen um das Schwert überhaupt zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb wurde seine Hand von Louise aufgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nein! Ich werde dir definitive und absolut nicht erlauben das zu tun! Wenn du dieses Schwert nimmst, wird Guiche kein Erbarmen zeigen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich kann nicht mehr zurück in meine Welt… also stecke ich jetzt in dieser hier fest, richtig?” murmelte Saito mehr zu sich selbst. &lt;br /&gt;
Er schaute Louise nicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja das stimmt, aber was hat das mit deiner Situation zu tun? Das ist jetzt doch total egal!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise hielt Saitos Hand fest. Er aber sprach mit klarer, starker Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mir macht es nichts aus ein Vertrauter zu sein, auf dem Boden zu schlafen kümmert mich wenig, mit dem miesen Fraß hier kann ich auch Leben. Unterwäsche waschen? Schön dann mach ich das eben auch noch…scheint als hätte ich keine andere Wahl.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hielt kurz inne und formte seine linke Hand in eine geballte Faust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber was?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich werde mich niemals jemandem gegen meinen Willen unterordnen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seinen letzten Kraftreserven zehrend, brachte er sich dazu auf zu stehen. Er schob Louise beiseite und zog das Schwert aus dem Boden, in dem es steckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als er dies tat… begannen die Runen auf seiner Hand hell zu erstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sollten wir nun den Ort des Geschehens wechseln und zum Büro des Schulleiters zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mister Colbert war dabei Sir Osmond alles über den jungen Bürgerlichen zu erzählen, den Louise bei der frühjährlichen Beschwörung eines Vertrauten beschworen hatte… Er erzählte ihm auch wie sehr ihn die Runen beschäftigt hatten, die auf der Hand des Jungen erschienen sind als er den Vertrag mit Louise schloss. Und auch was er herausfand als er mehr darüber wissen wollte …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du hast also herausgefunden, dass es sich bei dem Jungen um den Vertrauten des Gründers Brimir, Gandálfr, handelt?”&lt;br /&gt;
Osmond betrachtete Colberts Skizze der Runen auf Saitos Hand sehr aufmerksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja! Die Runen, die dem Jungen eingraviert wurden, sind dieselben wie die des legendären Vertrauten Gandálfr!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also glaubt Ihr…?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Dieser Junge ist Gandálfr! Wenn das keine außergewöhnlichen Neuigkeiten sind, dann weiß ich auch nicht, Osmond.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert stand auf und wischte sich seine zur Glatze neigende Stirn mit einem Tuch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrm… Sicherlich. Die Runen sind identisch, aber dass ein Bürgerlicher zu Gandálfr wird nur weil er dessen Runen eingraviert bekommen hat… ich frage mich wie das passieren konnte.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was sollen wir tun?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie dem auch sei, wir sollten keine voreiligen Schlüsse ziehen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ihr habt Recht.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond tippte mit seinen Fingern auf seinen Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich klopfte es an der Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wer ist da?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Tür ertönte Miss Longuevilles Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich bin es, Osmond.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was gibt´s?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Es scheint so als würden sich Schüler am Vestri Court duellieren. Sie verursachen einen ziemlichen Aufruhr, daher haben bereits einige Lehrer versucht ihnen Einhalt zu gebieten. Ihre Versuche scheiterten allerdings an der hohen Anzahl der Schüler.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Um Himmels Willen, diese Schüler heutzutage besitzen viel zu viel Freizeit in der sie Unfug treiben können. Wer ist beteiligt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Einer von ihnen ist Guiche de Gramont.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ach dieser nichtsnutzige Sohn von Gramont. Frauen hinterher zu jagen muss bei denen in der Familie liegen wenn man nur an den Vater dieses Jungen denkt. Er ist ein noch größerer Frauenheld als Guiche. Mich persönlich würde es nicht wundern wenn sein Sohn bereits jedes Mädchen hier auf der Akademie kennt. Wer ist sein Gegner?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“…Nun ja…es ist kein Magier. Man hat mir gesagt es ist Miss Vallières Vertrauter.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osmond und Colbert blickten sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Die Lehrer erbitten die Erlaubnis die “Glocke des Schlafs” zu benutzen um das Duell zu beenden.