Strike Witches:Afrika Kapitel2

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Kapitel 2 - Romagnische Logistikbasis

"Oberleutnant Marseille? Ja, natürlich! Als ich sie traf, war sie jedoch erst Kadettin. Es scheint, als hätten diese Karlsländer in den Frühphasen des Großen Krieges Kadetten oft schon in Kampfeinheiten eingesetzt, damit sie schnell echte Kampferfahrungen machten. Ich war damals Lagerkommandant der Basis in Ghazala, als Oberleutnant Marseille eines Tages nach einer Notlandung zu mir kam. Sie erzähle mir, dass sie vorhabe, 50 Neuroi abzuschießen und dass sie daher einen Wagen bräuchte, um in ihr eigenes Lager zurückzukommen."

Ursprünglich hatte ich diesen stattlichen romagnischen General aufgesucht, um ein paar Informationen einzuholen. Um genau zu sein, eigentlich erst die Erlaubnis, Informationen einholen zu dürfen. Aber er fing von alleine an zu reden und machte selbst ein Interview daraus.

Ich dachte mir, es könnte interessant sein, also warum nicht. Er hatte wirklich viel zu erzählen.

"Ich habe ihr sogar einen Fahrerer mitgegeben. Der Junge war so aufgeregt, ein Autogramm von ihr zu bekommen, das sie ihm auch gab. Ich hätte allerdings nie erwartet, dass sie es auf die Karosserie des Wagens streichen würde."

Er lachte herzlich.

"Machen Sie später doch ein Bild von diesem Wagen! Obwohl Afrika so groß ist, bin ich der einzige General, der von sich behaupten kann, in einem Wagen mit der Unterschrift Oberleutnant Marseilles darauf gefahren zu sein. Das ist doch fantastisch, nicht? Ich weiß, ich kann es selbst kaum glauben, dass diese Kadettin von damals jetzt selbst eine ausgezeichnete Offizierin, vielleicht sogar zum Heiland Afrikas, geworden ist."

Allein sie getroffen zu haben, schien ihn schon überaus stolz zu machen.

"Schon als ich sie damals zum ersten Mal sah, wusste ich, dass sie einmal jemand Bedeutendes werden sollte. Sonst hätte ich ihr nie den Wagen geliehen, wissen Sie?"

Ach, wirklich?

Nachdem ich mich bei ihm bedankt hatte, ging ich ein Foto des Wagens machen. Der General bestand darauf, ebenfalls auf dem Bild zu sein. Naja, vielleicht kann ich es ja an eine romagnische Zeitung verkaufen oder so etwas in der Art.



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