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osmonds Augen leuchteten wie die eines Falken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Lächerlich. Man muss doch dieses wichtige Artefakt nicht dazu verwenden einen kleinen Streit unter Kindern zu beenden. Lasst sie nur machen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Verstanden.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miss Longuevilles verstummte am anderen Ende des Flurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert schluckte hörbar und drängte Osmond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sir Osmond.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrm.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond schwang seinen Zauberstab und der Wandspiegel im Raum zeigte die derzeitige Lage am Vestri Court.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito war überrascht. Als er das Schwert berührte, ist jeglicher Schmerz aus seinem Körper verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er merkte auch wie die Runen auf seiner rechten Hand anfingen zu leuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Körper fühlt sich federleicht an. Mir kommt es so vor als könnte ich in die Lüfte steigen und davon fliegen.&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu diesem Gefühl merkte er wie sich das Schwert in seiner linken Hand sich so anfühlte als wäre sie wie für ihn gemacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie seltsam…dies ist das erste mal, dass ich ein Schwert in den Händen halte…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er Saito mit der Waffe in seiner Hand sah, grinste Guiche finster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich muss zugeben…ich bin ziemlich beeindruckt, dass ein Bürgerlicher wie du es so weit gegen einen Magier geschafft hat. Ich gratuliere dir.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er dies sagte machte er eine wirbelnde Bewegung mit seiner Rose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese künstliche Rose muss wohl sein Zauberstab sein. Mann! Wie eitel kann man nur sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito wunderte sich wie er an so einem Augenblick an so etwas denken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde eben noch ziemlich hart zusammengeschlagen. Was ist nur mit mir passiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiches Golem griff ihn erneut an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:ZNT-page-051.jpg|thumb|&#039;&#039;“Blöde Blechbüchse..”&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Statue änderte seine Form in die einer Valküre und flog auf Saito zu. Diesem kam das ganze allerdings so vor als würde sie sich in Zeitlupe bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zum…? dachte Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde von diesem kriechenden Müllhaufen zusammengeschlagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito legte los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Blöde Blechbüchsen…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guiche mit ansah wie sein Golem in der Mitte durchtrennt wurde als wäre er nur rein Tonklumpen, gab er einen gequälten Ton von sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Hälften des Golems fielen mit einem lauten “Dong” zu Boden.&lt;br /&gt;
Währendessen kam Saito direkt auf Guiche zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panisch fuchtelte Guiche mit seinem Zauberstab herum. Blütenblätter wirbelten um ihn herum und 6 weitere Golems erschienen.&lt;br /&gt;
Zusammengezählt waren sieben Golems Guiches Limit. Er hätte niemals gedacht dass ein Bürgerlicher mehr als einen erfordern würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Golems umzingelten Saito und griffen zusammen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als es gerade so aussah als hätten sie ihn erwischt, konnte man sehen wie 5 von ihnen in Stücke gerissen wurden. Dies geschah so schnell, dass keiner der Anwesenden es fertig brachte bei dieser Aktion die Klinge zu erblicken, weshalb sie sich auch fragten &lt;br /&gt;
um was für eine übermenschliche Macht es sich hier handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Golem rannte sofort zu Guiche um ihn zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch dieser wurde prompt von einem unsichtbaren Schwertschlag vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hiii!!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tritt in Guiches Gesicht beförderte ihn geradewegs zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sah wie Saito auf ihn zu stürmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde sterben! dachte er noch als er seinen Kopf mit seinen Armen schützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber plötzlich machte etwas ein lautes “thunk”…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er daraufhin seine Augen öffnete…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…stellte er fest, dass Saito das Schwert dicht neben seinen Kopf in den Boden gerammt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Willst du weiter machen?” fragte Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche schüttelte hastig den Kopf. Er hatte den letzten Fetzen seines Kampfwillen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit leiser Stimme sagte er, “Ich…ich ergebe mich.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito wand sich von ihm ab und ging davon.&lt;br /&gt;
Er konnte hören wie einige der Zuschauer riefen wie: “Whoa, dieser Vertrauter ist der Wahnsinn!” oder “Oh Mann, Guiche hat verloren!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich…habe gewonnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie? dachte Saito verwirrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…Was ist gerade mit mir passiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wurde ich gnadenlos zusammengeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, plötzlich, als ich das Schwert in Händen hielt…fühlte ich mich federleicht und alle Schmerzen sind verschwunden. Das nächste was ich mit bekommen habe war, wie ich Guiches Golems niedergemetzelt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wusste ich nicht mal wie man ein Schwert benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe es zwar nicht richtig, aber ich habe gewonnen. Sieg ist Sieg. Ich kann spatter darüber nachdenken. Jetzt will ich einfach nur eine Runde pennen. Ich bin verdammt müde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er konnte sehen wie Louise zu ihm gerannt kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‘Hey, ich habe gewonnen!’ wollte er rufen, doch seine Knie gaben nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefühl des Ermüdens überwältigte ihn und er merkte wie sein Bewusstsein von ihm wich. Er brach zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie dies sah, rannte Louise schneller zu ihm um ihn auf zu fangen, aber sie schaffte es nicht rechtzeitig. Mit einem dumpfen Knall kam Saito mit dem harten Boden in Kontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Saito!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise schüttelte ihn. Nein, es sah nicht so aus als wäre er tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Guu…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie konnte ihn schnarchen hören. Er schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Er schläft…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise sah erleichtert aus und seufzte zufrieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guiche stand auf und schüttelte beeindruckt den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Louise, was ist das für ein Kerl? All meine Valkyries wurden so leicht besiegt…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Er ist nur ein Bürgerlicher.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Erzähl keinen Schwachsinn. Es ist unmöglich, dass meine Valküren von „nur einem Bürgerlichen” besiegt wurden.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hmphf. Suchst du nicht einfach nur eine Ausrede um nicht als Schwächling dazustehen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise wollte Saito tragen, jedoch fühlte sie wie ihre Arme seinem Gewicht nicht gewachsen waren und so fiel sie mit ihm zu &lt;br /&gt;
Boden…mit ihm auf ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aaah, Mensch! Du bist so schwer! Idiot!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schüler aus der Menge erbarmte sich dem Anblick und zauberte einen Levitationszauber auf Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise schob daraufhin den schwebenden Saito vor sich hin. Sie musste ihn zurück in ihr Zimmer bringen und ihn verarzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie ihn weg brachte wischte sie sich mit ihren Ärmeln die Tränen von den Augen. Seine Verletzungen waren schlimm, er sah echt bemitleidenswert aus. Sie konnte einfach nicht anders als zu weinen. Er wurde plötzlich so stark nachdem er das Schwert in seinen Händen hielt, aber wäre das nicht passiert, dann wäre er jetzt sicherlich tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das er noch lebte war ihr viel wichtiger, als dass er gewonnen hatte. Ich wette dieser Vollidiot dachte es würde keine Rolle spielen wenn er gestorben wäre. Wie kann man nur als Bürgerlicher so eigensinnig sein…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du bist nur ein Vertrauter, wieso machst du also alles auf eigene Faust?!” schrie Louise den schlafenden Saito an. Ihre Erleichterung wich schnell ihrer Verärgerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond und Colbert hatten das ganze mit einem Spiegel der Fernsicht beobachtet und schauten sich wieder gegenseitig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Osmond.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrm.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Der Bürgerliche hat tatsächlich gewonnen…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrm.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Guiche ist nur ein Punkt-Magier vom niedrigen Level, aber dennoch hätte er niemals gegen einen gewöhnlichen Bürgerlchen verloren. Was für eine beeindruckende Geschwindigkeit! Ich habe noch nie so einen Bürgerlichen gesehen! Es besteht kein Zweifel, dass er Gandálfr ist!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrmm…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mister Colbert drängte Osmond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Osmond. Wir sollten das unverzüglich dem Palast mitteilen und auf Anweisungen warten…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das wird nicht nötig sein.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond nickte ernst, seinen langen weißen Bart sträubend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber Sir! Das ist die größte Entdeckung des Jahrhunderts! Ein Gandálfr wurde in die heutige Zeit wiedergeboren!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mister Colbert. Gandálfr war kein gewöhnlicher Vertrauter.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Exakt! Der Vertraute des großen Gründers Brimir, Gandálfr! Es wurde zwar nie überliefert wie der Vertraute aussah, aber man sagt er wurde nur dazu erschaffen den großen Gründer Brimir zu beschützen, während er zauberte.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Korrekt. Brimirs Beschwörungen waren sehr lang… das machte seine Sprüche allerdings nur umso stärker. Und es stimmt auch, dass Magier während sie ihre Sprüche vorbereiten am verwundbarsten sind. Gandálfr war der Vertraute, den er benutzte um sich in solchen Zeiten zu schützen. Die Stärke des Gandálfr…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert schien begeistert und unterbrach Osmond an dieser Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Er konnte Armeen von 1000 Soldaten im Alleingang besiegen! Gewöhnliche Magier hatten angeblich nicht den Hauch einer Chance!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also, Mister Colbert.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Dieser Junge…er ist doch wirklich nur ein gewöhnlicher Bürgerlicher, oder?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja, egal wie ich es betrachtete, er war definitiv nur ein normaler Bürgerlicher. Ich habe sogar einen Magieerkennungszauber auf ihn benutzt als Miss Vallière ihn beschworen hatte, aber dieser bestätigte mir nur, dass es ein total durchschnittlicher Bürgerlicher war.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Und wer war es, der ihn in einen neuen Gandálfr verwandelte?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das wäre Miss Vallière, aber…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also nehme ich an, dass sie ein sehr talentierter Magier sein muss?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Keinesfalls…man würde sie eher als untalentiert beschreiben…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ein seltsames Duo, soviel steht fest.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Allerdings.”&lt;br /&gt;
“Wie also konnte ein Durchschnittsbürgerlicher von so jemandem zu Gandálfr werden? Was für ein völliges Paradox. Wer weiß wie das ganze enden wird.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“In der Tat…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wie dem auch sei…es besteht kein Grund warum wir Gandálfr und seinen Meister an diese Narren aus dem Palast übergeben sollten. Wenn man ihnen ein solches “Spielzeug” gibt, werden sie nur so etwas wie einen Krieg anfangen. Hofberater haben viel zu viel Freizeit und lieben den Kampf…das wäre sicher nicht sehr klug von uns.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“O-oh, ich verstehe. So habe ich das gar nicht betrachtet…verzeiht.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich werde die Verantwortung für diesen Fall übernehmen. Diese Angelegenheit bleibt zwischen uns, Mister Colbert.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“J-ja! Ich verstehe!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Osmond nahm seinen Stab und schaute aus dem Fenster. Er war in Gedanken versunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Der legendäre Vertraute Gandálfr… ich kann nicht anders als mich zu fragen welche Form er wohl damals angenommen hatte.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbert murmelte wie ein Schlafender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Gandálfr war dafür bekannt jede Waffe benutzen zu können um seine Feinde nieder zu strecken…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hrm.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also musste er wohl mindestens einen Arm und eine Hand besessen haben.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Morgenlicht, das auf Saitos Gesicht strahlte, weckte ihn auf. Sein ganzer Körper war mit Verband bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja…stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte doch so ein Duell mit diesem Guiche und wurde ganz schön zusammen geschlagen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann habe ich wie durch ein Wunder gewonnen in dem ich dieses Schwert benutzt habe…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach bin ich wohl umgekippt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er befand sich in Louises Zimmer. Seltsamerweise lag er auch in ihrem Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise für ihren Teil, saß auf einem Stuhl und lehnte ihren Kopf auf den Tisch vor ihr. Sie schlief so lautstark wie Saito es in Erinnerung hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Blick fiel schließlich auf die Runen auf seiner Hand. Als diese Runen leuchteten, wurde sein Körper federleicht, er konnte dieses Schwert, das er nie zuvor gehalten hatte, benutzen als hätte er sein ganzes Leben damit verbracht. Seine Schwerthiebe machten mit Guiches Golems kurzen Prozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in diesem Moment leuchteten die Runen nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage mich was da abging…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er in Gedanken versunken die Runen betrachtete, klopfte es an der Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Siesta. Das bürgerliche Mädchen, das ihm Eintopf angeboten hatte als er fast am Verhungern war. Sie hatte ihre Bedienstetenuniform an und trug auch denselben Haarreif wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaute ihn an und lächelte. Auf dem Silbertablett, das sie trug, befand sich Brot und Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Siesta…?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Bist du also wieder wach, Saito-san?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja… Ich…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nach deinem Duell hat Miss Vallière dich hier hoch gebracht damit du ausruhen kannst. Sie ist sogar losgezogen um einen Lehrer zu finden, der einen Heilungszauber auf dich zaubern konnte. Das war eine ganz schön ernste Lage.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Heilzauber?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja. Magie, die dazu verwendet wird Wunden und Krankheiten zu behandeln. Wusstest du das nicht?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nö…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito schüttelte seinen Kopf. Es wunderte Siesta, dass Saito nichts über die gebräuchlichste Terminologie wusste, aber sie wusste, dass es ihr nichts bringen würde Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Miss Vallière hat für das Reagenz bezahlt, das man für den Zauberspruch benötigt, also mach dir darüber keine Sorgen.”&lt;br /&gt;
Sein Schweigen war allerdings ein Anzeichen dafür, dass er sich Sorgen wegen des Geldes machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hat es viel gekostet?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Naja, ein Bürgerlicher würde sich so etwas sicher nie leisten können.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito wollte aufstehen aber sein Versuch scheiterte als er vor Schmerzen zusammenzuckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Autsch!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ah, du solltest dich nicht bewegen! Deine Wunden waren so schlimm, dass nicht einmal der Heilzauber sie komplett heilen konnte! Du solltest dich daher etwas zurückhalten!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito nickte und lehnte sich wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich habe dir etwas zu essen mitgebracht, bitte iss etwas.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta platzierte das Tablett neben Saito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Danke…wie lange habe ich geschlafen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Du hast drei Tage durchgeschlafen. Wir hatten schon befürchtet du würdest überhaupt nicht mehr aufwachen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wir?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Die gesamte Küchenbesatzung…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta senkte schüchtern ihren Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was ist denn?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Um… ich wollte mich entschuldigen, dass ich damals einfach so weggerannt bin.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sprach von dem Moment als sie vor Angst wegrannte als Guiche Saito zu einem Duell herausgefordert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Keine Sorge…es gibt nichts wofür du dich entschuldigen müsstest.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Adlige sind immer so gemein zu uns, weil wir keine Magie benutzen können…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta hob plötzlich wieder den Kopf. Ihre Augen glitzerten vor Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber jetzt fürchte ich mich nicht mehr vor ihnen! Ich war so von dir inspiriert, Saito-san! Du hast einen Adligen besiegt obwohl du nur ein Bürgerlicher bist!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Und ob… Haha.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings habe ich keinen Schimmer wie ich das gemacht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlegen kratzte sich Saito am Hinterkopf. Dabei bemerkte er, dass er seinen rechten Arm benutzte, welcher eigentlich gebrochen war. Zu seinem Erstauen war er aber vollkommen in Ordnung. Es tat zwar bei Bewegung immer noch weh, aber die Knochen schienen &lt;br /&gt;
verheilt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wow, das ist also Magie dachte Saito erstaunt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…Schätze es ist wirklich etwas worauf man stolz sein könnte….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Übrigens…hast du dich die ganze Zeit um mich gekümmert?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Oh nein, ich nicht. Das war Miss Vallière…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Louise hat das gemacht?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja, sie hat deine Verbände ausgetauscht und dir den Schweiß abgewischt… Sie hat keine Auge zu gemacht also ist sie jetzt wohl echt fertig.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie schlief war ihr Atem gleichmäßig und ruhig. Sie hatte aber ein paar ziemlich dunkle Augenringe unter ihren Augen.&lt;br /&gt;
Ihr Gesicht ist immer so niedlich wenn sie schläft. So Puppenhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kann sie hin und wieder nett sein, dachte er. Plötzlich fand er sie viel niedlicher.&lt;br /&gt;
Louises Augen öffneten sich langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Fuaaaaaaaaa~~”&lt;br /&gt;
Sie streckte sich während sie laut gähnte. Ihr Blick fiel auf Saito, der im Bett saß und sie überrascht und blinzelnd anblickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aha. Du bist wach.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“J-Jo…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito senkte seinen Blick. Er sollte sich wohl bei ihr bedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Um, Louise.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Danke. Und tut mir Leid, dass ich dir Sorgen bereitet habe.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise stand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kam Saito immer näher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saitos Herz schlug schlagartig schneller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hey, vielleicht sagt sie jetzt so was wie “gut gemacht, du hast es ihm ganz schön gezeigt” und will mich vielleicht sogar küssen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit lag er so was von daneben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise zog ihm die Decke weg und packte ihn am Nacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn es dir jetzt besser geht, dann raus aus meinem Bett!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn immer noch am Nacken packend, warf sie ihn vom Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wah! Au!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito knallte auf den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hey, ich bin immer noch nicht komplett genesen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn es dir gut genug geht um dich zu beschweren, dann geht es dir auch gut genug, dass du wieder arbeiten kannst.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito stand auf. Sein Körper protestierte zwar aber er kam damit klar. Trotzdem hätte sie ihn doch noch etwas schlafen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Uh, wenn das so ist werde ich dann wohl besser gehen…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siesta verliess das Zimmer mit einem falschen Lächeln. Genauer gesagt floh sie eher solange sie noch konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise warf Saito einen Berg an Unterwäsche und Klamotten zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Arg!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das ist die Wäsche, die sich während deines Schlafs angesammelt hat. Sobald du damit fertig bist kannst du damit anfangen das Zimmer zu putzen. Na los! Bewegung!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Um, weißt du…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louise schaute ihn finster an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was? Nur weil du Guiche besiegt hast, hast du gedacht du würdest anders behandelt werden? Hast du gedacht ich würde dich beglückwünschen? Bist du blöd?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saito schaute sie nachtragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entschied sich dafür seine Gedanken über Louises Niedlichkeit zurück zu negieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem…wie Louise da am Bett saß und ihre Füße baumeln lies…es gab definitiv nichts Niedlicheres als das auf der ganzen Welt.&lt;br /&gt;
Ihr erdbeerblondes Haar konnte sie manchmal schlangenhaft erscheinen lassen. Ihre haselnussbraunen Augen glitzerten oft vor Verderben. Außerdem war sie gemein, arrogant und selbstsüchtig, aber man kann es versuchen so viel man will…zu sagen ihre Erscheinung sei nicht verzaubernd ist schlicht und ergreifend unmöglich..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Finger triumphierend in die Höhe streckend verkündete Louise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Vergiss es ja nicht! Du bist mein Vertrauter!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 1em 1em 1em 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; padding: 0.2em; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zero_no_Tsukaima_Deutsche_Version:Volume1_Kapitel 2|Zurück zu Kapitel 2]]&lt;br /&gt;
| [[Zero_no_Tsukaima_Deutsche Version|Zurück zur Hauptseite]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roxas</name></author>
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		<title>Zero no Tsukaima Deutsche Version:Volume1 Kapitel 3</title>
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		<updated>2010-11-19T16:52:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roxas: New page: ==Kapitel 3 - Legende==&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;==Kapitel 3 - Legende==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roxas</name></author>
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		<title>User:Roxas</title>
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		<updated>2010-11-19T16:48:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roxas: New page: Stellvertretender Leiter von Fallen Fates Subs, leidenschaftlicher Anime-Otaku und Manga-Leser:   Editor der Zero no Tsukaima Light Novelle.  Bei Fragen, die Nichts mit ZnT und so zu tun h...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Stellvertretender Leiter von Fallen Fates Subs, leidenschaftlicher Anime-Otaku und Manga-Leser: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Editor der Zero no Tsukaima Light Novelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fragen, die Nichts mit ZnT und so zu tun haben einfach eine Mail an Roxas1990[at]gmx.de schicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Fragen zu unseren Übersetzungen wendet euch bitte an die FFS Adresse auf unserer Homepage (Unter Team)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Co-Leader of the Fallen Fates Subs Group, passionate Anime-Otaku and Mangareader:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Editor of the ZnT Light Novelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Questions not related to ZnT and other similar stuff can be asked via Mail (Roxas1990[at]gmx.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;If you wanna ask me some Translation Stuff you should use the mail address on our FFS homepage (Can be found on the &amp;quot;Team&amp;quot; Site)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roxas&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roxas</name></author>
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		<id>https://www.baka-tsuki.org/project/index.php?title=Zero_no_Tsukaima_Registration_deutsch&amp;diff=76639</id>
		<title>Zero no Tsukaima Registration deutsch</title>
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		<updated>2010-11-19T16:39:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roxas: /* Band 1 - Zero&amp;#039;s Vertrauter/ゼロの使い魔 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Um den registrations prozess nochmal zu erklären:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wer zuerst kommt mahlt zuerst&amp;quot;: bitte registriert die Kapitel, die ihr übersetzen möchtet hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die maximale Anzahl an Kapiteln, die empfohlen wird, ist nicht mehr als die Hälfte von einem Band&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die maximale Anzahl an Übersetzern pro Band ist Zwei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die maximale Anzahl von Bändern an denen du aktiv sein darfst ist Eins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Natürlich ist das hier nicht verbindlich und Übersetzer können natürlich unter sich ausmachen wer was übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte hier die Kapitel, die ihr übersetzten möchtet markieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;Zero no Tsukaima&#039;&#039; Serie von Noboru Yamaguchi ==&lt;br /&gt;
===Band 1 - Zero&#039;s Vertrauter/ゼロの使い魔===&lt;br /&gt;
::*In- und Umschlag - Bladesound  - &#039;&#039;&#039;komplett&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Königreich der Magie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*Kapitel 1 - [[User:KingdomHeartsMaster|KingdomHeartsMaster]] - &#039;&#039;&#039;komplett&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*Kapitel 2 - [[User:KingdomHeartsMaster|KingdomHeartsMaster]] - &#039;&#039;&#039;komplett&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*Kapitel 3 - [[User:KingdomHeartsMaster|KingdomHeartsMaster]] - &#039;&#039;&#039;komplett&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gandalfr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*Kapitel 4 - [[User:KingdomHeartsMaster|KingdomHeartsMaster]] - &#039;&#039;&#039;komplett&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*Kapitel 5 - [[User:KingdomHeartsMaster|KingdomHeartsMaster]] - &#039;&#039;&#039;komplett&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*Kapitel 6 - [[User:KingdomHeartsMaster|KingdomHeartsMaster]] - &#039;&#039;&#039;komplett&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*Kapitel 7 - [[User:KingdomHeartsMaster|KingdomHeartsMaster]] - &#039;&#039;&#039;komplett&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*Kapitel 8 -  - 0%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Band 2 - Albion des Windes / 風のアルビオン ===&lt;br /&gt;
::*Illustrationen&lt;br /&gt;
::*Kapitel 1 - [[User:Ailtin|Ailtin]] -- &#039;&#039;&#039;komplett&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*Kapitel 2 - [[User:Ailtin|Ailtin]] -- &#039;&#039;&#039;komplett&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::*Kapitel 3 - &lt;br /&gt;
::*Kapitel 4 - &lt;br /&gt;
::*Kapitel 5 - &lt;br /&gt;
::*Kapitel 6 - &lt;br /&gt;
::*Kapitel 7 - &lt;br /&gt;
::*Kapitel 8 - &lt;br /&gt;
::*Kapitel 9 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Registration Page]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roxas</name></author>
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